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Meldung des Tages: Kupfer-Engpass trifft jetzt auf starke Rohstoffhausse
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Der USA Bären-Thread


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Ischariot MD:

der Eiertanz der EZB

4
09.07.13 22:57
ist auch nicht gerade vertrauenerweckend:

EZB widerspricht Asmussen zu Zinsversprechen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat einer Interviewaussage ihres Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen widersprochen. Asmussen hatte in einem Reuters-Interview gesagt, die Zusage der EZB, die Zinsen für einen längeren Zeitraum niedrig zu halten, reiche über den Zeitraum von einem Jahr hinaus. Dies schien im Kontrast zu stehen mit der Botschaft von EZB-Präsident Marion Draghi, der gesagte hatte, die Zusage gelte für die "vorhersehbare Zukunft".

  In einer Erklärung stellte die EZB klar: "Es wurde keine Aussage über den exakten Zeitraum getroffen und es war nicht die Absicht von Asmussen, dies zu tun." ...

(DJ-Meldung von heute abend)
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Fillorkill:

Nein Isch,

3
09.07.13 23:18
ich mein nicht Dich damit. Dafür halte ich Dich für zu intelligent. Und ärgere Dich nicht über meinen (seltenen) provokativen Stil. Du pflegst ihn selbst...
Mein Gott, es ist voller Sterne...
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Anti Lemming:

Chinas Exporte fallen um 3,1 % (J/J)

5
10.07.13 07:00
China’s exports last month fell 3.1% from a year earlier, swinging from May’s slim 1% gain, and coming in well below a forecast 4% rise from a Reuters survey of economists.

It marked the first year-on-year drop for exports since January 2012, and according to the Financial Times was the worst performance since October 2009.

www.marketwatch.com/story/...disappoint-as-exports-fall-31-2013-07-09

Doch die Amis machen ungerührt auf "charttechnischen Ausbruch":

www.marketwatch.com/story/...ly-bullish-backdrop-2013-07-09-121031837

Öl ist ja auch wunderbar gestiegen, auf heute morgen 104 Dollar (WTI)...

www.marketwatch.com/story/...04-on-sharp-inventory-decline-2013-07-09

..., wegen "stark gefallener Lagerbestände", Nahostkonflikt und vor allem wegen der Reisezeit (Wegelagerergebühr). Wenn das für die Börsen kein Grund zum Jubeln ist. China, wo liegt das eigentlich?
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Anti Lemming:

IWF-Fehlprognostiker fordern EZB-Zinssenkung

7
10.07.13 07:32
Die seriellen hedonistischen Fehlprognosen des IWF hatte ich in # 997 gepostet.

Wenn so ein Verein nicht in der Lage ist, die Entwicklung der Weltwirtschaft realistisch einzuschätzen, was soll man dann auf dessen "Empfehlung" an die EZB geben, den Leitzins weiter zu senken?

www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/07/53273/

Der Internationale Währungsfonds (IWF) forderte die EZB am Montag dazu auf, den schon jetzt historisch niedrigen Leitzins weiter zu senken. Wenn die Führer der Eurozone nicht entsprechend auf die anhaltende Rezession reagierten, drohten sich die finanziellen und wirtschaftlichen Spannungen wieder zu verstärken.

Der IWF sagte, die EZB solle die Nachfrage durch eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik verstärken. „Weitere Zinssenkungen, darunter negative Einlagensätze, würden die Nachfrage in der Eurozone stützen und dem Deflationsdruck entgegenwirken“, zitiert ihn das WSJ.

[A.L.: In einer Bilanzrezession kann man Nachfrage durch Tiefzinsen nicht erzwingen.]
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Anti Lemming:

Frankreichs Banken - am Kanthaken der Griechen

5
10.07.13 07:41
In Griechenland gefangen: Frankreichs Banken brauchen den ESM
Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  Veröffentlicht: 10.07.13, 02:02

Frankreich will die Pleite-Banken in Griechenland mit Mitteln aus dem ESM sanieren. Der Grund its purer Egoismus: Wenn Griechenlands Banken kollabieren, dann wird es für die Franzosen richtig unangenehm. Es ist den französischen Banken bisher nämlich nicht gelungen, sich aus Griechenland zurückzuziehen.

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/...end-frisches-geld/



Weichgespülte Version des Handelsblatts:

www.handelsblatt.com/politik/international/...che-banken/8469062.html

Frankreich für ESM-Hilfen an griechische Banken

...Der Euro-Rettungsschirm ESM soll griechische Banken mit direkten Kapitalspritzen unterstützen. Das hat der französische Europaminister Thierry Repentin im Gespräch mit dem Handelsblatt gefordert. „Vieles wäre einfacher, wenn der Euro-Rettungsschirm die griechischen Banken bereits jetzt direkt rekapitalisieren könnte. Dann hätte das Land bessere Bedingungen auf den internationalen Kapitalmärkten“, sagte Repentin. (LOL, A.L.)



Das gehässige Britenblatt FT wird da schon deutlicher:

www.ft.com/cms/s/0/...1e1-968b-00144feabdc0.html#ixzz2YcOXlGg5

French banks face Greek woes

Shareholders in Crédit Agricole booed last week as they vented their fury at the management of the French bank most exposed to Greece and its shares slid to a record low on fears about the eurozone.

Jean-Marie Sander, chairman, told the hostile meeting that Emporiki, its lossmaking Greek bank, had taken its toll on the bank’s results: “Greece has weighed heavily on our accounts and we will not be paying a dividend.”

Jean-Paul Chifflet, chief executive, acknowledged: “The Greek crisis cost us ?2.4bn last year – it’s a lot.”
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Stöffen:

Chinas düsterer Ausblick

7
10.07.13 08:43
Es sind nicht allein die aktuell veröffentlichten schwachen Exportkennzahlen Chinas, die bedenklich stimmen, sondern auch der Ausblick auf das künftige Wachstum Chinas. Das vordergründig plausibel erscheinende Argument einer abgeschwächten globalen Nachfrage sollte jedoch nicht den Blick darauf verstellen, dass China massiv  die Abkehr von den Massnahmen betrieben hat, mit denen die Exporte subventioniert wurden. Diesen Fakt hat Michael Pettis bereits vor Monaten richtig prognostiziert, denn die neue chinesische Führung will die Wirtschaft umbauen und nimmt dafür ein schwächeres Wachstum in Kauf.

Von daher an dieser Stelle nochmals der Verweis auf den Comment von Michael Pettis, auch weil er eben die Konsequenzen, die nicht unerheblichen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, welche sich aus dem künftigen Rebalancing Chinas ergeben, recht gut aufzeigt.

"Chinas Verlangsamung: Gut so!"

www.fuw.ch/article/chinas-verlangsamung-gut-so/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Dreiklang:

In der "welt" scheint dagegen der Mond rosarot

4
10.07.13 09:05
Bei der Griechen-Rettung hat Europa dazugelernt

Ja, zumindest ICH habe eines dazugelernt: Wer bei der nächsten Wahl NICHT AfD wählt, der wird sich garantiert(!) nach seiner Wahl (sofern er überhaupt gewählt hat) über die Partei, die er gewählt, noch sehr ärgern. (Das schließt - der Vollständigkeit halber - ) nicht aus, dass man sich auch nachher darüber ärgern kann, AfD gewählt zu haben.

Gelernt hat man auch, dass die Draghi schon bald die Druckerpresse für Italien-Bonds wird anschmeißen müssen (bzw. dürfen(?)

Euro-Krise: Italiens Anleihen nur noch knapp über Ramschniveau
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...onitaet-ab-a-910313.html

Doch wir müssen auf Draghi und OMT warten. Wenn OMT beginnt, werden die Halter italienischer Staatsanleihen belohnt werden - in Euro, nicht aber in Fremdwährung.

Doch nun zum Welt-Artikel:
www.welt.de/wirtschaft/article117863793/...pa-dazugelernt.html

Griechenland bekommt die nächste Milliarden-Tranche aus dem Rettungspaket. Die Finanzminister, die die Auszahlung genehmigten, konnten nicht anders, sie hatten sich längst darauf festgelegt. Mit einem fast schon feierlichen Beschluss hatte die Euro-Zone Ende vergangenen Jahres den Griechen – und der Welt – versichert: Die Währungsunion bleibt ganz.

Damit hat sie sich ein Druckmittel genommen, das die ersten nun schon vermissen, weil es in Athen nun nicht gerade mit Riesenschritten vorwärtsgeht. Dennoch war es damals eine gute Entscheidung, den Bruch nicht zu riskieren. Und es ist jetzt eine gute Entscheidung, die nächsten Kredite auszuzahlen.


Der Autor möchte die Leser wohl auf den Arm nehmen.... Doch es kommt noch dicker

Entscheidungen müssen durchgehalten werden

Ein jeder riss sich am Riemen. Europa hat dazugelernt: Es nützt nichts, einmal getroffene Entscheidungen dauernd wieder infrage zu stellen, wie so oft und von vielen Seiten geschehen. Wankelmut verursacht Panik bei Menschen und Märkten. Sie war lange Zeit eines der größten Hindernisse dafür, dass irgendwann einmal wieder Normalität einziehen kann in Griechenland und in der Euro-Zone.


"Ein jeder riss sich am Riemen", "Wankelmut verursacht Panik" verbunden mit "irgendwann einmal wieder Normalität"  sind derart groteske Formulierungen, dass dem  Autor  hier  (unbeabsichtigt?)  eine Satire gelungen ist.
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Ischariot MD:

Stimmungsbild dt. Medien zu USA

9
10.07.13 09:48
... nicht ganz ernst gemeint, aus FAZ-Link von "nebenan"
www.faz.net/aktuell/politik/inland/...enitaet-12276629-b2.html
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 622730
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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#106009

Ischariot MD:

3klang, AfD wird gerade medial totgeschwiegen

3
10.07.13 10:30
... leider, wohl weil die Hauptstrom-Medien erkannt haben, daß man 'uns' argumentativ schwer beikommen kann, genauso wie man kaum etwas in der Tagesschau hört zu den permanenten und ätzend-penentranten Anläufen der Eurokraten hin zur Vergemeinschaftung der PIIGS-Banken-Schieflagen (Barroso, Barnier, etc).

Erika fährt da dieselbe Strategie wie mit Steinbrück ... bloß nicht erwähnen, damit der träge, selbstgefällige CDU-Stammwähler erst gar nicht zum Nachdenken animiert wird
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Ischariot MD:

erfreulicherweise hat Erika

 
10.07.13 10:34
noch nicht die totale Medienkontrolle übernommen, denn ein paar Erfolgsmeldungen rutschen durch:
www.wiwo.de/politik/deutschland/...chselt-zur-afd/8472882.html

BTW, wzT ist fkuebler ??
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Anti Lemming:

NSA hat Abhörcode in Android implantiert

7
10.07.13 11:42
Android, ein von Google entwickeltes Handy-Betriebssystem auf Linux-Basis, ist in drei Viertel aller weltweit betriebenen Handys installiert. In den Code von Android sind auch ein paar Zeilen geflossen, die dem US-Geheimdienst NSA das Abhorchen/Mitschneiden erleichertern...

www.zerohedge.com/news/2013-07-09/...g-three-quarters-all-smartphones
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Ischariot MD:

Mme Lagardes Gespür für 'gute Freunde'

2
10.07.13 11:44
Folgende dpa-AFX-Meldung ist hier insofern relevant, als daß sie unterstreicht, daß der IWF vom Kopf her stinkt und alle weisen Ratschläge des IWF u.a. an die EZB pro Gelddrucken als Zeichen besonders niederträchtiger politischer Korruption im Frösche-Zoo anzusehen sind.

PARIS (dpa-AFX) - In der Affäre um den Besitzerwechsel des deutschen Sportartikelherstellers Adidas (adidas) Anfang der 90er Jahre beschlagnahmt die Justiz vorsorglich Vermögen des französischen Unternehmers Bernard Tapie (...) Gegen Tapie war jüngst ein Anklageverfahren wegen bandenmäßigen Betrugs eingeleitet worden. Der schillernde Unternehmer hatte sich von der früheren Staatsbank Crédit Lyonnais beim Verkauf seiner Adidas-Anteile geprellt gesehen und deswegen geklagt. Nach Ansicht der Ermittler beruhte ein Schiedsspruch aus dem Jahr 2008 aber auf einem organisierten Betrug. Er brachte Tapie mehr als 400 Millionen Euro ein. Der 70-Jährige bestreitet alle Vorwürfe.

   Neben Tapie sind auch IWF-Chefin Christine Lagarde und der Chef des Telekommunikationskonzerns Orange, Stéphane Richard, in die Affäre verwickelt. Lagarde war zur Zeit des Schiedsverfahrens französische Wirtschaftsministerin, Richard ihr Büroleiter. In dieser Funktion waren sie an der Einigung beteiligt (...)

www.finanzen.net/nachricht/aktien/...t-Tapie-Vermoegen-2536450
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Anti Lemming:

"Peak Oil" Webseite wird geschlossen

4
10.07.13 12:01
Es war alles eine Lüge, damit Goldman 2008 den Ölpreis auf 150 Dollar hieven konnte.

Mit besten Grüßen an Biomüll, der die Peak-Oil-Thesen hier geradezu fanatisch vertrat.

http://blogs.marketwatch.com/energy-ticker/2013/...o-close-its-doors/

‘Peak oil’ web site to close its doors
July 9, 2013, 4:59 PM
By Claudia Assis

The Oil Drum, a web site created and frequented by advocates of “peak oil,” is closing its doors July 31 after an eight-year run.

The site will be kept as a repository of old articles, but will no longer offer new ones, according to a post on the site dated July 3.

The decision was reached thanks to “scarcity of new content caused by a dwindling number of contributors” and the cost of running the site, the post said...



Auch die angebliche Korrelation Rohstoffe/schwacher Dollar war eine Lüge bzw. ein "Goldman-Konstrukt" - siehe hier:

www.ariva.de/forum/Der-USA-Baeren-Thread-283343?page=4239#jump16155943

Der Verdacht war mir übrigens bereits 2008 gekommen:

www.ariva.de/forum/Lemmings-Anti-Rohstoff-Thread-340852
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Stöffen:

Es ist doch stets das gleiche Spiel

6
10.07.13 13:06
Die Erwartungen hinsichtlich der Firmengewinne werden im Vorfeld bereits derartig stark nach unten revidiert, bis die Messlatte dann schließlich so tief hängt, dass dieses "Besser als erwartet-Gebrabbel" somit zur zwangsläufigen Folgeerscheinung wird.

Allerdings melden sich doch so einige kritischere Stimmen hierzu mahnend:

"We continue to view slowing profit growth as the most likely risk that will ultimately derail the stock market," said Dorsey Farr, partner with investment firm French Wolf & Farr. While investors have thus far brushed off the weakness in earnings, Farr thinks the disappointments will become too unhealthy to ignore."

Entnommen aus dem CNN-Artikel

"The Bull looks tired"

money.cnn.com/2013/07/10/investing/...ey_markets+%28Markets%29
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Schwache US-Großhandelsumsätze

2
10.07.13 17:17
Veröffentlichung der US-amerikanischen Zahlen zum Umsatz und zur Lagerhaltung im Großhandel ("Wholesale Sales & Inventories") für Mai 2013

Der Großhandelsumsatz in den USA ist im Mai um 0,5 % zurückgegangen.

Die US-amerikanischen Lagerbestände im Großhandel sind gleichzeitig um 1,6 % geklettert. Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich 0,3 bis 0,4 %.

Das Verhältnis Lagerbestände gegenüber Umsatz (Inventories/Sales Ratio) liegt in den Staaten im Berichtsmonat bei 1,19.

www.derivatecheck.de

A.L.: Die Amis produzieren auf Halde...
Siehe dazu auch den Chart von Wawidu hier:
www.ariva.de/forum/Der-USA-Baeren-Thread-283343?page=4234#jump16124664
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Anti Lemming:

Fed-Geschwätz überschreitet Absurditätsschwelle

 
10.07.13 22:17
www.zerohedge.com/news/2013-07-10/...perts-throw-all-over-fed-minutes

Even The Experts Throw Up All Over The Fed Minutes
Submitted by Tyler Durden on 07/10/2013 15:03 -0400

 
The Fed may have finally taken speaking out of all sides of its mouth a step too far. Enter GMP's Adrian Miller with the best roundup of the sheer indecipherable gibberish just excreted by the Fed:

- "We are not sure how you can go from ‘many’ needing to see labor gains before tapering begins to half seeing bond buying ending by year end. At the same time, ‘many’ other Fed officials saw bond buying into 2014”

- "We are pretty good at math, but we are having trouble adding up the ‘many,’ ‘several’ and ‘about half’ to equal 100%

- FOMC members appear to have ‘‘decided to cover every possible scenario," and "left us with no clear picture as to what the group is thinking”

Great absurdist summary of a centrally-planned world that has been taken out straight from the pages of the Onion [= Satiremagazin, A.L.], but honestly, at this point who even cares anymore.

And if you thought the market's reaction was schizophrenic, remember that in 70 minutes Bernanke is speaking, again and about to usher in even more BS bafflements.
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#106018

Anti Lemming:

Bernankes Bläh-Rede bringt After-Hours-Spike

11
11.07.13 09:19
Bernanke hat nach Börsenschluss in einer Rede die Trivialität kundgetan, dass die Fed "keine Eile" habe, aus ihrem Gelddruckprogramm auszusteigen. Das haben die vereinigten Goldmänner/Algo-Trader für einen nachbörslichen Shortsqueeze in den Futures genutzt. [Asien zog dann brav mit, China + 3,2 % - wen interessiert da noch der gestrige 3,1 % Exporteinbruch aus # 003]

Heute steht für die vereinigten Goldmänner nur noch auf dem Programm, diese Kursgewinne zu halten, indem sie - im regulären Handel - mittels Algo-Trading "keine Rücksetzer zulassen". Das erfordert wesentlich weniger Kapitalaufwand, als den SP-500 während des regulären Börsenhandels um 25 Punkte zu liften.

Durch solche Tricks erfährt die Fed eine Macht, die ihr real überhaupt nicht zukommt. Dass die ganze Welt vor den Worten des Großen Vorsitzenden Ben Tse Bernanke zittert, ist der wahre Sinn dieser "Übung", neben der erwünschten Assetpreis-Inflationierung.

Bernanke stresses rates to stay low for long time
By Greg Robb, MarketWatch

WASHINGTON (MarketWatch) — The Federal Reserve will not be in a hurry to raise short-term interest rates, even after the unemployment rate comes down markedly, Chairman Ben Bernanke said Wednesday.

..."There will not be an automatic increase in interest rate when unemployment hits 6.5%," Bernanke said in the question-and-answer session of a speech to economists.

www.marketwatch.com/story/...y-low-for-long-time-2013-07-10-171033059

Mit dem letzten Satz nimmt Bernanke "den Märkten" die Angst vor den "guten" Jobzahlen in USA - wobei letztere nur von den Zahlen her gut sind, nicht von der Qualität, siehe hier: www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4239#jumppos105996

Wenn der Shortsqueeze durch ist, kommt der nächste Fed-Laffe aus der zweiten Reihe und betont die Notwendigkeit baldigen Taperings.

.
[Bernanke-Foto aus obigem Marketwatch-Link]
(Verkleinert auf 82%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 623064
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Anti Lemming:

EUR/USD +3,5 Cents

2
11.07.13 09:26
als kleiner Wink mit dem Zaunpfahl, dass sich die Spielregeln im Dollar-Carrytrade nicht geändert haben...

(Verkleinert auf 82%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 623068
Antworten
mercuryfx:

Um Gottes Willen

7
11.07.13 09:45
Ich habe nicht mehr als die Hälfte dieses Artikels hier geschafft:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...der-ezb-a-910361.html

Eine Kostprobe erwünscht?

Ein Aktienpreis ist ein Preis aller zukünftig zu erwartenden Gewinne pro Aktie. Wenn wir also annehmen, dass Billigzinsen diesen Preis permanent hochtreiben, dann hieße das doch, dass die Gewinnerwartungen insgesamt hochgehen.


Eieieiei... Durch sinkenden Zins steigt der Barwert, auch wenn der Gewinn konstant bleibt. Laut Wolfang Münchau dürften sich ja Bondpreise nie bewegen, weil "die Gewinnerwartung" sich nicht verändert.
Antworten
Stöffen:

Mittlerweile

3
11.07.13 09:58
sollte es doch eigentlich angekommen sein, dass die Preisfindungsmechanismen an den Börsen nur noch via Notenbanksprech funktionieren. Den Rest kann man getrost vergessen.

UP =
"Beinahe alle Fed-Mitglieder waren für eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik", so heißt es im Juni-Protokoll der US-Notenbanksitzung.

DOWN =
Bernanke erwähnte ja kürzlich die mögliche Drosselung der Wertpapierkäufe gegen Jahresende und auch einen möglichen Ausstieg aus dem Kaufprogramm Mitte 2014, was umgehend entsprechende Turbulenzen nach sich zog.

Alles klar?!
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Münchau "erklärt" die US-Immobilien-Blase

7
11.07.13 10:34
aus dem Münchau-Artikel in SPON [# 021]:

Gehen von diesen geringen Zinsen wirtschaftliche Risiken aus, etwa neue Preisblasen? Das ist eine in Deutschland gern geäußerte These. Ähnlich wurde von ein paar Jahren argumentiert, die US-Zentralbank habe durch ihre Niedrigzinspolitik die Immobilienblase verursacht, was nach heutigen Erkenntnissen schlichtweg falsch ist. Denn die Häuserpreise stiegen dort vor allem, als auch die Zinsen nach oben gingen. Die Blase war die Konsequenz einer ungebändigten Kreditvergabepraxis der Banken. Jeder, ob arbeitslos oder drogenabhängig, bekam eine Hypothek, auch wenn er sie nicht bedienen konnte. Die Zinsen spielten keine Rolle.

Ganz schön dreist, diese Thesen. Denn die US-Immobilien-Blase wurde nicht in der Zeit angeschoben, als die US-Leitzinsen wieder langsam zu steigen begannen (ab 2004), sondern in der Zeit von 2002 bis 2004, als sie bei damals rekordtiefen 1 % lagen.

Als die US-Leitzinsen ab 2004 schrittweise erhöht wurde, brach die Hausblase zusammen. Das Preis-Top der US-Immbilien fiel in den Sommer 2005. Hier wirkte noch psychologisch (= Ponzi-Instinkte) das Momentum aus der Niedrigzinsphase von 2002 bis 2004 nach (ca. 1 Jahr Überhang).

Münchau verkennt zudem, dass die US-Hausblase nicht nur durch Neu- oder spekulative Zweitkäufer aufgebläht wurde, sondern zu einem erheblichen Teil von Leuten, die ihr Haus überhaupt nicht verlassen hatten, sondern lediglich den in der Blase ständig steigenden "Wert" ihres Hauses in Form von HELOCs (Hypo-Beleihungen) auscashten, um in Zeiten des Reallohnabbaus ihren gewohnten Lebensstandard halten zu können. Das waren überwiegend "Normalos" und keine Erdbeerpflücker. Für diese Gruppe ist Münchaus Argument der "arbeitslosen und drogensüchtigen" Erstkäufer, die trotzdem eine Hypothek bekamen, schlichtweg falsch.

Münchau zählt zur Truppe der vermeintlich fortschrittlichen (ex-)FTD-Bläher, die jetzt auch für Europa die totale Geldflutung fordern. Daher "darf" die US-Niedrigzinspolitik auch keine Preisblasen verursacht haben. Diesem Mantra folgend muss sich Münchau die Realität passend zurechtbasteln bzw. -lügen. Das grenzt mMn schon an Gewissenlosigkeit.
Antworten
Anti Lemming:

Münchaus zweiter Denkfehler

5
11.07.13 10:51
(ebenfalls aus dem SPON-Artikel)

Diese neue Theorie hat ein grundlegendes logisches Problem. Preise von Aktien oder Anleihen sind eine ganz andere Kategorie als die Preise von Kühlschränken. Ein Aktienpreis ist ein Preis aller zukünftig zu erwartenden Gewinne pro Aktie. Wenn wir also annehmen, dass Billigzinsen diesen Preis permanent hochtreiben, dann hieße das doch, dass die Gewinnerwartungen insgesamt hochgehen.Da das Einkommen der Volkswirtschaft bekanntlicherweise aus der Summe von Gewinnen und Löhnen besteht, hätte die Zentralbank dann also die magische Kraft, mit billigem Geld Wohlstand zu erzeugen.

Es gibt bekanntlich kein "free lunch for everybody", auch nicht, wenn Zentralbanken die Druckerpresse anwerfen. Stattdessen gibt es eine Umverteilung von unten nach oben. Die reichen 1 Prozent der Bevölkerung (Aktienbesitzer, Unternehmer) profitieren von den Billigzinsen, da diese Kredite verbilligen und Assetpreise inflationieren. Das Heer der weniger Betuchten (die 99 %) hingegen leidet unter der Inflationierungspolitik, weil dadurch die Kosten für Nahrung und Energie steigen, während [wegen des von Münchau korrekt erkannten latenten Deflations-Szenarios] die Reallöhne zurückgehen.

Münchaus oben von mir fett hervorgehobener Satz verkennt somit, dass die "Summe aus Gewinnen und Löhnen" bei Inflationierungspolitik konstant bleibt - da die Gewinne steigen, während die Löhne (real) fallen. Was wiederum implizit die Thesen der von ihm kritisierten konservativer Ökonomen bestätigt, dass Inflationierungspolitik unterm Strich ein Nullsummenspiel ist und nichts bringt außer kurzfristiger Umverteilung und langfristiger Instabilität durch weitere Überschuldung.

Also nochmals, Herr Münchau: There is no free lunch for everybody. Das geldpolitisch-ökonomische "Perpetuum Mobile" aus der Notenpresse ist eine Goldman-Doktrin, die allein auf kurzfristige Abzockergewinne abzielt, keinesfalls aber das "Wohl der Menschheit" im Auge hat. So sehr sich dies vermeintlich fortschrittlich-linke Ökonomen auch wünschen mögen.

Antworten
Ischariot MD:

kurzer Blackout bei den Eurokraten

11
11.07.13 10:56
... oder "Woran erkennt man Kwalitets-Journalismus?"

Da gab es gestern eine Vorabmeldung der SZ
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...chtet-seine-banken-1.1718743
aus dem folgendes Zitat dann von 'unzähligen'  newsfeeds und Online-Redaktionen verbreitet wurde:

>> Euro-Gruppen-Chef Dijsselbloem (...) sagte (...), die Euro-Gruppe dürfe "nicht wieder in die Situation kommen, dass die Entscheidung verschleppt wird, weil sich nationale Vertreter darüber zerstreiten, wer die Rechnung zahlt"  <<

Ein wörtliches Zitat(!), bei dem mir doch glatt die Spucke wegbleibt.
Ja über was, bitteschön, soll man denn noch streiten, wenn nicht darüber, WER DIE RECHNUNG ZAHLT ??!!??

Aus diesem kurzen Zitat wird m.E. das ganze ekelerregende autokratische Selbstverständnis der Euro-Faschisten offenbar, die per Federstrich über Nacht durchregieren und entscheiden wollen und jegliche Diskussion über die Lastenverteilung im Kern unterdrücken wollen.

Wahrscheinlich ist dem greenhorn Dijsselbloem dieses Zitat unvorsichtigerweise rausgerutscht und 'blöderweise' gleich per Vorabmeldung weltweit verteilt worden, denn im zugehörigen "Interview im Wortlaut" findet sich in der heute aufrufbaren Version
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...en-schock-versetzt-1.1718789
solches Zitat nicht mehr, nicht einmal der kleinster Hinweis auf eine solche Verlautbarung. Wahrscheinlich hektisch gestrichen worden von den EU-Medienwächtern, aber zu spät ...

Was lernen wir daraus?
1) Zensur ist allgegenwärtig (auch) in Prantls Propaganda-Bude (vulgo "SZ")
2) Bürger, achtet auf die kurzen Momente, in denen die Eurokraten ihre Maske lüften und ihre wahre häßliche Autokraten-Fratze offenbaren !!
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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