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Der USA Bären-Thread


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pfeifenlümmel:

zu # 244 permanent,

2
10.02.10 18:21
die Weidegründe sind im Moment verschneit. Um hier die Bären zu ärgern: Die halten noch immer Winterschlaf.
Antworten
Malko07:

permanent (#57247): Pleite ist ein Staat

9
10.02.10 18:28
wenn er seine Schulden nicht mehr bedienen kann/will. Griechenland kann und will noch, es wird aber bezweifelt ob sie es zukünftig noch können. Die Bürger eines Staates können noch so reich sein, wenn sie die notwendigen Staatseinnahmen verweigern und der Staat kann seine Schulden nicht mehr bedienen ist er pleite. Für den Anleihehalter ist es nur wichtig dass die Zinsen regelmäßig eintrudeln und dass die Tilgung fristgerecht funktioniert. Aud IOU's kann er verzichten. Einige Auszüge aus der NZZ:

Angesichts der schlechten Staatsfinanzen hat die Rating-Agentur Standard & Poor's Kaliforniens Bonität heruntergestuft. Will man sich gegen den Ausfall von Schulden Kaliforniens versichern, kostet dies derzeit mehr als im Fall von Kasachstan. ...

... Zudem gilt der Gliedstaat als Inbegriff des US-Modells mit einer Wirtschaft, die von ideenreichen Entrepreneurs getrieben wird. Kalifornien ist aber von der Rezession besonders stark betroffen. So beträgt die Arbeitslosenquote 12,3%, in den USA sind es 10%. ....

Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen sind nicht in Sicht. Die Zinsen können wahrscheinlich schon nächsten Monat nicht mehr bedient werden. Die Griechen versprechen wenigsten sich anzustrengen.
Antworten
Svartur:

@malko

16
10.02.10 18:33
Das was du schreibst ist nicht die heutige Realität. Ich kann hier keine Produkte nennen, die ich gemeinsam mit jemanden eingekauft habe, aber alle Qualitätskontrollen zeigen höhere Standards und geringere Abweichungen wie gleiche Produkte aus anderen Ländern, wie zum Beispiel vorher aus Taiwan. Gleichwertige deutsche Produkte sind im Einkaufspreis zwischen 40 bis 60 % teurer, je nach Abnahmemenge. Da sind die Frachtkosten aus China mit eingerechnet, daß macht unter 1 % der Gesamtkosten aus.
So ist das mit vielen Produkten aus China und AL hat natürlich Recht, die Produkte benötigen Abnehmer.
Bei uns werden viele chinesische Waren eingekauft und das sind beileibe keine billigen Plastikteile mehr.
Gleiches gilt weltweit, China hat nicht umsonst die Deutschen im Export abgelöst und da liegt der Hase im Pfeffer. In einer Situation wie jetzt haben wir einen Verdrängungswettbewerb. Egal welcher große Konzern, er kann nur die Rabatte die von den Kunden erwartet werden, über den Einkauf reinholen. Die Fertigungstiefe ist in den meisten Unternehmen nicht mehr zu toppen. Aber das Controlling bekommt immer höheren Stellenwert und die schauen auf den Preis und handeln bis zum Knubberfleisch. Deutsche Produkte mögen beim Endverbraucher noch gefragt und beliebt sein, im Einkauf der Konzerne zählt das Herkunftsland gar nichts.
Diese Verdrängung geht zu unseren Lasten und zugunsten der Chinesen.

Die Automobilbranche ist natürlich nicht eines der starken Felder der Chinesen, daß dürfte auch nicht deren vorrangiges Ziel sein. Die Ausländer die dort Fabriken bauen, werden dann schon entsprechendes Know How im Land belassen, man mag drüber schimpfen, aber es ist clever, denn der Druck auf deutschen oder US Unternehmen im chinesischen Markt Fuß zu fassen ist enorm, eben weil der Markt riesig ist.

Ich will die Chinesen nicht in den Himmel loben, aber in der jetzigen Krise haben sie die Fäden weitaus besser gezogen als wir. Unsere Arroganz zu denken, daß die anderen nur im Sandkasten spielen, kann sich derbe rächen. Wir müssen mit Innovationen um einige Schritte voraus sein, anders läßt sich dieser Staat nicht mehr halten. Das bedeutet aber, mehr Bildung, höhere Löhne für gut ausgebildete Leute und vor allem die Chance auf Bildung, sowie eine freundliche Standortpolitik mit wenig Bürokratie für innovative Unternehmen. In Deutschland findet genau das Gegenteil statt. Hier wird zudem geld verteilt, was nicht da ist und dann fließt es in die falschen Kanäle.

In Kassel sieht man an SMA sehr sehr gut, wie eine innovative Firma alles in Schwung bringen kann und eine ausgediente Industrie alles herabwirtschaftet. Für mich das beste Beispiel, wie wichtig es ist, sich als Marktführer nicht auszuruhen, sondern ständig Neues zu bieten, die anderen dürfen da nicht mal mehr die Luft zum atmen kriegen, so innovativ muß man sein.

Aber bei uns ist alles bürokratisch, starr und in feste Regeln gezwängt. Nur noch begrenzt Platz in den Köpfen für eine moderne Welt, man will das alles so bleibt wie es ist. Wir sind zu satt. Die Chinesen sind hungrig.

Ist nur meine Meinung, wir werden es sehen, ob wir es schaffen unsere Probleme auf Kohlsche Art zu lösen, indem wir es einfach aussitzen. Kann sein das es mal nicht mehr funktioniert....und dann?
Antworten
Anti Lemming:

Warren Buffett (BRK.A) verliert AAA-Status

6
10.02.10 18:40
Die Eisenbahn war wohl zu teuer, aber besser als ganz ohne Spielzeug in Rente zu gehen.

www.marketwatch.com/story/...gcharts&symb=BRKA&sid=817
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pfeifenlümmel:

Berni sprach

4
10.02.10 18:46
von einer Straffung der Finanzierungsbedingungen und schon ging´s bergab mit dem DOW. MMn wird der Markt nicht stark einbrechen solange die Zinsen unten bleiben. Arbeitslosigkeit unterstützt den Aktienmarkt deshalb ( Zinsen werden in dieser Situation kaum erhöht werden), man mag es zynisch nennen.  In den USA läuft allerdings ein neuer Wetbewerb: Wer schmeisst die Meisten raus? Selbst AGs, die Umsatzzuwächse erleben( z. B. Coca Cola ), sind obenauf in dieser Disziplin. Die Begründungen sind dann  immer dringend notwendige Kosteneinsparungen. Die hohen Arbeitslosenzahlen sind zwar Folge der schlechten Konjunkturentwicklung, aber  diese miese Konjunktur ist nicht der alleinige Grund.
Werden die Zinsen erhöht, sollte sich bereits eine deutliche Belebung der Konjunktur abzeichen; sonst geht der Aktienmarkt baden. An der Zinsschraube muss vorsichtig gedreht werden; die Fed kann keine schlechte Stimmung gebrauchen.
Antworten
Malko07:

Svartur (#57253), ich weiß die Chinesen

17
10.02.10 18:50
sind nicht schlecht im Kopieren (geistiger Diebstahl) und in der rücksichtslosen Ausbeutung von Menschen und Natur. Sogar die Kläranlagen, die die letzten Jahre gebaut wurden, stehen größtenteils still aber im Bruttosozialprodukt wurden sie wirksam. Im Bereich der Müllverbrennungsanlagen explodieren die Krankenzahlen und die Proteste. Die anspruchsvolleren Produkte sind größtenteils Fertigungen im Auftrag von ausländischen Firmen die auch im Ausland entwickelt wurden. In der eigenen Schöpfung ist China, verglichen mit Taiwan oder Südkorea, ein Zwerg.

Man sollte sich nicht von den den Regionen an der Küste blenden lassen die es mit riesigen Mengen an Sklaven zu Wohlstand gebracht haben. Der größte Teil des Landes hat den Status der dritten Welt. Darin liegt ja auch die große Gefahr und so tut die Führungsclique massenweise Geld verbrennen um die Wanderarbeiter zu einem Teil weiter beschäftigen zu können. Die korrupte Clique hat nämlich große Angst vor Aufständen bei denen sie ihre Rüben verlieren könnten. Nur diese Art der Wirtschaftspolitik führt sicher in den Abgrund. Irgendwie spüren sie es ja auch. Nicht grundlos werden die minimalen Freiheiten laufend zurück geschraubt.
Antworten
musicus1:

Svar, stimme dir zu........handelskrieg zwischen

6
10.02.10 18:50
china und dem rest der welt, es ist offensichtlich, china will in der welt keine verantwortung übernehmen, china benutzt das welthandelssystem sehr  geschickt  und saugt es aus...frage wie lange kann die weltgemeinschaft sich so einen staat mit sooo vielen menschen leisten...........die russen sind näher am rest der welt , als man es vermuten  könnte......... und sie werden  auch den amis den iran absegnen...und china schaut  zu......wieder einmal ...
Antworten
Malko07:

#57255: Der Umsatz von

9
10.02.10 18:54
CocaCola ist in den USA deutlich zurück gegangen und die Firma steht dort unter Druck. CocaCola hat im Ausland deutlich zugelegt, besonders in Asien und Südamerika. Zukünftig werden die Amis also gesünder und die Chinesen noch kränker.  

;o)
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Maxgreeen:

Seit klar ist das Berkshire das AAA verlieren wird

 
10.02.10 18:57
hat die Aktie über 10% gewonnen.

Heute muss sie 3,24 Punkte abgeben auf 111,696.75 Usd
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Anti Lemming:

Svatur - die "alten Exportnationen"

25
10.02.10 19:08
wie Deutschland und Japan dürften dann wohl die Hauptleidtragenden von Chinas Aufstieg sein. Es ist Konkurrenz auf allen Ebenen: Bildung, Know-how, Absatzmärkte - und vor allem ein für Hochlohnländer wie Deutschland und Japan ruinöser Lohnwettbewerb (bzw. Kostenwettbewerb), der wohl Hauptursache für die hohe hiesige Arbeitslosigkeit ist.

Und dann noch diese Betonköpfe in Behörden und Politik mit null Innovationsfreude und zwanghaftem Festhalten am "gestern Bewährten". Lobbywirtschaft, Korruption, Behördenfilz, und eine Raff-Mentalität der Finanzämter, die Innovation im Keim zertritt, um parasitär an den Pfründen teilzuhaben. Statt Förderung und Motivation gibt es Beamtendünkel, wilhelminisches Anspruchsdenken, Dienst-nach-Vorschrift (geht nicht, gibt's nicht), Kanzleideutsch, Bevormundung, Richtlinien-Belehrungen und kahle Flure mit Holzbänken und 5-fach auszufertigenden Anträgen mit Kohlepapiereinlagen. Diese "Kaste" muss sich am dringendsten den neuen Realitäten anpassen - und nicht wie die EU-Parlamentarier 5 % Gehaltserhöhung fordern, wenn die Wirtschaft um 6 % geschrumpft ist und die "Teurerungsrate"bei deflationären -0,3 % liegt.

Es herrscht eine geradezu wahnwitzige Kluft zwischen dem, was Deutschland an atemberaubender Innovation ("ohne Luft zu holen", wie Du schreibst) benötigt und dem Menschenschlag, der so etwa umzusetzen und zu leisten vermag, und den spröden, ewig Gestrigen, verbeamteten "Verhinderern" und "Besteuerern", die so flexibel sind, dass ihnen beim knarzenden Hinsetzen ein Bandscheibenvorfall droht.
Antworten
permanent:

Vermögen entspricht nicht Liquidität

3
10.02.10 19:12

@Malko07

Das ist ein entscheidender Punkt, der von dir angesprochen wird. Ein gutes Liquiditätsmanagement ist wichtig für Staaten und Unternehmen. Hier hat Kalifornien ein Problem. Noch werden die IOU´s genommen. Das Zinsniveau liegt ebenfalls weit unter dem von Griechenland.

http://www.ariva.de/...vs_Kalifornien_t283343?pnr=7416064#jump7416064

Dennoch glaube ich, ist Kalifornien in einer vergleichsweise gesunden Verfassung. Die Gründe habe ich im Link oben angeführt. Es ist eben.

Permanent

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permanent:

Wen besucht er zuerst

6
10.02.10 19:31

Der USA Bären-Thread 7416917

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wawidu:

MSWORLD

5
10.02.10 20:03
- (ex USA!) ein "Menetekel"? Beachtet die hohe Dynamik von MA 14! Der Chart des Emerging Markets ETF (EEM) sieht vom Verlaufsmuster übrigens sehr ähnlich aus.
(Verkleinert auf 83%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 298642
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permanent:

One in Five US Mortgages 'Underwater' in Q4: Repor

5
10.02.10 20:06
One in Five US Mortgages 'Underwater' in Q4: Report
HOUSING, REAL ESTATE, RECOVERY, UNDERWATER, MORTGAGES, PAYMENTS, VALUE, PRICES
Reuters
| 10 Feb 2010 | 09:36 AM ET

One of every five U.S. home owners owed more on their mortgage than their home was worth in the fourth quarter, a trend that poses a serious threat to the U.S. housing market's recovery, real estate website Zillow.com said on Wednesday.

Homeowners with "underwater" mortgages are more prone to defaults and foreclosures. They typically do not qualify for refinancings and are unable to sell their homes because they would need to cough up cash at closing time to pay off their mortgage.

The percentage of American single-family homes with mortgages in negative equity rose to 21.4 percent in the fourth quarter from 21 percent in the third quarter, according to the Zillow Real Estate Market Reports.

U.S. home values declined again in the fourth quarter, as the Zillow Home Value Index fell 5 percent year-over-year and down 0.5 percent quarter-over-quarter, to $186,200.

It was the 12th consecutive quarter of year-over-year declines, the reports showed.

"The prevalence of markets in or near a double-dip situation shows that we are not yet at the bottom, in terms of home values," Stan Humphries, Zillow chief economist, said in an interview.

One in five, or 29 of the 143 markets tracked by Zillow, had at least five consecutive month-over-month increases in home values during 2009 before values began to flatten or fall again in the second part of the year.

These markets included the Boston, Atlanta and San Diego metropolitan areas.

Zillow said it defines a "double dip" as two periods of sustained declines in home values separated by a brief period of stabilization or recovery.

Zillow forecasts a definitive bottom in home values in the second quarter of 2010, Humphries said.

"It is important to note, however, that the arrival of the bottom does not mean that recovery is around the corner," he said.

 

Home values in 29 markets, including the Los Angeles and New York metro areas, increased on a month-over-month basis throughout the fourth quarter. The rate of increase, however, slowed from November to December in 21 of those markets.

Meanwhile, the number of homeowners losing their homes to foreclosure across the country rose to a new high in December, with more than one in every thousand homes being foreclosed, the highest since Zillow began recording national foreclosure data in 2000, the reports showed.

Foreclosure resales remained high, making up 20.3 percent of all U.S. home sales in December.

Foreclosure resales also made up the majority of sales in several metropolitan areas, including Merced, California, at 68.3 percent; Las Vegas, at 64 percent, and Modesto, California, at 62 percent.

Additionally, 28.5 percent of home sales nationwide sold for less than what the seller originally paid. Home values increased year-over-year in 27 of 143 markets and remained flat in 15.

Antworten
KuK Hofmarsc.:

griechenland

6
10.02.10 20:27
Malko, griechischer Wein statt Ballermann ...
Ich weiß nicht ... dein Lösungsvorschlag würde schwere Kollateralschäden bringen.
Spanien am Rande der Pleite wäre wohl noch ungünstiger für die EU.
Da wär der Verzicht auf Kalifornischen Wein weit besser für EUR/USD. Außerdem schafft der transatlantische Transport eh eine miese CO2-Bilanz.
Antworten
CarpeDies:

Interssantes Interview

11
10.02.10 20:31
auf focus mit dem Vermögenverwalter Jens Ehrhardt, das hier glaube ich noch nicht gepostet wurde:
www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/...nem-eis_aid_478467.html

Er spricht auch die Themen Zinsen und Staatsverschuldung an:
"...Das haben die amerikanischen Banken in kleinerem Stil schon 1993/94 gemacht. Nach der Savings-and-Loans-Krise sanierten sie mit dem Münnemann-Geschäft „aus Kurz mach Lang“ ihre Bilanzen – was auch eine Zeit lang klappte. Dann nahm aber Greenspan die Zinsen nach oben. Was passierte? Als die Refinanzierung der Anleihen teurer wurde als der Zins, haben die Banken die Papiere verkauft. Das führte dann 1994 zu dem Anleihendesaster, in dem sich die Kurse von Anleihen schlechterer Bonität zum Teil halbiert haben. Das ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was angesichts der heute riesigen Volumina stattfinden könnte, wenn es tatsächlich zu einer Zinserhöhung in den USA kommen würde. Deswegen kann man auf absehbare Zeit die Zinsen gar nicht nennenswert erhöhen."

Vorher erwähnt er auch, dass die Geschäftsbanken sich mit von der FED geliehenem Geld Treasuries kaufen und von den 3% Zinsunterschied ganz gut leben.

Wenn man sich jetzt auch noch vor Augen führt, dass die Banken einfach wenig bis keinen Bock haben, über die Vergabe von Krediten ihr Geld sauer zu verdienen (ein Freund von mir hat mir seinen gescheiterten Versuch geschildert, bei einer Bank für seine Firma, die keinerlei Verbindlichkeiten hat und im starken Wachstum begriffen ist, einen Kredit für weiteres Wachstum zu bekommen), dann kann man sich vorstellen, dass wenn die Regierung wirklich die Zinsen anheben will, die Banken und damit letztendlich die Wirtschaft sehr schnell ins Straucheln kommen.

Deswegen wird es mEn über Jahre keine Zinserhöhung geben. Auch wenn die Preise stark steigen, dann wird man die Zügel locker lassen, um damit die Schulden wegzuinflationieren. Wenn Sie nicht steigen, dann wird man erst dann reagieren müssen, wenn die Chinesen den Geldhahn zudrehen und Staatsanleihen nicht mehr weiter kaufen sondern verkaufen. Dann steht man vor der Wahl die Steuern (zumindest für die Gut-Verdiener) Richtung 80-90% zu fahren oder massiv die Dollar-Druckmaschine anzuwerfen; das würde dann aber zum schnellen Ableben des Dollars führen.

Fazit: die Zinsen bleiben unten, komme was will. be prepared
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CarpeDies:

Jens Ehrhardt

 
10.02.10 20:43
Ich möchte nochmals auf das focus-Interview mir ihm hinweisen; es bringt viele Sachen auf den Punkt, die hier auch schon intensiv diskutiert werden
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Maxgreeen:

2:25p Jobless claims data to be be released Thurs

4
10.02.10 20:51
Trotz des Schneechaos werden die wöchentlichen Anträge gemeldet ? Sind diese besonders gut ?

Was nicht alles so als Meldung herhalten muss.

Treasurys:
The Treasury Department sold $25 billion in 10-year notes on Wednesday at a yield of 3.692%, a little higher than traders expected amid worries that an East Coast snowstorm and concerns about monetary-policy moves would make the auction difficult.

PS: Was hat die Auktion mit dem Schneesturm zu tun ? Stehen die Computer draussen ? Ausserdem kauft doch die Fed ihr eigenes Zeugs was spielt es da für eine Rolle wie das Wetter draussen ist?   :))

Wann kommen die Zahlen zum US-Haushalt (20Uhr) - sind diese schlecht und auf Freitag verschoben? ( weil am Do.Rally wegen Meldung oben ) ?

Fragen über Fragen

Die Zahlen zu den Öllagerbeständen sollen ja auch verschoben worden sein, wegen dem Schnee. :))



:))
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Malko07:

KuK Hofmarsc. (#57265), da muss eine

6
10.02.10 21:41
Verwechslung vorliegen. Ich sprach nie vom Ballermann. Aber inhaltlich muss ich dir recht geben. Ein geschlossener Ballerman würde eine tiefe Depression bei uns auslösen und das wäre der Anfang vom Ende und A.L. könnte endlich seine Befürchtungen, seine Raviolidosen würden den Verfallstag noch überschreiten, vergessen.   ;o)
Antworten
CarpeDies:

Chinas Export wächst 20% im Januar

 
10.02.10 22:17
Chinese exports rise 20% in January

Published: February 10 2010 05:45 | Last updated: February 10 2010 17:16
Geoff Dyer in Beijing and Justine Lau in Hong Kong

China’s exports and imports continued to recover in January from the slump at the start of 2009 according to new government figures which underlined the growing importance of other developing economies in China’s trade.

The headline numbers suggested a strong rebound in trade last month with exports rising 20 per cent compared with January 2009 and imports surging by 85 per cent.

However, the figures were distorted by the timing of Chinese New Year holidays, which meant that the economy operated for one week less last January. The import figures were also flattered by the fact that imports at the start of last year were at their lowest level since 2005.

In terms of volume of trade, the January numbers were actually below December’s, with exports down from $130.7bn in December to $109.5bn, and imports falling from $112.3bn to $95.3bn. RBS calculated that exports were down 2 per cent on a seasonally-adjusted basis month-on-month.

“Due to the different timing of the Chinese New Year holiday, [year-on-year] comparisons are almost meaningless for most macro indicators in China in January and February,” said Lu Ting, economist at Bank of America Merrill Lynch. “A sensible approach is to calculate year-on-year changes for the combined period of January and February.”

The January figures did underscore that the recent recovery in China’s trade has been skewed towards markets in other developing economies, in some of which China has become the biggest trading partner over the last year. Imports from Russia were up 162 per cent year-on-year last month, from Brazil by 142 per cent, from Asean by 117 per cent and from India by 112 per cent, while exports to Asean rose 52.8 per cent and to Brazil by 78.7 per cent.

According to Ha Jiming at China International Capital Corporation, the proportion of China’s exports going to the US, the European Union and Japan fell from 50 per cent at the start of last year to 44 per cent in December, while developing countries’ share had increased to 56 per cent.

“Developing countries are definitely providing a cushion for China’s trade,” said Mark Williams, at Capital Economics in London. “But they cannot completely make up for the expected sluggishness in G7 consumer demand over the next few years because taken together they are not big enough.”

Economists said that as the January figures did not provide a clear indication about the strength of recovery in exports, it could delay any decision on whether to begin appreciating the Chinese currency despite mounting international pressure.

“When they decide it is in their interests to move on the currency, they will do so, but policy-makers are likely to first want to see several more months of sustained recovery in exports,” said Tom Orlik, economist at Stone & McCarthy in Beijing.

A front page editorial in the official China Securities Journal on Wednesday played down speculation of an imminent move on currency policy. ”Given the current situation, the conditions are not right for a big appreciation in at least the first half,” the paper said.
Antworten
wawidu:

Auch BSE -

5
10.02.10 23:28
bald passé? Die Inder haben z.Z. auch mit deutlichen Export- und Inlandskonsumproblemen und, wie ich gehört habe, auch mit Problemen beim Staatshaushalt zu kämpfen. Im Vergleich zu China ist die Breite der Exportgüter erheblich geringer.
(Verkleinert auf 83%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 298680
Antworten
Kostolanya:

CDS "Versicherungen" ;-)

4
11.02.10 00:26
Hmmh, wie die Meisten von Euch wissen, bin ich nun wahrlich keine Spezialistin in Sachen Derivaten oder gar CDS...

Trotzdem ist selbst mir nicht entgangen, dass z.B. Warren Buffett schon vor Jahren diese "CDS" als  "Massenvernichtungswaffen" bezeichnet hatte, was sich auch seit Mitte 2007 bis mind. Ende 2008 als richtige Einschätzung erwiesen hat bzw. leider entsprechend zum großen Teil bewahrheitet hat.

Möglicherweise verwechsele ich jetzt aufgrund meiner relativen Unkenntnis in diesem Bereich etwas - aber war es nicht so, dass diese CDS-Versicherer auch "Monoliner" genannt wurden, denen schon seit Ende 2007/Anfang 2008 Rating-Punkte abgezogen wurden? Kann mich jetzt aber natürlich komplett irren - und Monoliner sind was komplett anderes als CDS-Versicherer. Berichtigt mich ruhig, falls ich was falsch in Erinnerung habe...

AIG wäre aber wohl aufgrund diverser CDS-Versicherungen fast allein wegen der "relativ popeligen" Lehman-Pleite schon ohne Staatshilfe bankrott gegangen - und nicht zu vergessen: AIG ist (WAR ;-) ein Weltkonzern in Sachen "Versicherung"...

Jetzt kommt wieder mal die relativ unwissende Kosto mit ihrer durchaus kleinbürgerlichen, naiven Logik ins Spiel, die mal so ganz auf doof fragt: WER VERSICHERT WO WAS? Und wer ist tatsächlich überzeugt davon, dass ihm seine eventuellen Ausfälle auch TATSÄCHLICH erstattet werden?

Denn - wenn schon eine AIG nicht einmal einen mittleren Bankausfall wie "Lehman" stemmen konnte und gleich über 180 Milliarden Steuergelder als Stütze einsacken musste, um nicht unterzugehen, dann frage ich mich, WELCHE VERSICHERUNG denn tatsächlich "Staatsausfälle" von Griechenland über Protugal bis hin zu Italien, Irland, Spanien etc. stemmen und vor allem "bezahlen" könnte...

Welcher Investor wiederum kann so doof sein, zu glauben, dass er, wenn er in Staatsanleihen investiert, von denen er eigentlich so dermaßen überzeugt ist, dass jener Staat die Schulden nicht zurück zahlen kann, gleichzeitig eine Versicherung für viel Geld auf Ausfallentschädigung oder wie das heißt, abschließt, wiederum bei einer Anstalt, wie z.B. AIG o.ä., von der er eigentlich auch wissen sollte, dass die im "wirklichen Notfall" NICHT eintreten können. Erhofft sich jener Spekulant tatsächlich nur, dass am Ende des Tages doch wieder nur das dumme Volk zahlen muss?

Wenn ich das so aus meiner Perspektive mit Hausrat, Haftpflicht, Unfall, KFZ-Versicherungen etc.  in Verbindung bringe und versuche, das so halbwegs in Relation zu setzen, so komme ich zu folgendem Fazit: Auch Hausrat, Haftpflicht...etc. Versicherungen haben innerhalb ihrer Klauseln durchaus ihre Tücken...Jedoch sind sie alle aus meiner heutigen Sicht "einigermaßen einschätzbar und berechenbar" - und auch relativ zuverlässig, da sich Einzahlungen und Schäden zumindest die "Waage" halten...

Diese ganzen Wetten bzw. Versicherungen allerdings auf Bankenpleiten, Staatspleiten etc. sind meiner Meinung nach so absurd und abstrus, dass sie letztlich gar nicht funktionieren können. Die Summen, die da im Spiel sind, sind so immens hoch, dass sie letztendlich wohl kein "Versicherer" wirklich bezahlen kann...

Außer natürlich, man versichert sich bei der FED auf Dollar-Basis. Die FED kann dann nach Belieben soooo viele Dollars drucken, wie vereinbart :-)

Das Erschreckende ist m.M. nach, dass diejenigen, die "Versicherung" auf ihre Spekus suchen, sich diese Versicherung wohlweislich vorwiegend wohl nur bei den "systemrelevanten Versicherern" suchen - also jenen, die auch im Falle der bevorstehenden eigenen Pleite in jedem Falle noch vom Steuerzahler gebailoutet werden...zumindest so lange, so weit es überhaupt noch Steuerzahler gibt...

Ich persönlich würde niemals auf die Idee kommen, mir recht unsichere Anleihen - egal, ob Staatsanleihen, Unternehmensanleihen etc. von ebenso unsicheren Versicherern versichern zu lassen. Außer vielleicht, ich wäre halt ein total abgezockter, kalter Mitwisser einer Investmentbank, eines Hedgefonds o.ä. und würde wissen, dass der Versicherer im Notfall auch gestützt wird... So läuft es wohl leider derzeit.

Bin froh, dass ich nicht so drauf bin - und wenn ich eines im Leben NICHT abschließen werde, so ist es eine CDS-Versicherung - egal auf was... Will ich niemals haben!

Beste Grüße an Alle
Kosto
Antworten
permanent:

China's Consumer Inflation Slows, But Lending Bris

4
11.02.10 07:10
China's Consumer Inflation Slows, But Lending Brisk
CHINA, GOVERNMENT, TRADE, IMPORT, EXPORTS, CURRENCY, YUAN,
Reuters
| 10 Feb 2010 | 10:55 PM ET

Chinese consumer inflation unexpectedly slowed last month, but a leap in lending and a rise in factory-gate inflation will keep policymakers alert to the risk of credit-fueled overheating in the world's third-largest economy.

 

The central bank has already started to tap on the monetary brakes, notably by raising banks' required reserves, and economists expect further tightening steps in the months to come.

"Given the continued strength in real economic growth and the renewed expansion in credit supply, we believe it is important to stay highly vigilant on inflation," Yu Song and Helen Qiao,
economists with Goldman Sachs, said in a note to clients.

The consumer price index rose 1.5 percent in the year to January, slowing from a 1.9 percent increase in the year to December and undershooting forecasts of a 2.0 percent rise, data from the National Bureau of Statistics showed on Thursday.

China's economic data at the turn of the year are tough to read because of distortions caused by the variable timing of the week-long Lunar New Year holiday.

Winter weather can also play havoc with output and prices. Heavy snow, for instance, was largely to blame for a quickening of inflation in December as it pushed up the price of vegetables.

Food makes up one-third of China's CPI basket.

"I think it is a temporary dip. I expect the February number to be much stronger, partly because the New Year holiday switched from being in January last year to February this year," said Tao Wang, an economist with UBS in Beijing.

"But we expect the February number to be close to 3 percent, certainly above 2, so pressure for a rate hike in the second quarter is very strong," she said.

Lending Control

The determination of China's Communist Party planners to keep a grip on the economy was evident in loan figures for January.

Bank lending of 1.39 trillion yuan was the third-largest monthly total on record and surpassed forecasts of 1.35 trillion yuan. But, given that banks had already lent 1.1 trillion yuan by mid-January, the full-month total showed the success of subsequent arm-twisting to slow the pace of credit growth.

 

"The government, with its very early action on direct control of credit, has been able to keep overall lending below last year's level," Wang said.

Banks lent a record 1.62 trillion yuan ($237.3 billion) in January 2009 as they heeded the party's call to pump up credit and revive an economy brought to its knees by the global financial crisis.

Banks went on to lend a total of 9.5 trillion yuan in 2009, providing the fuel for GDP to expand 8.7 percent, by far the strongest growth rate of any major economy. This year, Beijing has set a lower new-loans target of 7.5 trillion yuan.

"If they are able to keep things below last year, then we have confidence that they can achieve the 7.5 trillion for the year and we will be able to avoid a boom-bust cycle," Wang added.

Year-on-year growth in the stock of outstanding loans fell to an 11-month low in January, a further illustration of how the central bank is gradually withdrawing the extraordinary monetary stimulus it injected into the economy last year.

Inflationary Rumblings
     
One unknown for policymakers is whether manufacturers and wholesalers will be able to pass on rising prices to consumers.

Factory-gate prices rose 4.3 percent in the year to January, accelerating from a 1.7 percent rise in the 12 months to December. Economists had expected a 4.2 percent increase.

There is no close link between the two inflation gauges in China, partly because of fierce competition and also because steady increases in productivity keep a lid on unit costs.

But some economists point to a combination of factors that could fuel consumer inflation.

Credit growth leapt 31.7 percent last year; minimum wages are rising in some coastal manufacturing provinces and some analysts suspect that a resumption of fast economic growth is reducing spare capacity.

One critical inflation threshold for the central bank is 2.25 percent, the maximum rate that banks are allowed to pay on one-year certificates of deposit.

If inflation exceeds that rate, people and companies will have an incentive to take their money out of the bank and invest in property and shares, which could inflate asset bubbles.

Goldman Sachs said this week that the inflation intolerance level for policymakers in Beijing was above 4 percent, while the China Business News identified 3 percent as the key level.

If inflation exceeds that level or if the Federal Reserve raises U.S. interest rates, the People's Bank of China could respond by raising its own interest rates or further increasing the proportion of deposits that banks must hold in reserve at the central bank instead of lending out, the paper said on Thursday.

The PBOC raised required reserves by half a percentage point last month, taking them to 16 percent for big banks and sparking a global markets sell-off on fears that China was slamming the brakes on an economy that has been a major force behind the global economic recovery.

Premier Wen Jiabao has said China will be paying more heed to month-on-month changes since year-on-year comparisons are distorted by the depressed state of the economy in early 2009.

In January alone, consumer prices rose 0.6 percent, following a 1.0 percent rise in December.

"I don't think the central bank will introduce blanket aggressive tightening measures in the first half, especially since CPI was not as high as the market expected. So we still need to wait and see more monthly figures to judge the monetary policy shift," said Nie Wen, an economist at Fortune Trust Co in Shanghai.

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permanent:

EU nimmt IWF mit ins Rettungsboot

3
11.02.10 10:23

Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen heute zu einem Sondergipfel in Brüssel zusammen, um über finanzielle Hilfen für das hoch verschuldete Griechenland zu sprechen. Im Vorfeld des Spitzentreffens deuten sich erste Konturen für ein Rettungspaket an. Dabei spielt auch der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Rolle.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...ungsboot;2527876

 

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wawidu:

kosto - # 57272

3
11.02.10 10:29
Monoliner und CDS-Garanten sind zwei verschiedene Schuhe. AIG war mal der global größte Allround Versicherer, der durch seine starke Exposition in Credit Default Swaps (Kreditausfall-Garantien), die über viele Jahre risikoarm und lukrativ waren, mit Fortschreiten der Finanzkrise in Schieflage geriet. Was es mit den "Monoliners" auf sich hat, siehe:

de.wikipedia.org/wiki/Anleiheversicherer
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