Centurion Minerals - Erfolgreiche Inbetriebnahme der Verarbeitungsanlage in Argentinien

Donnerstag, 24.11.2016 10:43 von

Wir hatten Anfang des Monats spekuliert, dass die kanadische Centurion Minerals (WKN A1439Y / TSX-V CTN) nach der Präsentation einer – exzellenten – ersten Ressourcenschätzung in Kürze die Verarbeitungsanlage auf ihrem Agrargipsprojekt in Argentinien in Betrieb nehmen würde. Und nun ist es soweit! Gestern nach Börsenschluss meldete Centurion, dass man die ersten Testläufe der Anlage erfolgreich abgeschlossen hat!

Bereits abgebautes Gipsgestein wird derzeit in den Mahl- und Siebkreisläufen verarbeitet und bereits produziertes erstes Produkt mit einem Gehalt von mehr als 85% Gips wird für die Lieferung an Düngemittelvertreiber vorbereitet. Wobei Lieferung es nicht ganz trifft. Das Material wird von einem Düngemittelhändler aus Paraguay, mit dem Centurion einen fixen Abnahmevertrag über 50.0000 Tonnen pro Jahr zu Preisen von 80 bis 100 USD pro Tonne hat, auf dem Projekt abgeholt! Diese Gesellschaft ist für alle Details der Logistik und des Vertriebs verantwortlich, was sich natürlich sehr positiv auf die Kostenstruktur von Centurion auswirkt.

Wie wir bereits berichteten, verfügt diese erste „Pilot-“ Anlage von Centurion über eine Nennkapazität von 40.000 Tonnen pro Jahr. Der Agrargips wird wie auf einem Steinbruch aus flachen, nahe der Oberfläche liegenden Schichten einer Sedimentformation abgebaut, die sich durch die gesamte Ana Sofia-Liegenschaft zieht. Sollte Centurion also die bislang nachgewiesene Ressource von 1,47 Mio. Tonnen dereinst abgebaut haben, wäre es ein leichtes, die mobile Anlage auf einen anderen Teil des Projekts zu versetzen. Zumal, wie Centurions CEO David Tafel erklärte, erst 15% des Claim-Gebiets auf Ana Sofia exploriert wurden.

 

Das Ana Sofia-Projekt umfasst zwei Abbaukonzessionen von insgesamt 50 Hektar Fläche, die innerhalb eines größeren rund 600 Hektar umfassenden Konzessionsgebiets liegen und für die man Anfang November eine erste Ressourcenschätzung von 1,47 Mio. Tonnen mit 94,1% Gipsanteil meldete. Agrargips wird vor allem in Südamerika als Düngemittel stark nachgefragt und es wird davon ausgegangen, dass der Verbrauch gerade in Argentinien und Brasilien in den nächsten Jahren stark ansteigen wird. Gleichzeitig aber gibt es kaum größere Produzenten, sodass Centurion das Material auch in Zukunft „aus den Händen gerissen“ werden dürfte.

Das bedeutet, das Unternehmen befindet sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort und sollte von diesen hervorragenden Bedingungen nun stark profitieren können. Geht man davon aus, dass die Anlage auf Ana Sofia ihre Nennkapazität von 40.000 Tonnen pro Jahr erreicht, was ja durch den bestehenden Liefervertrag mehr als abgedeckt ist, und dabei einen Preis von durchschnittlich 90 USD pro Tonne erzielen, sollte Centurion in den ersten 12 Monaten der Produktion also bereits einen Umsatz von rund 3,6 Mio. USD erzielen können! Was für ein Unternehmen dieser Größe mehr als nur beachtlich wäre.

Es bleibt abzuwarten, was davon als Cashflow oder Gewinn bei Centurion hängen bleibt, doch glauben wir, dass das Unternehmen eine sehr gute Marge erzielen sollte. Denn zum einen dürften die Kosten für den Abbau gering sein – Oberflächennähe, Steinbruch – und zum anderen fallen diese Kosten zum Großteil in argentinischen Pesos an, während das Produkt in harten US-Dollar bezahlt wird. Und wie gesagt, die Kosten für Transport und Logistik liegen beim Abnehmer.

Centurion hat also den entscheidenden Schritt im „Leben“ jedes Rohstoffunternehmens bravourös, wenn auch etwas später als ursprünglich geplant, vollzogen und steht unserer Ansicht nach jetzt vor einer äußerst profitablen Zukunft. Zumal das Management bereits die Pläne in der Schublade liegen hat, die „Pilot-“ Produktion von jetzt 40.000 auf später 120.000 Tonnen pro Jahr zu verdreifachen! Was zu geschätzten Kosten von ca. 5 Mio. USD zudem gut zu finanzieren scheint.

Wie gesagt hatten die kanadischen Anleger gestern keine Gelegenheit mehr, auf diese hervorragenden Neuigkeiten zu reagieren. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Centurion-Aktie besonders heute aber auch in den nächsten Tagen einen Kursschub erfahren könnte. Unserer Ansicht nach wäre eine Neubewertung angesichts der heutigen News und der positiven Zukunftsaussichten auf jeden Fall gerechtfertigt, zumal die Marktkapitalisierung des Unternehmens nicht verwässert bei gerade einmal 4,01 Mio. CAD liegt!

Dennoch weisen wir darauf hin, dass es sich hier um eine sehr spekulative Situation handelt. Das Risiko im Bergbausektor ist bei kleinen Unternehmen, wie Centurion eines ist, immer hoch und interessierte Anleger sollten sich dessen auf jeden Fall bewusst sein.


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