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Armes Land, reiches Land

Dienstag, 01.11.2016 17:00 von

Kein Staat hat die Finanzkrise besser überwunden als Amerika. Doch der unwürdige Präsidentschaftswahlkampf zeigt ein zerrissenes Land, das mit einer verfehlten Wirtschaftspolitik seine Größe aufs Spiel setzen könnte.

Die Glasfassaden der Hochhäuser glitzern im Sonnenlicht. In der Ferne auf dem Hudson-River ziehen Motorjachten weiße Streifen in das tiefblaue Wasser. Wie Ameisen schieben sich die Menschenmassen durch die Church Street und den Broadway. Gleich gegenüber schweißen und hämmern Hunderte von Bauarbeitern in schwindelerregender Höhe, um den nächsten Turm emporsteigen zu lassen.

Hier oben, in 500 Metern Höhe, erlaubt das „One World Trade Center“ an diesem Herbsttag einen majestätischen Blick auf Manhattan. Jenes Gebäude, das die Twin Towers ersetzte, in die vor 15 Jahren zwei Passagierflugzeuge einschlugen. Fast 2 800 Menschen starben, 1,2 Millionen Quadratmeter Bürofläche wurden vernichtet, als die stolzen Türme in sich zusammensackten, als wären sie aus Gummi. Dort, wo einst das wirtschaftliche Herz Amerikas schlug, klafften jahrelang zwei riesige Löcher. 

Doch Manhattan ist wieder auferstanden. Noch wuchtiger, noch prachtvoller. Und trotzdem spürt man, dass es nicht mehr ist, wie es einmal war. Am Fuß des neuen WTC wimmelt es nur so von schwerbewaffneten Polizisten und Security-Leuten. Die Straßen sind abgesichert mit bedrohlich anmutenden Stahlhaken, die sich in Sekundenschnelle ausfahren lassen. Am Memorial, dort, wo die Namen der 2 800 Opfer in die bronzenen Ränder der beiden riesigen Wasserbecken eingraviert sind, weint eine ältere Frau um ihren verlorenen Sohn.

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