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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.966,05 +0,63% Perf. seit Threadbeginn:   +377,46%
 
A.L.:

Fazit

 
08.01.13 16:49
Alle Bären "einig", dass es nur noch steigen kann.

Daraufhin Goldman:

.
(Verkleinert auf 81%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 567518
Antworten
A.L.:

Sprung von einer heißen Pfanne in die nächste

5
08.01.13 18:04
Ein Gastautor bei Zerohedge (link unten) kommt zu dem Schluss, dass das von fast allen Marktkommentatoren in grenzdebilem Groupthink für 2013 prophezeite "Umschichten der Anleger von Bonds in Aktien" erstens nicht stattfindet und zweitens einem Sprung von einer heißen Pfanne in eine andere heiße Pfanne gleicht.

MMn ist Umschichtung ein Paradigma aus Zeiten, in denen Geld noch Wert aus Verzinsung erhielt. Bei Fast-Null-Zinsen und weltweiten Anleihen-Stützungskäufen der Zentralbanken mit real nicht existierendem Cybergeld gelten diese Kriterien nicht mehr. Stattdessen wird nur noch gezockt, und zwar nach der Trommel "risk on" oder "risk off". Bei Risk on steigt ALLES parallel - inkl. Bonds. Bei Risk off fällt ALLES parallel - inkl. Bonds.

Umschichten kann man da nur noch die Bierdeckel.

Da ich den Beitrag aus Zerohedge nicht stark kürzen möchte und er daher "automatisch gelöscht" werden könnte - inkl. dem, was ich hier selber geschrieben habe - , poste ich zunächst mal nur den Link und die Details in nächsten Posting:

www.zerohedge.com/news/2013-01-08/...st-out-frying-pan-and-frying-pan
Antworten
A.L.:

Gastbeitrag zur Umschichtung bei ZH

 
08.01.13 18:15
(Link im letzten Posting)

Zerohedge - Vorspann von T. Durden
Via Tim Price of Sovereign Man blog,

The groupthink in the world of finance is some of the worst on the planet. It’s incredible how such an educated, experienced group can willfully ignore reality, stick their heads in the sand, and repeat the same mantras over and over again until they become axiomatic.

Home prices never fall. The economy is recovering. Governments in the developed world won’t default. Conjuring money out of thin air, infinitely, has no consequences. Etc.

The desire to be accepted by one’s peers is part of human nature. And when it’s one’s peers who are rigging the financial system, the pressure to adopt industrial groupthink is enormous.

The note below, from Tim Price, just such an original thinker, highlights a critical lesson: despite the steady aural drubbing from financial media that we should all go buy stocks with wanton abandon, this is one of the most difficult times in recent history to invest. And investors may need to realign their goals from capital appreciation to capital preservation.



Gastbeitrag von Tim Price

The dawning of a new year is invariably a time for forecasts. One of our New Year’s resolutions for 2013 is not to join the crowd in issuing them. Another is not to waste any time in reading them.

....(Auslassung) .... yet, we still devour investment commentary as if there were some unfound nugget of wisdom and insight that, once located, would finally reveal all the investment answers-

One British personal finance journalist confessed last week that he had sold all the bonds in his company pension to buy shares instead. His arguments are all rational:

- He expects bond prices to fall when interest rates rise, (nearly a mathematical certainty);
- Interest rates have sunk to derisory levels and can barely go lower;
- Most bonds are by no means as riskless as conventional thinking dictates;
- Most bonds are by any sensible analysis ridiculously overvalued.


But we have some reservations about the binary decision to ditch bonds and put the proceeds into the stock market, as if these are the only two asset choices in town. And while his decision may lead to a very comfortable retirement, we will now deploy two words that most professionals will never use: nobody knows.

The reason for our caution lies with a healthy respect for the volatility of the listed stock markets, especially at a time when the prices of all financial assets are being fundamentally distorted through the mechanism of money printing by the world’s major central banks.

Western government bond markets may blow up this year, or they may yet see their yields creep even lower, courtesy of a sudden wave of risk aversion, fears of deflation, state coercion and financial repression, or some other strange cocktail of the surprising.

The future, of course, is not known to us, or to anybody else. But there is a possibility (a possibility too heavy for us to entirely ignore) that equity markets will disappoint, perhaps at a profound level, those investors for whom they have become a panacea out of desperation at any obvious alternative.

To put it more plainly, ditching bonds to buy stocks may be jumping from the frying pan into another frying pan. To put it more plainly still, stock markets are only cheap by reference to grotesquely expensive government bonds, and the risk of significant price falls is ever present, especially at what is likely the tail-end of a multi-decade expansion in credit.

..As a result, the only true conviction we have is in capital preservation. For us, this includes a four-fold, multi-asset approach in cash (including exposure to non-western currencies), defensive equities, gold, and judicious exposure to one type of actively managed fund.

Kyle Bass, a fund manager for whom we have extreme respect, quotes Dick Mayo, founding partner of fund management group GMO, who recently said that it was the most difficult time to invest in his lifetime. We concur.

That markets remain weirdly ebullient doesn’t discredit our thesis. The reality is that we’re shepherding the irreplaceable assets of our clients. And if we weren’t pursuing a mandate of capital preservation in extremis, we would simply be pursuing the wrong mandate.
Antworten
AlterSchwede.:

Pawlow'sche Konditionierung mit QE??

8
08.01.13 23:20
Darf ich nochmals auf dein Post #374 eingehen?
Ich habe es eben erst gelesen....
http://www.ariva.de/forum/...en-Thread-283343?page=4094#jumppos102374
"Aktienanstiege nach QEx-Erklärungen wären dann ein reines Artefakt der Goldmänner, um den großen Worten des Vorsitzenden Onkel Ben mehr Gewicht zu verleihen. "

AL ich mein es wirklich nicht böse, will dir nicht dauernd auf den Füßen rumtrampeln, aber lass mich nochmals einige Worte an dich richten... was ist bloß los mit dir? Du hängst VOLL drin, oder?!
Ich vermisse zunehmend eine gewisse -normalerweise gewohnte- Grundobjektivität in deinen Beiträgen und deine Gedankengänge werden fallweise immer weniger logisch, dafür mehr darauf ausgerichtet dir eine eigene Welt mit eigenen Zusammenhängen und Gesetzen zusammenzuzimmern...

Natürlich stützen QE-Maßnahmen im Umfeld einer Liquiditätskrise auch real massiv den Aktienmarkt.
Das ist doch 100% logisch:
Fette Gewinne mit Müll gemacht verschwinden nicht im Nirvana, wo sie hingehören, sondern bleiben künstlich erhalten.
Geld was in Aktien fließen kann, muss und wird.
Da wird uns sicherlich keine künstliche Korrelation zwischen QE und Börsenanstiegen vorgespielt!
Das ist real so gewesen.

Das Problem ist wohl eher künftig: du hast es schon richtig erkannt, aber irgendwie falsch interpretiert:
die neuen QEs bringen immer weniger Nutzen.

Auch das ist ja real und logisch, da der Markt sich einerseits schon stark daran gewöhnt hat, andererseits derzeit auch immer weniger Verluste damit "akut" aufgefangen werden.
Der ganze Vollschrott ist ja bereits aufgekauft...

Interessant wird erst, was passiert, wenn die QEs -welche derzeit kaum noch "Gewinne" bringen, sondern inzwischen eher den status-quo des Marktes aufrechterhalten, irgendwann mal wegfallen.
Theor. braucht ein gesunder Markt keine QEs, daher sollte das auch kein Riesenproblem darstellen und falls doch, schmeist man die QEs einfach wieder an. Oder schafft Sonderbedingungen, z.B. gibts dann QEs nur noch für "Problemfälle", die vor 2013 entstanden, diese werden dann aber unendlich verlängert, oder was auch immer.

M.E. versucht die FED derzeit mit immer mal wieder eingestreuten Warnungen a la "Munition ist alle!" nur den Markt langsam zu dämpfen und auf ein Auslaufen der QEs in einem Jahr oder so vorzubereiten.
Remember 2004 wo zu große Aktienkursanstiege immer wieder mit Zinsanstiegen gebremst wurden.
Es soll lediglich eine erneute vorschnelle Überhitzung vermieden werden.

Alles in allem doch sehr gesund & ein objektives Zeichen, dass wir erst am Anfang eines noch weiter andauernden Aufschwungs mit stabilem Haussemarkt stehen.
Das ist der Grundtakt an dem man sich prima ausrichten kann, um -im Wissen um das übergeordnete Hausseumfeld- die sicherlich vorhandenen Shortchancen auszuhorchen.

2012/13 ist m.E. auch keineswegs vergleichbar mit 2008!
Wo sind denn die Blasen, wo soll denn die abartige Überhitzung sein?
Überleg doch selber mal, ab welchem Jahr sind dir denn damals die ersten Anzeichen der Überhitzung aufgefallen?
Das steht uns doch alles erst noch bevor.
Ich kanns nur wiederholen, der SPX steht derzeit auf Level des Jahres 1999!
Rechne 14 Jahre Inflation und den Aufstieg Chinas/Russlands, ja und auch Europas seither raus... von Blase keine Spur mehr erkennbar.
Lass uns da mal ab SPX > 2000 weiter drüber reden.
Bis dahin, chill und genieß die Hausse....
Genieß es wie Apple über Dausend geht...
Schau, wohin das Fracking die Welt in 2015 führt...

BTW:
Wir glauben ja wohl alle nicht wirklich ein Wort davon, dass "Munition ist alle!" jemals wirklich stimmen könnte.
Antworten
ivan73:

Jetzt Korrektur bis 7400/7500

2
09.01.13 10:16
bis Ende Januar, dann wieder rauf !?
Antworten
A.L.:

Alter Schwede,

11
09.01.13 10:20
Ich vermisse zunehmend eine gewisse -normalerweise gewohnte- Grundobjektivität in deinen Beiträgen und deine Gedankengänge werden fallweise immer weniger logisch, dafür mehr darauf ausgerichtet dir eine eigene Welt mit eigenen Zusammenhängen und Gesetzen zusammenzuzimmern...

Danke für die Hinweise, auch wenn ich die Sache anders sehe.

Du sagt, mir wäre die Grundobjektivität sukzessive abhanden gekommen. Meine Gegenthese lautet: Ich bin eigentlich im Kern wie immer, aber "die Welt da draußen" hat sich zwischenzeitlich rasant und stark nachteilig verändert.

Dies gilt vor allem für die Zentralbanken. Das früher eherne Ziel, den Geldwert zu stabilisieren und gleichzeitig für moderates Wirtschaftswachstum (und in USA für geringe Arbeitslosigkeit) zu sorgen, wurde mehr oder minder aufgegeben. Man hört jetzt von Bernanke und Co. ganz andersartige Töne, etwa dass "die Inflation nicht hoch genug" sei. Seit wann ist es Aufgabe der Notenbanken, für Inflation zu sorgen?

Und um diese Inflation zu "erzielen", müsse - so Bernanke weiter - mit QE, das eine Fortsetzung "normaler Zinspolitik" mit anderen Mitteln sei, halt ein bisschen mehr Geldentwertung getrieben werden. Hintergrund ist, dass auf diese Weise bei realem Nullwachstum augenwischendes nominales "Inflations"-Wachstum entsteht, das freilich real auch weiterhin Nullwachstum bleibt.

Auch ist neuerdings von Prägen einer 1-Billion-Dollar-Platinmünze die Rede, in der dann symbolisch die aufgehäuften Staatsschulden versteckt werden sollen. Das Ganze kommt wohlgemerkt nicht von einem politischen Kabarett, sondern es sind todernst präsentierte Thesen renommierter Ökonomen inkl. Nobelpreisträger Krugman.

Man kann daher nur konstatieren, dass die Zentralbanken (außer Buba) inzwischen definitiv den Pfad der Tugend verlassen haben und auf die schiefe Ebene geraten sind. Die beiden größten Zentralbanken - Fed und EZB - sind zu Riesenhedgefonds im Dienste der Banken-Mafia verkommen. Und das findest Du "normal"? Und wer das kritisiert, der denke "unlogisch"?

Ich bin beileibe nicht der Einzige, dem dies sauer aufstößt. Sieh Dir den nicht enden wollenden Streit zwischen Buba-Chef Weidmann und Draghi an.

Besonders schön hat Zerohedge gestern die Abnormitäten auf den Punkt gebracht:

The groupthink in the world of finance is some of the worst on the planet. It ist incredible how such an educated, experienced group can willfully ignore reality, stick their heads in the sand, and repeat the same mantras over and over again until they become axiomatic: "Home prices never fall. The economy is recovering. Governments in the developed world won’t default. Conjuring money out of thin air, infinitely, has no consequences. Etc." The desire to be accepted by one’s peers is part of human nature. And when it’s one’s peers who are rigging the financial system, the pressure to adopt industrial groupthink is enormous.

Dass QE zu nominalen Anstiegen beim BIP und bei Assetpreisen führt, sollte man als Bär sicherlich nicht außer Acht lassen. Dennoch darf, bei aller von Marketwatch verordneter Börsen-Euphorie (die Dich offenbar infiziert hat, wie Dein Kursziel 2000 für den SP-500 vermuten lässt), nicht übersehen werden, dass das blaue QE-Wunder ein auf Sand gebautes Kartenhaus bleibt.

Ohne QE und die damit refinanzierte starke US-Neuverschuldung würde das US-BIP seit 2009 schrumpfen und die Firmen würden reihenweise rote Zahlen schreiben. Der SP-500 stünde bei oder unterhalb des März-2009-Tiefs.

Die im Feb. anstehende Debatte über die Erhöhung der US-Schuldengrenze dürfte bei aktuell 103 % Schulden/BIP-Quote für erneute Ernüchterung sorgen.

Das Perverse ist mMn, dass eine bei drohenden Weltwiirtschaftszusammenbrüchen (2008/2009) praktizierte Notmaßnahme der Zentralbanken - QE - jetzt weltweit als "ganz normale Zinspolitik" verkauft wird. Der Budenzauber der erdruckten Anstiege wird für bare Münze genommen, nur weil die Börsen - auch dank Goldman und Co - steigen, und Politiker-Deppen steigende Börsen mit gesunder Wirtschaft gleichsetzen. Die horrende, inzwischen auf 16 Billionen angestiegenden US-Staatsverschuldung wie dabei ähnlich hedonistisch ignoriert, wie US-Firmen bei ihren Quartalszahlen Milliarden-Verluste als  "one time items" rausrechnen.

Ich wiederhole daher noch mal: Das wahre BIP ist nicht das nominale, sondern das inflationsbereinigte. Um es zu objektivieren, müsste es auch um die ausufernde Neuverschuldung bereinigt werden. Dann müssten Wall Street und Washington freilich den Straußenkopf aus dem Sand ziehen - und das ist "nicht erwünscht". Realität ist nur genehm, wenn sie das eigene Weltbild stützt. Das gilt wohlgemerkt für die Politiker und die Finanzmafia. Insofern ist es fast ein bisschen lachhaft, wenn Du schreibst, ich hätte mich in ein Wahnsystem verstiegen. Tatsache ist - und das will ich auch gar nicht leugnen - dass ich in den letzten Monaten den Ton verschärft habe, was auch dazu beitrug, dass Permanent und andere BT-Member in den Ökonomen-Thread abwanderten...

Wem also gebricht es hier an Logik? Mir oder den ignoranten Kartenhaus-Inflationierern im Umkreis von Bernanke, Geithner, Goldman und Draghi?

Ich möchte damit nicht in Abrede stellen, dass die Börsen noch höher steigen könnte. Entscheidend ist, dass der Sockel, auf dem diese nominalen Anstiege stehen, äußert brüchig ist. Und wenn er bricht, werden sich Leute, die SP-500 2000 für 2013 ausrufen, noch staunend die Augen reiben.
Antworten
A.L.:

China und das Welt-BIP

3
09.01.13 10:52

In China haben wir bekanntlich eine pseudo-kapitalistische  Planwirtschaft. Wenn die BIP-Zahlen zu klein ausfallen, schieben die  KP-Funktionäre (die im Orwell'schen "Farm-der-Tiere"-Stil inzwischen  teils zu "Schweine"-Milliardären mutiert sind) einfach ein paar neue  Infrastrukturmaßnahmen an, die dann staatseigene Firmen (die gleichwohl  börsennotiert sind) umgehend ausführen. Und siehe da - der  Einkaufsmanager-Umfrage-Index (treffender wäre:  Staatsplan-Umsetzer-Sentiment-Index) steigt wieder über 50.

Daher  seien nun, wie gestern auch Alcoa-Chef Klaus Kleinfeld (ex Siemens)  verlautbarte, neue starke Wachstums- und Nachfrageimpulse aus China zu  erwarten. Kleinfeld hat daraufhin die Alu-Umsatzprognose für 2013 um 7 %  erhöht. (Der Alcoa-Kurs stieg nachbörslich trotzdem nur marginal).

Man  muss sich daher fragen, was passiert, wenn die in China die Planziele  des ["neuen 5-Jahresplans" [;-)] wider Erwarten nicht erreicht werden. Diese Studie wurde gerade angefertigt. Ergebnis: Wenn Chinas Wirtschaft um -3 %  schrumpft, dann geht das Welt-BIP um -0,6 % zurück. Bei einer harten Landung Chinas würde das Welt-BIP sogar um -1,5 % einbrechen.

Die  Ironie daran ist, dass der ganze erzkapitalistische  Goldman-Rattenschwanz letztlich auf Gedeih und Verderb vom "Erfolg"  chinesischer Planwirtschaftler abhängt, die bislang erfolgreich  "Kapitalismus" inszenieren konnten.

 

Zerohedge:

Following on from our earlier discussion of how a Chinese hard landing would evolve, SocGen now examines how a Chinese hard landing would impact the global economy. They see the contagion in several ways:  mechanically (since China is part of the global economy) and through  trade, financial and market channels. Mechanically, a slump in Chinese  GDP growth to just 3% would cut our global GDP growth forecast by 0.6pp.  Add to that the channels of transmission to the global economy, and our  expectation is that a Chinese hard landing would result in 1.5pp being  slashed from global GDP growth in the first year.

How important is China as a source of global demand?

With imports equivalent to 30% of its GDP, China is a major source of  global demand.  Exports to China as a percentage of GDP are largest in  Asia and  amongst the commodity exporters, so these countries would be  hardest  hit. Drawing on different studies, mainly from the IMF and the  OECD, we  estimate that the impact of the trade channel from the type of  hard  landing in China described in the previous section would cut GDP  growth  by around 4.5pp in Taiwan, 2.5pp in South Korea and Malaysia,  1.2pp in  Australia, 0.6pp in Japan, 0.3pp in the euro area and 0.2pp in  the US. For the global economy ex-China, the trade channel effects would bring about a reduction of around 0.7pp to GDP growth.

www.zerohedge.com/news/2013-01-08/hard-landing-china-part-2-rest-world-impact

 

 

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Der USA Bären-Thread 567748
Antworten
A.L.:

EUR/USD seit Anfang 2013 im "risk off" Modus

 
09.01.13 11:02
(Verkleinert auf 82%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 567754
Antworten
Ischariot MD:

warum soll es ausgerechnet ab Ende Januar

7
09.01.13 11:03
wieder steigen, wenn die debt ceiling trotz aller Tricks Mitte Februar erreicht sein wird, das fiscal cliff 2.0 Ende Februar und die schön-einfache Lösung der "One-trillion-Dollar-platinum coin" sicherlich nicht widerspruchslos gangbar ist, denn auch in den USA gibt's sowas wie ein Verfassungsgericht ?
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
A.L.:

US-Inflation - offiziell vs. faktisch

4
09.01.13 13:11
Die Inflationszahlen in USA stammen vom BLS, das auch die Arbeitsmarktdaten schönt.

Shadowstats liefert zwei alternative Charts zur US-Inflation ((beide unten). Der erste basiert auf den BLS-Kritierien aus der Zeit um 1990. Diese Kriterien wurden in der Folgezeit aufgeweicht, um die steigende Inflation zu verbergen. Der zweite Chart basiert auf den BLS-Kriterien aus der Zeit vor 1980, die noch schärfer waren als die um 1990.

Gemäß den 1990-Kriterien (oberer Chart) liegt die Shadowstats-Inflation zurzeit bei 5 % - und damit 300 Basispunkte höher als die offizielle Inflation von 2 % (orange).

Gemäß den Vor-1980-Kriterien (unterer Chart) liegt die Shadowstats-Inflation zurzeit bei 10 % - und damit satte 800 Basispunkte höher als die offiziell angegebene Inflation von 2 % (orange).



Welche Konsequenzen hat dies für die US-BIP-Berechnung?

Das BIP wird immer inflationsbereinigt angegeben:

BIP (Inflations-bereinigt) = BIP (nominal) - Inflationsrate

Aktuell wird das BIP-Wachstum in USA offiziell mit 2 bis 3 % beziffert. Dies Zahl ist allein schon durch stark gestiegene Regierungsausgaben, u. a. im Militärsektor, nach oben verzerrt. Im 3. Quartal trugen die Regierungsausgaben zu 25 % zum BIP-Wachstum bei (Chart hatte ich im BT vor einigen Wochen gepostet)..

Diese offiziellen BIP-Wachstums-Zahlen kommen zustande, indem vom nominalen BIP-Wachstum (aktuell schätzungsweise 4 bis 5 %) die offizielle Inflationsrate von derzeit 2 % abgezogen wird.

Zieht man jedoch die Inflationsrate gemäß den BLS-Kriterien von 1990 (oberer Chart) ab, so liegt das reale US-BIP-Wachstum zurzeit bei 0 bis -1 %. Denn

4 - 5 % BIP-Wachstum (nominal) - 5 % Inflationsrate = 0 bis -1 % BIP-Wachstum.

Zieht man die Inflationsrate gemäß den BLS-Kriterien von vor 1980 (unterer Chart) ab, so liegt das reale US-BIP-Wachstum zurzeit bei -5 bis -6 %. Denn

4 - 5 % BIP-Wachstum (nominal) - 10 % Inflationsrate = -5 bis -6 % BIP-"Wachstum".

www.shadowstats.com/alternate_data/inflation-charts
Der USA Bären-Thread 567779
Antworten
A.L.:

Spin-Stories

3
09.01.13 14:26
Marketwatch:

U.S. stock futures inch up, inspired by Alcoa
By Barbara Kollmeyer, MarketWatch

MADRID (MarketWatch) — U.S. stock-market futures edged higher on Wednesday, taking support from Alcoa Inc."s results and outlook as well as strength in the dollar versus the yen.

www.marketwatch.com/story/...nch-cautiously-up-after-alcoa-2013-01-09

Alcoa ist seit den Zahlen von 9,10 auf gerade mal 9,23 Dollar gestiegen. Auch die US-Futures sind davon keinesfalls "inspiriert", sondern laufen seitwärts.

FAZIT: Hier sollen Kleinanleger mit der Brechstange in den strauchelnden US-Börsenzug getrieben werden, damit die Goldmänner möglichst teuer ihre Bestände losschlagen können. In spätestens einer Woche "entdeckt" Marketwatch dann die anstehende "Debatte um die Schuldenobergrenze" - und Goldman zieht den Stecker raus. ;-)
(Verkleinert auf 97%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 567812
Antworten
A.L.:

QE: Die Schweiz steht mit 75-BIP-% übel da

4
09.01.13 14:56
Die Bilanz der Schweizer Notenbank (SNB) sieht inzwischen noch weitaus übler aus als die EZB und der Fed. Während die SNB in ihrem Kampf zur Abwertung des Franken bereits 75-BIP-%-Verschuldung angehäuft hat, steht die EZB bei "nur" 30 % und die Fed bei nur 20 % (Zahlen von Zerohedge).

Think the Fed (with its balance sheet amounting to over 20% of US GDP), or the ECB (at 30% of GDP) is bad? Then take a look at the balance sheet of the Swiss National Bank, whose assets now amount to some 75% of Swiss GDP and which has now "literally bet the bank" in the words of the WSJ not once, not twice, but three times in a bid to keep the Swiss Franc - that default flight to safety haven - low, and engaging in what is semi-stealth currency warfare by buying other sovereigns' currencies for over two years now, although he hardly expect the US Treasury to even consider it for inclusion on its list of currency manipulators - after all, "everyone is doing it".

www.zerohedge.com/news/2013-01-09/...ent-all-three-times-and-counting

(dort findet sich auch ein Auszug aus dem WSJ dazu)
(Verkleinert auf 58%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 567826
Antworten
A.L.:

Zum SNB-Fiasko

4
09.01.13 15:22
Kampf um den Franken – Die SNB wettet alles oder nichts
Von BRIAN BLACKSTONE und DAVID WESSEL

ZÜRICH - Jahrzehntelang war die Schweiz Inbegriff der Stabilität im Finanzwesen. Jetzt fährt das Land eine hochriskante Strategie, um seine exportgetriebene Wirtschaft zu schützen. Im Kampf um stabile Verkaufspreise ihrer Produkte im Ausland wetten die Schweizer – vereinfacht ausgedrückt – alles oder nichts.

Die Schweizerische Nationalbank SNB druckt und verkauft so viele Schweizer Franken wie nötig, um eine Aufwertung der Landeswährung gegenüber dem Euro zu verhindern. Der Einsatz der Zentralbank entspricht mittlerweile fast der kompletten Schweizer Wirtschaftsleistung. Von einer erzkonservativen Notenbank hat sich die SNB damit zum weltweit größten Hasardeur gewandelt.

Es ist die Tugend der Schweizer, die am Anfang ihrer Probleme steht: Das große Vertrauen in die Wirtschaft und die Währung der Schweiz hat Investoren dazu veranlasst, in Scharen in den Franken zu investieren und dem Euro, der Gemeinschaftswährung der wackeligen europäischen Nachbarstaaten, zu entfliehen. Die hohe Nachfrage verteuert den Franken und treibt als Folge auch die Preise der Schweizer Exporte nach oben.

In den vergangenen drei Jahren hat die SNB Franken gedruckt, um Euro und andere Währungen zu kaufen. Das Portfolio an ausländischen Anlagen ist dadurch heute vier Mal größer als zum Start des Programms Anfang 2010.

Nahezu alle größeren Zentralbanken kaufen zurzeit untypische Anlagen, um ihre heimische Wirtschaft im Gefolge der schwersten weltweiten Rezession seit 75 Jahren zu neuem Leben zu erwecken. Die Federal Reserve in den USA kauft Hypotheken, die Europäische Zentralbank vergibt ungewöhnlich lange Kredite an Banken, und die Bank of Japan kauft börsengehandelte Immobiliengesellschaften (Reits).....

..."Tabus sind für immer gefallen", sagt der Genfer Professor Wyplosz. Die Zentralbanker, sagt er, „haben erkannt, dass das Wort 'unlimitiert' das einzige Werkzeug ist, das sie noch haben".

www.wallstreetjournal.de/article/...7324081704578231262011018012.html
Antworten
AlterSchwede.:

A.L.: Du hast es ganz gut auf den Kopf getroffen!

8
09.01.13 15:36

Guter Text.
Ich bin dir sehr dankbar dafür, weil meine Beschäftigung mit deiner Argumentationskette in mir selber einen Erkenntnisgewinn ausgelöst hat.

Du hast m.E. Recht, die Welt hat sich seit 2001 und erst recht seit 2007 dramatisch verändert.
Du erkennst die Neuen Regeln, du siehst die Neue Weltordnung.
Nennen wir sie ruhig Neue Weltordnung der Schwachsinnsgesetze, oder Neue Weltordnung des ausgeglichenen Chaos, die Neue TDC-Weltordnung (1 Trillion-Dollar-Coins).

Du erkennst die Makulatur und du siehst den offensichtlichen Schwachsinn.
Doch warum verschließt du dich der Schlussfolgerung aus diesem Wissen so sehr?
Die Regeln sind so willkürlich geworden, dass jeder Furz neuerdings die Börsen auf ATH befördern kann. Daher wird es vorerst keinen nachhaltigen Absturz geben können, wie ihn die alten Regeln erwarten ließen.
Die Welt spielt (vorerst) nicht mehr nach den alten Regeln.
Du tust aber so als würde sie dies noch tun müssen.
Und dementsprechend bist du Jahre zu früh im Bärenmood.
Ich will nicht vorgreifen, aber auch die "alten" Regeln sind selber schon nur Makulatur der "alten" Regeln DAVOR gewesen, usw...

Wie auch immer: die "alten" Regeln sind derzeit außer Kraft.
Das müssen sie sein, da sonst schon längst alles zusammengebrochen wäre.
Der beste Beweis dafür dass die alten Regeln außer Kraft sein MÜSSEN, ist, dass die Börsen jetzt so weit oben stehen und erst recht 2013 ATH ansteuern werden.  

Naja, sie sind nicht ganz außer Kraft sondern eher:


Sie werden durch Schwachsinnsgesetze, Schwachsinnsmaßnahmen und 1 Trillion-Dollar-Coins einfach temporär (politisch, nicht im Sinne von "kurze Beine"!) überlagert.
Das kann eine zeitlang gut gehen, aber es kann auch "ewig" gutgehen, sofern sich ein Gleichgewicht der "Schwachsinnsargumente" einstellen kann.

Vergiss nie, das Geldsystem ist in Wirklichkeit eine Illusion und dient einzig dem Zweck die Gesellschaftsordnung aufrecht zu erhalten.

Wenn die Gesellschaftsordnung durch Schwachsinnsgesetze langfristig stabil bleibt, so werden diese Schwachsinnsgesetz auch "erfolgreich" sein und neue Schwachsinnsgesetze nach sich ziehen...

Die Hierarchie ist hoffentlich klar:
Primäres Ziel ist die Gesellschaftsordnung!


Man würde niemals die Gesellschaftsordnung zerstören, um die Ordnung des Geldsystems aufrecht zu erhalten!
Umgekehrtes findet derzeit statt:

Man überlagert die alte Ordnung des Geldsystems mit neuen Regeln, so dass alles eine zeitlang weiterlaufen kann.
So haben das schon i.d. 60ern die USA gehandhabt, als einfach mal eben der Goldstandard abgeschafft wurde.
Jetzt wirds halt nur immer krasser.

Niemand wird das Geldsystem seiner selbst Willen aufrecht erhalten.
Es wurde auch nicht um seiner selbst WIllen geschaffen.
Es wurde geschaffen, um die Gesellschaftsordnung herzustellen.
Daher sind auch alle "alten" Gesetze in Wirklichkeit eher menschengemachte Glaubenssätze, die man leicht mit neuen "ausgedachten" Gesetzen außer Kraft setzen kann.
Auch wenn wir sie noch so emporheben die "alten" Gesetze des Geldsystems, dass die meisten normalen Menschen denken, es seien unumstößliche Naturgesetze.
FALSCH!
Gehirnwäsche!
Schon die ersten Ur-Gesetze des Geldsystems waren "Makulatur"!

Wir dürfen es niemals vergessen:
Ohne menschnliches Zutun würden diese Geldmarkt-Gesetze im Gegenssatz zu Naturgesetzen nicht weiter existieren.
Sie funktionieren nur, weil alle daran glauben und alle sich daran halten.
Sie sind genauso menschengemacht-vergänglich wie die Glaubenssätze der Bibel und weder mehr noch weniger wert, als einem Ziel zu dienen.

Oder ein besserer Vergleich, der dir evtl. gut zugänglich ist:
i.d. Naturwissenschaften werden permanent Widersprüche zu alten Naturgesetzen gefunden.
Da man die alten Naturgesetze nicht einfach abschaffen kann, weil neue experimentelle Erkenntnisse ihnen z.T. widersprechen, erweitert man das Gesetzesystem permanent um Sonderregelungen und z.B. neue Dimensionen.
Bsp.: Wellentheorie des Lichts, später erweitert um die Quantentheorie. Scheinbar Gegensätze (Licht ist eine Welle und zugleich ein Teilchen) wurden vereint. Weiter gehts mit Stringtheorie, wo Gegensätze einfach in neue Dimensionen verbannt werden, etc...

Wir befinden uns derzeit auf dem Weg in eine neue Dimension der Geldmarktordnung und kaum ist diese Tür mal geöffnet, so gibt es kein Zurück mehr.
 

Fakt und Fazit jedoch bleibt:
Aus der Erkenntnis, dass die Geldmarktgesetze allesammt höchst flexibel anwendbare Menschenschwachsinnsideen sind und definitv KEINE Naturgesetze muss man die Bereitsschaft schöpfen sich den neuen Gesetzen anzupassen, ansonsten spült einen der Lauf der Geschichte einfach beiseite....

Antworten
ivan73:

#412 #413

2
09.01.13 15:58
Wenn selbst die Schweiz zu solchen Schweinerein gezwungen wird, dann sollte man wissen, in welchsem Stadion sich unser Geldsystem befindet.
Antworten
A.L.:

Alter Schwede (2)

3
09.01.13 16:11
"Man würde niemals die Gesellschaftsordnung zerstören, um die Ordnung des Geldsystems aufrecht zu erhalten!"

Es wird wohl umgekehrt laufen: Die Unordnung des Geldsystems wird die Gesellschaftsordnung zerstören. Man sieht es bereits in Griechenland und Spanien.

Das ist zugleich Chance für einen besseren Neuanfang - OHNE TBTF-Banken ;-)

"Bsp.: Wellentheorie des Lichts, später erweitert um die Quantentheorie. Scheinbare Gegensätze (Licht ist eine Welle und zugleich ein Teilchen) wurden vereint. Weiter gehts mit Stringtheorie, wo Gegensätze einfach in neue Dimensionen verbannt werden".

Gut beobachtet, Alter Schwede. Man kann den Euro entweder als Münze im dreidimensionalen oder als Metallschlauch (Euro-String) im vierdimensionalen Raum betrachten. Bringt man zusätzlich noch die Relativitätstheorie ins Spiel, dann ist es - hinsichlich Verschuldung - mathematisch betrachtet egal, ob Euros in der vierdimensionalen Raum-Zeit oder Euro-Strings in der fünfdimensionalen Raumzeit verschwinden. Für QE eröffnet das völlig neue - quantenmechanische - Möglichkeiten. Statt die Euro-Geldmenge zu erhöhen, wechselt Draghi einfach in die nächsthöhere Dimension. Die 1-Billion-Euro-Münze würde dann automatisch zur "Nullstelle".  ;-)
Antworten
AlterSchwede.:

Hehe, A.L., na dann, auf in eine neue glorreiche..

 
09.01.13 16:32

... fünfdimensionale Zeit!
:)
Abgesehen davon, die europäischen Staaten haben sich mit EU hat sich eh schon ihr nächste Dimension geschaffen, in der sie sich verschulden können.
Zusätzlich zu den Staatsschulden können jetzt auch EU_schulden angesammelt werden.
TOLL!

Auch wenn der Humor immer mit an Board bleiben soll:

"Die Unordnung des Geldsystems wird die Gesellschaftsordnung zerstören."

Das ist eine Kausal-Verwechslung deinerseits.
Unsere komplexe arbeitsteilige Gesellschaftsordnung kann nur existieren, da wir ein Geldsystem haben.
Von daher ist deine Aussage m.E.  "falsch rum".
Etwas, was etwas überhaupt ermöglicht, kann dieses nicht zugleich zerstören.

Das Geldsystem an sich ermöglicht erst unsere derzeitige Gesellschaftsordnung.
Natürlich ist es -da menschengemacht- mangelhaft und bedarf immer neuer Ausbesserungen (Schwachsinnsgesetze), die jedoch bislang noch nicht einen Kollaps befürchten lassen.

Jedes Geldsystem ist übrigends immer vom Kollaps bedroht, das ist normal und scheinbar auch wichtig für die Psyche des Herdentiers Mensch: nur unter Androhung von Ungemach rafft das faule Viech sich auf auch mal was arbeiten zu gehn.

Also, was ich sagen wollte, überbewerte bitte nicht die ganzen "alten" Regeln, die gerade scheinbar verletzt werden, was deiner Auffassung nach in 2013 schon zum Kollaps führen muss.
Es wird jetzt nach Einschätzung meiner Wenigkeit sicherlich länger und weiter nach oben gehen, als die meisten glauben.
Die neuen Schwachsinnsregeln lassen da noch einige an Steigerungspotential zu, einfach schon deswegen weil sie neu sind.
Bin mal gespannt wie lange sich der nächste Bärenmarkt, der sicher kommen wird, auf der Zeitachse nach hinten schieben wird.

Antworten
AlterSchwede.:

Willkommen in der 1. Dimension des Schwachsinns

4
09.01.13 16:37
Die Tür zum Zeitalter des Schwachsinns ist bereits unaufhaltbar aufgestoßen!
In Zeiten wo ernsthaft über eine 1TDC diskutiert wird, lässt sich der Schwachsinn noch erheblich weiter steigern.

Mit ihm die Börsenkurse.

Das Schöne daran ist doch:
Schwachsinn ist prinzipiell kostenlos und wirklich eine fast unendlich verfügbare Ressource.
Wir werden ein Zeitalter bislang ungekannten Booms erleben!

Komm Permabär erhebe deine alten Knochen und habe Teil am Schwachsinn der da noch kommt!
Antworten
AlterSchwede.:

Ein kleiner Nachtrag.

 
09.01.13 17:26

"Die Unordnung des Geldsystems wird die Gesellschaftsordnung zerstören."

Das schöne am Geldsystem ist, dass es genau so konzipiert ist, dass man die Regeln ständig ändern/erneuern/ergänzen kann, ohne komplett "von vorne" anfangen zu müssen.
Das zeigt ja schön der ESM.

Es gibt ein Problem?
Wir schaffen eine Lösung aus dem Nichts, und wenns eine 1TBC ist.

Ich denke weiterhin das Geldsystem ist mathematisch betrachtet ein instabiles Gleichgewicht, aber der Mensch kann bei den Regeln so viel cheaten, dass es sich doch immer wieder in Lot bringen lässt, bevor der nächste Zusammenbruch kommt.
Ich vermute, diesmal wurde einfach eine dramatisch neue Dimension aufgestoßen, was die Möglichkeiten des Cheatens anbelangt und daher wird sich auch der laufende Boom m.E. entsprechend lange halten, bis es zum nächsten "größten Zusammenbruch aller Zeiten kommt".

Wir haben inzwischen einen schönen gesunden Bullenmarkt, gemäß:
„A bull market climbs always a wall of worry.“
http://www.ariva.de/forum/...te-unlimited-474678?page=137#jumppos3444

Vielleicht liege ich ja falsch, das wird sich noch zeigen.

Antworten
A.L.:

Quantenmechanische Lösung der Euro-Krise

9
09.01.13 17:58

Alter Schwede, ich möchte Dich ja nicht belehren, aber mit "Zeit" allein ist es nicht getan, man braucht da schon die "Raum-Zeit", die laut Einstein in der Nähe großer Schwarzer Löcher sogar gekrümmt sein kann. Für Laien ist das schwer vorstellbar. Meine Gewährsmänner aus New York können das aber anhand einer anschaulichen Anekdote verdeutlichen: Immer wenn sie sich der Goldman-Zentrale (= "Schwarzes Finanz-Loch") näherten, verbogen sich ihre Euro-Münzen zu langgezogenen Ovalen!

Hier die physikalische Erklärung (Gravitations-Gradient in der Umgebung großer Schwarzer Löcher):

For a 10 sol mass black hole-

'..At a circumference of 100,000 km, your head towards the stars, your feet towards the hole, you already know that something strange is going on. There would be a slight tug downward on your feet, the gravity gradient would be 1/8th of Earths g from head to foot..
At a circumference of 50,000 km, pain begins, 4 Earth g from head to foot.. At a circumference of 20,000 km, there is a 15 Earth g stretching force.

www.myspace.com/120129993/blog/406229950

 

 



Die Euro-Krise ließe sich in der Tat am einfachsten quantenmechanisch lösen. Wenn man alle umlaufenden Euros quantenmechanisch miteinander verschränkte, würde fortan die Heisenberg'sche Unschärferelation gelten: Man könnte dann nur noch die Umlaufgeschwindigkeit der Euros ODER ihren exakten Ort bestimmen, nie aber beides gleichzeitig. Sämtliche Euros befänden sich dann in einer "Superposition" und erschienen gleichzeitig in allen Bankbilanzen. Keine Bank könnte mehr pleite gehen.

Der Haken an der Sache ist, dass diese quantenmechanische Verschränkung zusammenbrechen würde, wenn auch nur ein einziger Euro irgendwo gemessen würde. Das heißt konkret, dass keine Bank mehr abends ihre Kassenbestände zählen dürfte. Täte dies auch nur ein Kassierer dennoch, so würde dies sofort einen Kollaps der Wellenfunktion auslösen, der die Euro-Superposition zusammenbrechen ließe, sämtliche Bank-Bilanzen schlagartig ins Minus beförderte und infolge der daraus resultierenden Massenpleiten zugleich den Kollaps der Weltwirtschaft heraufbeschwörte. PIIGS-Bankern dürfte es nicht sonderlich schwer fallen, die abendlichen Kassenbestände nur noch grob zu schätzen, das ist dort ja schon seit der Euroeinführung gängige Praxis. Die Gefahr lauert beim kleinlich genauen Banker an der Ecke!

Du siehst, ich bin für positive Lösungen offen, was andernorts bestritten wird, aber man kann halt kein Problem problemlos durch eine noch größeres substituieren. Aufmerksamen Bänkern hätten dies übrigens schon vor der Einführung von QE dämmern können.

Antworten
A.L.:

Doug Kass: Überraschungen in 2013

2
09.01.13 19:25

www.thestreet.com/story/11805510/1/...kass-15-surprises-for-2013.html

 

Hier zunächst die von Kass genannten "Hintergründe":

  

  •  No meaningful spending or entitlement cuts will be made;
  •  Unsustainable and diminished value of fiscal and monetary policy;
  •  An aging recovery and aging stock market;
  •  Investment narrative shifts to the earnings cliff and to the end of profit margin expansion;
  • A market that starts the year at reasonable if not high valuations relative to headwinds;
  • -Full-year estimated S&P 500 range of 1275-1480 with a close of 1425; and
  • -Fade (sell/short) early January stock market strength.

 

Kass liegt damit deutlich unter der Konsens-Erwartung, die für den SP-500 einen Jahresendstand von 1575 (Goldman) "vorsieht".

 

Hier der Anfang seiner Liste mit den "15 Überraschungen für 2013":

 

Surprise No. 1: The U.S. economy disappoints relative to consensus expectations.

Amid contentious and hyperpartisanship of political debate, consumer and  business confidence sours, adversely impacting personal spending, job  growth and capital spending plans: 
 
 
  • U.S. real GDP growth expands by only +1.5% (or less) in 2013. (Rosenbergs Erwartungen liegen noch darunter, A.L.)
  • There is no grand bargain, as the debt ceiling and budget issues are kicked down the road.
  • The only real development in the budget debate is that a  financial transaction tax is adopted in exchange for a one-year increase  in Medicare eligibility.
  •  By midyear either Janet Yellen or Alan Blinder replaces Ben  Bernanke as Fed Chairman and the administration's entire economic  advisory team is turned over.

......

Antworten
A.L.:

Man hört kein Sterbenswort zur US-Schuldengrenze

5
09.01.13 19:50
in den US-Medien. Offenbar ist die versteckte Distribution der vereinigten Goldmänner noch nicht ganz abgeschlossen, der Seitwärtstrendkanal mit der engen Range ist bislang weiter intakt, siehe hier: www.ariva.de/forum/...SA-Baeren-Thread-283343?page=4095#jumppos102397

Sobald die Dramaturgie bei CBS und Co. auf Schulden-Grenz-Debatte "umschwenkt" (zurzeit gibt es da nur "Aktien-Tipps für Zuspätkommer" ;-), wird das nächste Downleg am Aktienmarkt eingeleitet. Würde sich mit Kass' Empfehlung in # 421 decken, Stärke Anfang Januar zu shorten bzw. vorhandene Longs sukzessive zu verkaufen.

Ich hatte Mitte November beim Blick in meine Glaskugel prophezeit, dass der SP-500 von damals 1350 bis zum Jahresende auf 1470 steigen könnte - und dass er in 2013, wenn die Schuldengrenz-Debatte anläuft, auf unter 1300 fallen könnte. Auch das passt zu Doug Kass, der für 2013 für den SP-500 eine Range von 1275 bis 1480 annimmt (# 413). Die im Vergleich zum Konsens bärische Prognose basiert - wie bei David Rosenberg - aus der Erwartung einer Gewinneintrübung bei den SP-500-Firmen.

Die aktuell hohen Gewinne (100 Dollar für den SP-500) kamen in erster Linie aus Kostensenkungsmaßnahmen (darunter Entlassungen) und nur zum kleinen Teil aus Wachstum. Bei den Kostensenkungen ist das Limit aber nun erreicht. Wenn ab Januar in USA die Massenkaufkraft sinkt (durch deutlich erhöhte Abgaben auch für Empfänger niedriger Einkommen), dann sollte sich dies spätestens in den Zahlen für das 1. Quartal (ab April 2013) in rückläufigen Umsätzen und Gewinnen niederschlagen. Die Börsen dürften dies wie üblich vorwegnehmen. Ein geeigneter "Aufhänger" für Gewinnmitnahmen wäre die Schulden-Diskussion.

Daher: Wir Bären warten ergriffen vor der großen Schaubühne, dass Marketwatch nach dem Kasper nun endlich das Krokodil auftreten lässt.
Antworten
Eidgenosse:

Für die Schuldenobergrenze erwarte ich eine

6
09.01.13 19:58
elastische Lösung ala Draghi. The Sky is The Limit.
Eventuell wird man sich auf eine prozentuale maximale jährliche Neuverschuldung einigen, aber fixe Grenzen werden mit Sicherheit abgebrochen.

Alles natürlich mit dem im Vorfeld von den Amis gewohnten und inszenierten Medientheater. Ein kleiner 8% Crash gehört da sicher auch dazu.
Antworten
Ischariot MD:

heute noch nicht über Lord Bankschwein hergezogen?

6
09.01.13 21:39
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
A.L.:

China explodiert

6
10.01.13 07:29
China"s exports surge, boosting trade surplus
By Chris Oliver and V. Phani Kumar, MarketWatch

HONG KONG (MarketWatch) — China's exports surged in December, blowing away analysts' expectations, while credit data also showed some bright spots. But some analysts doubted the improvements could carry through into the new year. (In der Tat, siehe Baltic Dry index unten).

China"s December exports jumped 14.1% from a year earlier, up from a 2.9% gain in November, while imports were up 6%, following on from zero growth the previous month, according to data released Thursday by the General Administration of Customs.

The blockbuster pickup in shipments helped widen the trade surplus to $31.6 billion in December, trouncing estimates and ballooning sharply from a $19.6 billion surplus in November.

Economists polled by Dow Jones Newswires had estimated a trade surplus of $19.6 billion, on export growth of 4.6% and import gains of 3.3%.

www.marketwatch.com/story/...oar-as-trade-surplus-balloons-2013-01-09

Ja, der Dezember war ein guter Monat...
(Verkleinert auf 84%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 568048
Antworten
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