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Der USA Bären-Thread


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pfeifenlümmel:

so langsam

3
09.11.09 20:25
sollte man mit den calls wieder aussteigen.
Antworten
pfeifenlümmel:

zu # 175

2
09.11.09 20:35
Bei 2,4% an einem Tag sollte man nicht zu gierig werden und sein Pulver für shorts trocken halten.
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Anti Lemming:

Commercials sind extrem short auf Commodities

20
09.11.09 21:42

während Hedgefonds massiv long und gleichzeitig "short Dollar" sind (Anhang unten).

Solche Extreme führen in "normalen Märkten" oft zu scharfen Abwärts-Korrekturen. Wir haben allerdings keinen normalen Markt. Was nicht ist, kann aber noch werden.

Die Saudis wollen das Öl nicht auf 100 Dollar steigen sehen, weil sie Angst haben, dass dies die zarten wirtschaftlichen  Erholungen kaputtmacht. Sie streben 75 Dollar als Zielzone für Öl an. Da sie dafür auch Pumpen anwerfen, sollte man das ernst nehmen.

Die Gegenseite sind Hedgefonds - die das nicht ernst nehmen! - und massive Wetten (mit Optionen) eingegangen sind, dass Öl nächsten März über 100 Dollar steht. Wenn viele Calls im Markt sind und die Saudis stärker fördern, steht dies weiteren Ölpreis-Anstiegen eher im Wege. Dann droht eher eine Verkaufspanik bei den HF-Calls. Ich geb das Szenario "2008 revisited" noch nicht auf.

Der heutige starke Anstieg an den US-Börsen hat mehrere Gründe. Obama hat über's WE die Health-Care-Novelle unterzeichnet sowie die Hauskaufzulage, AL-Bezüge und Verlust-Abschreibungsfristen für Firmen längert. Außerdem hat der Dollar 1,50 überschritten und dem Commodity-Reflationstrade einen neuen Schub gegeben. So stiegen z. B. in USA Kohlen-Aktien um 5 % usw. Hier dürften auch HF ihre Finger im Spiel haben.

Die HF gehen, wie schon 2008, stur charttechnisch vor und ignorieren die Fundamentals. Das führt über kurz oder lang zum Fiasko (siehe Nasdaq nach März 2000). Die einzige "pseudo-fundamentale Orientierung", nach der sich die HF (und zig Trader)  richten, ist Inflationserwartung, die ihnen die Rechtfertigung für das Hochkaufen der Rohstoffe liefert. In den harten Zahlen (wie PPI) ist allerdings bislang noch kein Inflationstrend erkennbar. Er wäre auch ungewöhnlich bei der aktuell rekordhohen AL-Quote (keine Preismacht für Jobsucher) und der mit 70 % sehr niedrigen Industrieauslastung, die von deflationären Überkapazitäten zeugt.

(Verkleinert auf 84%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 273795
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Kicky:

Zimbabwe für risikobereite Investoren

4
10.11.09 01:23
ist wieder alles im Lot nachdem man nur noch in Dollar handelt funktioniert sogar die Börse wieder,Volumen ist 20fach höher,London-listed metals group Mwana Africa eröffnet wieder die Minen und die Freda Rebecca Mine bringt massig Gold.Mugabe ist 85 und For brave investors, it is the ultimate rebound story.
www.telegraph.co.uk/finance/comment/...e-turnaround-story.html
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Kicky:

und Barclays mit dem grössten Gewinn jemals

4
10.11.09 01:25
Britain's second biggest bank is expected on Tuesday to announce group profits of £1.5bn for the three months to September, backing analyst estimates that full-year profits will tip a record-breaking £11bn.

The investment banking arm, Barclay Capital, is expected to be the principal money driver, generating revenues of £4.6bn and raising expectations that key bankers will be in line for multi-million pound bonuses. ....

www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/...-ever-profits.html
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Kicky:

New Yorks Finanzkrise verschlimmert

11
10.11.09 01:31
www.nytimes.com/2009/11/10/nyregion/10paterson.html?_r=1
......he warned that New York was rapidly running out of cash to meet its obligations.

"We stand on the brink of a financial challenge of unprecedented magnitude in the history of this state,” he added. “This is a historic moment. We’re going to have to make historic decisions.”

The state’s budget crisis and the negotiations between the governor and lawmakers over how to confront it have raised a fundamental question: Can New York, which is more generous in its social welfare programs than any other state, afford to continue to finance its expansive health care safety net and generous education spending?

......A growing number of budget experts believe that New York can no longer afford to spend so much in the wake of the economic crisis, rising unemployment, the collapse of the stock market and the travails on Wall Street — the state’s main fiscal engine. While the state faces a deficit of more than $3 billion for the remaining four and a half months of this fiscal year, the greater worries among state officials are the unprecedented deficits the state faces in 2011 and 2012, after federal stimulus financing and a temporary tax increase on the wealthy expire.

“We’re going to fall of a cliff unless we get our revenues and our expenditures in true sync,” said Lt. Gov. Richard Ravitch, the administration’s point man in budget negotiations with the Legislature. ...

Education and health care advocates, however, have angrily opposed proposed cuts to Medicaid and school financing, the two largest parts of the state’s budget, and the powerful labor unions that dominate debate in the capital are determined to fight them.....
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sparki:

China Credit Bubble

8
10.11.09 07:16
Moin,

wie hoch da wohl der Anteil der zukünftigen faulen Kredite sein wird....

Ich tippe mal auf nördlich von 25%.....

Kein Wunder das Moody´s fast alle Banken herauf gestuft hat....;-) Die Begründung spricht Bände......

TOKYO (MarketWatch) -- Chinese banking shares enjoyed a broad advance Tuesday, a day after Moody's Investors Service lifted its ratings outlook for many Chinese lenders, as well as those for China and Hong Kong sovereign ratings.

The ratings agency attributed the outlook upgrade to recognition of strong government support and the likelihood Beijing will continue to back the institutions
Der USA Bären-Thread 273878
Scarcity. That Is The Answer To The Question “Why Gold?” End Of Story !
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permanent:

Deutsche Wirtschaft holt rasant auf

10
10.11.09 07:35

Dank guter Produktionszahlen kann die deutsche Wirtschaft für das vierte Quartal mit einem unerwartet starken Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) rechnen. Der Schlussspurt in diesem Jahr wird laut Handelsblatt-Barclays-Indikator zudem eine gute Ausgangslage für das kommende Jahr liefern. Dann dürfte die hiesige Wirtschaftsleistung noch deutlicher zulegen.

http://www.handelsblatt.com/politik/...schaft-holt-rasant-auf;2481169

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Stöffen:

Förmlich explodiert

15
10.11.09 08:29
ist gestern der McClellan-Oszillator, welcher mit Riesenschritten in Richtung Norden treibt. Der SPX hat im Daily nun auch den 20er SMA (1071 Punkte) sowie bereits vorher den 50er SMA (1056 Punkte) satt durchstossen, die vorherigen Widerstände fungieren somit wieder als Unterstützung. Der RSI bewegt sich ebenfalls mit knapp über 60 in Richtung Oberbought-Bereich, MACD-Linie kreuzt aktuell die Signallinie von unten nach oben. Mit Shorts sollte man mMn noch vorsichtig sein, Longs evtl. enger absichern.
(Verkleinert auf 83%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 273886
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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permanent:

US-T-Bonds: Obama braucht Geld

14
10.11.09 09:43

US-T-Bonds: Obama braucht Geld

von Andreas Wolf

Liebe Leserin, lieber Leser,

seit Ende des vergangenen Jahres ist am US-Anleihemarkt nicht mehr alles wie es mal war. Nachdem die US-Notenbank ihre Leitzinsen bis auf 0,25 Prozent gesenkt hat, legte sie ein massives Kaufprogramm für Staats- und Unternehmensanleihen auf. In der Folge kam es mit der Erholung der Aktienmärkte zwar zu einem moderaten Zinsanstieg, doch fiel dieser wegen des Eingriffs der Notenbanker wesentlich harmloser als gewöhnlich. Auf der anderen Seite profitiert der Anleihemarkt wegen des gestörten Verhältnisses von Angebot und Nachfrage auch nur sehr begrenzt von zwischenzeitlichen Erholungsphasen.

Viele Marktteilnehmer sind über die aktuellen Marktverhältnisse nicht erfreut, denn sie tragen ein gewisses Maß an Unsicherheit in den Markt. Je näher eine durchgreifende wirtschaftliche Erholung in den USA rückt, desto eher wird die US-Notenbank ihre Stützungskäufe verringern. Eine ausgeprägte Korrektur könnte dann zu erheblichen Kursverlusten für Anleihebesitzer führen. Die Federal Reserve steht also mit dem geordneten Rückzug vom Anleihemarkt eine heikle Aufgabe bevor, die sich nicht mehr lange aufschieben lässt.

Immerhin haben die künstlichen Käufe und Maßnahmen zur Stützung des Finanzsystems das Volumen der Notenbank- Bilanz innerhalb von knapp 18 Monaten nahezu verdreifacht. Schon aus ordnungspolitischen Gründen müssen die Notenbanker dieser Entwicklung in absehbarer Zeit entgegensteuern.

Haushaltloch wächst schneller als prognostiziert


Würden wir uns in normalen Wirtschafts-Zyklen bewegen, hätte der US-Dollar in der jüngsten Vergangenheit schon viel stärker von den steigenden Konjunkturindikatoren profitiert. Doch die Finanzierung zweier Kriege im Irak und in Afghanistan sowie zweier Konjunkturpakete im Gesamtumfang von 1,7 Billionen US - Dollar erweisen sich als schwere Hypothek für die Regierung Obama. In diesem Jahr müssen die USA ein Haushaltsdefizit von mindestens 2,1 Billionen US-Dollar finanzieren.

Gemessen an dem für die kommenden Jahre prognostiziertem Haushaltloch in Deutschland von geschätzten 330 Milliarden Euro kommt das einem Offenbarungseid gleich. Die Finanzmärkte haben diese Tatsache lange ignoriert, auch in der Hoffnung, die Regierung Obama würde die Verschuldungspolitik deutlich begrenzen. Doch anstatt den Etat für 2010 konsequent mit einem Abbau der Subventionen zu entlasten, hat Obama den zunächst unvermeidlichen Konjunkturpaketen auch noch großzügige Rettungspakete für den einen oder anderen Lobbybereich hinzugefügt.

Dazu gesellen sich nun auch die zunehmenden Finanzierungsprobleme einzelner Bundesstaaten wie Kalifornien oder South Carolina. Die mittlere Finanzplanung steht deshalb auf wackligen Füßen. Die Last der Verschuldungspolitik tragen zuerst der Rentenmarkt und später, in noch größerem Umfang, die amerikanischen Steuerzahler. Für die US-Wirtschaft wird sich diese Politik als großer Bumerang erweisen, denn hinter dem Renditeanstieg am US-Rentenmarkt steht nichts anderes als ein Zinsanstieg, der Ausdruck des Misstrauens der Investoren gegenüber der Solidität der US-Finanzen ist.

Das Gelddrucken setzt sich fort

Die knappen Kassen sorgen unterdessen in der Emissionsabteilung für Bonds beim US-Finanzministerium seit Wochen Hochbetrieb. Marktbeobachter gehen davon aus, dass in diesem Jahr Anleihen über das gesamte Laufzeitenspektrum mit Fälligkeiten bis zu 30 Jahren im Umfang von rund 2 Billionen US-Dollar begeben werden. Mit der steigenden Attraktivität des Aktienmarktes nimmt aber auch die Risikofreudigkeit der Investoren am Anleihemarkt wieder zu.
Die Auswirkungen sind an den Preisen für die bestehenden Rentenpapiere abzulesen. Da die Regierung zur erfolgreichen Vermarktung ihrer neuen Anleihen zum Teil Kupons mit einer hohen Verzinsung anbieten muss, setzt das die Preise für die alten, noch laufenden Bonds stärker unter Druck. Vor allem das lange Laufzeitenende über 30 Jahre verzeichnete seit Jahresanfang deutlichere Verluste. In den vergangenen drei Monaten konnte sich die Rendite aber zumindest etwas stabilisieren.

Kritisch wird es für den Markt, wenn Inflationssorgen wieder die Oberhand gewinnen. Im Rahmen der Ausweitung der Geldmenge ist die Gefahr einer Geldentwertung allgegenwärtig. Da die US-Notenbank bewusst das Risiko einer US-Dollar-Abwertung einkalkuliert, sind Verwerfungen am US-Rentenmarkt nicht auszuschließen. Eine Verschärfung des zinspolitischen Kurses und damit wieder deutlich steigende Renditen am Anleihemarkt sind aber nicht vor Herbst 2010 zu erwarten. Das politische Umfeld in den USA lässt eine frühere Kursänderung nicht zu. Die Zinsen könnten also zwischenzeitlich nochmal deutlich sinken.

Der USA Bären-Thread 6867727enl.fid-newsletter.de/imgproxy/img/...TAATSANLEIHEN101109.png" style="max-width:560px" />

12-Monats-Hoch sollte erreicht werden

Der Rally am US-Rentenmarkt im Jahr 2008 folgt seit Beginn dieses Jahres eine Konsolidierung im Rahmen eines moderaten Abwärtstrendkanals. Zweifel verschiedener Kreditrating-Agenturen wie Standard & Poors oder Moody's, dass bei der Fortsetzung des Tempos der gegenwärtigen Verschuldungspolitik der USA die erstklassige Bonitätsnote gehalten werden könnte, setzte die Kurse weiter unter Druck.

Technische Indikatoren weisen aber kurzfristig darauf hin, dass es wohl zu einem weiteren Test der Hochpunkte des vergangenen Herbstes kommen könnte. Als wesentliche Unterstützung des derzeitigen Niveaus dienen sowohl der aktuelle Verlauf der steigenden 200-Tage-Durchschnittslinie, als auch der untere Rand des gültigen Abwärtstrendkanals, der momentan bei 115,5 Prozent anzusiedeln ist. Zudem zeigen sich die wichtigen Indikatoren MACD und Relative-Stärke-Index bereits auf niedrigen Niveaus, so dass nur eine leichte Entspannung am Rentenmarkt bereits zu Kaufsignalen führen könnte.

Ein Heranlaufen an den starken Widerstandsbereich bei 118,50 Prozent sollte in den nächsten Wochen ein weiterer Schub in Richtung 122 Prozent folgen. Die kurzfristigen Durchschnitte 38-und 50-Tage stellen wegen ihres seitwärts gerichteten Verlaufs keine Hürde dar. Ein Abgleiten unter 115,50 Punkte würde alternativ Kursverluste bis an die Unterstützung um 113 Prozent auslösen.

Antworten
Anti Lemming:

US-Inflation oder Deflation?

11
10.11.09 11:02
Diese Frage beschäftigt uns ja schon länger.

Während der Gold- und Rohstoffmarkt inkl. Öl zurzeit massiv auf Inflation setzt (Stichwort: "Gelddrucken der Fed"), halten sich am Bonds-Markt - der relevant ist, weil dort sehr große Summen bewegt werden (das Bonds-Volumen hat ca. das 5-fache Volumen des Aktienmarktes) - die Inflationserwartungen zurzeit noch in Grenzen. Allerdings sind die Longbonds-Kurse künstlich nach oben manipuliert, da die Fed sie durch Stützungskäufe (QE) "verfälscht".

Dennoch sehe ich Inflation erst als erwiesen an, wenn diese sich in generellen Preisanstiegen und einem Fall des Kurses 30-jähriger US-Staatsanleihen (Chart unten) unter die Unterstützung bei 115 bemerkbar macht. Dem Bondsmarkt traue ich bezüglich Inflation noch das höchste Urteilsvermögen zu. Gäben US-Langläufer deutlich nach, wäre das ein Alarmsignal - auch für die US-Wirtschaft, weil dann Firmenkredite und Hypokredite (die sich an den Longbonds-Zinsen orientieren) deutlich teurer würden. In dem Fall droht Stagflation.

Fallende Long-Bondskurse würden auch die aktuell hohe Liquidität mindern. Kaum eine Firma wagt es, größere Investitionen "am kurzen Ende" zu finanzieren. Wenn sie es dennoch wagt, kann die Chose schnell wie bei der Depfa (HRE) in der Pleite oder  in Zwangsverstaatlichung enden.

Auch US-Aktien dürften bei Longbonds-Schwäche abgeben (wegen steigender Kreditkosten und geringerer Liquidität), während der Dollar anziehen könnte (attraktivere Anleihenrenditen). Der stärkere Dollar und die sinkende Liquidität würden zugleich die Luft aus dem Dollar-Carrytrade - speziell in Rohstoffen - entweichen lassen. [Das Alternativ-Szenario der "Doomsdayer" wäre, dass wir Panikverkäufe bei den Langläufern sehen, die mit Dollarschwäche einhergeht, weil Ausländer aus US-Assets aller Art fliehen. Gleichzeitig würden aber wohl die Amis selbst (die das meiste Geld haben) in den Dollar zurückfliehen, was dieses Szenario fraglich macht.]

Sollten meine obigen Überlegungen zutreffend sein, hängt die Zukunft der Märkte in hohem Maß von den US-Longbonds-Kursen und dem Dollar-Kurs ab.

Aber auch stark anziehende Longbonds-Kurse wären ein Gefahrensignal, weil dies Deflation signalisiert. Bei Deflation würde die Fed die Leitzinsen länger bei Null halten können, was die Dollar-Carrytrades (Blähungen aller Art) beflügelt.  Es könnte dann bei dem Paradox bleiben, dass US-Börsen umso höher steigen, je stärker die US-Wirtschaft schwächelt. Andererseits schrumpft bei Deflation die Wirtschaft, so dass sich Aktienanstiege (durch Carrytrade-Finanzierung) immer stärker mit der Realität beißen.

In einem Goldilocks-Szenario würde sich die Fed geschickt zwischen beiden Szenarien hindurchschlängeln. Die 30-jährigen würden dann im unten eingezeichneten Trendkanal zwischen 115 und 125 seitwärts laufen - und US-Aktien wohl ebenfalls (leicht steigend).



FAZIT: Gefahr droht den US-Aktien, wenn die 30-jährigen den Trendkanal zwischen 115 und 125 verlassen. Ein Fall unter 115 wäre vermutlich nachteiliger als ein Anstieg über 125.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 273937
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Anti Lemming:

ZEW fällt fast 5 Punkte

6
10.11.09 11:05
5:01 German Nov. ZEW index slips to 51.1 vs. 56.0 Oct.

Für mich hängt das mit dem starken Euro zusammen, der die Exporte der EU-Staaten dämpft. Auch dies zeigt, dass man den Dollar-Carrytrade nicht endlos blähen kann.

EUR/USD gibt auch die Nachricht hin leicht nach (1,4975).
Antworten
Anti Lemming:

Die Analysten

3
10.11.09 11:10
hatten es wieder mal nicht kommen sehen. Hier die HSBC-Prognose zum ZEW:
Der USA Bären-Thread 273947
Antworten
Anti Lemming:

Gas-Markt vor massivem Preisrutsch

8
10.11.09 11:24
Wie lange werden die Ölzocker dann das Öl teuer halten können? Gas und Öl sind ja - z. B. bei Heizungen - Substitute.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/rohstoffe/...srutsch/50035270.html
Antworten
Anti Lemming:

Frankreich: Industrieproduktion gesunken

7
10.11.09 11:30
um 1 %. Analysten hatten 1,5 % Anstieg erwartet...



08:45 (MEZ)
Land: Frankreich

Veröffentlichung der Zahlen zur französischen Industrieproduktion ("Indice de la production industrielle") für September 2009

Die französische Industrieproduktion im September gegenüber dem Vormonat um 1,5 % gesunken. Erwartet wurde ein Anstieg um 1,0 %.



Der Konsum in Frankreich liegt in etwa auf dem Level Chinas...
Antworten
nightfly:

zu # 52178

2
10.11.09 11:36
AL-Bezüge ??
Ach daher weht der Wind.
Obama bezahlt Dich ,damit Du hier den Kontraindikator mimst.
Macht Sinn.
;-)
Hang them higher. (Bären-Thread #51166)
Antworten
Anti Lemming:

Wasnlos, nighfly

2
10.11.09 11:40
Bist Du im Nachtflug wieder auf dem Pisspott gelandet? ;-)
Antworten
nightfly:

yap

3
10.11.09 11:45
wenn ich mir den EUR/USD anschaue, bekomme ich ganz feuchte Augen...,
aber nicht vor Rührung.
Hätte doch einen DAX-Long dazu kaufen sollen,
aber das wäre ja bullisch gewesen...
Hang them higher. (Bären-Thread #51166)
Antworten
Anti Lemming:

Hättest die Post kaufen sollen - DER Bringer!

8
10.11.09 11:53
Zu den größten Gewinnern im Dax zählten die Aktien der Deutschen Post mit Aufschlägen von 1,4 Prozent. Hier werde weiter auf ein höheres Briefporto in Deutschland spekuliert, begründete ein Börsianer das Kursplus.

wörtlich aus: www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...bkrise-ein;2481425



Hintergrund-Info: Email soll nach vorläufiger Info des Postminsters demnächst mit einer GEZ-Abgabe belegt werden, weil auch Fernseh-Filme als Anhang übermittelt werden können.
Antworten
relaxed:

#52194 Das GEZ-Abzock-Argument war doch ein Witz?

8
10.11.09 11:58
Ich kann ne Fernsehfilm-DVD auch als Päckchen schicken ohne GEZ-Gebühr oder nicht?

Bei der politischen Elite keimen in mir Zweifel, ob ich den Unterschied zwischen Satire und Realität noch erkennen kann. ;-))
Antworten
Anti Lemming:

relaxed

4
10.11.09 12:04
bei Päckchen ist in der kommenden Preiserhöhung schon eine GEZ-Pauschale enthalten. Es werden ja laufend Medienträger verschickt.
Antworten
Ischariot MD:

GEMA,

5
10.11.09 13:20
Urheberrechtsabgabe, Kopierabgabe ... da schwillt mir gleich der Kamm, wenn ich sowas höre.
de.wikipedia.org/wiki/Pauschalabgabe
Derartige staatlich eingetriebene Zwangsabgaben ('Gebühren') wecken nämlich massive Begehrlichkeiten ... z.B. nach einer Kulturabgabe, Medienabgabe o.ä., die von der Lobby in die Legislative gedrückt, vom Staat eingetrieben und anschließend von den Oberfunktionären der 'Kulturschaffenden' nach dem Günstlingsprinzip verteilt wird ... wird kommen, sag ich Euch. Sind wir bei Ariva auch nicht unschuldig dran, wo wir doch so gerne den Gratis-Content des investigativen Finanzjournalismus hier so gerne copy&pasten
Antworten
thostar:

Ist ein Markt ohne Manipulation noch möglich?

7
10.11.09 14:27
Da ja offensichtlich die Preistreiberei ganz im Sinne der Upper Class zu sein scheint und die Middle Class wie immer begeistert applaudiert (hurra die Rally geht weiter), während sie gerade geschröpft wird ohne es zu merken, stelle ich mir die Frage, was denn die Herren endlich wieder zur Vernunft bringen könnte und zur Rückkehr zum Standard-kapitalismus (Buy and Hold..) bewegen könnte.

1. Die Weigerung der EU, weiterhin der Trottel Amerikas zu sein, indem sie anfangen, zur Abwechslung die eigene Währung abzuwerten, um seine Exporte zu fördern. zB Leitzins runter. Werden sie nicht machen, da EZB auch Freunde zB bei GS hat.. Andere Meinungen dazu?

2. Ein prominenter Bankrott vorzugsweise eines ganzen amerikanischen Staates, um den Dollar heimzuholen.
Ich denke man braucht auf eine ausgewogene Geldpolitik der FED nicht zu warten; dieser Ausgleich muss erzwungen werden, sonst wird das Spiel auf die Spitze getrieben bis es platzt.

3. Einfach ein grosser Stromausfall an der Wallstreet - Würde mich freuen wie Osterhase, wenn so was passieren würde und plötzlich nicht mehr die Preistreiber pushen, sondern der Markt wieder regiert... speziell den Ölpreis würde ich dann gerne sehen, wo er hingehen würde...

Die 4. Möglichkeit, die wahrscheinlich passieren wird und den Crash auslösen wird, kenne ich leider nicht ;-)
Antworten
Anti Lemming:

Small-business owners skeptical of recovery

2
10.11.09 16:03
www.marketwatch.com/story/...-skeptical-of-recovery-2009-11-10
Antworten
permanent:

Jobless Rate to Hit 10.5%, Keeping Fed in Box: Pol

2
10.11.09 16:22

(Thema jenseits des Bärenthread : http://www.ariva.de/forum/Eastmain-RESOURCES-393583)

Jobless Rate to Hit 10.5%, Keeping Fed in Box: Poll
ECONOMY, POLL, REUTERS, UNEMPLOYMENT, EMPLOYMENT, JOBLESS, UNEMPLOYMENT RATE
CNBC.com
| 10 Nov 2009 | 08:48 AM ET

Unemployment in the United States will shoot to 10.5 percent by the middle of next year, constraining the Federal Reserve's ability to raise interest rates, according to economists surveyed by Reuters.

 

The survey's findings, drawn from a sample of around 50 economists across the U.S. and Europe, come on the heels of a government report on Friday showing that the nation's jobless rate jumped to a 26-1/2-year high of 10.2 percent in October.

Stubbornly high unemployment has raised fears that the economy's recovery from the most brutal recession since the 1930s may be accompanied by little job creation and slow down the growth momentum next year.

If the unemployment rate rises to 10.5 percent as predicted in the survey, it will be just shy of the 10.8 percent peak during the 1982 recession, which was the highest since 1948.

In the previous poll, economists were expecting the jobless rate to top 10.1 percent by the first quarter of 2010.

 

With the unemployment rate yet to peak, the survey predicted the Federal Reserve would not start raising interest rates before the third quarter of next year. That was unchanged from the findings of October's poll.

The U.S. central bank last week held overnight interest rate close to zero and said it expected to keep them low for an "extended period."

Growth to Slow

"Historically the Fed has not started hiking until 12 to 18 months after the peak in the unemployment rate. The outlook for the beginning part of next year in terms of growth is still very uncertain and for all for next year," said Zach Pandl, an economist at Nomura Securities International in New York.

Economic growth in the fourth quarter was forecast to slow somewhat from July-September's brisk pace, in part due to sluggish consumer spending as a result of the high unemployment.

The U.S. economy grew at a 3.5 percent annual rate in the third quarter, largely driven by government stimulus programs—including the "cash for clunkers" program—and breaking four straight quarters of decline.

 

Even with the expected pull back in gross domestic product (GDP) growth as some of the impetus from the auto incentives fades, economists saw only a 20 percent chance of a double-dip recession—a scenario where the economy perks up temporarily only to contract again.

"The double-dip scenario is based largely on policy mistakes—either more fiscal stimulus is needed but unavailable, or the Fed raises short-term interest rates too soon," said Scott Brown chief economist at Raymond James & Associates in Petersburg, Fla.

"The drop off in fiscal stimulus will be a drag on GDP growth later next year, but the Fed should remain accommodative."

The survey forecast real GDP growing at an annualized rate of 3.0 percent in the fourth quarter, moderating to 2.5 percent in the first three months of 2010. In October GDP was seen at 2.4 percent in the October-December period and 2.3 percent in the first quarter.

Economists expect the rebuilding of inventories, which have been drawn down to record lows to meet sluggish demand, to support growth in the coming quarters. Some warned that troubles in the commercial real estate market posed a risk to growth prospects.

 

"Rising vacancies undermine spending on structures while low utilization restricts capital spending on expansion," said Morgan Keegan's Donald Ratajczak.

"When the inventories are right-sized, the economy will need some wealth appreciation and certainly real income to sustain growth. I think that will eventually happen."

Given the economic slack, inflation pressures were expected to remain muted, buying the Fed more time before withdrawing the support it is lending the economy.

The survey forecast the core consumer price index, excluding food and energy costs, would average 1.7 percent in 2009 and brake sharply to 1.2 percent in 2010.

The core inflation measure, which strips out food and energy prices and is favored by policymakers, had been expected to average 1.6 percent this year and 1.3 percent in 2010 when the same economists were polled last month.

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