Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

20:21 Uhr
WAHL/GESAMT-​ROUNDUP: Merkel vorn - SPD auf Rekordtief - AfD Dritter

MORNING BRIEFING - USA/Asien

Donnerstag, 24.11.2016 08:00 von

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

=== 

+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DONNERSTAG: In den USA bleiben die Finanzmärkte wegen Thanksgiving geschlossen.

FREITAG: In den USA findet am Tag nach dem Erntedankfest ein verkürzter Handel statt.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl hat die mexikanische Zentralbank ihre Wachstumsprognosen nach unten korrigiert. Während das Finanzministerium an seinen Zahlen festhielt, bezifferte die Zentralbank das Wachstum für 2016 auf 1,8 bis 2,3 Prozent und für 2017 auf 1,5 bis 2,5 Prozent. Bisher hatte die Bank mit einem Wachstum zwischen 1,7 und 2,5 Prozent im laufenden Jahr und zwischen 2,0 und 3,0 Prozent im kommenden Jahr gerechnet. "Der Ausblick für die Weltwirtschaft ist als Ergebnis des Wahlprozesses und seines Resultats komplizierter geworden", erklärte die Nationalbank in ihrem Vierteljahresbericht. Sie verwies auf die Unbeständigkeit an den Finanzmärkten einschließlich des starken Wertverlusts des Peso. Dieser war nach der Wahl vom 8. November gegenüber dem Dollar steil abgestürzt und hatte sich erst später langsam von einem Rekordtief erholt. Trump hatte im Wahlkampf einen stärkeren Protektionismus angekündigt, eine striktere Einwanderungspolitik sowie eventuell auch die Besteuerung von Überweisungen von in den USA lebenden Mexikaner an Angehörige in Mexiko.

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

INDEX                     Stand   +/- % 
S&P-500-Future         2.200,10  -0,03 % 
Nikkei-225            18.333,41  +0,94 % 
Hang-Seng-Index       22.620,82  -0,25 % 
Kospi                  1.971,26  -0,84 % 
Schanghai-Composite    3.238,25  -0,09 % 
 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Die Furcht vor Kapitalabflüssen belastet erneut die südostasiatischen Schwellenländerbörsen. Sie notieren am Morgen auf breiter Front leichter. Die Börsen in Sydney und Neuseeland behaupten sich mehr oder weniger. Händler verweisen auf den Dollar, der seine Gewinne gegenüber fast allen Währungen weiter ausbaut. Unter Druck stehen der südkoreanische Won, die indonesische sowie die indische Rupie, aber auch der chinesische Yuan, der auf dem tiefsten Stand seit acht Jahren notiert. Anders ist die Lage in Tokio, hier stützt der schwache Yen die Stimmung. Die Gewinnentwicklung der exportorientierten Unternehmen aus Japan sollten von der Yen-Entwicklung profitieren - darunter Automobilkonzerne. Marktstratege Kyoya Okazawa von BNP Paribas in Tokio rechnet damit, dass der Nikkei bis Ende November die 18.500er Marke erreichen und zum Jahresende bei 19.000 Punkten stehen werde. Die Voraussetzungen für einen weiter steigenden Dollar seien gut, so Okazawa. Die Yuan-Schwäche belastet in Hongkong unter anderem Immobilien-Aktien und Immobilien-Entwickler.

US-NACHBÖRSE

Die chinesische Ctrip.com International Ltd übernimmt die britische Skyscanner Ltd. Ctrip hatte sich im Rahmen ihrer internationalen Expansionsstrategie zuletzt bereits an einigen US-Reiseveranstaltern beteiligt. Die Aktie der Chinesen, die an der US-Börse Nasdaq gelistet ist, kletterte dort nach US-Handelsschluss um 7,0 Prozent. Ansonsten verlief der US-Handel aufgrund des Feiertages relativ ereignislos.

WALL STREET

INDEX                  zuletzt          +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA                 19.083,18           0,31     59,31       9,52 
S&P-500               2.204,72           0,08      1,78       7,87 
Nasdaq-Comp.          5.380,68          -0,11     -5,67       7,45 
Nasdaq-100            4.853,86          -0,41    -19,98       5,67 
 
                               Vortag 
Umsatz NYSE (Aktien) 830 Mio  917 Mio 
Gewinner             1.517    2.133 
Verlierer            1.478      900 
Unverändert            122       86 

Wenig verändert - Für Zurückhaltung sorgte, dass die US-Börsen am Donnerstag wegen des Feiertages "Thanksgiving" geschlossen bleiben und am Freitag nur verkürzt handeln. Viele Marktteilnehmer gingen vor dem derart verlängerten Wochenende keine neuen Positionen mehr ein, sondern neigten eher dazu, welche glattzustellen, sagten Marktteilnehmer. Der Dow stieg dennoch leicht und schloss auf dem neuen Rekordhoch von 19.083 Punkten. Keine Impulse gingen vom Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung aus. An den Finanzmärkten wird ohnehin fast sicher mit einer Zinserhöhung im Dezember gerechnet. Etwas Druck auf die Aktien kam vom sehr festen Dollar. Eli Lilly sorgte für Gesprächsstoff, weil eine viel beachtete Studie eines Alzheimer-Medikaments fehlgeschlagen ist. Die Aktie stürzte um 10,5 Prozent ab und riss auch Biogen mit nach unten, weil auch Biogen an einem Medikament gegen Alzheimer forscht, das auf einem ähnlichen Wirkstoff basiert. Biogen verbilligten sich um 3,8 Prozent. Einen Misserfolg meldete auch Juno Therapeutics. Zwei Patienten aus einer Studie mit einem Krebsmedikament sind gestorben. Der Aktienkurs knickte um 24,5 Prozent ein. Der Landmaschinenhersteller Deere wartete mit über den Marktvorhersagen liegenden Viertquartalszahlen auf, der Kurs sprang um 11 Prozent an.

TREASURYS

Am US-Anleihemarkt stiegen die Renditen mit den guten Konjunkturdaten und der Aussicht auf ein Staatsausgabenprogramm unter dem neu gewählten Präsidenten Donald Trump deutlich. Die Zehnjahresrendite lag zuletzt bei 2,36 Prozent, 5 Basispunkte mehr als am Vortag und über einen vollen Prozentpunkt über dem bisherigen Tief aus dem Juli.

DEVISEN

DEVISEN  zuletzt  +/- %    00:00  Mi, 10:52 Uhr   % YTD 
EUR/USD   1,0539  -0,1 %   1,0552         1,0613   -3,0 % 
EUR/JPY   118,90  +0,2 %   118,68         117,78   -6,8 % 
EUR/GBP   0,8482  -0,1 %   0,8494         0,8578  +15,2 % 
GBP/USD   1,2426  +0,0 %   1,2423         1,2372  -15,8 % 
USD/JPY   112,83  +0,3 %   112,47         110,99   -3,9 % 
USD/KRW  1180,24  -0,1 %  1181,88        1176,72   +0,4 % 
USD/CNY   6,9201  -0,0 %   6,9202         6,8975   +6,6 % 
USD/CNH   6,9507  -0,0 %   6,9528         6,9292   +5,8 % 
USD/HKD   7,7559  -0,0 %   7,7566         7,7560   +0,1 % 
AUD/USD   0,7374  -0,1 %   0,7384         0,7429   +1,2 % 
 
 

Der Dollar schoss auf breiter Front nach oben nach einer Reihe meist robust ausgefallener US-Konjunkturdaten. Er stieg zum Vortag um rund 1,5 Yen auf zuletzt 112,57 Yen, der Euro rutschte von 1,0620 auf 1,0555 ab. Weil die den Dollar stützende Zinserhöhung im Dezember bereits als eingepreist gilt, rückte der Zinspfad im kommenden Jahr stärker in den Fokus. Und hier könnten nun mehrere Zinserhöhungen anstehen, sollten die US-Daten weiter gut ausfallen.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHÖL      zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex    48,02      47,96  +0,1 %     0,06  +8,6 % 
Brent/ICE    48,98      48,95  +0,1 %     0,03  +7,7 % 
 
 

Die Ölpreise tendierten seitwärts. Überraschend gesunkene wöchentlichen Rohöllagerbestände stützten kaum, auch die Nachricht, dass die Zahl der aktiven Bohranlagen in der laufenden Woche um drei gestiegen ist, bewegte kaum. US-Leichtöl der Sorte WTI lag mit 47,98 Dollar knapp ünter dem Vortagesniveau, ähnlich sah es beim Brent aus. Stärker als auf die Vorräte schaut der Markt derzeit ohnehin auf die geplanten Förderkürzungen des Erdölkartells Opec, die am 30. November offiziell beschlossen werden sollen. Kreise berichten, dass eine Begrenzung der Fördermenge um 4,5 Prozent angestrebt wird. Allerdings gibt es bislang offenbar noch keinen Durchbruch.

METALLE

METALLE         zuletzt    Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.186,38  1.187,47  -0,1 %    -1,09  +11,8 % 
Silber (Spot)     16,32     16,36  -0,3 %    -0,04  +18,1 % 
Platin (Spot)    922,40    929,50  -0,8 %    -7,10   +3,5 % 
Kupfer-Future      2,67      2,61  +2,5 %    +0,06  +24,0 % 
 
 

Der Goldpreis stürzte ab, belastet vom steigenden Dollar und der Erwartung steigender Zinsen. Das keine Zinsen tragende Edelmetall verbilligte sich im US-Handel um 1,9 Prozent bzw gut 23 Dollar je Feinunze auf 1.188. Das ist der tiefste Stand seit 8 Monaten.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++

US-INNENPOLITIK

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat eine zweite Frau für sein Kabinett nominiert: Die konservative Bildungsreformerin und Großspenderin Betsy DeVos solle das Bildungsministerium übernehmen, kündigte Trump an.

KONJUNKTUR SINGAPUR

BIP 3Q annualisiert rev. -2,0 % gg Vorquartal (vorläufig -4,1 %)

BIP 3Q rev. +1,1 % gg Vorjahr (vorläufig +0,6 %)

ABBOTT LABORATORIES

darf St. Jude Medical übernehmen. Die EU-Kommission hat der Transaktion auf dem US-Pharmamarkt zugestimmt. Die Bedingung lautet, dass Abbott das Geschäft mit zwei medizinischen Geräten zur Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen veräußert. Abbott übernimmt St. Jude Medical für 25 Milliarden US-Dollar in bar und Aktien.

AIRBNB

will in China einen der größten Konkurrenten übernehmen und damit endlich im weltweit wichtigsten Markt angreifen. Informierte Personen sagten, dass Airbnb das Zimmervermittlungsportal Xiaozhu.com kaufen wolle. Das US-Unternehmen, dass in China bisher keine nennenswerte Präsenz hat, verhandele derzeit über den Zukauf.

CTRIP

Chinas größte Reise-Webseite geht in Großbritannien auf Einkaufstour: Die Ctrip.com International Ltd übernimmt die Skyscanner Ltd, eine Suchmaschine für Flug- und Hotelbuchung sowie Autovermietung.

RIO TINTO

Der Rohstoffkonzern will in diesem Jahr noch weniger investieren als ursprünglich geplant. Angesichts der unsicheren Aussichten will der gemessen an der Marktkapitalisierung zweitgrößte Minenkonzern der Welt nun weniger als 3,5 Milliarden US-Dollar für Projekte ausgeben nach bislang eingeplanten rund 4 Milliarden.

T-MOBILE US

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

November 24, 2016 02:00 ET (07:00 GMT)

Eine US-Investorengruppe unter Führung der CtW Investment Group hat die US-Wertpapieraufsicht (SEC) aufgefordert, die Bilanzierungspraxis von T-Mobile zu untersuchen.

=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/flf

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.