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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

Stöffen - # 973

7
24.09.10 01:25

Die Überlegungen und Motions der Betreffenden sind schon festerweise dahingehend, bei "Erreichen des Einstandskurses wird VERKAUFT".

Ich gehe davon aus, dass VIELE so denken. Daraus resultiert die so genannte "Overhead Resistance", jener sprichwörtliche Widerstand, der bei den Kursen den Deckel draufhält. Manch einer wird seine Verkaufsorder bereits platziert haben - in der bangen Hoffnung, dass sie bei einer Euphorie-Attacke bzw. Bullen-Stampede ausgeführt wird. Doch Mr. Market hat ein waches Auge auf diese "Marken" im Orderbuch und sorgt mit der ihm eigenen Perfidie dafür, dass diese Breakeven-Schwelle nicht mehr erreicht wird.  Viele andere haben sich den Breakevenn-Punkt "im Kopf" gemerkt und planen, bei Erreichen geschwind bei der Bank anzurufen. Doch auch denen wird Mr. Market aller Wahrscheinlichkeit keine Gelegenheit zu einem Exit mit "blauem Auge" geben. Nennt sich auch "Murphy's Investment Law". Wäre ja noch schöner, wenn Jeder an der Börse reich würde - oder auch nur sein Geld zurück bekäme.

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Malko07:

China und Europa verzahnen sich immer stärker.

4
24.09.10 08:47
Der USA Bären-Thread 8685089
F�r deutsche Konzerne ist es schon lange Pflicht, in China pr�sent zu sein � doch das gilt immer h�ufiger auch andersherum. Immer mehr chinesische Firmen investieren in Deutschland, unter den Auslandsinvestoren stehen sie schon auf dem vierten Platz. Nun w�chst auch das Interesse an �bernahmen von Industriebetrieben. -  
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Stöffen:

Die Stimmungslage der US-Bären

8
24.09.10 09:03
in den einschlägigen Foren und Blogs könnte man aktuell in etwa als uneinheitlich bezeichnen. Während manch einer bei 1140 Punkten im SPX das Top ausgemacht haben will und die ersten größeren Short-Positionen eröffnet hat, gibt es auf der anderen Seite auch mahnende Stimmen, welche betonen, nicht gegen das Tape anzugehen und weiterhin vorsichtig zu agieren. Ein größeres Thema sind die momentanen POMO-Aktivitäten der Fed, von denen nicht nur bei der Zero Hedge Gang vermutet wird, dass die Fed hier u.a. die Stock Markets stützt, ein kurzer beispielhafter Comment dazu:

Until then, being short is just fighting the tape, not to mention fighting Uncle Thug's fantastic Permanent Jerry-Rigging Market Operations
www.newyorkfed.org/markets/pomo/display/...1&opertype=orig

Selbstverständlich werden die Prognosen solch bärischer Protagonisten wie Bob Prechter, Richard Russell, Karl Denninger, etc., ebenfalls ständig thematisiert und diskutiert, wobei interessanterweise nicht alle bärischen Teilnehmer in den Blogs mit den Ansichten der Vorgenannten hier d'accord gehen. Denn, so fragt sich man sich, warum sollten die Kurse, die ab März 2009 mit einer Vehemenz hochgedroschen worden sind, welche in der Geschichte ihresgleichen sucht, nun kurz- bzw. mittelfristig wieder um 30% oder mehr fallen, eben auch weil die Alpha Goons der Fed und des Governments daran wohl letztlich kein Interesse haben werden. Die Reflationierung der Stock Markets sei halt eben auch "A Matter of National Security", größere Kursabstürze halten diese Member daher vorerst für wenig wahrscheinlich, sondern sehen eher im Gegenteil bis zum Jahresende noch möglicherweise weiter steigende Kurse bis in den 1200er Bereich des SPX.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Stöffen - es hängt an den Fundamentals

8
24.09.10 10:18

Natürlich wollen die Amis nicht, dass die Börsen fallen. Zurzeit trübt sich jedoch in USA auf breiter Front das Makroumfeld ein. Die Fed droht nicht ohne Grund mit QE2. Wäre alles in Butter, würde sie stattdessen mit ersten Zinserhöhungen "drohen".

Einige Aktien wie Intel und Adobe haben nach Gewinnwarnungen und Ausblickseintrübungen bereits deutlich nachgaben (Adobe um 20 % overnight). HP ist ebenfalls im Keller, denn der PC-Branche wird Absatzschwund vorhergesagt. Der Halbleiter-Index SOX, der die Tendenz für den Nasdaq angibt, ist angeschlagen (unten). Korrespondierend zeigt der Banken-Index BKX eklatante Schwäche.  So wie der Nasdaq sich nicht ohne Halbleiter erholen kann, kann sich auch der SP-500 nicht ohne die Finanzwerte erholen.

Man sollte daher mit weiteren Gewinnwarnungen, Ausblickseintrübungen und Enttäuschungen rechnen. Diese sind an den US-Börsen, die wie üblich "mit dem besten rechnen", in keinster Weise eingepreist sind. Adobes 20 % Rutsch overnight zeigt, wie heftig ein im Vorfeld falsch positionierter Markt reagieren kann.

Die Fed "steht zwar bereit", doch QE1 ist - entgegen ihren Vorankündigungen - weitgehend wirkungslos verpufft. Sonst wäre jetzt ja nicht QE2 erforderlich. USA ächzt weiterhin unter struktureller Massenarbeitslosigkeit - die U6-Quote liegt bei 16,7 % - und entsprechenden Rückgängen des Steueraufkommens. Wie sollen da ein weitere Steuersenkungen finanziert werden? Die Abstimmung ist nicht ohne Grund auf die Zeit nach den Zwischenwahlen im Nov. verschoben worden..

Last not least preist der Bond-Markt nach wie vor Deflation ein. Die fallenden Zinsrenditen waren in der Vergangenheit ein recht zuverlässiger Vorlaufindikator für fallende Aktienkurse.

Die Fed weiß das und sieht die Probleme. Aber sie wähnt, mit ihren QE2-Päppeleien "nun wirklich" die Wende herbeidrucken zu können. Wie aber soll das funktionieren, wenn QE1 wirkungslos verpufft ist und die Solidität der US-Staatsfinanzen immer prekärer wird? Stimu-Maßnahmen sind nur dann legitimierbar, wenn sie eine akute Notlage überbrücken, der dann ein selbsttragender Aufschwung folgt, in dem die Stimuli idealerweise (Keynes) zurückgezahlt werden. Statt dessen richtet sich USA nun aber auf Dauergepäppel ein. Die US-Wirtschaft ähnelt mehr und mehr einem Koma-Patienten auf der Intensivstation, der halbtot am QE-Tropf hängt.

 


 

Hier zwei Metaphern zur Beschreibung der aktuellen Lage:

 

1. Man könnte die Lage mit einem Haus vergleichen, in dem man einen Schwelbrand riecht, aber noch keinen Rauch sieht. Die Fed stellt schon mal vorsorglich mehrere Wassereimer (QE2) bereit. Sobald offene Flammen schlagen, will die Fed die Eimer über ihnen auskippen. Wohlwollend ließe sich sagen, dass die Lage zwar nicht rosig, aber unter Kontrolle ist (Börsen steigen, weil die Fed "bereit steht"). Ebensogut aber könnte man sagen, dass es buchstäblich "qualmt" im Fundament - und die Fed ihr Wasser bereits bei QE1 weitgehend vergossen hat, so dass ein erneuter ernsterer Brand (Doppel-Dip-Rezession) sich ähnlich ausweiten könnte wie die Waldbrände in Kalifornien oder Russland.

2. Man könnte die Lage auch noch blumiger mit einem Großraum-Jet vergleichen, bei dem auf einem Transatlantik-Flug eine der beiden Turbinen ausgefallen ist (Herbst 2008 Crash). Der Jet setzt den Flug in leichter Schieflage fort. Die Stewardessen servieren mühsam lächelnd Tomatensaft und Diet Coke und verbreiten ebenso mühsam Zuversicht (sie entsprechen den Bubblevision-V-Erholungs-"Einsagern"). Flugkapitän Bernanke betreibt die zweite Turbine nun im Turbo-Modus (Fed-Geldspritzen): Sie muss fast doppelt so viel leisten, weil sie ja die andere defekte ersetzen muss. Deshalb fängt sie nach einer Weile ebenfalls an zu qualmen (Arbeitsmarkt erholt sich nicht). Flugkapitän Bernanke versichert, dass das bei der Überlastung normal ist, und dass er nun noch höher fliegen will (QE2), um die Luftreibung weiter zu reduzieren. Sein Bordcomputer (US-Statistiker) hat errechnet, dass die Überlastung der Turbine (ausufernde Staatsverschuldung) noch drei Stunden schadlos fortgesetzt werden kann, so dass der nächste Flughafen auf dem Festland (selbsttragender Aufschwung) "sicher" erreicht werden könne.

Die Passagiere (US-Mittelklasse) blicken derweil voller Angst aus dem Fenster und stellen fest, dass die Jet-Spitze sich bereits gefährlich weit nach unten geneigt hat.

(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 347139
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Stöffen:

Mmmh...

10
24.09.10 10:51
lese just die News, dass in den Pensionsfonds der US-Unternehmen gemäß einer aktuellen Studie der Credit Suisse Group riesige Löcher klaffen, von einem Fehlbetrag in Höhe von 402 Mrd. US-Dollar ist die Rede. Nach Berechnungen der Credit Suisse seien bei den Unternehmen des S&P500 die garantierten Pensionspläne nur zu 75 Prozent finanziert, die Gewinnschätzungen der Unternehmen müssten wohl dementsprechend abgesenkt werden.
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wawidu:

stöffen # 68965

4
24.09.10 11:21
Nachfolgend ein paar Hintergrundinfos zu dem Momentum-Liebling F5 Networks Inc., einem Internet Service Provider, und die vollständige Charthistorie:

finance.yahoo.com/q/ks?s=FFIV+Key+Statistics

finance.yahoo.com/q/it?s=FFIV+Insider+Transactions

Die Insider machen munter Kasse - und wie!
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 347167
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Anti Lemming:

Langzeit-Chart des US-Banken-Index BKX

 
24.09.10 11:25
als Ergänzung zu # 879
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 347168
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wawidu:

stöffen # 68980

6
24.09.10 11:28
Dave Rosenberg schätzt die Gesamtunterdeckung der staatlichen und privatgewerblichen Pensionsfonds auf über eine Billion USD.
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pfeifenlümmel:

Weiter malochen, die Lösung

3
24.09.10 11:31
Mildred Heath, 102

Reporter
Overton, Nebraska

Mildred Heath started working at her hometown newspaper when she was 15, toiling over a hot-metal linotype machine with her boyfriend. She married him a few years later in 1929, and they co-founded a business that eventually expanded to three papers.

She has since passed that business on to her three children, though she outlived them all, as well as her husband. The business was recently sold, but she still reports for one of those papers, the Beacon-Observer.

"If I get news, I turn it in," Heath says, commuting the short distance to her office in an electric wheelchair. Two years ago, when she was a spry 100, Experience Works awarded her the title of "America's Oldest Worker." She says that being a centenarian journalist has one drawback when it comes to sources: "The people I knew are all dead."
custom.yahoo.com/lifelonginvesting/...idelity-livingretirement
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Stöffen:

AL, QE1 ist weitgehend wirkungslos verpufft?

 
24.09.10 12:27
Mal abgesehen von den sonstigen Markteingriffen der Crooks: Glaubst du etwa ernsthaft daran, dass der beispiellose Parforce-Ritt des DOW, nämlich wie gesehen, innerhalb des Zeitraums eines guten Jahres um 4500 Punkte anzusteigen, ohne die massive Stützung der Fed nur ansatzweise möglich gewesen wäre? Don't make me laugh!
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Stöffen:

Und mit "Too Big to Fail" ist es auch vorbei

6
24.09.10 13:07
Es gibt eine aktuelle Untersuchung der Forscher Demirguc-Kunt (Weltbank) sowie Huizinga (Universität Tilburg), demnach etliche Finanzinstitute mittlerweile dermaßen aufgebläht sind, dass ihre Größe nur noch eine Last darstellt. Eine Last in dem Sinne, als dass die Mutterländer dieser Banken im Notfall überhaupt nicht mehr in der Lage sind, sie zu retten. Das gilt insbesondere für Institute aus kleineren Ländern und Ländern, bei denen die Staatsschulden ausgeufert sind.

Demirguc-Kunt und Huizinga veranschaulichen das unter anderem recht deutlich an folgenden Beispielen:

In der Schweiz summieren sich allein die Schulden von UBS und Credit Suisse auf das 3,7 bzw. 2,1-fache der dortigen Wirtschaftsleistung. Die Außenstände der niederländischen ING sind mehr als doppelt so hoch wie das holländische BIP. Weltweit haben 30 Banken Verbindlichkeiten, welche mindestens der Hälfte des Landes-BIP entsprechen. Noch ungemütlicher wird es, wenn man die Schulden des gesamten Finanzsektors heranzieht. In Großbritannien etwa machen die Zahlungsverpflichtungen aller Kreditinstitute das fünffache des BIP aus, in der Schweiz beläuft sich dieser Wert sogar auf das 6,3 fache.

Aufgrund der kometenhaften Anstiege der öffentlichen Schulden in der jüngsten Vergangenheit darf hier die Willigkeit als auch die Fähigkeit vieler Länder angezweifelt werden, ihre größten Banken im Falle eines Falles zu retten.

So warnen auch die Ökonomen Stijn Claessens (Internationaler Währungsfonds), Richard Herring (University of Pennsylvania) und Dirk Schoenmaker (Duisenberg School of Finance, Amsterdam) in einem in Juli 2010 veröffentlichten Bericht mit dem Titel "A Safer World Financial System: Improving the Resolution of Systemic Institutions" davor, dass die Welt nach wie vor nicht vor einem Kollaps einer internationalen Großbank gerüstet ist.

mobil.handelsblatt.com/;h=4e30cb1cb6;turnpage=1;/
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geldsackfrank.:

USA: Inequality

2
24.09.10 13:56
www.godmode-trader.de/nachricht/...anzkrise,a2312748,b605.html
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Anti Lemming:

QE hat die Börsen aufgeblasen

3
24.09.10 14:13
und den Rohstoffmarkt, Stöffen, daran kann kein Zweifel bestehen. Geholfen hat dabei auch der unablässige V-Erholungs-Hype, der sich mittlerweile allerdings als Fehlprognose erwiesen hat. Hoch-gepushte Börsenkurse sind eben nicht gleichbedeutend mit einer gesunden Wirtschaft.

Ich habe geschrieben "die Wirkung ist verpufft", weil QE nicht geholfen hat, die Massenarbeitslosigkeit zu beseitigen, obwohl gerade das beim Beschluss der Stützungskäufe in 2009 die erklärte Absicht bzw. der propagierte Hauptzweck gewesen war.

Man muss sich allerdings fairerweise fragen, ob die AL-Quote ohne QE nicht noch viel übler aussehen würde. Wahrscheinlich gilt das Gleiche wie in Japan ab 1990: QE ist ein Depressionsverhinderer, aber kein Problemlöser.
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Pichel:

AMD

 
24.09.10 14:16
dpa-AFX: *AMD VORBÖRSLICH +2,81% AUF 6,58 (8,38) USD - SCHWACHE ZAHLEN WAREN ERWARTET
   -----------------------
   dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX
   -----------------------
Bankraub ist ein Unternehmen für Dilettanten.
Wahre Profis gründen ein Bank.
Antworten
Stöffen:

Yo AL, sogar Roubinis Blondchen hat's gerafft

3
24.09.10 14:31
denn, so Sandra Navidis heutige Aussage bei n-tv, das alleinige "Zukleistern" der Märkte mit der Gratis bzw. Ultra-Billigst-Knete der Notenbanken werde auf die Dauer fruchtlos bleiben, wenn nicht grundlegende strukturelle Veränderungen vorgenommen werden. WOW!
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Pichel:

aber Markt steigt?

4
24.09.10 14:36
DJ: FXDIREKT/FXnews US: Auftragseingänge langlebiger Güter -1,3% (erwartet: -1,0% zuletzt rev.: 0,7%)
Die Auftragseingänge langlebiger Güter sind um % gesunken. Der Konsens hatte
mit einem Rückgang um 1,0% gerechnet. Im Juni stiegen die Auftragseingänge um
revidiert 0,7% (0,4%).

 (END) Dow Jones Newswires

 September 24, 2010 08:31 ET (12:31 GMT)
ISO-8859-11.0
Bankraub ist ein Unternehmen für Dilettanten.
Wahre Profis gründen ein Bank.
Antworten
Contrade 121:

Rückgang Aufträge ll. WGüter

 
24.09.10 14:48
zu geil - die "better than expected"-Karte wird erneut gespielt. Frage mich nur noch wie lange. Ich würde mich nun an eine zwar kleinere, aber dennoch nennenswerte Short-Position heranwagen. Die 100-%-ige Sicherheit habe ich nicht - denn das Thema des Windows-Dressing steht ja immer noch. Ein kräftiger Upmove ist gar nicht so unwahrscheinlich, allen schlechten Nachrichten zum Trotz.
Antworten
Anti Lemming:

war nicht besser als erwartet, Contrade

 
24.09.10 14:56
Denn erwartet war -1 % bei den Aufträgen, sie kamen mit -1,3 %.

Hingegen wurde die Rallye erwartet, und zwar so stark, dass sie in jedem Fall kommen musste. Bei 1200 kommt es sogar noch dem alten Bernanke.
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Anti Lemming:

Details zu den "durable orders"

 
24.09.10 15:03
Gene Balas
Durable Goods - Some Details
9/24/2010 8:57 AM EDT

A key takeaway from today's durable goods orders is the metric, "non-defense capital goods excluding aircraft." This is the proxy for capex spending by businesses, and new orders increased 4.1% from July, while shipments increased 1.6%. Also, the July drop in orders of 8% was revised up to a smaller decline of 5.3%. Still, the level of new orders in dollars was lower in August than in June. Many components of the durable goods report - and indeed the headline - are volatile from month to month.

It helps to exclude transportation to smooth out volatility. For example, while this doesn't necessarily correlate perfectly with the report today, Boeing received orders for 10 new planes last month, following an order for 130 the month before. That can skew the whole report, since aircraft are expensive. Motor vehicles were off by 4.4%, but this followed a gain of 4.6% in July. When looking at the broad report, it also helps to remove defense spending, and ex-defense, orders were down 1.2% following a gain of 0.7%.

So, looking at orders excluding transportation, durable goods posted a gain of 2.0%, following a 2.8% drop the month before. As such, August ex-transportation orders are still below June's levels. Standouts in the report include a surge in computers (up 12.0% following a 6.4% drop) and communications (up 9.2% following a 11.6% gain). (Communications and computers are rather small components of total orders, though.) Machinery orders also climbed, by 3.9%, but followed a drop of 9.6% in July.
Antworten
Anti Lemming:

Nur dem Westen der USA droht Doppel-Dip

 
24.09.10 15:12
schreibt Bubblevision allen Ernstes.

www.marketwatch.com/story/...f-double-dip-recession-2010-09-23
Antworten
Anti Lemming:

AMD steigt über 3 % nach Gewinnwarnung

3
24.09.10 15:33

Intel hatte vor einigen Wochen ebenfalls eine Gewinnwarnung rausgegeben. Die PC-Branche lahmt, siehe Text unten.

 


Sept. 23, 2010, 4:57 p.m. EDT

AMD cuts third-quarter sales view

By Benjamin Pimentel, MarketWatch

SAN FRANCISCO (MarketWatch) — cut its third-quarter sales forecast, citing weaker-than-expected demand.

Shares of the Sunnyvale, Calif.-based AMD (AMD 6.64, +0.24, +3.75%)  fell about 1% in after-hours trading in the minutes following the company’s announcement.

The changed outlook highlights investor fears of a softening tech market.

Late last month, Intel Corp. (INTC 19.20, +0.22, +1.16%) , AMD’s bigger rival, also cut its sales forecast, blaming a weaker-than-projected personal computer market.

Gartner Inc., the industry research group, had also predicted a slower PC market growth for the second half of 2011.


For its part, AMD said it now expects revenue for the quarter that concludes this weekend to be down 1% to 4% compared to revenue of $1.65 billion for the second quarter, which ended June 26.

Previously, the company had said it expected revenue to be “up seasonally” from the second quarter.

AMD pointed to “weaker than expected demand, particularly in the consumer notebook market in Western Europe and North America.”
 

www.marketwatch.com/story/...ter-sales-view-2010-09-23-1652510

(Verkleinert auf 98%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 347239
Antworten
Anti Lemming:

AMD jetzt 6,2 % im Plus

4
24.09.10 15:38
Wenn alle US-Firmen Gewinnwarnungen rausgäben, könnte Bernanke auf QE2 verzichten!
Antworten
Malko07:

Double Dip ist

4
24.09.10 15:49
statistischer Blödsinn. Nach den Beobachtungen meiner entfernten US-Verwandten haben die USA die Rezession noch nicht verlassen und können deshalb auch nicht erneut eintauchen. Allerdings ist der Abstieg schon einige Zeit ausgebremst und eine Erholung ist nicht ansatzweise beobachtbar. Das billige Geld hat in der realen Wirtschaft direkt nichts gebracht. Das Rezessionsgelaber dreht sich nur um das Spiel mit unsinnigen Zahlen. Hat man ein Jahr lang ein Nullwachstum gehabt, ist die Rezession beendet, würde dann auch noch das Wachstum einigermaßen realistisch gemessen. An der scheinbaren Erholung in den USA (Lagerauffüllung) waren aber zum größten Teil Fertigungswachstum von US-Firmen im Ausland beteiligt. Also die üblichen hedonistischen Tricks.

Die Niedrig- und dann die Nullzinspolitik und QE haben erheblich gewirkt:

- Lebensmittel und Energie sind erheblich teurer als sie es sonst sein würden.
- der Hauspreisverfall wurde ausgebremst. Die Häuser sind immer noch um 20-30% zu teuer.
- die Aktienpreise haben sich wieder erholt.
- die Zinsen für die Staatsverschuldung sind erheblich gesungen.
- überschuldete Firmen konnten sich "günstig" refinanzieren.

Direkt liegt also eine erhebliche Schädigung der Verbraucher vor. Inwieweit die noch nicht realen Hauspreise und Aktienpreise indirekt gewirkt haben ist schwer zu schätzen. Darüber wird heftig gestritten. Den Pensionsfonds haben die wieder erstarkten Aktienpreise geholfen. die niedrigen Renditen bei Anleihen schädigen sie aber täglich.

Auch die weiteren monetären Tricks der Notenbank sollen primär eine Deflation bei den Vermögenswerten verhindern, egal wie die Verbraucher darunter leiden werden. Für den Arbeitsmarkt kann die Fed praktisch nichts tun. Da wäre die Politik gefordert. Allerdings müsste die Politik komplexe Strukturveränderungen angehen und nicht nur Steuergeschenke machen. Wirtschaft und Verbraucher mit Geld zu fluten bringt auch keinen einzigen Arbeitsplatz nach Hause. Das haben weder die Demokraten noch die Republikaner begriffen. Deshalb wird der Kongress immer stärker zur Irrenanstalt verkommen. Noch 3 Wahlen und das Werk ist vollbracht. Die erste steht schon im November an.
Antworten
Maxgreeen:

Die Märkte werden solange mit billigem Geld

5
24.09.10 15:53
versorgt bis es einen Aufschwung gibt. Die Wende 2016 wird dann bei DOW 12.000 so kommentiert. "Seht ihr wir hatten doch recht, die Rezession ist 2009 vorbeigewesen"   :))
Bitte warten Sie mindestens 10 Sekunden bevor Sie das nächste Posting verfassen!
Antworten
Malko07:

#68997: Gewinnwarnungen sind

6
24.09.10 16:02
uninteressant. Zu viele haben geglaubt es würde jetzt wieder eine kleine Welle nach unten geben, die man mal mit nimmt. Deshalb war ich schon vor Tagen misstrauisch. Im Frühjahr stand ich ziemlich alleine mit meiner Meinung von weiterem Seitwärtsgeschiebe unter größeren Ausschlägen. Jetzt wurde das plötzlich eine Mehrheitsmeinung und ist erst mal nichts mehr wert. Diejenigen, die glaubten billig zu Kassieren gehören erst mal abgeschüttelt. Das Spiel geht einfach weiter und zeichnet sich dadurch aus, dass es sich kaum an Regeln hält.
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