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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.858,52 -0,61% Perf. seit Threadbeginn:   +370,09%
 
fkuebler:

Lässt sich etwas mühsam doch kopieren, aber nur...

 
13.08.09 15:43

... als pdf-Datei:

Angehängte Datei: breakingviews.pdf
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Stöffen:

AL, hatte Doug Kass' 10 Punkte

9
13.08.09 15:47
bereits gestern schon gelesen und er ist nicht der Einzige, der mittlerweile wieder bärischer wird.

Einige Money-Manager halten die momentanen Bewertungen der Aktienmärkte ebenfalls für nicht attraktiv, beispielhaft hier

PIMCO's El-Erian: Bull market in U.S. stocks unlikely to last

NEW YORK, Mohamed El-Erian, chief executive of bond fund manager Pacific Investment Management Co, said on Friday that U.S. stock markets are on a "prolonged sugar high" and that the bull market is unlikely to last.

So schreibt denn aktuell auch der Chief Investment Officer einer der größten unabhängigen Fondsgesellschaften der Welt, Invescos Bernhard Langer:

"Insbesondere in den USA aber auch in anderen Regionen ist die Bewertung von Aktien nicht mehr attraktiv, in Europa ist die an sich attraktive Bewertung ebenfalls recht stark zurückgegangen. Die Unternehmensgewinne sind im zweiten Quartal tendenziell weniger stark gefallen wie befürchtet, allerdings sehen wir auch längerfristige Trends und auch das wirtschaftliche Umfeld weiterhin negativ."
Langer schließt mit der Erkenntnis, dass weiter steigende Kurse ohne sichtbare Verbesserungen im Umfeld wieder zu einer Untergewichtung von Aktien in dem Portfolio von Invesco führen wird.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

Da ich mich jetzt

17
13.08.09 15:47
wieder in einer zivilisierteren Welt befinde, habe ich auch wieder Zugang zum Internet und kann die Menschheit die nächsten Tage wieder mit meinen fürchterlichen Ergüssen erschrecken. Nächste Woche werde ich eventuell nur eingeschränkt Posten können. Man muss ja etwas für die Weltkonjunktur tun. Ich hoffe damit, dass die statistischen Spielereien durch echtes, nachhaltiges Wachstum abgelöst werden.  ;o)

Die weltwirtschaftliche  Lage hat sich die letzten Wochen nicht ansatzweise aufgehellt und es ist nicht ersichtlich woher es auch kommen soll. MMn werden wir einige Monate auf dem aktuellen Treppenabsatz verharren. Dann kommt es zum nächsten Genickschlag. Die Schäden, auch die durch staatliche Interventionen, die bis jetzt erzeugt wurden, zeigen dann ihre praktischen Auswirkungen. Da das letzte Quartal 2008 und das erste Quartal 2009 fürchterlich waren, wird die BIP-Entwicklung auf Jahressicht wesentlich besser als auf Monatssicht ausschauen. Es werden die unsinnigen Vergleiche mit dem Vorquartal dann verboten werden. Jetzt kann man sich eine derartige Sicht noch nicht leisten.  ;o)

Wie die Aktienpreise diese Entwicklung antizipieren werden ist unmöglich zu prognostizieren. Da helfen auch Chart aus der Steinzeit (2000-2003) nicht weiter. Neben "besser als erwartet" wird man dann öfters "es wird und muss irgendwann wieder aufwärts gehen" zu hören kriegen. Da muss man ja investiert sein!  ;o)

Aus meiner Sicht bleiben Shorts noch sehr gefährlich. Sie füllen nur den Klingelbeutel der Zockerbanken. Man braucht Geduld, sehr viel Geduld. Bin allerdings kein richtiger Bär, nur ein Waschbär, der jetzt endlich einen Kaffee braucht.
Antworten
fkuebler:

Malko07 #47678: Willkommen zurück

8
13.08.09 16:13

"Aus meiner Sicht bleiben Shorts noch sehr gefährlich"

Etwas spitzfindig würde ich dazu sagen: wenn Shorts nicht mehr gefährlich erscheinen, dann sind sie richtig gefährlich. Es gibt nämlich nichts tückischeres als das getarnte Tückische...

Wo wir schon mal dran sind: ich behaupte, dass es eine Art spekulationstechnischen Erhaltungssatz gibt. Daraus folgt so etwas wie ein Erwartungswert des Gewinns (als Reihe der Produkte von Rendite mal Eintretenswahrscheinlichkeit über alle Szenarien), und dieser Erwartungswert dürfte grob gerechnet bei vielleicht 3% liegen, also nur geringfügig über der Inflationsrate. 

Unwesentlich griffiger ausgedrückt heisst das, dass wenn man eine 50%-ige Gewinnchance von X haben will, man diese nur dadurch realistisch kriegen kann, dass man gleichzeitig eine 50%-ige Verlustchance von X-3%-Punkten etabliert... Wer seine Kohle also mit 50% Wahrscheinlichkeit verdoppeln will, kriegt das nur dadurch hin, dass er ein 50%-Risiko eingeht, dass er 97% seiner Kohle verliert.

Insofern glaube ich mit meinen Shorts wenigstens alle wesentlichen Voraussetzungen geschaffen zu haben ;-))

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Malko07:

fkuebler, mmn sind

17
13.08.09 16:53
Spekulationen prinzipiell sehr gefährlich und wenn sie ein mehr oder weniger  genaues Timing verlangen, oft tödlich.  ;o)

Wer will schon die Verrückten Menschen und Automaten annähernd richtig einschätzen können? Die Fehlerquote ist einfach zu hoch! Wenn man aber kein so einmaliges Handelssystem besitzt wie einige hier im Forum, könnte man auf das Glück setzen und Würfeln oder den Dartpfeil werfen. À la longue würden einen dabei die Gebühren umbringen.

Es gibt einfach keine Methode die in einem derartigen Spiel Gewinne garantiert. Ich habe mir deshalb meine eigne Methode zurecht gelegt, bei der ich hoffe, dass sie mein Ende erleben wird (immerhin betreibe ich sie seit fast 40 Jahren):

Gut informiert sein was sich so alles an der Börse abspielt. Sehr viel Zeit in die eigene Beurteilung der wirtschaftlichen Lage stecken. Wenn dann endlich die Llage schlecht ist und die Preise entsprechend niedrig sind, relativ breit und stark zugreifen. Dazu braucht es sehr viel Geduld - also nichts für Macher. Dabei besteht das Risiko, dass man einen Einstieg verpasst. Eine derartige Fehleinschätzung ist mir März unterlaufen. Das ist allerdings absolut unwichtig. Die nächste Straßenbahn kommt bestimmt, nur Geduld. Eine Riesenschlange isst auch nicht täglich und Aktien muss man nicht besitzen.

Alles was schnellen Reichtum verspricht bringt im Regelfall nur den Emittenten/Betreiber Geld. Alles was mit Hebeln versehen ist hat meistens überproportionale Gebühren. Damit sollte klar sein, wer dabei der Gewinner ist. Vorallem macht der Kleinkram viel Arbeit und bringt viele unruhige Nächte.
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wawidu:

Wie Phönix aus der Asche - oder?

5
13.08.09 18:05
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 252498
Antworten
wawidu:

Wie Phönix aus der Asche - oder? (2)

3
13.08.09 18:07
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 252500
Antworten
jungchen:

CIT is what a non-bankruptcy bankruptcy looks like

3
13.08.09 19:29
www.marketwatch.com/story/...-bankruptcy-looks-like-2009-08-13
Ich brauche einen Balkon - damit ich zum Volk sprechen kann.
Antworten
musicus1:

re privatbanken...................

3
13.08.09 19:32
aufhäus busch mit gewinnwarnung für die 2 hälfte in diesem jahr.....man braucht geld und such einen weiteren miteigentümer...........das ganze war ende2008 schon   mal ein  thema.......
Antworten
musicus1:

sorry, meine tastatur spinnt.......

 
13.08.09 19:33
Antworten
Stöffen:

Hallo Malko, Welcome back

6
13.08.09 19:49
Tscha, man benötigt halt nicht nur Aktien und Anleihen im Leben, für's komplette Glück braucht's auch noch 'ne liebe Frau, gesunde Kinder, Immobilien, Land, Gold, Cash, schnelle Motorräder & Autos dazu ;-)))
Und natürlich das Wichtigste: Gesundheit!
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
fkuebler:

"Irrational exuberance" ;-)

4
13.08.09 20:00

Also Leute, ich muss es einfach mal sagen, ich bin aufs Allertotalste begeistert:

Inventories fall for 10th straight months in June

Oil rises above $71

Jobless claims up, retail sales dip

No cure yet for nation's foreclosure plague

... und gleichzeitig laufen da draussen megatonnenweise Besoffene rum, die mir die SPX- und DAX-Schei**e glatt für 1'010 bzw. 5'400 aus den Händen reissen!

Und dabei brauche ich mir den Müll jetzt sogar nur zu leihen, und kann ihn in ein paar Monaten für höchstens 700 bzw. 4'000 dann kaufen und zurückgeben.

Ich weiss nicht, womit ich mir das verdient habe, aber es ist wirklich eine fantastische Party, mit Abstand das Beste was ich seit langem erlebt habe! ;-))

Antworten
fkuebler:

Malko07 #47680: Jeder hat so seine Methode... ;-)

 
13.08.09 20:08

"Ich habe mir deshalb meine eigene Methode zurecht gelegt, bei der ich hoffe, dass sie mein Ende erleben wird (immerhin betreibe ich sie seit fast 40 Jahren)"

Ich habe mir mittlerweile auch so meine Methode zurecht gelegt, von der ich hoffe, dass sie mein Ende erleben wird:

Wie man ja leicht merkt, habe ich ein Faible für statistische Methoden: Und meine Methode versuche ich von der Risiko-Balance her genau so auszulegen, dass ich etwa alle 50 Jahre einen Totalverlust erleide.

Und insofern kann ich halt zuversichtlich sein, dass die Methode mein Ende erlebt, bevor die 50 Jahre vorbei sind ;-))

 

Jaja, ich gebe ja zu: heute fehlt mir etwas die sittliche Reife... Aber bei der tollen Party da draussen kann einem das wirklich schon mal passieren ;-)

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daiphong:

#47679 es muss Vermögen vernichtet werden,

 
13.08.09 20:12
das ist das Tückische an einer Krise. Dazu ist sie da, interessant ist nur, wie sie das macht. Wie, wann, wo Inflation, Deflation, Währungsrelationen ihre kombinierte Arbeit erledigen und was sich da neu einpegelt.
Antworten
Palaimon:

Asien-Bären melden sich zu Wort

17
13.08.09 22:37
(......)

Am Mittwoch knickte der Hang Seng um rund drei Prozent ein, der Shanghai Composite ging um fast fünf Prozent in die Knie. Nun ist das nach einer langen Rallye noch nicht das Ende der Welt – aber dennoch ein Warnsignal.

(......)

Die Analysten von Shenyin & Wanguo Securities, die nach eigenen Angaben umgerechnet fast eine Milliarde Dollar in China verwalten, warnten Anleger vor einer Spekulationsblase am chinesischen Aktienmarkt. In den Kursen seien die Konjunkturhoffnungen bereits enthalten – nun werde es immer schwerer, neue Argumente für eine Fortsetzung der Rallye zu finden.

Ähnlich skeptisch äußerten sich die Fondsmanager von Aquila Capital – und die haben im Reich der Mitte schon eine besonders gefährdete Branche ausgemacht: "Die von allen Seiten bereitgestellte Liquidität findet ihren Weg zunächst in den Finanzsektor. Hier bahnt sich in den Emerging Markets die nächste Blase an." Die Experten verweisen unter anderem darauf, dass in den ersten sechs Monaten 2009 schon fast soviel Geld in Chinas Börsen geflossen ist wie im bisherigen Rekordjahr 2007 zusammen.

Baisse-Fantasien auch in Japan und Australien

Schließlich meldeten sich auch die Skeptiker in Japan zu Wort: Die japanische Notenbank, die den Leitzins wie erwartet bei 0,1 Prozent beließ, betonte aufs Neue die Risiken für die Konjunktur sowie deflationäre Tendenzen. Sehr vorsichtig äußerte sich auch die südkoreanische Zentralbank, die den Leitzins ebenfalls unverändert auf dem Rekordtief von 2,0 Prozent beließ. Sie signalisierte damit nicht zuletzt, dass die Perspektiven für die stark exportorientierte Wirtschaft des Landes noch immer unsicher sind.

Marktbeobachter rechnen nun auch für die japanische und die australische Börse kurzfristig mit einer Korrektur: "Wir sind zu schnell nach oben gestiegen und müssen jetzt einen Gang zurückschalten", betonte etwa Fumiyuki Nakashani von SMBC Friend Securities. Nach Meinung der technischen Analysten der SEB ist der Nikkei "reif für eine Korrektur". Erste Experten favorisieren bereits Aktienmärkte, die derzeit nicht so sehr im Fokus stehen: Jim Rogers will mittelfristig in Sri Lanka investieren, die Raiffeisen Centrobank hält Indonesien für ausnehmend aussichtsreich.

Nun bedeuten diese Wortmeldungen nicht, dass die Asien-Börsen alle sofort abstürzen. Gesunde Skepsis ist meist hilfreich. Gefährlich wird es stets dann, wenn die Euphorie überschäumt. Allerdings sind die Argumente nicht wegzudiskutieren. Bleiben Sie also wachsam!

von Frank Lansky
good-morning-asia.de
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
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TGTGT:

Finde dieser Cartoon passt immer

8
13.08.09 22:39
wieder xD - fast egal in welcher Marktlage :D :
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 252547
Das Licht am Ende des Tunnels kann auch der entgegenkommende Zug sein.
(T.Rahn)
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Anti Lemming:

FTD-Das Kapital: Was soll der US-Konsument tun?

12
13.08.09 23:02

FTD-Das Kapital
Was soll der US-Konsument tun?

Begrüßenswert, daß die Amerikaner jetzt lieber sparen als zu konsumieren. Warum sollten dann aber die Firmen ihre Lager wieder füllen und investieren? Wüssten wir gern von den Bullen.

ZUM THEMA: (Links im Orig.)

Der Schwabe hält bekanntlich eisern an seinem "Schaffe, schaffe, Häusle baue" fest, wobei man sich ein Bausparen zwischen dem Schaffen und dem Bauen noch hinzudenken kann. Manch Amerikaner ist da bekanntlich weniger spießig und dreht die Reihenfolge auch mal um. Erstmal Haus bauen, dann arbeiten und mittlerweile wird sogar noch etwas gespart. Zwar noch lang nicht so viel wie in den 70ern und 80ern, aber immerhin. Ceteris paribus geht es dann halt mit dem Konsum abwärts.

Dass die Amerikaner im Juli trotz Abwrackprämie 0,1 Prozent, ohne Autos gar 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr ausgaben, spricht für eine begrüßenswerte, wenn auch erzwungene Normalisierung des US-Konsumverhaltens. So viel Vernunft hatten ihnen die Analysten, sie gingen von 0,8 Prozent Wachstum aus, nicht zugetraut. Zwar hoffen nun einige, dass angesichts eines sich verbessernden Konsumentenklimas und nachlassender Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe der Konsum im dritten Quartal wieder anzieht. Doch wird ein frisch Arbeitsloser wirklich mehr Geld ausgeben, nur weil er weiß, dass er diesen Monat zu einer marginal kleineren Gruppe als im Vormonat gehört, die keinen Lohn mehr bezieht?

...

Sei's drum. Angesichts einer weiter steigenden Arbeitslosenzahl, geringerer Lohnzuwächse und anhaltender Vermögensverluste zählen die Ökonomen der Commerzbank ohnehin nicht mehr auf den Verbraucher, um der US-Wirtschaft auf die Beine zu helfen. Dies sollen ein Umschwung der Unternehmensinvestitionen sowie ein geringerer Lagerabbau bewerkstelligen. Da wären wir allerdings wieder bei der Reihenfolgenvertauschung in den USA. Werden die Händler, die Vorlieferanten und Produzenten tatsächlich ihre Läger wieder füllen, wenn sie sich der Kauflaune ihrer Landsmänner nicht sicher sein können? Oder wieder mehr investieren? Vor allem, wenn sie sehen, wie ein Großteil der sehr großzügig verteilten Kredite in China in den Bau neuer Überkapazitäten fließt?

Sei's drum, denken wir lieber positiv, so, wie es die Börse am Donnerstag auch tat, die sich von diesen Zahlen ihren Aufwärtsdrang nicht verleiden ließ. Unterstellen wir also einmal, dass sich 2010 die reale Lage in den USA beruhigt, vielleicht auch über einen durch den schwachen Dollar gestützten Export, dass die Banken den Haushalten wieder mehr Kredit bewilligen und diese den einen oder anderen aufgeschobenen Einkauf dann nachholen. Aber was ist dann die mittelfristige Perspektive? Ein Zurück zum Konsum- und Schuldenrausch der vergangenen 20 Jahre wird es kaum geben - er fußte bekanntlich auf einem immer stärker ausufernden Ungleichgewicht. Was erwartet man stattdessen, würden wir gern die Bullen fragen.

 

Antworten
TGTGT:

Krise ist zuende?

10
13.08.09 23:10

Sehe es fundamental aber noch bei weitem nicht - hier nochmal eine Aufführung der Hauptmerkmale - keines davon bisher behoben, dennoch schreien alle "long" - na dan, good Trades xD: 

Der USA Bären-Thread 252553
Aktien sind wie brennende Streichhölzer.
Wer sie als letzter hält, verbrennt sich die Finger.
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Ischariot MD:

OT: Ariva hat wieder eine neue

5
13.08.09 23:55
studentische Hilfskraft. Nennt sich "ks", ist immerhin seit 7.8.09 bei Ariva und hat gleich mal mein posting #47589 gelöscht mit der Begründung:

Regelverstoß - "Und Vorsicht: in der Autorenzeile steht "Fricke" ;o)"

Also ich wußte bisher nicht, daß die Erwähnung des Wortes "Fricke" gegen die Forums-Regeln verstößt oder gar eine Beleidigung darstellen könnte. Aber nun gut, lassen wir das mal so stehen.

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=1903#jumppos47589
Antworten
Ischariot MD:

der Vollständigkeit halber mein posting

12
14.08.09 00:01
vom 12.8.09 hier nochmal ohne die allegedly beleidigende bzw. regel-nonkonforme Fricke-Nennung:
_______________________________________

US-Produktivitätsanstieg annualisiert um 6,4 % im zweiten Quartal ... da hat's mir ehrlich gesagt die Sprache verschlagen und ich sah meine Shorts schon im Sekunden-knockout ... glücklicherweise waren die Händler doch so dermaßen "verstört" ob der Zahl (so die Formulierung in einem Marktkommentar), daß die shorts noch gut weiterleben dürfen :o)

Wie kommt so ein Produktivitäts-Boost zustande?

* zunächst mal durch umfängliche Entlassungen. Die noch vorhandene Arbeit müssen die verbliebenen Arbeitnehmer erledigen, was sie im Land von 'hire and fire' natürlich sofort klaglos hinnehmen. Wie sowas funktioniert, kann man in Charlie Chaplin's "Moderne Zeiten" bewundern. Was das mittelfristig für Konsequenzen hinsichtlich MA-Motivation, Qualität und Innovationsbereitschaft hat, liegt auf der Hand.

* durch Streichung des F&E-Budgets. Steigert die Akut-Produktivität enorm, Konsequenzen wie oben.

* durch sonstige Kostensenkungen. Holzklasse für alle MA, keine neuen Firmenwagen, usw usf. Ist perakut umgesetzt, dafür braucht man keine brillianten Entrepreneure, das kann jeder BA-Absolvent erledigen. In den Firmen haben die Lopez-Figuren gerade Oberwasser, die Work/Life-Balance-Jünger ducken sich dagegen.

* durch "Hebung von Effizienzreserven" aller Art. Da hatte ich gestern abend diese Starbucks-Farce gepostet (das mit dem "Vice President of Lean Thinking" mit der Stoppuhr und einer Mr. Potato Head-Figur in der Starbucks-Filiale: http://www.ariva.de/LOL_t283343?pnr=6285367#jump6285367) - auf so groteske Weise kann man natürlich die Produktivität kurzfristig boosten. Mittelfristig dagegen ... als wenn das so einfach wäre.

Kurz gesagt, für mich ist dieser heutige monumentale Produktivitäts-Sprung zunächst nur ein erneutes Zeichen für die gegenwärtige Ausnahmesituation und ein Beleg dafür, wie weit wir von einer Normalität entfernt sind. Das sieht die Fongg-hörige Halali-Kauft!Kauft!-Presse natürlich anders, so z.B. die ftd:

Und Vorsicht:  **** z e n s u r ****    ;o)
__________________________________________________

US-Industrie vor spektakulärem Comeback

Amerikas Unternehmen haben sich in den Krisenmonaten radikal saniert. Die Produktivität der US-Wirtschaft schnellte im Frühjahr so stark hoch wie seit sechs Jahren nicht mehr (...) "Amerikas Unternehmen haben sehr aggressiv Beschäftigung abgebaut, um Kosten zu kürzen und sich zu verschlanken", sagte Harm Bandholz, US-Experte der Unicredit in New York. "Die US-Wirtschaft hat so reagiert, wie man es von ihr kennt und erwartet: mit einer hohen Anpassungsfähigkeit", so Rudolf Besch von der Dekabank (...) Der Produktivitätssprung gilt auch als Zeichen dafür, dass die tiefe Rezession zu Ende geht (...)
http://www.ftd.de/politik/international/...E4rem-Comeback/552307.html
Antworten
Anti Lemming:

T. Melvin - "action today has me mystified"

12
14.08.09 00:23

 
Tim Melvin, street.com  
Todays Market
8/13/2009 4:08 PM EDT
Der USA Bären-Thread 6310386images.thestreet.com/tsc/c.gif" style="max-width:560px" />

The action today has me mystified. If I had to pick a direction at gunpoint this morning I would have said we had to close down today. Retails sales were terrible. Not even cash for clunkers could offset the fact that consumers stayed home with their wallets closed. Jobless claims increased. Foreclosures rose again. There was simply no reason to buy stocks in the morning news. The economy is weak and business is horrible.

A reader commented to me today that he has never seen or heard of a market like this. It does not matter what happens, stocks go up. It feels like the Invasion of the Seller Snatchers. Every attempt at a sell off is met and overwhelmed by buyers. Like the reader, I have never seen anything like it and I have been around the markets almost 25 years.

 

Antworten
Ischariot MD:

Es ist Freitag,

8
14.08.09 00:30
endlich, endlich wieder die Kolumne desjenigen Chefvolkswirtes, dessen Namen man hier nicht nennen darf:

Thomas Fr**** - Erhöhtes Aufsturzrisiko

www.ftd.de/politik/deutschland/...s-Aufsturzrisiko/553300.html
(Uups, für den Klartext im Link kann ich nix)
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Anti Lemming:

Thyssenkrupp - unerwartet hoher Verlust

6
14.08.09 08:24
Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der Autoboom infolge der Abwrackprämie den Stahlkochern doch Gewinne bescheren sollte. Gestern überraschte in USA, dass die Einzelhandelsumsätze trotz "Cash for Clunkers" um 0,1 % fielen.

14.08.2009, 07:54 Uhr
Quartalszahlen
Thyssen-Krupp fürchtet noch höheren Verlust

Keine Frage: Der Stahlbranche geht es weiterhin schlecht. Aber das ist längst nicht der einzige Grund, warum Thyssen-Krupp erneut so einen hohen Verlust auswies. Der Dax-Konzern strukturiert sich nämlich komplett um, und das kostet am Anfang viel Geld.

Thyssen-Krupp leidet unter der schwachen Kojunktur in der Stahlbranche, aber auch unter den Kosten für den Umbau. Quelle: ap

HB DÜSSELDORF. Die Wirtschaftskrise hat Deutschlands größten Stahlhersteller Thyssen-Krupp im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres noch tiefer als erwartet in die roten Zahlen gerissen. Von April bis September musste das Unternehmen einen Vorsteuerverlust von 772 Mio. Euro hinnehmen, wie der Dax-Konzern am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Das war noch einmal deutlich schlechter als von Januar bis März, als der Fehlbetrag bei 455 Mio. Euro lag. Vor einem Jahr hatte Thyssen-Krupp noch einen Vorsteuergewinn von 909 Mio. Euro erzielt. Analysten hatten einen Verlust von 690 Mio. Euro erwartet.

Der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Drittel auf 9,3 Mrd. Euro zurück. Im Vorquartal lagen die Erlöse bei 9,9 Mrd. Euro. Experten hatten mit einem Umsatz von 9,5 Mrd. Euro gerechnet. Die gesamtwirtschaftliche Lage habe sich im dritten Geschäftsquartal weiter verschlechtert. Erst gegen Ende des Zeitraums sei eine Stabilisierung in vielen Geschäftsbereichen erkennbar gewesen.

Thyssen-Krupp hat sich nach den hohen Verlusten skeptischer über den Verlauf des Geschäftsjahres geäußert. Der Konzern rechnet im Geschäftsjahr 2008/09 (per Ende September) vor Steuern und wesentlichen Sondereffekten mit einem Verlust „in höherer dreistelliger Millionen-Euro-Größe“. Zuvor hatte der Stahlriese vor Sondereffekten einen Vorsteuerverlust in „mittlerer bis höherer dreistelliger Millionen-Euro-Größe“ erwartet. Der Konzern fuhr in den ersten neun Monaten einen Vorsteuerverlust (Ebt) von 987 Millionen Euro ein.

Außerdem gab Thyssen-Krupp am späten Donnerstagabend bekannt, dass die Hamburger Werftentochter Blohm+Voss nun doch nicht verkauft werden soll. Die Kieler HDW-Werft ist bekannt für den Bau von Brennstoffzellen-U-Boote, deren Technologie weltweit einmalig ist...

www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...erlust%3B2444808
Antworten
Anti Lemming:

Kredite an Firmen sinken ungebremst

5
14.08.09 09:04

Gefahr für Konjunktur
Kredite an Firmen sinken ungebremst
von André Kühnlenz und Mark Schrörs (Frankfurt)

Deutsche Unternehmen haben im Frühjahr erheblich weniger Kredite aufgenommen als in den ersten drei Monaten des Jahres. Der rapide Rückgang schürt die Furcht vor einer Kreditflaute.

(Links im Orig.)

Wie aus Bundesbankzahlen hervorgeht, sank das Kreditvolumen zwischen April und Juni um 6,7 Mrd. Euro. In den drei Monaten zuvor waren es nur 2,6 Mrd. Euro gewesen. Der Rückgang verschärfte sich somit von minus 1,2 Prozent auf minus 2,9 Prozent - in einer aufs Jahr hochgerechneten Rate. Experten führten den Rückgang außerhalb der Finanzbranche auf die nachlassende Kreditnachfrage der Unternehmen zurück.

"Die Investitionen sind bis in das Frühjahr gesunken, deswegen hatten die Unternehmen weniger Bedarf", sagte Ulrich Kater, Chefvolkswirt bei der Dekabank. "Bisher ist die Kreditvergabe jedoch nicht stärker gesunken als in einer schweren Rezessionen zu erwarten gewesen war", sagte Carsten-Patrick Meier, Ökonom beim Beratungsdienst Kiel Economics.

Der rapide Rückgang der Kredite schürt dennoch seit Wochen die Furcht vor einer akuten Kreditklemme. Politiker und Industrielobbyisten fürchten, dass im Herbst dadurch die beginnende Erholung abgewürgt werde. Mit einem Wachstum von 0,3 Prozent hat die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal die schwere Rezession vorerst überwunden.
...

Wie die Bundesbankzahlen zeigen, gingen vor allem kurzfristige Kredite zurück. Hier vervierfachte sich der Rückgang von 2,1 auf 8,1 Mrd. Euro. Volkswirte erklären dies damit, dass die Unternehmen verstärkt Läger geräumt hätten. Firmen finanzieren die Lagerhaltung erfahrungsgemäß mit kürzer laufenden Krediten, um flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können. Am Donnerstag hatte das Statistikamt Destatis einen stärkeren Vorratsabbau im zweiten Quartal gemeldet.

Die deutsche Wirtschaft profitierte im Frühjahr vor allem von der höheren Nachfrage aus Asien, besonders aus China (Chart im nächsten Posting). Das sagte Thomas Mayer, Europachefvolkswirt der Deutschen Bank. "Jetzt erholen sich auch die angelsächsischen Länder wieder", ist er überzeugt. Das werde die Nachfrage nach deutschen Gütern im zweiten Halbjahr antreiben.

Mayer sieht gute Chancen, dass dann die deutschen Unternehmen wieder mehr Kredite bekommen - auch wenn Finanzinstitute noch bis zuletzt die Konditionen angezogen haben. "Die Banken erwarten noch eine Weile mehr Kreditausfälle und Insolvenzen", sagte der Kieler Ökonom Meier.

Die Europäische Zentralbank (EZB) nahm die Banken am Donnerstag in Schutz. In ihrem jüngsten Monatsbericht schreibt sie, dass die Banken im Euro-Raum zumindest die geringeren Zinsen "relativ normal" weitergeben, also so wie es in früheren Zeiten zu erwarten gewesen war. Damit widerspricht sie Vorwürfen, die Finanzinstitute würden sich stärker als sonst auf Kosten ihrer Kunden sanieren.

Unter den einzelnen Branchen fielen im Frühjahr besonders die Dienstleister auf, wo die Kredite wiederholt um annualisiert gut drei Prozent schrumpften. Verschärft hat sich der Rückgang in der Chemie mit zuletzt minus 14 Prozent. In der Elektroindustrie gingen die Darlehen um 12,8 Prozent zurück. Gestiegen ist das Volumen dagegen bei den Auto- und Maschinenbauern: Das Plus sank allerdings von 32,3 auf 7,8 Prozent.

www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...emst/553392.html

Der USA Bären-Thread 252592
Antworten
permanent:

Die steuerliche Subvention für Erstkäufer von

5
14.08.09 09:06

Immoblien in den USA läuft auf das Ende zu. Danach sollte die zuletzt leichten Stabiliesierungstendenzen wieder schwinden.

Steuerliche Impulse wie diese oder auch die Abrackprämie haben immer nur einen temporären Charakter, sie können den Markt nicht nachhaltig beleben. Ein schönes Beispiel waren die steuerlichen Anreize -für Immobilien in den neuen Bundesländern- nach dem Mauerfall. So manche Bank (aus München) und so mancher stolze Investor haben sich eine blutige Nase geholt. Sicher ist dieses nicht ganz zu vergleichen. Immerhin wächst die US Bevölkerung.

Permanent

 

Homebuyers Scramble to Beat Deadline for $8,000 Tax Credit
HOUSING, REAL ESTATE, LOAN, FIRST-TIME BUYER, HOME SALES, ECONOMY, UNEMPLOYMENT, MORTGAGE RATES, STIMULUS,
Reuters
| 13 Aug 2009 | 08:11 PM ET

Samantha Kielar is scrambling to find a house in Colorado before the doors slam shut on an $8,000 first-time buyer's tax credit she needs for her downpayment or home repairs.

 

The clock is ticking fast. Qualified borrowers need to have house offers accepted by the end of September to assure lenders enough time to beat the Nov. 30 federal deadline to close deals, industry executives said.

"I am willing to settle for something" to finish buying quickly, said 20-year old Kielar, who works at the Denver County Jail, and is a part-time student. The tax credit carrot "is speeding up the process," she said, adding that "$8,000 could help remodel the house, redo carpets and cabinets."

For loans backed by the Federal Housing Administration (FHA), which require a minimum 3.5 percent downpayment, the $8,000 can be also be applied upfront toward the purchase rather than later on tax returns like other mortgages.

The National Association of Realtors projects 350,000 additional first-time buyers will own homes thanks to the tax credit, said spokesman Walter Malony.

First-time buyers are injecting life into the most severely battered housing market since the Great Depression.

Home sales have risen for three straight months, a ray of hope after three years of tumbling sales that swept prices down more than 30 percent on average and drove record foreclosures.

 

The state of housing is critical to the overall economy. While stabilizing, housing is unlikely to quickly recover as long as unemployment stays at the highest rate in more than a quarter century, most economists agree.

But various federal stimulus offers, mortgage rates that sank to record lows in April and pockets of economic strength make home buying more fathomable.

Odete Gomes, a 30-year old women's wholesale clothing buyer in New York City living with her parents and six-year old son, said the soon expiring tax credit "kicked me in the butt to not lose this opportunity" to buy her first home.

"Especially now with the government helping you a little bit, you just gotta go for it," she said.

Affordability, Obstacles

Average 30-year home loan rates of 5.29 percent in the past week were above the all-time low of 4.78 percent set in April, but much lower than 6.52 percent a year ago, said home funding company Freddie Mac.

Rigid credit standards will prevent the type of wholesale lending that fueled a record home sales and price spree early this decade.

Still, distressed prices, plenty of available properties and low borrowing costs should keep housing from falling apart anew once the home buyer credit disappears, said Gregory Miller, chief economist at SunTrust Bank in Atlanta.

"These programs are giving housing a boost," he said. "When the tax credit expires, the housing market should have even more legs under it" and gain traction on affordability.

 

"Housing is on a sustainable path," Miller added. "We have those who wanted to buy before but couldn't afford the price, and those who would have bought before but couldn't sell the existing house. Both of those groups are lined up to buy now."

The real estate industry is making a full-court press to get the Obama administration to extend the program, though health care and other priorities may derail those efforts.

Realtors said many borrowers remain unaware of the credit and its expiration date.

"There needs to be an extra rush by buyers, because the transactions need to close by Nov. 30 and that will put some types of transactions in peril," said Sherry Chris, president and chief executive of Better Homes and Gardens Real Estate in Parsippany, N.J.

Once aware, some potential first-time buyers, who tend to be younger and have less savings, will be unable to clean up their credit enough to get loans approved for the deadline.

 

Documentation has intensified since the financial crisis spawned by massive losses on loans made when standards were lax. The process has been prolonged as a result.

Gomes, who with a friend is buying a new $280,000 home in Newburgh, New York with an FHA loan, has an estimated closing date of Sept. 30, almost two months from purchase commitment.

Some transactions, including foreclosures and short-sales, take much longer to complete.

Property owners are also expected to sweeten offers to lure potential buyers to capitalize on demand spurred by the tax credit in its final stages.

"It wouldn't surprise me if sellers started coming out of the woodwork and began to offer incentives and began to become a little more proactive in selling their homes," Chris said.

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