Mexiko will Trump mit Optimismus und Pragmatismus begegnen

Dienstag, 15.11.2016 21:07 von

PUEBLA (dpa-AFX) - Die mexikanische Regierung will den Herausforderungen in den bilateralen Beziehungen zu den USA nach der Wahl von Donald Trump mit Optimismus und Pragmatismus begegnen. "Es öffnet sich ein neues Kapitel im Verhältnis zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten. Wir müssen diese Herausforderung in Chancen verwandeln, und zwar mit Entschlossenheit, Selbstvertrauen und Einigkeit", sagte Präsident Enrique Peña Nieto am Dienstag auf einer Wirtschaftskonferenz in Puebla.

Der künftige US-Präsident Trump will an der Grenze zu Mexiko eine Mauer errichten, um die illegale Einwanderung zu stoppen. Zudem kündigte er an, das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) neu zu verhandeln oder sogar aufzukündigen. Eine protektionistische US-Politik könnte Mexiko schaden. Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern beträgt über 500 Milliarden Dollar (Dollarkurs).

Die mexikanische Haltung gegenüber den USA in der Ära Trump ruhe auf drei Pfeilern, sagte Peña Nieto. "Optimismus, dass die Vernunft das beste Mittel für das Zusammenleben ist. Pragmatismus, um das Beste für Mexiko herauszuholen. Verteidigung der grundlegenden, nicht verhandelbaren Elemente wie der Schutz der Mexikaner."/aso/DP/stb