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Der USA Bären-Thread


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Stöffen:

Da Boyz sind "between a rock and a hard place"

8
06.10.10 19:18
und nur zu gerne möchte der bekennende Inflationist Bernanke per Hausdruckerei mit den seit Jahrzehnten altbewährten Mitteln hier erneut die Problemlösung betreiben, indem wieder zum selben Verhalten ermuntert werden soll, welches direkt in die Krise geführt hat.

Franklin D. Roosevelt erklärte in seiner Antrittsrede 1933, also noch vier Jahre nach Beginn der großen Depression: "Die Kreditgeber bestimmten die Religion und als einzige Methode zur Lösung der Schuldenkrise schlagen sie noch mehr Schulden vor".

Letztendlich wird es seine Zeit dauern, bis derlei Systeme rekalibriert werden und die "Blasen-Propagandisten" aus ihren Ämtern und Funktionen entfernt und/oder abgelöst werden, denn die Mühlen mahlen zwar langsam, aber sie mahlen halt. Sure!

Übrigens, wer sich mal über die Inflations-Erwartungen der Bond-Vigilanten einen Überblick verschaffen möchte, der sollte kurz mal die US-Treasuries zu den Inflation Indexed Treasuries abgleichen.

www.bloomberg.com/markets/rates-bonds/government-bonds/us/
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Eidgenosse:

Immer wieder ernüchternd das Robertson-Interview

13
06.10.10 19:24
zu lesen. Man nannte ihn "Mr. Never Wrong" weil er fast alle grossen Trends voraussah.

www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=42756
Über den Wolken...
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Kicky:

Buffettt:Wallstreet Chefs sollten bankrott gehen

11
06.10.10 19:32
zukünftig-und ihre Weiber auch
Warren Buffett, the billionaire investor, has hit out at pay practices on Wall Street, attacking the lack of reform despite two years passing since the financial crisis struck.
www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/...d-their-wives.html

....In future, chief executives of banks who need government assistance should "go broke", said Mr Buffett. Their wives "should go broke, too", he added. ....The 80-year old billionaire, who runs the company out of Omaha, Nebraska, with his long-term colleague Charlie Munger, said "Wall Street does a lot of good things and then it has this casino. It's like a church that's running raffles on the weekend."

...Despite the difference in the fortunes of those on Wall Street and many Americans in other industries, analysts have said that banks may decide to cut jobs in coming months as trading revenues decline. Meredith Whitney, for example, has forecast that up to 80,000 finance jobs could go over the next 18 months.

Mr Buffett also told Fortune magazine's Most Powerful Women conference that investors are "making a mistake" if they chase a rally in bonds.The price of US two-year government bonds has raced to a record high this week as investors see little to spark a more robust recovery.

"It's quite clear that stocks are cheaper than bonds," Mr Buffett said. "I can't imagine anyone having bonds in their portfolio when they can own equities."
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Stöffen:

Ist Robertson gleich "Mad Max"?

5
06.10.10 19:35
Oder Donkey Kong? LOL.

"Totaler, völliger Zusammenbruch. Das ist letzten Endes ein Kollaps in gigantischer, epischer Dimension."

Wieviel Protagonisten haben den Untergang im Laufe der Menschheit bisher prognostiziert? Sorry, aber unsere Leichen leben ja immer noch, LOL.

Und was macht eigentlich Bob Prechter?

Go 300% short?!?!?!

Brüll!!
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Malko07:

Sparvorschläge der Briten

6
06.10.10 19:39
Der USA Bären-Thread 8768165
Mit Bangen blicken die Briten dem Sparkatalog ihres Schatzkanzlers entgegen. In zwei Wochen stellt George Osborne die Liste der Grausamkeiten vor - im Vorhinein durften Bürger im Internet Kürzungen vorschlagen. SPIEGEL ONLINE zeigt die Highlights.
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Eidgenosse:

Naja, Stöffen

5
06.10.10 19:43
Wenn jemand 2005 von spekulativen Häusermärkten, anschliessendem Zusammenbruch und verzweifelten Versuchen der Notenbanken spricht, und man dann den heutigen ist-Zustand mit seinen Prognosen vergleicht kann man nur hoffen das der Rest nicht auch noch wahr wird. Er redete übrigens von 10 Jahren, das wäre dann so 2015.
Bis dann.
Über den Wolken...
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Stöffen:

@Eidgenosse

7
06.10.10 19:51
Wir haben seinerzeit noch in AL's Doom 'n Gloom-Thread vor der definitiv bedenklichen Entwicklung am US-Immo-Markt und den dementsprechenden Folgen gewarnt, nachlesbar in den Posts ab 2006, und sind seinerzeit hier im Board auch zu Anfang dafür mit Spott und Häme überzogen worden.

Aber wir haben nicht "TEOTWAWKI" gebrüllt.
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pfeifenlümmel:

Eidgenosse,

5
06.10.10 20:32
man sollte die Behäbigkeit und Duldsamkeit der Bevölkerung nicht unterschätzen; selbst wenn man im Zelt haust und sich den Arsch abfrieren wird, singt man immer noch die Nationalhymne.
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Anti Lemming:

IWF jubelt in Kooperation mit GS den Euro hoch

7
06.10.10 20:45
So zumindest eine alternative Lesart des folgenden Artikels:

http://www.ftd.de/politik/konjunktur/...nkturlokomotive/50179408.html

GS (und die US-Regierung) will den schwachen Dollar, um die Rohstoffe hochzupushen, den Reflations-Trade aufzublasen und die US-"Exportgewinne" über Währungseffekte zu erhöhen. Ich hatte das bereits heute morgen hier in einen größeren Kontext eingebettet:

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2778#jumppos69456

Die EZB-Deppen fühlen sich durch das IWF-Lob womöglich sogar gebauchpinselt. In Wirklichkeit wird Europa bzw. Deutschland im globalen Währungskrieg über den starken Euro vom IWF nur die A....karte zugeschoben.
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Anti Lemming:

IWF: US-Hauspreis-Deflation kann 8 Jahre dauern

6
06.10.10 20:47
(das ist die zeitgleiche "Runtermachen" der USA, ebenfalls um den Dollar zu schwächen).

www.marketwatch.com/story/...could-last-8-years-imf-2010-10-06
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Stöffen:

Wenn sich da manch einer nicht mal täuscht

8
06.10.10 20:47
Mag sein, dass die Masse träge ist und/oder auch so erscheint. Aber gemächlichen Schrittes wächst die Einsicht, das gewissen Dingen in der bisherigen Form wohl die Akzeptanz entzogen wird, das Grummeln ist da sehr wohl vernehmbar.

Und ob sich letztendlich die Masse, wie vielfach in der Vergangenheit oftmals erlebt, nur mit neuerlichen "Brot und Spiele-Parolen" abspeisen lässt, das mag zwar durchaus möglich sein, aber meine persönlichen Erfahrungen aus täglichen Gesprächen mit Menschen jedweder Couleur sind da durchaus anderer Natur. In diesen Gesprächen ist sehr, sehr oft von Nachhaltigkeiten die Rede, von Dingen die sie eigentlich vermissen.

Stell' dir vor es sind Wahlen, und alle gehen mal hin, LOL.
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pfeifenlümmel:

Auf welchem Stern lebst Du,

6
06.10.10 20:58
lieber Stöffen?
Zeigen nicht die Entwicklungen in der letzten Zeit, dass sich Politik immer weiter von den Menschen entfernt?
Was ist passiert mit den Bankstern, die faule Kredite aufgekauft haben? Na klar, sie haben Boni dafür bekommen. Ich will jetzt gar nicht anfangen, die " Errungensachaften" der letzten Zeit hier breitzutreten; aber eine Reaktion habe ich bis jetzt noch nicht vernommen.

"Stell' dir vor es sind Wahlen, und alle gehen mal hin, LOL."
Tatsächlich, wirklich zum Lachen!
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Anti Lemming:

Aufkauferei von Firmen/Ländern durch Staaten

13
06.10.10 21:04
wie China und Norwegen: Ist das bereits eine Flucht in Sachwerte?

Falls ja, dann lag Buffett mit seinem kreditfinanzierten Eisenbahn-Kauf vielleicht doch nicht so falsch. Buffett hat den Kauf damit begründet, dass es eine Wette auf die wirtschaftliche Erholung Amerikas sei.

Wenn dies aber im kollektiven Missverständnis via Inflationierung geschehen sollte (oder gar die Inflationierung als "Wachstum" verkauft), hätte Buffett in dem Sinne folgerichtig gehandelt: Es hätte sich jetzt in Dollar verschuldet, um den Sachwert Burlington Santa Fe zu kaufen. Selbst wenn die US-Wirtschaft nicht wächst, wäre es ein guter Deal, wenn der Dollar wegen Bernankes Giga-Spielchen an Wert verliert.

Buffett kann ja schlecht öffentlich sagen, dass der Kauf (in Wahrheit) eine Wette auf "Inflationierung" gewesen ist.
Antworten
Stöffen:

PL, Änderungen passieren oft unmerklich

9
06.10.10 21:15
und werden auch in ihren frühen Entwicklungsstadien kaum wahrgenommen. Vielleicht täuscht mich meine Wahrnehmung, und ich habe weissgott am Tag mit recht vielen Menschen zu tun. Mag sein, dass es sich um ein kurzes Aufflammen handelt, um dann mit dem Üblichen fortzufahren, weil der Mensch sich hier kurzfristig nur dem eigenen Wohlgefallen hingegeben hat und nicht merkt, dass dies keinen dauerhaften Bestand hat. Aber nichtsdestotrotz verbleibt aktuell der Eindruck, dass die Menschen in mancherlei Hinsicht die Nase mehr als voll haben, und somit mehr und mehr den Eindruck gewinnen, als dass die Politik anderen Interessen dient, als denen, die sie eigentlich gewählt hat.

We'll see!!
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imagine:

Währungskrieg bedroht den Aufschwung in Europa

15
06.10.10 21:28

Extrem lockere Geldpolitik

Währungskrieg belastet Europa

Der USA Bären-Thread 8769033 

Der derzeitige Abwertungswettlauf macht europäische Unternehmen wohl zu Verlierern des Konflikts: Der Währungskrieg dürfte den Euro relativ gesehen stärken. Das kostet Wachstum.

 

 

http://www.ftd.de/politik/international/...astet-europa/50178978.html

 

 
Der internationale Bankenverband IIF befürchtet gar einen Absturz des Dollar, sollte die US-Notenbank ihre Politik fortsetzen - die Folge wären Turbulenzen an den Finanzmärkten. Der Aufwertungsdruck in den Schwellenländern könnte "eskalieren", sagte der IIF und drängte die Regierungschefs zum gemeinsamen Handeln.
Ob die Zentralbanken mit Devisenmarktinterventionen gegen ihre eigene Währungen langfristig eine große Rolle spielen können, ist jedoch umstritten. Der Wirtschaftshistoriker Harold James von der Universität Princeton etwa bestreitet es: Zu groß sei inzwischen die Macht der Privaten, also der Banken und Fonds. Harold James warnt: "Die politische Debatte um gerechtere Wechselkurse ist kontraproduktiv, weil sie eine Einladung zur Spekulation ist. Am Ende steht paradoxerweise nicht weniger, sondern mehr Volatilität auf den Devisenmärkten. "
 
Die jüngste Runde im Abwertungswettlauf läutete am 15. September die Bank of Japan ein: Erstmals seit mehr als sechs Jahren intervenierte sie wieder am Devisenmarkt. Nach Angaben des Finanzministeriums in Tokio verkaufte die Zentralbank allein im September 2210 Mrd. Yen  (25 Mrd. Dollar).
Auch in anderen Schwellenländern sind die Notenbanken aktiv geworden, etwa in Brasilien, Südkorea oder Kolumbien. Brasiliens Finanzminister Guido Mantega kündigte Anfang der Woche an, die Steuer auf Käufe heimischer Rentenpapiere durch Ausländer zu verdoppeln.
Indien und Thailand wollen den ausländischen Kapitalzufluss kontrollieren, der die Währungen aufwerten lässt. Die Regierung Südkoreas erwägt, den Handel mit Terminkontrakten auf den Won zu beschränken.
Antworten
permanent:

Es läuft ein Experiment und wir sind ein Teil

14
06.10.10 21:38

davon. Staaten nutzen ihre Währungen vermehrt als Instrument der Nachfragesteuererung (Export) und überschätzen dabei die Wirkung. Die Notenbanken betreiben ungehemmt eine Vermehrung der Geldmenge und wissen nicht um die Folgen.
Politiker sind ratlos und von Aktionismus befallen mit dem Ziel die nächsten Wahlen zu gewinnen.

Keiner kann heute sagen wie dieses Experiment, der Versuch die Welt zu reflationieren, ausgehen wird.

Permanent

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Stöffen:

Jaaaa, this is it!

13
06.10.10 21:41
It is now! Any minute now, I swear…….

Der US-Dollar wird kollabieren, alles wird kollabieren, Gold "to da mooooon", kauft noch mehr Ravioli-Dosen, Land in New Zealand (scheisse aber auch, da gab's ja just 'nen Earthquake), Firearms, Crash-Helmets, usw., usf.

Das Geschäft mit dem Weltuntergang

Krisen bringen Geschäftemacher der besonderen Art hervor: Diejenigen, die mit der nackten Angst ihrer Mitmenschen Geld verdienen. Sie verbreiten Endzeitstimmung und haben gleich das passende Überlebenspaket parat.

Ob es die Apokalypse ist oder Armageddon, der Weltuntergang oder einfach noch ein paar Jahre mit dem "Sozialisten" Barack Obama – eine wachsende Anzahl Amerikaner wartet auf das Ende der Zeit. Mit der Panik, die vor allem bei religiösen Fundamentalisten, Rassisten und den komplett uninformierten Zuschauern von Fox News herrscht, machen einige Unternehmen ein gutes Geschäft.

In den letzten beiden Jahren, seit dem Amtsantritt von Präsident Obama und einhergehend mit der Wirtschaftskrise und den Weltuntergangsszenarien der "Tea Party", hat für manche Unternehmen ein wahrer Boom eingesetzt: für all jene, die mit der nackten Angst ihrer Mitmenschen Geld machen.

Da wäre etwa Goldline, ein Edelmetallhändler, der in seinen Werbespots von einem wahrscheinlichen Zusammenbruch der US-Wirtschaft spricht, von gewaltiger Inflation bis zur Entwertung des US-Dollar und von Gold als einzig krisensicherer Anlage. Nun ist Gold als Anlage sicher keine schlechte Idee, doch bei Goldline wird das Edelmetall zu einem Preisaufschlag von bis zu 90 Prozent angeboten. Das Unternehmen steht unter Betrugsverdacht, und die Ermittlungen laufen. Sowohl der Kongress als auch die regionale Regierung von Los Angeles haben sich eingeschaltet.

Wo Goldline von einem einfachen Zusammenbruch des Wirtschaftssystems ausgeht, gehen andere einen Schritt weiter und wollen Kunden vor Terrorismus, biologischen Waffen und sogar einem Atomkrieg schützen. Vivos etwa baut Bunker, in denen sich panische Bürger für gutes Geld einen Platz sichern können. Die unterirdischen Betonfestungen sind das Non-plus-Ultra für luxus-orientierte Endzeitler und beinhalten nicht nur ein Krankenhaus samt Zahnklinik, sondern auch ein Kino, eine Lounge und Suiten, die direkt einem Kreuzfahrtschiff nachempfunden sind.

"Wenn man da für Monate oder ein ganzes Jahr festsitzt, muss es ja auch gemütlich sein", erklärte jüngst ein Unternehmenssprecher in einem TV-Interview. In gemütlicher Runde kann Vivos zur Zeit an 20 nicht näher gekennzeichneten Orten bis zu 4000 Amerikaner unterbringen, die in ihrer Behausung angeblich selbst plattentektonischen Unruhen standhalten können. Auf seiner Webseite erinnert das Unternehmen zudem an eine Vorhersage der Sumerer, die eine Kollision des Planeten X-Nibiru mit unserem Sonnensystem in Aussicht stellt – auch die lasse sich in der unterirdischen Betonburg überstehen.

Weitaus gemütlicher als im Massen-Shelter ist es hingegen im eigenen Bunker, und den verkauft "Beehive Shelter Systems". Hier baut man Betonfestungen im Fertighaus-Prinzip, die bienenwabenförmig unter jedem beliebigen Wohnhaus installiert werden können. Der Preis liegt zwischen 1500 bis 4000 US-Dollar pro Quadratmeter.
Unterkunft ist freilich nicht alles, wenn der letzte Donner kracht. Schließlich muss der Mensch auch essen und trinken. Da kommt etwa der "Atmospheric Water Generator" von Ecolo Blue recht, den es online in verschiedenen Modellen für 999 bis 1699 US-Dollar gibt. Das Tresor-große Gerät zieht Kondenswasser aus der Luft und soll Trinkwasser spenden, wenn alle anderen Wasservorkommen vergiftet sind.

In Bezug auf Essen raten Geschäftmacher hingegen zur "Survival Seed Bank", einer Ration Saatgut, mit der sich im Notfall ein "Krisengarten" von einem halben Hektar Fläche pflanzen ließe. Im Werbespot heißt es, dass im Falle eines kompletten Zusammenbruchs des wirtschaftlichen Systems Saatgut im Wert selbst Silber und Gold toppen könnte. Für schlappe 149 US-Dollar kann nun vorsorgen, wer sich in Krisenzeiten nicht auf Tauschgeschäfte einlassen will.

Wem der eigene Anbau eines "Krisengarten" zu viel Arbeit ist, für den mag "Thrive" das richtige sein: Für satte 800 US-Dollar gibt es bei der Supermarktkette Costco einen kompletten Jahresvorrat an Nahrung. Die in 14 Paketen gelieferte Ration umfasst Getreide und Reis, Proteine und jede Menge gefriergetrocknete und dehydrierte Früchte, Obst, Gemüse und Milchprodukte. Ein Auszug aus der Liste: Kartoffeln, Mais, Zwiebeln, Brokkoli, verschiedene Beeren, Macaroni und Pfannkuchenmischung, Bohnen und Schoko-Milchpulver. Haltbar ist das ganze bis zu 30 Jahre, da lässt sich beruhigt auf die Apokalypse warten.

Wenn die sich einstellt, schlägt wohlgemerkt die Stunde der Ungläubigen hinter "Eternal Earth-Bound Pets". Da bieten bekennende Atheisten an, sich im Falle der "Entrückung" – des alttestamentarisch umschriebenen Aufstiegs eines Gläubigen in höhere Sphären – um hinterlassene Hunde und Katzen zu kümmern. Gegen eine Gebühr von 110 US-Dollar versprechen die Macher, Haustiere zu betreuen, wenn Herrchen und Frauchen binnen der nächsten zehn Jahre im Rahmen der Apokalypse dem Herrgott gegenübertreten…als Atheisten müssten sie ja eh auf der Welt verweilen. Kunden hat man bereits in der Hälfte der US-Bundesstaaten, vor allem im tief religiösen "Bible Belt", in dem die Wahlergebnisse für Rechtsaußen wie Sarah Palin und Einschaltquoten für Panikmacher wie Glenn Beck am höchsten sind.

www.n-tv.de/wirtschaft/kolumnen/...tergang-article1649291.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

David Rosenberg zu Buffetts "Bullishness"

7
06.10.10 22:17
IS WARREN BUFFETT CORRECT ON THIS ONE?

Hey, everyone is entitled to his or her opinions, especially oracles:

“They’re making a mistake, the ones that are buying the bonds ... It’s quite clear that stocks are cheaper than bonds. I can’t imagine anybody having bonds in their portfolio when they can own equities, a diversified group of equities. But people do because they lack of confidence. But that’s what makes for the attractive prices. If they had their confidence back, they wouldn’t be selling at these prices. And believe me, it will come back over time.”

That’s quite a statement considering what bonds, even at ultra-low yield levels, have managed to generate in terms of total returns this year compared to the equity market. It’s not even close, with all deference to the recent snapback in the stock market.

More fundamentally, there is a critical difference between something that is government guaranteed and comes due in 10 years versus something that has downside capital price risks and never comes due (ask former Nortel investors about that one).

So let’s examine a high yielding stock in the S&P 500 — say, for example, Pfizer. This is a classic “bond in drag” — it actually started the year with the same yield as the 10-year Treasury note. Pfizer started the year at $19, went to $14, and now in this flashy rally has gone to $17. It’s down around 10% for the year. Merck has a similar yield and has experienced no price appreciation at all. But the 10-year bond started the year at 3.85%, a yield that at the time most of these perma equity bulls did not want to touch, and now the yield is down to 2.45% and the price has increased 10% so far in 2010. Not a bad deal, eh?

If the truth be told, the last time we had the 10-year note yield at today’s level the S&P 500 was trading near 1,060. In fact, at the 666 lows, the 10-year note yield was also exactly where it is today. The bond market sniffs something — more often than not. It rallies from interim highs, as we have seen since April, and foreshadowed something that was not particularly friendly to risk assets months down the road ... July 2007 and February 2000 seem to come to mind. Patience and discipline and continued recital of Kipling’s “If”.

Then again, this rally has all occurred in a depreciating U.S. dollar environment. Gold is the hardest currency of all and in bullion terms, there has been no bounce-back at all.

Quelle: Breakfast with Dave, 6. Okt. 2010
Gluskin Sheff + Associates Inc.
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Anti Lemming:

Wenn das Seil beim Hochseil-Akt reißt...

7
06.10.10 22:28
Nicht nur die Drittelung von Equinix (# 498) nach einer Gewinnwarnung spricht Bände. Auch bei vielen anderen Momentum-Größe wie Amazon wurde heute gehörig Luft abgelassen.

Nachbörslich fiel Immucor nach Senkung des Ausblicks um 17,3 % (unten)

Wenn sich solche negativen Ausblicke häufen - was ich in Anbetracht der IWF-Wachstumswarnung für durchaus wahrscheinlich halte, könnte auch der SP-500 schnell um 20 % sinken, was ihn meinem Kursziel von 900 näher bringen würde.
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Der USA Bären-Thread 349725
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Anti Lemming:

heutige Momentum-Leichen (1)

5
06.10.10 22:45
Erst heute morgen hatte ich F5 Networks als "Mond"-Aktie bezeichnet:
http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2778#jumppos69454

Heute ließen die Momentum-Trader diesen High-Flyer wie eine heiße Kartoffel fallen: SK: -12,5 %
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Der USA Bären-Thread 349727
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Anti Lemming:

heutige Momentum-Leichen (2)

 
06.10.10 22:48
VMware, ein weiterer (Ex-)Liebling der Big-Cap jagenden Hedgefonds, schloß mit -9 %:
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 349729
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Anti Lemming:

heutige Momentum-Leichen (3)

2
06.10.10 22:54
Auch bei Salesforce (CRM) ging es heute kräftig zur Sache. Intraday lagen die Verluste bei fast 15 %, am Schluss war es ein Minus von 7,8 %.

Das Volumen im Abverkauf war rekordhoch (fast 5 Mal über dem Durchschnitt).
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Der USA Bären-Thread 349730
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Anti Lemming:

Zwei Schritte weiter ist "unser" Liebling GMCR

4
06.10.10 23:04
"Green Mountain Coffee Roaster", der Kaffeeröster aus Vermont (ebenfalls ein Hedgefonds-Liebling), vollbrachte das Kunststück, innerhalb von vier Handelstagen vom Hochseil" (38 Dollar) in den Keller (28 Dollar) zu stürzen und dabei die 50dma sowie die 200dma zu reißen.

Auch bei GCMR zeugt das hohe Abverkaufs-Volumen von höchstwahrscheinlich längerfristiger Schwäche. Nachdem das Aufwärtsmomentum gebrochen war, ließen auch die Dip-Buyer ihre Finger von der Aktie.

Dip-Buyer sind in der Regel schnell, wenn es darum geht, von einer durch den (Chart-)Rost gefallenen "heißen Kartoffel"  die Finger zu lassen. Der Punkt, an dem Value-Investoren längerfristiges Kaufinteresse entwickeln, liegt meist deutlich tiefer - im Fall von GCMR mMn bei ca. 5 bis 10 Dollar.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 349731
Antworten
Katjuscha:

wieder ein Video für diesen Thread ;))

10
07.10.10 00:06
Fenster auf, ich hör' Türkenmelodien,
ich fühl' mich gut, ich steh' auf Berlin!
Antworten
Anti Lemming:

U.S. bank industry entering new crisis

8
07.10.10 01:00

Oct. 6, 2010, 6:19 p.m. EDT

U.S. bank industry entering new crisis: analyst
Roubini says 40% chance of double-dip recession on the horizon
By Ronald D. Orol, MarketWatch

WASHINGTON (MarketWatch) — The U.S. banking industry is entering a new crisis where operating costs are rising dramatically due to foreclosures and defaults, a well-known analyst said Wednesday afternoon.

“We are less than one-quarter of the way through the foreclosure process,” said Christopher Whalen, managing director at Institutional Risk Analytics at an American Enterprise Institute event.

“Rising operating costs in banks will be more significant than in past recessions and could force the U.S. government to restructure some large lenders as expenses overwhelm revenue.”

Nouriel Roubini, the bearish economics professor at New York University who in August 2006 predicted a difficult U.S. recession that emerged in late 2007, and other participants raised concerns about the economic outlook for the U.S. and global economy.

Whalen added that recently agreed-to foreclosure moratoriums by GMAC, Bank of America Corp.  and J.P. Morgan Chase are “only the start of the crisis” that threatens the financial foundations of the entire U.S. political economy.

The three lenders announced recently they would halt some foreclosures until they could determine whether or not employees signed off on affidavits without verifying the information in the paperwork.

Whalen argues that the largest U.S. banks remain insolvent and must continue to shrink. “Failure by the Obama administration to restructure the largest banks during 2007-2009 period only means that this process is going to occur over next three to five years — whether we like it or not. The issue is recognizing existing losses — not if a loss occurred,” he said.

The U.S. government recently wound down its Troubled Asset Relief Program, one that the Treasury Department said was effective but has been largely scorned by the broader public. Analysts say it would be politically difficult for the government to adopt a similar program.

Gloomy economic outlook

Whalen and other analysts spoke at an AEI event entitled “Living in the Post-Bubble World: What’s Next.”

Roubini said there is a 40% probability of a double-dip recession, but he added that a double dip isn’t necessary for the global economy to feel like it is in a deep, continuing recession.

He said external shocks, such as another Greek credit crisis, perhaps with problems in Spain, Portugal or Ireland, could trigger the shock needed for a double-dip recession.

“You don’t need another Lehman story, you don’t need a major loss,” said Roubini. “You can have death by a thousand cuts. The risk of a double-dip is going to stay with us for a long time.”

Roubini added that a key reason he believes that the economic outlook is grim is because a number of economic policy moves that created tail-winds for growth are being transformed into headwinds. He argued that the end of stimulus programs in the U.S. and elsewhere, coupled with the conclusion of numerous tax policies including “cash-for-clunkers” and home-buyers tax credit along with others are creating problems for the economy.

“All of these things were essentially temporary and now they are headwinds,” Roubini said.

Desmond Lachman, a resident fellow at AEI and former chief emerging-markets economic strategist at Salomon Smith Barney, said he foresees a constellation of factors all contributing to continued economic doldrums.

“It looks like the U.S. is having a double-dip recession, we are seeing the process of the euro unraveling, Japan is a mess with deflation and China has an overheated economy,” Lachman said. “We are not too far away from a major European banking crisis.”

He agreed to that the U.S. problems are stemming from a continued foreclosure crisis and continuing credit crunch.

John Makin, a scholar at AEI and principal at Caxton Associates, said the Federal Reserve will undertake an aggressive quantitative easing program, including expanded purchases of Treasuries and mortgage-backed securities in response to the continued downturn.

UBS Investment Bank managing director Thomas Zimmerman said the U.S. housing market is continuing to struggle. He cited some statistics that predict there could be 11.5 million foreclosures over the next few years.

“If these numbers are right, this is really crazy,” Zimmerman said. “The situation is not getting better in the housing market. Lets say it’s only 10 million [foreclosures], that’s really bad.”

www.marketwatch.com/story/...ing-new-crisis-analyst-2010-10-06

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    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

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