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Der USA Bären-Thread


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relaxed:

#52224 Wir haben das:

2
11.11.09 00:02
Merkel nannte fünf wichtige Punkte für das Regierungsprogramm von Union und FDP:

Als Erstes müssten die Folgen der Krise überwunden werden.
Zweitens gehe es um das Verhältnis der Bürger zu ihrem Staat.
Drittens müssten Antworten auf die Veränderungen beim Altersaufbau gefunden werden.
Viertens müsse der Umgang mit den natürlichen Ressourcen geregelt und dafür ein globaler Ordnungsrahmen gefunden werden.
Schließlich gehe es angesichts neuer Bedrohungen um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit.

Jedes Volk verdient die Politiker, die es wählt. OK, viel Wahl hatten wir ja nicht. ;-))
Antworten
wawidu:

$USB:$GOLD

6
11.11.09 00:31
Dieser Ratiochart sollte etlichen zu denken geben: Hätte man in 2001 in Gold anstatt in 30yr US-Treasuries investiert, hätte man unter Schätzung der seither aufgelaufenen Zinsen auf die T-Bonds einen Gewinn von mindestens 300% erzielt.
(Verkleinert auf 83%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 274151
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oldboy59:

Stöffen

9
11.11.09 00:34
Der Mann hat doch vollkommen recht.
Er spricht auch das aus, was die Mehrheit der Deutschen denkt, ohne das sie sich getraut, es zu äussern.
Wir als Deutsche sind doch beladen von Schuldkomplexen, ohne jegliches Selbstbewusstsein, und schon in Internet Foren gibt es eine agile Gutmenschenpolizei, die jegliche Äusserungen gegen Moslems, Juden oder was auch immer sofort mit der Nazikeule totschlägt.
ich denke gerade an einen Fernsehbericht über den Bau der Riesenmoschee in Köln dieser Tage, da waren ein paar alte Leute zu sehen, die mit Spruchbändern gegen "Konstantinopel" demonstrierten und vom Kommentator sofort in die rechtsextreme Ecke gestellt wurden.
Im nächsten Fernsehbericht wurden sie schon gar nicht mehr erwähnt. Demokratie?
Und über die Christenverfolgung in der Türkei spricht auch keiner. Weil keiner hier, kein einziger Politiker in Deutschland, die Eier dazu hat. Da muss ein Sarrazin kommen, um den Leuten zu sagen, was Realität ist. Und der wird auch bald komplett mundtot gemacht sein in dieser nur vordergründig demokratischen Gesellschaft.
Für mich ist das Thema gegessen mit solchen Politikerluschen, die wir da haben ist Deutschland in 50 Jahren eine islamische Republik. Schröder und Fischer haben den Weg dafür geebnet.
Antworten
daiphong:

auweia,

3
11.11.09 01:28
nachdem der Kapitalismus und alle Bänkster so vollständig entlarvt wurden, die Politik sowieso, ist jetzt wohl die freiheitlich-demokratische Grundordnung selbst dran? Oder einigen wir uns erstmal auf die Ausländer? Schröder und Fischer?
Antworten
Kostolanya:

GEMA, GEZ & Gedankenlosigkeit

9
11.11.09 02:25
Habe heute in einem Posting von Ischariot MD (52197) zum Thema GEMA gelesen, dass ihm gleich "der Kamm schwillt", wenn er was zum Thema Urheberrechtsabgabe, Kopierabgabe usw.  - explizit "Pauschalabgabe" - nachzulesen auf wikipedia - hört.

Teilweise kann ich MD´s Unmut und Ärgernis nachvollziehen und verstehen, besonders, was diese Pauschalabgaben auf Hardware-Geräte, wie z.B. Scanner, Kopierer, Drucker, CD - DVD -Player, PC´s etc. betrifft. Denn klar ist, dass nicht jeder Mensch, der solche Geräte besitzt, diese auch dazu nutzt, Kopien urheberrechtlich geschützter Werke - egal in welchem Format - zu vervielfältigen - unabhängig dann auch davon ob nur für eigene und private Zwecke oder auch für kommerzielle.

Grundsätzlich scheint es aber allgemein seit längerer Zeit "wieder" so zu sein, dass immer mehr Menschen dieser
"Geiz ist geil -Mentalität" frönen und gleichzeitig es auch als Selbstverständlichkeit empfinden, jegliches geistiges Eigentum und auch produziertes Eigentum von anderen unentgeltlich für sich selbst nutzen zu dürfen.

"Wieder" deshalb, weil es meines Wissens schon mindestens seit dem Mittelalter so ist, das sich das Volk zwar gerne an Künstlern und Gauklern - meistens auf Marktplätzen und der Straße erfreute - aber nur - wenn überhaupt - den einen oder anderen "Taler" in den Hut oder auf den Teller oder in die Schale warf. Jedenfalls "nach eigenem Ermessen" . Keinesfalls durfte ein Gaukler oder Künstler trotz aller Freude, die er den Menschen bereitete eine Art "festes Entgelt" bekommen. Nö - nur nach billigem Ermessen jedes Einzelnen. Meistens eher NIX.

Das mag ein bisschen auch daran liegen, dass "Kunst" - egal welcher Art - irgendwie immer der Gesellschaft suspekt war, einerseits überhaupt nicht als "anständige Arbeit" akzeptiert, weil nicht greifbar, nicht nachvollziehbar, nicht berechenbar und kalkulierbar - und andererseits als total exotisch wahrgenommen wurde und manchmal auch extrem hochgehypt wurde.

Die Masse kann jedenfalls grundsätzlich mehr damit anfangen, wenn jemand täglich um 8.00 Uhr im Büro sitzt und um 17.00 Uhr den Griffel fallen lässt und dann nach Hause geht. Er dürfte durchaus auch 4 Stunden im Büro schlafen,
1 Stunde Mittagspause machen, 2 Stunden arbeiten,  1 Stunde im Internet privat surfen, 1 Stunde Schreibtisch schön aufräumen... Scheißegal - Hauptsache, er ist "zur Arbeit ins Büro" gegangen...:-)))

Nichts desto trotz erfreuen sich ja trotzdem sehr, sehr viele Menschen sowohl an den geistigen und kreativen Ergüssen diverser Künstler - ob Buchautoren, Drehbuchautoren, Regisseuren, Textern, Komponisten etc. sowie automatisch an den für die jeweiligen Veröffentlichungen verantwortlichen und finanzierenden Verlagen, Film- und Musikproduzenten bzw. Filmstudios und Plattenfirmen - nur sieht kaum noch jemand die Notwendigkeit, für sein Vergnügen auch nur einen Cent zu zahlen.

Es ist ja erstaunlicher Weise auch nicht etwa so, dass niemand mehr Robbie Williams, Madonna, Lady Gaga etc., etc. hören will - NEIN - die allermeisten finden soooo viele verschiedene Musikgenres und deren Interpreten ja sooo toll und wollen sie unbedingt hören. Aber eben am liebsten UMSONST.

Ähnlich ergeht es übrigens wohl z.B. den öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten. Zwar ist die GEZ tatsächlich eine gesetzlich festgelegte Gebühr, ich meine, z. Zt. etwa 14,00 - 15,00  Euro monatlich. Dafür sind die öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten jedoch auch weitestgehend unabhängig und neutral. Sie können und dürfen noch objektiv berichten und bieten immer wieder auch hochwertige, qualitative Fernsehspiele oder Mehrteiler. Selbstverständlich ärgert man sich hier und da auch wieder über die x-te Wiederholung irgendeines alten Schinkens oder über missglückte Produktionen. Zu den diversen Fernsehproduktionen - nicht nur in der ARD sondern auch in den regionalen Sendern wie WDR, RBB, MDR, NDR, BR etc. kommen aber auch noch sehr viele Radio-Sender von 1 Live, WDR 2 (mit der legendären "Bundesligakonferenz"), bis WDR 5 (Super informelle und interessante Wortbeiträge) und SWR, bis HR und unzählige andere hinzu, die allesamt doch sowohl sehr seriös informieren als aber auch unterhaltsam in den verschiedensten Genres unterhalten und sogar noch teilweise mit z.B. "Funkhaus Europa" ihren Teil dazu beitragen, z.B. türkischen Mitbewohnern ein Forum zu bieten.

Unabhängig davon, dass die öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten mit Gebührenrückgängen zu kämpfen haben, weil es 1.)  immer mehr Hartz 4 Empfänger gibt, die von der Gebühr befreit werden und 2.) immer mehr Menschen einfach grundsätzlich gar keine Lust mehr haben bzw. auch keinerlei Notwendigkeit mehr erkennen können und wollen, GEZ-Gebühren zu zahlen. Wofür auch?  Gibt doch auch Fernsehen umsonst.

Ich persönlich kenne jedoch in meinem ganzen bunt gemischten Bekanntenkreis, der sich im Alter von ca.20-80 Jahren bewegt - von Hausfrauen, Hausmännern, Maurern und Malern, von Künstlern, Freischaffenden, Mittelständlern über Bänker bis hin zu Ärzten und Professoren NIEMANDEN, der tatsächlich NUR RTL, SAT1, PRO7 oder so guckt und NIEMALS ARD, ZDF, WDR etc. - und die wohl auch niemals einen Radiosender der öffentlich rechtlichen hören würden - wirklich: ich persönlich kenne niemanden.

Ganz im Gegenteil. Das Programm an sich der öffentlich rechtlichen Sender - ob jetzt ARD oder ZDF, WDR, MDR, NDR, RBB, SWR, BR, HR usw. und so fort - wird gar nicht groß in Frage gestellt. Im Gegenteil. Es wird zum großen Teil sehr gerne angesehen und angenommen. Es gibt auch meines Wissens nach relativ wenig relevante Kritik am eigentlichen Programminhalt so insgesamt und im Durchschnitt. Sprich: das Programm an sich wird größtenteils zwar schon sehr akzeptiert und gesehen - aber man will nicht mehr für dieses Programm zahlen.

Ein bisschen ist es scheinbar wohl eine Art Gedankenlosigkeit, dass so viele Menschen meinen, ALLES, was es auf der Welt gibt, vor allem aber geistiges Eigentum, künstlerisches Schaffen, ist eigentlich auch umsonst zu haben.

Was mir ganz persönlich mal so im Kontext mit allen meinen sehr verschiedenen Bekannten auf den verschiedensten Ebenen aufgefallen ist, ist das tatsächlich diejenigen, die auch selbst - egal in welcher Form - ob in handwerklichen, akademischen oder künstlerischen Berufen oder auch tätig in Dienstleistungsbetrieben - irgendetwas an Produktivität "schaffen" auch gleichzeitig KEINERLEI Probleme damit haben, andere Leistungen, und seien es "nur künstlerische und urheberrechtliche" auch als "Arbeit" anzuerkennen und somit auch für "entgeltwürdig" anzusehen.

Diejenigen aus meinem Bekanntenkreis, die eigentlich nicht so wirklich was "erschaffen" sind da entsprechend auch der Meinung, dass ALLES, was ANDERE "erschaffen, "geschaffen" haben, auch allen anderen, die damit nichts zu tun haben, mit zusteht. Geistiges Eigentum gehört allen. Sprich: Wer abends nur doof vorm Fernseher sitzt darf eins zu eins davon mit profitieren, von dem, der stattdessen abends da sitzt und sich Gedanken über Gott und die Welt etc.  macht und diese Gedanken dann in Wort, Schrift, Bild oder Komposition ausdrückt.  Ja, so Leute kenne ich auch :-)

Die sind leider oft auch der Meinung, dass sie, obwohl sie sehr oft nur auf der Couch sitzen, eigentlich fast genau so viel "verdienen" wie derjenige, der teilweise einen 10-16 Stunden-Tag absolviert - mit dem lapidaren Argument: Wir sind ja ein Sozialstaat. Da hatte ich, wie Ihr Euch vorstellen könnt, schon das ein oder andere Streit- und Grundsatzgespräch...

Und eines ist auch klar - am meisten wird einerseits "konsumiert"  - Musik und Filme aus dem Netz - aber meistens für "Null Euro" ;-) und damit auch am meisten daran "gespart" - an der "Kunst"...

Wovon aber sollen eigentlich nach dem Verständnis der Masse, die am liebsten alle Kunst umsonst haben will, die Künstler leben? In der Kette der Verwertungsgesellschaften wie Plattenfirmen, Produktionsfirmen, Verlagen, Fernsehanstalten, Galerien etc. sind sie eh das letzte Glied. Die mickrigen Rechte der Urheber werden lediglich gegenüber allen Widerständen der Hersteller wie eben Plattenfirmen etc. nur noch von der GEMA und der GVL oder VG Wort eingefordert und wahrgenommen.

Und warum sollten, wenn diese "Umsonst-Mentalität" gegenüber Künstlern aller Art so weiter geht, überhaupt noch Hersteller aller Art - seien es Plattenfirmen, Produktionsfirmen, Galerien, Verlage, Fernsehanstalten, Filmfirmen ein gesteigertes Interesse daran haben, in neue künstlerische Projekte Geld zu investieren. Viel Geld teilweise. Wenn am Ende kein Mensch mehr einen Cent für das schöne neue Produkt zahlen will.

Tja, es gibt da wie immer mehrere Möglichkeiten. Entweder werden die eigentlichen Urheber mehr und mehr "entrechtet" und kriegen fast gar nichts mehr für ihre Werke - oder aber und auch, die Produktionen verlieren mehr und mehr an Qualität - warum soll man ein Lied mit Live-Musikern für ca. 5.000,-- bis 8.000,-- Euro in einem professionellen Tonstudio produzieren, wenn man es auch in Eigenregie für 500,-- Euro (zwar 1000 x schlechter) im eigenen Keller-Studio aufnehmen kann...

Und wenn es ganz schlimm kommt, sind am Ende sowohl sämtliche Plattenfirmen, Verlage, aber auch Filmproduktionsfirmen (bei Kino- und Spielfilmen bahnt sich das gleiche Dilemma wie bei CD´s an - alles wird umsonst im Netz illegal runter geladen...) irgendwann pleite. Und die Fernsehsender von öffentlich rechtlich bis privat dann auch, weil ja niemand mehr die Notwendigkeit sieht, für Programm - egal welcher Art zu bezahlen...

Dann können wir uns allesamt für null Cent nur noch im Netz erfreuen und ergötzen an teils sehr lustigen oder auch sehr schlechten bis teilweise auch geschmacklosen und niveaulosen Home-Videos und im besten Falle erfreulichen Erstversuchen von Jung-Regisseuren, die für 0 Euro ein Spiel-Filmchen mit Freunden, Nachbarn und Bekannten als "Schauspieler" umsonst realisieren und  ins Netz stellen und einfach nur glücklich darüber sind, dass es sich überhaupt jemand ansieht und vielleicht sogar noch "downloadet" -  ohne, dass er auch nur einen Cent dafür bezahlt.
Logo. Wofür auch.

Das, was sich der normale Fernseh, - Film- und Musikkonsument eben kaum vorstellen kann oder auch nicht will ist, dass mit wirklich guten und aufwändigen Produktionen oftmals hohe Kosten verbunden sind.

In meinem Szenario fallen diese Kosten und die damit eventuell verbundene Qualität natürlich gänzlich weg  - auch für Musikproduktionen - und somit  dürften wir uns dann zukünftig allesamt daran erfreuen, dass wir im Netz zwar hunderttausende "Super-Talente" im Netz finden könnten, die es bis dato leider noch nicht einmal bis in die Vorrunde von "DSDS" geschafft haben ;-)  - und auch sonstige Kuriositäten...

...ist ja auch egal - Hauptsache umsonst - und....

...einem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul...:-)))

In diesem Sinne
Eure Kosto

PS: Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. So gibt es nach wie vor Bilder oder Skulpturen von Künstlern, für die astronomische Summen bezahlt werden. Ebenso gibt es Schauspieler, die astronomische Gagen erhalten. Und natürlich gibt es auch Interpreten im Musikbusiness, die auch noch astronomische Summen erhalten. Vorgenannte Beispiele haben jedoch rein gar nichts mit der GEMA zu tun...

Bitte niemals alles über einen Kamm scheren... Dennoch - im Großen und Ganzen - regiert größtenteils zur Zeit die "Umsonst-Mentalität"...und leider auch ein Stück weit die "Gedankenlosigkeit"...denkt das mal für Euch zu Ende...
Antworten
thai09:

stoeffen: comment

10
11.11.09 07:43
Kevin Rudd...hat mM nach Recht. Was er sagt , ist eigentlich eine
Selbstverstaendlichkeit. Wer auswandert muss sich anpassen,
und nicht umgekehrt.
Ich hab selber dreimalige  Erfahrungen damit, langjaehrig... an voellig
verschiedenen  Plaetzen.
Was bsp in D oder der Schweiz auslaendermaessig abgeht,
grenzt an Irrsinn, seitens der Regierenden / Gesetze.
Zum Teil werden die Einheimischen zu ihrem Nachteil ueber
Regularien ausgebotet. Der Gruende dafuer sind meistens finanziell
von den verschiedenen Interessensgruppen.
paar  Bsp dafuer . (Vermieterverband,Versicherungsleistungbezieher , Sozialinstitutionenelle
nicht die Zahler, sondern die Postenhocker, Scheidungs- ,,Rattenschwanz,, )
Da sind also ne ganze Menge Leute im Land daran interessiert,
das es vieeeel Zuwanderung gibt...und daraus ergibt sich, dass man die
Einwanderer machen laesst ..was diese gern haetten..(Moscheen bauen,
Getto Leben unter sich, Sprache nicht lernen und so weiter)
Somit findet auch keine richtige Integration statt.

Uebrigens wer nach Aussiland will , muss schon seit langer Zeit
einen Englischtest direkt in der Botschaft machen, kompl. Gesundheitspruefung
Entweder Knete haben oder nicht ueber 42 Jahre, wenn arbeiten ....
und einen Job ,der dort gefragt ist.
Also wer bspw.  Rechtsverdreher o. staatsspezifischer Beamter ist....
Abgelehnt !
Antworten
WielandSchmi.:

@stoeffen Haigefahr

6
11.11.09 08:45
Ich würde mal annehmen, das am Great Barrier Reef die größte Gefahr besteht von einem Hai gefressen zu werden. Die steht aber in keinem Verhältnis zur Chance, die ein Hai hat, von einem Menschen gefressen zu werden. Realistisch betrachtet, besteht durchaus die Möglichkeit, dass meine Familie oder ich Opfer eines radikalen Moslems werde. Als Moslem hätte ich mehr Grund zur Furcht.
Antworten
sparki:

Carry Trade / Handelsprogramme in Perfektion......

4
11.11.09 09:23

Moin,

Börse kann so einfach sein..... ;-)

http://market-ticker.org/archives/...lation-There-Is-No-Recovery.html

That is an overlaid chart (as close as I can easily get them to register) on the dollar and The S&P 500 from the March lows to today.

 

Der USA Bären-Thread 274198
Scarcity. That Is The Answer To The Question “Why Gold?” End Of Story !
Antworten
Stöffen:

Yo Thai

5
11.11.09 09:24
Ich denke ebenfalls in diese Richtung, dass derjenige, der auswandert, sich an die Gepflogenheiten und Gesetze des jeweiligen Landes anpassen muss und nicht umgekehrt. Was nicht zwangsläufig bedeuten muss, seine persönliche Identität preiszugeben.
Davon abgesehen halte ich eine Toleranz gegenüber jedweder Religion für absolut achtenswert, religiöser Fanatismus oder Radikalismus stoßen bei mir allerdings auf äußerste Ablehnung.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
fkuebler:

Wielandschmidt 52232: Aber nicht in der Türkei ;-)

2
11.11.09 10:19
Antworten
Ischariot MD:

Kosto,

4
11.11.09 10:58
war mir schon klar, daß Du als bekennende "Kunstschaffende" zu meinem posting nicht schweigen würdest ;o)
Nur soviel:
Mir geht's persönlich nicht ums Abstauben. Ich zahle GEZ und würde auch problemlos einen Obolus für die Finanzsites zahlen, die ich täglich durchklicke.
Ich verwahre mich aber ganz entschieden (ganz libertär) gegen das Ansinnen des Staates mich zu pauschalieren, mir die Nutzung von ÖR-Inhalten zu unterstellen - ja, ganz besonders WDR 1-5 :o(  -  und mich aufgrund dieser Unterstellung zwangszuveranlagen. Das mag bei der GEZ nicht anders gehen, wäre für jeglichen Pull-Content jedoch inakzeptabel (IMHO). Deshalb NEIN zu den Überlegungen einer pauschalen "Kulturabgabe" o.ä., die nichts anderes als die Füllung von Fleischtöpfen mit staatlich verordneten Zwangsabgaben nebst Verteilung nach nebulösen Kriterien wäre.
Nur soviel, sonst wird's zu OT. Kriegst demnächst BM.

Und zum australischen PM schweige ich jetzt besser  ;o)
Antworten
Eidgenosse:

Moin. Jetzt wirds politisch hier

 
11.11.09 10:58
Bin schon gespannt wie unsere Abstimmung ausgeht. Wegen Minarett und so...
Langsam aber sicher fallen die Blätter von den hohen Bäumen...
Antworten
Anti Lemming:

Einzelhandelsumsätze, Vergl. m. früh. Rezessionen

9
11.11.09 11:02

Quelle: B. Ritholtz  

Der Vergleich zeigt, dass die Umsatzrückgänge im Einzelhandel in der aktuellen Flaute (rot) stärker sind als in früheren Rezessionen seit 1945.  Aktuell laufen die Umsätze bei ca. -12 % seitwärts - seit nunmehr 10 Monaten. Das ist seit 1945 einmalig.

In diesen Zahlen sind die Regierungs-Stimuli bereits enthalten. Was passiert, wenn die Stimuli zurückgenommen werden? Theoretisch müssten sie noch lange weiterlaufen, doch die Schuldenfinanzierung frisst immer stärker an der Substanz, zumal die Steuereinnahmen krisenbedingt wegbrechen.

(Verkleinert auf 60%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 274239
Antworten
permanent:

US Recovery to be Weak, Erratic: Top Fed Officials

2
11.11.09 11:12
US Recovery to be Weak, Erratic: Top Fed Officials
Reuters
| 11 Nov 2009 | 04:24 AM ET

High unemployment and reluctant consumers will likely make an incipient U.S. economic recovery weak and erratic, top Federal Reserve officials said in a string of speeches across the country on Tuesday.

 

That means interest rates, currently at historic lows close to zero, should remain near that floor for the foreseeable future, the policymakers said.     

"The strength and durability of the expansion is in question," said Janet Yellen president of the Federal Reserve Bank of San Francisco, in Phoenix, Arizona. "High unemployment, weak job growth and paltry wage increases are a recipe for sluggish consumer spending growth and a tepid recovery."

Echoing her remarks, Richard Fisher, head of the Dallas Fed, flagged commercial real estate and a heavy reliance on government stimulus as other key risks.

"The more demand you steal from the future, the less future demand there is for you to steal," Fisher told the Austin Headliners' Club, a group of Texas business executives, lobbyists and politicians.

The U.S. economy grew 3.5 percent in the third quarter, unofficially emerging from its worst recession in generations. But the jobs picture remains dismal, with the unemployment rate surging to 10.2 percent in October, its highest level since 1983. A Reuters poll on Tuesday showed economists expect it to hit 10.5 percent in mid-2010 before subsiding.

Low Rate Risk
    
Fisher said he was mindful of the possibility that the central bank's pledge to keep rates at rock bottom for an "extended period" could fuel unwanted speculative activity in financial markets.

"Were this to become a disorderly influence, I would expect the FOMC and other authorities to craft an appropriate remedy," he said. Pressed on the issue by reporters, he added: "Thus far, the dollar has not been in a disorderly depreciation."

Some analysts fear a more rapid fall in the U.S. dollar, which recently hit a 15-month low, could disrupt global markets.     

 

The Fed slashed borrowing costs in response to the global financial crisis, and has pumped more than $1 trillion into the banking system. The White House and Congress also lent a hand with a $788 bilion stimulus package of tax cuts and spending.

As key government programs like mortgage tax credits and car-buying incentives wane, private demand may struggle to fill the void, Fed officials said, particularly given the state of the labor market.

"At this juncture, it's hard to be encouraged about a fast rebound in job growth," said Dennis Lockhart, president of the Atlanta Fed.     

Still, Lockhart said he could envision a scenario where the Fed might have to tighten policy even with unemployment "frustratingly high".

Richmond Fed President Jeffrey Lacker was more upbeat than his colleagues, telling CNBC the broad contours of recovery would be the same even without government stimulus.

Nevertheless, he made clear he was not itching to push up rates. Asked if a hike was in the cards for next year, Lacker, considered an inflation hawk, responded: "It is too soon to say ... it could take longer than that. What I'm going to look for is growth that is strong enough and well-enough established that we need higher real interest rates."

Eric Rosengren, of the Boston Fed, agreed: "It's a question of timing. We're not there yet."

Yellen, Lockhart and Lacker are among the voters this year on the Fed's policy panel, while Rosengren will move into a voting slot in 2010. While Yellen and Rosengren are seen as Fed "doves," Lockhart is considered more of a hawk.

Fed Board Governor Daniel Tarullo spoke in New York, but focused his remarks on financial regulation rather than the economic outlook.

Expanding Alphabet for Recovery

As officials looked for ways to describe the likely shape of the economy's trajectory -- a V representing a robust rebound, an L denoting stagnation, a W flagging the risk of renewed contraction -- the alphabet no longer seemed enough.

"The letter I would choose doesn't exist in our alphabet, but if I were to describe it, it would look something like an "L" with a gradual upward tilt of the base," Yellen said.

Fisher was thinking along the same lines, but opted for a symbol instead.

"We are more likely to see a more uneven recovery -- not a V-shaped recovery but something more akin to a check mark, where the elongated arm of that check mark inclines at a slope that is less than desirable and might possibly be repressed by an occasional pause or several quarters of weak growth," he said.

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Stöffen:

Wow

13
11.11.09 11:12

Hallo wach!!

FDIC boss: Big banks still aren't lending enough
FDIC's Bair says big banks aren't lending enough, using 'carry trade' to make money

By Stevenson Jacobs, AP Business Writer
On 7:07 pm EST, Tuesday November 10, 2009
NEW YORK (AP) -- The head of the Federal Deposit Insurance Corp. said Tuesday she's "very worried" that the nation's biggest banks aren't lending enough and warned the economy could take another turn for the worse without increased access to credit. 

FDIC Chairman Sheila Bair said the FDIC's upcoming quarterly report would show that "not many large institutions are doing a very good job of lending." Instead, she said, some are taking advantage of near-zero interest rates by borrowing dollars cheaply to buy higher-yielding assets like stocks or commodities -- a move known as the "carry trade."

"I don't see much money going out (from banks). I see a lot of carry trade," Bair told a banking conference in New York. "It used to be you take deposits and you lend out money. We'd like to see more of that."

Many banks have tightened lending standards following a wave of residential and commercial property defaults. Others say they want to lend but see little demand as consumers and businesses seek to pay off debt, not take on more.

The lack of lending by large banks is dangerous at a time when many small and midsize banks are teetering on the brink amid the economic downturn, Bair said.

"I'm very worried (that) the larger institutions don't seem like they're stepping up to the plate providing credit," Bair said. "Because if they don't do that, we're all in the soup."

Addressing the rash of bank failures, Bair said the FDIC had enough funds to shut down troubled banks and would tap its line of credit with the Treasury only as a last resort. There have been 120 bank failures this year, and Bair predicted "many more" ahead.

On the regulatory front, Bair reiterated her agency's bid to require banks to hold more capital as a buffer against rough times, even if it eventually reduces the amount of funds available to lend. She said the requirement would not only protect banks but could also help prevent asset bubbles by reducing excess credit in the financial system.

"I think we have the authority and hopefully the will to do that," she said.

 

Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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permanent:

Deutschland zieht Eurorum aus der Krise

3
11.11.09 11:52

 

Das Optimismus-Karussel dreht sich weiter: Nach zahlreichen positiven Ausblicken für die kommenden Monate steigt auch der Ifo-Klimaindex für den Euroraum weiter an. Neben Deutschland kommen aber auch zwei andere Euro-Länder überraschend gut aus der Krise.

http://www.handelsblatt.com/politik/...euroraum-aus-der-krise;2482210

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thai09:

#240 the next step in our system will be,

4
11.11.09 12:01
For what , we need to work in a economy and facturys ,
If we want buy something , lets go and make money in
the stockmarket ...or printed.
??? (Was denken sich eigentlich die Banker )

This reminds me, on a boy 11 years old,
Him sayd to me...why we have cows , they smell and dirty.
I sayed,  for you ... can get milk.
Him answer if he wants milk , they order milk in the internet.
(so genug geplaudert...mfg Th)
Antworten
Anti Lemming:

Das Problem mit dem Dollar-Carry-Trade ist

12
11.11.09 12:45

dass Assets nicht wegen ihres inneren Wertes hochgekauft werden, sondern allein wegen der günstigen Finanzierbarkeit der "Trades" mit Nullzins-Dollars (# 52240).  Das Ganze läuft rein Momentum-getrieben. Dies ist auch der Grund, warum die "Automaten"-Boyz keine größeren Rücksetzer zulassen. Denn wenn das Momentum erstmal wegbricht, haben sie die A....karte, weil die Assets inzwischen viel zu weit von ihrem realen Wert (und der 200-Tage-Linie) entfernt sind. Was danach kommt, sahen wie 2008 beim Öl.

Wäre die US-Wirtschaft im 3. Quartal organisch um 3,5 % gewachsen, könnte man die aktuellen US-Indexstände unter Wertaspekten vertreten. Doch das Wachstum kam fast ausschließlich von den schuldenfinanzierten Stimulus-Paketen der US-Regierung. Das ist keine solide Basis, da die Quelle (Schulden) endlich ist und die US-Finanzen - auch der Bundesstaaten - immer wackeliger werden. Der AAA-Downgrade, der GB droht, lastet als Damoklesschwert auch über USA.

In Japan brachte das Defizit-Spending nach 1990 ebenfalls wenig. Die jap. Wirtschaft fiel zwar nicht in eine große Depression, wuchs aber auch kaum. Der Nikkei hat sich seit 1990 geviertelt.

Unsolide ist weiterhin die "Wahrnehmung" der Börse, die Schulden-gepushtes Wachstum hedonistisch wie organisches behandelt. Sie ignoriert auch, dass US-Banken eigentlich nur noch dank Bilanzregel-Aufweichung existieren können, sie hätten sonst fast alle negatives EK und wären pleite. Ebenso unsolide ist das Begleitfeuerwerk der Medien, die sich an den Anstiegen weiden, ohne `kritisch das Warum zu hinterfragen. Ihre "Begründungen" sind oft an den Haaren herbeigezogen. Last not least sind die Wirtschafts-Statistiken unsolide,

weil erkennbar kaum noch eins zum anderen passt

.

Wie soll man vernünftige Investment-Entscheidungen treffen, wenn man den Wirtschaftsdaten und den Firmenbilanzen (insbesondere der Banken, den "Stützen" der Wirtschaft) nicht mehr trauen kann? Reicht es, allein steigende Charts als Erholungssignal zu werten? Schönen Schein für bare Münze zu nehmen? Zu kaufen, weil das "Momentum stimmt"?

Wenn mangels Masse oder wegen wachsender politischer Widerstände (insbesondere der Reps, die den Dems Verschwendungssucht vorwerfen) keine weitere Verschuldung mehr vorgenommen werden kann, droht den Börsen eine Implosion - ähnlich einem sterbenden Stern (Supernova), dessen Kernfusionsofen ausgebrannt ist. Im Moment kommt das "nukleare Feuer" noch von staatlicher Überschuldung. Erlischt es, fallen die Assets im Nu auf ihren wahren Wert zurück. Der Dollar-Carry-Trade verzerrt zusätzlich die Devisen-Relationen, wo der Bogen ebenfalls überspannt ist und empfindliche Rückschläge drohen.

Man denke nur an die Neuwagenverkäufe in USA und Deutschland nach Ablauf der Abwrackprämie. Als sie noch lief, nutzten Autokäufer den Anreiz der Prämien für vorgezogene Käufe, nach Ablauf brachen die Verkäufe drastisch weg.   Ähnlich dürfte die US-Wirtschaft nach Ablauf der Schulden-Sause, die zukünftiges Wachstum vorwegnimmt, in ein "Loch danach" fallen. Es sei denn, zwischenzeitlich käme überraschend organisches Wachstum auf. Doch auf ein solches hoffen die Amis nun schon seit 2000 vergebens, es gab seitdem immer nur Schulden-Blasen.

 

Antworten
nightfly:

tja, AL

4
11.11.09 13:07
von der Sache her nix Neues.
Show must go on.
Wer/was soll die Wahnsinnigen momentan stoppen?
eine Hydra...
Hang them higher. (Bären-Thread #51166)
Antworten
permanent:

C&P EUR/USD: Jahreshoch nicht mehr weit entfernt!

7
11.11.09 13:14

EUR/USD: Jahreshoch nicht mehr weit entfernt!

von Miriam Kraus

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Der US-Dollar hat deutlich abgegeben gegenüber Euro nachdem steigende Aktienmärkte und das Unvermögen der US-amerikanischen Zentralbank FED die Zinsen bald zu erhöhen, Unterstützung bieten.

 

Wieder hohe Risikofreude

 

Japan verzeichnet einen starken Auftragseingang im Maschinenbau. Die Auftragseingänge stiegen im September um 10,5%. Der Konsens hatte nur ein Wachstum von 4,1% prognostiziert. Für das gesamte 4.Quartal wird nun ein Wachstum von 1,0% erwartet.

 

Und auch aus China wurden erwartungsgemäß erneut starke Konjunkturdaten vermeldet. So wuchs die Industrieproduktion im Oktober um 16,1% gegenüber dem Vorjahr. Das bedeutet, dass die chinesische Industrie wieder genauso stark wächst wie vor Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise. Die Einzelhandelsumsätze stiegen um 16,2% im Oktober. Der Konsens hatte nur ein Wachstum in Höhe von 15,7% erwartet.

 

Derartig positive Meldungen unterstützen natürlich die Risikofreude und damit auch die Risikomärkte. Aktienmärkte und Rohstoffpreise steigen, während der USD erwartungsgemäß weiter unter Druck gerät.

 

US-Leitzinsen bleiben vorerst auf Nullniveau

 

Doch die positiven Wirtschaftsdaten aus Asien sind nicht der einzige Faktor, welcher Druck auf die US-Währung ausübt. Hinzu kommt nach wie vor die Fortsetzung der Nullzinspolitik in den USA.

 

Die verheerende Situation am US-Arbeitsmarkt und die nach wie vor nur langsame Erholung von der tiefsten Rezession seit den 30er Jahren, lassen dem FED nach wie vor keinen Spielraum für eine baldige und rasche Zinsanhebung.

 

Diese inflationäre Politik übt erwartungsgemäß weiteren Druck auf die US-Währung aus.

 

EUR/USD der in den letzten beiden Tagen in einer Seitwärtsbewegung um 1,50er Marke gefangen war ist heute nach oben ausgebrochen, hat mittlerweile die starke Widerstandszone bei 1,5020 überwunden und notierte kurzzeitig bei 1,5041. Damit ist das Jahreshoch bei 1,5062 nicht mehr allzu weit entfernt. Sollte das Jahreshoch, trotz des eher dünneren Handels aufgrund des Feiertages in den USA, durchbrochen werden, könnte sich der Aufwärtstrend weiter fortsetzen. Das nächste Ziel liegt dann bei 1,5214. EUR/USD notiert aktuell bei 1,5029.

Der USA Bären-Thread 6877116enl.fid-newsletter.de/imgproxy/img/808948111/b19.jpg" style="max-width:560px" />

Quelle: CFX-Broker

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Anti Lemming:

Kreditkarten-Sause greift auf China über

17
11.11.09 13:48

Die Kreditkarten-Sause greift auf China über. Unten ein 27-jähriger Taxifahrer mit 7 Kreditkarten und umgerechnet 29.000 Dollar Überziehung. Die jungen Chinesen sparen nicht mehr wie die alten, sondern kopieren die Verschwendungssucht der Amis. Man darf gespannt sein, was aus dem Easy Credit der chin. Banken wird, wenn die Kredite faul werden. Die Schuldner kommen, anders als in USA, ins Gefängnis, wenn Angehörige sie nicht "freikaufen".


http://edition.cnn.com/2009/BUSINESS/11/10/....credit.debt/index.html

 

Chinese credit card debt mounts

Peking, China (CNN) -- The world economy is placing a bet on its future with China, but some Chinese are placing bets on their future with plastic.

In rebalancing the world economy, analysts have said U.S. citizens should take cues from the Chinese, where 40 cents of every dollar of disposable income is saved, compared to 3 cents of every dollar in the U.S.

But there are worrying signs in China that some young consumers are starting to emulate the worst habits of U.S. consumers -- like 27-year-old Yuan Shuai in Beijing, whose credit card bets on his future have turned into overwhelming debts. In the last two years, he got seven cards from seven banks and wracked up $29,000 in debts.

"I spent money on eating and having fun," he said. "That's all."

Unemployed and studying to be a taxi driver, Yuan now has debt collectors from banks turning to his father, Yuan Yizhong, for bill payment. "The banks told me they could lend to him because he's an adult," his father says. "Now they hold me responsible and threatened me."

With no laws for bankruptcy protection in China, those threats can be real. "If you cannot pay it back you either have to go to parents or friends to pay back for you, or you got to jail," said Yeongwen Chiang, a consumer expert.

Credit card issuance is up 32 percent in China in the past year, according to China Market Research and the National Bureau of Statistics. Credit card debt is up more than 130 percent to $838 million. That still pales compared to U.S. credit card debt, but the quick rise have some observers alarmed.

With the decrease in exports during financial crisis, China has been working to build domestic consumption, offering subsidies on cars, home appliances and other big ticket items. That has helped China to continue to grow through the recession. During the October holiday week celebrating the 60th anniversary of the People's Republic of China, Chinese poured $83 billion into the economy - a 20 percent increase in spending from the same holiday period last year.

By comparison, retail spending in the United States fell 6 percent in September compared to the same time last year.

But some of the increased spending in China is with money the consumers didn't have. In the first six months of this year, the number of Chinese consumer with credit card debts more than two months overdue rose 133 percent.

For the Yuan family, credit card debt will take years to pay back. "I have only one son, and he failed to live up to my expectations," Yuan's father said.

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thostar:

Geldschwemme, das Unwort des Jahres 2009

13
11.11.09 14:39
Da macht sich auch noch einer Sorgen, sowas aber auch...

www.boerse-go.de/nachricht/...ahren-WTI-Oel,a1933019,b187.html

Berlin (BoerseGo.de) - Von der Investmentgesellschaft DWS sorgt sich einem Bericht des “Handelsblatts” zufolge deren bekannter Deutschland-Chef Klaus Kaldermorgen um die weltweit gigantischen Staatsverschuldungen. Eine Heilung von Katastrophen wie die jüngste Finanzkrise mittels expansiver Geldpolitik werde durch eine nicht mehr wegzubringende Droge heraufbeschworen. Die Realwirtschaft werde dadurch nachhaltig geschwächt.

Kaldermorgen spricht weiters den extremen Kapitalbedarf für den US-Haushalt an. Das Finanzministerium müsse in diesem Jahr langfristige Schuldverschreibungen für rund 1800 Milliarden Dollar emittieren. Im nächsten Jahr steige das Volumen auf rund 2200 Milliarden Dollar. Als bedeutende Käufer der Papiere gelten China und Japan. Für größere Ankäufe seien grundsätzlich höhere Zinsen erforderlich. Höhere Zinsen könne sich die USA aber aus konjunkturellen Gründen nicht leisten. Daher seien die Chinesen nur über einen schwächeren Dollar zu Ankäufen zu bewegen. Der Euro habe gegenüber dem Dollar ein Aufwärtspotenzial auf 1,80 oder 1,90.

Kaldermorgen geht weiters davon aus, dass die stimulierenden Wirkungen der Konjunkturprogramme im nächsten Jahr allmählich nachlassen. Mit diesen Programmen hätten die Politiker ihr Pulver verschossen. Aufkäufe von Staatsanleihen durch Notenbanken seien keine dauerhaften Lösungen. Die Staatsschulden dürften daher das Wirtschaftswachstum massiv schwächen. Als besonders attraktive Anlage im nächsten Jahr sieht er Öl. Wenn die Notenbanken weiter reichlich Geld in die Märkte pumpen könne der Preis auf sein altes Hoch von 145 Dollar je Barrel steigen.
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thostar:

Vorsicht - Sarkasmus!

4
11.11.09 14:42
Geithner tritt für starken Dollar ein
www.boerse-go.de/nachricht/...llar-ein-Euro,a1972831,b117.html

New York (BoerseGo.de) - US-Finanzminister Timothy Geithner sieht in einem starkem Dollar ein nationales Anliegen. Die Regierung anerkenne die Bedeutung ihrer Rolle für das weltweite Finanzsystem. “Ich bin tief überzeugt, dass es zur Gesundung der Wirtschaft in den USA der Herstellung eines starken Dollars erfordert. Wegen der Bedeutung des Dollars für das internationale Finanzsystem tragen wir eine besondere Verantwortung. Dabei geht es um die Implementierung von Strategien, um nachhaltiges Vertrauen für weltweite Investoren herzustellen. Eine Politik des starken Dollars steht nicht im Gegensatz zu einer erwünschten Exportankurbelung. Ich glaube nicht, dass zwischen diesen beiden Strategien irgendein Widerspruch besteht”. Er bekräftigte seine frühere Aussage, dass, die USA die Herunterfahrung des aufgeblähten Haushaltsdefizits in Angriff nimmt, wenn sich die Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft als nachhaltig erweist. Gegenüber China richte er den Wunsch nach einer größeren Währungs-Flexibilität, führte Geithner gemäß Bloomberg am Mittwoch in Tokio gegenüber Journalisten weiter aus.
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sparki:

Carry Trade / Herdentrieb....

8
11.11.09 14:47

Moin,

ziemlich einseitige Positioniereung......  Bisher allerdings höchst erfolgreich.....

The only areas where the speculators (non-commercial accounts) are net short are in Treasuries and in the U.S. dollar. Everything else has massive net speculative longs and hence near-term vulnerable to a reversal

http://pragcap.com/something-big-is-abou-to-happen

Wird sicher "turbulent" sollte im Jahr 2025 der Trend mal kippen.... ;-) 

 

(Verkleinert auf 84%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 274291
Scarcity. That Is The Answer To The Question “Why Gold?” End Of Story !
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Anti Lemming:

Die Häuptlinge reden mit gespaltener Zunge

15
11.11.09 15:27

Was die aktuelle Lage so diffus macht ist, dass die Daten ja nach Interessenlage unterschiedlich interpretiert werden.

 

Die Fed

sieht das 3,5 % US-Wachstum im 3. Quartal als stimulationsgetrieben und bleibt dabei, die Zinsen bei Null zu lassen, um den zarten Aufschwung nicht zu gefährden. Sie verweist auch auf den maroden US-Arbeitsmarkt mit einer AL-Quote von nun 10,2 % - Tendenz immer noch steigend. Inflationsgefahren sieht die Fed kaum, weil die Core-Preis-Anstiege im Rahmen bleiben und die Produktionsauslastung der Industrie immer noch nahe dem 26-Jahrestief (68 % im Juni) liegt. Assetpreis-Inflation wird wohlwollend ignoriert - wohl wissend, dass die eigene Klientel (GS und Co.) kräftig am Gepushe verdient.

TENOR: Die Wirtschaft ist zu schwach für Zinserhöhungen. Der Dollar-Carrytrade und der Dollarverfall werden wohlwollend in Kauf genommen, weil dies die US-Exporte stützt und USA schleichend "entschuldet".

 

Der Aktienmarkt - die Analysten  

behandeln das 3,5 % Wachstum so, als wäre es organisch zustandegekommen. Ford stieg im Sommer um fast 50 %, weil mehr Autos verkauft wurden - egal, ob das ein Einmaleffekte aus "Cash for clunkers" waren oder nicht. Broker scheuen sich auch nicht, Autoaktien wegen der tollen Verkaufszahlen auf "strong buy" zu setzen.

Auch künftige Kursziele für die US-Indizes basieren darauf, die Zahlen für bare Münze zu nehmen und das aktuelle Wachstum linear hochzurechnen. Analysten ignorieren, dass die Stimulationseffekte temporär sind; ebenso gehen sie - hedonistisch - davon aus, dass die US-Statistikdaten korrekt sind und ein selbsttragender Aufschwung folgen wird. Die hohe AL-Quote und die Überschuldung sehen sie nicht als Gefahr, sondern fabulieren - neuerdings vermehrt - von einer "jobfreien Erholung" - ohne recht benennen zu können, was da eigentlich wachsen soll. Vielleicht wieder der Finanzsektor mit neuen Verbriefungen?

TENOR: Die Wirtschaft wächst stark, Aktien und deren Bewertungen werden entsprechend mitsteigen. Diese Analysten-Erwartungen fließen auch in die Mainstream-Wirtschaftspresse (Bubblevision) und Anlageempfehlungen ein.

 

Der Rohstoff/Ölmarkt

nimmt das Wachstum - wie der Aktienmarkt - für bare Münze und rechnet wegen wirtschaftlicher Erholung mit künftig stärkerer Nachfrage, die jetzt schon eingepreist wird - obwohl z. B. beim Öl die Nachfrage noch fällt und die IEA-Prognose für den Verbrauch in 2010 sogar gesenkt wurde. Hardliner in diesem Segment verweisen auch auf starke Inflationsgefahren wegen des "Gelddruckens" der Fed (die der Bondsmarkt ignoriert) und predigen die Flucht in "Hard Assets". Im Goldmarkt kursieren sogar Hyperinflations- und/oder Totalkollaps-Geschichten.

TENOR: Die Wirtschaft wächst, was Nachfrage bringt, und die Inflation läuft wegen des "Gelddruckens" aus dem Ruder, was Rohstoffe zu "Wertobjekten" macht, die vor Dollarverfall schützen.

 

Der Bondmarkt

sieht die Lage ähnlich wie die Fed. 30-jährige Staatsanleihen dürften den Bietern bei der heutigen Auktion mit 4,4 % Rendite angedient werden. Drohte wirklich eine große Inflation (was ich nicht ausschließen will), müssten die Longbonds-Käufer mit starken Kursverlusten rechnen. Es gab in der Zeit hoher US-Inflation in den 1970/80er-Jahren Zeiten, als die 30-jährigen mit nur 44 % des Nominalwerts gehandelt wurden - bei 17 % Zinsrendite. Das konnte man zwar aussitzen, brauchte aber viele Jahre Sitzfleisch. Langläufer würden auch bei einem AAA-Verlust der USA leiden sowie bei der nicht auszuschließenden Gefahr einer US-Zahlungsunfähigkeit (Argentinieneffekt). Manche sehen US-Langläufer auch als gute Anlageobjekte, weil Deflation droht.

TENOR: US-Bonds werden immer noch als sicher gewertet. Inflationsgefahren werden als niedrig eingestuft. Bei Deflation böten Bonds Zins- und Kursgewinne.

 


 

All diese Interpretationen decken sich mit den jeweiligen Gruppen-Interessen. Die Wirtschaftspresse mäandert je nach Laune zwischen diesen vier Szenarien hin und her, mit Schwerpunkt bei (2).

Ich selber halte ein Deflations- (4) oder Stagflations-Szenario für am wahrscheinlichsten.

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