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Aktien New York Schluss: Freundlich - Endspurt in den letzten Minuten

Eine Zukunft aus Kohle und Stahl

Donnerstag, 15.09.2016 22:40 von

Donald Trump stellt dem Economic Club of New York sein Wirtschaftskonzept vor und blickt dabei in die Vergangenheit. Er verspricht eine heile Welt, in der die USA sich selbst genügt und Wirtschaft vor allem Industrie heißt.

Der Ballsaal im Waldorf Astoria, der mit seinen zwei Rängen und kleinen Logen an ein Opernhaus erinnert, ist gefüllt - mit ökonomisch gebildeten und gut betuchten Gästen. Der Economic Club of New York, der auf mehr als 100 Jahre Tradition zurückblickt, hat Hillary Clinton und Donald Trump, die beiden US-Präsidentschaft-Kandidaten, eingeladen. Trump hat zugesagt. Bevor der auf die Bühne steigt, stellt ihn Mike Pence, den Trump zu seinem Stellvertreter machen will, als „den künftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten“ vor und vergleicht ihn mit Ronald Reagan.

Zu Beginn seiner Rede freut sich der Kandidat der Republikaner über die neusten Umfrageergebnisse, nach denen er zur Demokratin Clinton aufgeschlossen hat. Doch dann geht er schnell über zu seinen wirtschaftlichen Plänen. Geschickt leitet er seine Vorstellung mit einer anschaulichen Schilderung der Stadt Flint in Michigan ein, die von Arbeitslosigkeit und Umweltschäden geprägt ist. Ford will dort eine Fabrik schließen und nach Mexiko verlagern. „Es ist eine Schande, dass unsere Politik so etwas zulässt“, sagt Trump. „Früher gab es in Mexiko keine Autofabrik und man konnte dort das Wasser nicht trinken, heute ist das der Zustand in Flint.“

Trump betont, dass er viele „großartige“ Amerikaner kennt, die keinen Job haben. Obwohl die US-Wirtschaft seit Jahren neue Stellen schafft, behauptet er, die „Regierung Obama-Clinton“ habe „Millionen Jobs verloren“. Ebenso wahrheitswidrig wirft er den Chinesen vor, „immer wieder drastisch ihre Währung abzuwerten“.

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