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Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax nach einem Jahr wieder über 11 000

Dax-Anleger warten auf klare Worte Trumps

Mittwoch, 16.11.2016 11:00 von

Die erste Euphorie nach Donalds Trumps Wahlsieg ist verflogen. Am Mittwoch gibt der Dax trotz starker Vorgaben nach. Die Unklarheit über den zukünftigen Kurs aus Washington bringt den Angriff aufs Jahreshoch ins Stocken.

Jetzt ist Trump an der Reihe. Nachdem die Börsianer den überraschenden Sieg des Republikaners Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen zum Auftakt eines Wirtschaftsaufschwungs umgedeutet hatten, kehrt wieder Normalität an den Märkten ein. Die Vorschusslorbeeren sind verteilt, nun warten die Anleger darauf zu erfahren, was das designierte neue Staatsoberhaupt der größten Wirtschaftsnation der Welt tatsächlich vorhat. Der Dax notierte im mittwöchigen Vormittagshandel 0,5 Prozent leichter bei 10.684 Punkten.

Genau eine Woche nach den US-Wahlen steht der Frankfurter Leitindex damit nicht allzu weit weg von seinem Jahreshoch von Mitte Oktober, das bei 10.827 Zählern liegt. Im Zuge der Trump-Rally testete der Deutsche Aktienindex die 10.800-Punkte-Marke bereits, konnte sie aber nicht nachhaltig durchbrechen. Dennoch kommt der Dax in den ersten Woche Trump auf eine Performance von knapp zwei Prozent. Das ist insofern überraschend, als dass der Polit-Außenseiter im Vorfeld des Wahltages als echter Börsenschreck auftrat.

Zwar schwächte der Immobilien-Milliardär einige seiner problematischen Wahlkampfversprechen in ersten Statements ab – etwa die Androhung eines Wirtschaftskrieges und weitgehende Freihandelshemmnisse, was die Anleger und Ökonomen gleichermaßen erfreute –, doch Trump hält sich noch im Unkonkreten, was die Ausgestaltung seines Wirtschaftsfahrplan angeht. Die Börsianer setzen ihre Hoffnungen vor allem auf die Ankündigung eines ausgabenintensiven Konjunkturprogramms. Nun ist es an Trump zu liefern.

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