Ich hatte auch bei Opel keinen Hauch an Indizien, dass sie mit jedem Auto 10.000€ Verlust machen würden - habe das aber als eine von mehreren Möglichkeiten angesehen, weil diese nur in homöopathischen Dosen erhältlich waren (etwa D10) und tatsächlich kam es dazu.
Irgend einen Grund muss es ja geben, warum man die Produktion eines utos von vornherein begrenzt: Um als Sammlermodell vermarktet zu werden, wäre die Zahl zu hoch, um als Massenmodell vermarktet zu werden, ist sie zu niedrig.
Beim Ampera-e vermutete ich Produktionskosten (also man zahlt drauf), Produktionsengpässe oder dass von vornherein kein Massenverkauf geplant war.
Jaguar (wir das für einen indischen Konzern wie Tata üblich ist) geht da pragmatischer vor - und m.E. schlauer. Wenn sie die Kosten deckeln, und am Ende Gewinn machen können, steht es ihnen frei mehr anzubieten. Falls nicht, begrenzen sie die Summe der Quersubventionierung.
Opel konnte sich ja vor Interesse kaum retten - das hätte sie geradezu ruiniert. Gepokert, und verloren. ;-)
Und wir zuvor nebenan geschrieben, kann es sich sogar für VW um 2025 herum lohnen, dass sie jedes BEV mit mehreren Tausend Euro quersubventionieren, damit sie Strafen wegen Nichteinhaltung der Verbrauchswerte vermeiden können.
http://www.ariva.de/forum/...solardaecher-550158?page=158#jumppos3958
„Die drohenden Milliardenzahlungen treiben die Autohersteller in die Transformation. Um die vier Milliarden Euro Strafe zu finanzieren, müsste VW der Simulation zufolge jedes Auto um rund 1 000 Euro teurer machen. Der Strafe entgehen könnte der Konzern, wenn man ab 2023 pro Jahr rund 350.000 Elektroautos verkauft, das entspräche einem Anteil von rund neun Prozent.
Für den Konzern würde es sich vor diesem Hintergrund sogar lohnen, jedes Elektroauto mit mehreren Tausend Euro zu subventionieren, um die EU-Strafzahlungen zu vermeiden.“
Ich denke nicht, dass Jaguar dümmer als VW ist. Da werkelt der selbe Typ von Controllern herum.
Ist das Indiz genug? Das ist ja kein abwegiger Gedanke. Auch GM dürfte das mit aeinem Bolt so handhaben.
Ansonsten schrieb ich nicht, dass es Ladenhüter werden, die werden sie sehr schnell loswerden - es gibt genügend Reiche, die noch Platz in ihren Garagen haben - und neben einem Tesla macht sich auch ein Jaguar gut. Peanuts.
