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von Henrik Voigt
was hat sie denn nun gesagt, die US-Notenbank auf ihrer gestrigen Sitzung, auf die die Märkte so gespannt gewartet hatten? Wie erwartet bleibt der Leitzins unverändert bei einer Spanne von 0 bis 0,25 Prozent. Und er soll weiterhin „für einen ausgedehnten Zeitraum" dort bleiben. Im begleitenden Kommentar führen die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses an, dass sie sich Sorgen um eine mögliche Deflation machen und auf dem Sprung stünden, ihre Geldpolitik weiter zu lockern,um dieses Szenario zu verhindern. Die Inflationsrate befindet sich unter dem Niveau,das mit der Preisstabilität im Einklang stehe. „Der Offenmarktausschuss wird den wirtschaftlichen Ausblick und die finanziellen Entwicklungen genau im Auge behalten und ist darauf vorbereitet, der wirtschaftlichen Erholung mit weiteren Maßnahmen unter die Arme zu greifen und die Inflationsrate im Laufe der Zeit wieder auf das erforderliche Niveau zu bringen."
Hört, hört, die Inflation ist zu niedrig, lasst sie uns mit ein paar Billionen ankurbeln. Stellt sich die Frage, für wen oder was denn Inflation erforderlich ist. Soll die Fed nicht eigentlich für Preis- und Geldwertstabilität sorgen? 99 Prozent Kaufkraftverlust des US-Dollars seit Gründung der Fed sind ja eine „beeindruckende" Leistungsbilanz dieser Notenbank.
An den Aktienmärkten wurde gestern auch nur kurz gejubelt. Die Aussicht auf eine neue Runde Geldschwemme war erhofft worden, aber wohl bereits eingepreist. Außerdem kommen diese Maßnahmen erst in der Zukunft bei einer weiteren wirtschaftlichen Verschlechterung zum Tragen. Dieser Wermutstropfen störte die Aktienmärkte wohl etwas. Nur der Dollar sackte direkt ab in den Keller. Er notiert jetzt an einer letzten Unterstützung, die ihn noch vor einer neuen Abwertungsrunde bewahren kann. Grundsätzlich ist das gut für den Aktienmarkt. Aber eben nicht für die Geldwertstabilität. Auch nicht für die hiesige. Denn damit könnte ein neuer Abwertungswettlauf zwischen den Währungen losgetreten werden. Einer schwachen (exportorientierten) Wirtschaft hilft man am besten mit einer schwachen Währung auf die Füße. Der Preis dafür ist aber importierte Inflation. Na dann Prost...
von Henrik Voigt
Der DAX legte gestern eine saubere Intraday-Kurswende hin und hinterließ eine bärische Tageskerze mit einem langen Docht in einer wichtigen Widerstandszone - ein potenzielles Topping-Muster. Die Betonung liegt auf potenziell. Wird diese Kerze heute nicht durch einen starken Abwärtstag bestätigt, können Sie das auch gleich wieder vergessen. Eine einzige Kerze macht noch keinen Trendwechsel.
Dieser wird noch kommen und vermutlich auch bald, aber erst wenn der letzte Bär das Handtuch geworfen hat. Wir könnten diesem Punkt allerdings schon sehr nahe sein, wenn ich mir die Stimmungsindikatoren (insbesondere die amerikanischen) so anschaue. So überhitzt waren sie weder am Aprilhoch 2010 (also direkt vor dem Blitzcrash) noch am Bullenmarkthoch in 2007. Sehr beeindruckend. Was mir allerdings noch fehlt, sind klare Verkaufssignale der Indikatoren. Ohne die wird es nicht gehen.
DAX im Tageschart
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Nächste Widerstände: 6600, 6350/6450 Punkte
Nächste Unterstützungen: 6250, 6080, 5800, 5430, 5320, 5170 Punkte
Herzliche Grüße und viel Erfolg,
Ihr Henrik Voigt.
Demand may be strong for bonds issued by periphery euro-zone countries but those countries must restructure their debt at some point because yields are unsustainably high, two economists told CNBC Wednesday.
Fears on the ability of countries such as Greece, Ireland, Portugal or Spain to pay their debts have rippled through the markets since the spring of 2010 when Greece was bailed out with a 110 billion euros ($146 billion) joint European Union – International Monetary Fund aid package.
Last Friday, Ireland was the latest country to roil the markets as analysts worried about the government's ability to pay for a huge bailout for troubled banks.
"When you pay about four points over Bunds, you and I could borrow money," Dr. Irwin Stelzer, senior fellow and director Hudson Institute, told CNBC.
"But the fact is that people are very nervous about the ability of those economies to bear this kind of debt burden," he added.
"I don't see any way that continuation of this, at these interest rates, can go on without some sort of restructuring… the math is very simple: it can't happen," Stelzer said.
The latest European bond auctions on Tuesday enjoyed strong demand, but yields were higher compared with previous similar tenders.
"Yes, you are able to sell bonds at a certain price but sometime you will have to pay this money back," Par Magnusson, chief Nordic economist at RBS told CNBC.
"For instance, how on Earth is Greece ever going to repay 11 percent interest rate with 100 percent debt-to-GDP? That's 12.5 percent of GDP in interest payments alone, had they not been funded by the European facility," Magnusson said.
ECB 'Does What It Can'
Following the Greek crisis, the European Union set up an emergency funding facility to deal help euro-zone economies that face problems borrowing.
The fund, called the European Financial Stability Facility (EFSF), was recently rated triple-A by the three major credit rating agencies.
But Stelzer said the EFSF is not as large as previously thought because of various issues of guarantees and some countries and it would not be able to help countries for a longer period of time.
"Anyone who still looks to the rating agencies for guidance as to the value of some of this stuff really hasn't been reading the newspapers in the past decade," he said.
Some analysts have been arguing that since the European Central Bank decided to step into bond markets and buy sovereign bonds the issue of restructuring euro-zone debt is off the table, because the central bank would buy as much as it needs to keep markets calm.
Magnusson disagreed.
"I think the ECB does what it can," he said. "There has to be restructuring at some point. They're just rolling the snowball ahead of themselves and sooner or later, there may be an avalanche if they don't do anything now."
weiter ohne das diese Richtung bisher Erfolge gebracht oder versprochen hätte. Es fehlt an Rezepten, so werden auf dem Umweg über QE die Rohstoffpreise weiter in die Höhe getrieben dem Verbraucher sowie Untnehmen Geld aus der Tasche gezogen das den Zinsvorteil durch mehr als egalisiert.
Daneben treiben diese Maßnahmen die Unvernunft der ungezügelten Spekulation immer weiter voran. Wie will man Weitsicht einfordern wenn man selber Gier und Spekuation fördert, Fehlallokationen duldet und gar beschleunigt.
Der Weg der FED wird andere Nationen ermutigen den gleichen Weg zu gehen, alleine um ihre Währungen nicht zu stark aufwerten zu lassen.
Gelernt wurde aus der verganenen, noch andauernden Krise nichts.
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