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Aktien New York: Rekordjagd geht nach kurzem Durchatmen weiter

Es kommt noch schlimmer

Mittwoch, 05.10.2016 16:20 von

Bisher hielten sich die Konsequenzen für Sparer in der Nullzinswelt in Grenzen. Das wird sich nach Meinung der Deutschen Bank bald ändern. Der Blick nach vorne sieht düster aus: 2017 könnte es ein böses Erwachen geben.

Alle Welt redet vom Nullzins. Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) auch. In einer aktuellen Analyse titeln die Experten: „Schwierige Zeiten für deutsche Sparer“. Mit einem Zinssatz von Null müssen Anleger zwar schon heute kalkulieren. Das böse Erwachen wird es aber erst im nächsten Jahr geben, schätzen die Experten.

Bisher ist die Welt nämlich noch einigermaßen in Ordnung. Deutsche-Bank-Analyst Oliver Rakau belegt das mit Zahlen. Bisher hielten sich die Effekte der Nullzinspolitik in Grenzen. Die deutschen Privathaushalte erzielten mit ihren Finanzvermögen in den vergangenen vier Jahren eine Rendite von durchschnittlich jährlich 3,4 Prozent. Bei Einführung des Euros lag sie sogar bei rund sechs Prozent. Zu rund drei Vierteln besteht das Finanzvermögen aus Bargeld, Einlagen und Versicherungen.

Robuste Einnahmen aus Versicherungen, Investmentfonds und Alterssicherungen wirkten stabilisierend. Wichtig waren dabei auch höher verzinsliche Altanlagen und Wertgewinne im Zuge der sinkenden Marktzinsen. Zur Erinnerung: In den vergangenen 25 Jahren sank beispielsweise die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe von rund neun auf null Prozent.

Im laufenden und kommenden Jahr werden die Belastungen jedoch steigen. „Die Puffereffekte von langfristigen zinstragenden Anlagen mit hohen Kupons dürften spürbar zurückgehen, da Haushalte immer weniger solcher Anlagen halten“, glaubt Deutsche-Bank-Analyst Rakau. Wer vor einigen Jahren beispielsweise Bundesanleihen mit einer jährlichen Ausschüttung von drei oder vier Prozent gekauft hat, der bekommt heute nur noch null Prozent.

Bald kommt die negative Rendite

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