Anzeige
Meldung des Tages: USA erklären Kupfer zur Chefsache – dieser Nevada-Explorer bohrt bereits
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 2780  2781  2783  2784  ...

Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.459
Zugriffe: 26.582.786 / Heute: 1.380
S&P 500 6.758,53 -1,04% Perf. seit Threadbeginn:   +363,24%
 
permanent:

Währungen / Kaufkraft

13
07.10.10 08:20

Der USA Bären-Thread 8770334

Die USA haben es jahrzehntelang vorgemacht: Die Politik des schwachen Dollars brachte handfeste wirtschaftliche Vorteile. Nun klappt das nicht mehr so leicht. Von Frank Stocker mehr...

Antworten
Malko07:

Rechtzeitig zum Beginn der

12
07.10.10 08:54
Berichtsaison wurden die Erwartungen erheblich runter geschraubt. Wir werden deshalb wieder oft schlechte Ergebnisse, die besser als erwartet sind, mitgeteilt bekommen. Aber wir sind ja schon daran gewöhnt und es sollte uns deshalb nicht ärgern. Bis nach den Wahlen wird eh nichts weltbewegendes passieren und wie es nach den Wahlen weiter gehen wird hängt stark von deren Ergebnis ab. In der Main-Street gärt es heftig und sie droht mit Tea-Party. Alternativen hat sie nicht.
Antworten
Anti Lemming:

Deflation, Inflation - und die GS-Propaganda dazu

13
07.10.10 09:52

Die geradezu explosionsartigen Anstiege in vielen Assets - Aktien legten im Sept. um fast 10 % zu, ebenso Rohstoffe (u. a. Öl), Gold stieg heute Nacht auf ein neues ATH von 1354 Dollar - gehen fraglos auf Trader-Aktivitäten zurück, denn ohne willige Käufer gäbe es keine Anstiege. Trader kaufen in erster Linie, "weil es steigt" und weil sie dem Momentum folgen bzw. huldigen. Auch Absicherungsgeschäfte der Firmen wirken in diesem Kontext preistreibend.

Wichtigste "Urheber" dieses Preismomentums aber sind US-Zockerbanken wie GS und JPM mit ihren Futures-Käufen, gepaart mit physischer Einlagerung (und Verknappung) von Rohstoffen. Für GS und Co. ist das ein immer wichtigeres Geschäftsmodell, nachdem mit (betrügerischen) Verbriefungen nichts mehr zu erzocken ist:

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2339#jumppos58487

Mit diesem Preis-Momentum erzeugen GS, JPM und Co. gezielt Inflations-Erwartung, die sich dann  innerhalb der gepushten Assetklassen (Rohstoffe) auch als echte Preisinflation manifestiert (zumindest kurzfristig bis zum nächsten Absturz). Anderenfalls würden sich die Firmen, die reale Marktpreise zahlen müssen, ja nicht diese Absicherungen aufnötigen lassen.

Zwar ist angesichts der schwachen Wachstums-Perspektiven der Weltwirtschaft...

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2779#jumppos69486

...eine derartige inflationäre Entwicklung, insbesondere bei Rohstoffen, fundamental nicht angezeigt. Zynischerweise verweist die Fed ja auch laufend auf Deflations-Tendenzen (schwache US-Makro-daten) als Rechtfertigung und Begründung für QE2. Dennoch sind die Medien - gerade nach den jüngsten erzockten Preisanstiegen - voll mit Meldungen über bevorstehende Inflation, weil letztlich auch sie dem Preismomentum huldigen. Man liest in den Medien immer häufiger, dass die Inflationstendenzen "nun bald auch auf die Realwirtschaft übergreift". Hinzu kommen zitierte Experten -  z. B. Fondsmanager wie Grüner ["Crack-up-Boom"-Prediger] und Immobilienanbieter - , die diese Meinungsbildung forcieren, weil sie daran verdienen wollen.

D.h. die Medien schreiben über das, was sie sehen - und das sind Preisanstiege, die GS und JPM allerorten aus dem Hut gezaubert haben. Damit wird die geschürte (und von der Fed sogar neuerdings erwünschte) Inflations-Erwartung zur Sich-selbst-erfüllenden-Prophezeihung.

Denn das von GS und führenden US-Politikstrategen geschickt implantierte Inflations-Virus arbeitet in den Köpfen weiter. Leute mit Geld sorgen sich neuerdings um den Wertbestand ihrer Ersparnisse. Sie haben dieses Jahr auch in D. damit begonnen, massiv in Sachwerte wie Immobilien zu investieren, die Makler reiben sich bereits die Hände. Anbieter von Immobilien greifen "den Meinungs-Trend" auf und verbreiten Prospekte, die vor angeblicher Inflation und Wertverlust von Papiergeld warnen (sozusagen "Goldseiten light") . Zumindest wird solche Apokalypse bei Verkaufsgesprächen wie ein Insider-Typ "zugeraunt".

Selbst der Bäcker an der Ecke und der Coffee-Shop ahnt, spürt oder sieht "den Trend" und erhöht die Preise - mit Verweis auf die faktisch gestiegenen Preise für Mehl, Kaffee und Kakao (die freilich GS und Co hochgetrieben haben).

Auf diese Weise bekommen wir jetzt auf der ganzen Welt das, was sich die Amis als Allheilmittel für ihre Schulden-Malaise wünschen: Inflation, die sich über geschickt gestreute Erwartungs-Propaganda - und unterstützt durch das Gezocke von GS und Co. - inzwischen in realen Preisanstiegen manifestiert.

Es ist in erster Linie ein ideologisches Konstrukt, mit dem ein falsches und mit ziemlicher Sicherheit nicht funktionierendes Konzept von professoralen Blindschleichen wie Bernanke - die Reflationierung" der Märkte - im Markt und in den Köpfen durchgedrückt werden soll. Der kombinierte Poker- und Zocker-Trick soll konzeptionell die sich bereits in vielen Bereichen - vor allem bei US-Hauspreisen - manifestierende Deflation "bekämpfen" bzw. kompensieren.

Auf der anderen Seite gibt es uns "arme" Fundis hier im Bärenthread und viele andere Blogger, die die Gegenposition beziehen. Wir und unsere Gewährsleute (Rosenberg, Mish u. a.) nennen reihenweise triftige Begründungen, warum real Deflationstendenzen vorherrschen und dass man diese mit der "Fed-Reflations-Methode" gemäß gängiger VWL-Vorstellung sowie gemäß dem gesunden Menschenverstand nicht aus der Welt schaffen kann. Als weiteren Beleg verweisen auf das gescheiterte Gegenbeispiel Japan. 

Doch die Preis-Macht der Goldmänner und die ideologische Macht der Reflations- "Spinmeister" ist beträchtlich und sollte nicht unterschätzt werden. Es könnten zumindest kurzfristig Pyrrhus-Siege für die "Reflationisten" drin sein.

Das Ganze wird aber höchstwahrscheinlich enden wie die VW-Aktie: von 50 Euro auf 1000 Euro, und dann wieder zurück auf 50. Aktuell sind wir beim Stand von 850 Euro.

Antworten
Stöffen:

AL, Verwirrung herrscht eben auch

14
07.10.10 10:01
weil die Signale, welche wir aktuell bekommen, gemäß unseren Erfahrungen widersprüchlicher doch kaum sein könnten. Mr. Market sagt uns dieser Tage zwei Dinge: 1) Da kommt eine recht heftige Inflation auf uns zu, schaut mal auf den Goldpreis. 2) Es gibt keine Inflation, schaut mal auf den 30-year treasury bond yield.

So, which Mr. Market is right?

Oder vielleicht sollte man in Anlehnung an Glassman & Hassetts Zentralaussage in ihrem Buch "Dow 36000" aus dem Jahr 1999 besser fragen:

"Kann es sein, dass unsere herkömmlichen Bewertungsmodelle, die auf historisch belegbaren Erfahrungen beruhen, in dieser "Global Bubble World" grundlegend falsch sind?"

LOL.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Eidgenosse:

Ein wesentlicher Punkt von Inflation

7
07.10.10 10:04
oder Hyperinflation ist das Vertrauen. Die Gelddruckerei ist das einte, es wird auch immer noch viel weniger gedruckt als durch den Crash verlorengegangen ist.
Wenn aber das Vertrauen der Leute schwindet (Dollars werden nicht mehr als Zahlung akzeptiert), dann ist sehr starke Inflation nicht mehr zu vermeiden.

Hätte ich 1 Mio. Dollar auf dem Konto würd ich mir jedenfalls langsam Sorgen machen und zusehen das ich den Plunder gegen was anderes Eintauschen kann.
Über den Wolken...
Antworten
Contrade 121:

Inflation

17
07.10.10 10:19
In der Tat, die größten Schuldner der Welt sehnen sich geradezu nach einer Inflation. Die Amis sehen auch keine weiteren Möglichkeiten den Karren kurzfristig aus dem Dreck zu ziehen, sondern auf dem Rücken anderer Nationen eine Entschuldung herbeizuführen. Das will aber nicht so klappen, wie dies der Fall in den letzten 15 Jahren war. Problem ist, dass die Angebotsseite enorm ausgeweitet ist und bei weitem die Nachfrage übersteigt. Wo soll denn bitteschön der Preisdruck her kommen? Die neu geschaffenen Miliardäre sind natürlich um ihr "Erspartes" besorgt und wollen das Geld weiterhin gewinnbringend anlegen - aber wo? Rohstoffe? Aktien? Immobilien? Das das Geld für Konsum werden die kaum ausgeben.

Im Grunde genommen hat man sich das Problem selbst gebastelt - jetzt muss man eben damit leben. Mich wundert es nur, dass es sozial noch ruhig bleibt. Immerhin verteuern die Global Player den Menschen das tägliche Brot.
Antworten
Kicky:

Real Estate Collaps in Dubai

14
07.10.10 10:20
www.nytimes.com/2010/10/07/business/global/...1&ref=global
halbfertige Gebäude verrotten und die Investoren kriegen trotz Verzug des Fertigstellungstermins ihre Knete nicht wieder und die Rechtslage in Dubai ist so,dass sie noch nicht mal aussteigen können.Ich frage mich schon, wer von uns hier auch davon betroffen ist.....

....the property, designed by the New York architect Frank Williams (who died in February), is like a number of others around Dubai — little more than a rotting foundation. Its value has plunged by more than 40 percent since 2008, after the collapse of Dubai’s real estate boom. ...
Dubai lured people to a gold rush in properties at the height of its real estate boom — including business and political leaders from Afghanistan who invested the deposits from Kabul Bank, one of the country’s largest. The near-collapse of the bank in September was largely a result.

At the time, few asked if there was a legal framework for resolving potential disputes. Now, with the glitter gone, interviews with investors, legal specialists and real estate analysts here show that many who bought in are finding it hard to get out.

Despite the construction delay, Emaar is still holding the down payments of as much as 80 percent that were required to secure an apartment, Ms. Turrin and other property holders said. And Dubai’s opaque property laws have made it virtually impossible for those who bought in to walk away, even as interest accumulates on their construction loans. ...

Emaar is not the only developer with such problems. Scores of other buildings around Dubai are well past their delivery dates, or have yet to be started.

Apartment buyers who made down payments for property construction cannot find what is happening with their money, these people said. Bank loans held on undelivered property often cannot be forfeited, and borrowers have had to pay higher interest rates even as banks have not let them walk away from the mortgages.....
Antworten
Kicky:

Wut über Zwangsversteigerungen steigt

8
07.10.10 10:22
www.nytimes.com/2010/10/06/business/...src=me&ref=business

The uproar over bad conduct by mortgage  lenders intensified Tuesday, as lawmakers in Washington requested a federal investigation and the attorney general in Texas joined a chorus of state law enforcement figures calling for freezes on all foreclosures. Representative Nancy Pelosi, the House speaker, and 30 other Democratic representatives from California told the Justice Department, the Federal Reserve and the comptroller of the currency that “it is time that banks are held accountable for their practices.”

In a request for an investigation into questionable foreclosure practices by lenders, the lawmakers said that “the excuses we have heard from financial institutions are simply not credible."

Officials from the federal agencies declined to comment. ......
Antworten
Malko07:

Einfach nur noch Schrott

9
07.10.10 10:22
Der USA Bären-Thread 8771172
Die Ratingagentur stuft General Motors auf Ramschstatus herunter, Conti-Aufsichtsrat Koerfer will sein Amt niederlegen und Apple hat eine Klage am Hals. Das Wichtigste in Kürze.
Antworten
Kicky:

Companies sitzen auf Bergen von Geld und no Jobs

8
07.10.10 10:30
created-sie kaufen einfach ihre Aktien zurück um den Preis zu halten-für 273 Milliarden Rückkäufe
www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/...772.html?hpid=topnews
For months, companies have been sitting on the sidelines with record piles of cash, too nervous to spend. Now they're starting to deploy some of that money - not to hire workers or build factories, but to prop up their share prices

Sitting on these unprecedented levels of cash, U.S. companies are buying back their own stock in droves.So far this year, firms have announced they will purchase $273 billion of their own shares, more than five times as much compared with this time last year, according to Birinyi Associates, a stock market research firm. But the rise in buybacks signals that many companies are still hesitant to spend their cash on the job-generating activities that could produce economic growth.

Some companies are buying back shares partly because they don't want to invest in developing new products or services while consumer demand remains weak, analysts said.

"They don't know what they want to do with all the cash they're sitting on,".........
Antworten
Kicky:

Zwangsversteigerung oft ohne rechtliche Grundlage

6
07.10.10 10:33
www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/.../AR2010100607227.html

Millions of U.S. mortgages have been shuttled around the global financial system - sold and resold by firms - without the documents that traditionally prove who legally owns the loans. Now, as many of these loans have fallen into default and banks have sought to seize homes, judges around the country have increasingly ruled that lenders had no right to foreclose, because they lacked clear title.

These fundamental concerns over ownership extend beyond those that surfaced over the past two weeks amid reports of fraudulent loan documents and corporate "robo-signers."

The court decisions, should they continue to spread, could call into doubt the ownership of mortgages throughout the country, raising urgent challenges for both the real estate market and the wider financial system.

.....
Antworten
relaxed:

#68532 Tja, andere Länder, andere Rechtslage -

16
07.10.10 10:35
das sind eben Risikoinvestments und man sollte schon wissen was man tut.

Nur Mitleid ist hier unangebracht, mit dem Immobilenmarkt in Dubai haben Einige satt abkassiert und die Letzten beißen die Hunde - wie überall. ;-)))
Antworten
Anti Lemming:

Wann immer "Marktversteher" mit riesigen Summen

17
07.10.10 10:42
spielen, kommt Mr. Market und haut ihnen auf's Maul.

So war es bereits 1998, als der Hedgefonds LTCM, in dem zwei Wirtschaftsnobelpreisträger agierten, eine "todsichere" Zinswette abschloss. LTCM war sich derart sicher, dass der Fond mit Hebel 120 arbeitete (120-Mrd. Wette bei 1 Mrd. EK). Doch allein schon die latente Erpressbarkeit von Hebelzockern bei den unvermeidlichen Marktschwankungen führte dann "wider Erwarten" dazu, dass der Schuss nach hinten losing: Es kam zur LTCM/Russland-Krise in 1998, die Aktienmärkte stürzten in wenigen Wochen um über 20 %, und das Weltfinanzsystem drohte (erstmals) zu kollabieren. Die Fed musste LCTM freikaufen und zweimal die Zinsen senken.

Nun sind wir zwei Runden weiter.

In der zweiten Runde hatten sich die (US-)Großbanken in epochalem Ausmaß mit faulen Krediten und Housing-Derivaten verzockt. Die meisten sind bis heute faktisch pleite. Nicht minder wahnwitzige Auffang-Konstruktionen der Staaten und Notenbanken in 2008/2009 sowie fragwürdige Bilanzregel-Aufweichungen vollbrachten dann mit knapper Not das Kunststück, zum nunmehr zweiten Male den Zusammenbruch des Weltfinanzsystems zu verhindern.

In der aktuellen dritten und vermutlich letzten Runde beginnen auch die Staatsfinanzen zu wanken. Galt Vater Staat bislang als dauersolventer "Garant der letzten Instanz", so ist er inzwischen in Island, Irland, Griechenland, anderen PIIGS, Japan und vielen US-Bundesstaaten selber zum Wackelkandidaten verkommen. In der Eurozone muss zurzeit die nächsthöhere (und buchstäblich letzte) Instanz - die Notenbank EZB - entgegen ihrer Stabilitäts-Statuten einspringen und die Wackelstaaten über Anleihekäufe mit dreistelligen Milliarden-Beträgen "ausbailen". Die EZB wurde damit zum Übervater ihrer maroden "Staatsväter".  

Wir haben inzwischen den traurigen, wenn nicht gar bestürzenden Zustand erreicht, dass fast überall auf der Welt Staatsschulden von den Zentralbanken monetarisiert werden müssen - von der Fed in USA über EZB und Bank of England in Europa bis zur Bank of Japan ist Fernost.

D.h. die Zentralbanken sind nun in ähnlich wahnwitzige Hebel-Experimente verstrickt wie einst LTCM. Und ihre Wetten gelten als ähnlich "sicher". Leider nur gibt es diesmal keine übergeordnete Instanz mehr, die diese "Zentralbank-Zocker" (Fed, EZB, BoJ) ausbailen kann. Umso gefährlicher wird die Erwartung, dass ihr fragwürdiges Reflationierungs-Konzept "sicher" aufgehen wird.


Gemäß Murphy's Investment Law besteht im Gegenteil eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass auch diese Hebelwetten scheitern werden. Wann immer sich vermeintliche Marktversteher (allen voran die professorale Blindschleiche Bernanke) anmaßen, mit riesigen Hebeln die Märkte zu manipulieren, gibt es, wie bei LTCM, eins an die Backen. Hat Bernanke sich deshalb vorsorglich den Backenbart zugelegt? Mr. Market muss ihm dann wohl den Allerwertesten versohlen.
Antworten
jungchen:

UK house prices down 3.6% in Sept

14
07.10.10 10:44
LONDON (MarketWatch) -- The average British house price fell 3.6% in September, the largest monthly drop since records began in 1983, mortgage lender Halifax said Thursday. The average house price at 162,096 pounds ($257,165)remained 2.6% higher than in September 2009. An increase in the number of properties for sale in recent months has reduced the imbalance that helped drive up house prices last year, said Martin Ellis, housing economist at Halifax. Renewed uncertainty about the economy and jobs have undercut consumer confidence recently, dampening demand for home purchases, he said. Prospects for the market remain uncertain, Ellis said. "Very modest" earnings growth, upcoming tax rises, and a rising number of homes on the market will dampen house price. On the positive side, however, low interest rates will contribute to improved affordability, he said.

www.marketwatch.com/story/...own-36-in-sept-halifax-2010-10-07
Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
Antworten
Anti Lemming:

Malko - # 527

9
07.10.10 10:59
"Bis nach den Wahlen wird eh nichts weltbewegendes passieren"

Es gibt bereits vom Volkszorn getriebene Gruppen aller Couleur bis hin zur (reaktionären) Tea-Party Bewegung.

Auch juristisch formiert sich Widerstand (# 533).

Ich könnte mir gut vorstellen, dass noch mehr Protestler im Vorfeld der Wahlen ein geeignetes Podium suchen und finden werden - und ihrem Ärger lauthals und womöglich sogar in Taten Luft machen.

Gemütlich wird es in USA jedenfalls nicht. Es gärt im Melting Pot.
Antworten
Anti Lemming:

Aktien-Optionen - Selbstbedienungsladen der CEOs

20
07.10.10 11:40
zu # 535 "Firmen sitzen auf Bergen von Cash"...

Kicky, die meisten CEOs in USA beziehen einen Großteil ihrer Einkünfte aus Aktien-Optionen. Deshalb machen die CEOs angesichts der niedrigen Zinsen das Naheliegende: Sie geben massiv neue (Junk-)Bonds heraus und stecken das Geld dann in eigene Aktien. Von den resultierenden Kursanstiegen (auch Firmenübernahmen können kurssteigernd wirken) profitieren sie dann persönlich: In fast allen Insiderberichten der US-Firmen liest man laufend, dass irgendwelche CEOs oder "Chief Financial Officers" ihre Optionen - oft mit Basipreis Null (siehe Liste unten) ausgeübt haben, gefolgt von einem "automated sale" zum aktuellen Marktpreis. Die Bosse sacken auf diese Weise laufend Millionenbeträge ein.

Dass die US-Firmen "in Geld schwimmen", verdankt sich nicht etwa ihren tollen Geschäftserfolgen, sondern vorwiegend ihren irren (und u. a. obigem Zweck dienenden) Anleihe-Emissionen. Natürlich wird als offizieller Grund genannt, dass man sich sich zu den jetzigen günstigen Konditionen Kapital beschaffen wolle, dass man dann später, wenn die Wirtschaft wieder wächst, auch investieren will. Jeder Schachzug braucht eine Pseudo-Begründung. Doch der wahre Grund ist die Absicht, mit dem Geld JETZT eigene Aktien zu peppen und sich damit die eigene Nase noch dicker zu vergolden. Dass die Firma später wegen der höheren Zinsbelastung aus den emittierten Bonds weniger verdient, interessiert in diesem Quartal - und nur das zählt! - niemanden.

Die Behauptung, US-Firmen würden in Cash schwimmen, bricht auch in sich zusammen, wenn man die Höchststände auf den Cash-Konten mit den gestiegenen Verbindlichkeiten durch die Anleiheemissionen verrechnet. Das Rating der meisten US-Firmen liegt unterhalb des Investmentgrads BBB - eben WEIL die Schulden im Verhältnis zum Ebita so hoch sind.

Ist man um 10.000 Euro reicher, wenn man sich einen 10.000 Euro-Scheck ausstellt, diesen in Cash einlöst, stolz das prall gefüllte Portemonnaie rumzeigt - dafür aber in gleicher Höhe sein Girokonto überzogen hat?

Jeder weiß, dass Aktien nicht dazu da sind, um "das Volk" reich zu machen, sondern in erster Linie der Selbstbereicherung der CEOs dienen.



Unten die Insider-Verkäufe der Tech-Highflyers F5 Networks, dessen Mond-Chart samt gestrigem Kollaps ich hier gepostet habe:

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2780#jumppos69520

Die F5-Networks-Bosse haben allein Anfang August Zehntausende von Optionen im Nennwert Null ausgeübt und wenige Tage später bei "automatischen Verkäufen" jeweils Millionenbeträge kassiert.

Quelle ist Yahoo: http://finance.yahoo.com/q/it?s=ffiv



INSIDER-AKTIVITÄTEN bei F5 Networks
(Verkleinert auf 69%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 349804
Antworten
Anti Lemming:

Die Konkursverschleppungen in # 536,

6
07.10.10 11:54
die angeblich wegen fehlender rechtlicher Grundlage erfolgen, sind in Wahrheit ein weiterer verkappter Bailout der Banken. Die Lasten bleiben dann nämlich an den inzwischen verstaatlichen FMs Fannie/Freddie hängen - und die haben eine unbefristete und unbegrenzte "Abbuchungsermächtigung" beim Steuerzahler.

Ein Stealth Bailout.
Antworten
permanent:

Die Unausstehlichkeit von Teilen der Elite

12
07.10.10 12:10

Wer ganz nach oben will kann nicht immer Rücksicht nehmen.

"Du kann keine 500 Millionen Freunde haben, ohne dir ein paar Feinde zu machen": In seinem neuen Film zeigt David Fincher den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg als einsamen Nerd.

 

Antworten
Anti Lemming:

Nachtrag zu # 541

11
07.10.10 13:02
Aktienrückkäufe und Firmenübernahmen sind an der Börse meist an temporären Tops - wie jetzt - zu beoachten. Sie sind sogar m.E. ein Top-Indikator.

Hat sich schon mal jemand gefragt, WARUM eigentlich Firmen ihre eigenen Aktien meist an Tops zurückkaufen, obwohl sie dann teuer sind? Oder warum (den eigenen Aktienpreis hochtreibende) Übernahmen immer an Tops erfolgen, wenn die Konkurrenten teuer sind?

Die Antwort: Das ist für die Firma selbst (und damit für die normalen Aktionäre) definitiv NICHT vorteilhaft, wohl aber für die CEOs, die an Tops mit möglichst viel Plus ihre Optionen ausüben wollen. Bei Tiefständen lohnt sich die Optionsausübung nämlich nicht.

An wirklichen Tiefs lässt sich teils beobachten, dass Insider ihre eigenen Aktien kaufen, weil sie dann wirklich billig sind. (Dass Firmen eigene Aktien an Tiefs kaufen, ist seltener). In dem Fall wollen die Insider persönlich durch längerfristiges Halten der Aktien von der Unterbewertung profitieren. Allerdings erfolgen viele solcher Käufe auch taktisch, um Schieflagen zu verschleiern. So haben die HRE-Bosse bei 22 Euro massiv eigene Aktien zurückgekauft. Trotzdem fiel HRE bis 1 Euro und wurde später für 1,30 "Ablöse" pro Aktie quasi-verstaatlicht.
Antworten
Kicky:

El Erian:Every Government Policy Measure Fails

3
07.10.10 14:08
www.businessinsider.com/...-el-erian-on-cnbc-october-5-2010-10

....The biggest glaring failure is stimulus, which was meant to bring unemployment down to 8%. Instead we have 10% unemployment.

Specifically with regards to QEII it's all about what the Fed buys and doesn't buy. Those assets the Fed doesn't buy may not do so well. Suffice to say he's skeptical of the David Tepper thesis, that investing stocks is a win-in.
Antworten
Kicky:

Roubini: 40% Chance of Double-dip Recession

6
07.10.10 14:12
www.calculatedriskblog.com/2010/10/...hance-of-double-dip.html
There is a 40% probability of a double-dip recession, but you don't need one for the global economy to feel like it is in a deep, continuing recession, said Nouriel Roubini ...
,,,,,(yesterday Goldman Sachs put the odds at about 25% to 30%), but I think the most likely outcome is sluggish growth. And that means the economy will remain susceptible to shocks.
Antworten
Kicky:

Explosive Growth in Food Stamp Usage

10
07.10.10 14:16
www.ritholtz.com/blog/2010/10/...e-growth-in-food-stamp-usage/
(Verkleinert auf 95%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 349842
Antworten
permanent:

für den offiziellen Bärenschlaf

6
07.10.10 17:27

Der USA Bären-Thread 8775347

Antworten
permanent:

Waivers Address Talk of Dropping Health Coverage

3
07.10.10 17:35
Waivers Address Talk of Dropping Health Coverage
 
The New York Times
| 07 Oct 2010 | 09:26 AM ET

As Obama administration officials put into place the first major wave of changes under the health care legislation, they have tried to defuse stiffening resistance — from companies like McDonald’s and some insurers — by granting dozens of waivers to maintain even minimal coverage far below the new law’s standards.

 

The waivers have been issued in the last several weeks as part of a broader strategic effort to stave off threats by some health insurers to abandon markets, drop out of the business altogether or refuse to sell certain policies.

Among those that administration officials hoped to mollify with waivers were some big insurers, some smaller employers and McDonald’s, which went so far as to warn that the regulations could force it to strip workers of existing coverage.

At a time when the midterm elections are looming and Republicans have been vocal in campaigning against the law, reaction to the rollout has been closely watched.

To date, the administration has given about 30 insurers, employers and union plans, responsible for covering about one million people, one-year waivers on the new rules that phase out annual limits on coverage for limited-benefit plans, also known as “mini-meds.” Applicants said their premiums would increase significantly, in some cases doubling or more.

These early exemptions offer the first signs of how the administration may tackle an even more difficult hurdle: the resistance from insurers and others against proposed regulations that will determine how much insurers spend on consumers’ health care versus administrative overhead, a major cornerstone of the law.

Several leading insurers, including WellPoint , Aetna and Cigna , have also objected to new rules requiring them to cover even those children who are seriously ill, warning that they will stop selling new policies in some states because the rules do not protect them from having to cover too many sick children.

 

“The hardest part of health reform is always going to be the transition,” said Peter T. Harbage, a former state health official who is a policy consultant in Sacramento. He predicts more insurers and employers will lean on the government to delay or weaken the new regulations. “I think this pressure just increases until we get to 2014,” he said, referring to the year that the law will fully go into effect.

How much the administration can, or should, compromise in ways that could dilute the effect of the new law in the next few years is a subject of much debate, depending on the politics from state to state or the economic dynamics in a particular market.

Policy experts say much of the authority to enforce the new law rests with the states, and they say the federal government may have little ultimate control over whether insurers will keep offering coverage in specific markets.

Nancy-Ann DeParle, the director of the Office of Health Reform at the White House, acknowledged that the concessions given to companies and insurers reflected attempts to avoid having people lose their current coverage before the full law goes into effect while meeting the aim of improving that coverage.

“It is a balancing act,” Ms. DeParle said. “The president wants to have a smooth glide path to 2014.”

The waivers issued so far include the policies offered by McDonald’s to its fast-food workers, typically capped at just a few thousand dollars, sold by a profit-making company owned by Blue Cross and Blue Shield plans. As a result of the administration’s efforts, McDonald’s says it is “confident that we’ll continue to provide health care coverage for our 30,000 hourly restaurant employees.”

Aetna and Cigna have also received waivers to continue selling limited-benefit policies, according to the list released by the Department of Health and Human Services, as have small employers like Sanderson Plumbing Products and Guy C. Lee Manufacturing. HealthMarkets, which offers policies through MEGA Life and Health and other insurers, says it also plans to apply for a waiver for some of its plans.

Some states, like Iowa and Maine, have already said they might seek additional authority from federal officials to exempt some insurers, at least for a time, because of the potential disruption if carriers leave the market over the new standards on medical spending.

“We have some very small carriers in the state,” said Susan E. Voss, the Iowa insurance commissioner, who said she favored letting state regulators decide whether some carriers should be given more leeway. The state has already lost some carriers, including the Principal Financial Group , which announced its decision last week.

The new standards may prove a challenge to the administration in its attempt to protect the limited-benefit plans. Under the legislation, insurers are required to spend at least 85 cents of every dollar in premiums on the welfare of their customers, and many of these plans spend far less.

The administration says it has the authority to change the way medical spending is calculated. But the National Association of Insurance Commissioners, which has been charged with drafting the regulations that will go to the Health Department for approval, has so far rejected the notion that these plans deserve special treatment.

A committee looking at the issue concluded that there was no reason to calculate spending differently for these plans, saying state regulators could always request exemptions later if they foresaw too much market turmoil.

Some consumer advocates argue that Congress did not intend for these mini-plans to be unaffected by the new standards. “If they wanted to exclude mini-meds, they would have excluded mini-meds,” said Timothy S. Jost, a law professor at Washington & Lee University who has been working with state regulators on these issues.

And even some state regulators, like Ms. Voss, whose state has formally requested a federal waiver to allow Iowa to decide case by case what considerations to give individual carriers, acknowledges that some plans should be allowed to leave the market. “I don’t think my job as a commissioner is to make sure every company is viable forever,” Ms. Voss said.

The struggle to stop insurers from dropping child-only coverage illustrates the limited power that the administration, and some states, may have to pressure companies to participate. While federal officials have tried to address the concerns by insurers that the rules allow parents to wait until their children are sick to sign up, some insurers have remained reluctant to commit to the market.

While states like California can force their hands by passing legislation requiring any insurer who plans to sell policies in the new exchanges to also sell child-only policies, other states have little recourse other than to try to persuade insurers to stay.

In Washington State, for example, Regence BlueShield, a major insurer, has announced it plans to no longer sell child-only policies, and Mike Kreidler, the insurance commissioner, is trying to persuade the other major insurers to stay. He cannot force them, he said, under current state law. “I couldn’t do anything other than use the bully pulpit,” said Mr. Kreidler, who was optimistic that he had succeeded.

And politics surrounding the health care law may intrude. In Minnesota, Gov. Tim Pawlenty, a Republican and a potential 2012 presidential candidate who has long opposed the law, has become the target of accusations that he is stonewalling discussions over certain types of coverage. (He has already refused federal money for rate reviews and to set up the 2014 exchanges.)

“We are seriously disappointed that we appear to have hit a wall,” said Julie Brunner, executive director of the Minnesota Council of Health Plans, which represents the state’s insurers. The insurers had been meeting with regulators to hash out the child-only coverage policies.

Mr. Pawlenty’s office, however, said it had no knowledge that negotiations over children’s insurance had been halted, and a spokesman, Bruce Gordon, denied that the governor had played any role in ending the talks. He said, however, the request by the insurers for a standardized period in which parents can buy coverage was unwarranted: “The insurance companies’ request for an exemption is yet another example of the failings of Obamacare.”

Antworten
Stöffen:

Wieso Bärenschlaf?

7
07.10.10 17:35
Die Bullen pennen doch ebenfalls, so könnte man meinen. Heute geben wir mal Jochen Steffens recht, der Markt befindet sich z.Z. in einer recht öden Phase ;-))
(Verkleinert auf 94%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 349891
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 2780  2781  2783  2784  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.812 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 03.03.26 11:06
469 156.458 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 02.03.26 18:00
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--