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Devisen: Eurokur legt zu - Britisches Pfund unter Druck

Mittwoch, 13.09.2017 13:26 von

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs hat am Mittwoch zugelegt. Die Gemeinschaftswährung kostete am Mittag 1,1985 Dollar (Dollarkurs) und damit etwas mehr als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1933 Dollar festgesetzt. Der US-Dollar gab nicht nur zum Euro, sondern auch zu anderen wichtigen Währungen nach.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat sich für die Euro-Einführung in der gesamten Europäischen Union ausgesprochen, also auch in den ärmeren osteuropäischen Ländern. Die Aussagen bewegten den Wechselkurs aber kaum. Die Industrieproduktion in der Eurozone legte im Juli wie erwartet um 0,1 Prozent zum Vormonat zu.

Merklich unter Druck geraten ist hingegen das britische Pfund. Verantwortlich waren neue Arbeitsmarktdaten aus Großbritannien. Die Lohnentwicklung blieb hinter den Erwartungen zurück. Das Pfund fiel auf ein Tagestief von 1,1064 Euro, nachdem es zuvor noch 1,1132 Euro gekostet hatte.

Am Nachmittag werden in den USA die Erzeugerpreise einen ersten Hinweis auf die am Donnerstag anstehenden Verbraucherpreisdaten liefern. Inflationszahlen gelten zurzeit als wegweisend für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed, weil diese ihr Vollbeschäftigungsziel nahezu erreicht hat, nicht jedoch ihr Inflationsziel./jsl/jkr/oca