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Der USA Bären-Thread


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AlterSchwede.:

Wieso ist eine steigende Mittelgerade akzeptabel?

2
14.01.18 01:26
Du schreibst:
"Die überproportionalen Preissteigerungen bei Sachwerten über Jahrzehnte könnte man schon als Merkmal zunehmender Instabilität interpretieren. "

Ich würde die "regelmäßigen" Anstiege der Mittelgerade nicht so negativ interpretieren, wie du (oder habe ich das falsch verstanden?), ich sehe es eher so, dass diese Mittelgerade einfach der aktuelle "Nullpunkt" ist.
Bzw. die Orientierung, bei welchem Zahlenwert sich gerade in diesem Moment der "faire Wert unseres Planeten" befindet...
;)

Als universellem Ausdruck einer Mischung aus Inflation (größter Anteil: >60%) und tatsächlich zugewonnenem Mehrwert in Form von Produktivitätsverbesserungen, technologischem Fortschritt, Verbreiterung der Wissenbasis, Lebensverlängerung, Zunahme der Weltbevölkerung und damit des real existierenden humanen Mehrwerts, Verlängerung der "effektiven" Lebensarbeitszeit (geringerer Krankenstand, gesünderes Leben), in Jahrzehnten gewachsenen immer komplexeren Strukturen und Abläufen bei der Produktion von Produkten (z.B. Autos, sollte ein Autokonzern oder Chipfabrikant der 1970er Jahre komplett in die heutige Zeit teleportiert werden und heute Produkte auf eine Weise produzieren, wie wir das heute tun, würde er das unmöglich schaffen können, der Stand der Fertigung heute ist ein Prozess, der musste tatsächlich wachsen und Reifen von 1970-2018) und damit einhergehend höhere Wertschöpfungstiefe in allen Bereichen des Lebens.

Zunehmende Instabilität erwächst daher m.E. nicht aus dem permaneten Anstieg der Mittelgerade selber, sondern tatsächlich eher durch ein überproportionales Abweichen der realen Kurse von der Mittelgerade nach oben.
Das bestätigt sich sehr gut auch durch die zurückliegenden 118 Jahre Börsengeschichte.

In den vergangenen 118 Jahren gab es genau nur ein einziges Mal ein 1929... und das geschah auch im Umkreis von 2 **Weltkriegen**.
Also inmitten "echter" Instabilität, wo wirklich haufenweise "echte" Werte vernichtet wurden.

Also wie groß kann die Wahrscheinlichkeit sein, dass wir ausgerechnet jetzt und in absehbarer Zeit ein neues 1929 bekommen sollten...
M.E. sehrsehrsehr gering.

Unser 2000 und auch das 2007 war schon schlimm und auch nötig und gesund, um die Übertreibung von 2000 komplett abzubauen.
Jetzt geht es erstmal für ein Jahrzehnt in die andere Richtung.
Dafür spricht nicht nur die "Mittelgerade", sondern dafür sprechen auch sehrsehr viele fundamentale Gründe.
Ich kann nicht stark genug betonen, wir stehen vermutlich erst am Beginn der großen Rally des 21. Jahrhunderts.
Am Fuße des BigbigBooms, vielleicht sogar der BigbigBobble, who knows... vorstellen kann ich es mir schon!!
Aber die Reihenfolge ist sonnenklar: zuerst die Bubble, dann der Bust.
Umgekehrt ist es nicht möglich.

Ansonsten, ich finde es erstaunlich, wie stark unsere Ideen sich ähneln und das wir auch noch fast die selben Charts posten ist fast schon unheimlich.
:D

Noch ein paar Worte zu obigem Zitat von dir:
Was mit den angesammelten und übertriebenen Werten der oberen 1% ist, ist doch wirklich schon fast egal, weil wie du selber sagst: dieses Mittel befinden sich quasi in einem Paralleluniversum und haben kaum Einfluss auf unsere Lebensrealität, weil sie tatsächlich zum Großteil einfach nur herumliegen und "virtuell" immer mehr werden.
Einfach da die oberen 1% diese Werte gar in in reale Dienstleistungen einlösen können, da sie diese unglaubliche Vielfalt an Leistungen niemals innerhalb eines normalen Lebens komplett in Anspruch nehmen könnten.

Mag sein, dass diese Mittel irgendwann gebusted werden oder vielleicht auch nicht.
Im Endeffekt macht das kaum einen Unterschied für alle Beteiligten.
Nichteinmal für die 1%.

Wenn ein Milliardär 90% seines Vermögens verliert, wird das real fast genausowenig Auswirkungen auf seinen Lebensstil haben, wie wenn er aus dieser 1 Mrd 10 Mrd macht.
Überfluss ist halt Überfluss.
Noch mehr geht nicht, selbst wenn es auf dem Konto so aussieht.
Real wird einer mit 10 Mrd kaum anders leben, als einer mit 100 Mio auf dem Konto.
Okayokay,einer mit 10Mrd kauft sich evtl eine Villa die kostet 1Mrd.
Aber das ist ja nur virtuelles Geld für einen virtuellen Wert.
Der echte (Bau)Wert der Villa wird vielleicht bei 30Mio liegen und der Rest des Werte ergibt sich durch virtuelle Güter, wie "Lage" inmitten anderer Mrd-Villen oder Vorbesitzer war sonstwer etc..
Das meine ich mit Paralelluniversum: die oberen 1% zahlen Mondpreise, die die Dinge gar nicht "real" wert sind. Und wenn sie dann in 10 jahren die selbe Villa für 10Mrd verkaufen?
Wen juckt es schon?


Antworten
Anti Lemming:

in # 319

 
14.01.18 10:18
bitte "Gesamten Beitrag anzeigen" anklicken. Das Wichtigste steht am Ende.
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learner:

Man kann natürlich Charts ohne

3
14.01.18 10:35
jeglichen Bezug zu fundamentalen Überlegungen in die Zukunft verlängern. Ich halte das für gefährlich, wenn man die als Grundlage für Investitionen nimmt.

Ein gewichtiges Argument gegen einen neuerlichen Anstieg ohne gravierende Korrektur ist die extreme Verschuldung der Welt. Dafür braucht es mM nach erst einmal eine Lösung, damit Potenzial für eine langfristige Hausse geschaffen wird.

Dazu müssten die Konzerne, die in Cash schwimmen, erst einmal in erheblichen Umfang investieren, ja sogar den Part des Schuldners übernehmen, damit die Investitionen in die Zukunft gestemmt werden können.

Nur dann sind die Staaten und Privaten in der Lage ihre Verschuldung abzubauen und ihren Platz als notwendige Konsumenten und auch Investoren einzunehmen.

Dieser Notwendige Switch wird jedoch dazu führen, dass das Gewinnwachstum niedriger wird und die Aktienbewertungen zwischenzeitlich nach unten zieht.

Und ich bete, dass der Klimawandel nicht so tragisch wird, denn das ist ein Punkt der zu erheblichen Verwerfungen führen kann, bis zum Zusammenbruch der Versorgungssicherheit.


Antworten
wawidu:

Eine Frage der Perspektive (1)

4
14.01.18 10:36
Wow, welch eine tolle Debatte mit durchgängig höchst substanziellen Argumenten!

Hierzu möchte ich lediglich zwei Monatscharts des DOW seit 1980 mit 36-Monate-Durchschnitt beisteuern:

1) linear und 2) logarithmisch.  
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034889
Antworten
wawidu:

Eine Frage der Perspektive (2)

 
14.01.18 10:38
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034891
Antworten
Murmeltierch.:

alter schwede

3
14.01.18 10:57
...vielen dank für dein # 306 und alles was danach hier so an postings kam von euch allen!!

sehr erfrischender neuer weitblick im moment im thread, macht wieder spaß hier zu lesen !
Antworten
DR.FAUST:

die frage

 
14.01.18 11:01
ist  doch, wo das weitere  wachstum den her  kommen soll?
wir  haben doch , durch die nullzins  politik einen boom gehabt!  mit  dem wir  uns  immer schneller  und  immer  weiter  in die krise gestürtzt haben.

Antworten
Anti Lemming:

Fundamentalkritik - auf den Punkt gebracht

 
14.01.18 11:55
Autor Brandon Smith von Alt-Market.com schreibt:

"Notenbankpolitik hat unser Finanzsystem in allen Aspekten vergiftet. Nichts funktioniert mehr so wie früher. Am stärksten zeigt sich dies bei Aktien, die die stärksten Anstiege aller Zeiten hinlegen - trotz Fundamentaldaten, die einer soliden Wirtschaft widersprechen.

Die größen Nutznießer der Zentralbanken-Rallye waren die Ultrareichen. Die ohnehin schon große Schere zwischen Arm und Reich hat sich dadurch ohne Sinn und Verstand noch weiter geöffnet."

A.L.: Ob das ewig so weitergehen kann, ist daher auch eine politische Frage. Learner hat dies unter ökonomischen Aspekten in # 330 thematisiert.

Jedenfalls scheint mir angesichts all dessen die von Alter Schwede betriebene und progagierte mentale Strichverlängerung illusorisch. Überschuldung und Marktsättigung werden künftig stärker als früher den Deckel auf den Märkten halten.

Alter Schwede ist, wenn ich mich recht erinnere, Physiker. Er weiß, dass es kein Abkühlen unter -273 Grad Celsius (absoluter Nullpunkt) geben kann, weil dann bereits alle Molekularbewegung zum Stillstand gekommen ist. Das gilt m. E. auch in umgekehrte Richtung: Chronische Marktüberhitzung in Kombination mit "Zentralbanken-Marktvergiftung" haben eine kritische Obergrenze, die Postulate nach ewigen Steigerungen bis in alle Ewigkeit als wirklchkeitsfremden Rinderwahnsinn erscheinen lassen. Ein anderes Beispiel natürlicher Grenzen ist die Kernfusion in großen Sternen: Bei Eisen ist Schluss, der Fusionofen erlöscht dann. Es folgt eine Supernova-Explosion.

www.alt-market.com/articles/...ing-dollar--and-what-it-means-for-gold

...Trillions of dollars in uncontrolled central bank stimulus and years of artificially low interest rates have poisoned every aspect of our financial system. Nothing functions as it used to. In fact, many markets actually move in the exact opposite manner as they did before the debt crisis began in 2008. The most obvious example has been stocks, which have enjoyed the most historic bull market ever despite all fundamental data being contrary to a healthy economy

With a so far endless supply of cheap fiat from the Federal Reserve (among other central banks), as well as near zero interest overnight loans, everyone in the economic world was wondering where all the cash was flowing to. It certainly wasn’t going into the pockets of the average citizen. Instead, we find that the real benefactors of central bank support has been the already mega-rich as the wealth gap widens beyond all reason.  Furthermore, it is clear that central bank stimulus is the primary culprit behind the magical equities rally that SEEMS to be invincible....
.
Der USA Bären-Thread 1034893
Antworten
physical:

Im Grunde

 
14.01.18 11:55
ist es ganz einfach, so lange jemand etwas kauft der selber das Geld druckt und vermehrt, dem sind die Aktienkurse völlig egal.

Geld alle = neu drucken = usw.

Die meisten Leute akzeptieren das noch, weil dieses Verhalten ihr Leben noch nicht beeinflusst.

Ein Ende dieser absurden Steigerungen beginnt mit dem Verlust des Vertrauens.

Antworten
Anti Lemming:

Dein letzter Satz ist entscheidend, physical

 
14.01.18 12:28
"Ein Ende dieser absurden Steigerungen beginnt mit dem Verlust des Vertrauens."

Was würde dieses Vertrauen am wirksamsten entziehen?

Meiner Meinung nach wäre das wirksamste Instrument des Vertrauensentzugs eine - wider Erwarten - aufkommende starke Inflation von über 3 oder gar über 5 % in Kombination mit einem Weiterlaufen des seit 2008 vorherrschenden Sub-Par-Wachstum (um 2 %). Kurz: Ein Stagflations-Szenario.

Dann können die Notenbanker sich nicht mehr mit "Sollinflation hat 2 % noch nicht erreicht" rausreden. Gut, sie könnten, da sie jede Menge kriminelle Energie haben, das Sollinflationsziel auf 3 % erhöhen. Aber irgendwann ist auch damit Schluss. Denn wenn die Inflation ins Galoppieren gerät, müssen die Notenbanken wohl oder übel auf die Bremse treten, sonst fliegt ihnen die Blasenwirtschaft um die Ohren.

Bei 4 % Inflation sollte auch der Leitzins auf 3 bis 4 % steigen. Auch am langen Ende der Zinskurve gäbe es dann entsprechende Anstiege, die z. B. die Junkbond-Sause und die Aktienrückkaufprogramme lähmen würde. Und wenn das lange Ende nicht "mitspielt", bekämen wir ein klares Rezessionssignal.

Ein Frühwarnsignal wäre das aktuell von einigen Marktbeobachten (u. a. Bond-König Bill Gross) befürchtete Ausbrechen der 10-jährigen US-Rendite über 2,6 %. (# 253; 278).

----------------------------

Die aggressive Variante des Vertrauensentzugs käme, wenn ausländische Notenbanken entweder aus ökonomischen oder aus politischen Gründen (weitere untragbare Trump-Mätzchen) das Vertrauen in den US-Dollar und/oder die US-Schuldenwirtschaft verlieren und massenhaft US-Staatsanleihen auf den Markt werfen - auch um Trump in die Parade zu fahren. Denn machen wir uns nichts vor: Trumps Steuersenkungen für Ultrareiche, refinanziert aus weiter 1,5 Billionen Dollar Staatsverschuldung, sind KEIN wirtschaftlich tragfähiges oder erfolgversprechendes Konzept. Die Dummen sind die Überschussländer. Das "Knurren" aus China ist bereits vernehmlich zu hören (# 251).

Dann wäre an den Börsen definitiv Schluss mit Lustig.
Antworten
NikeJoe:

Weltwirtschaft und die Aktienbörsen?

 
14.01.18 13:04
Also meine Grundstimmung ist langfristig optimistisch, wobei mir die Politik der Zentralbanken ein wenig Sorgen bereitet. Aber vielleicht schaffen wir das sogar TROTZ dieser dummen Politik, wer weiß?

Langfristig haben einige Regionen dieser Erde noch Aufholbedarf was besonders den Lebensstandard betrifft. Das dürfte also auch für zukünftiges Wachstum sorgen.

Die hohen Schuldenstände bedeuten heute auch hohe Gläubiger Guthaben Bestände.
Ich weiß nicht wie lange so ein "Ungleichgewicht" stabil sein kann?
Aber ein Ungleichgewicht hat es immer gegeben.

Entwicklungen wie die globale verfügbare Information quasi in Echtzeit (das Internet), die rasante Entwicklung in der Automatisierung, AI (künstliche Intelligenz), die nächste Generation der Digitalisierung unserer Welt (auch die Blockchain gehört dazu), der Wandel in der Energiebereitstellung werden die Weltwirtschaft weiter vorantreiben. Da besteht für mich kein Zweifel. Und die Finanzwirtschaft hat immer mit Massenphänomenen zu tun. Angst-Hoffnung-Gier, sind da die treibenden Kräfte. Da geht es regelmäßig von Unterbewertungen zu Überbewertungen und zurück.

Was ist heute noch unterbewertet?
Nicht viel, vermute ich.
Auch Gold ist historisch betrachtet nicht wirklich billig.
Aber man findet sogar noch Assets, die man "neutral" bewertet einstufen könnte.

Hier noch einmal ein Chart des DJIA:
Zeigt die "moderne" Zeit, als es schon Computer gab.
blau: 8% p.a.
grün: 10% p.a.
Die Phase von 2000 bis 2009 war der Bärenmarkt gewesen. Der neue Bullenmarkt wurde 2013 mit dem neuen ATH bestätigt. Gleichzeitig crashte das Gold als Gegenspieler.

Ein starke Übertreibung würde ich noch keine sehen, aber eine schärfere Korrektur ist wie immer jederzeit möglich. Das Zünglein an der Waage wird die Zinspolitik der Zentralbanken sein, vermute ich.


(Verkleinert auf 52%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034907
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Anti Lemming:

Der neubullische Konsens

 
14.01.18 13:11
im Bärenthread, den auch Murmeltierchen in # 333 ausdrücklich begrüßt (träum weiter...), ist der bislang noch fehlende ultimative Kontraindikator.
Antworten
Anti Lemming:

Hier mal der DOW-Chart seit 1900 OHNE Log-Scale

4
14.01.18 13:36
- aber inklusive einer von mir eingezeichneten Trendgeraden (grün), die aktuell eine extreme Übertreibung nach oben signalisiert.

Der "faire" Stand des DOW entsprechend meiner Trendgeraden wäre ca. 15.000.

Der Dow steht aber dank der Notenbank-Blase bei 25.800.

D.h. ein Absturz von 42 % würde den DOW lediglich wieder in den Bereich fairer Bewertung bringen. Bei solchen Abverkäufen ist allerdings mit zusätzlichen Übertreibungen nach unten zu rechnen, so dass selbst DOW unter 10.000 "keine Utopie mehr" (Gruß an Lehna) wäre.
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034912
Antworten
Anti Lemming:

Paul C. Roberts zur schändlichen Behandlung

 
14.01.18 13:54
Julian Assanges, der unter Vorwänden seit sieben Jahren in der Londoner Botschaft von Ecuador eingesperrt ist. Der Schweden haben den (konstruierten) Vorwurf der Vergewaltigung längst juristisch fallen lassen. Aber die Briten als US-Vasallen wollen Assange nicht für Schweden, sie wollen ihn für Washington.

Ecuador hat Assange jetzt die ecuad. Staatsbürgerschaft gegeben und ihm Diplomaten-Status verliehen. Die Briten erkennen das jedoch nicht an.

Es ist erfrischend zu lesen, wie Roberts sich darüber in klaren Worten empört.

www.paulcraigroberts.org/2018/01/12/...cution-julian-assange/

....That tells you all you need to know. Julian Assange has lost seven years of his life because stinking dirty Washington wanted revenge on Assange for exercising the US Constitution-protected right of a free press, and the stinking dirty governments of Sweden and Britain did Washington’s dirty work. What we know for certain is that Assange is totally innocent and that there is no honor and no integrity in the US, Swedish, and British governments. Law means nothing to the scum that misrule these countries...
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#131340

Anti Lemming:

Hier die Kolumne von Ron Paul, in dem

 
14.01.18 14:02
er kritisiert, dass Trump einst Wikileaks "liebte", nun aber Assange einsperren lassen will, auf Englisch.

Im letzten Post hatte ich die gleiche Ron-Paul-Kolumne auf Deutsch gepostet, aber aus einer Web-Quelle, die Ariva erst noch prüfen will (daher "Freigabe erforderlich").

www.ronpaulinstitute.org/archives/...-president-trump-arrest-assange/

“I love Wikileaks,” candidate Donald Trump said on October 10th on the campaign trail. He praised the organization for reporting on the darker side of the Hillary Clinton campaign. It was information likely leaked by a whistleblower from within the Clinton campaign to Wikileaks.

Back then he praised Wikileaks for promoting transparency, but candidate Trump looks less like President Trump every day. The candidate praised whistleblowers and Wikileaks often on the campaign trail. In fact, candidate Trump loved Wikileaks so much he mentioned the organization more than 140 times in the final month of the campaign alone! Now, as President, it seems Trump wants Wikileaks founder Julian Assange sent to prison.

Last week CNN reported, citing anonymous “intelligence community” sources, that the Trump Administration’s Justice Department was seeking the arrest of Assange and had found a way to charge the Wikileaks founder for publishing classified information without charging other media outlets such as the New York Times and Washington Post for publishing the same information....
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Anti Lemming:

Studien am linearen DOW-Chart über 120 Jahre

3
14.01.18 14:23
Interessant ist, dass selbst ein neues Tief bei 3000 als Extremszenario in das Trendgefüge passen würde. Das wäre ein Äquivalent zu 1929-Absturz.

Dass der DOW erst noch ein paar 100 % hochlaufen müsste, wie Alter Schwede meint, um 1929-Überwertung zu bekommen, halte ich für einen schlechten Witz.

Das aktuelle Case-Shiller-KGV des DOW (34) ist jetzt schon um 10 % höher als am Top der 1929-Blase (30).
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034917
Antworten
DR.FAUST:

im grunde

 
14.01.18 14:45
hat der  "abverkauf" schon mit bitcoin begonnen! der  rest wird auch noch folgen...
Antworten
karoshi:

us bilanzwochen voraus

 
14.01.18 17:09
die bilanzwochen beginnen. wie immer wird es viel getöse geben über erreichte und unerreichte erwartungen der analysten. ich aber werde dieses jahr speziell eine auge auf verschuldung und eigenkapital werfen. angesichts langsam steigender zinsen ist es an der zeit, finde zumindest ich, die zum teil sehr hohen verschuldungsgrade zurückzuführen. für mich aktuell ein wichtiges selektionskriterium bei us investments, die spreu vom weizen trennen sozusagen.
Antworten
cousta:

Die #340 von A L zeigt deutlich ...

2
14.01.18 17:45
... daß ab Anfang der 1970er Jahre zum einen die Weltwährungsordnung nach Bretton Woods kam - also ohne festgelegte und kontrollierte Wechselkurse - und zum anderen der Neoliberalismus seinen Siegeszug begann mit dem Bestreben dem arbeitenden Menschen möglichst wenig vom Produktivitätsgewinn abzugeben und alle Zuwächse in Richtung Vermögen - typischerweise und zunehmend weniger Menschen - zu verschieben. ALLE Vermögenswerte (besser: Preise) stiegen ab da überproportional an. Einen zusätzlichen Effekt habe ich beschrieben in
http://www.ariva.de/forum/...en-thread-283343?page=5252#jumppos131323 .
Malt man eine Ausgleichsgerade in die Aktienindices bekommt man einen Eindruck vergangener  Realität, welche sich - sofern nichts im Wirtschaftsprozess an irgendwelche Grenzen stößt- auch fortsetzen und insgesamt Jahrzehnte dauern kann. Bemerkenswert ist, daß die Ausgleichsgerade von  A S, siehe
http://www.ariva.de/forum/...en-thread-283343?page=5252#jumppos131324
aus der 1. Hälfte des vorigen Jahrhunderts eine Steigung von 3,7% pro Jahr hat, mittlerweile sind wir bei mindestens 8% pro Jahr mit Ausreissern nach oben, siehe nochmal
http://www.ariva.de/forum/...en-thread-283343?page=5252#jumppos131323 .

Aber man darf eine langjährige Realität nicht mit einer immer und ewig geltenden Normalität und Stabilität verwechseln: Deflation, dieser ratlos gegenüberstehende Zentralbanken, zunehmende Verarmung auch in Volkswirtschaften (wie unserer), in welchen es eigentlich von Jahr zu Jahr mehr zu verteilen gibt, politische Instabilität, staatliche Kontrollsucht aber Unfähigkeit der Politiker überhaupt noch irgendein (selbstgeschaffenes) Problem zu beseitigen, gleichgeschaltete Medien, Kreigstreiberei - das alles, was man als älterer Mensch jahrzehntelang lang nicht beobachen oder sich für die Zukunft vorstellen konnte - das ist jetzt Realität! Und die Verwerfungen werden nicht ohne Rückwirkungen auf "die Märkte" sein. Der VIX im Bereich historischer Tiefstwerte zum Beispiel wird der tatsächlichen Lage nicht gerecht. Da wird zunehmende Volatilität bei allen Assets kommen, und "abwärts" wäre mal wieder dran.
Meine bärische Grundhaltung wurde durch die vorangegangene Diskussion eher bestärkt. Allerdings erwarte ich eine relative Begünstigung von Sachwerten, zu welchen auch Aktien gehören. Das ist unabhängig von den nominalen Preisen, welche sich - ich wiederhole mich - in einem Deleveraging-Prozess nach unten begeben sollten. Mögliche Neuordnungen im Währungssystem hätten denselben Effekt.
Antworten
AlterSchwede.:

Was funktioniert den A.L.? #344

 
14.01.18 17:51
Und was funktioniert denn nicht?
Wärst du nach deinem Chart wie in #344 skizziert verfahren, dann wärst du schon seit 1990 dauershort... naja, bist du ja evtl auch.
Ist ja auch schön, aber Hand aufs Herz: hätte/hat es funktioniert?
Du kannst doch nicht so tun, als hätten wir jetzt 100 Jahre öang eine Übertreibung gehabt und alles was der Markt da macht wäre falsch.
Das ist doch ignorant hoch 10...
Nicht der Markt passt sich an dich an, nein du passt dich an den markt an... oder du gehst unter.

1929 erfordert sehr sehr viel, was derzeit nichtmal ansatzweise in Griffweite ist.
Es gibt weder 2 Weltkriege noch sehe ich eine 25jährige Rally hinter uns liegen.
Also, will nur sagen, man sich das auch zurechtbiegen.

Ich dagegen will hier niemanden zurechtbiegen, habe alleine schon nicht die Zeit dafür, habe meinen Senf gegeben und gut.
Ich habe geschrieben, was ich zu schreiben hatte.
Kann jeder was drauß machen oder auch nicht.

Ich bin leider Gottes erstmal wieder raus hier, wollte nur aus alter Verbundenheit meinen Senf abgeben... auch wenn ich die Diskussion hier mit Euch schon immer genossen habe und wohl immer genießen werde: mir fehlt einfach die Zeit für stundenlange Schreiberei.
Traurig.
:(

Wenn jemand eine Nachricht an mich richten möchte, tue er dies am besten per BM, dann ist auch abgesichert, dass ich es zumindest irgendwann mal lese und antworte.
Falls es mal ein Usertreffen im Raum Stuttgart oder Berlin geben sollte, bitte gerne mich einbeziehen, würde mich wahnsinnig freuen.
A.L., wawidu, biomuell und wie sie alle heißen, wäre mir eine Freude mal eine persönliche Begegnung zu haben.

Werde es alles weiterhin gelegentlich lesend verfolgen.
Bin im Geiste bei Euch und drücke euch die Daumen für gute Entscheidungen.
Aber keine Sorge, wir treffen uns hier wieder, spätestens beim nächsten Minicrash, dann weise ich nochmal vorsichtig drauf hin, dass es die Glocke für den Einstieg ist und nicht die Glocke für den Weltuntergang.

Bis denne, seid geherzt!
Jan
Antworten
Anti Lemming:

Eine "Gerade" in einem Log-Chart

 
14.01.18 17:56
ist natürlich in Wirklichkeit eine Kurve. Deshalb halte ich "Trendgeraden" in Log-Charts wahlweise für Schwachsinn oder für Permabullen-Demogogie.

Nichts Endliches auf unserer kleinen Erde kann ewig exponentiell steigen. Schon gar nicht die Wirtschaftsleistung eines flächenmäßig begrenzten Planeten, auf dem nur die Bevölkerungszahlen explodieren.
Antworten
Anti Lemming:

Korr. Demagogie

 
14.01.18 17:57
Antworten
Anti Lemming:

teleologische Geschichtsbetrachtung

 
14.01.18 18:02
"1929 erfordert sehr sehr viel, was derzeit nichtmal ansatzweise in Griffweite ist.
Es gibt weder 2 Weltkriege..."

Woher, um mal ganz ketzerisch zu fragen, "wusste" denn die US-Börse bereits 1929, dass zehn Jahre später in Deutschland der Zweite Weltkrieg angezettelt würde? Ging sie womöglich deshalb 1929 in den Keller? LOL.
Antworten
Anti Lemming:

Wahr ist vielmehr das Gegenteil

 
14.01.18 18:11
Nach dem 1929-Crash zogen die Amerikaner ihr Hilfskapital ab, dass sie in den "goldenen 20ern" für den Wiederaufbau nach Deutschland geschickt hatten (Dawes- und Young-Plan, ähnlich dem Marshall-Plan nach dem 2. WK).

Dieser Kapitalabzug führte in D. zu sechs Millionen Arbeitslosen Anfang der 1930er Jahr. Die Brüning'sche Depression begann und begünstigte den Aufstieg Hitlers. Hitler schlug aus dem Massenelend demagogisch Kapital, indem er - wie Trump heute - falsche Feindbilder anführte. Für Trump sind die Latinos und Moslems "an allem schuld", für Hitler waren es die Juden und Bolschewiken.

Nimmt man dies zur Kenntnis, so TRUG eher noch der US-Börsenabsturz von 1929 kausal zum 2. Weltkrieg BEI, als dass er diesen kursmäßig vorwegnahm.
Antworten
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