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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf Deutsche Bank AG

Strategie Hebel
Steigender Deutsche Bank AG-Kurs 5,00 10,20 20,43
Fallender Deutsche Bank AG-Kurs 13,98 15,11 19,70
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB29GK1 , DE000NB4N8S1 , DE000NB4V3V6 , DE000NB4F0Y6 , DE000NB4F0X8 , DE000NB4FBC6 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Gold 4.330,3 $ -0,32% Perf. seit Threadbeginn:   +453,11%
 
Börsensieger:

Ach ne Bondblase

6
04.09.10 23:26
Nervosität am Kapitalmarkt                            

"Aktienkult" gegen "Bondblase"

                                                                           

                Für die Citigroup ist die seit den 50er-Jahren  herrschende große Zeit der Aktien vorbei. Dagegen warnt die  Versicherungsgesellschaft Axa vor dem Platzen der Bondblase. Beide  blicken mit Spannung auf US-Präsident Obama.      

Aus Sicht der Citigroup geht der "Aktienkult" zu Ende. "Die Zeit,  während der Investoren Aktien gegenüber Anleihen bevorzugten, ist  vorbei", schreibt Citigroup-Stratege Robert Buckland in einem  Researchbericht. Festverzinsliche Wertpapiere hätten von diesem Trend  profitiert und besser abgeschnitten als Aktien.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...ase/50165408.html

Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.
Antworten
Sommerer.:

Holen Sie ihr Geld von der Bank

9
05.09.10 09:33
krisenfrei.wordpress.com/2010/09/04/...-ihr-geld-von-der-bank/

… bevor es andere machen oder der Staat es einkassiert.
Wie lange unser Geld auf der Bank noch sicher ist, weiß niemand. Zwar hat uns die Kanzlerin, Frau Merkel, am 5. Oktober 2008 vermittelt: „Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind.“ Sicher ist gar nichts in diesem kaputten Geldsystem. Was aber sollte sie auch sagen? Sie musste es sagen, um die Sparer zu beruhigen, damit diese nicht panikartig ihr Geld von den Banken abzogen.
Dann nämlich wäre das Bankenchaos groß gewesen. Die letzten, die sich in die Schlange eingereiht hätten, um ihr Geld abzuholen, wären aller Wahrscheinlichkeit nach leer ausgegangen.
So sieht das aus, wenn Bankkunden um ihr Geld fürchten.
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 343026
Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,dann richtet das Volk und dann gnade Euch Gott.
Antworten
Tony Ford:

@maba #22641

7
05.09.10 09:57
Der Unterschied zwischen unseren Ansichten ist nicht das Problem als Solches, denn auch ich finde, dass wir ein Problem haben. Damit möchte ich die Politik absolut nicht in Schutz nehmen und Friede Freude Eierkuchen verbreiten.
Also nur weil ich nicht dem Weg der Konfliktbewältigung zustimme, bedeutet es nicht, dass ich den Konflikt nicht erkennen will.

Der Unterschied zwischen uns liegt bei der Art und Weise, wie man den Konflikt lösen soll. Und da zeigt die Vergangenheit und auch die Verhaltensforschung, dass der Weg Sarrazin zu 80% der falsche Weg ist.
Konflikte löst man nie durch eine "Hau-Drauf"-Aktion bzw. emotional-lastigen Argumenten.
Konflikte löst man auch nicht, wenn jeder von seiner Seite aus über andere Menschengruppen urteilt, doch die Familien und deren Argumente/Gründe nicht kennt und sich nicht die Mühe macht, quasi pauschalisiert und falsche Schlussfolgerungen zieht, wie es Sarrazin getan hat.
Konflikte löst man nur auf sachlicher Ebene und einem guten Verhältnis und vor allem hohem Vertrauen.
D.h. man zeigt vollkommen sachlich die Probleme die existieren, lässt die Imigranten selbst zu Wort kommen und versucht gemeinsam und in Kooperation eine Lösung zu finden.
Es kann gut sein, dass da nicht gleich alle mitziehen, doch dann muss man permanent dran bleiben und immer wieder nachhaken und betonen, dass es uns wichtig ist, die Leute zu integrieren.

Dabei mache ich mittlerweile keinen Unterschied mehr zwischen Ausländern oder Deutsche, für mich zählt einzig und allein der Mensch selbst und so sollte man es auch sehen und endlich mal von der Patriotismuswelle herunterkommen, schließlich wollen wir doch auch die Länder bereisen und mit ausländischen Unternehmen Handel und Kooperationen betreiben.
Über kurz oder lang müssen wir uns also arrangieren und je eher und besser wir dies tun, desto weniger Probleme mit Imigranten werden wir zukünftig haben.
Antworten
Anti Lemming:

US-Staatsanleihen = Zertifikate zur Konfiskation?

13
05.09.10 10:38
Diese These vertritt der US-Hedgefonds-Profi Doug Kass, allerdings als Aktien- und US-Ökonomie-Bulle. Kass glaubt, dass US-Staatsanleihen bei den aktuellen Höchstkursen der "Short des Jahrhunderts" seien. Ich teile seine Thesen nicht:

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2730#jumppos68253

Man kann freilich auch aus ganz anderen Gründen bärisch bezüglich der Langzeitperspektive der US-Staatsfinanzen (inkl. Staatsanleihen) sein - wie eben die Gold-Anhänger. Meine Langzeiterwartung ist gemäßigter: Ich erwarte - womöglich als "Krönung" des kommenden deflatorischen  "Big Unwind" (der bei den Euro-PIIGS bereits begonnen hat) - eine temporäre Zuspitzung inkl. deutlichem Kursverfall bei US-Staatsanleihen und dem US-Dollar, aber weder einen Bond-/Währungs-Crash noch eine Währungsreform.

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2730#jumppos68254

Wie Gold sich bei einer solchen "krisenhaften Zuspitzung" entwickeln wird, ist und bleibt die große Frage - und letztlich eine große Unbekannte. Goldjünger rechnen mit starken Anstiegen. Ich halte aber auch einen Rückgang des Goldpreises - parallel zur sonstigen "Entgasung" der Asset-Blasen - für nicht ausgeschlossen.
Antworten
Binnochda:

KLASSE Helikopter Ben USA

2
05.09.10 11:08

wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2010/09/...chwindigkeit.html

 

viel Spass

Antworten
Anti Lemming:

Mein Stich ins "braune Wespen-Nest"

21
05.09.10 11:42
Ich habe die letzten Beiträge in diesem Thread, den ich sonst nicht näher verfolge, gelesen und muss zugeben: Ich bin erschrocken darüber, was hier abgeht, insbesondere über die zunehmende Ausländerfeindlichkeit, die Sarazzins Faux Pas auf höchster Ebene nun offenbar wieder "salonfähig" gemacht hat.

Es ist mMn mal wieder typisch, dass in Zeiten einer latenten Staats-/Währungs-/Finanzkrise auf  Minderheiten eingedroschen wird (wie damals auf die Juden), obwohl die heutigen Türken und sonstigen Ausländer - oft hier geboren und in der Lebensführung (wenn auch mit unrühmlichen Ausnahmen) häufig kaum anders als "anständige Deutsche" - überhaupt nichts dafür können, dass die Großkopfigen bei den Banken und Landesbanken ein hyper-riskantes Spiel mit US- und PIIGS-Papieren gespielt haben und nun auf Kosten des Steuerzahlers ausgebailt werden.

Die dafür erforderlichen Sparmaßnahmen treffen jetzt Alle, obwohl die Zockerspielchen von einer grenzkriminellen Bänkster-Minderheit begangen wurden. Wieso richtet der Hass hier nicht gegen die wahren Verursacher?

Und was machen nun Diejenigen ("breite Masse"), die nun unter der resultierenden Spar- und Geldentwertungspolitik finanziell leiden - sei es durch erhöhte Steuerabgaben, sei des durch Entwertung mühsam erarbeiteter Ersparnisse? Sie driften - wie schon unter Adolf - nach rechts und dreschen auf Minderheiten ein, die keinesfalls als Verursacher der gegenwärtigen Finanzkrise gelten können. Die Türken im Lande verursachen keine 1000-Milliarden-Verluste wie die Bängster, das sind ganz andere Dimensionen.

Nicht zuletzt durch's Sarrazins "Juden-Gen"-Geschwafel werden die beim gemeinen Blödmichel ohnehin insgeheim verhassten Ausländer mal wieder als Sündenböcke instrumentiert . Ich sag's daher noch einmal. Die wahren Krisenverursacher waren die Nieten in Nadelstreifen in den Vorstandsetagen unserer Großbanken. Sie haben sich in blinder Gier massiv verzockt und ihre Verluste - mit Billigung korrumpierter Politiker - anschließend erfolgreich auf den Schultern der Staats- und Steuerbürger abgeladen. Zockerverluste wurden zynisch"sozialisiert", während Gewinne - so die Zockerspielchen denn aufgegangen wären - selbstredend "privat" geblieben wären.

Das Feindbild hier ist daher mMn völlig daneben - eine typische Kleinbürger/Stammtisch-Verirrung.

Ich persönlich begrüße sehr, dass im Fall Sarazzin und seiner unsäglichen, wissenschaftlich in keinster Weise haltbaren "Juden-Gen"-Hetze ein angemessene Exempel statuiert wurde. Die Wirtschaftskrise darf nicht dazu führen, dass auf höchster Beamten-Ebene wieder ein Brauner Sumpf (re-)kultiviert wird. Die Toleranz dafür sollte unter aufgeklärten Bürgen bei NULL liegen.

Mit ist klar, dass ich für diese Posting etliche schwarze Sterne einfangen und Hass-Entgegnungen erhalten werde. Ich will mir auch nicht den weiteren Sonntag verderben, indem ich mich auf eine solche Diskussion einließe.  Ich wollte einfach nur mal Tacheles reden. D.h. dieses Posting "war es", von mir kommt dazu nichts mehr.

Allen einen schönen Rest-Sonntag.
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Geierwilli:

Anti-Lemming schrieb: # 22656

8
05.09.10 11:49
Zitat:

..... Ich persönlich begrüße sehr, dass im Fall Sarazzin und seiner unsäglichen, wissenschaftlich in keinster Weise haltbaren "Juden-Gen"-Hetze ein angemessene Exempel statuiert wurde .....

Aber, aber werter Forumskollege ..... da muss ich doch mal widersprechen.

Man lese und staune:

Amüsant ...
... ist vor allem die Reaktion des Zentralrats der Juden in Deutschland. Offenbar lesen die nicht einmal ihre eigenen Postillen, etwa die "Jüdische Allgemeine" (www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7637/page/1), welche sehr stolz über die jüdische DNA berichtet.

Und für unsere Medien gilt der journalistische Grundsatz "Ich lasse mir durch Recherchen und Fakten nicht die Story zusammenhauen".
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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metropolis:

AL - Sarrazin

13
05.09.10 11:55
Sarrazin hat seine Thesen sicher nicht als Antwort auf die Finanzkrise aufgestellt. Es macht daher keinen Sinn, diese stets darauf zu beziehen. Das kommt in der Öffentlichkeit auch nicht so rüber.

Sarrazin war vielmehr 7 Jahre Finanzsenator in Berlin und hat schon damals die mangelhafte Integrationsbereitschaft und - salopp gesagt - Arbeits- und Bildungswilligkeit gewisser Kreise (Stichwort Neu-Kölln) recht provokant angeprangert.

Man mag der Auffassung sein, dass "die Türken" (wohlgemerkt nicht deren gebildete und nun aufschreiende Kreise) nichts für diese Entwicklung der letzten 30 Jahre können. Tatsache ist jedoch, dass in dieser Bevölkerungsschicht der Anteil arbeitsloser Harz4-Empfänger und gewaltbereiter Jugendlicher überdurchschnittlich hoch ist. Dagegen muss etwas getan werden und dazu ist es nun mal notwendig, Ross und Reiter zu nennen. Nichts anderes hat Sarrazin getan, wenn auch die Gen-Debatte übers Ziel hinausging.

Dass Sarazzin keine braune Soße schwafelt kannst du schon alleine daran erkennen, dass der meiste Zuspruch von Mitgliedern der SPD selbst kommt. Und die wird wohl kaum braun unterwandert sein, oder?

Interessant übrigens, wie Gabriel wieder zurückrudert, nachdem er sich erst an die Spitze der Anti-Sarrazin-Kampagne gesetzt hatte. Dieser Mann hängst sein Mäntelchen stets in den Wind. Ob so ein Extrem-Opportunist gut für die SPD ist? Vermutlich nicht. Nicht umsonst hat er noch keine Wahl gewonnen. Als Niedersachse weiß ich, wovon ich rede.
„Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.“
- Theodor Heuss
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Geierwilli:

Das Kreuz des Goldes

4
05.09.10 12:38
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 343042
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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Anti Lemming:

Geierwilli - # 657

12
05.09.10 13:16
Alle Menschen auf der Welt haben ihren Ursprung in Afrika, da Afrika die Wiege der Menschheit ist. Die gemeinsame Herkunft lässt sich mit Hilfe der Mitochondrien-DNA nachweisen, deren Spuren zurück zu einer afrikanischen "Ur-Eva" führen. Unter Genetikern ist dies seit langem unbestritten.

In den letzten 100.000 Jahren breiteten sie die ersten Menschen - von Afrika kommend - in einer riesigen Migrationsbewegung über die ganze Welt aus. Der Weg führte zunächst von Afrika nach Europa, von dort weiter nach Asien und von Asien vor ca. 10.000 Jahren (als die Beringstraße nach Alaska wegen 100 Meter tiefer liegendem Meeresspiegel - eine Folge der Eiszeit - zu Fuß überquerbar war) nach Amerika.

Auch dies ist genetisch klar nachgewiesen, und zwar - in jahrzehntelanger Kleinarbeit - vom italienischen Populationsgenetiker Luigi Cavalli-Sforza, der heute in Kalifornien lehrt:

de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Luca_Cavalli-Sforza

Insofern ist es auch kein Wunder, dass Juden in Europa genetisch mit Juden aus Afrika bzw. dem Nahen Osten verwandt sind. Das sind aber alle anderen Europäer auch.

Im Zuge der Migrationen sind die menschlichen Gene immer weiter mutiert. Der genetische Unterschied zu den Urafrikanern wurde daher mit der Zeit immer stärker. Die größten genetischen Unterschiede fand Cavalli-Sforza zwischen heutigen Afrikanern und den australischen "Aborigines", die von Asien aus nach Australien kamen.

Interessant ist, dass "Rassentheoretiker" Schwarzafrikaner und Aborigines im 19. Jhdt. als "gemeinsame Rasse" deklarierten, weil sie eine ähnlich dunkle Hautfarbe haben. Tatsache aber ist, dass die Haut der Urafrikaner auf dem Weg nach Europa zunächst weiß wurde (und bei Deutschen bis heute blieb) und anschließend - beim Rückweg in die südlichen Gefilde Australiens - erneut schwarz. Die Haut reagiert auf die unterschiedliche Sonneneinstrahlung schnell mit genetischer Adaption.

So kommt es zu dem Phänomen, dass die "Rassen-Forscher" des 19. Jahrhunderts die beiden Populationsgruppen auf Grund ihrer gemeinsamen schwarzen Hautfarbe fälschlicherweise ein- und derselben Rasse zugeordnet hatten, obwohl es sich um die beiden genetisch unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen auf unserem Planeten handelt.

Diese und andere Studien haben herkömmliche Rasse-Theorien komplett als Hirngespinste enlarvt - ebenso wie darauf basierende Verwandtschafts- oder Gen-Postulate.

Wenn Hobby-Genetiker wie Volkswirt Sarrazin nun altersdebil mit kruden Rassen-Theorien um sich wirft, die wissenschaftlich längst wiederlegt sind, kann man als Kenner der Materie nur mit dem Kopf schütteln:


Sarrazin-Zitat aus der Wirtschaftswoche:

Thilo Sarrazin hat die Thesen der konservativen Rufer ins unerträglich Biologistische eskaliert: Der „Volkscharakter“ der Deutschen sei „Fäulnisprozessen“ ausgesetzt, weil „Bildungsgrad und erbliche Intelligenz in einem befruchtenden Verhältnis stehen“ und weil „die enorme Fruchtbarkeit der muslimischen Migranten“ dazu führe, dass der Tagesrhythmus in 100 Jahren „vom Ruf der Muezzine bestimmt wird“. An der gefährlichen Blödheit dieser Sätze gibt es nichts zu rütteln. Sarrazin redet einem Fatalismus das Wort, der keinen Platz lässt für Bildungs- und Aufstiegsversprechen. Er erklärt das Thema Bundesrepublik für erledigt – und schürt damit die Vorurteile derer, die sich Deutschland braun angestrichen wünschen.

www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/...erlichen-mitte-440267/2/

FAZIT: Sarrazins braunes Gesülze ist  populistischer Bullshit hoch drei, wissenschaftlich falsch und obendrein "volksverhetzend". Die Abberufung erfolgte zu Recht. Solch ein Blödmann hat im Vorstand der Bundesbank nichts zu suchen. Er schadet dort nur dem Ansehen Deutschlands.
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Anti Lemming:

# 658 Finanzkrisen und Aufstieg v. Volksverhetzern

11
05.09.10 13:55
Hitler wäre 1933 nicht an die Macht gekommen, wenn es nicht ein Heer von 6 Mio. hungernden und unzufriedenen Arbeitslosen gegeben hätte. Die wiederum sind eine verspätete Folge des US-Börsen-Crashs von 1929 und der folgenden "Großen Depression" in USA. Die Amis hatten den Deutschen in den 1920-er Jahren mit dem Dawes- und dem Young-Plan...

de.wikipedia.org/wiki/Young-Plan

... finanziell kräftig unter die Arme gegriffen. Das war eine Art "Anschubfinanzierung"; die dazu dienen sollte, dass die deutsche Wirtschaft soweit in Schwung kommt, dass sie die riesigen Reparationszahlungen für die Schäden aus dem 1. WK an die Aliierten bezahlen konnte. Doch als die Amis nach dem 1929-Crash selber auf dem Zahnfleisch gingen, zogen sie die Gelder aus Deutschland ab, was hier - nach der Sause der "Goldenen Zwanziger" - zur obiger Massenarbeitslosigkeit führte.

D.h. auch Hitlers Aufstieg hatte externe wirtschaftliche Hintergründe. Seine kruden Hetz-Thesen, gekennzeichnet von Schuldzuweisungen und der Suche nach Sündenböcken (Juden, "jüdisch-bolschewistischer Weltfeind" usw.) hätten in einem gesünderen wirtschaftlichen Umfeld vermutlich kein Gehör gefunden. Ohne den täglichen Suppenküchen-Frust wäre der Mob (SA), den Hitler für sich einspannte, auch nicht aufgestachelt "kampfbereit" gewesen.

Vor diesem historischen Hintergrund ist es kein Wunder, dass neuerliche rechte Hetz-Thesen wie die von Sarrazin - gepaart mit neuerlichen Schuld-Zuweisung in Richtung Minderheiten (Türken, Juden und Behauptungen von deren "genetischer" Minderwertigkeit) auch gerade wieder in eine Zeit fallen, in der ein weiteres großes Finanz-Debakel (EU-Krise samt drohender Eurozonen-Staatspleiten) in der Bevölkerung für Verunsicherung und Angst sorgt - und an Stammtischen die Sehnsucht nach (ohnehin lange verhassten) neuen Sündenböcken schürt. Diese Stammtische werden von Sarrazin trefflich bedient. Ob sein Mist wissenschaftlich stimmt, kümmert besoffene Frustköpfe - wie schon unter Adolf - nicht. Hauptsache er hat dem Volk "hinreichend aufs Maul geschaut".

Und es dürfte auch ziemlich klar sein, dass die wahren Verursacher dieser EU-Staatskrise nicht ausländische Migranten sind - auf die Sarrazin nun den Kollektiv-Frust lenkt - , sondern die Oberzocker der "Finanzindustrie", die in besseren Zeiten den Hals nicht voll genug bekommen konnten von heute teils schrottigen PIIGS-Anleihen (Deutsche Banken halten sie im Gegenwert von 520 Milliarden Euro!).
Antworten
Geierwilli:

Anti Lemming #22660

9
05.09.10 13:55
Die wichtigste Frage zuerst!

Hast du das Buch von Sarrazin gelesen? Ich schon! Sorry- ich kann beim besten Willen nirgendwo, das entdecken, was unter die Rubrik: "Braunes Gesülze, wissenschaftlich falsch" und als Krönung des Ganzen "volksverhetzend" sein soll? Nenne mir doch einfach mal die Seiten, wo du solche schändlichen Passagen gefunden hast. Dann können wir uns gerne nochmal darüber unterhalten.

Bei der Gelegenheit etwas zum Lachen, früher hat es uns Mami und Papi gekauft, weil an der Kasse auch der @Willi gequengelt hatte und heute müsste man dafür
das letztere sagen um politisch korrekt zu bleiben ......

Neu 2010-09-05:

[11:30] Leserzusendung-DE - "politisch korrektes Lebensmittel":

Den Text zitiere ich, die Bilder sind unter nachfolgendem Link einsehbar:
www.hartgeld.com/gesellschaft.html

Mohrenkopf
Negerkuss
Bimboschmatzer
Mit Schokolade überzogene Schaumzuckerware mit Migrationshintergrund
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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Tony Ford:

Was bringt es die Probleme zu benennen...

5
05.09.10 14:05
Dies war doch auch vorher jedem schon klar.
Nur wer hat bis dato wirklich nennenswerte Vorschläge einer Problemlösung gebracht?

"...Tatsache ist jedoch, dass in dieser Bevölkerungsschicht der Anteil arbeitsloser Harz4-Empfänger und gewaltbereiter Jugendlicher überdurchschnittlich hoch ist. Dagegen muss etwas getan werden und dazu ist es nun mal notwendig, Ross und Reiter zu nennen..."

Da würde ich mir die Frage stellen, warum dies so ist?
Meiner Meinung nach weil die soziale Gerechtigkeit immer weiter sinkt, die Zwei-Klassen-Gesellschaft und Umverteilung von unten nach oben immer weiter steigt und den jungen Menschen kein passender Einstieg ins Berufsleben ermöglicht wird.
Man kümmert sich schlichtweg nichtmehr um die Menschen und der Mensch ist heute nur noch eine Zahl in der Bilanz, dessen Gesundheit oder Schicksal nicht mehr interessiert, hauptsache die Boni und Gehaltssteigerungen in den Führungsetagen stimmen.

Und so ist es immer, wenn das Unternehmen Probleme hat, dann soll der Mitarbeiter auf Lohn oder Lohnsteigerungen verzichten, doch weiter oben dort passiert in der Regel nix.

Dies zeigt doch auch die Tatsache, dass der Staat in der Krise ein Defizit von weit über 100mrd.€ gemacht hat, gleichzeitig sich die Konten der oberen Schicht im gleichen Tempo gefüllt haben und der kleine Facharbeiter froh war, dass er mit dem Kurzarbeitergeld um die Runden gekommen ist.

Es ist immer wieder das gleiche Prinzip, läuft es in der Wirtschaft schlecht büßt stets der kleine Mitarbeiter ein, läuft es dann mal besser, dann kann er froh sein, wenn er den Inflationsausgleich bekommt.

Und versetze man sich mal in die Lage der "Problemfälle", die eben draußen Leute sehen, die mit ihrem großen Mercedes in feinem Zwirn angefahren kommen und ihre Leute zunehmend ausbeuten.
Da braucht man sich nicht wundern, wenn dann die Arbeitslosen (dazu zählen auch urdeutsche) dann keinen Bock mehr auf den Staat.
Wenn nun dann auch noch die Masse den Leuten "Dampf" macht und denen sagt, dass sie sich "ausbeuten" lassen sollen, dann haben die auch keinen Bock mehr auf die Gesellschaft und bilden zunehmend Subkulturen.

Daher sollte man lieber mal die Umverteilung des Geldes bremsen und für mehr Menschlichkeit in der Gesellschaft sorgen, so wie wir es einst in Dtl. auch mal hatten und teilweise in mittelständigen oder kleineren Unternehmen auch noch haben.

Die Wirtschaft muss endlich mal wieder den Menschen dienen und nicht der Mensch der Wirtschaft.
Antworten
metropolis:

Tony

15
05.09.10 14:26
Wie wär's denn mit dieser Erklärung:

Wer sich 1-2 Mio. ost-anatolische Bauern als "Billige Arbeitssklaven" (Beachte die Anführungsstriche) ins Land holt, darf sich nicht wundern, wenn deren Familien 30-40 Jahre später zum Großteil der "bildungsfernen" und "traditionell-muslimischen" Schicht zugerechnet werden muss.

Gemessen an ihre Großeltern zieh ich aber den Hut vor der aktuellen Generation der jungen Türkischstämmigen in Deutschland, denn die Entwicklung zum Positiven ist selbst in Neu-Kölln enorm. Nur eben nicht ausreichend, gemessen am gesamtdeutschen Durchschnitt und Erwartungen.

Und bevor ihr nun auf mich eindrescht: Im Gegensatz zu den meisten Foristen hier hab ich mal Ost-Anatolien besucht und weiß von dem Elend dort. Zudem hab ich mit gebildetet Türken in der Türkei gesprochen, die eine gewisse Freude darüber äußerten, dass wir nun den (O-Ton) "ostanatolischen Pöbel" an der Backe hätten und nicht sie selbst.

Wie gesagt, das betrifft lange nicht alle Türken und es ist falsch, über einen Kamm zu scheren. Außerdem hilft es nicht für die Zukunft. Aber es erklärt manches. Auch warum manche Migranten anpassungsfähiger sind als andere.

Der Ausweg aus dem Dilemma ist mE Bildung, Bildung, Bildung.
„Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.“
- Theodor Heuss
Antworten
Tony Ford:

Als Vorlage Dubai nehmen...

 
05.09.10 14:27
Dort lebt der Moslem, Jude und Christ unter einem Dach ohne Probleme in voller Toleranz.
Und warum? Weil eben Armutsviertel dort nicht existieren, mal abgesehen von den Wanderarbeitern aus Indien und Asien.
Antworten
Geierwilli:

Zu @metropolis Posting passt das ja auch ....

12
05.09.10 14:31
Sarrazin: Wenn der Boss leise Befehle gibt
Udo Schulze

Zitat:
..... Denn im Gegensatz zum Establishment in Berlin hat Sarrazin offenbar das geschrieben, was große Teile der Deutschen denken und fast täglich erleben. Es sind der LkW-Fahrer und die Verkäuferin hinter der Fleischtheke im Supermarkt, der Bauarbeiter und die Schaffnerin, der Straßenbahnfahrer und die Postbotin, die mit den Problemen durch nicht integrierte und nicht integrationswillige Migranten in ihrem Alltag konfrontiert sind. Vielleicht sollten die Herren und Damen, die uns Denkvorgaben geben, einmal (nicht nur im Wahlkampf, bei dem meistens nur Anhänger der eigenen Partei zu den Veranstaltungen gehen) in die Verlegenheit kommen, mit Polizeibeamten im Ruhrgebiet, in Berlin, in Frankfurt/Main oder Köln zu sprechen. Denn dann könnte ihnen ein Licht aufgehen. Aber das soll es offenbar gar nicht, denn was von den »Gutmenschen« an Sarrazin tatsächlich kritisiert wird, ist dessen Mut zur Wahrheit, sein Selbstbewusstsein und seine Unbeugsamkeit. Mit diesen Attributen wären auch die Wulffs und Merkels, die Webers und Trichets, die Beckmanns und die Künasts gern ausgestattet. Und weil sie Sarrazin genau das neiden, bekämpfen sie ihn, also ihre eigene Unfähigkeit, Wahrheiten und Stimmungen innerhalb der Bevölkerung zu erkennen und aufzunehmen. Stellt euch nur vor: Das Volk kann selber denken, macht selbst Erfahrungen und will diese auch genannt wissen .....

..... Ähnlich geht es in diesen Tagen auch dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel. Er macht sich für einen Rausschmiss Thilo Sarrazins aus der Partei stark – und musste bereits kleinlaut zugeben, dass er damit bei »seinem« Parteivolk nicht gerade auf Gegenliebe stößt. Das wird in einer E-Mail eines Mitgliedes an den Parteivorstand in Berlin deutlich, die auch KOPP online erreichte. Der Verfasser schreibt: »Vielleicht hat jemand in den Parteizentralen, welche sich zum Teil von der Realität immer weiter entfernen in Betracht gezogen, dass Thilo recht hat. Dabei gehört die Gen-Debatte nicht unbedingt in den Vordergrund, auch wenn es stimmt, was er sagt. Anhand der Gene kann man die Herkunft der Indianer aus Asien festmachen, die Katharger als Nachkommen der Phönizier aus dem Libanon, und die Isländer als Isländer, das ist nun mal so. In den Zeiten der Kreuzzüge konnten die Eroberer über das hohe Wissenspotenzial der Araber nur so staunen, und die europäische Wissenschaft wurde durch die Araber beflügelt. Was ist aber in den 60-er Jahren in der BRD passiert? Die Ungebildetsten der Ungebildeten wurden nach Deutschland geholt. Redet doch einmal mit Eltern, die eine Elitesamenbank nutzen, warum nur? Das Kind lernt anders und ist zielstrebiger sowie ausdauernder, klüger. (…) Thilo hat ausgesprochen und verglichen, was täglich mit uns allen passiert. Wir werden verglichen, an anderen gemessen, selektiert – in der Politik, in der Wirtschaft, in Schulen und Universitäten – und wer Zahlen und Tendenzen verschläft, den bestraft das Leben.
Wenn Ihr Thilo rausschmeißt, werde ich die SPD auch verlassen. Gruß, Andre S.«
Übrigens: Saubermann Trichet hatte vor sieben Jahren erhebliche Image-Probleme. Damals lief in Paris ein Prozess wegen Bilanzfälschung gegen ihn. Im Raum stand der Vorwurf, er und andere hätten drei Milliarden Euro Verluste einer staatlichen Bank verschleiert. Trichet wurde freigesprochen.

mehr drüber: info.kopp-verlag.de/hintergruende/...s-leise-befehle-gibt.html

PS: Scheuklappen gibt es bei x-bay ab einem (T)euro in allen Größen!
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
Antworten
Trumanshow:

Die wichtigsten Zahlen zu Schere Arm-Reich

2
05.09.10 14:48
Verschuldung, Immobilien usw.!Wo ist das Notenbank-Gold?

www.dasbewegtdiewelt.de/...=1:berichte-wirtschaft&Itemid=2
Antworten
Trumanshow:

Wenn nur noch Bares zählt

4
05.09.10 15:23
Reich an Geld, aber auch reich an Sorgen: Jürgen Naß hat seine Konten leergeräumt, sämtliche Fonds verkauft, jedwede Lebensversicherung gekündigt. Er ließ sich alles bar auszahlen. Mit dem Geld will er Wald kaufen, vielleicht ein Grundstück. Und Gold. Warum? Der Unternehmer fürchtet die Inflation ...

www.sueddeutsche.de/geld/...enn-nur-noch-bares-zaehlt-1.996030
Antworten
metropolis:

Richtig, geierwilli

6
05.09.10 16:46
Der Brief des SPDlers drückt es alles aus.

ME kann und darf man nicht alle Muslime in Deutschland über einen Kamm scheren, das wird von den Muslimen oft missverstanden. Es geht nicht um die Religion und Kultur, sondern die Integration.

Aus der Türkei sind in den 70ern nicht die oberen 100 eines anatolischen Dorfes ausgewandert, sondern die untersten 100: Tagelöhner, Unausgebildete, Habenichtse ohne Grund und Boden. Wer Land, Bildung oder Besitz hatte, hatte keinen Grund, sein Glück in Deutschland zu versuchen. Dem sind sich die Türken durchaus bewußt. Und gemessen daran ist der Fortschritt enorm: Selbst ein junger Türke ohne Hauptschulabschluss ist gebildeter als sein Großvater jemals zu träumen wagte. Nur in einem Land wie Deutschland genügt das eben nicht.

Bei Iranern z.B. ist das gänzlich anders: Ausgewandert ist die Elite, vertrieben vom Shah oder den Mullahs. Demenstprechend hoch ist der Anteil der Iraner als BSP in Deutschland.

Ich habe Sarazzin so verstanden, dass er nicht rassisch argumentiert, sondern durch ein abschreckendes Szenario provozieren will. Schließlich hat jeder irgendwo Angst, Fremder im eigenen Land zu sein. Ich habe Sarazzin auch nicht so verstanden, dass er irgendjemanden ausweisen will. Es geht ihm um Verbesserungen, an denen aber die Muslime selbst hart arbeiten müssen. Zur Zeit hat man leider den Eindruck, dass sich viele von ihnen auf ihre Religion und Kultur zurückziehen und sich dadurch noch weiter isolieren.  
„Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.“
- Theodor Heuss
Antworten
Geierwilli:

Sagt eigentlich alles ....

12
05.09.10 17:14
Die öffentlichen Schweizer Medien trauen sich, auch eine (für deutsche Verhältnisse!) "unkorrekte politische" Meinung zu Sarrazin und seinen Thesen einzunehmen:

Nachdem ich das Buch selbst gelesen habe, sag ich " Ja" zu diesen Zitaten:

.....Niemand kann Sarrazin den Vorwurf machen sich über "jüdische Gene" negativ geäussert zu haben. Selbst jüdisch-orthodoxe Juden jubeln über die wissenschafltichen Erkenntnisse. Auf der Webseite "Judaism-The Jewish Website" findet man z.B dies: "Es gibt jetzt neue und aufregende DNA-Beweise für eine gemeinsame jüdische Herkunft, nicht unter Cohanim, der priesterlichen Klasse, aber unter den Juden, die über den ganzen Globus verstreut sind" und nichts anderes hat Sarrazin in seinem Buch erwähnt .....
Wofür soll Sarrazin jetzt also bestraft werden ? Für das Aussprechen einer wissenschaftlich fundierten Hypothese ?

Unverständnis muss man auch empfinden, wenn es um die Reaktionen auf Sarrazins Behauptungen betreffs der Gene von Migranten geht. Ohne sich gründlich zu informieren, wurden diese in den Massenmedien als völlig abstrus dargestellt.

..... In Deutschland sorgte eine Äußerung von Dieter Lenzen, zu seiner Zeit als Präsident der Berliner Freien Universität, für Aufsehen. Dieser sagte, dass laut einer Studie Türken im Durchschnitt weniger intelligent wären als Deutsche. Dies wurde auch auf sprachfreien IQ-Tests bestätigt, lag also nicht an mangelnden Sprachkenntnissen.Niemand behaupte, dass Einwandererkinder von Geburt an dumm seien, so Lenzen. Allerdings blieben sie in der Studie nachweisbar hinter den deutschen Kindern zurück. Diese Studie gebe keinen Anlass für rassistische Mutmaßungen. Auch hier gilt, nichts anderes hat Sarrazin in seinem Buch beschrieben .....

.... Übrigens ist  Dieter Lenzen seit dem 1. März 2010 Präsident der Universität Hamburg und ist zur Zeit noch nicht mit einem Berufsverbot belegt. Warum die Mainstreammedien bei ihm schweigen ist verwunderlich. Es beweist nur, dass sie sich gar nicht über die Thematik genau informieren wollen, sondern nur in der üblichenen Manier ihre populistischen Meldungen unter das Volk bringen wollen .....

Da @Anti Lemming sein persönliches "Fazit" kommunizierte im Posting 22660 nehme ich doch stellvertretend folgendes aus diesem Bericht um damit abzuschliessen.

.... Die Begründung der Bundesbank zur Abberufung ist pures Mobbing. Um seine "Schäfchen" ins Trockene zu bekommen, mobbt Bundesbankchef Axel Weber, in der Hoffung den Job des EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet zu bekommen, Sarrazin. Trichet hatte vor zwei Tagen der Kanzlerin Merkel noch die Hoffnung gemacht, dass Weber auf seinen Posten nachrücken könnte, wenn es ihr gelänge mit Hilfe des Bundespräsidenten Wulff, Sarrazin abzuschiessen. Es ist eine Schmierenkomödie wie sie widerwärtiger kaum noch sein kann .....

Und das aus der Schweiz .....
Was in Deutschland stattfindet ist nichts anderes als eine Hexenjagd auf die Meinungsfreiheit. Unterstützt von Massenmedien und Politikern, die eine panische Angst davor haben, dass das Volk merken könnte, das man ihm wissentlich nicht die Wahrheit sagt .....

.... Bevor wir es vergessen. In einer online-Umfrage des populistischen schweizer Boulevardblattes "der Blick", auf die Frage ob Sarrazin mit seinen provokanten Thesen recht hat, entschieden sich mehr als 90 Prozent der Eidgenossen für ein eindeutiges JA....
Wer sich ausführlicher damit belesen will - bitte - hier geht's lang

www.schweizmagazin.ch/news/ausland/...hster-Bundeskanzler.html
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
Antworten
metropolis:

Selbstredend hat da Sarrazin recht

15
05.09.10 17:39
was die Gene und die vererbte Intelligenz betrifft, wenn auch der Faktor 50-80% sicher viel zu hoch gegriffen ist. Wichtiger ist nämlich die Bildungsaffinität in einem Elternhaus, woran es in der Unterschicht nun mal sehr hapert (nicht nur bei den Türken, sondern auch bei den Deutschen). Oder anders ausgedrückt: Wo ständig TRT oder RTL2 im Hintergrund läuft büffelt es sich schlecht für's Gymnasium.

Daher reproduziert sich die Unterschicht im Großen und Ganzen ständig selbst. Das ist in jedem Land so, wir haben aber nun das Problem, dass wir die Unterschicht durch Migration quasi künstlich vergrößert haben, und zudem noch Kinderreichtum so stark staatlich fördern, dass "viele Kinder haben" für manche zum Lebensunterhalt wird.

Allerdings bringt uns die Debatte um die Gene herzlich wenig, schließlich kann und darf man keinen aufgrund seiner DNA ausweisen. Die Debatte sollte sich also besser darum drehen, wie man die Situation für die betroffenen Migrantengruppen verbessert bzw. diese motiviert, bildungsaffiner zu werden. Kultur-Radikalität und Gewaltbereitschaft würden so fast von alleine abgebaut werden. Sie sind in meinen Augen hauptsächlich ein Ausdruck der Hilflosigkeit einer hoffnungslosen Schicht.
„Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.“
- Theodor Heuss
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maba71:

@metropolis

11
05.09.10 19:25
Eigentlich total richtig analysiert!
Mehr kann man nicht hinzufügen!

Zum Thema Sarrazin, das war doch klar, dass bei der nächsten Entgleisung seiner Worte (ich wundere mich schon ein wenig, denn die Politikoberen kennen ihn doch und seine emotionale Art!) die Maschinerie zum laufen anfängt!
Und damit alles seinen Deckel hat mischt sich der Bundespräse auch gleich im Vorfeld ein, der hat ja sonst nix zu tun! Ein Bauernopfer muß her, doch irgendwie hat die Politik das ganze unterschätzt, hat das ganze Szenario eigentlich durch Ihr Verhalten noch mehr aufgebauscht!
Jetzt kommen aus allen Parteiecken auf einmal Fürsprecher...........!
Ich glaube die Merkel als Kanzlerin und die SPD haben mehr zu schnaufen als der Thilo! :-)

P.S. Ich kann auch die ganze Aufgeregtheit Einiger nicht verstehen. wer schon ein wenig älter ist, der kann sich doch sicherlich noch gut an die Schlammschlachten der Politik Ende der 70er Anfang der 80er erinnern. Mein Gott wurde dort auf die Pauke gehauen, in der Öffentlichkeit, auf größten Wahlveranstaltungen, mit "stacheligen" Worten die auch unter der Gürtellinie großen Platz fanden! Dagegen sind die wenigen Thilo-Sätze ein laues Pfürzchen!
Alleine der fette Lagerwahlkampf seiner Zeit, als die Genossen Ihre Felle die Donau hinunterschwimmen sahen, gegen die CDU und vor allem die Person F.J.Strauß, wo ständig Worte wie "Nazi", "Rechtsradikal", "Rechtsextrem", "Dumm" usw. einzelnen Personen seitens der großen Volkspartei angelastet wurden, nur weil man eben nicht einer Meinung in der Ostpolitik war, ja lieber Gott was würde da heute draus inszeniert werden! Ein paar Jahre später wurde Strauß dann fast zu 100% bestätigt in dem was er vorausgesagt hatte!
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat!" (George Orwell)
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maba71:

Der Witz zum Thema! Und eine Antwort gleichzeitig!

8
05.09.10 19:41

#0000ff">Während des Besuchs eines (im Auftrag von oben?) politisch korrekt handelden Ordnungsamtmitarbeiters, wurde von selbigen bemängelt, daß auf der Speisekarte immer noch Zigunerschnitzel stehe. Dies müsse unverzüglich in Paprikaschnitzel geändert werden, da der Ausdruck Zigeuner sich nicht mehr gehöre. Darauf hin antwortete der Gastronom: "Solange an der Düsseldorfer Oper der Zigeunerbaron gegeben wird und nicht der Paprikabaron, solange heißt das auf meiner Speisekarte Zigeunerschnitzel."

"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat!" (George Orwell)
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maba71:

Route 66 - Ein Update 2010

10
05.09.10 19:44
Ein Bekannter, ebenso wie ich in den Jahren schon fortgeschritten, hatte sich im heurigen Sommer seinen Lebenstraum erfüllt, für den er lange Sparen musste. Er flog 2 Monate in die Vereinigten Staaten, mietete sich eine Harley Davidson und fuhr die Route 66, die legendäre Strasse von Illinois nach Kalifornien. Heute ist nur mehr ein Teil der ehemaligen Route 66 befahrbar, doch ein Erlebnis ist es allemal!

An diesem kühlen, aber doch sonnigen Septembersonntag trafen wir uns in einem Grazer Gastgarten. Natürlich möchte ich vieles von ihm hören, vor allem, wie er die derzeitige Situation in den USA erlebte. Aber lassen wir ihn erzählen:

"Ich flog direkt nach Chicago und habe mir schon zu Hause eine Harley Davidson reserviert. Zu Beginn der Reise hat man sowieso nur Interesse für sein Vorhaben. Dabei sieht und hört man sonst halt wenig. Man schaut sich um, in der Hoffnung irgendwelche Relikte vergangener Zeiten zu sehen. Egal ob Motorräder, Autos oder Bauten am Strassenrand. Erst mit der Zeit fallen dir einige Dinge auf, die nicht ins klassische Bild der USA passen.

Ich war schon zweimal drüben, einmal an der Ostküste, einmal an der Westküste. Aber immer nur eine Woche. Dabei kann man nur einen oberflächlichen Eindruck gewinnen. Diesmal waren zwei Monate USA angesagt und ich habe mir auch vorgenommen, alles möglichst langsam und bedächtig zu beginnen. Wer weiss, ob ich nochmals in die Staaten kommen werde?

Ich bin kein Krisenfreak, habe bisher die Warnungen als völlig übertrieben eingeschätzt. Jetzt bin ich allerdings sehr besorgt, was auf uns zukommt. Wie schon erwähnt, auf den ersten Blick erscheint alles normal, ausser dass offensichtlich ein gewaltiger Abverkauf in allen Geschäften stattfindet. Ausser Lebensmittel kauft kaum jemand regulär ein. Rabatte bis über 50% sind fast üblich, egal ob es sich um teure Markenware oder Disconter handelt. Und trotzdem sind viele Geschäfte leer, auch kaum Autos auf den Parkplätzen der riesigen Shopping Malls. In den grossen Städten noch mehr, am Land wirken die Einkaufstempel fast wie ausgestorben.

Ich habe zwei Familien kennengelernt, bei denen ich auch eingeladen war. Und beide Familien erzählten ihre Sicht über die heutige Situation. John, ein Bauingenieur und ebenfalls Harleyfahrer, darum sind wir auch ins Gespräch gekommen, in Oklahoma, ist seit April arbeitslos. Seine Firma baut Strassen und Brücken. Mehr als die Hälfte des Personals wurde abgebaut, da in Oklahoma kaum mehr Strassen mehr gebaut werden. Er hilft seinem Bruder in einem Computerladen aus. Er ist verzweifelt, denn Ersparnisse hatte er, wie viele Amerikaner kaum und jetzt lebt er und die Familie vom Gehalt seiner Frau. Megan, seine Frau, ist Lehrerin. Ihr wurde die Arbeitszeit und somit auch das Gehalt gekürzt. Sie können den Lebensunterhalt gerade so recht und schlecht bestreiten. Ein relativ neues Auto haben sie gegen einen kleinen gebrauchtwagen eingetauscht, die Harley, sein ganzer Stolz, muss jetzt auch verkauft werden. John besucht Gesprächsrunden in seinem Ort, wo Anregungen diskutiert werden, wie man die prekäre Situation am besten überstehen kann. Nur deswegen hat er ein kleines Gemüsebeet angelegt. Der Ertrag ist gering und sein Enthusiasmus grösser als sein Wissen. Jeder in seinem Bekanntenkreis ist von der Krise betroffen. In jeder Familie ein oder mehr Personen, die ihre Arbeit verloren haben und kaum Aussicht auf einen neuen Job haben. Was besonders arg ist, ohne Job kann man sich kaum eine Krankenversicherung leisten und die Arzt- und Spitalskosten sind exorbitant hoch. Eine Verletzung nach einem Arbeitsunfall im Vorjahr sollte noch austherapiert werden. Doch dazu ist kein Geld vorhanden. Am den Wochenenden (da war ich allerdings schon wieder unterwegs) geht man auf Flohmärkten, entweder um Sachen, die man nicht mehr braucht, zu verkaufen, oder billig etwas zu finden, was man benötigt. Doch John sagt, die meisten schauen nur - ab und zu kommt er mit ein paar Dollar nach Hause. Die Menschen haben die Hoffnung verloren, von Glanz und Glimmer ist nicht viel geblieben. Und Obama, der US-Präsident hat jeglichen Rückhalt in der Bevölkerung verloren, so sagte John zumindest und Megan pflichtete im bei. Und doch geht er einmal die Woche zur Arbeitsvermittlung und bewirbt sich bei allen Firmen, wo er glaubt, eine Stelle zu bekommen. Er würde alles machen, auch Strassenkehren oder auf Baustellen als einfacher Arbeiter jobben. Er muss dringenst verdienen, denn sonst ist bald sein Haus auch weg.

In Kalifornien lernte ich Frank kennen. Frank zählt zu den Krisengewinnern. Er hatte ein kleines Security-Unternehmen und beschäftig jetzt schon über 300 Leute. Je tiefer die Staaten und vor allem Kalifornien in die Krise eintaucht, desto mehr Aufträge bekommt er. In erster Linie schützen seine Angestellten Firmen, Firmengelände und Einkaufszentren. Frank lebt in einem grossen Haus, fährt einen neuen Pick-Up und seine Frau ist tagsüber zu Hause bei den Kindern. Trotz seines beruflichen Erfolges ist er misstrauisch und bewertet die Lage als extrem gefährlich und ohne jede Hoffnung auf Besserung.

Er weiss nicht, wie lange sein Erfolg noch anhält, denn Einkaufszentren sperren massenhaft zu, auch gehen immer mehr Firmen, die seine Kunden sind, bankrott. Trotz guter Umsätze häufen sich die Zahlungsausfälle. Aber da Ladendiebstähle und Überfälle auf kleinere Läden sich häufen, bekommt er immer wieder neue Kunden. Selbst kleine Läden setzen auf Security, vor allem in den Nachtstunden. Zwei seiner Freunde, ehemals erfolgreiche Unternehmer, sind Pleite gegangen, sie arbeiten jetzt für ihn. Es wird nicht mehr lange dauern, glaubt er. Selbst wenn immer mehr Dollar gedruckt werden und irgendwelche Konjunkturprogramme starten, die meist als heisse Luft verpuffen, die Bevölkerung verarmt in einem unglaublich schnellen Masse. Wenn nicht schnell etwas für die Mittelschicht unternommen wird, geht sie vor die Hunde ... damit gehen aber in den USA auch die anderen Lichter aus. Noch hat er Kunden aus der Mittelschicht, aber wie lange noch? Stolz zeigt er mir sein Lebensmittellager und seine Waffensammlung, die, wie er augenzwinkernd betont, beruflich benötigt. Neben der wirtschaftlichen Situation sieht er ein extremes Problem durch die hohe Bewaffnung der Bevölkerung. Bald, so glaubt er, finden wir uns wieder im Wilden Westen. Heuer sind drei seiner Leute angeschossen worden. Und an Obama und sein Regierungsteam glaubt auch niemand mehr, auch nicht an Schwarzenegger ...

Am Rande von Los Angeles, meinem Zielort nach fast 7 Wochen, habe ich dann die erste Zeltstadt gesehen. Tausende Personen und Familien hausen in Zelten und Wohnwägen unter undenkbaren sanitären Beschaffenheiten. Eigentlich wurde ich darauf aufmerksam, weil entlang der Strasse so etwas wie ein Arbeitsstrich war. Hunderte Männer standen und warteten, bis wer kam und für sie Arbeit hatte, wenn auch nur stundenweise. Ich fand dort eine Tankstelle mit Motel und wollte einen Ice-Tea trinken und eine Kleinigkeit essen. Das geht seit Monaten so, klärte mich die Kellnerin auf, alles Menschen, die bis vor Kurzem noch Haus, Auto und Arbeit hatten. Zuerst waren es nur ein paar Zelte, doch binnen kurzer Zeit wuchs die Zeltstadt enorm an. Aber es ist nicht die einzige hier in Los Angeles. Und wenn du reinfährst in die Stadt, dann hast du das alles vergessen. Geschäftigkeit, grosse Limousinen und Geländewagen, neueste Mode, volle Cafe´s und Restaurants, viele Menschen und der übliche Grossstadtrummel lassen dich zweifeln, was du nur kurz vorher gesehen hast..................................
schnittpunkt2012.blogspot.com/
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat!" (George Orwell)
Antworten
polo10:

@maba71

 
05.09.10 19:55
Deshalb bekommst du nur noch in ländlichen Kneipen in Bayern einen "Neger" .... dor wo mehr Touris auftauchen heisst es dann eben "Näger" ... die Bayern haben´s eben drauf ... so leicht lassen die sich nicht auf den Kopf scheissen
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