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Der USA Bären-Thread


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Malko07:

Hat der Süden sich durchgesetzt?

5
06.09.12 21:23
www.ftd.de/politik/europa/...child-fuer-den-euro/70087009.html

Die Entscheidung im Frankfurter Euro-Turm ist eine politische Niederlage insbesondere für den spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy. Er hatte an den vergangenen Tagen die Notenbank zu Anleihekäufen aufgefordert, ohne dass sein Land sich unter den Rettungsschirm stellt. Auch aus Italien waren ähnliche Forderungen an die EZB herangetragen worden.
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Malko07:

Joseph Stiglitz zu den Steuern

5
06.09.12 21:31
Der USA Bären-Thread 14094853
Die Reichen einer Gesellschaft dürfen sich nicht um die Finanzierung des Staates herummogeln. Sonst wird die Marktwirtschaft als System nicht ...
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Stöffen:

Tante Jolesch

3
06.09.12 22:00
oder "Wie die dummen Schafe geschoren werden" oder "Die kleine kalte Enteignung der kleinen Sparer" oder warum uns unsere österreichischen Nachbarn doch gar nicht so fern sind.

Die kleine kalte Enteignung der kleinen Sparer

Das Sparbuch ist die beliebteste Sparform, oder wie man heute finanztechnisch verschönt sagt: Anlageform. Rund 23 Millionen Sparbücher gibt es in Österreich (1), ihre Anonymität wurde 2000 der EU zuliebe – übrigens ohne viel Widerstand der Bevölkerung - abgeschafft.

Knapp drei Sparkonten hat der österreichische Kopf im Schnitt. Auf rund 95 Prozent dieser Sparbücher liegen allerdings nur Beträge von 1 Euro bis 20.000 Euro.

Spare in der Zeit…

Die große Mehrheit der Verbraucher trägt ihre Ersparnisse auf das Bank-Sparbuch oder Sparkonto, nach dem Motto: lieber kleine Erträge, dafür kein Risiko – es gibt ja eine Einlagensicherung. Rund 90 Prozent wollen keine Finanzwetten, kein Zockertum, wie das die Investmentabteilungen der Banken in großem Stil vormachen. Werterhaltung ist der Leitgedanke. Immerhin sind ja auch in diesem Land zehntausende risikofreudigere Sparer mit AWD und Meinl-MEL, und wie sie alle heißen, auf die Nase gefallen.

Vor allem Werterhaltung

Drei bis zehn Monatseinkommen auf das Sparbuch, was darüber hinausgeht in sichere österreichische Bundesanleihen oder Pfandbriefe, die etwas mehr an Zinsen bringen. Das war jahrzehntelang der Rat von Verbraucherschützern und provisionsunabhängigen Experten. Keine Aktien, denn da weiß man nie, wie sich Kurse entwickeln oder ob ein Unternehmen abstürzt, und alles was darüber hinausgeht ist ohnedies „Finger weg!“; jahrzehntelang war das ein grundvernünftiger Rat.

Eine vielfach gewählte Alternative war, ein Eigenheim zu bauen oder eine Eigentumswohnung zu erwerben. Vorteil: keine Wohnkosten, wenn allfällige Kredite abbezahlt waren. Eine Werterhaltung für zwei und mehr Generationen – auch das krank- oder arbeitslos gewordene Enkelkind kann dann einmal ohne Wohnkostenbelastung noch durchkommen (2). Übrigens, 55 Prozent der Österreicher wohnen mittlerweile im Eigentum (3), und das sind natürlich mehrheitlich nicht die Superreichen, sondern viele »kleine Leute«, deren Mama und Papa jahrzehntelang sich Wohnraum erspart haben.

Spar-Realismus heute

Mit dem Euro ist auch das Sparen anders geworden, besonders mit der von der EU vorgenommenen Liberalisierung der Finanzmärkte. Aber sehen wir uns einmal die letzten Jahre an.
Im folgenden Beispiel legten wir – die Daten sind von der Nationalbank und der Statistik Austria – im Jahr 2006 nun 10.000 Euro auf ein täglich fälliges Sparbuch. Als Sicherheitsreserve (Stichwort: mögliche Autoreparatur), Werterhaltung des mühsam Ersparten. Und ein bißchen Zinsen, da man ja das Geld der Bank zur Verfügung stellt, mit dem sie dann arbeiten kann.

Nach fünf Jahren sehen wir nach. Wir haben im Sparbuch nach diesen 5 Jahren 489 Euro mehr. Jedoch - real, also wenn wir die Inflation berücksichtigen, haben wir von den ursprünglichen 10.000 Euro, 605 Euro verloren. Unser Geld ist jetzt weit weniger wert, wir haben einen Verlust eingefahren.

      Jahr                                    2006      2007      2008      2009§2010 2011

Sparbuchzinsen (4) (%) 1,3 1,8 2,4 0,9 0,5 0,7

Zinsen nach KESt (5) (-25 %) 1,0 1,4 1,8 0,7 0,4 0,5

Nomineller Wert 10000 10140 10323 10395 10436 10489

Verbraucherpreisindex (6) 1,4 2,1 3,2 0,5 1,9 3,2

Realer Ertrag/Verlust (%) -0,4 -0,8 -1,4 0,2 -1,5 -2,7

Einlage / Wert real 10000 9925 9786 9803 9654 9395

(Zahlen gerundet)

Das Ersparte wird deutlich weniger, statt zumindest etwas mehr zu werden. Die Politik schaut dabei zu. Übrigens auch bei den Lebensversicherungen ist das so. Niemand tut etwas für den Werterhalt der Sparer.

Warum?

Natürlich könnten die Banken auch höhere Zinsen für Spareinlagen geben, kostete doch ein Konsumkredit 4,5 Prozent (bei Sparzinsen von 0,7 Prozent, im Jahr 2011), das ist eine hübsche Spanne. „Aber das wäre wirklich ungesund“ - für die Banken, meint der deutsche Chef der IngDiBa. Im Kapitalismus gibt niemand freiwillig, sondern nur wenn er dazu gezwungen wird, was aber hier, bei der Finanzindustrie, natürlich niemand macht.
Und auf die kleinen und mittleren Spareinlagen kommt es auch gar nicht mehr so an, bei dem vielen, ebenfalls ziemlich billigen Geld, das in der EU an die Banken herumverteilt wird. 1000 Milliarden Euro waren das kürzlich von der EZB (Europäische Zentralbank) zu einem Prozent, verteilt an die Banken.

Kleine Enteignung

Daß niemand was gegen die kleine, kalte, meist unbemerkte Enteignung der Sparer tut, hat einen einfachen Grund: der Staat hat ein sehr hohes Interesse an einem niedrigen Zinsniveau. Denn das ist gut für die Staatsschulden, also für die Zinsen die der Staat für die früheren und die neuen Schulden an die Banken (Versicherungen, Investmentfonds und Pensionskassen), die die meisten Anleihen halten, zahlen muß.
Damit sind allerdings wieder die Verbraucher betroffen, wenn sie Fondsanteile, eine Lebensversicherung oder eine Pensionskasse haben. Macht nicht so viel, sind nur die Bürger, die Verluste haben denkt sich der Staat.

Die „nützliche“ Inflation

Niedrige Zinsen fürs Sparen nützen dem verschuldeten Staat. Auch gegen Inflation haben Staaten nichts, denn damit werden Staatsschulden ebenfalls niedriger (weil auf längere Sicht die Steuereinnahmen steigen). Zur Zeit ist zwar die Inflation in Mitteleuropa relativ gering. Aber keine Sorge, sie wird schon noch deutlich steigen.
Warum? Energie (vor allem Rohöl) und Rohstoffe werden immer knapper, einerseits, da es nicht unendlich Öl oder Seltene Erden gibt, andererseits da die Dritte Welt mehr davon verbraucht. Und, ganz entscheidend - Wohnen wird teurer.

Spezialfall Wohnen

Die Verluste beim Sparen bewirken, daß viele Menschen ihr Geld gerne in Wohnraum anlegen wollen. Im Eigentum wohnen kostet eben keine Miete, es rentiert sich langfristig - wenn die Lage stimmt und der bezahlte Preis nicht überhöht war - meistens schon. Übrigens auch wirtschaftlich schwächere Haushalte wollen aus der Mietwohnung heraus in Wohneigentum ziehen, und sie kratzen dann alle Ersparnisse und selbst noch die von Oma und Tante zusammen. Aber, durch mehr Nachfrage steigen die Preise. Die Menschen, wenn sie über einen verkaufbaren Wohnraum verfügen, sind ja in einem kapitalistischen, egozentrischen Umfeld auch nicht ganz blöd. Das wirkt sich mittelfristig wieder auf die Mieten aus (die Vermieter sind ebenfalls nicht ganz dumm). Das treibt die Preise und erhöht den Verbraucherpreisindex (die Inflation). Und der führt wiederum zu höheren Staatseinnahmen. Aber - paßt perfekt für den Staat und die politischen Macht-Eliten.

Eine „praktische“ Lösung…

Das Wunderbare für die Politik, genauer: für die den Staat lenkenden Mächtigen, also für die herrschende politische Elite ist, daß alles das: diese kalte, kleine Enteignung, die meisten Bürger nicht bemerken und keine dummen Fragen stellen.
Und es überhaupt keine sinnvolle Alternative für den Bürger gibt. Übrigens auch für das Sparen, für den Werterhalt nicht - außer man konnte noch zu günstigen Zeiten, oder zu günstigen Preisen, mit Papa- und Tante-Hilfe bei einer kleinen Immobilie zuschlagen.

http://www.tantejolesch.at/...einsparer.jpg&href1file=kleinsparer
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Dreiklang:

Die Bundesbank ist nun ziemlich tot

6
06.09.12 22:10
und sie wird im €-System nicht wieder auferstehen, da sollte man sich nichts vormachen. Weidmann vorzuwerfen, er hätte doch zustimmen sollen, "dann hätte er mitjubeln können" , trifft die Sache nicht. Denn natürlich steht Draghi wegen des ablehnenden Votums Weidmanns massiv unter Stress - das ist dem Mann ja anzusehen.

Draghi macht einen ziemlich riskanten Zock: Er bietet den Problemstaaten an: Wenn ihr eure Kapital-und Handelsbilanzen in Ordnung bringt, d.h. die Abhängigkeit von Fremdkapital verringert und eigenes Kapital im Lande halten könnt - dann hilft die EZB euch. Und die EZB geht diesbezüglich in Vorleistung - das ist das Schöne an der Sache.

Geht die Sache gut und die Problemstaaten schaffen die Umsetzung, ensteht bei der EZB eine Art "Schuldenloch" mit annähernder Nullverzinsung, und dieses Schuldenloch kann dann real (nicht über Inflation) getilgt werden. Realtilgung von Staatsschulden setzt aber einen Primärüberschuss voraus.

Kommt es aber statt zu einem Schuldenabbau zu einem Schuldenaufbau, der dann auch noch dank EZB rein monetär finanziert wird, ist der Außenwert des Euro nicht zu retten. Nach innen wird das dann als "Hyperinflation" wahrgenommen. Die Exportindustrie würde dann wahrscheinlich auf $ umstellen, und Verträge auch mit laufenden Zahlungen würden auf $-Basis vereinbart werden.
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Dreiklang:

Die Bundesbank ist nun ziemlich tot(II)

11
06.09.12 22:45
Die Entscheidung der EZB wird nicht ohne Rückendeckung der Bundesregierung erfolgt sein, auch da sollte man sich nichts vormachen. Das auf  ZH vielbeschworene Merkel - "999" ist eine Fiktion, das hat es so nie gegeben.

Tatsächlich bietet die EZB-Entscheidung Merkel riesige Vorteile. Die Opposition ist platt - hilfloses Gestammel bei der SPD und den Grünen. Wenn sich die SPD nun plötzlich als "Partei des stabilen Euro" verkaufen wollte, müsste sie sich um 180 ° drehen, und das gleich in mehreren Positionen.

Die Frage der "ESM-Banklizenz" ist  ebenso vom Tisch wie die Frage, ob der deutsche "Haftungsbeitrag" von 190 Mia ausreicht. Der ESM hat nur noch politische Funktion. Damit hat man für jede mögliche Entscheidung des BVerfG vorgesorgt. Besser kann es für Merkel gar nicht kommen.

Ab jetzt  wird der Markt wieder sprechen. Die Zeit der "Rettungsgipfel" ist vorbei. Es zählen Wechselkurse, der Ölpreis, die Inflation und die Bilanzen im EZB-System, vor allem die Bilanz der EZB selbst. Der Bürger wird  die "Lira-Isierung" des € hautnah (am Geldbeutel) erleben und wenn ihm das nicht passt, dann muss er sich eben eine €-ablehnende Partei suchen und die wählen. Im klassischen Parteiensystem wird er da aber garantiert nicht fündig werden.

Aus Trader-Sicht bleibt nun abzuwarten, wo sich das Maximum der Indizes oben auspendelt, long-Positionen abzubauen und moderate Short-Positionen einzugehen - aber erst wenn klar ist, ob der Deckel für den DAX bei 7200 oder vllt doch bei 7400-7600 liegt.
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Navigator.C:

#99154

3
06.09.12 22:54
was soll an dem Zock riskant sein ? :-)
Es kommt selbstverständlich zu einem immer stärkeren Schuldenaufbau,
der nur noch durch die EZB rein monetär finanziert wird.
Die Exportindustrie wird auf andere Währungen umstellen müssen, sofern das noch nicht passiert ist. Ob das nur der $ sein wird, sei jetzt mal dahingestellt.

Ikea-Neuheit:

Erst musste sich Bayerns Finanzminister auf dem Gillamoos beschimpfen lassen
- und jetzt legt Ikea nach. Im neuen Katalog findet sich der Armleuchter "Söder"
mit Energieeffizienzklasse C, der mit dem Leuchtmittel "Sparsam" betrieben wird.
Auch einen Tipp zur Entsorgung liefert Ikea mit.
www.sueddeutsche.de/bayern/...eit-armleuchter-soeder-1.1458919

Navigator.C
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Fillorkill:

im klassischen Parteiensystem nicht fündig werden

6
06.09.12 23:04
Mach doch mal einen Vorschlag, Dreiklang !
contrarian investors are buying / selling the divergence between fundamentals and expectations
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Kicky:

Die EZB wirft Benzin ins Feuer und die Eu-Bailouts

4
06.09.12 23:32
geraten ins Phantasieland ,während Deutschland baden geht, schreibt Wolf Richter in seinem Blog etwas süffisant und erzählt wie Slowenien ,als es in die EU kam,auf Einkaufstour ging und innerhalb weniger Jahre einen Immobilienbubble schuf und die Schulden ans Ausland um 110% erhöhte-und im Oktober pleite sein wird wie der Premierminister gerade verkündete.Aber das sind nur Krümel im Vergleich zu Spanien und Italien,das ohnehin zu gross ist für einen Bailout.Die andere Alternative ist die Druckerpresse der EZB,die sie ja eigentlich nicht haben darf.Und wie in allen Bailouts sind es die Arbeiter und die Steuerzahler ,die den Haircut abkriegen.Und in Deutschland,das gerade beginnt baden zu gehen,könnte die Debatte die Eurozone auseinander reisssen....
und dann zerpflückt er den sinkenden Export ,die Autozahlen...

www.testosteronepit.com/home/2012/9/4/...line-on-the-fire.html
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Kicky:

Novagalicia -und die Steuerzahler werden bezahlen

3
06.09.12 23:36
www.wirtschaftsfacts.de/?p=24477

...Novagalicia blickt nach jahrelanger Übervorteilung ihrer Kunden einem Kollaps entgegen. Kaum verwunderlich, dass im 1. Halbjahr weitere 16% aller Kontengelder von dem Institut abflossen. Wütende Kunden werfen dem Management von Novagalicia vor, sie durch einen Verkauf von Vorzugsaktien betrogen zu haben. Im Zuge des Finanzcrashs verloren die Anlagen einen Großteil ihres Werts. Ende August bestätigte ein galizisches Bezirksgericht, dass die Kunden zu entschädigen sind. Die Bank ist de facto pleite – die Steuerzahler werden löhnen.
Spaniens Banken haben für Kompensationsleistungen kaum oder überhaupt keine Rückstellungen gebildet.....

Zu Zeiten des Häuserbooms durch die Banken in Vorzugsaktien gelockt, die vor dem Zusammenbruch an den Finanzmärkten hohe Dividenden abwarfen, mussten spanische Durchschnittsanleger in letzter Zeit dabei zusehen, wie sich ihre Investitionen auf nur noch einen Bruchteil der ehemaligen Anlagesummen reduzierten. Bei der bereits komplett verstaatlichten Bank Novagalicia führte diese Entwicklung zu einem Run auf die Konten, da Anleger und Sparer am Ende zu retten versuchten, was noch zu retten war......
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Kicky:

Klare Worte von Elizabeth Warren

2
06.09.12 23:44
www.cnbc.com/id/48923451
Elizabeth Warren took direct aim at Wall Street chief executives – who “wrecked our economy” and “strut around Congress . . . acting like we should thank them” – in a primetime address on Wednesday night that solidified her reputation as a rising liberal star.Ms Warren, who has been the most vociferous critic of the banking industry over the past four years ....
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permanent:

VW fährt Planung für 2012 zurück

4
07.09.12 08:08

VW fährt Planung für 2012 zurück

Nun erwischt es auch Volkswagen: Wie das Handelsblatt erfahren hat, kürzt Europas größter Hersteller seine Jahresprognose um 300.000 Autos. Wesentlicher Grund ist die schwierige Situation in Europa.

HamburgEuropas größter Autobauer Volkswagen reagiert auf die Abkühlung der Konjunktur und reduziert seine Erwartungen für das laufende Jahr. Intern kürzte Vertriebsvorstand Christian Klingler jetzt den Absatzplan um 300.000 Fahrzeuge, erfuhr das Handelsblatt aus Konzernkreisen.

Der überwiegende Teil der Streichungen entfällt auf Europa, wo Klingler 250.000 Fahrzeuge im Vergleich zum bisherigen Plan aus der Kalkulation nimmt. Entsprechend weniger Autos baut der Konzern in der Herbst- und Winterproduktion. Volkswagen widerspricht den Angaben nicht, will sie aber auch nicht bestätigen. „Zu Spekulationen äußern wir uns nicht“, sagte ein VW-Sprecher auf Anfrage.

Bisher konnte sich VW weitgehend von der Konjunktur abkoppeln. Der Konzern legt vor allem in China und den USA zu, während der weitgehend auf Europa begrenzte Autobauer Opel von September an in fast allen deutschen Werken Kurzarbeit angeordnet hat. Klingler nahm erst einmal eine Kürzung um drei Prozent vor, kurz nachdem VW den neuen Golf in Berlin vorgestellt hat, der im November startet.

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permanent:

Die EZB ist ihre Retterrolle gedrängt worden,

8
07.09.12 08:14

gedrängt von Politikern die immer Stabilität geredet aber nie praktiziert haben, von Politikern die immer Prinzipien beschworen aber nie gelebt haben.

Es ist undankbar als Politiker nicht nur zu reden sondern auch zu handeln. In der Politik feht die Einsicht präventiv handeln zu müssen um nicht  nachher in der Scheißen zu sitzen.

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KuK Hofmarsc.:

malko

6
07.09.12 08:16
Ein paar Klarstellungen.
Du bist ja kein Freund von Charts, diese würden ja die subjektive Wahnenehmung des Lesers je nach Skalierung noch stüzuen oder so ...  Demnach würd ich auch empfehlen, bei Charts der bundfutures (#99130) nicht irgendeinen Schmug aus Onvista reinzukopieren, sondern ev. auch Konraktwechsel o.ä. zu berücksichtigen. Bei einem Blick auf den Dez Kontrakt sieht die Wahrheit dann nurmehr halb so schlimm aus. Da sinds dann ab Ende August nicht mehr 400 Punkte Korrektur sondern gleich nurmehr 230.
Ich bleib übrigens überzeugt, dasss der Bund unverändert kein großes Korrekturpotential aufweist - Basel III wird hier stützen. Alle davon betroffenen Kreditinstitute müssen bis spätestens 2015 rein in Top-Staatsanleihen - jeder halbwegs interessante Kurs wird hier genützt werden.

#99147 Fremdwährungskorb: Du brauchst hier die Performance gar nicht mehr groß zu messen - die letzten Jahre haben das bereits  historisch belegt (hatten wir schon etliche male, ist aber deswegen nicht weniger wahr)
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KuK Hofmarsc.:

dezember bund

4
07.09.12 08:18
(Verkleinert auf 54%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 535138
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permanent:

Der Weidmann-Fake

6
07.09.12 08:24

Facebook-Profil: Der Weidmann-Fake

Bundesbankchef Weidmann erhält in diesen Tagen viel Zuspruch für seine Anti-EZB-Haltung. Selbst die Netzgemeinde feiert ihn. Doch sein Profil bei Facebook ist ein Fake - auf den auch Politiker hereingefallen sind.

BerlinNormal ist das nicht, wenn man mit jemandem kommuniziert, der gar nicht existiert. Im echten Leben würde man wahrscheinlich empfohlen bekommen, mal einen Arzt aufzusuchen. Doch in der digitalen Welt gelten andere Gesetze. Da muss man nicht mit seinem Gegenüber sprechen, da reicht anonymes tippen. Wie bei Facebook zum Beispiel. Allerdings kann man sich bei einer Kontaktaufnahme in dem sozialen Netzwerk auch schwer vertun und bei jemandem landen, den man meint zu kennen, der aber in Wahrheit irgendwer ist, nur nicht eben der Gemeinte.

Jens Weidmann ist ein solcher Fall: Deutschlands oberster Notenbanker ist bei Facebook tatsächlich mit einem Profil gelistet, das auch rege gepflegt wird. Nur: Es ist nicht er, der hinter den Einträgen steckt. Das bestätigte die Bundesbank auf Anfrage von Handelsblatt Online.

 

Das Ganze wäre jetzt nicht sonderlich aufregend, wenn Weidmann derzeit nicht in aller Munde wäre. Der Bundesbankchef gilt als vehementer Gegner der Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und hat bei der EZB-Ratssitzung am Donnerstag wohl auch als einziger gegen den Beschluss gestimmt, kriselnde Euroländer mit einem unbegrenzten Aufkauf von Staatsanleihen zu stützen.

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permanent:

Japan, ein Link zu einem Posting von obgicou

5
07.09.12 08:34

http://www.ariva.de/forum/Meanwhile-in-Japan-469150

Ich habe zum Thema Yen einen kurzen Nebensatz verfasst. Was haltet ihr von der Idee:
http://www.ariva.de/forum/...Thread-v2-0-432583?page=152#jump14094518

Dabei habe ich jedoch gleichzeitig feststellen müssen, es bringt nichts im AZThread zu posten. Wobei es sicherlich einige vernünftige User gibt. Ich persönlich freue mich immer wieder von Platschquatsch zu lesen auch wenn ich nichts von Charts verstehe.

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Politik muss liefern (HSBC/Trinkaus)

6
07.09.12 08:48

 

In der mit Spannung erwarteten Pressekonferenz der

 

EZB konkretisierte Notenbankpräsident Draghi

gestern den Fahrplan, mit dem die Währungshüter den offenkundig gestörten Transmissionsmechanismus

der Geldpolitik in der Eurozone beheben wollen. Dazu sind Käufe von Staatsanleihen zu bestimmten

Bedingungen am Sekundärmarkt als „Outright Monetary Transactions“ (OMT) vorgesehen. Der Fokus

wird dabei auf Schuldtiteln mit Laufzeiten zwischen einem und drei Jahren liegen. Das Ankaufvolumen

ist unbegrenzt, die zusätzlich kreierte Liquidität soll aber vollständig sterilisiert werden. Voraussetzung

für ein Eingreifen der Notenbank ist jedoch, dass die Staaten, deren Anleihen die EZB kauft, einen Antrag

auf Hilfen aus einem EFSF/ESM-Programm stellen und sich verpflichten, die entsprechenden Bedingungen

zu erfüllen (Details siehe Seite 4). Damit liegt der Spielball in den Reihen der Politik, die notwendige

Reformen auf den Weg bringen muss, bevor die Geldpolitik unterstützend tätig wird. Insgesamt

bewerten wir die angeführten Konditionalitäten als wichtige und richtige Beschränkung für den Einsatz

zusätzlicher monetärer Maßnahmen. Die EZB hat ihre Bereitschaft zum Zusammenspiel zwischen Geldund

Fiskalpolitik signalisiert, was zu einer Beruhigung an den Finanzmärkten führen dürfte. Nun ist die

Politik gefragt, ihren Teil zur Stabilisierung der Lage im gemeinsamen Währungsraum beizutragen.

EZB zeigt den Weg, Politik muss liefern

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Stöffen:

Draghis Einladung

8
07.09.12 09:18
Interessanter Kommentar aus der NZZ

Für die Risiken müssen im schlimmsten Fall dann allerdings die Bürger aufgrund künftig möglicherweise übermässiger Inflation haften. Zwar versprach Draghi, alle Käufe von Staatsanleihen, zu deren Finanzierung sinnbildlich die Notenpressen angeworfen werden, zu sterilisieren. Doch ob dies effektiv gelingen wird, ist alles andere als sicher, wie die Vergangenheit gezeigt hat.....

....Beobachter des Ifo-Instituts kritisierten, dass sich die ohnehin schlechte Bilanzqualität der EZB durch die Massnahmen weiter verschlechtern dürfte. Die EZB mit einem Hedge-Fund zu vergleichen, wird ohnehin langsam zur Beleidigung für Hedge-Funds. Bereits vor Tagen kritisierte die «Börsen-Zeitung» zu Recht, dass sich die EZB immer mehr zur Überregierung entwickle, wobei die Weisheit von Technokraten wie Mario Draghi die Preissignale des Marktes ersetze.

In der Tat verstrickt sich die Notenbank unter extremer Interpretation ihres Mandats immer mehr in zutiefst politische Prozesse, nämlich wann, zu welchem Preis und von welchem Land Staatsanleihen zu welchen reformerischen Gegengeschäften gekauft werden. Dies sowie die damit einhergehende Staatsfinanzierung stossen vor allem in Deutschland, aber auch darüber hinaus auf immer grössere Kritik.

www.nzz.ch/aktuell/startseite/...aghis-einladung-an-1.17575011
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Malko07:

KuK Hofmars.(#99163), ich habe

5
07.09.12 09:20
in der Vergangenheit deine (berechtigte?) Kritik bei ähnlichen Bildchen zu Aktienpreisentwicklung von unseren Guru vermisst. Dabei war dort oft die Intradayentwicklung wesentlich geringer und die Prognose ohne textliche Weichmacher (wenn es so weiter geht)? Hilfsschulniveau eben! Oder dürfen hier nur Bildchen einer bestimmten Art veröffentlicht werden? Zur weiteren Entwicklung darf jeder selbstverständlich seine eigene Meinung haben und keiner hat die "Wahrheit" gepachtet. Über die Zukunft kann man nur spekulieren.

Zum Fremdwährungskorb: Dabei geht es um die Entwicklung ab jetzt und nicht um die Vergangenheit. Und dazu ist schon interessant welche Eier drinliegen sollen. Die Vergangenheit ist eben nicht die Zukunft, auch wenn das uns die Finanzbranche aus gutem Grund oft so verkaufen will.
Antworten
daiphong:

Die EZB stützt in erster Linie den

4
07.09.12 09:39
europäischen Bankensektor, ist halt wie eine Notoperation am offenen Herzen. In der Peripherie kollabieren sonst gleich alle Assets. Dafür soll jetzt Deutschland in eine Assetblase mit mittelfristig höherer Inflation und Realaufwertung gegen das europäische Umfeld, in einen Boom hineinlaufen. Spaniens Staatshaushalt hingegen muss mitten in einer Realabwertung unter Gemeinschaftskontrolle. Es wird erheblichen Tumult in Spanien und mit Spanien geben - griechische Verhältnisse.
mMn wird sich jedoch die Perspektive ausbilden, dass die Weltwirtschaft schwächelt und Deutschland sich zwar relativ gut entwickelt, aber nicht wirklich boomt, eher Deflationsgewinne einstreicht und für Immobilien und Konsum verbraucht, und dass Spanien samt Peripherie noch lange in Rezession und Deflation festsitzt. Dann sollte der Euro weiter steigen und die klieine Aktienblase in Deutschland bald wieder zusammen mit der großen in US ein wenig schrumpfen.
Antworten
Stöffen:

Deshalb war es dem Finanzsektor

4
07.09.12 09:45
doch stark daran gelegen, Horrorszenarien bzgl. eines Crashs der Eurozone aufzubauen. Ja warum denn wohl? Richtig, die Banken wollen am liebsten noch mehr Schulden auf die Rücken der Anderen häufen.

Die Banken und das Geld der Anderen

so lautet ein trefflicher Comment im WSJ

....Hypo-Vereinsbank-Chef Weimer etwa rechnet vor, dass ein Zerfall der Eurozone zwischen 1.500 bis 3.300 Milliarden Euro kosten würde. Er selbst schätzt (selbstredend, möchte man hinzufügen), dass die Summe am oberen Ende der Spanne liegen wird. Wie seine Zahlen zustande kommen, verrät er nicht. Auch die Breite der Spanne macht stutzig. Eigentlich, das sagt schon der einfache Menschenverstand, ist es nahezu unmöglich, seriöse Prognosen abzugeben, was ein Zerfall des Euro tatsächlich kosten würde....

.....Doch das ficht Bankenvorstände nicht an. Sie beklagen zwar den Vertrauensverlust, den ihre Branche in der Bevölkerung erlitten hat. Zu verstehen warum, geht ihnen aber ab. Soviel Macht hätten einzelne Investmentbanker doch gar nicht gehabt, die Krise auszulösen, argumentieren sie. Sicher stehen Banken mit Fehlern nicht alleine da. Aber mit ihren undurchsichtigen, hochkomplexen Finanzprodukten, mit ihren Transaktionen am Rande der Legalität, den Manipulationen und der mangelnden internen Kontrolle haben sie gewaltig dazu beigetragen.

Vielleicht wäre allein diese Einsicht der erste Schritt dahin, den Mund etwas weniger voll zu nehmen, wenn es um das Geld der Anderen geht.

blogs.wallstreetjournal.de/die_seite_drei/...p;obref=obnetwork

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Antworten
KuK Hofmarsc.:

malko

3
07.09.12 09:53
Die Absicht meines Post war es primär, einen korrekten BuFu reinzustellen.
Ich bin auch schon gerne mal über den Kontraktwechsel "gestolpert".
Nix für Ungut.
Antworten
Pichel:

+17%

6
07.09.12 10:06
TAXIFAHRER IN NEW YORK CITY HEBEN IHRE PREISE UM 17 PROZENT AN

Deftig! Wegen der hohen Spritpreise. Nein, mit „Inflation“ hat das gar nichts zu tun…

www.torontosun.com/2012/09/05/taxi-fares-up-17-in-new-york-city
... (automatisch gekürzt) ...
Antworten
Malko07:

Deutsche Exporte legen zu

7
07.09.12 10:50
Der USA Bären-Thread 14097401
Die deutschen Exporteure haben im Juli trotz schwächelnder Wirtschaft gute Geschäfte gemacht. Die Ausfuhren legten im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent zu. Für die kommenden Monate sagen Umfragen aber eine Abschwächung voraus.
Antworten
Malko07:

Was ist fiskalkonservativ?

7
07.09.12 11:05
Der USA Bären-Thread 14097480
Politisch ist es egal, wie hoch die Schulden sind: Das ist ein reaganscher Leitsatz der „Fiskalkonservativen“. Das seltsame Ergebnis: Wenn die ...
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