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"Aus meiner Sicht bleiben Shorts noch sehr gefährlich"
Etwas spitzfindig würde ich dazu sagen: wenn Shorts nicht mehr gefährlich erscheinen, dann sind sie richtig gefährlich. Es gibt nämlich nichts tückischeres als das getarnte Tückische...
Wo wir schon mal dran sind: ich behaupte, dass es eine Art spekulationstechnischen Erhaltungssatz gibt. Daraus folgt so etwas wie ein Erwartungswert des Gewinns (als Reihe der Produkte von Rendite mal Eintretenswahrscheinlichkeit über alle Szenarien), und dieser Erwartungswert dürfte grob gerechnet bei vielleicht 3% liegen, also nur geringfügig über der Inflationsrate.
Unwesentlich griffiger ausgedrückt heisst das, dass wenn man eine 50%-ige Gewinnchance von X haben will, man diese nur dadurch realistisch kriegen kann, dass man gleichzeitig eine 50%-ige Verlustchance von X-3%-Punkten etabliert... Wer seine Kohle also mit 50% Wahrscheinlichkeit verdoppeln will, kriegt das nur dadurch hin, dass er ein 50%-Risiko eingeht, dass er 97% seiner Kohle verliert.
Insofern glaube ich mit meinen Shorts wenigstens alle wesentlichen Voraussetzungen geschaffen zu haben ;-))
Also Leute, ich muss es einfach mal sagen, ich bin aufs Allertotalste begeistert:
Inventories fall for 10th straight months in June
Jobless claims up, retail sales dip
No cure yet for nation's foreclosure plague
... und gleichzeitig laufen da draussen megatonnenweise Besoffene rum, die mir die SPX- und DAX-Schei**e glatt für 1'010 bzw. 5'400 aus den Händen reissen!
Und dabei brauche ich mir den Müll jetzt sogar nur zu leihen, und kann ihn in ein paar Monaten für höchstens 700 bzw. 4'000 dann kaufen und zurückgeben.
Ich weiss nicht, womit ich mir das verdient habe, aber es ist wirklich eine fantastische Party, mit Abstand das Beste was ich seit langem erlebt habe! ;-))
"Ich habe mir deshalb meine eigene Methode zurecht gelegt, bei der ich hoffe, dass sie mein Ende erleben wird (immerhin betreibe ich sie seit fast 40 Jahren)"
Ich habe mir mittlerweile auch so meine Methode zurecht gelegt, von der ich hoffe, dass sie mein Ende erleben wird:
Wie man ja leicht merkt, habe ich ein Faible für statistische Methoden: Und meine Methode versuche ich von der Risiko-Balance her genau so auszulegen, dass ich etwa alle 50 Jahre einen Totalverlust erleide.
Und insofern kann ich halt zuversichtlich sein, dass die Methode mein Ende erlebt, bevor die 50 Jahre vorbei sind ;-))
Jaja, ich gebe ja zu: heute fehlt mir etwas die sittliche Reife... Aber bei der tollen Party da draussen kann einem das wirklich schon mal passieren ;-)
FTD-Das Kapital
Was soll der US-Konsument tun?
Begrüßenswert, daß die Amerikaner jetzt lieber sparen als zu konsumieren. Warum sollten dann aber die Firmen ihre Lager wieder füllen und investieren? Wüssten wir gern von den Bullen.
ZUM THEMA: (Links im Orig.)
Der Schwabe hält bekanntlich eisern an seinem "Schaffe, schaffe, Häusle baue" fest, wobei man sich ein Bausparen zwischen dem Schaffen und dem Bauen noch hinzudenken kann. Manch Amerikaner ist da bekanntlich weniger spießig und dreht die Reihenfolge auch mal um. Erstmal Haus bauen, dann arbeiten und mittlerweile wird sogar noch etwas gespart. Zwar noch lang nicht so viel wie in den 70ern und 80ern, aber immerhin. Ceteris paribus geht es dann halt mit dem Konsum abwärts.
Dass die Amerikaner im Juli trotz Abwrackprämie 0,1 Prozent, ohne Autos gar 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr ausgaben, spricht für eine begrüßenswerte, wenn auch erzwungene Normalisierung des US-Konsumverhaltens. So viel Vernunft hatten ihnen die Analysten, sie gingen von 0,8 Prozent Wachstum aus, nicht zugetraut. Zwar hoffen nun einige, dass angesichts eines sich verbessernden Konsumentenklimas und nachlassender Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe der Konsum im dritten Quartal wieder anzieht. Doch wird ein frisch Arbeitsloser wirklich mehr Geld ausgeben, nur weil er weiß, dass er diesen Monat zu einer marginal kleineren Gruppe als im Vormonat gehört, die keinen Lohn mehr bezieht?
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Sei's drum. Angesichts einer weiter steigenden Arbeitslosenzahl, geringerer Lohnzuwächse und anhaltender Vermögensverluste zählen die Ökonomen der Commerzbank ohnehin nicht mehr auf den Verbraucher, um der US-Wirtschaft auf die Beine zu helfen. Dies sollen ein Umschwung der Unternehmensinvestitionen sowie ein geringerer Lagerabbau bewerkstelligen. Da wären wir allerdings wieder bei der Reihenfolgenvertauschung in den USA. Werden die Händler, die Vorlieferanten und Produzenten tatsächlich ihre Läger wieder füllen, wenn sie sich der Kauflaune ihrer Landsmänner nicht sicher sein können? Oder wieder mehr investieren? Vor allem, wenn sie sehen, wie ein Großteil der sehr großzügig verteilten Kredite in China in den Bau neuer Überkapazitäten fließt?
Sei's drum, denken wir lieber positiv, so, wie es die Börse am Donnerstag auch tat, die sich von diesen Zahlen ihren Aufwärtsdrang nicht verleiden ließ. Unterstellen wir also einmal, dass sich 2010 die reale Lage in den USA beruhigt, vielleicht auch über einen durch den schwachen Dollar gestützten Export, dass die Banken den Haushalten wieder mehr Kredit bewilligen und diese den einen oder anderen aufgeschobenen Einkauf dann nachholen. Aber was ist dann die mittelfristige Perspektive? Ein Zurück zum Konsum- und Schuldenrausch der vergangenen 20 Jahre wird es kaum geben - er fußte bekanntlich auf einem immer stärker ausufernden Ungleichgewicht. Was erwartet man stattdessen, würden wir gern die Bullen fragen.
Sehe es fundamental aber noch bei weitem nicht - hier nochmal eine Aufführung der Hauptmerkmale - keines davon bisher behoben, dennoch schreien alle "long" - na dan, good Trades xD: 
| Tim Melvin, street.com | |
| Todays Market | |
| 8/13/2009 4:08 PM EDT |
The action today has me mystified. If I had to pick a direction at gunpoint this morning I would have said we had to close down today. Retails sales were terrible. Not even cash for clunkers could offset the fact that consumers stayed home with their wallets closed. Jobless claims increased. Foreclosures rose again. There was simply no reason to buy stocks in the morning news. The economy is weak and business is horrible.
A reader commented to me today that he has never seen or heard of a market like this. It does not matter what happens, stocks go up. It feels like the Invasion of the Seller Snatchers. Every attempt at a sell off is met and overwhelmed by buyers. Like the reader, I have never seen anything like it and I have been around the markets almost 25 years.
Gefahr für Konjunktur
Kredite an Firmen sinken ungebremst
von André Kühnlenz und Mark Schrörs (Frankfurt)
Deutsche Unternehmen haben im Frühjahr erheblich weniger Kredite aufgenommen als in den ersten drei Monaten des Jahres. Der rapide Rückgang schürt die Furcht vor einer Kreditflaute.
(Links im Orig.)
Wie aus Bundesbankzahlen hervorgeht, sank das Kreditvolumen zwischen April und Juni um 6,7 Mrd. Euro. In den drei Monaten zuvor waren es nur 2,6 Mrd. Euro gewesen. Der Rückgang verschärfte sich somit von minus 1,2 Prozent auf minus 2,9 Prozent - in einer aufs Jahr hochgerechneten Rate. Experten führten den Rückgang außerhalb der Finanzbranche auf die nachlassende Kreditnachfrage der Unternehmen zurück.
"Die Investitionen sind bis in das Frühjahr gesunken, deswegen hatten die Unternehmen weniger Bedarf", sagte Ulrich Kater, Chefvolkswirt bei der Dekabank. "Bisher ist die Kreditvergabe jedoch nicht stärker gesunken als in einer schweren Rezessionen zu erwarten gewesen war", sagte Carsten-Patrick Meier, Ökonom beim Beratungsdienst Kiel Economics.
Der rapide Rückgang der Kredite schürt dennoch seit Wochen die Furcht vor einer akuten Kreditklemme. Politiker und Industrielobbyisten fürchten, dass im Herbst dadurch die beginnende Erholung abgewürgt werde. Mit einem Wachstum von 0,3 Prozent hat die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal die schwere Rezession vorerst überwunden.
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Wie die Bundesbankzahlen zeigen, gingen vor allem kurzfristige Kredite zurück. Hier vervierfachte sich der Rückgang von 2,1 auf 8,1 Mrd. Euro. Volkswirte erklären dies damit, dass die Unternehmen verstärkt Läger geräumt hätten. Firmen finanzieren die Lagerhaltung erfahrungsgemäß mit kürzer laufenden Krediten, um flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können. Am Donnerstag hatte das Statistikamt Destatis einen stärkeren Vorratsabbau im zweiten Quartal gemeldet.
Die deutsche Wirtschaft profitierte im Frühjahr vor allem von der höheren Nachfrage aus Asien, besonders aus China (Chart im nächsten Posting). Das sagte Thomas Mayer, Europachefvolkswirt der Deutschen Bank. "Jetzt erholen sich auch die angelsächsischen Länder wieder", ist er überzeugt. Das werde die Nachfrage nach deutschen Gütern im zweiten Halbjahr antreiben.
Mayer sieht gute Chancen, dass dann die deutschen Unternehmen wieder mehr Kredite bekommen - auch wenn Finanzinstitute noch bis zuletzt die Konditionen angezogen haben. "Die Banken erwarten noch eine Weile mehr Kreditausfälle und Insolvenzen", sagte der Kieler Ökonom Meier.
Die Europäische Zentralbank (EZB) nahm die Banken am Donnerstag in Schutz. In ihrem jüngsten Monatsbericht schreibt sie, dass die Banken im Euro-Raum zumindest die geringeren Zinsen "relativ normal" weitergeben, also so wie es in früheren Zeiten zu erwarten gewesen war. Damit widerspricht sie Vorwürfen, die Finanzinstitute würden sich stärker als sonst auf Kosten ihrer Kunden sanieren.
Unter den einzelnen Branchen fielen im Frühjahr besonders die Dienstleister auf, wo die Kredite wiederholt um annualisiert gut drei Prozent schrumpften. Verschärft hat sich der Rückgang in der Chemie mit zuletzt minus 14 Prozent. In der Elektroindustrie gingen die Darlehen um 12,8 Prozent zurück. Gestiegen ist das Volumen dagegen bei den Auto- und Maschinenbauern: Das Plus sank allerdings von 32,3 auf 7,8 Prozent.
www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...emst/553392.html
Immoblien in den USA läuft auf das Ende zu. Danach sollte die zuletzt leichten Stabiliesierungstendenzen wieder schwinden.
Steuerliche Impulse wie diese oder auch die Abrackprämie haben immer nur einen temporären Charakter, sie können den Markt nicht nachhaltig beleben. Ein schönes Beispiel waren die steuerlichen Anreize -für Immobilien in den neuen Bundesländern- nach dem Mauerfall. So manche Bank (aus München) und so mancher stolze Investor haben sich eine blutige Nase geholt. Sicher ist dieses nicht ganz zu vergleichen. Immerhin wächst die US Bevölkerung.
Permanent
Samantha Kielar is scrambling to find a house in Colorado before the doors slam shut on an $8,000 first-time buyer's tax credit she needs for her downpayment or home repairs.
The clock is ticking fast. Qualified borrowers need to have house offers accepted by the end of September to assure lenders enough time to beat the Nov. 30 federal deadline to close deals, industry executives said.
"I am willing to settle for something" to finish buying quickly, said 20-year old Kielar, who works at the Denver County Jail, and is a part-time student. The tax credit carrot "is speeding up the process," she said, adding that "$8,000 could help remodel the house, redo carpets and cabinets."
For loans backed by the Federal Housing Administration (FHA), which require a minimum 3.5 percent downpayment, the $8,000 can be also be applied upfront toward the purchase rather than later on tax returns like other mortgages.
The National Association of Realtors projects 350,000 additional first-time buyers will own homes thanks to the tax credit, said spokesman Walter Malony.
First-time buyers are injecting life into the most severely battered housing market since the Great Depression.
Home sales have risen for three straight months, a ray of hope after three years of tumbling sales that swept prices down more than 30 percent on average and drove record foreclosures.
The state of housing is critical to the overall economy. While stabilizing, housing is unlikely to quickly recover as long as unemployment stays at the highest rate in more than a quarter century, most economists agree.
But various federal stimulus offers, mortgage rates that sank to record lows in April and pockets of economic strength make home buying more fathomable.
Odete Gomes, a 30-year old women's wholesale clothing buyer in New York City living with her parents and six-year old son, said the soon expiring tax credit "kicked me in the butt to not lose this opportunity" to buy her first home.
"Especially now with the government helping you a little bit, you just gotta go for it," she said.
Affordability, Obstacles
Average 30-year home loan rates of 5.29 percent in the past week were above the all-time low of 4.78 percent set in April, but much lower than 6.52 percent a year ago, said home funding company Freddie Mac.
Rigid credit standards will prevent the type of wholesale lending that fueled a record home sales and price spree early this decade.
Still, distressed prices, plenty of available properties and low borrowing costs should keep housing from falling apart anew once the home buyer credit disappears, said Gregory Miller, chief economist at SunTrust Bank in Atlanta.
"These programs are giving housing a boost," he said. "When the tax credit expires, the housing market should have even more legs under it" and gain traction on affordability.
"Housing is on a sustainable path," Miller added. "We have those who wanted to buy before but couldn't afford the price, and those who would have bought before but couldn't sell the existing house. Both of those groups are lined up to buy now."
The real estate industry is making a full-court press to get the Obama administration to extend the program, though health care and other priorities may derail those efforts.
Realtors said many borrowers remain unaware of the credit and its expiration date.
"There needs to be an extra rush by buyers, because the transactions need to close by Nov. 30 and that will put some types of transactions in peril," said Sherry Chris, president and chief executive of Better Homes and Gardens Real Estate in Parsippany, N.J.
Once aware, some potential first-time buyers, who tend to be younger and have less savings, will be unable to clean up their credit enough to get loans approved for the deadline.
Documentation has intensified since the financial crisis spawned by massive losses on loans made when standards were lax. The process has been prolonged as a result.
Gomes, who with a friend is buying a new $280,000 home in Newburgh, New York with an FHA loan, has an estimated closing date of Sept. 30, almost two months from purchase commitment.
Some transactions, including foreclosures and short-sales, take much longer to complete.
Property owners are also expected to sweeten offers to lure potential buyers to capitalize on demand spurred by the tax credit in its final stages.
"It wouldn't surprise me if sellers started coming out of the woodwork and began to offer incentives and began to become a little more proactive in selling their homes," Chris said.
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