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Der USA Bären-Thread

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fkuebler:

daiphong #223: NDX ist eine Art Bullen-Safe-Haven

9
24.09.11 11:48

"Gold war ja auch nicht so geklettert..
 heute fällt fast alles, nur dieser verdammte NDX nicht ;-)"

Zunächst mal: ein interessanter Vergleichs-Chart!

Wie immer, lassen sich die Dinge nachträglich ganz gut interpretieren:

- der DAX war halt lange der "die-globale-Wirtschaft-läuft-gut"-Zock, der seit August kollabiert.

- Gold war nie auch nur ein Ansatz von Safe Haven, sondern eine hochvolatile Asset-Klasse. Etwas polemischer ausgedrückt (ich liebe Gold-Diskussionen): das, was die Endzeit-Dummerchen ("Gold kann nicht gedruckt werden") von den smarten Mega-Zockern aufgeschwatzt bekommen haben. Zu den Dummerchen gehören auf ihre eigene Weise auch die Zentralbanken: die haben historisch immer am High/Low gekauft/verkauft, so anscheinend auch jetzt wieder.

- Silber war/ist die Crack-Version von Gold für die Unterschicht, oder vornehmer: Gold on Steroids.

Komme ich zur Nasdaq: während T-Bonds tatsächlich eine Art Safe Haven sind (der USD ist wohl eher nur ein Delevaging-Squeeze-Vehikel), für Leute, die temporär Geld in Sicherheit bringen müssen, ist Tech (die Nasdaq) sozusagen der letzte Zufluchtsort für die letzten US-Bullen. Tech ist das vielleicht nicht letzte, aber herausragend einzige, das die Amis noch weltweit führend können. Allen voran Apple als Vereinigungsmenge von 
- Technologie
- Hollywood
- Reality-Distortion-Field aka Cheerleading/Marketing
und Amazon als Mischung aus Technologie und "der Walmart des 21. Jahrhunderts"-Story.

Das sind sozusagen die letzten "intakten" the-sky-is-the-limit-Stories, in die sich die Kohle der immer noch massenhaften Möchtegern-Bullen ergiesst.

Aber nachdem sich die Leute von der Gold-5000-Idiotie zu verabschieden scheinen, sollte es nicht mehr lange sein, bis sie sich auch von Dingen wie der Apple-first-trillion-Dollar-Company-Idiotie verabschieden.

Wenn sich somit also auch die Möchtegern-Bullen in SIcherheit bringen, dann knallt's bei den beiden heftig. Ich habe mein Chart aus #85569 hier noch einmal logarithmisch erstellt, so dass man den Effekt besser sieht.

Insofern: Noch ein bisschen Geduld...  

 

 
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Der USA Bären-Thread 442386
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fkuebler:

daiphong224 Schäuble kann wohl eine Geissel Gottes

5
24.09.11 12:13

"„Man kann die Krise nicht bekämpfen, indem man  deren Ursache vergrößert“ (Schäuble)
 Lächelnd wies er einmal mehr darauf hin, dass sich die G20-Länder bei ihrem Gipfel in Toronto verpflichtet hätten, ihre Defizite bis 2013 zu halbieren. „Ich könnte Ihnen sagen, wer das nicht erfüllen kann“, sagte Schäuble. „Aber ich sage Ihnen lieber, dass Deutschland es erfüllen wird“"

... sein.

Ich glaube, nachdem der gute Mann nicht Kanzler wurde, dann auch nicht Bundespräsident, im Rollstuhl sitzt, und auch nicht ansatzweise so eine "motivierende" Frau wie Soros (#88210) an der Leine hat, hat er beschlossen, sich an der Welt zu rächen, indem er ihr einmal vor seinem Abschied noch ganz gross seinen WIllen aufzwingt.

Und er macht das unter Einsatz eines bewundernswert scharfen, mittlerweile ein gutes Stück weit zynisch gewordenen Intellekts, unter Einsatz seiner politischen Erfahrung aus Jahrzehnten in allen Tricks und WInkelzügen, und unter Einsatz der vorgeschobenen TINA, die klug genug ist, um zu wissen, dass sie im Weltschmerz-Thema der Deutschen, dem Euro, einfach platt ist, wenn sie Schäuble gehen lässt.

Im Thema Euro ist er also der wirkliche Boss. Die grosse Koalition wäre für TINA auch keine Alternative, denn Steinbrück ist ein schneidiger Haudrauf-Sozi ohne Tiefgang, der hier auch ziemlich schnell platt wäre (das mit blöden Sprüchen aber lange zu verbergen versuchen würde).

Wer aus meinen Worten eine gewisse Anerkennung für Schäuble entnimmt, der interpretiert das richtig.

Problem ist nur, dass der Mann mittlerweile derart entrückt (und eben auch zynisch) geworden ist, dass er sich den Teufel um die anderen schert. Er hat sich das überlegt, er wird das durchziehen, und wer ihn fragt, was das im Einzelnen bedeutet und ob da nicht RIsiken bestehen, der ist für ihn sowieso zu blöd, um das voll zu verstehen, auf jeden Fall aber zu blöd, um etwa mitzuentscheiden. Rösler müsste wirklich eine Erschwerniszulage bekommen... 

Was ist denn nun "das", was Schäuble durchziehen will? Tja, das sagt er uns sicherheitshalber nicht, aus den genannten Gründen.

In gewissem Sinne und auf das Thema EU/Euro eingeengt, ist Schäuble also tatsächlich die Version des "guten Diktators".

 
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daiphong:

fkuebler, sehe auch NDX als Safe Haven und

3
24.09.11 12:43
Hoffnungsträger, besonders die geliebten Dickschiffe.
Mein kleiner Frust beruhte eher darauf, dass ich nur US-Indizes, Dax, Euro/Dollar trade, und auch die nur in Phasen, bei denen ich mir des Erfolgs relativ sicher bin. Gestern bin ich weiterhin mit dem gesamten Zockerdepot short gewesen und habe mich verflucht, dass ich durchs heftige Intradayreversal ohne Reaktion gelaufen bin, währund um mich herum die Werte purzeln. Aber ich will nicht klagen, ansonsten sitzt der 21.9.-Short ja phantastisch.
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fkuebler:

daiphong #228: Ich bin fast JEDEN Tag frustriert,

8
24.09.11 13:03

"Mein kleiner Frust beruhte eher darauf, dass ..."

..., wenn's steigt, aus naheliegenden Gründen, wenn's nicht fällt, genau so, wenn's wie ein Stein fällt, dann weil ich Angst davor habe, dass ich wegen meines chronischen nicht-Glattstellens die Gewinne in den Tagen darauf wieder verlieren werde (Titus Vestricius Spurinna: „Hüte dich vor den Iden des März“), und wenn's wie ein Stein fällt, aber in der letzten halben Stunde vom Tagestief wieder hochkommt, dann weil ich denke "siehste!"

Insofern bin ich als Mittelfrist-Shortie ein Dauerfrustrierter und kann dessen nur einigermassen Herr werden dadurch, dass ich hier im BT Linke und Gutmenschen schiessen gehe... 

"Aber ich will nicht klagen, ansonsten sitzt der 21.9.-Short ja phantastisch"

Ich denke unverändert, dass sich Mittelfristshorts bei Geduld und Augenmass (bezüglich Exposure) ziemlich auszahlen werden...  

 

 
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wawidu:

daiphong # 88224 + 228

3
24.09.11 13:35
Genau so ist es! Im Gegensatz zu allen anderen Leitindizes enthält der NDX keine Finanzwerte. Die aktuell noch relativ gute Performance basiert auf weniger als zehn "Dickschiffen", allen voran AAPL, ALXN, AMZN, GMCR und INTC. Vor dem Hintergrund des $BPNDX und des $NDXA200R erscheint die Preiskurve des NDX wie ein optisch noch toll aussehender Apfel, der jedoch im Innern bereits erheblich wurmstichig ist und fault.
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Der USA Bären-Thread 442406
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wawidu:

$BPNDX als Beleg der "Fäulnis"

 
24.09.11 13:38
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Der USA Bären-Thread 442407
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wawidu:

$NDXA200R

 
24.09.11 13:42
Aktuell rangieren lediglich noch die Preiskurven von 26 Titeln über ihren dMAs 200.
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Der USA Bären-Thread 442408
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permanent:

Thyssen-Krupp spürt die Krise nicht

6
24.09.11 13:54

Thyssen-Krupp spürt die Krise nicht

Trotz Schuldenkrise reißt die Nachfrage beim Essener Stahl- und Technologiekonzern Thyssen-Krupp nicht ab. Die Ausgliederung der Edelstahlspart stehe weiterhin auf der Agenda.

FrankfurtDer Essener Stahl- und Technologiekonzern Thyssen-Krupp spürt trotz Schuldenkrise eine anhaltende Nachfrage. „Die Nachfrage für unser Geschäft ist ungebrochen“, sagte Vorstandschef Heinrich Hiesinger den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe vom Samstag. „Wir sind aber nicht naiv. Durch die hohen Staatsverschuldungen wird eine Abschwächung der Konjunktur auf uns zukommen“, räumte er ein. Dabei geht er nicht von einem tiefen Einbruch der Wirtschaft oder einer Rezession aus. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte erst vor wenigen Tagen wegen der ausufernden Euro-Schuldenkrise vor einer „gefährlichen neuen Phase“ für die Weltwirtschaft gewarnt.

Die jüngsten Turbulenzen an den Aktienmärkten bezeichnete Hiesinger als „reine Hysterie, die nichts mit den tatsächlichen Begebenheiten zu tun hat.“ Von der hohen Nervosität an den Börsen will er sich nicht in seinem Vorhaben bremsen lassen, den Konzern umzubauen. So werde die Ausgliederung der Edelstahlsparte mit rund 11.000 Beschäftigten weiter vorangetrieben. „Wir haben immer gesagt, dass ein Börsengang eine von mehreren Optionen ist“, sagte der Manager. Erst am Freitag hatte der Chemieriese Evonik seinen für dieses Jahr vorgesehenen Börsengang wegen der jüngsten Talfahrt an den Aktienmärkten abgesagt. „Auch Abspaltung oder Verkauf an einen Investor ist möglich“, machte Hiesinger klar. Vor wenigen Wochen hatte ThyssenKrupp seine Dienstleistungstochter Xervon mit mehr als 9000 Beschäftigten und einem Umsatz von 5,4 Milliarden Euro an die Entsorgungsfirma Remondis verkauft.

Der Thyssen-Krupp-Chef hatte angekündigt, Geschäfte mit einem Umsatz von zehn Milliarden Euro abgeben zu wollen. Darunter sind die Edelstahlsparte und diverse Autozulieferer. Insgesamt sind von den Verkaufsplänen 35.000 der 180.000 Thyssen-Krupp-Beschäftigten betroffen.


Zum Artikel

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permanent:

Trichet warnt vor Finanzbeben

7
24.09.11 14:09
Europa als Epizentrum

Trichet warnt vor Finanzbeben

Der Blick in die Zukunft bereitet EZB-Chef Trichet offenbar große Sorge: Die Situation sei derzeit noch prekärer als beim Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers. Das Zentrum der Krise um ausufernde Staatsschulden bilde die Euro-Zone, betont Trichet. Die Probleme hätten sich aber inzwischen darüber hinaus ausgeweitet.

EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat ein düsteres Bild der gegenwärtigen Krisengefahren in Europa und darüber hinaus entworfen. Die Risiken für die Stabilität des europäischen Finanzsystems hätten in letzter Zeit drastisch zugenommen, sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank am Rande der Jahreskonferenz des Internationalen Währungsfonds in Washington.

Er forderte die politisch Verantwortlichen auf, diesen Gefahren mit raschem Handeln entgegenzutreten. "Wir stehen vor einer globalen Krise der öffentlichen Finanzen, und wir (die Euro-Zone) sind das Epizentrum dieser Krise", sagte Trichet. Die aktuelle Situation sei dabei noch prekärer als beim Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im Jahre 2008, der die Weltwirtschaft in einen tiefen Abgrund gestürzt hatte.

An den Märkten sei inzwischen der Glaube verloren gegangen, dass Schlüssel-Länder nicht zahlungsunfähig werden können, sagte Trichet. Belegt werde die Krise durch die Spannungen auf den Anleihemärkten in Europa und die heftigen Schwankungen an den Aktienmärkten rund um den Erdball.

Zugleich warb Trichet um Verständnis für die Entscheidungsprozesse in der europäischen Schuldenkrise. "Wir sind Demokratien", sagte der EZB-Präsident. Die Ratifikation für das Ende Juli beschlossene zweite Hilfspaket für Griechenland und die Ausweitung der Aufgaben des Euro-Rettungsfonds sei in den nationalen Parlamenten im Gange. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte zuvor gesagt, er rechne mit einem Abschluss des Ratifikationsprozesses bis zur zweiten Oktoberwoche. In Deutschland ist die Schlussabstimmung im Bundestag für Donnerstag angesetzt.

Schäuble verlangt Sparkurs

Zur Erholung von der Schuldenkrise braucht Griechenland nach Einschätzung von Schäuble rund zehn Jahre. Die erforderlichen Anpassungsleistungen könnten dem griechischen Volk aber nicht erspart werden, sagte er der "Wirtschaftswoche". Zugleich warnte der Minister vor den Folgen einer Griechenland-Pleite. "Es besteht die reelle Gefahr, dass die Währungsunion auseinanderfallen würde", sagte er. Zudem würde die EU enorm an politischem Vertrauen und weltweiter Handlungsfähigkeit verlieren. Auch dürfe man die potenziellen Auswirkungen für die Banken und die Ansteckungsgefahr unter den Staaten nicht unterschätzen.

Das zuletzt verstärkt ins Visier der Finanzmärkte geratene Italien forderte Schäuble zu einem entschlossenen Sparkurs auf. "Die Verantwortlichen in Italien - und in allen anderen Ländern - müssen wissen, dass es problematisch ist, Maßnahmen oder Verpflichtungen anzukündigen und dann nicht dazu zu stehen. So kann man das Vertrauen der Finanzmärkte verlieren", sagte Schäuble. Italiens Schulden seien aber beherrschbar und relativ schnell in die Regeln des EU-Stabilitätspaktes zurückzuführen. Möglicherweise nehme Italien die Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Standard & Poor's zum Anlass, die beschlossenen Maßnahmen noch schneller und zügiger umzusetzen. Italien hatte kürzlich ein rund 60 Mrd. Euro schweres Sparpaket beschlossen, war aber wegen des politischen Gezerres auf dem Weg dorthin in die Kritik geraten.   

Lagarde wünscht sich Wachstum

Unterdessen warnte die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, vor einem Rückfall der Weltwirtschaft in die Rezession. "Ohne schnelles gemeinsames Handeln laufen wir Gefahr, den Kampf um Wachstum zu verlieren", sagte Lagarde. "Über Europa hängen dunkle Wolken, und die Unsicherheit in den USA ist groß." Daher bestehe das Risiko, dass die weltweite Nachfrage zusammenbreche.

Lagarde rief die 187 Mitgliedsstaaten des IWF auf, wirtschaftlichem Wachstum und der Schaffung von Arbeitsplätzen die höchste Priorität einzuräumen. Der Umgang der Politik mit der Krise werde von den Märkten bislang als "ineffizient" wahrgenommen, kritisierte die Französin und erinnerte an die entschlossene Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf die Finanzkrise im Jahr 2008: "Wir müsse jetzt handeln und wir müssen gemeinsam handeln".

Die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer hatte zuvor eine "starke und koordinierte internationale Antwort" auf die Krise versprochen. Bei den Beratungen der Finanzminister und Zentralbankchefs der G-20-Staaten, die im Rahmen der Jahrestagung von IWF und Weltbank derzeit in Washington stattfinden, geht es neben der Lage im Euro-Raum auch um Reformen der Finanzmärkte und des internationalen Währungssystems.

Quelle: jga/rts/dpa/AFP

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daiphong:

#27 deine Erschwerniszulage würde ich

 
24.09.11 14:40
dem Schäuble zukommen lassen. Angesichts einer derart subalternen und leistungsschwachen FDP-Umgebung.
Antworten
fkuebler:

daiphong #35: Ich glaub' ich muss wieder Linke ...

 
24.09.11 15:05
... schiessen gehen... ;-))
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daiphong:

Texas spart eisern, und an der rechten Stelle

 
24.09.11 15:34
"Extrem unangemessenes Privileg"  -  Texas streicht Henkersmahlzeit
Todeskandidaten dürfen sich in den USA vor ihrer Hinrichtung eine Wunschmahlzeit bestellen. Genannte Henkersmahlzeit. In Texas wird dieser Brauch jetzt abgeschafft. Es sei "extrem unangemessen", wenn Delinquenten ein "solches Privileg" eingeräumt werde, heißt es zur Begründung.
www.n-tv.de/panorama/...ht-Henkersmahlzeit-article4380876.html

Senator John Whitmire findet, Dreck soll man wie Dreck behandeln. Gutmenschen, Linke und Europäer würden soetwas zwar immer aus zwielichtigen Gründen kritisieren, sagt er, aber die Mehrheit im Lande will die überhöhten Kosten von Hinrichtungen senken und lieber deren Zahl erhöhen.
Antworten
daiphong:

außerdem hasse er persönlich extreme Privilegien,

 
24.09.11 15:48
sagte Senator John Whitmire, ganz wie die Leute im flachen Lande auch.
Antworten
fkuebler:

Höchstleistungs-Zocker abgeschossen... ;-)

 
24.09.11 16:44

Ich hab' mal ein Feature über den im Fernsehen gesehen. In seinem Büro standen - wenn ich mich richtig erinnere - 8 Bildschirme 

Sa, 24.09.1115:20

ROUNDUP: UBS-Chef Grübel nimmt nach Zockerskandal den Hut

ZÜRICH (dpa-AFX) - UBS-Chef Oswald Grübel zieht die Konsequenzen aus dem Zockerskandal bei der Schweizer Großbank und tritt ab. Der Verwaltungsrat habe sein Rücktrittsgesuch angenommen, hieß es in einer Mitteilung vom Samstag. Vorläufiger Nachfolger des 67-Jährigen wird das für Europa, den Nahen Osten und Afrika zuständige Vorstandsmitglied Sergio Ermotti (51). Das Investmentbanking der UBS soll geschrumpft werden.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass ein 31 Jahre alter Londoner Händler durch nicht genehmigte Transaktionen der Bank einen Verlust von 2,3 Milliarden Dollar (1,7 Mrd Euro) beschert hatte.

UBS-Verwaltungsrat Kaspar Villiger erklärte, die Bankenführung habe versucht, Grübel von seinem sofortigen Weggang abzuhalten. Dieser betrachte es aber 'als seine Pflicht, für den kürzlichen Vorfall im Zusammenhang mit dem unautorisierten Handel die Verantwortung zu übernehmen'. Für Grübel wäre ein Rücktritt erst nach der Hauptversammlung im nächsten Frühjahr ein zu wenig starkes Zeichen gewesen, sagte Villiger. Da Grübel die Bank freiwillig verlasse, bekomme er keine Abfindung, sondern die üblicherweise gezahlten sechs Monatsgehälter.

Die Entscheidung Grübels fiel auf einer Tagung von Management und Verwaltungsrat der Bank in Singapur. Singapurs Staatsfonds GIC ist mit mehr als sechs Prozent größter Aktionär der UBS und hatte dem Vernehmen nach scharfe Kritik am Top-Management geübt. Die ursprünglich auf drei Tage angesetzte Tagung war routinemäßig nach Singapur einberufen worden, bevor der Spekulationsskandal um den Londoner Händler aufflog.

Der aus Thüringen stammende Grübel begann seine Bankkarriere bei der Deutschen Bank, wechselte 1970 in die Credit-Suisse-Gruppe und stieg bis zur Konzernspitze der Schweizer Großbank auf, die er von 2004 bis 2007 innehatte. Eigentlich bereits im Ruhestand, wurde er 2009 überraschend Chef beim Konkurrenten UBS.

Interims-Chef Ermotti ist nach Ansicht Villigers auch ein aussichtsreicher Kandidat für die definitive Nachfolge an der UBS-Spitze. Der Verwaltungsrat habe den Auswahlprozess für den neuen Konzernchef bereits in die Wege geleitet. In die Suche eingebunden ist laut Villiger auch Ex-Bundesbank-Chef Axel Weber, der 2012 in den Verwaltungsrat der UBS einziehen und 2013 dort das Ruder übernehmen soll. 'An dieser Reihenfolge hat sich nichts geändert', sagte Villiger.

Auf ihrer Tagung in Singapur beschlossen Management und Verwaltungsrat auch, das risikoreiche Investmentbanking deutlich zurückzufahren. Danach wird die Sparte zwar ein Teil der Dienstleistungen für UBS-Kunden bleiben, aber sie werde künftig 'weniger Risiken eingehen und weniger Kapital beanspruchen, um zuverlässige Erträge zu generieren und einen optimalen Beitrag zu den Gesamtzielen von UBS zu leisten', hieß es in der Mitteilung der Bank vom Samstag.

Unterdessen laufen nach Angaben Villigers die Untersuchungen zu dem Spekulationsskandal unvermindert weiter. Selbst der Verwaltungsrat sei überrascht gewesen, dass ein einzelner Händler einen Schaden solchen Ausmaßes habe anrichten können. Der Wertpapierhändler war am Donnerstag vergangener Woche in der Londoner City in Polizeigewahrsam genommen worden. Er soll die Bank selbst auf die Probleme aufmerksam gemacht haben.

Die UBS hatte mitgeteilt, dass sie kurzfristig ein Abrutschen in die Verlustzone im dritten Quartal für möglich hält. Auch muss die Bank weiterhin um ihre Bonitätsstufe fürchten, nachdem Ratingagenturen eine Überprüfung der Kreditwürdigkeit angekündigt hatten. Damit könnte es für die UBS künftig teurer werden, sich zu refinanzieren./hpd/DP/zb

Quelle: dpa-AFX

 

 

 

 

 

 
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wawidu:

@daiphong - Senator Whitmire

 
24.09.11 16:52
So viel zu "unangemessenen Privilegien":

"Cloak Room incident

In 2007 a bartender at a bar called the Cloak Room, located next to the Texas State Capitol and frequented by politicians and lobbyists, alleged that she was fired in retaliation for having refused to serve Whitmire, whom she says appeared intoxicated. Whitmire is alleged to have threatened to have the bartender fired, to prevent the police from coming to the scene—and other similar abuses of power. Shortly after the incident, the bartender was fired. She sued the manager and owner of the bar. Unbeknownst to the bar manager the employee reportedly tape-recorded the conversation. On the audio tape, which has not been released publicly, the bar manager stated that employees are to give state senators anything that they want, that as long as senators came to the bar the bar would not be investigated by the Texas Alcoholic Beverage Commission, and that Senator Whitmire could "kill them"."

Quelle: en.wikipedia.org/wiki/John_Whitmire
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fkuebler:

daiphong #237: Da komme ich auch nicht mehr mit...

3
24.09.11 16:57

""Extrem unangemessenes Privileg"  -  Texas streicht Henkersmahlzeit
Todeskandidaten dürfen sich in den USA vor ihrer Hinrichtung eine Wunschmahlzeit bestellen. In Texas wird dieser Brauch jetzt abgeschafft. Es sei "extrem unangemessen", wenn Delinquenten ein "solches Privileg" eingeräumt werde, heißt es zur Begründung""

Die Amis sind schon ein ganz besonderes Völkchen... 

Wer nur ein paar Quadratmillimeter einer Brustwarze zeigt, der kann eingebunkert werden, wer in einem Splatterfilm ganze Leichenberge mit der Motorsäge püriert, der kann 'nen Oskar und viele Millionen kriegen.

Typisch für religiös-hysterische Kulturen... Findet man oft auch bei Linken und Gutmenschen... Anwesende natürlich voll ausgenommen...  

Aber wenn man mit den "ganz besonderen Völkchen" erstmal anfängt, dann findet man so schnell kein Ende mehr... Das fängt bei Italienern und ihren heimlichen Vorbildern sicher nicht erst an, und es gilt ganz sicher auch für die Germanen, nur merkt man das als Germane selbst nicht so...  

 

 
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wawidu:

perma # 88234

2
24.09.11 18:40
"Lagarde wünscht sich Wachstum

Unterdessen warnte die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, vor einem Rückfall der Weltwirtschaft in die Rezession. "Ohne schnelles gemeinsames Handeln laufen wir Gefahr, den Kampf um Wachstum zu verlieren", sagte Lagarde. "Über Europa hängen dunkle Wolken, und die Unsicherheit in den USA ist groß." Daher bestehe das Risiko, dass die weltweite Nachfrage zusammenbreche.

Lagarde rief die 187 Mitgliedsstaaten des IWF auf, wirtschaftlichem Wachstum und der Schaffung von Arbeitsplätzen die höchste Priorität einzuräumen. Der Umgang der Politik mit der Krise werde von den Märkten bislang als "ineffizient" wahrgenommen, kritisierte die Französin und erinnerte an die entschlossene Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf die Finanzkrise im Jahr 2008: "Wir müssen jetzt handeln und wir müssen gemeinsam handeln".

Seit einer Dekade basiert das globale Wachstum im Wesentlichen auf drei Säulen:

1. "Globalisierungseffekte", die aus einer sukzessiven Verlagerung der Güterproduktion aus den traditionellen Industrieländern in Emerging Markets resultieren und mit denen man insbesondere China zu einem Moloch herangezüchtet hat. Die Kehrseite der Medaille sind massive Verwerfungen hinsichtlich der Beschäftigungssituation in vielen "alten" Industrieländern, insbesondere in den USA, resp. eine Entwicklung von "Produktionsgesellschaften" hin zu "Konsum- bzw. Dienstleistungsgesellschaften",

2. eine globale Flutung der Finanzmärkte mit Liquidität und "innovativen Finanzprodukten", insbesondere seitens der US-Großbanken, die geradezu zu einem "Hedgefonds-Casino" gigantischen Ausmaßes geführt hat,

3. eine gigantische Verschuldungsorgie von Staat, Unternehmen und Privathaushalten in vielen "alten" Industrieländern, aber neuerdings auch in China seitens diverser Provinzregierungen, vieler Unternehmen und Privatpersonen, sowie eine "Absicherungsorgie" durch Credit Default Swaps, die fast ausschließlich von US- Großbanken emittiert und garantiert werden. Laut BIS lag der Nominalbetrag der CDS in Q1/2011 etwa 30 % höher als in Q1/2007!

Frau Lagardes Vorstellung ist wohl - wie bei den US-Machern - die eines immerwährenden Wachstums, doch ein solches ist - wie die Geschichte zeigt - nicht realistisch. Je größer die Übertreibungen, desto stärker fallen zwangsläufige Korrekturen aus.
Antworten
fkuebler:

Nicht "kurzweilig"? Als Shortie finde ich doch...

 
24.09.11 19:24
Der USA Bären-Thread 11681132
Griechenland braucht Hilfe - dass es sich dabei nicht um ein kurzweiliges Projekt handelt, erwartet Bundesfinanzminister Schäuble. Rund ein ...

Hatte ich schon vor 3 Wochen gefunden: Mittlerweile finde ich die Eurokrise eher spannend

 

 
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daiphong:

fkuebler, „Gutmensch“, "Linker",

3
24.09.11 20:17
das wiederholt sich bei dir ja sehr systematisch in allerhand Interpretationen. Bevor ich dazu selbst was schreibe, hier eine sehr gute Erläutreung aus wikipedia. Muss man hier nicht drüber dikutieren, dürfte aber für dich sehr anregend sein. ;-)

"Gutmensch"

-   Verwendung in der Politik
Mit unterschiedlicher Absicht und Häufigkeit wird der Begriff im gesamten politischen Spektrum verwendet; als ideologisch besetzter Kampfbegriff in der Auseinandersetzung mit (tatsächlichen und vermeintlichen) Vertretern einer „politischen Korrektheit“ aber vorwiegend im konservativen, rechtspopulistischen und rechtsextremen Bereich.

Verwendung innerhalb gesellschaftskritischer Kreise... [lassen wir hier mal weg]

-  Verwendung in der politischen Rhetorik
Häufiger benutzt die politische Rechte den Begriff, um den politischen Gegner zu diskreditieren: Indem sie „linke“ Ideale als „Gutmenschentum“ abwertet, unterstreicht sie den Anspruch, selbst realistisch und auf der Sachebene zu argumentieren, während den als Gutmenschen Bezeichneten damit Realitätsverlust, mangelndes Reflexionsvermögen, ein unrealistisch hoher moralischer Anspruch oder utopische Vorstellungen unterstellt werden....
Die so Angegriffenen sehen darin einen rhetorischen Kunstgriff, der ihre Bestrebungen nach Humanität, Solidarität und sozialer Gerechtigkeit ins Lächerliche ziehen soll. Die Einordnung des Gegenübers als „Gutmensch“ ziehe die Diskussion auf eine persönliche (argumentum ad hominem = 'ad personam') und emotionale Ebene, um so einer inhaltlichen Auseinandersetzung auszuweichen.[2]

Sehr häufig wird der Begriff aber als aggressive Abwehrstrategie gegenüber Kritik an den eigenen Positionen verwendet. Potenzielle Kritik an (tatsächlichen oder vermeintlichen) rassistischen, homophoben, antisemitischen (und zunehmend auch antiislamischen) oder sexistischen Tabuverletzungen soll durch die Abwertung der Person mittels dieser rhetorischen Strategie entkräftet werden.[2]

-  Zur Strategie der Moralisierung
Politische Machtfragen erhalten durch die Verwendung des Begriffes „Gutmensch“ eine moralisch polarisierende Form, die dazu geeignet ist, die Achtung vor dem politischen Gegner zu mindern und ihn zu diskreditieren. In der politischen Rhetorik gibt es Strategien, politische Fragen entweder auf der Sachebene oder auf einer moralischen Ebene zu verhandeln. Fremdzuschreibungen des politischen Gegners durch Stigmatisierungen wie „pc“ oder „Gutmensch“ moralisieren die Kommunikation. Damit ist die Position des politischen Gegners diskreditiert, und er ist gezwungen, sich auf die eine oder andere Seite zu stellen, wenn er sein Ansehen nicht (weiter) verlieren will. Besonders offensichtlich wird diese Strategie, wo es (tatsächliche oder auch nur behauptete) Tabus gibt. Die Kunst der Rhetorik besteht dabei darin, mit stigmatisierenden Begriffen wie „Gutmensch“ oder „Moralkeule“, den politischen Gegner in der Auseinandersetzung in Situationen zu bringen, in denen die Alternative lautet: „meine Ansicht oder die tabuisierte“. Diese Rhetorik erweist sich oft als sehr wirkungsvoll, da hier nur unter schwierigen Umständen über Sachfragen analytisch gesprochen werden kann.

-   Verwendung des Begriffs als ideologischer Code
Der Politikwissenschaftlerin Katrin Auer zufolge werden unter der Chiffre „pc“ (für engl. political correctness), für deren Aufkommen häufig „Gutmenschen“ verantwortlich gemacht würden, speziell in der Rechten Themen benannt, über die man nicht mehr laut und öffentlich reden könne, ohne dem „Terror der Gutmenschen“ zum Opfer zu fallen. Die so ausgemachten „Gutmenschen“ würden dabei bildhaft oft keulenschwingend dargestellt. Die Rede sei von „Moralkeule“, „Rassismuskeule“, „Faschismuskeule“, „Auschwitzkeule“ und ähnlichem. So werde eine Feindbild- und eine Tabusituation geschaffen, in der insbesondere frauenfeindliche, rassistische und antisemitische Äußerungen als rebellisch und tabubrechend erscheinen. Der Begriff „Gutmensch“ wirke hier als Code, um in diesem Denkmuster sprechen zu können und verstanden zu werden, ohne die eigene Gesinnung deutlich formulieren zu müssen. Ein bekanntes Beispiel sei es, in antisemitischen Reden das Wort „Jude“ durch das Wort „Gutmensch“ zu ersetzen. Zuhörer, die sich gar nicht als Antisemiten verstünden, könnten diesen Reden bedenkenloser zustimmen.[17]
Antworten
wawidu:

Mein persönlicher "Ultima Ratio Chart"

4
24.09.11 20:23
ist der des ECRI Index der wöchentlichen Frühindikatoren. Seit 1982 lässt sich hier ein großer Aufwärtstrend (grüne Gerade) erkennen, der in 2008 massiv gebrochen wurde. Zwischen März 2009 und Mitte 2010 erfolgte ein starker Rückläufer, der diese Trendgerade kurzfristig marginal überstieg. Seither stehen die Zeichen erneut auf Kontraktion. Bezeichnend ist die Abwärtstrendgerade über die Spitzen seit 2007. Dieses charttechnische Setting halte ich für extrem gefährlich.
(Verkleinert auf 92%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 442517
Antworten
fkuebler:

daiphong 244 Um in Wikipedia erfolgreich zu posten

3
24.09.11 20:44

... muss man schon hardcore-Gutmensch sein, weil man sonst niemals die erforderliche Energie aufbringen könnte, um sich durch die vielen Community-Sperren zu schlängeln... ;-)

Und ich brauchte auch nur wenige Millisekunden des Scannens, bis ich auf die erwartete nukleare Keule stiess:

"antisemitisch"

Da kann ich nur noch einen schrillen Protestruf hervorstossen, bevor ich in überstürzter Flucht das Feld räume:

Autobahn!

 

 
Antworten
wawidu:

Erlöst endlich Griechenland!

 
24.09.11 20:52
Meine persönliche Sicht zu Griechenland habe ich schon vielfach gepostet.
"Querschüsse" bringt diese nochmals sehr drastisch auf den Punkt: "TINA" ist lediglich das vorgeschobene Argument der "Griechenland-Retter"; die Realität muss jedoch wohl als "TINP" (= "There Is No Perspective") bezeichnet werden. Griechenland, die meisten seiner Staatsunternehmen und seine Banken sind de facto pleite.  

www.querschuesse.de/erlost-endlich-griechenland/
Antworten
relaxed:

#88244 Ich finde Wikipedia beim

3
24.09.11 20:53
Begriff des "Gutmenschen" widersprüchlich.

"In der Politik wird der Begriff vom ganzen poiltischen Spektrum verwendet, doch in der politische Rethorik wird er bevorzugt von der Rechten verwendet."

Für mein Ohr der politischen Mitte hört sich das nach Haarspalterei an.
Dieses Posting enthält keine Zitate aus der NZZ.
Dr. Relaxed Strangelove
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fkuebler:

wawidu #247: Man könnte das auch TINNEF nennen

 
24.09.11 21:05

"die Realität muss jedoch wohl als "TINP" (= "There Is No Perspective") bezeichnet werden"

There Is Never No External Funding

Zumindest scheint das der Glaubensgrundsatz der Griechen und der EU-Bürokraten zu sein... :-(

 

 
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daiphong:

#41 die Abschaffung der Henkersmahlzeit

 
24.09.11 21:09
in Texas poste ich hier nur, weil es exemplarisch die Politik symbolischer Handlungen und Rhetorik aufzeigt.  Mit "Volk" und "Völkchen" hat das gar nichts zu tun, haben wir überall.
Der Senator (ein Demokrat übrigens, mit Sicherheit ein sehr "angemessen Privilegierter" in diesen Zeiten sozialer Verwerfungen) hat sich berühmt gemacht, weil er hier ein markantes Zeichen setzt zum Verhältnis von Staat und Kultur bzw. Bürger. Er mag ein brutaler Technokrat sein, oder ein populistischer Rechter, wahrscheinlich ist er beides zugleich, und sicher hat er entsprechend großen Erfolg. Das "Aufjaulen der Gutmenschen" wird ihn begeistern - Volltreffer! So gehts business.

#46  hättest du ganz ruhig mal zu Ende gelesen, wäre dir das mit der "nuklearen Keule antisemtisch" nun gerade nicht auch noch passiert :-o))  
aber die eingefleischten Millisekunden-Reflexe, jaja...

#48  relaxed, dann schau doch einfach, wie und wo und gegen wen der Begriff tatsächlich und fast immer sehr, sehr sytematisch eingesetzt wird. Nix Haarspalterei.
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