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Der USA Bären-Thread


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wawidu:

permanent # 78643

4
31.03.11 18:49
Etwas zu den US-Transportwerten: Der Index-Chart der US Eisenbahnwerte reflektiert keineswegs die reale Entwicklung der Transporte.

Railfax liefert u.a. Kurven für drei Hauptsektoren des Eisenbahntransports:

"Intermodal" (kombinierter Transport von Fertigwaren via Schiene, Straße und Binnenschiffen)

"Baseline" (Transport von Gütern wie Erzen, Kohle, Rohölprodukten, Steinen, Zement und Bauholz)

"Cyclical" (Transport von landwirtschaftlichen Produkten)

Ende 2010 hatte der Sektor "Intermodal" das Hoch von 2008 fast wieder erreicht, fällt seither jedoch recht massiv. Die Sektoren "Baseline" und "Cyclical" liegen noch deutlich unter ihren Tiefs von 2007.

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Der USA Bären-Thread 392304
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Höllendomino: Die Show geht weiter

9
31.03.11 18:56

...Radioactive chlorine found March 25 in the No. 1 turbine building suggests chain reactions continued after the reactor shut down, physicist Ferenc Dalnoki-Veress of the James Martin Center for Nonproliferation Studies in Monterey, California, wrote in a March 28 paper. Radioactive chlorine has a half-life of 37 minutes, according to the report....
http://www.bloomberg.com/news/2011-03-30/...pled-nuclear-reactor.html

Wie die hohe Menge an Radionukleiden mit kurzer Halbwertszeit zeigt, geht die Kettenraktion weiter.

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#78652: Das sieht dann so aus

6
31.03.11 19:07
permanent:

wilde Spekulationswelt

10
31.03.11 19:11

Weizen ist heute limit up, daraufhin sind die Kurse der US Bonds gefallen und die Renditen entsprechend gestiegen. Es wird immer verrückter. Aber so ist es eben wenn man mit dem Feuer spielt.

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Der USA Bären-Thread 10195752xi.onvista.de/...E_SPAN=intraday&LEGEND=1&QUALITY=RLT" style="max-width:560px" />

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musicus1:

perma, cotton das gleiche

 
31.03.11 19:55
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wawidu:

Mal wieder was zu Gold

2
31.03.11 19:56
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Der USA Bären-Thread 392318
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Malko07:

US-Ratings droht in Europa das Aus

7
31.03.11 19:58
Anti Lemming:

Zum Anhäufen der kritischen Masse

8
31.03.11 20:01
reichen 16 Kilogramm Uran. Allein im Abklingbecken von Block 4 befinden sich 220 Tonnen = 220.000 Kilo an Brennstäben. Wenn bei einer Kernschmelze ein Teil des Inhalts der Brennelemente auf den Boden des Reaktordruckgefäßes fällt, kann sich dort die kritische Masse anhäufen. Dann kommt es dort zu einer unkontrollierten Kettenreaktion samt dem in obiger Meldung (# 652) genannten "blauen Blitz", bei dem harte Gammastrahlung freigesetzt wird. Die Gefahr für eine solche unkontrollierte Kettenreaktion ist auch jetzt, zweieinhalb Wochen nach dem Unfall, nicht gebannt. Sie könnte auch noch in einigen Wochen kommen - ebenso wie das Durchschmelzen der Nuklear-Lava durch den Boden in einem der Druckgefäße.

Wenn das Uran aus den zerschmolzenen Brennstäben nach unten fällt, nützen die Bremsstäbe nichts mehr (sofern sie nicht ohnehin mit geschmolzen sind). D. h. der Reaktor kann dann nicht mehr als "heruntergefahren" betrachtet werden. Es sind nach wie vor thermische Aufschaukelungen möglich, die in einem der Reaktoren zu einer kompletten Kernschmelze samt Austritt der Lava führen.

Die Börse handelt aber eher nach dem laufenden "News-Flow". Und da es zwei Wochen keine weiteren Explosionen gab, scheint die Lage unter Kontrolle. Doch die Ruhe könnte sich als trügerisch erweisen.
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wawidu:

Ratio Kupfer/Gold - hoch interessant

5
31.03.11 20:15
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Der USA Bären-Thread 392323
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permanent:

Japan, Unruhen in der arabischen Welt, rekordhohe

8
31.03.11 21:12

Staatsverschuldung.............

Die US Aktienmärkte feiern das BESTE erste Quartal seit dem Jahr 1998.

Die ungeheure Kraft der Liquiditätstreiberei durch die Notenbanken hat alle Störfaktoren unterdrückt.

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permanent:

Irland plant Radikalkur

4
31.03.11 21:13
Nur noch zwei Universalbanken

Irland plant Radikalkur

Der nationale Stresstest bringt die unangenehme Wahrheit ans Licht: Irlands Banken benötigen weitere 24 Milliarden Euro. Nun will die Regierung in Dublin in Abstimmung mit den europäischen Partnern hart durchgreifen. Das Euro-Schirm-Land will den über Jahre auf aufgeblähten Sektor radikal reformieren. So sollen nur noch zwei große Geldinstitute übrig bleiben.

Mit einem neuen Kraftakt will die Republik Irland einen Schlussstrich unter ihre schwere Bankenkrise ziehen. Die bereits mit riesigen Staatshilfen am Leben gehaltene Branche benötigt zusätzliche 24 Milliarden Euro, wie die Ergebnisse eines nationalen Stresstests zeigen.

Das frische Kapital soll den Geldhäusern insbesondere helfen, etwaige Verluste im Zuge einer weiteren Abschwächung der einst so wachstumsstarken irischen Wirtschaft zu verkraften. Damit einher geht eine Radikalkur für den über Jahre aufgeblähten Sektor, dem das Platzen einer Immobilienblase das Genick brach.

Am Ende übrig bleiben sollen nur noch zwei große Universalbanken. Sie sollen aus der Bank of Ireland sowie einer Verschmelzung der angeschlagenen Bausparkasse EBS mit dem zweitgrößten Kreditinstitut Allied Irish Bank hervorgehen, wie Finanzminister Michael Noonan ankündigte. Das Finanzhaus Irish Life & Permanent solle umgehend sein Lebensversicherungsgeschäft verkaufen.

Abstimmung mit EU-Partnern

Die Regierung in Dublin will, dass die Institute nur am Kerngeschäft festhalten und den Rest gnadenlos aussortieren. Insgesamt sollen sie sich bis 2013 von Vermögenswerte über 72,6 Milliarden Euro trennen. Noonan kündigte zugleich wesentliche Umbesetzungen in den Bankvorständen an.

Die Sanierungspläne will Schuldensünder Irland eng mit den europäischen Partnern abstimmen. Das Vorhaben werde der EU-Kommission zur Zustimmung vorgelegt, sagte Noonan. Die weitere Unterstützung der Europäischen Zentralbank (EZB) sei gewiss, betonte er. Dass die EZB das kränkelnde Euro-Land mittelfristig an zusätzliche Liquiditätströpfe anschließen wird, schloss Irlands Notenbankchef Patrick Honohan nicht aus. Unmittelbar sei dies aber nicht zu erwarten und auch nicht erforderlich.

Fass ohne Boden

Der irische Staat musste die Banken bereits mit Unsummen unterstützen. Die Geldhäuser sind seit der Finanzkrise die Achillesferse der irischen Wirtschaft. Ihre Probleme zwangen Irland als erstes Land unter den Euro-Rettungsschirm, der nach der Griechenland-Krise von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) aufgespannt wurde. Doch trotz der 85 Milliarden Euro schweren Hilfen aus dem Fonds hängen die Banken des Landes immer noch am EZB-Tropf.

EZB-Ratsmitglied Axel Weber warnte vor einer umfassenden Rettung des kriselnden Sektors. Im Kreise der Notenbanken würden die irischen Banken nicht als systemrelevant eingestuft, sagte der scheidende Bundesbankpräsident beim Deutschen Bankentag in Berlin. Es stelle sich grundsätzlich die Frage, ob nicht private Gläubiger an der Rettung einzelner Institute auf der Insel stärker beteiligt werden müssten. "Wir sollten keine Blanko-Garantien für Banken mehr geben", betonte der scheidende Bundesbank-Präsident.

Die deutschen Privatbanken halten das Engagement heimischer Banken in Irland für überschaubar. "Wir gehen davon aus, dass die Horrorzahlen, die für die deutsche Exposure genannt werden, übertrieben sind", sagte der Hauptgeschäftsführer des Dachverbandes BdB, Michael Kemmer.

Quelle: rts

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Fed's Data Dump Leaves Investors in the Dark

3
31.03.11 21:17
Fed's Data Dump Leaves Investors in the Dark
JOHN CARNEY, CNBC, CADIE THOMPSON, NETNET, NET NET, FEDERAL RESERVE, DATA DUMP, BANKS, DODD FRANK,
Posted By: John Carney | Senior Editor, CNBC.com
CNBC.com
| 31 Mar 2011 | 01:07 PM ET

The Federal Reserve released an avalanche of files Thursday detailing—for the first time ever—its loans to banks under its emergency funding facility known as the “discount window.”

But investors and bank customers won’t find it very useful.

The disclosure came in the form of computer disks handed to reporters in Washington, DC. Those disks contained nearly 900 PDF files that must be individually opened and read. The files include tables with loans made by the Fed, as well as emails between Federal Reserve officials. The disks aren’t searchable and the Fed didn’t include an index.

The release of the data in such a user-unfriendly manner is reminiscent of the way Goldman Sachs dumped tens of thousands of documents on the Financial Crisis Inquiry Commission. The commissioners publicly scolded the investment bank for the document “dump.”

 

The Fed has long kept the identities of borrowers a closely guarded secret. The Fed argued that naming borrowers would discourage banks from borrowing under the window—which the Fed believes is an important source of stability for banks during periods of financial stress.

Thursday’s release was ordered by the federal courts after Bloomberg and Fox News brought the Fed to court over the issue of disclosure.

Going forward, Dodd-Frank requires the Fed to release the names of discount-window borrowers—but only after a two-year delay. That means the information will always be old. Investors and customers of banks will not know which institutions borrowed from the discount window until long after the fact.

We’ll have a more complete historical record—but investors hoping for more transparency about the health of banks will have to look elsewhere.

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Anti Lemming:

Ratio-Chart Gold zu Kupfer

4
31.03.11 21:21
Dem obigen Chart von Wawidu (# 659) kann man entnehmen, dass Kupfer in der Banken-Krise von 2008 deutlich stärker gefallen ist als Gold (was auch die Einzelcharts zeigen: Gold fiel im Herbst 2008 um etwa 30 %, während Kupfer um fast 70 % abstürzte). Aktuell deutet sich erneut eine Underperformance von Kupfer relativ zu Gold an.

Der Grund dürfte sein, dass Kupfer eher ein Gebrauchs- und Industriemetall ist, während Gold bei einem Banken- bzw. Staatspleiten-Crash Sicherheit gibt für den Fall, dass es zu starke Entwertungen bei den Währungen kommt.

Das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Cash im Herbst 2008 fast alle Assets (außer guten Staatsanleihen) geschlagen hat: Cash hatte damals praktisch nichts verloren, Gold hingegen -30 %, Kupfer -70 % und Aktien bis zu 50 %.

Dass der Ratio-Chart von Kupfer zu Gold jetzt erneut schwächelt, liegt an der relativen Schwäche von Kupfer gegenüber Gold. Gold notiert dieser Tage nahe ATHs, während Kupfer und andere Commodities bereits das nächste Downleg im Markt (inkl. Aktienmarkt) vorwegzunehmen scheinen (= Platzen der Echoblase).

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Underperformance des Commodity-Index ($CRB) gegenüber dem SP-500 (SPX) - siehe unten. Hier spiegelt sich mMn die gleiche Schwäche wider wie bei Kupfer/Gold, nur (noch) weniger ausgeprägt.

MMn nimmt die aktuelle Commodity-Schwäche eine im April kommende Aktienschwäche vorweg. Den Chart von CRB, der angeschlagen aussieht, hatte ich bereits heute morgen hier gepostet:

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=3144#jumppos78625



Hier der Ratio-Chart des Commodity-Index CRB relativ zum SP-500:
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 392339
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pfeifenlümmel:

Die Sprünge

4
31.03.11 21:33
bei den commodities muss man bei ariva mit vorsicht genießen; bei lean hogs haben sie offenbar den neuen kontraktmonat genommen, also kein wirklicher anstieg um 11%.
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Thank God Fed Can't Monetize Corn

4
31.03.11 21:35
Santelli: Thank God Fed Can't Monetize Corn
COMMENTARY, CORN, FEDERAL RESERVE, AGRICULTURE, TREASURY DEPARTMENT, FARMING, ECONOMY, COMMODITIES
Posted By: Rick Santelli | CNBC On-Air Editor
CNBC.com
| 31 Mar 2011 | 02:04 PM ET

Thursday’s USDA March U.S. acreage and stocks report enlightens us in many ways. 

First of all, the acreage intentions of corn, meaning what farmers are going to plant this spring, came in at more than 92 million acres. That would be the second largest since World War II, if the “intentions” put forth today materialize.

The importance of this report, though, was that the inventory of corn — about  6.52 billion bushels — is 15 percent less than one year ago, at a time when demand is strong.  Yet, the lesson here is bigger than just agriculture.  Corn prices opened 30 cents higher, the maximum limit for the session.  At the same time we saw Treasury yields climbing.

 

No one wants higher agricultural prices. These prices feed inflationary forces and many in the world who are less fortunate have to dig deep to feed their families. But the realities of the market place sometimes are harsh. The commodity markets are, in essence, rationing a scarce commodity, by driving prices higher and higher.

Governments, of course, can try to give assistance to those in need in less developed countries, but the market really is doing the unpleasant task here. 

Yet, there are also unpleasantries in the financial markets, from the hangover of cheap credit.

 

And in addressing the resulting problems of high unemployment and a bursting housing bubble, the Fed and Treasury looked for much less “painful” approaches, like printing more dollars or supporting and buying Treasurys to keep rates lower than market forces would dictate.

But are we really better off, or just mortgaging the future when the bills come due?  Thank God we can't monetize corn.

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Navigator.C:

#78658

7
31.03.11 21:48

Das ist kein "blauer Blitz" sondern Tscherenkow-Strahlung
http://de.wikipedia.org/wiki/Tscherenkow-Licht

Zusammen mit der großen Menge schnell zerfallender Radionukleide ergibt sich dann:
Der Reaktorblock 1 ist nicht irgendwie runtergefahren oder aus, sondern
läuft weiter. Der "Kühlkreislauf" ist sozusagen offen. Wie lange der noch gekühlt werden kann/muß ?
1 Tag ? 1000 Jahre ? Oder ob morgen alles Detoniert ? Wer weiß das schon.

Von einer "Berechnung" des Zeitpunktes durch User Maxgreen würde ich aber auf jeden fall abraten

Das die JP Regierung die Ausweitung der Evakuierungszone abgeleht hat war zu erwarten.
Hier stehen einfach monetäre Interessen im Vordergrund. Fabrikanlagen, Immoblien
hätten ja dann den Wert 0.

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Frankreich will wieder zu Deutschland aufschließen

3
31.03.11 21:49
null
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permanent:

Frankreich will wieder zu Deutschland aufschließen

4
31.03.11 21:50

Frankreich will wieder zu Deutschland aufschließen

Frankreichs Industrie ist weniger wettbewerbsfähig als vor zehn Jahren – nur in drei Branchen liegen die Franzosen vorne. Sarkozy will das ändern. Von T. Kaiser und G. Wüpper mehr...

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Anti Lemming:

Hier eine Liste der kritischen Massen

7
31.03.11 21:51
von Wikipedia - de.wikipedia.org/wiki/Kritische_Masse

Die Liste zeigt, bei welchen Mengen des jeweiligen Spaltmaterials die "kritische Masse" (für eine Selbstzündung) erreicht ist. In Siedewasserreaktoren wird üblicherweise Uran-235 in einer Anreicherung von 3 % verwendet.

Bei Uran-235 liegt die kritische Masse bei max. 49 Kilogramm. Werden die Neutronen reflektiert (z. B. an der 30-cm-Stahlwand des Druckgefäßes) reichen bereits 17,2 Kilogramm.

Uran-235 ist nur zu 0,3 % in Natur-Uran vorhanden, der Rest ist Uran-238, das nicht spaltbar ist. Für Reaktoren und Bomben muss das Natur-Uran daher angereichert werden. Im Reaktor reicht  eine 3 % Anreicherung von Uran-235, für eine Atombombe nimmt man am besten reines Uran-235. Die kritischen Massen in der Liste beziehen sich jeweils auf zu 100 % angereicherte Spaltstoffe.

Im Reaktordruckgefäß würde bereits 17,2 Kilogramm reines Uran-235 (wegen der Neutronenreflektionen) zum "Selbstzünden" ausreichen. Da das Uran aber nur zu 3 % angereichert ist, braucht man in etwa die 33-fache Masse. Es müssten daher rund 33 x 17,2 = 567 Kilogramm an Brennstab-"Pellets" auf den Reaktorboden fallen, um die nukleare Kettenreaktion ("blauer Blitz") auszulösen. Die Info in meinem obigen Posting, dass nur 16 Kilo für die kritische Masse erforderlich wären, ist nicht korrekt, da ich den schwachen Anreicherungsgrad außer Acht gelassen hatte.

Dennoch ist es ein Fakt, dass allein im Abklingbecken von Block 4 Brennstäbe mit einem Gesamtgewicht von 220.000 Kilo liegen. Bereits ein kleiner Teil davon würde für eine unkontrollierbare Kettenreaktion ausreichen. Die gesamte Menge an Spaltstoffen in Fukushima I übersteigt die im havarierten Tschernobyl-AKW je nach Schätzung um das 10-fache bis 120-fache (der letzte Wert stammt von der Gesellschaft für Strahlenschutz). (Zur Spaltstoff-Menge: siehe Link in # 624).
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Der USA Bären-Thread 392344
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permanent:

Portugals Regierung machtlos

10
31.03.11 21:59
Gang unter Schirm unmöglich

Portugals Regierung machtlos

Die Haushaltslage Portugals spitzt sich weiter zu. Die amtierende Regierung kann auch keinen Antrag auf EU-Hilfen mehr stellen, weil sie nicht mehr über die entsprechende Kompetenz verfügt. Neuwahlen sind erst am 5. Juni. Dazu kommt eine weitere Hiobsbotschaft aus Lissabon: Das Sparziel für das vergangene Jahr wird deutlich verfehlt.

Die portugiesische Übergangsregierung kann nach eigenen Aussagen keinen Antrag auf Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm stellen. Dafür habe sie nicht die Macht, sagte Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos. Zugleich versicherte er, das Euro-Land verfüge "über ausreichende Finanzierungsbedingungen, bis eine neue Regierung im Amt ist".

Ministerpräsident Jose Socrates ist in der vergangenen Woche zurückgetreten, nachdem seine Minderheitsregierung im Parlament keine Unterstützung für einen verschärften Sparkurs erhalten hatte. Die Portugiesen werden erst am 5. Juni ein neues Parlament wählen. Präsident Anibal Cavaco Silva löste das Parlament auf und akzeptierte den Rücktritt von Socrates. Die nächste Regierung werde mit einer nie dagewesenen Wirtschaftskrise zu kämpfen haben, sagte das konservative Staatsoberhaupt.

Portugal verzeichnet auch einen neuen Rückschlag im Kampf gegen die Schuldenkrise. Das Land hat sein Sparziel für 2010 entgegen bisherigen Regierungsankündigungen doch deutlich verpasst. Wie die Statistikbehörde INE in Lissabon mitteilte, betrug das Haushaltsdefizit im vergangenen Jahr 8,6 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Die scheidende sozialistische Regierung hatte sich 7,3 Prozent zum Ziel gesetzt. Die Gesamtschulden des südwesteuropäischen Landes wuchsen den Angaben zufolge auf 92,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts an.

Größter EU-Wackelkandidat

In dem INE-Bericht wird betont, der höhere Fehlbetrag sei auf die nun strengeren EU-Berechnungsregeln zurückzuführen. Daher müssten einige bisher nicht berücksichtigte Verbindlichkeiten von öffentlichen Unternehmen mitgerechnet werden. Ohne diese hätte das Defizit 6,8 Prozent betragen, hieß es.

Portugal gilt als zurzeit größter Wackelkandidat der EU. Viele Finanzexperten gehen davon aus, dass das Land früher oder später unter den Euro-Rettungsschirm flüchten muss.

Für das laufende Jahr sagen die Statistiker in Portugal derweil ein Defizit von 4,6 Prozent voraus. Diese Zahl entspricht dem Ziel der portugiesischen Regierung. Damit werde die Schuldenquote auf 97,3 Prozent steigen, hieß es. Erlaubt sind höchstens 60 Prozent.

Sócrates war vergangene Woche als Ministerpräsident Portugals zurückgetreten, nachdem seine Minderheitsregierung im Parlament keine Mehrheit für das jüngste Sparpaket gefunden hatte.

Quelle: rts/dpa

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wawidu:

Nächste Rezession voraus

9
31.03.11 22:07
Der beste Frühindikator für Rezessionen dürfte wohl die jährliche Wachstumsrate der "CPI adjusted monetary base" sein. Dieser deutet sehr klar auf ein "Double Dip" hin.
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Der USA Bären-Thread 392348
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Anti Lemming:

Welch enorme Energiemenge

4
31.03.11 22:08
in den Uran-Pellets, die in den Brennstäben stecken, enthalten ist, zeigt das Foto unten: Nur zwei solcher "Tabletten", die so klein sind wie ein Zigarettenfilter, können so viel Strom erzeugen, wie ein 4-Personen-Haushalt in einem ganzen Jahr verbraucht. Bei den Zig-Tausend Tonnen Spaltmaterial, die in Fukushima lagern, muss die Energie daher noch monatelang, wenn nicht gar jahrelang weggekühlt werden - es sei denn es kommt vorher noch zur befürchteten kompletten Kernschmelze, dann kann man Kühlen eh vergessen.

kernenergie.ch/de/kernbrennstoffkreislauf.html
Der USA Bären-Thread 392347
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Anti Lemming:

Das schmeckt den Bären

3
31.03.11 22:21
Krispy Kreme Doughnut getting "creamed" (= schmieren ab).
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Der USA Bären-Thread 392352
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Anti Lemming:

Arbeitsmarktaufschwung geht am Einzelhandel vorbei

11
31.03.11 22:49

FTD - Das Kapital
Arbeitsmarktaufschwung am Einzelhandel vorbei

Was noch nicht ist, kann noch werden. Schon klar. Aber trotz aller Jubelumfragen und Beschäftigungserfolge ist von der erhofften neuen Nachfragedynamik in Deutschland bisher wenig zu sehen. Ein kleiner, selbstredend unvollständiger Überblick.

Die deutschen Einzelhandelsumsätze sind an den Märkten nicht sonderlich beliebt. Sie gelten als äußerst volatil sowie extrem revisionsanfällig, und schlimmer: Sie fallen per saldo seit zwei Jahrzehnten. Tatsächlich muss man die - saisonbereinigte - Reihe (ohne Kfz) schon brachial glätten, um so etwas wie einen Trend erkennen zu können. Im gleitenden Sechs-Monats-Durchschnitt gerechnet lässt sich jedoch zumindest eine Grundtendenz ausmachen.

Und wie gehabt ist die nicht sonderlich schön. Denn trotz allen Gejaules um den Aufschwung in Deutschland, die Binnennachfrage sowie das Konsumklima hat sich über das vergangene halbe Jahr bei den realen Einzelhandelsumsätzen mal wieder nichts getan - ungeachtet des betrüblichen Ausgangsniveaus. Immerhin hat sich die Autonachfrage recht ordentlich erholt. Aber von dem erhofften Boom kann auch hier nicht annähernd die Rede sein. Ähnliches gilt für die Inlandsnachfrage in der Industrie, die zwar nur noch um ein Zehntel unter dem Spitzenwert von Ende 2007 liegt, aber damit eben auch kaum höher ist als Anfang 1991. Die Bauaufträge derweil sind so schwach, dass sie eher zu einer Rezession als zu einem Aufschwung passen.

Wie kann das sein, wenn am Arbeitsmarkt ein Klasseergebnis nach dem anderen vermeldet wird? Immerhin lag die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Januar um 2,2 Prozent über dem Vorjahr, wobei täglich neue Meldungen über satte Tariflohnforderungen zu lesen sind und allenthalben von Fachkräftemangel gesprochen wird. Das Dumme ist, dass wir über die Qualität des Arbeitsplatzaufbaus wenig erfahren. Die sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung ist um 4,3 Prozent gestiegen, die Vollzeitbeschäftigung um 1,7 Prozent, die stärksten Zuwächse wurden mit 32,7 Prozent bei der Arbeitnehmerüberlassung sowie mit 3,3 Prozent im Gesundheits- und Sozialwesen verzeichnet. Derlei wird berichtet. Aber aus diesen Rumpfdaten Schlüsse auf die Entwicklung des realen verfügbaren Einkommens zu ziehen, dürfte relativ schwerfallen.

Was wir wissen, ist, dass die Stundentarifverdienste im Januar ohne Einmalzahlungen um mickrige 1,1 Prozent gestiegen sind. Dass die Verbraucherpreise um gut zwei Prozent zulegen, im Euro-Raum gar um 2,6 Prozent. (= Reallohn-Abbau , A.L.) Und dass die wenigsten von erklecklichen realen effektiven Verdienstzuwächsen schwärmen, wenn man sich einmal bei Familie, Freunden und Bekannten umhört

www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...bei/60033529.html

A.L.: Das ist eigentlich kein Wunder, weil die reale Arbeitlosigkeit in D. bei über 6 Mio. liegt, wenn man alle aus der Statistik herausgekickten (z. B. 1-Euro-Arbeiter) mitberücksichtigen würde.

Der USA Bären-Thread 392357
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wawidu:

SPY hourly

4
31.03.11 23:01
Die Verlaufskurve seit Mitte März ist eindeutig "parabolic", mit einer fallenden Volumenkurve und einer MACD-Divergenz gepaart.
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Der USA Bären-Thread 392362
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