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Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.452
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S&P 500 6.979,15 +0,40% Perf. seit Threadbeginn:   +378,36%
 
wawidu:

Trumps Wertschätzung

 
12.01.18 15:15
lässt sich sehr schön an der Kursentwicklung "seines" Cryptocoins ablesen:

coinmarketcap.com/currencies/trumpcoin/

Zwei PR-getriebene Spikes jeweils zu Jahresbeginn, die postwendend wieder in sich zusammenbrachen - sozusagen Ausdruck kurzer Erfolgsepisoden im politischen Handeln des Präsidenten.

Hintergrund des TrumpCoins, zu dem es nie ein ICO gab:

www.trumpcoin.com/

Und hier eine ironische Meinungsäußerung dazu:

news.bitcoin.com/trumpcoin-real-make-crypto-great/



Antworten
wawidu:

Anleitung zum Geldscheffeln

 
12.01.18 15:44
thecryptogenius.com/de/...;ct=fefecc3118be366e83ee0995fcbc09ff

binareoptionenerfahrungen.net/...-the-crypto-genius-rezension
Antworten
Anti Lemming:

Jetzt long Bitburger?

 
12.01.18 17:54
Die wollen Coins für freies Saufen rausbringen.

www.finanzen.net/nachricht/aktien/...8-wieder-wachsen-5358755
Antworten
AlterSchwede.:

Der krasseste Bullenmarkt aller Zeiten voraus!

5
12.01.18 20:43
Muss mal erneut davor warnen, dass das Bärengeheul zu früh los geht.
Die Bären sollten sehr vorsichtig sein:
Wir befinden uns gerade inmitten der krassesten Rally der letzten 100-200 Jahre.
"Inmitten", das meine ich wortwörtlich!
Retrospektiv wird man wohl sagen, es war die krasseste Rally, die dieser Planet bis dahin JEMALS gesehen hat.

Es gibt triftige Argumente, dass diese Rally noch sehr lange geritten wird:
Alleine der erste Punkt, den ich bereits seit einigen Jahren -auch hier im Bärenthread- predige, ist an Bedeutung kaum zu überschätzen, wird aber von der Welt nicht einmal ansatzweise gewürdigt:

===> Langfristig
Peak-Oil ist tot -jetzt wohl endgültig und für immer: Fracking wird Erdöl quasi "unendlich" lange verfügbar machen. Damit meine ich: selbst nur die bis heute bereits bekannten Ölreserven werden aller Voraussicht nach länger halten, als es dauern wird bis die humane Energieversorgung "zum Großteil" auf alternative Energieträger umgestellt ist.
Bis 2010 gab es noch die Angst, Öl würde unfassbar teuer werden, die Wirtschaft auf der ganzen Welt in der Stunde ihrerer größten Angewiesenheit auf Erdöl in eine schreckliche Krise stürzen.

Heute haben wir die festgeschriebene Gewissheit, dass der Ölpreis sich auf absehbare Zeit von mindestens 10-20 Jahren nur noch in einer Range von 50-150 USD bewegen wird.
Die kommenden 20 Jahre werden die zweite und letztes Renaissance des Erdölzeitalters.
Die Amis pumpen ihre -bis zuletzt zurückgehaltenen- "strategischen Erdölreserven" auf Teufel-komm-raus billigst aus dem Boden weil sie wissen, sie werden diese nicht mehr zur "Existenzsicherung" benötigen.

Und sie wissen auch: alles, was sie in den kommenden 20 Jahren nicht schaffen herauszupumpen, werden sie danach auch kaum mehr gewinnbringend verkaufen können.
Die ganze Welt weiß es, die Araber wissen es, die Russen wissen es.
Daher wird jetzt seit 5 Jahren einfach nur gepumpt was geht.

Dank der billigen Nutzung dieser gespeicherten Energie werden wir unsere Existenz und unsere Lebenweise auf diesem Planeten innerhalb kürzester Zeit auf ein neue Ebene der Existenz heben können.
Erdöl ist hier der Katalysator, der uns den Weg schnell und in Luxus zu einer Welt basierend auf alternativen Energien ermöglichen wird.
Spätestens ab 2030 wird der jährliche Zuwachs an alternativen Energiequellen den Zuwachs am Gesamtenergieverbrauch weltweit so stark übertreffen, dass man den Abgesang der Ölindustrie bereits lange vor dem endgültigen Aussterben der Verbrennungsmotoren vernehmen wird.
Was wir in der Vergangenheit von den Kohlekumpels kennen, das werden wir ab 2030 immer stärker bei den "Ölkumpels" sehen.
Selbst die Chinesen kehren Öl bereits so weit es derzeit für sie möglich ist den Rücken und gehen den "deutschen Spagat": alternative Energie plus Kohle/((Atom)).

Kleine Historie
Die Gleichung lautete bis ca 1930:
Wohlstand =  Energie aus Kohle + Abnehmender Anteil Restnutzung alter Energieformen (Holz)

Übergangsphase 1920-1950: Hinzutreten neue Energiequelle Erdöl
Die Gleichung lautete 1950-2020:
Wohlstand = Energie aus Erdöl + Abnehmender relativer Anteil Restnutzung alter Energieformen (Holz, Kohle)

Übergangsphase 2020-2050: Hinzutreten neue Energiequelle Alternative Energie
Die Gleichung wird künftig immer mehr lauten:
Wohlstand = Energie aus Erdöl + Zunehmender relativer Anteil Alternative Energie + Restnutzung alter Energieformen (Holz, Kohle)
Ab 2050 kann man die Gleichung dann wohl wieder reduzieren:
Wohlstand = Energie aus Alternativer Energie +  Restnutzung alter Energieformen (Holz, Kohle, Öl)
Umso mehr Energie eine Gesellschaft nutzen kann, umso wohlhabender wird sie sein.
Wir stehen am Anbeginn einer neuen Zeitrechnung.
Es ist nicht unbedingt die Zeit, in der wir uns vom Erdöl emanzipieren.
Das Erdöl wird ja in den kommenden Jahrezehnten unvermindert weiter genutzt werden...
Neinein, es ist krasser: es ist die Zeit, wo eine neue nennenswerte **zusätzliche** Energiequelle in rapide wachsendem Ausmaß mit auf den Plan tritt.
Es wird ein glorreicher Neuaufbruch sein.
Die Nutzung von alternativen Energien wird uns Menschen ungeahnte, zunächst fast grenzlos wirkende Energiesereven, zur Verfügung stellen und uns dabei helfen, die Zeit zu überbrücken, bis endlich die Kernfusion bereit ist und damit letztendlich unsere Energieprobleme für eine sehr sehr lange Zeit aus der Welt geschafft sind.

===>Mittelfristig
Man kann sagen, was man will über die gesellschaftliche Ungleichverteilung der Ressourcen, aber eines stimmt auch: die Globalisierung hat dazu geführt, dass es weltweit bei weitem nicht mehr so drastische Unterschiede in der Entlohnung menschlicher Arbeit gibt, wie noch vor 20 Jahren.
Es ist richtig, dass die Ungleichverteilung des Reichtums zugenommen hat, aber es ist ebenfalls richtig, dass es auch einen Gegentrend gab: Armut ist heute längst nicht mehr nicht mehr so krass ungleich verteilt, wie vor 20 Jahren.
Es gibt inzwischen ein deutlich höheres globales Minimallevel an Lebensstandard!!
Möglich wird diese Vereinigung der zwei eigentlich widersprüchlichen Trends dadurch, dass das globale Gesamtmaß an Wohlstand so unfassbar stark angestiegen ist in den letzten 20 Jahren, dass trotz wachsender Schere zwischen Arm und Reich zugleich auch der durchschnittliche Lebenstandard der 30% Ärmsten dieses Planeten dramatisch gestiegen ist!!
Dieses ganze Geheule und Gejammere von den Ewigalten kann ich überhaupt nicht mehr hören, dass es alles immer schlimmer und schlechter wird...

Folge dieser globalen Angleichung des "Mindestlohns":
Billige Arbeitskräfte verlieren derzeit immer mehr an Lockwirkung für die Industrie, einerseits, weil sie nicht mehr "so krass viel billiger sind", wie das früher der Fall war.
Andererseits: Stichwort "Abschaffung der Arbeit". Arbeit lässt sich in zunehmendem Maße effizienter durch Maschinen im Teuerlohnland direkt, als durch nur noch moderat billigere "Billigarbeitskräfte in Billiglohnländern" ersetzen.

Wenn aber die Billigarbeitskräfte ihre Lockwirkung zunehmend verlieren... was hat dann überhaupt noch Lockwirkung?
Tjaaaa, Trump hat hier (zufällig oder bewusst?) eine goldrichtige Entscheidung getroffen... die Senkung der Unternehmenssteuern wirkt nicht nur direkt (und im Moment sinnlos) wie ein gigantisches Konjunkturprogramm, sondern hat auch die entscheidende **Lockwirkung**.
Ausnahmsweise mal eine politische und populistische Maßnahme, die nicht nur auf politische Zeiträume beschränkt ist, sondern auch noch weit über die maximal für Trump denkbare Amtszeit hinaus eine Weichenstellung sein wird!
Energieüberschuss im Lande USA trifft auf weltweit beste steuerliche Bedingungen.

Es wird das Land von Milch und Honig werden in den kommenden Jahrzehnten.

Umso länger der Rest der Welt kein Gegenmittel findet oder zumindest mitzieht, werden die USA boomen wie verrückt, denn die komplette globale Industrie hat nun per Dekret ein Interesse daran Industriestandorte in die USA zu verlagern -zum Nachteil des kompletten Rests der Welt.
Wer in diesem Spiel zuerst handelt streicht die größten Profite ein... leider in diesem Falle die USA und nicht wir in der EU.
Aber der Rest der Welt wird nachziehen (müssen), sie werden alle keine Wahl haben, wenn sie nicht Mauern bauen wollen, wie damals die DDR.
Folge dieses Kampfes um Arbeitsplätze wird ab sofort ein jahrelanges, globales "ungewolltes" Steuerkonjunkturprogramm für Unternehmen sein.
Die Zinsen steigen auf 3%?
Scheiss drauf.
Die Fed will monatlich 10 Mrd USD oder 50 Mrd USD rückwicklen...?
Lächerlich.
Der globale Kampf um Arbeitsplätze wird dem (US-) Markt vorerst dasselbe, nur doppelt achwas zigfach, zurückgeben.
Die Fed wird künftig gezwungen sein noch viel höhere Beträge abzuschöpfen.

===> Kurzfristig
Ein schöner Zeitpunkt für einen kleinen Crash wäre Anfang 2019... zumindest träum ich davon!
Schnell und hoffentlich sogar heftig, das wäre wirklich ein Träumchen.
Muss man mal sehen, wo wir Ende 2018 so stehen werden.
Argumente sind, Wahlen in den USA sind bereits wieder 2020 und wer TRump kennt, weiß, dass er ALLES dran setzen wird dann wieder gewählt zu werden und es wird per Dekret einfach keinen Crash geben können in 2020 und der Wahl ein Jahr vorgelagerten Zeiträumen.
Anfang 2019 wäre daher der überhaupt einzig denkbare letztverfügbare Termin!
Anfang 2018 scheidet aus, da es offensichtlich keinen Crash geben wird und Herbst 2018 sehe ich auch noch als etwas zu früh.
Sollte es bis zur Neuwahl von Trump keinen Crash gegeben haben, dann muss je nach Entwicklung der Lage spätestens Anfang 2021 mit einem ziemlich herben Rückschlag gerechnet werden.

Fazit:
Wir werden unsere "kleinen" Crashs erleben, der Markt braucht das.
Aber niemand sollte erwarten, dass wir längere Bärenmärkte a la 2001 oder 2007 so schnell wieder sehen werden.
Schaut euch den Boom an von 1987 bis 2001.
Dies steht uns bevor, nur noch extremer, denn damals wurde die Welt nur vom Erdöl und von Kriegen darum angetrieben.
Heute haben wir nicht nur eine gesicherte Erdölversorgung, sondern zusätzlich auch in zunehmendem Maße die Versorgung durch die alternativen Energien.

Who knows, womöglich akkumuliert es sich alles schrecklich, womöglich steuern wir auf ein galaktisches 2029 zu.
Mit dem schlimmsten Crash, den dieses Sonnensystem bis dahin gesehen haben wird.
Aber bis es soweit ist, liebe Bären, wird es den gigantischsten Boom geben, den dieses Sonnensystem bis dahin gesehen hat.
Wir stehen derzeit tatsächlich immer noch erst am Anfang.
Ich bin wirklich neugierig, ob es den Bärenthread so lange geben wird.

Also, liebe Weggefährten im BT, seid vorgewarnt, es steht eine Zeitenwende an.
Die Jahre 2000-2010 sind vergessen.
Ab sofort lohnt es sich wieder, Aktien riiiichtig lange zu halten!!

Egal wie es kommt, es wird für die Bären erstmal nur kleine Krümel am Wegesrand geben, immer wieder mal ein erbärmliches 1987, ein 1997 oder maximal ein 1998.
Crashs werden kommen, aber eines sollte klar sein: kaufenkaufenkaufen!
Das sind alles Schnäppchen...
;)

Wer aus Versehen vergessen hat vor dem Crash zu verkaufen, bloß nicht den Fehler machen ins fallende Messer in Panik alles zu verkaufen!
Es lässt sich alles easy aussitzen.
HODLNHODLNHOOOODLN!!

Auf Crash wetten mit Shortpapieren?
Leute, lasst es einfach besser sein, geht lieber long in irgendwelchen random Aktien und spart euch das Geld für den echten Big Bang in 2029!
;)

Die kommenden Jahre werden bombastisch.
So long, gelungenes 2018 zusammen!




Antworten
Anti Lemming:

Was nützt billiges Öl, wenn per Dekret

 
12.01.18 20:56
auf Elektromobilität umgestellt wird?
Antworten
Anti Lemming:

Irrsinn im Chart

 
12.01.18 21:10
Home Depot lief 12 Jahre lang - von 2000 bis 2012 - seitwärts. Dann gab es plötzlich innerhalb von 5 Jahren eine Verfünffachung.

Und das bei einem Brick&Mortar Retailer...
(Verkleinert auf 59%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034699
Antworten
AlterSchwede.:

1987 bis 2000

 
12.01.18 21:11
Zur Veranschaulichung im Anhang mal die Entwicklung von 1987 bis 2000.
Faktor 6 war das ungefähr.

So ungefähr stelle ich mir das vor, nur dass ich fürchte, wir werden noch viel krassere Verhältnisse erleben.
Die Anstiege werden wohl stärker werden, aber auch die Crashs werden härter und schneller kommen.
V.A. die Phase 87-97 war ja ein Träumchen.
Das wird sich so wohl leider nicht wiederholen.

@A.L.:
Was billiges Öl nützt, das muss ich dir ja wohl nicht erklären, mein Gutester A.L.
;)
V.A. werden wir aber extrem profitieren von billiger Energie aus alternativen Quellen, ausgehend von einem Energiespeckgürtel rund um den Äquator.



(Verkleinert auf 53%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034697
Antworten
Anti Lemming:

1929

5
12.01.18 21:54
glaubten selbst Wirtschaftsprofessoren, die Aktienmärkte hätten "ein permanentes Hochplateau erreicht". Grund waren angeblich "neue Technologien" wie Radio und Eisenbahn. Und natürlich war auch 1929 zunächst ein exzellentes Börsenjahr, es ging wie jetzt non-stop nach oben. Schuhputzer gaben Rockerfeller Aktien-Tipps, der daraufhin seine Aktien verkaufte. Im Oktober kam der Crash, und die Große Depression begann. Erst Jahrzehnte später, nach dem 2. WK, hatte der DOW wieder das ATH von 1929 erreicht..

Auch das Boom-Jahr 1987 lief an den Börsen zunächst bombig, mit allem trendbegleitendem Gemuhe - bis der DOW im Oktober an einem einzigen Tag 22 % verlor.

Am schlimmsten war es in Japan. Der Nikkei stieg 1990 fast senkrecht auf 40.000. In deutschen Magazinen kamen Titelgeschichten von der "Gelben Gefahr" - und die meinte, Japan, nicht China. Es folgte ein Mega-Absturz, der sich über Jahrzehnte hinzog. Noch heute, fast 30 Jahre später, steht der Nikkei um 40 % tiefer als damals - trotz Abenomics und Mega-Gepumpe.

Zu # 309 hab ich nur einen Kommentar: Hochmut kommt vor dem Fall ;-)

Deine Öl-ist-billig-Story hat für mich einen ähnlichen Erklärwert (nämlich null) wie die Eisenbahn/Radio-Story aus 1929.
Antworten
learner:

Alter Schwede, dass war das krasseste

4
12.01.18 22:05
Bullenstatment, dass ich hier gelesen habe! Der absolute Gegenpol zum Glauben im BT kurz vor dem Absturz zu stehen. Zugegeben ist man hier schon seit mehreren Jahren dieser Meinung, weshalb das Bärengeheul auch nur noch kleinlaut vorgetragen wird.

Aber gerade die neue Zeit, und ich glaube auch, dass wir gerade eine Zwischenzeit mit vielen Krisen durchmachen, die du hier skizzierst benötigt vor allem Investitionen! Vorbei, dass die Firmen ihre Kohle in Aktienrückkaufprogramme und Dividenden stecken.

Fällt dann noch der Nullzins weg sind mehrere Treiber der Kursralley der letzten Jahre obsolet.

Im Gegenteil, die Gewinne werden durch notwendige Investitionen kleiner und der Wirtschaft/Gesellschaft geht es besser.

Die aktuellen Kurse an den Börsen sind ebenfalls ein Ausdruck der Zwischenzeit, die wenige sehen oder verstehen. Ebenso ist es auch noch nicht absehbar, welche Auswirkungen die Digitalisierung, Robotik etc, also der technische Fortschritt mit sich bringen wird.

Das wird nicht friedlich sein, wenn sich nicht parallel ein gesellschaftlicher Fortschritt mit ausbildet, da können die alten Säcke mit ihrer verstaubten Arbeitsethik (Arbeiten/natürlich für wenig Lohn/ bis der Arzt kommt noch so zetern!
Antworten
wawidu:

Boeing-Wahnsinn

4
12.01.18 22:20
Von 2014 bis 2016 einschließlich lagen Umsätze und Gewinne in etwa auf gleichen Levels. Auch die Ergebnisse der ersten drei Quartale 2017 deuteten nicht auf stärkere Anstiege hin.

finance.yahoo.com/quote/BA/financials?p=BA

Und dann dieser Chart!

P/E Ratio: rund 30 - grrr!
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034714
Antworten
AlterSchwede.:

Eigentlich hatten wir jetzt wie lange Bärenmarkt?

 
12.01.18 22:31
Ziemlich genau von 2001 bis Anfang 2009.
Von 1999 bis Ende 2011 befand sich der DJIA knapp oberhalb der 10'000er Marke.
Inflationsbereinigt kann man sagen, quasi durchgehend ein Bärenmarkt von 12 Jahren.

In dieser Zeit haben sich wahnsinnig viele positive Momente und Wertzuwächse angesammelt, die nicht wirklich in Kursgewinnen realisiert worden sind.

Klar sieht der Chart jetzt etwas crazy und stramm nach oben aus... aber ganz ehrlich, unser Blickwinkel ist auch verzerrt und verstört durch diese lange frustrierende Phase der Stagnation an den Börsen... lasst es doch mal 2025 werden und dann blicken wir erneut auf den Chart... da werden wir dann nochmals gaaanz andere Blickwinkel haben und der Peak 2017 sieht aus wie ein kleiner Hüpfer.
Ich will den Blick nur mal etwas öffnen und weiten für andere Sichtweisen.

Es ist ja nur meine ureigene Theorie, aber ich unterlege sie mit Argumenten.
;)

Es werden bis 2025 sicherlich ein paar schreckliche Crashs kommen, ich bin ja kein Hellseher, vielleicht bekommen wir auch dieses Jahr einen Crash... eine kleine Korrektur um die 10-15% ist immer denkbar!
Aber ich bin mir sehrsehrsehr sicher, dass wir keine derartigen depressiven Dauerbärenphasen bzw. Stagnationsmärkte in den kommenden 10 Jahren sehen werden, wie in den zurückliegenden 20 Jahren!
Das entscheidende ist jedoch: diese Crashs werden sich auch rasch wieder fangen.
Es droht kein Ungemach von seiten Dauerbärigkeit.

Wir befinden uns in einer überwiegend optimistischen Phase unserer Entwicklung als Spezies!
War bisher immer so, wenn neue Türen aufgingen... siehe die goldenen 1920er...
Klar, der Kater kommt auch irgendwann, aber alles zu seiner Zeit!
Antworten
AlterSchwede.:

Erinnert ihr euch an den letzten "Crash"?

 
12.01.18 22:49
Also etwas, was man annäherungsweise so nennen darf?

Hier biddeschön... ist wirklich ganz interessant, mit dem Wissen, wie die Story ausging, sich einfach mal die Zeit zu nehmen und retrospektiv die Kommentare der Poster rund um den Urlaubscrash damals durchzulesen!

http://www.ariva.de/forum/...en-thread-283343?page=4782#jumppos119552

Solche Crashs werden wir m.E. künftig öfters sehen, sie werden auch womöglich etwas länger laufen und etwas tiefer gehen, aber man darf deswegen nicht gleich den Weltuntergang vermuten.
;)
Der Urlaubscrash war damals btw eine der letzten Möglichkeiten überhaupt noch halbwegs billig in den Aktienmarkt einzusteigen... falls ihr euch erinnnert, ich bin damals allin in VW gegangen...
Antworten
learner:

#312 Wawidu, früher hätte ich

 
13.01.18 10:24
versucht die "Fahnenstange" zu shorten. Heute traue ich mich so was nicht mehr.

Aber immer noch werden die alten Bärenreflexe wach, wenn ich so einen Chart sehe. Gerne würde man Boing in Ikarus umtaufen und die Säcke in Grund und Boden shorten! Seufz!
Antworten
karoshi:

offensichtlich

 
13.01.18 11:13

"In dieser Zeit haben sich wahnsinnig viele positive Momente und Wertzuwächse angesammelt, die nicht wirklich in Kursgewinnen realisiert worden sind."

offensichtlich schreibst du von dir selber, alter schwede. machst deine persönlichen erfahrungen zu allgemein gültigem. können wir in diesem thread nicht bei den realen geschehnissen bleiben?

Antworten
Anti Lemming:

# 312

3
13.01.18 12:37
Der Boeing-Chart sieht aus wie der von Volkswagen-Stammaktien, als diese in 2008 wegen Shortsqueeze kurze Zeit auf 1000 Euro stiegen.

Im Chart unten (Split-bereinigt?) geht die VW-Fahnenstange nur bis 500 Euro.

------------------

An dieser Stelle anteilnahmsvolle Grüße an Adolf Merkle im Bären-Himmel.

(Verkleinert auf 59%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034778
Antworten
cousta:

US-Indices short

5
13.01.18 15:19
Bei aller bärischen Grundeinstellung muss ich zugeben das Long in der Vergangenheit einfach besser war. Siehe Bild. Allein die Dauer der Hausse-Phasen übertrifft die der Baissen um ein Vielfaches und der durchschnittliche Anstieg ist enorm. Was ich mir vorstellen kann angesichts der riesigen Buchvermögen (=Schulden!) ingesamt, ist eine Deleveraging-Phase in dieses zurückgefahren wird. Damit sollten auch die Preise aller Sachanlagen entsprechend nachgeben aber ihren realen (relativ zu Anderem) Wert behalten. In diesem Fall könnte man Aktien halten und shorten was im ungünstigsten Fall (... es steigt doch weiter) Werterhalt wäre, im besten Fall ein hoher Gewinn.
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034796
Antworten
Anti Lemming:

Erinnert auch an den Kali+Salz-Irrsinn 2008

2
13.01.18 15:56
Die Aktie von Kali+Salz stieg 2008 in den Himmel (Chart unten). Die zugehörige Spinstory lautete:

1. "Wegen der weltweiten Knappheit von Agrarprodukten wird Kalidünger immer wichtiger und wertvoller."

2. "Das wird auch in Zukunft immer so bleiben. Wir sehen hier erst den Anfang."

Zu der Story gab es auch einen in USA notierten "Proxy", nämlich die Aktie von Potash. Jede Zuckung von Potash äffte K+S akribisch nach.

Ich hatte 2008 in div. K+S long Threads bei Ariva vor einem drohenden Crash der Aktie gewarnt, wurde dafür jedoch nur kritisiert, verlacht, weggesperrt, geschwarzsternt. Wie es dann tatsächlich weiterging mit K+S, zeigt der Chart unten: Es ging noch schneller wieder runter als zuvor rauf.

-------------------------

2008 beherrschte das Rohstoff-Mantra die Diskussion: Rohstoffe werden immer knapper, also MÜSSEN die Kurse für Rohstoffe für immer und ewig steigen.

2018 beherrscht das Notenbank-Mantra die Diskussion: Rohstoffe werden nun zwar nicht mehr "immer knapper" (zumindest hören wir dies nicht mehr täglich gehirnwäschemäßig von Wall Street). Dafür aber wird Geld immer reichlicher, eben weil die Notenbanken es im Überfluss "drucken". Stößt aber immer mehr Geld auf eine begrenzte Menge an Rohstoffen/Aktien/Sachwerte, MÜSSEN die (Asset-)Preise zwangsläufig inflationär steigen. Wenn interessiert da noch, dass das gedruckte Geld formal gar nicht in den Umlauf gelangt.

Wer bis hierher aufmerksam gelesen hat, dem ist vielleicht aufgefallen: Es ist im Grund dieselbe Spinstory in "zwei Gewändern".

Gewand 1 = Rohstoffe werden knapp. Geldmenge bleibt konstant. Also steigen die Preise.

Gewand 2 = Geld ist im Übermaß vorhanden "dank" Notenbanken. Rohstoff-Angebot bleibt konstant. Also steigen die Preise.

Spinstory 1 (2008) ist inzwischen Geschichte. 2008 wurde die "Oil-Peak-Spinstory bei Ariva tagein nachtaus von Spammern (man denke nur an den nimmermüden "Biomuell") in die Hirne der Trader gehämmert. Natürlich war sie falsch: Öl zeigte statt dessen nach Echoblase (Rebound bis um die 100 Dollar) einen L-Boden. Aktuell scheint bei 60 Dollar der Deckel drauf. Schon allein deshalb, weil oberhalb 60 Dollar die US-Fracker wieder massiv aktiv werden. Auch Russland würde dann zu mächtig, das passt den Amis nicht.

Auch ist Öl für die Wirtschaft inzwischen auch längst nicht mehr so wichtig wie 2008 (man denke nur an Tesla und die Elektroautos). Irgendwenn dürfte es ökonomisch egal sein, wie teuer Öl ist, weil es kaum noch jemand benötigt. (Dieser Gedanke stieg mir spontan in den Kopf, als Alter Schwede eine Wirtschaftsblüte wegen des günstigen Öls verhieß - in # 306).

------------------------

Wie kam es zur 2008-Rohstoff-Preisexplosion? Wall Street hatte angesichts der Schieflagen im Hypothekensektor Angst vor einem deflationären Kollaps des Bankensystems, der sich bereits im März 2008 mit der Pleite/Zwangsübernahme von Bear Stearns andeutete. Also haben Goldman und Co. kurzerhand einen Rohstoffinflations-Papiertiger kreiert und auf die Menschheit losgelassen. Wall Street hoffte - wie jetzt bei Bitcoin - auf diese Weise die "Animal Spirits" wecken zu können, die dann idealerweise von Rohstoffen auch auf andere Assetklassen überschwappen. Wall Street Nasstraum war, dass damit auch die deflationäre Entwicklung im US-Haussektor aufgehoben würde. Doch dann kam Lehman.... Schon Ende 2008 war der Ölpreis um 80 % gefallen. Oil-Peak war nur noch peinlich... Auch Biomuell Spin-Story, der Dollar werde "wertlos", ging in die Hose. EUR/USD stürzte parallel zum Öl von 1,60 auf 1,25 ab.

Spinstory 2 (2018) ist aktuell in aller Munde. Kein Tag vergeht im Bärenthread, an dem nicht irgendein Durchblicker verheißt, wegen "des Gelddruckens der Notenbanken" sei diesmal wirklich alles anders: "Wann werdet ihr das endlich begreifen?" Alter Schwede verheißt sogar eine ganz neue Techno-Sause voller Friede, Freude, Eierkuchen und grenzenloser Kursanstiege.

Börse ist aber bekanntlich keine Einbahnstraße. Deshalb wird die Notenbank-Blase genauso in Tränen enden wie 2008 die Rohstoffblase. Und vermutlich wird das Ende ähnlich abrupt kommen. Zwischen Öl 147 Dollar und Öl 30 Dollar lagen 2008 nur fünf Monate.
(Verkleinert auf 88%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034794
Antworten
short squeeze:

Du liegst sei Jahren daneben

4
13.01.18 16:27
Und was macht der Markt? Er steigt brutal weiter. Vermutlich sind die Anstiege zu fünfzig Prozent auf Short-Eindeckungen zurückzuführen, wenn Leute wie Soros und die Verzocker-Hedgefonds ihre Positionen auflösen müssen, weil sie seit Jahren gegen den Markt wetten.

Meine Meinung: der US Markt ist technisch am Ende. Das sieht man auch in der aktuellen Fahnenstange vom Dow Jones. Ich denke, wir befinden uns dort schon in der Distributionsphase. Schlau verkauft und dumm kauft. Wir werden ja sehen, ob bald eine mehrjährige Seitwärtsphase im Dow eintritt.

Im Gegensatz zum europäischen Markt und vor allem dem deutschen. Hier sehe ich gigantisches Potenzial, der deutsche Markt ist eklatant unterbewertet. Das hat man davon, wenn man einen Performance Index zum Leitbock macht! Einfach nur lächerlich. Wir hatten 2011 schon eine Korrektur, der US Markt hatte keine. Den Flash Crash vom Mai 2010 mit Mister fat finger kann man nicht als solche bezeichnen.
Habe meine US Aktien bis auf drei Firmen alle verkauft. Das Geld werde ich alles in den deutschen Markt stecken. Hier winken noch fette Jahre. Das ist meine Meinung, aber wer bin ich schon.
Antworten
Anti Lemming:

Hier der Kali+Salz-Chart von 1990 bis heute

2
13.01.18 16:29
Außer Spesen (und Spinstory am 2008-Top) nichts gewesen.

Dabei lief der Anstieg zwischen 2003 und 2008 geradezu "bombig": Der K+S-Kurs kletterte fast ohne Rücksetzer von 5 auf 85 Dollar.

Prozentual ganz ähnlich übrigens wie jetzt die Mega-Anstiege von Boeing, Home Depot, den (Dummen-)FANG-Aktien und vielen anderen hochgejubelten "Werten":

Wer dies für einen hinreichenden Grund hält, in diesen Aktien jetzt noch long zu gehen, weil "das ja erst der Anfang" war, dem wünsche ich viel Glück, er wird es brauchen ;-)
(Verkleinert auf 59%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034806
Antworten
cousta:

#320 - Kurspotential deutsche Aktien

4
13.01.18 17:15
Das sehe ich eher schwarz. Der DAX wurde belastet (zu recht und langfristig) durch die speziellen Verhältnissen bei den (betrügerischen oder gierigen oder dämlichen ..) Banken und Automobilunternehmen. Es gibt aber durchaus noch andere Aktien, siehe MDAX hier
http://www.ariva.de/forum/gold-ist-zu-teuer-540309?page=9#jumppos243
... und das Folgeposting dort.
Vor allem schwebt über der deutschen Volkswirtschaft das Damoklesschwert des ständigen Außenhandelsüberschusses bei einem äußerst ungesunden BIP-Anteil der Exportwirtschaft von 50%. Für die gelieferten Waren bekommen wir "Geld", genauer Forderungen (Jedes Jahr eine zusätzliche Viertel-Billion) an die Banken anderer Staaten. Und das sind Staaten, welche wir selber bereits als pleite erklärt haben, über den Zustand der Banken und der Gläubiger dahinter darf man garnicht nachdenken. Diese Exportorgie muss demnächst zu Ende gehen - und dann gute Nacht deutsche Wirtschaft.
Den USA - um beim Thread-Thema zu bleiben - droht Unheil aus der anderen Richtung gesehen. Die konnten durch den USD - teils mit kriegerischen Mitteln durchgesetzt - als Welt-Leitwährung ein Großteil ihres Warenbedarfs aus dem Ausland finanziert mit frisch gedruckten $ decken. Fängt der Rest der Welt an insbesondere Energie (Öl, Gas) in anderen Währungen zu handeln, ist es mit dieser kreditfinanzierten Konsumsause vorbei.
Wegen alledem erwarte ich eine Deleveraing-Phase, siehe #318.
Antworten
cousta:

Die deutsche Aktienblase ...

6
13.01.18 21:39
... der MDAX ist der "Neue Markt" diesmal, er MUSS irgendwann sehr alt aussehen.
Zum Verständnis der Zusammenhänge empfehle ich einmal mehr sich Flassbeck anzuhören. Ich habe längere Zeit und einige Videos gebraucht um das wirklich zu verstehen.
https://www.youtube.com/watch?v=guVuUZZFPpQ&feature=youtu.be
https://www.youtube.com/watch?v=zonghevtBgM&feature=youtu.be
(Verkleinert auf 43%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034857
Antworten
AlterSchwede.:

Post1: 1929 vs. 2019 vs. 2029

3
13.01.18 22:48
Lieber A.L. ich meine es wirklich nicht böse.
Schau dir einfach mal die Charts an.
Die derzeitige Situation mit 1929 zu vergleichen ist völlig vermessen.
Es ist schon schlimm mit Dir, zu #310 (1929) habe ich ebenfalls einen passenden Kommmentar:
Sturheit kommt vor dem Fall!!
;)
Solltest du gut kennen...

Lass uns doch 2025 noch mal unsere Postings hier in dem Thread anschauen.
Bis dahin werden wir -im Vergleich zu heute- so viel Anstieg akkumuliert haben, dass man dann auch **wirklich** von einerm erneuten bevorstehenden "1929" sprechen kann.
Aber heutzutage sehe ich rein gar keinen Anstieg, der so dramatisch wäre, dass er nur ansatzweise mit 1929 verglichen werden kann.
Ich zweifele bei solchen Aussagen von Dir ehrlich gesagt daran, ob du überhaupt den Chart der Zeit vor 1929 kennst.
Wenn du behauptest, es wäre derzeit mit 1929 vergleichbar, muss ich fest davon ausgehen, dass du entweder die Charts von heute nicht kennst, oder nicht die von 1929.
Immer wieder 1929 zu rufen, das ist doch so absurd.

Wir kommen gerade frisch aus einem 12-jährigen Bärenmarkt, da kann man doch kaum 1929 rufen..
;)

Ich habe das Gefühl, du bist manchmal so verblendet, du hast dir das Wort "1929" selber schon so oft wiedergekäut und neu runtergeschluckt und wieder ausgespuckt und neu verdaut, da hast du völlig vergessen, welche Bedeutung es eigentlich *wirklich* hat.

Also, nur kurz für Wiederholung:
Dem Crash 1929 ging ein 25jährige Rally voraus, die den Dow von 38 auf fast 380 geführt hatte.
Wo siehst du denn im Jahr 2018 eine 25jährige Rally?
1929 bedeutet eine erhebliche Abweichung der Kurse von der langjährigen natürlich ansteigenden Regressiongerade der Kursmittel nach oben (grüne Linie).
Der Mittelwert (siehe Chart) war damals bei ca 110, der Dow stand aber bei ca. 3,5x so hohem Wert von 380.

Wo siehst du denn in den letzten 25 Jahren annäherungsweise eine Verzehnfachung???
Ich darf doch sehr bitten.
"Mein" Dow Jones steht gerade bei 26k und nicht bei 80k.
"Dank" des zurückliegenden Bärenmarktes wurde genau dies ja eben verhindert.

Siehe Chart anbei.

Der USA Bären-Thread 1034863
Antworten
AlterSchwede.:

Post2: 1929 vs. 2019 vs. 2029

4
13.01.18 22:53
Ich sage nicht dass es so kommt!
Ich denke es wird real eher ein stetiger Anstieg sein mit Übertreibungen und Korrekturen... aber ohne jahrelange Bärenmärkte.
Und erst recht kein 1929-Crash.
Das ist absurd, denn für einen 1929-Crash braucht man ja wie gesagt auch erstmal eine 1929-Übertreibung.

Ich zeige dir nur, anhand des angehängten Charts, wie es aussehen müsste, damit dein "1929"-Gewarne berechtigt wäre!
Siehe Chart, dort habe ich ein 2029 gebastelt, was die Bezeichnung 1929 "halbwegs" verdient hätte.

2000 waren wir z.B. deutlich vom langjährigen Mittel nach oben abgewichen, 2007 nur etwas und aktuell befinden wir uns direkt auf der langjährigen Steigung.
Fairer Kurs.

Die Erfahrung lehrt darüber hinaus:
Wurde der Mittelwert überschritten, ist dies zugleich der Gong für die HALBZEIT der aktuellen Rally.
Also, aller Wahrscheinlichkeit nach wird sich die Rally noch eine ganze Weile fortsetzen und danach gibt es auch wieder eine größere Korrektur.

Alles, was ich sagen möchte, die derzeitige Situation mit 1929 zu vergleichen ist wirklich völlig überzogen.
Panikmache.
Die Aktien sind keineswegs billig das stimmt und ja klar, es könnte auch jederzeit ein kleiner Crash kommen... aber nichts, was auch nur ansatzweise mit 1929 vergleichbar wäre steht derzeit zu erwarten!

Der jahrelange Mittelwert steht aktuell ziemlich exakt bei 26k im Dow, somit wäre die Übertreibung, wenn sie das selbe Ausmaß haben sollte, wie 1929 nur dann so gegeben, wie du es behauptest, wenn der DJIA per Stand heute bei knapp 100k notieren würde, und damit ungefährt bei 4-fachen des langjährigen Mittels.

Ist aber bei weitem nicht so.
Also wird hoffentlich überdeutlich klar: 1929-Vergleiche sind derzeit keineswegs angebracht.

Selbst, wenn die Entwicklung so kommen sollte, wie in meiner Grafik gezeigt (und was ich selber für unwahrscheilich halte, da die Notenbanken ja heutzutage halbwegs rechtzeitig die Blasen anstechen durch Zinserhöhungen):
Selbst dann wenn wir 2029 bei 100k im DJIA stehen sollten, wäre die Übertreibung bei weitem noch nicht so stark, wie sie 1929 real war, denn bis es 2029 ist, steht der langjährige Mittelwert auch schon wieder deutlich weiter oben.
Grob geschätzt bei 50k.

Somit müsste für ein 2029, das vergleichbar übertrieben ist, wie es das echte 1929 war, der DJIA bis dahin auf knapp 200k steigen... was auch rein zufällig dann ungefähr eine Verzahnfachung ausgehend von heutigen Kursen wäre.

Fazit nur nochmal, bitte bitte bitte... es mag ja sein, dass es hier und dort mal crashen wird, ich sehe es ja selber gerade etwas überbewertet, aber zieht euch endlich mal die Dauerbärenschuhe aus.
Der große Crash von 2029 wird vielleicht sogar kommen, aber umso dümmer wäre es doch, wenn man bereits 10 Jahre vorher short geht, anstatt bei der größten Rally der 21. Jahrhunderts dabei zu sein...
;)

Anstatt beim nächsten 15%-20%-Minicrash den Weltuntergang und das nächste 1929 auszurufen, geht lieber fett long rein und freut euch.

Ich hoffe, ich habe hier evtl einige davon kuriert, die evtl. wirklich glauben, wir wären aktuell kurz vor einem "neuen 1929".
(Verkleinert auf 45%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034865
Antworten
AlterSchwede.:

Fehler im Bildtext #325

 
13.01.18 23:06
habe mich vertippt, es muss heißen, "wir sind gerade erst im Jahr 1914": Nach 10 Jahren Seitwärtsmarkt erholt sich der Markt das erste mal wieder so stark, dass er die langen grüne Linie erreicht.... und hoffentlich..... durchstoßen kann.
Antworten
cousta:

Alter Schwede!

3
14.01.18 00:35
Im Prinzip gebe ich Dir recht. Die im Mittel regelmäßig hohen Steigerungsdaten bei den Aktienindices von irgendwas zwischen 7% und 9% pro Jahr in der Vergangenheit werden beim Blick auf den jüngsten Höchststand oft vergessen - 8% pro Jahr seit dem Tief von 2009 sind immer schon 80%. Allerdings sollte man aus Regelmäßigkeit nicht auf gleichbleibende Stabilität schließen. Die überproportionalen Preissteigerungen bei Sachwerten über Jahrzehnte könnte man schon als Merkmal zunehmender Instabilität interpretieren. Daneben gibt es den deutlich noch höheren Anstieg von Buchvermögen, sprich Geld welches die Besitzer nie und nimmer wirklich brauchen aber damit allerlei die normalen Wirtschaftsprozesse störenden Unsinn anstellen können - z. B. durch den Wahn auf die total nutzlos herumliegende Kohle im System auch noch fette Erträge zu bekommen. Ich bin der Meinung dass das irgendwann rückabgewickelt werden muss und dass das ziemlich ruppig abgehen wird. Hier noch ein älteres Bild von mir ...
(Verkleinert auf 85%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 1034870
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