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Der USA Bären-Thread


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Kicky:

Fukushima heute

7
02.04.11 13:20
What We Can See- Chris Martenson
www.zerohedge.com/article/...ive-new-photos-fukushima-reactors
Here's what we can directly observe in the larger satellite image:

   * Steam is still rising from reactors #2, #3 (circled in green) and #4.
   * Of the four reactor buildings, three are nearly or totally destroyed, while the outside (at least) of the fourth is in relatively better shape.
   * We can count 7 fire trucks 'on site' with another 7 just to the north, all with water lines strung out across the ground.
   * There is only one ship/vessel to be seen, located inside of the breakwater and nearly as far to the north as it can go inside that boundary.
   * A significant number of the vehicles that can be seen at the core of the site have not moved since the first released photos on March 12.  
   * There is a parking lot slightly to the north and west with approximately 250 passenger vehicles in it and a side lot with 30 large green tanks neatly arranged in rows.
   * The rest of the area is one, two, and four lane roads (no traffic at all), worked farmland, residential and commercial areas, mostly empty parking lots, and two baseball diamonds.
Here's what we don't see

   * Nowhere in the 25 km area in the main photo can we find anything that looks like a staging area with a large collection of assets such as tanker trucks, pumpers, cement trucks, piles of pre-staged materials, ambulances, and fire trucks.
   * The cement pumper truck seen a week ago has been apparently replaced by the boom at reactor #4.
   * There's no obvious barge delivering fresh water for the rector cooling efforts as recently reported (it may have come and gone?).
   * Any obvious changes to the roofs of any of the reactors.
   * Any people outside the plants working.
Things we can logically conclude......weitere Photos und Schlussfolgerungen hier
(Verkleinert auf 94%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 392756
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permanent:

IWF neigt zur Umschuldung / Griechenland

11
02.04.11 14:17
Kurswechsel in der Griechenland-Hilfe?

IWF neigt zur Umschuldung

Die finanzielle Situation Griechenlands nimmt der Regierung in Athen die Luft zum Atmen: Nach einschneidenden Sparmaßnahmen ist die Stimmung im Land zum Zerreißen gespannt. Trotzdem wachsen nun offenbar auch beim IWF die Zweifel, ob Griechenland wirklich ohne Umschuldung gerettet werden kann. Eine solche Aktion wäre ein Tabubruch mit europaweiten Konsequenzen - und könnte Portugal mit in den Abgrund ziehen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert einem Medienbericht zufolge eine baldige Umschuldung Griechenlands. IWF-Experten zweifelten am Erfolg der Rettungsbemühungen für Griechenland, berichtete der "Spiegel". Sie drängten deshalb angeblich auf eine baldige Umschuldungsaktion.

Wie es in dem Bericht weiter heißt, vertraten hochrangige Vertreter des Währungsfonds diese Forderung in den vergangenen Tagen bei Gesprächen mit Beamten europäischer Regierungen. Im IWF bahne sich damit ein Kurswechsel an. Der Fonds glaube offensichtlich selbst nicht mehr daran, dass sich das Land mit den bisherigen Maßnahmen sanieren lässt. Notwendig sei eine Verringerung der Schuldenlast von derzeit rund 150 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, argumentierten laut Magazin IWF-Vertreter gegenüber den Europäern.

Denkbar seien ein Schuldenschnitt, die Verlängerung der Laufzeiten von Anleihen oder niedrigere Zinszahlungen. Alle drei Alternativen liefen darauf hinaus, dass Inhaber griechischer Staatsanleihen auf einen Teil ihrer Rendite verzichten müssen. Nach den Vorstellungen des IWF solle die griechische Regierung schon bald Gespräche mit ihren Gläubigern aufnehmen und ihnen die geplante Umschuldung mitteilen. Der IWF schrecke allerdings noch davor zurück, seine Überlegungen öffentlich zu machen, weil er fürchte, das ebenfalls angeschlagene Portugal dadurch in noch größere Schwierigkeiten zu bringen, berichtet der "Spiegel" weiter. Mit dem Bericht des Nachrichtenmagazins dürften sich die Sorgen vor einer Veröffentlichung erledigt haben.

Der griechische Finanzminister, Giorgos Papakonstantinou, hatte Gerüchte um eine bevorstehende Umschuldungsaktion bereits dementiert. Die britische Zeitschrift "Economist" hatte berichtet, Griechenland, Irland und Portugal seien bereits bankrott und sollten eine Umschuldung in die Wege leiten. "Es gibt kein solches Thema", sagte Papakonstantinou im griechischen Fernsehen (NET) in Reaktion auf die Berichte. Auch der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou sagt immer wieder: "Wir werden jeden Cent zurückzahlen".

Die "Finanz-Atmosphäre" auf den Straßen in Athen ist aber nach Aussagen von Leuten, die alltäglich mit dem Markt zu tun haben, "miserabel". Flüssig ist nach den harten Sparmaßnahmen kaum ein Betrieb. "Die Umschuldung steht in der Luft, nur sie ist noch nicht sichtbar", sagte Nikos Wroussis, ein Finanz- und Steuerberater. Wenn dies aber nur die griechischen Gläubiger betreffe, dann hätte das katastrophale Folgen für den Wohlstand vor allem der Rentner. Neue Ausbrüche in der ohnehin bereits stark angespannten Stimmung des Landes wären damit vorprogrammiert.

Kurz vor dem Wochenende hatten neue Hiobsbotschaften die Griechen erreicht: Das klamme Land kommt im Jahr 2010 neuesten Berechnungen zufolge auf eine Verschuldung von 10,6 Prozent der Wirtschaftsleistung. Bislang ging man in Athen von 9,4 bis 9,5 Prozent aus. Diese neuen Zahlen übermittelte das griechische Statistik-Amt an die Europäische Statistikbehörde Eurostat, wo sie nun überprüft werden. Die endgültigen Werte will Eurostat Ende April bekanntgeben.

Quelle: dpa

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Anti Lemming:

Anzeichen für "Rekritikalität" in Fukushima

9
02.04.11 17:19

Meine detailliert begründeten Befürchtungen, dass einer oder mehrere der Fukushima-Meiler erneut "kritisch" werden könnten, d.h. die sog. "Rekritikalität" erreichen, ...

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=3146#jumppos78658
http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=3146#jumppos78669

....scheint sich nun zu bewahrheiten. Im Klartext: Die Notabschaltung wurde durch die Kernschmelze offenbar rückabgewickelt. Die Reaktoren könnten dadurch sukzessive erneut voll aktiv werden (nun mit geschmolzenen "Innereien" und ohne Kühlung durch die Turbine). Dabei würde sich die 3000 Grad heiße Nuklear-Lava durch die Böden der Druckgefäße in den Boden fressen.

Dadurch würde der bisherige GAU zum unkontrollierbaren Super-GAU. Die eigentliche Atomkatastrophe stünde erst noch bevor.

Die Strahlung im Abwasser unter den Reaktoren hat mit 1 Sievert bereits tödliche Dimensionen erreicht. Das Grundwasser in 15 m Tiefe weist 10.000-fach überhöhte Strahlungswerte auf. Zudem dreht der Wind laut DWD heute in Richtung Tokio. Experten befürchten eine Kontamination der japanischen Hauptstadt.

 



Japans Atom-Albtraum
Super-GAU oder Tippfehler


Proben aus dem Reaktor Fukushima lösen bei Nuklearexperten Großalarm aus: Der Fund eines Isotops deutet auf eine unkontrollierbare Kettenreaktion hin. Oder hat Betreiber Tepco nur mal wieder mit Daten geschlampt? von Claus Hecking Brüssel

Denis Flory tut sich schwer. Eine Bestätigung gebe es nicht, vielleicht sei das Ereignis auch nur lokal begrenzt, windet sich der Chef für Nuklearsicherheit bei der Internationalen Energieagentur. Aber möglich sei es schon: dass Brennstäbe in Fukushima die "Rekritikalität" erreicht haben.

Rekritikalität. Übersetzt aus der Fachsprache der Atomtechnokraten hieße das: Der nukleare Horror geht jetzt richtig los. Es würde bedeuten, dass sich in einem seit drei Wochen abgeschalteten japanischen Reaktor die Kettenreaktion wieder in Gang setzt: ausgelöst durch Radioaktivität, komplett unkontrollierbar - und mit unvorhersehbarer Freisetzung von Strahlung verbunden. So legen es die Daten des Fukushima-Betreibers Tepco nahe. Wenn sie nicht falsch sind.

Hat sich Reaktor 1 selbst wiedereingeschaltet? Darüber rätselt die globale Kernphysikergemeinde. Den Atomalarm ausgelöst hat Tepco selbst: mit einer Probe verseuchten Wassers aus dem Turbinengebäude. Dieses enthält laut Tepco große Mengen des radioaktiven Isotops Chlor 38, eines Spaltprodukts der atomaren Kettenreaktion. Das lässt den Experten bangen. Denn Chlor 38 zerfällt schnell: Es hat eine Halbwertzeit von 37 Minuten. Wochen nach Abschaltung lässt das nur einen Schluss zu: Die unkontrollierte Kettenreaktion ist im Gang. In diesem Fall seien die Arbeiter vor Ort "in beträchtlich größerer Gefahr" als bisher, warnt der kalifornische Kernphysiker Ferenc Dalnoki-Veress. Neutronenblitze und plötzliche enorme Strahlungsmengen könnten sie töten.

An dieser Schlussfolgerung zweifelt die Expertenwelt nicht. An Tepcos Angaben schon. "Ich halte das für einen Schreibfehler", sagt Max Bichler, Radiochemieprofessor an der TU Wien. "Wenn Chlor 38 gefunden wurde, müsste auch das radioaktive Isotop Natrium 24 in der Probe sein. Davon sagt Tepco nichts, aber die Angaben sind unvollständig." Hat Tepco etwa Chlor 38 mit Chlor 36 verwechselt? Auch Letzteres ist ein Nebenprodukt der Kernreaktion, hat aber 301.000 Jahre Halbwertzeit. Chlor 36 hieße wohl: Der Reaktor ist nicht wieder aktiv.

Es wäre nicht Tepcos erster Fehler: Kürzlich behauptete der Konzern, die Strahlung sei zehn Millionen Mal so hoch wie normal - um sich später aufs 100.000-Fache zu korrigieren. Für einen Tippfehler spricht, dass die Probe schon sechs Tage alt, der Reaktor aber noch nicht hochgegangen ist. Dagegen sprechen sehr hohe Strahlenwerte rund um den Meiler. Klarheit schaffen kann nur Tepco - durch Veröffentlichung der gesamten Probe. Diese haben Kernphysiker schon Mittwoch angefragt. Reaktion von Tepco bislang keine.

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/...r-tippfehler/60033742.html

 

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Eidgenosse:

Gepfefferte Salzrechnung

5
02.04.11 18:09
Ein Blogger namens Chen hatte empfohlen wegen der Strahlung Salz zu kaufen.

www.cash.ch/news/kolumne/gepfefferte_salzrechnung-1017263-567
Über den Wolken...
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Kicky:

Kampf im Wohngebiet der Minister in Tripolis

 
02.04.11 19:24
heftige Schiessereien,offenbar gab es noch mehr Fluchtwillige in der Siedlung ,wo die Minister wohnen mit ihren Familienangehörigen .Die Frau des geflüchteten Aussenministers  sei gefangen genommen worden von der Sicherheitspolizei
www.telegraph.co.uk/news/worldnews/...ptured-in-firefight.html
"The blocks in that area are the homes to high ranking official of the state who must live close to Col Gaddafi. People say that some of them were trying to flee with their families when they came under attack from the guards," said a local resident.

"They gave as they got but there was a panic that the regime had to cover up."

"In the morning they were still cleaning up the blood," he said. "It was a big operation."
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Kicky:

NATO Airstrike Reportedly Kills Rebels in Libya

 
02.04.11 19:34
BREGA, Libya — A NATO airstrike intended for the forces of Col. Muammar el-Qaddafi apparently killed at least eight rebel fighters in the battle outside this pivotal oil port, an ambulance driver and news reports said Saturday.
....Perhaps in response to the Western airstrikes, the Qaddafi forces are increasingly plunging into combat in equipment similar to what the rebels are using, mainly pickup trucks mounted with machine guns or artillery. The move makes it increasingly difficult for even the combatants to distinguish one group from the other at first sight.
NATO, which said Saturday that it had conducted 148 airstrike sorties in the previous 24 hours, said it was investigating the episode, according to news reports.
www.nytimes.com/2011/04/03/world/africa/03libya.html?ref=africa
kein Wunder,man kann die Rebellen eigentlich nicht von den Gaddafi Truppen unterscheiden,sowas wie Uniformen gibt es kaum.Al Jazeera schrieb,dass der Flieger,der mit seiner Maschine bei Bengasi abgeschossen wurde,sich versteckt hielt und Unterstützung erbat, als sich Leute näherten.Daraufhin schickte man Hubschrauber vom Schiff und die bombardierten die Leute ,die Rebellen waren und den abgestürzten Piloten suchten.Der zweite war verwundet und konnte nicht fliehen und wurde freundlich von den Rebellen versorgt.
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Navigator.C:

EUR/JPY

2
02.04.11 20:13
By Robert Schroeder | April 2, 2011

Liebe Leser,

erinnern Sie sich noch ein meine Einschätzung zum YEN vom 17. Februar 2011? Damals hatte ich Ihnen ja auf Grundlage der Charttechnik erläutert, warum die Zeiten des starken YEN nun vorbei sind. Jetzt sechs Wochen später scheint sich meine Einschätzung langsam aber sicher zu bestätigen. Das Währungspaar EUR/JPY z.B. stieg in der zurückliegenden Woche mit 117,78 JPY auf den höchsten Stand seit Mai 2010. Die von mir ausgemachte inverse S-K-S im Tages-Chart, die als das Umkehrsignal überhaupt gilt, schlägt nun voll durch und lässt den Euro gegenüber dem japanischen YEN in die Höhe schnellen bzw. den YEN in die Knie gehen.


In den letzten sechs Monaten gab es drei Anläufe, mit denen der Euro versucht hat den Widerstand, der sich bei 116 JPY festgesetzt hat, zu überwinden. Erst mit dem vierten jüngsten Anlauf ist der Ausbruch nun gelungen. Und das sogar nachhaltig. Mit dem Schlusskurs vom Freitag steht EUR/JPY sogar schon an einem nächsten charttechnischen horizontalen Widerstand. Hier bei 120 JPY ist eine mehrtägige Konsolidierung wahrscheinlich, aus der sich dann in den kommenden Wochen und Monaten neue Jahreshochs bis 128, 134 und sogar 138 JPY ergeben. Diese Kursziele definieren sich durch weitere Widerstände sowie dem Hoch der Welle B aus dem Oktober 2009.

Nach Elliott Wave ist diese B-Welle Teil einer großen ABC-Korrektur beginnend im Juli 2008 bei 170 JPY. Diese 3teilige Konsolidierung fand im letzten August bei 105,41 JPY ihr Ende. Schon ab diesem Punkt befindet sich der Euro gegenüber dem japanischen YEN in einer neuer Aufwärtsbewegung. Die ersten Ausläufer dieses neuen Trends haben wir in Form des Aufwärtsimpulses 1 und der dazugehörigen abc-Korrekturwelle 2 schon gesehen. EUR/JPY befindet sich jetzt in der Trendwelle 3 aufwärts mit den genannten Kurszielen. Technisch wandelt sich die eingangs beschriebene Widerstandslinie nun zu einer Unterstützung und darf demzufolge nicht mehr unterschritten werden, um das bullische Setup für den Euro nicht zu gefährden!
Wenn wir uns noch den langfristigen Monats-Chart von EUR/JPY betrachten, wird schnell klar, dass die von mir genannten Kursziele nur der Anfang einer größeren Aufwärtsbewegung sein könnten. Denn auch hier … Lesen Sie hier weiter …

www.wirtschaftsfacts.de/?p=11864
Navigator.C
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daiphong:

Sorry AL," Die Notabschaltung wurde durch die

 
02.04.11 22:09
Kernschmelze offenbar rückabgewickelt.", das ist und bleibt einfach Quatsch. Kein Mensch behauptet sowas.
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Boxenbauer:

So weit ist es schon, oder

4
02.04.11 22:15
die Ratten verlassen als erstes das sinkende Schiff.

+++ 13.52 Uhr Japanische Führungskräfte suchen Jobs in Hongkong +++

Immer mehr japanische Führungskräfte suchen nach der Naturkatastrophe und dem Atomdrama Arbeit in Hongkong. Die Zahl sei extrem gestiegen, sagt ein Regierungsvertreter. Der Chef der Einwanderungsbehörde, Chan Kwok-ki, berichtet von 270 Japanern, die vom 17. bis zum 30. März umziehen wollten - deutlich mehr als üblich. Viele von ihnen seien Topmanager internationaler Unternehmen.

Neben der atomaren Katastrophe finde ich diese Meldung besonders traurig für Japan und habe es gerade den Japanern, die so konservativ und treu sind, nicht zugetraut. Nach Aufbau sieht das nicht gerade aus. Es könnte sogar sein, dass sich Japan für Jahrzente aus der Top10 der Wirtschaftsnationen verabschiedet.

In der Elektronikbranche haben die Panikkäufe von Elektronikkomponenten (passiv wie aktiv) eingesetzt und wir (unsere Firma) macht mit. Die großen EMS-Dienstleister in Deutschland kalkulieren im Risikomanagement mit dem Wegbrechen der Automotiveaufträge (inkl. Stornierungen), weil andere wichtige Teile fehlen werden und damit nicht mehr produziert werden kann.

Ich warne bei uns vor einer weltweiten Rezession noch in 2011, das will das Topmanagement aber nicht hören, weil man für Prognosen nur die eigenen Zahlen analysiert. Wenn das wonders auch so ist, ist es kein Wunder, wenn die Zyklen immer enger und steiler werden. Es wird produziert, investiert und eingestellt, als wäre die Konjunktur gerade am Anfang eines Booms und kaum brechen die Aufträge weg (wie damals im November nach Lehmann) wird nicht nur die Notbremse eingelegt, sondern bei voller Fahrt der Rückwärtsgang eingelegt. Besonnen ist etwas anderes.
Wir sind übrigens ein weltweit agierender Zulieferer der Industrie für passive Elektrokomponenten.
MfG

Boxenbauer
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Anti Lemming:

Daiphong - "Rückabwicklung der Notabschaltung"

 
02.04.11 22:23
Die vollautomatische Notabschaltung beim Erdbeben hatte die Reaktoren "unkritisch" gemacht bzw. heruntergefahren. Sie wären auch unkritisch geblieben, wenn sie vorschriftsmäßig gekühlt, d.h. die Restwärme von Anfang an weggekühlt worden wäre. Das ist wegen des Stromausfalls nicht geschehen, außerdem waren die Notdiesel und Pumpen defekt.

Die nun zu beobachtende Rückkehr der "Kritikalität" ist eine Folge der Überhitzung, die zu einer teilweisen oder kompletten Kernschmelze geführt hat. Mein Argument war, dass die Steuerstäbe (bzw. Bremsstäbe) wegen der fortgeschrittenen Kernschmelze nicht mehr als Zerfallsbremse wirken. Dies scheint sich nun zu bewahrheiten. Infolgedessen wurden die Reaktoren wieder aktiv, was man als ein unerwünschtes Wiederhochfahren (bzw. "Rückabwicklung der Notabschaltung") bezeichnen kann.

Es wäre schön, wenn Du Deine Einwände sachlich begründen könntest. "Bleibt einfach Quatsch" ist ein bisschen dürftig.
Antworten
Anti Lemming:

EUR/JPY vs. USD/JPY

5
02.04.11 22:38
Wenn es zu einer Krise in Japan und in deren Folge zu einer Weltwirtschaftskrise kommt, dürfte der Yen vor allem zum Dollar fallen, weil Dollar-Carrytrades rückabgewickelt werden (der Dollar hat 2008 den Yen als bevorzugte Carrytradewährung abgelöst).

Der Euro dürfte dann ebenfalls schwächeln und EUR/USD in Richtung 1,20 tendieren. Da EUR/USD zurzeit bei 1,42 steht, sollte daher im Krisenfall mit einem Long in USD/JPY (long Dollar, short Yen) mehr zu holen sein als mit einem Long in EUR/JPY (long Dollar, short Yen).

Ich schätze, dass EUR/USD auf 1,20 bis 1,25 fällt und USD/JPY auf mindestens 120 steigt. Das wäre für USD/JPY ein Plus von 50 % (bezogen auf 80). Nach Adam Riese bzw. Dreisatz würde EUR/JPY bei den gleichen Zahlen auf 1,44 bis 1,50 steigen. Das wäre ab 1,10 (Krisentief) nur ein Plus von 35 %.
Antworten
Anti Lemming:

Korrektur

 
02.04.11 22:39
Ende des 2. Absatzes: "....als mit einem Long in EUR/JPY (long Euro, short Yen)
Antworten
daiphong:

AL, in der Kernschmelze gibts keine Kritikalität,

2
03.04.11 03:05
denn es fehlt dort der Moderator Wasser, also die für eine Kettenreaktion unabdingbare NeutronenBREMSE.  Wenn du hingegen meinst, kaputte "Bremsstäbe" führen zur Kritikalität, hast du offenbar immer noch den Graphitreaktor Tschernobyl im Sinn, und zwar vor der Kernschmelze.
Antworten
Anti Lemming:

Daiphong

2
03.04.11 08:31
In Atombomben gibt es Kritikalität GANZ OHNE Wasser. Entscheidend ist allein das Anhäufen der kritischen Masse. Diese ist dadurch definiert, dass statistisch jedes bei einem Uran-Kernzerfall emittierte Neutron von umliegenden Uran-Atomkernen eingefangen wird. So entsteht dann die Kettenreaktion.

www.energieinfo.de/eglossar/kritikalitaet.html

Man kann eine simple Atombombe bauen, indem man ein längeres Rohr an beiden Ende mit hochangereichertem Uran füllt. Die Menge an beiden Rohrenden muss dabei unter der kritischen Masse sein. Auf der einen Seite des Rohr fügt man außen noch eine konventionelle Sprengladung (kleine Menge TNT) hinzu. Dann wird das Rohr an beiden Enden fest verschlossen. Zum Zünden der Bombe muss das TNT gezündet werden. Bei der Explosion schiebt es die am selben Ende befindliche Atomladung durch das Rohr auf die andere Seite. Dadurch entsteht dort die kritische Masse - und die Atombombe geht hoch. Wasserbedarf: Null.

Zum Bauen einer Atombombe muss man zwingend hoch angereichertem Uran-235 (idealerweise 100 %) nehmen. In AKWs liegt der Anreicherungsgrad bei 3 bis 4 %.



Heute Nacht wurden zwei vermisste Tepco-Arbeiter tot aufgefunden. Es sind die ersten Arbeiter, die nachweislich infolge des Atom-GAUs gestorben sind.

+++ 04.48 Vermisste Atomarbeiter tot aufgefunden+++
Zwei vermisste Arbeiter in dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima werden tot aufgefunden. Das berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Betreibergesellschaft Tepco.

www.n-tv.de/Spezial/...an-bis-220-Mrd-Euro-article2810866.html
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Anti Lemming:

Atomkraftwerke und die Verbreitung von Atomwaffen

2
03.04.11 08:41

Artikel aus "Wendezeit" (als Ergänzung zu # 789)


Atomkraftwerke und Atombomben benötigen ähnliches Uran


Die Nuklearindustrie wird nicht müde zu behaupten, Atomwaffen und Atomstrom hätten (ausser dem Namen) keine Gemeinsamkeiten. Die nukleare Proliferation sei ein Hirngespinst von Linken und Grünen bzw. von Atomgegnern.

In Tat und Wahrheit ist aber sowohl für Atomkraftwerke als auch für Atombomben angereichertes Uran erforderlich. Für den Bau von Atombomben muss die Anreichung des Urans jedoch wesentlich stärker sein. Man geht aber davon aus, dass wer das Verfahren für die Anreicherung von Uran für zivile Anwendungen kennt, zumindest die Grundlagen auch für militärische Anwendungen hat. Einige Vorkommnisse in jüngster Zeit scheinen diese Verbindungen zu bestärken:

  • Warum sind Anlagen zur Anreicherung von Uran hoch geheim, wenn doch die Gefahr des Missbrauchs so gering sein soll, wie uns Lobbyisten der Nuklearindustrie immer wieder weismachen wollen?
  • Weshalb sollte sich die Welt so viele Sorgen über die Anreichung von Uran im Iran machen, wenn man angeblich klar zwischen ziviler und militärischer Nutzung von Nukleartechnologie unterscheiden kann?
  • Weshalb können die Inspektoren der internat. Atomenergiebehörde (IAEA) auch nach Inspektionen vor Ort nicht glasklar feststellen, ob die Anreicherung nur für zivile Atomkraftwerke oder auch für militärische Anwendungen (Atombomben) vorgenommen werde?

Man geht heute z.B. davon aus, dass der Architekt des pakistanischen Atomwaffenprogramms, Abdul Qadeer Khan, in den 70er-Jahren als junger Angestellter dem englisch-deutsch-holländischen Urenco Konzern Baupläne für Anlagen zur Anreichung von Uran gestohlen und an den Iran, Libyen und Nordkorea weitergereicht hat.

Wir müssen uns damit abfinden, dass nukleare Proliferation eine Tatsache ist. Dies ist einer der grossen Nachteile von Atomstrom. Mit dem Atomausstieg können wir zwar nicht alle Atombomben aus der Welt schaffen, aber zumindest können wir unsere eigene (ungewollte) Mithilfe zur Verbreitung dieser Waffen eliminieren. Nehmen wir unsere eigene Verantwortung wahr!

www.wendezeit.ch/...erke-atombombe-uran-nukleare-proliferation

 

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Anti Lemming:

Zwei tote AKW-Arbeiter in Fukushima

 
03.04.11 09:22
Die beiden toten Arbeiter wurden bereits am Mittwoch gefunden. Doch Tepco meldete deren Tod erst heute - angeblich aus Rücksichtnahme auf die Familienmitglieder. Ich vermute, dass es eher eine Rücksichtnahme auf die japanische Börse war.

Tepco behauptet, die beiden Arbeiter seien "vermutlich" infolge des Tsunamis gestorben. Das Wort "vermutlich" macht schon mal stutzig - zumal die beiden Leichen derart verstrahlt gewesen sind, dass sie aufwendig dekontaminiert werden mussten. Insgesamt hört sich das für mich eher so an, als wolle Tepco die ersten Strahlungstoten als "Tsunami-Opfer" hinstellen.

Der Atomkonzern ist für seine Abwiegel-Strategien bekannt. Bei Messungen von Gemüse rings um die AKWs stellte Tepco am WE eine Bestrahlung fest, die angeblich unter den zulässigen Grenzwerten liegt. Auch Meeresgetier aus dem Meer vor den Meilern soll unbedenklich kontaminiert gewesen sein. Gleichzeitig liegen in der Umgebung des AKW 1000 Leichen, die zu verstrahlt sind, um sie per Feuer oder in der Erde zu bestatten.



SPON
03.04.2011
Fukushima
Tote Arbeiter in havariertem AKW gefunden
Fukushima: Verzweifelter Kampf gegen die Strahlung

Es sind die ersten bestätigten Todesfälle im Unglückskraftwerk Fukushima: Auf dem AKW-Gelände sind die Leichen zweier Tepco-Arbeiter entdeckt worden, vermutlich starben sie durch den Tsunami. Die Zukunft der gesamten Küstenregion ist ungewiss - die Regierung prüft eine Massen-Umsiedlung.

Tokio - Sie wurden drei Wochen lang vermisst, dann stieß man auf ihre Leichen: Wie die Betreibergesellschaft Tepco am Sonntag mitteilte, sind zwei Arbeiter des havarierten Atomkraftwerks in Fukushima tot in der radioaktiv verseuchten Gegend rings um das AKW aufgefunden worden. Die beiden Männer im Alter von 21 und 24 Jahren seien wahrscheinlich bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe vom 11. März ums Leben gekommen, hieß es. Es ist die erste Bestätigung von Todesfällen in dem zerstörten Kraftwerk.

Tepco-Sprecher Naoki Tsunoda sagte, die beiden Leichen seien bereits am Mittwoch gefunden worden und hätten zunächst dekontaminiert werden müssen. Radioaktiv belastete Leichen sind ein großes Problem im Katastrophengebiet. Rund 1000 Todesopfer konnten nach Angaben der Behörden bislang noch nicht geborgen werden - ihre Leichen sind zu stark verstrahlt.

Aus Rücksicht auf die Hinterbliebenen habe man den Leichenfund erst jetzt bekanntgegeben, erklärte der Tepco-Sprecher. Die Todesopfer seien mittlerweile ihren Angehörigen übergeben worden. Die Männer hätten mehrere äußere Verletzungen erlitten und seien vermutlich an einem Schock nach Blutverlust gestorben, sagte Tsunoda. Die beiden Opfer waren zum Zeitpunkt des Tsunami mit Routineinspektionen am Reaktor 4 beschäftigt gewesen, teilte er weiter mit.

"Die beiden jungen Arbeiter versuchten, das Kraftwerk zu schützen, als es vom Erdbeben und vom Tsunami getroffen wurde", sagte der Tepco-Vorstandsvorsitzende Tsunehisa Katsumata. Er bedauere ihren Tod zutiefst.

Die Betreibergesellschaft setzte am Sonntag die Versuche fort, ein Leck in einem Kabelschacht des Turbinengebäudes von Reaktor 2 zu stopfen. Wie bekannt wurde, setzen Arbeiter jetzt chemische Polymer-Stoffe ein, um das Wasser in dem zum Schacht führenden Rohr zu stoppen. Versuche, den 20-Zentimeter-Riss in dem Schacht mit Beton abzudichten, waren fehlgeschlagen.

Tepco hatte am Samstag nach Angaben des Fernsehsenders NHK bestätigt, dass aus dem Leck Wasser mit einer Strahlung von mehr als 1000 Millisievert pro Stunde ins Meer laufe. Greenpeace-Experte Wolfgang Sadik bezeichnete die gemessenen Werte als "lebensbedrohlich". Der Atombetreiber rief daraufhin Experten aus Tokio zur Hilfe, meldete die Zeitung "Yomiuri Shimbun" am Sonntag.

Regierung erwägt Massen-Umsiedlung

Für die Menschen in der Region könnte das Dreifach-Unglück aus Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe auch langfristig dramatische Folgen haben. So denkt die japanische Regierung über eine Umsiedlung aus den zerstörten Küstengebieten nach. Unter anderem werde die Möglichkeit erwogen, dort Landflächen und Grundstücke aufzukaufen, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf Regierungskreise. Die Bewohner könnten in höher gelegene Gebiete ziehen, die Wohnviertel an der Küste komplett aufgegeben werden.

Allerdings dürfte eine solche Massen-Umsiedlung auf den Widerstand der Bevölkerung treffen, hieß es. Viele der Menschen seien alt und wollten nicht wegziehen. Zudem wäre ein solches Unterfangen eine erhebliche Belastung für den ohnehin schon hochverschuldeten Staat, hieß es weiter.

Verstrahltes Gemüse gefunden

Sorge bereitet den Betroffenen auch die radioaktive Verstrahlung der Umwelt. Bei Gemüse und Meeresfrüchten aus der Umgebung der Atomruine wurden radioaktive Substanzen gemessen, die jedoch unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte lagen.  (Das ist lächerlich, Gemüse wies noch 100 km vom AKW entfernt mehr als 10.000-fach überhöhte Strahlungswerte auf, das Meer teils eine um über 5000-fach überhöhte - A.L.)  Das berichtete Kyodo unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. In Fukushima sei bei 33 von 49 Gemüse- und Obstsorten Cäsium und Jod festgestellt worden, die Werte lägen jedoch unter der Höchstgrenze für Lebensmittel. Es könne möglich sein, dass die Ausbreitung radioaktiver Substanzen nachlasse, wurde ein Vertreter des Gesundheitsministeriums zitiert.

Cäsium sei auch in fünf Meeresfrüchten vor der Küste der Nachbarprovinz Ibaraki gefunden worden, hier hätten die Messwerte ebenfalls deutlich unter der gesetzlichen Grenze gelegen. Bei Proben von Meerwasser rund 20 und 30 Kilometer von der Atomruine entfernt seien niedrige Werte von Jod und Cäsium gemessen worden, meldete Kyodo. Sie hätten unter den Grenzwerten gelegen.

wit/dapd/dpa

www.spiegel.de/panorama/0,1518,754722,00.html
Antworten
Navigator.C:

#78783

4
03.04.11 09:40

"AL, in der Kernschmelze gibts keine Kritikalität,

#888888; text-decoration: underline" href="http://www.ariva.de/Der_USA_Baeren_Thread_t283343?page=3151#jumppos78788" rel="nofollow" class="showvisited">#78788 Der USA Bären-Thread 10211416Der USA Bären-Thread 10211416
 
denn es fehlt dort der Moderator Wasser, also die für eine Kettenreaktion unabdingbare NeutronenBREMSE.  Wenn du hingegen meinst, kaputte "Bremsstäbe" führen zur Kritikalität, hast du offenbar immer noch den Graphitreaktor Tschernobyl im Sinn, und zwar vor der Kernschmelze. "
 
Das steht zwar in diversen Büchern und ist sozusagen Konsensmeinung.
Aber nicht mehr als eine begründete Annahme und noch nicht mal eine Theorie.
Zur allgemeingültigen Aussage fehlen noch dazu einfach die reproduzierbaren Ergebnisse.
Diese lassen sich nun mal nur experimentell bestimmen. Das ist momentan nur der erste Versuch,
die von Dir genannten Annahmen zu bestätigen oder zu widerlegen. Dazu muss aber der weiter Ablauf des Experiments zunächst abgewartet werden. Daran anschließend müsste dies in weiteren Versuchsreihen bestätigt werden. Das mag vielleicht etwas langweilig erscheinen ist aber einfach notwendig um die von gemachte Ausage zu verifizieren.
 
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Anti Lemming:

Wodurch entsteht denn die Nachwärme

 
03.04.11 09:59
in den Reaktoren? Sie entsteht dadurch, dass der Kernzerfall weiter geht. Er sinkt durch die Steuer- bzw. Bremsstäbe auf ca. 3 % der normalen Aktivität, wird also nur verlangsamt. Normalerweise reicht das für eine längere Bremsung des Zerfalls, SOFERN die Restwärme weggekühlt wird. Genau das aber hat in Fukushima nicht geklappt. Daher ist es zu einer Kernschmelze in den drei Reaktoren gekommen - was nicht einmal Tepco bestreitet. Bei einer schweren Kernschmelze verändert sich die Geometrie des Innenlebens der Reaktoren komplett, es entsteht Nuklear-Lava am Boden des Druckgefäßes.  Wenn die geschmolzenen Massen aus den Brennstäben die kritische Masse überschreiten, entsteht eine fortlaufende Kettenreaktion, die sich dynamisch steigert, bis der Kern auf 3000 Grad erhitzt ist. Der Reaktor ist dadurch wie kritisch geworden und läuft auf Volllast. Die Höllenhitze lässt sich dann nicht mehr von außen wegkühlen.

Im "China-Syndrom" frisst sich die 3000 Grad heiße Nuklear.Lava durch den Stahlboden des Druckgefäßes und gelangt durch den Betonboden (der verdampft) ins Freie. Das ist der Super-GAU, und jeder Kernphysiker weiß, dass dies kein Science-Fiction-Szenario ist, sondern die Endstufe jeder schweren Kernschmelze.

Kritikalität entsteht durch Anhäufen der kritischen Masse in der Schmelze. Zudem werden die Neutronen an den 30 cm dicken Metallwänden des Druckgefäßes stark reflektiert, was ihre Trefferquote erhöht. Der Reaktor geht dabei nicht wie eine Atombombe hoch, weil das Uran-235 nur zu 3 bis 4 % angereichert ist. Dieser Anreicherungsgrad reicht jedoch für eine extremes Erhitzen der Nuklear-Lava auf 3000 Grad - und in diesem Zustand kann sie sich, ohne das Menschen etwas ändern können, monatelang (wenn nicht jahrelang) bleiben.

Selbst in Tschernobyl ist die Lava im Sarg - 25 Jahre nach dem Super-GAU - noch hochaktiv. Der Sarg muss demnächst erneuert (oder "verdickt") werden, um die Gefahr unter Kontrolle zu bringen.
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maba71:

@AL Guten Morgen

2
03.04.11 10:02
Aktuelle Strahlungswerte 02.04.2011 Japan und Umgebung
www.rdtn.org/
Der USA Bären-Thread 392843
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat!" (George Orwell)
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maba71:

Zum Vergleich Strahlung am 29.03.2011

2
03.04.11 10:03
Der USA Bären-Thread 392844
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat!" (George Orwell)
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maba71:

Und so im Weitwinkel!

 
03.04.11 10:08
community.pachube.com/node/611#3d
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 392845
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat!" (George Orwell)
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permanent:

Die Umwelt ist wichtig, ein Faktor der

3
03.04.11 10:23

Lebensqualität ausdrückt. Deutschland ist hier bereits in einer guten Postion, die Lage in Japan wird jedoch mehr und mehr dazu genutzt die Diskussion in D irrational zu führen und mit den Ängsten der Menschen politisch populistische Spiele zu spielen.

Unsere Regierung scheint überfordert im Umgang mit den Ängsten der Menschen, im Findungsprozess um eine sinnvolle Linie für die Zukunft.
Neben reinen Umweltaspekten sollten auch wirtschaftliche Realitäten nicht vollkommen vernachlässigt werden.
Dieses scheint in der aktuellen Diskussion in Vergessenheit zu geraten.

@Boxenbauer # 784: Dein Posting finde ich sehr grenzwertig. Es handelt sich um Führungskräfte die nicht mehr Schuld am Unglück in Japan haben wie die meisten anderen Japaner auch, wie kann man in diesem Zusammenhang eine derartige Überschrift "Ratten verlassen als erste das sinkende Schiff" wählen?
Die absolute Zahl ist zudem noch sehr begrenzt, 270 Personen lt. deiner Angabe. Wieso handelt es sich nach deiner Ansicht um schlechte Menschen, die aus Sorge um ihre Gesundheit und Familie das Land verlassen möchten?

Permanent

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permanent:

US Auto Verkäufe

5
03.04.11 10:39

As well, US auto sales are expected to reveal a sales pace of 1.24 million vehicles in March – a gain of 16.5% from the level seen one year ago, and a 25.1% jump from February’s sales activity. Despite stratospheric crude oil prices, it appears US auto buyers may have rushed to their local dealerships in the quest to secure a vehicle in the wake of uncertainties about auto supplies that arose as a result of the events in Japan.

http://www.kitco.com/ind/nadler/apr012011.html

Eine interessante Überlegung, waren doch bereits im Vorfeld Lieferprobleme bei vielen Premiumherstellern bekannt.
Es ist in der Tat schwer auch in Deutschland ein Fahrzeug mit einem Rabatt zu kaufen.
Sollte der Japan Effekt dazu führen, dass die Kapazitäten nicht voll ausgelastet werden können, gleichzeitig ein Nachfrageschub kommt so wäre das temporär sehr ungünstig für die Preisentwicklung.
Die Betonung muss in diesem Fall wohl auf temporär liegen.

Mittelfristig muss man folgendes bedenken: Japan ein Land mit Exportüberschüssen könnte zu einem Land mit Importüberhang werden. Zusätzliche Nachfrage aufgrund von Wiederaufbauaktivitäten, gepaart mit verminderten Kapazitäten im Inland (Japan) würden einen gewissen Preisdruck aufbauen.

Permanent

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Anti Lemming:

# 797 - Die Unbewohnbarkeit weiter Landstriche

3
03.04.11 10:42
in Japan ist auch ökonomisch höchst relevant - zumal in einem Land wie Japan, das von der Verschuldung her eh mit einem Bein im Abgrund ist.

Bereits jetzt steht fest, dass die 20-km-Sperrzone um Fukushima I zur Dauereinrichtung wird: Japan plant eine dauerhafte Umsiedlung der Anwohner wie einst in Tschernobyl. Dabei ist der drohende Super-GAU - ein Reaktor scheint wieder kritisch geworden zu sein - noch gar nicht eingetreten.

Die radioaktive Verseuchung der Umgebung entstand bislang durch mehrere Entgasungen der Reaktordruckgefäße, die starker Überdruck erforderlich machte, sowie durch den Wasserdampf, der von den überhitzten Brennstäben in den Abklingbecken infolge der Dauerberieselung aufstieg. Das Meer wurde vor allem durch das Kühlwasser verseucht, das über die Brennstäbe und Containments gespritzt wurde und anschließend ins Meer zurücksickerte. Beim Umstieg auf Süßwasserkühlung bleibt diese Kontaminationsquelle erhalten.

Es geht daher, Permanent, nicht um Lebensqualität und "irrationale" Ängste in Deutschland - wiewohl ein Fukushima-GAU auch hier zu Lande auftreten kann - vor allem bei den uralten Siedewasserreaktoren, die Merkel jetzt begrüßenswerteweise ausschalten ließ. Dass Deutschland stark sensibilisiert ist, liegt nicht nur an der hiesigen Anti-AKW-Bewegung, sondern auch daran, dass wir stark durch Tschernobyl geschädigt wurden. Ein erheblicher Teil des Fallouts ging in Bayern nieder, wo die radioaktiven Wolken an den Alpen abregneten.

Das Ganze als "irrational" hinzustellen halte ich für fragwürdig. Das ist im Wesentlichen die Strategie der Atomlobby. Die Vorgänge in Japan sind überdies ein Fakt und keine Wahnvorstellung. Wenn die Lage in Fukushima durch einen Nuklear-Lava-Durchbruch nach außen nicht mehr beherrschbar wird, weil die Strahlung zu stark steigt und sämtliche Arbeiter abgezogen werden müssen, droht die ganze Nordhalbkugel der Erde zu verseuchen - von Japan über USA und Europa bis nach Nordasien. Der Fallout dürfte mehrere tausend Mal stärker sein als bei den oberirdischen Atombombenversuchen der 1950/60er Jahre, der damals bereits für bedenklich erhöhte Strahlungswerte in D. sorgte.
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Kicky:

Entsorgung klappt nicht 2285 Brennelemente weg

3
03.04.11 11:17
www.stern.de/news2/aktuell/...um-juelich-vermisst-1670425.html
Die nordrhein-westfälische Landesregierung vermisst laut "Spiegel" insgesamt 2285 Brennelementekugeln aus dem Forschungszentrum Jülich. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) geht demnach davon aus, dass Brennelementkugeln "allem Anschein nach" im niedersächsischen Forschungsbergwerk Asse gelandet seien. In dem Salzbergwerk durften allerdings nur schwach und mittelradioaktive Abfälle gelagert werden, keine Brennelemente.

Der Atom-Experte der Grünen in Nordrhein-Westfalen, Hans Christian Markert, sprach von einem erschreckenden Beispiel dafür, "wie lax mit radioaktiven Stoffen hier umgegangen wurde". Nach seinen Berechnungen stecken in den verschwundenen Kugeln etwa 2,2 Kilogramm Uran 235 und 23 Kilogramm Thorium 232. Falls die Brennelemente benutzt worden seien, käme noch hochgefährliches Plutonium dazu, sagte er dem Magazin.

In der Asse bei Wolfenbüttel lagern 126 000 Fässer mit Atommüll.Sind die erhöhten Krebsraten und Auffälligkeiten bei Geburten rund um das Atommüll-Lager Asse ein Zufall? Dr. Winfrid Eisenberg sagt nein.www.newsclick.de/index.jsp/menuid/7534512/artid/13970327
Das Bundesamt für Strahlenschutz hatte im Jahr 2009 fast 600 Proben untersucht. Das Ergebnis: keine Belastung des Bodens, der Luft, landwirtschaftlicher Produkte, von Nadeln oder Laub.
"Die Grenzwerte sind fragwürdig", erwidert Eisenberg. Sie seien nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki festgelegt worden. Die Wirkungen hoher, kurzfristiger Gammastrahlung seien der Maßstab für die Grenzwerte gewesen. Das Problem an der Asse sei dagegen, dass die Menschen den Emissionen über viele Jahre hinweg ausgesetzt seien.....

Krebskranke Ex-Mitarbeiter berichten, wie schlampig der Umgang mit Atommüll im einsturzgefährdeten Lager Asse bei Wolfenbüttel war.Zwei ehemalige Beschäftigte haben am Donnerstag zum Abschluss der Zeugenbefragungen im Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages über Details berichtet. Und die Details haben es in sich: Die Männer trugen weder Schutzkleidung bei ihrer Arbeit noch wurde bei ihnen regelmäßige Strahlenmessungen vorgenommen – und Absperrungen mit dem Radioaktivitäts-Warnzeichen wurden unter Tage einfach umfahren, um die Arbeit erledigen zu können.Einer hat jetzt Blutkrebs ..."Das hört sich im Nachhinein alles sehr naiv an, aber uns wurde immer gesagt, dass es keine Belastungen gibt.“ ..Keiner der Beschäftigten habe Dosimeter zur Messung der Strahlenbelastung getragen, mit Ausnahme des Aufsichtspersonals und der Öffentlichkeitsmitarbeiter. ....Politisch herrscht aber Einigkeit darüber, dass in dem ehemaligen Salzbergwerk kein radioaktiver Abfall hätte entsorgt werden dürfen. Nun will das Bundesamt für Strahlenschutz die insgesamt 126 000 Fässer herausholen. Doch wann es damit losgeht, ist immer noch offen, denn das Vorhaben ist schwierig und wurde bisher nie erprobt. Offen ist auch, wohin die Fässer dann sollen. www.abendblatt.de/region/article1809524/...dern-Zustaende.html
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