Vinci SA

Aktie
WKN:  867475 ISIN:  FR0000125486 US-Symbol:  VCISF Branche:  Baugewerbe Land:  Frankreich
118,60 €
-0,90 €
-0,75%
16:24:18 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
65,54 Mrd. €
Streubesitz
72,63%
KGV
13,18
Dividende
4,75 EUR
Dividendenrendite
5,78%
Nachhaltigkeits-Score
68 %
Index-Zuordnung
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Vinci Aktie Chart

Vinci Unternehmensbeschreibung

Vinci SA ist ein weltweit agierender französischer Bau- und Infrastrukturkonzern mit Schwerpunkt auf Konzessionen und Contracting. Der Konzern betreibt und entwickelt Verkehrsinfrastruktur wie Autobahnen und Flughäfen und realisiert komplexe Bau-, Energie- und Technikprojekte. Vinci kombiniert langfristige, meist regulierte Konzessionsverträge mit zyklischen Bau- und Infrastrukturdienstleistungen und positioniert sich damit als integrierter Infrastrukturentwickler. Für institutionelle und konservative Privatanleger ist das Unternehmen vor allem als diversifizierter Infrastrukturtitel im westeuropäischen Schwerpunktmarkt Frankreich mit signifikanter Präsenz in weiteren europäischen Ländern, Nordamerika und anderen internationalen Märkten relevant.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Vinci basiert auf zwei komplementären Säulen: langfristige Konzessionen mit wiederkehrenden Cashflows und projektbasierte Contracting-Aktivitäten mit hoher technischer Tiefe. In der Sparte Konzessionen entwickelt, finanziert und betreibt Vinci Autobahnen, Flughäfen und sonstige Verkehrsinfrastruktur auf Basis langfristiger Verträge mit öffentlichen Auftraggebern. In der Sparte Contracting bündelt der Konzern Bauleistungen im Hoch- und Tiefbau, Energie- und Gebäudetechnik sowie industrielle Dienstleistungen. Durch den kombinierten Ansatz entstehen integrierte Wertschöpfungsketten von der Planung über die Bauausführung bis zum Betrieb der Infrastruktur. Vinci nutzt öffentliche Ausschreibungen, Public-Private-Partnership-Modelle und langfristige Betreiberverträge und fokussiert sich auf Projekte mit stabilen regulatorischen Rahmenbedingungen. Das Risikoprofil wird über geografische Diversifikation, unterschiedliche Projektlaufzeiten und einen Mix aus konjunktursensitiven und weitgehend nichtzyklischen Aktivitäten gesteuert.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Vinci besteht darin, kritische Infrastruktur zu entwerfen, zu bauen, zu finanzieren und zu betreiben, die Mobilität, Energieversorgung und Lebensqualität nachhaltig absichert. Der Konzern versteht sich als langfristiger Partner von Staaten, Kommunen und Unternehmen bei der Modernisierung von Verkehrskorridoren, urbanen Räumen und Energienetzen. Strategisch verfolgt Vinci mehrere Stoßrichtungen: Erstens die Stärkung der Konzessionsbasis in Rechtsräumen mit berechenbarer Regulierung. Zweitens die Ausweitung von Dienstleistungen rund um Energieeffizienz, Elektromobilität, erneuerbare Energien und intelligente Infrastruktursysteme. Drittens die Disziplin bei Akquisitionen, insbesondere im Bereich Energie- und Verkehrsinfrastruktur, um Technologiekompetenz und regionale Abdeckung zu verbreitern. Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung und Sicherheitsstandards im Bau- und Infrastrukturbetrieb sind explizite Pfeiler der Unternehmensstrategie.

Produkte und Dienstleistungen

Vinci bietet ein breites Spektrum an Infrastruktur- und Baudienstleistungen sowie Betreiberleistungen an. Im Bereich Konzessionen umfasst das Angebot im Wesentlichen: den Betrieb und die Weiterentwicklung von Autobahnen, inklusive Mautsystemen, Instandhaltung und Kapazitätserweiterung, den Betrieb von Flughäfen mit Services für Airlines, Passagiere und Retailpartner sowie ergänzende Verkehrsknoten und Parkinfrastruktur. Im Bereich Contracting erbringt Vinci Leistungen in den Segmenten: komplexer Hoch- und Tiefbau, Ingenieurbau, Verkehrswegebau, Tunnel- und Spezialtiefbau, Energieinfrastruktur wie Hoch- und Mittelspannungsnetze, Umspannwerke und Leitungsbau, technische Gebäudeausrüstung, Facility Services, industrielle Wartung sowie Informations- und Kommunikationstechnik für Infrastruktur und Gebäude. Ergänzt wird dies durch Planungsleistungen, Projektmanagement, digitale Bau- und Betriebsmodelle sowie Lösungen für Smart-City- und Smart-Infrastructure-Konzepte.

Business Units und Konzernstruktur

Vinci gliedert seine Aktivitäten im Kern in zwei Hauptbereiche: Konzessionen und Contracting. Im Segment Konzessionen sind insbesondere die Autobahnbeteiligungen und die Flughafensparte gebündelt. Diese Einheit konzentriert sich auf Akquisition, Finanzierung, Bau, Modernisierung und langfristigen Betrieb von Verkehrsinfrastruktur. Im Segment Contracting fasst Vinci drei große operative Bereiche zusammen, die im Konzern unter den Marken Vinci Construction, Vinci Energies und Cobra IS geführt werden. Diese Einheiten decken Bauaktivitäten im Hoch- und Tiefbau, Energie- und Elektrotechnikdienstleistungen sowie Verkehrs- und Infrastruktursysteme ab und arbeiten häufig projektübergreifend zusammen, um integrierte Lösungen von der Planung bis zur Betriebsphase zu realisieren. Ergänzende Aktivitäten in Immobilienentwicklung, insbesondere über die eigenständige Einheit Vinci Immobilier, sowie projektbezogenem Asset-Management dienen dazu, komplexe Infrastruktur- und Immobilienvorhaben vollständig abzudecken und finanzierungsseitig zu strukturieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Der zentrale Wettbewerbsvorteil von Vinci liegt in der Kombination aus Konzessionsgeschäft und breit aufgestelltem Contracting-Portfolio. Langfristige Konzessionen für Autobahnen und Flughäfen schaffen wiederkehrende Erträge und erhöhen die Visibilität der Cashflows. Gleichzeitig ermöglicht die Contracting-Sparte die technische Umsetzung großer Infrastrukturprogramme und den Zugriff auf ein breites Spektrum öffentlicher und privater Bauinvestitionen. Bedeutende Burggräben entstehen durch: langfristige, oft über Jahrzehnte laufende Konzessionsverträge mit hohem Kapitaleinsatz und regulatorischen Markteintrittsbarrieren, Skalenvorteile in Beschaffung, Projektmanagement und Betrieb durch die Größe des Konzerns, hohe Referenzdichte bei Großprojekten im Infrastrukturbau, die den Zugang zu neuen Ausschreibungen erleichtert, sowie technische und regulatorische Expertise in sicherheitskritischen Bereichen wie Verkehrsinfrastruktur, Luftfahrtumfeld und Energienetzen. Die enge Verzahnung mit staatlichen Auftraggebern, komplexe Ausschreibungsprozesse und hohe Investitionshürden erschweren neuen Marktteilnehmern den Eintritt in zentrale Kernsegmente von Vinci.

Wettbewerbsumfeld

Vinci agiert in stark kompetitiven, zugleich aber konsolidierenden Märkten für Bauleistungen und Infrastrukturbetrieb. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen international tätige Bau- und Infrastrukturkonzerne mit vergleichbarer Ausrichtung auf Konzessionen, PPP-Projekte und technische Dienstleistungen. Im Bau- und Contractingsegment konkurriert Vinci mit großen europäischen und globalen Generalunternehmern und Spezialisten im Ingenieurbau, Verkehrswegebau und Energietechnik. Im Konzessionsgeschäft, insbesondere bei Autobahnen und Flughäfen, steht Vinci im Wettbewerb mit Betreibern, Infrastrukturinvestoren und Konsortien, die in Ausschreibungsverfahren um Konzessionsrechte konkurrieren. Der Trend zu Public-Private-Partnerships, wachsendem Investitionsbedarf in Dekarbonisierung, Netzausbau und Verkehrsinfrastruktur sowie staatlichen Haushaltsrestriktionen begünstigt Anbieter, die Finanzierungskompetenz, Engineering und langfristigen Betrieb aus einer Hand anbieten können. Vinci positioniert sich in diesem Umfeld als großskaliger, integrierter Infrastrukturpartner mit Schwerpunkt auf Europa und ausgewählten internationalen Märkten.

Management und Strategieumsetzung

Das Management von Vinci verfolgt eine auf Kontinuität und disziplinierte Kapitalallokation ausgerichtete Strategie. Priorität haben die Werterhaltung und der Ausbau des bestehenden Konzessionsportfolios, der selektive Erwerb zusätzlicher Konzessionen in rechtlich stabilen Jurisdiktionen sowie der Ausbau von Dienstleistungen mit hoher technischer Tiefe im Energie- und Infrastrukturbereich. Akquisitionen dienen vorrangig der geografischen Diversifikation und der Stärkung von Technologiekompetenzen, insbesondere im Bereich Energieinfrastruktur und erneuerbare Energien. Das Management betont Governance-Strukturen, Risikomanagement, Sicherheitskultur auf Baustellen und im Betrieb sowie Nachhaltigkeitsziele, unter anderem Reduktion von CO2-Intensität und Ressourceneinsatz. Aus Investorensicht wird häufig hervorgehoben, dass das Führungsteam stark auf Cashflow-Generierung und Investitionsdisziplin abzielt, um finanzielle Flexibilität für Reinvestitionen in Konzessionen und selektive Zukäufe zu sichern.

Branchen- und Regionalanalyse

Vinci ist in den Branchen Bauwirtschaft, Verkehrsinfrastruktur, Energiedienstleistungen und Infrastrukturmanagement tätig. Diese Sektoren sind kapitalintensiv, reguliert und stark mit öffentlichen Investitionszyklen verknüpft. In Europa, insbesondere in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Südeuropa und weiteren Märkten, bestimmen staatliche Infrastrukturprogramme, EU-Fördermittel und Dekarbonisierungsvorgaben die Projektpipeline. Der Bedarf an Modernisierung von Straßen, Brücken, Flughäfen, Schienenknoten sowie Strom- und Datennetzen bleibt strukturell hoch. Gleichzeitig führen Haushaltsdruck, Genehmigungsverfahren und politische Prioritäten zu Projektverschiebungen und Volatilität. International engagiert sich Vinci unter anderem in Nordamerika und weiteren Regionen, in denen Urbanisierung, wachsende Mittelschichten und Verkehrswachstum den Bedarf an Flughäfen, Straßen und Energieinfrastruktur antreiben. Regulierung, Konzessionsrecht, Umweltauflagen und soziale Akzeptanz von Großprojekten sind in allen Regionen zentrale Einflussfaktoren und wirken sowohl als Risiko- als auch als Schutzmechanismus gegenüber Wettbewerbern ohne langjährige Compliance- und Projekterfahrung.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Vinci entstand aus einem traditionsreichen französischen Bau- und Ingenieurunternehmen mit Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert und entwickelte sich über mehrere Jahrzehnte durch Umstrukturierungen und Zusammenschlüsse, unter anderem aus dem früheren Konzern GTM, zu seiner heutigen Form. Im Zuge der europäischen Infrastruktur- und Industrialisierungswellen entwickelte sich aus einem nationalen Bauunternehmen ein breit diversifizierter Konzern. Im weiteren Verlauf wurden durch Fusionen, Umstrukturierungen und strategische Umbenennungen die heutigen Konzernstrukturen geschaffen. Zentrale Meilensteine der Unternehmensgeschichte sind der Einstieg in das Mautautobahngeschäft in Frankreich, der Aufbau von Flughafenkonzessionen im In- und Ausland, die Erweiterung der Energiedienstleistungen insbesondere über Vinci Energies sowie der Zukauf der Sparte Cobra IS. Über zahlreiche Akquisitionen verschaffte sich Vinci Zugang zu neuen Märkten und Technologien und wandelte sich vom reinen Baukonzern zum integrierten Infrastruktur- und Serviceanbieter. Die Börsennotierung in Paris und die Zugehörigkeit zu einem führenden europäischen Aktienindex unterstreichen die Bedeutung für den Kapitalmarkt.

Sonstige Besonderheiten und Nachhaltigkeitsaspekte

Vinci adressiert als Betreiber von Verkehrsinfrastruktur und als Baukonzern direkt die Themen Klimawandel, Emissionen, Ressourceneffizienz und Arbeitssicherheit. Der Konzern hat Nachhaltigkeitsstrategien formuliert, die auf Emissionsreduktion, zirkuläres Bauen, Energieeffizienz und verbesserte Umweltperformance von Infrastruktur abzielen. Im Airport- und Autobahnbetrieb stehen unter anderem Lärmreduktion, Flächenmanagement, alternative Antriebe, Ladinfrastruktur und optimierte Verkehrsflüsse im Fokus. Auf der Baustelle sind Arbeitssicherheit, Schulung, Digitalisierung von Bauprozessen und der Einsatz moderner Baumaterialien zentrale Handlungsfelder. Vinci berichtet über ESG-Kennziffern und unterliegt als im Leitindex eines großen europäischen Aktienmarkts gelisteter Wert strengen Transparenzanforderungen. Eine Besonderheit ist die enge Verflechtung mit der öffentlichen Hand und der hohe Anteil regulierter oder langfristig vertraglich abgesicherter Geschäftstätigkeiten, die jedoch gleichzeitig eine starke Abhängigkeit von politischen Entscheidungen und regulatorischen Rahmenbedingungen mit sich bringen.

Chancen aus Sicht eines konservativen Anlegers

Aus Sicht konservativ orientierter Anleger ergeben sich bei Vinci mehrere potenzielle Chancen. Erstens bietet das Konzessionsgeschäft mit Autobahnen und Flughäfen planbare, über lange Laufzeiten gestreckte Zahlungsströme, die tendenziell weniger stark mit kurzfristigen Konjunkturschwankungen korrelieren. Zweitens profitiert Vinci strukturell von globalem Infrastrukturbedarf, Urbanisierung und der Notwendigkeit, Verkehrswege, Energie- und Datennetze zu modernisieren und zu dekarbonisieren. Drittens kann die Größe und Diversifikation des Konzerns regionale und projektspezifische Risiken abfedern. Viertens eröffnet der Ausbau von Dienstleistungen in den Bereichen Energieinfrastruktur, Elektromobilität, erneuerbare Energien und intelligente Gebäudetechnik zusätzliche Wachstumspfade, die langfristige Nachfrage erwarten lassen. Fünftens kann ein fokussiertes Kosten- und Risikomanagement in Verbindung mit einer sorgfältigen Bilanzsteuerung zur Stabilität des Geschäftsmodells beitragen.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen für vorsichtige Anleger relevante Risiken gegenüber. Der Konzern ist in hohem Maße von politischen und regulatorischen Entscheidungen abhängig, etwa bei Mautsystemen, Flughafengebühren, Umweltauflagen oder Konzessionsverlängerungen. Eingriffe des Staates, geänderte regulatorische Rahmenbedingungen oder stärkere Preiskontrollen können die Profitabilität bestehender Konzessionen belasten. Im Bau- und Contractinggeschäft bestehen zyklische Risiken: Konjunkturabschwünge, veränderte Zinsumfelder, Haushaltskürzungen oder Projektverschiebungen können die Auslastung und Marge beeinträchtigen. Projektrisiken wie Bauverzögerungen, Kostenüberschreitungen, technische Probleme und Rechtsstreitigkeiten bleiben integraler Bestandteil des Geschäfts. Zudem können steigende Kosten für Material, Energie und Personal die Profitabilität drücken, wenn sie nicht an Auftraggeber weitergegeben werden können. ESG-bezogene Risiken wie strengere Klimavorgaben, Akzeptanzprobleme großer Infrastrukturprojekte sowie Reputationsrisiken bei Unfällen oder Umweltvorfällen können sich ebenfalls finanziell auswirken. Anleger müssen außerdem berücksichtigen, dass ein beträchtlicher Teil des Unternehmenswerts in langfristigen Infrastrukturkonzessionen gebunden ist, deren Bewertung stark von Zinsniveau, Verkehrsprognosen und politischen Rahmenbedingungen abhängt.
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Ausgewählte Faktor-Zertifikate

Kurs
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
118,60 €
Call
2,0 76,01/76,09 €
PN2VNC
Put
4,0 0,92/0,93 €
PN4PV1
Call
2,0 15,23/15,25 €
PD2VNC
Put
4,0 0,19/0,19 €
PD4PV1
Call
3,0 12,90/12,92 €
PD3VNC
Put
3,0 0,71/0,72 €
PD3PV1
Weitere Faktor-Zertifikate
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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 118,60 € / 118,65 €
Spread +0,04%
Schluss Vortag 119,50 €
Gehandelte Stücke 7.954
Tagesvolumen Vortag 1.422.328 €
Tagestief 118,15 €
Tageshoch 119,65 €
52W-Tief 112,45 €
52W-Hoch 143,95 €
Jahrestief 113,25 €
Jahreshoch 143,95 €
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Attraktive Knock-Outs auf Vinci
Typ Hebel Bid / Ask WKN
Call
5,1 2,30 € / 2,31 €
SU0Y55
Call
14,6 0,81 € / 0,82 €
SX7QZS
Put
5,2 2,28 € / 2,29 €
FG077C
Put
15,3 0,77 € / 0,78 €
FG117H
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Vinci Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • Das Unternehmen Vinci SA hat kürzlich seine Gewinnprognosen für das laufende Jahr angehoben, basierend auf einem starken Wachstum in der Bau- und Koncessionstochter.
  • Die Nachfrage nach Infrastrukturprojekten bleibt robust, was sich positiv auf die Aufträge und somit auf die Umsätze von Vinci auswirkt.
  • Analysten heben die operative Leistungsfähigkeit und die strategischen Akquisitionen hervor, die Vinci in neue Märkte einführen.
  • Die positive Marktentwicklung und die geplanten Investitionen in nachhaltige Projekte könnten die langfristige Rentabilität von Vinci stützen.
Hinweis

Community: Diskussion zur Vinci Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge zeigen, dass Vinci in den letzten Jahren wiederholt operative Erwartungen übertroffen hat, mit anhaltendem Umsatz- und EBIT‑Wachstum, stabilem Nettogewinn und sukzessiven Dividendenerhöhungen, wobei Flughäfen, Energie-/Baugeschäft und Konzessionen als Hauptwachstumstreiber sowie ein hoher Auftragsbestand genannt werden. Gleichzeitig werden Risiken thematisiert, etwa politische und steuerliche Unsicherheiten in Frankreich, verzögerte Projekte und Vertragskündigungen (u. a. ein storniertes 244‑Mio.-Euro‑Projekt in Deutschland) sowie frühere Covid‑bedingte Einbrüche im Verkehrsaufkommen, die Anleger skeptisch stimmen können. Analysten (inkl. Erwähnung durch UBS) und einige Forennutzer sehen langfristiges Potenzial aufgrund von Infrastruktur‑Monopolstellungen und langfristigen Erlösströmen, während vereinzelt praktische Beschwerden und kritische Beiträge zu Dividenden/Abrechnungen und Marktstimmungen auftauchen.
Hinweis
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Vinci Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 75.372 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 8.991 €
Jahresüberschuss in Mio. 4.903 €
Umsatz je Aktie 132,92 €
Gewinn je Aktie 8,65 €
Gewinnrendite +6,51%
Umsatzrendite +6,51%
Return on Investment +3,68%
Marktkapitalisierung in Mio. 65.539 €
KGV (Kurs/Gewinn) 13,90
KBV (Kurs/Buchwert) 2,21
KUV (Kurs/Umsatz) 0,90
Eigenkapitalrendite +15,94%
Eigenkapitalquote +23,11%

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Typ Put
Hebel 4,86
Geld/Brief 2,44 / 2,45 €
Knock-Out 142,92 €
Laufzeitende open end
WKN UJ0JZ4

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.
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Derivate

Anlageprodukte (667)
Discount-Zertifikate 452
Aktienanleihen 154
Bonus-Zertifikate 56
Express-Zertifikate 5
Hebelprodukte (1.165)
Knock-Outs 526
Faktor-Zertifikate 402
Optionsscheine 237
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 5,78%
Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 5 Jahren
Keine Senkung seit 5 Jahren
Stabilität der Dividende 0,72 (max 1,00)
Jährlicher 13,70% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 10,25% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 87,20% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 58,00%

Dividenden Historie

Datum Dividende
21.04.2026 3,95 €
14.10.2025 1,05 €
22.04.2025 3,70 €
15.10.2024 1,05 €
23.04.2024 3,45 €
14.11.2023 1,05 €
25.04.2023 3,00 €
15.11.2022 1,00 €
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Prognose & Kursziel

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Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
149,39 € 119,10 € 25,43%

Vinci Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 119,10 +1,15%
117,75 € 09:30
Frankfurt 118,85 -0,75%
119,75 € 16:10
Gettex 118,60 -0,84%
119,60 € 15:44
Hamburg 119,30 +0,72%
118,45 € 09:10
Hannover 119,30 +0,72%
118,45 € 09:10
L&S RT 118,65 -0,69%
119,475 € 16:28
München 118,65 -0,84%
119,65 € 14:34
Nasdaq OTC Other 133,8499 $ +0,78%
132,81 $ 16:56
Quotrix 118,55 -0,96%
119,70 € 16:24
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Stuttgart 118,50 -0,63%
119,25 € 16:03
Tradegate 118,60 -0,75%
119,50 € 16:24
Wien 118,25 -0,21%
118,50 € 15:30
Xetra 118,55 +0,38%
118,10 € 15:40
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
28.07.26 118,75 158 T
27.07.26 119,50 1,42 M
24.07.26 119,10 1,65 M
23.07.26 119,10 0,86 M
22.07.26 119,20 459 T
21.07.26 118,75 0,54 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 118,75 € -0,13%
1 Monat 129,85 € -8,66%
6 Monate 120,20 € -1,33%
1 Jahr 123,45 € -3,93%
5 Jahre 89,99 € +31,79%

Unternehmensprofil Vinci

Unternehmensprofil Vinci
Vinci SA ist ein weltweit agierender französischer Bau- und Infrastrukturkonzern mit Schwerpunkt auf Konzessionen und Contracting. Der Konzern betreibt und entwickelt Verkehrsinfrastruktur wie Autobahnen und Flughäfen und realisiert komplexe Bau-, Energie- und Technikprojekte. Vinci kombiniert langfristige, meist regulierte Konzessionsverträge mit zyklischen Bau- und Infrastrukturdienstleistungen und positioniert sich damit als integrierter Infrastrukturentwickler. Für institutionelle und konservative Privatanleger ist das Unternehmen vor allem als diversifizierter Infrastrukturtitel im westeuropäischen Schwerpunktmarkt Frankreich mit signifikanter Präsenz in weiteren europäischen Ländern, Nordamerika und anderen internationalen Märkten relevant.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Vinci basiert auf zwei komplementären Säulen: langfristige Konzessionen mit wiederkehrenden Cashflows und projektbasierte Contracting-Aktivitäten mit hoher technischer Tiefe. In der Sparte Konzessionen entwickelt, finanziert und betreibt Vinci Autobahnen, Flughäfen und sonstige Verkehrsinfrastruktur auf Basis langfristiger Verträge mit öffentlichen Auftraggebern. In der Sparte Contracting bündelt der Konzern Bauleistungen im Hoch- und Tiefbau, Energie- und Gebäudetechnik sowie industrielle Dienstleistungen. Durch den kombinierten Ansatz entstehen integrierte Wertschöpfungsketten von der Planung über die Bauausführung bis zum Betrieb der Infrastruktur. Vinci nutzt öffentliche Ausschreibungen, Public-Private-Partnership-Modelle und langfristige Betreiberverträge und fokussiert sich auf Projekte mit stabilen regulatorischen Rahmenbedingungen. Das Risikoprofil wird über geografische Diversifikation, unterschiedliche Projektlaufzeiten und einen Mix aus konjunktursensitiven und weitgehend nichtzyklischen Aktivitäten gesteuert.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Vinci besteht darin, kritische Infrastruktur zu entwerfen, zu bauen, zu finanzieren und zu betreiben, die Mobilität, Energieversorgung und Lebensqualität nachhaltig absichert. Der Konzern versteht sich als langfristiger Partner von Staaten, Kommunen und Unternehmen bei der Modernisierung von Verkehrskorridoren, urbanen Räumen und Energienetzen. Strategisch verfolgt Vinci mehrere Stoßrichtungen: Erstens die Stärkung der Konzessionsbasis in Rechtsräumen mit berechenbarer Regulierung. Zweitens die Ausweitung von Dienstleistungen rund um Energieeffizienz, Elektromobilität, erneuerbare Energien und intelligente Infrastruktursysteme. Drittens die Disziplin bei Akquisitionen, insbesondere im Bereich Energie- und Verkehrsinfrastruktur, um Technologiekompetenz und regionale Abdeckung zu verbreitern. Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung und Sicherheitsstandards im Bau- und Infrastrukturbetrieb sind explizite Pfeiler der Unternehmensstrategie.

Produkte und Dienstleistungen

Vinci bietet ein breites Spektrum an Infrastruktur- und Baudienstleistungen sowie Betreiberleistungen an. Im Bereich Konzessionen umfasst das Angebot im Wesentlichen: den Betrieb und die Weiterentwicklung von Autobahnen, inklusive Mautsystemen, Instandhaltung und Kapazitätserweiterung, den Betrieb von Flughäfen mit Services für Airlines, Passagiere und Retailpartner sowie ergänzende Verkehrsknoten und Parkinfrastruktur. Im Bereich Contracting erbringt Vinci Leistungen in den Segmenten: komplexer Hoch- und Tiefbau, Ingenieurbau, Verkehrswegebau, Tunnel- und Spezialtiefbau, Energieinfrastruktur wie Hoch- und Mittelspannungsnetze, Umspannwerke und Leitungsbau, technische Gebäudeausrüstung, Facility Services, industrielle Wartung sowie Informations- und Kommunikationstechnik für Infrastruktur und Gebäude. Ergänzt wird dies durch Planungsleistungen, Projektmanagement, digitale Bau- und Betriebsmodelle sowie Lösungen für Smart-City- und Smart-Infrastructure-Konzepte.

Business Units und Konzernstruktur

Vinci gliedert seine Aktivitäten im Kern in zwei Hauptbereiche: Konzessionen und Contracting. Im Segment Konzessionen sind insbesondere die Autobahnbeteiligungen und die Flughafensparte gebündelt. Diese Einheit konzentriert sich auf Akquisition, Finanzierung, Bau, Modernisierung und langfristigen Betrieb von Verkehrsinfrastruktur. Im Segment Contracting fasst Vinci drei große operative Bereiche zusammen, die im Konzern unter den Marken Vinci Construction, Vinci Energies und Cobra IS geführt werden. Diese Einheiten decken Bauaktivitäten im Hoch- und Tiefbau, Energie- und Elektrotechnikdienstleistungen sowie Verkehrs- und Infrastruktursysteme ab und arbeiten häufig projektübergreifend zusammen, um integrierte Lösungen von der Planung bis zur Betriebsphase zu realisieren. Ergänzende Aktivitäten in Immobilienentwicklung, insbesondere über die eigenständige Einheit Vinci Immobilier, sowie projektbezogenem Asset-Management dienen dazu, komplexe Infrastruktur- und Immobilienvorhaben vollständig abzudecken und finanzierungsseitig zu strukturieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Der zentrale Wettbewerbsvorteil von Vinci liegt in der Kombination aus Konzessionsgeschäft und breit aufgestelltem Contracting-Portfolio. Langfristige Konzessionen für Autobahnen und Flughäfen schaffen wiederkehrende Erträge und erhöhen die Visibilität der Cashflows. Gleichzeitig ermöglicht die Contracting-Sparte die technische Umsetzung großer Infrastrukturprogramme und den Zugriff auf ein breites Spektrum öffentlicher und privater Bauinvestitionen. Bedeutende Burggräben entstehen durch: langfristige, oft über Jahrzehnte laufende Konzessionsverträge mit hohem Kapitaleinsatz und regulatorischen Markteintrittsbarrieren, Skalenvorteile in Beschaffung, Projektmanagement und Betrieb durch die Größe des Konzerns, hohe Referenzdichte bei Großprojekten im Infrastrukturbau, die den Zugang zu neuen Ausschreibungen erleichtert, sowie technische und regulatorische Expertise in sicherheitskritischen Bereichen wie Verkehrsinfrastruktur, Luftfahrtumfeld und Energienetzen. Die enge Verzahnung mit staatlichen Auftraggebern, komplexe Ausschreibungsprozesse und hohe Investitionshürden erschweren neuen Marktteilnehmern den Eintritt in zentrale Kernsegmente von Vinci.

Wettbewerbsumfeld

Vinci agiert in stark kompetitiven, zugleich aber konsolidierenden Märkten für Bauleistungen und Infrastrukturbetrieb. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen international tätige Bau- und Infrastrukturkonzerne mit vergleichbarer Ausrichtung auf Konzessionen, PPP-Projekte und technische Dienstleistungen. Im Bau- und Contractingsegment konkurriert Vinci mit großen europäischen und globalen Generalunternehmern und Spezialisten im Ingenieurbau, Verkehrswegebau und Energietechnik. Im Konzessionsgeschäft, insbesondere bei Autobahnen und Flughäfen, steht Vinci im Wettbewerb mit Betreibern, Infrastrukturinvestoren und Konsortien, die in Ausschreibungsverfahren um Konzessionsrechte konkurrieren. Der Trend zu Public-Private-Partnerships, wachsendem Investitionsbedarf in Dekarbonisierung, Netzausbau und Verkehrsinfrastruktur sowie staatlichen Haushaltsrestriktionen begünstigt Anbieter, die Finanzierungskompetenz, Engineering und langfristigen Betrieb aus einer Hand anbieten können. Vinci positioniert sich in diesem Umfeld als großskaliger, integrierter Infrastrukturpartner mit Schwerpunkt auf Europa und ausgewählten internationalen Märkten.

Management und Strategieumsetzung

Das Management von Vinci verfolgt eine auf Kontinuität und disziplinierte Kapitalallokation ausgerichtete Strategie. Priorität haben die Werterhaltung und der Ausbau des bestehenden Konzessionsportfolios, der selektive Erwerb zusätzlicher Konzessionen in rechtlich stabilen Jurisdiktionen sowie der Ausbau von Dienstleistungen mit hoher technischer Tiefe im Energie- und Infrastrukturbereich. Akquisitionen dienen vorrangig der geografischen Diversifikation und der Stärkung von Technologiekompetenzen, insbesondere im Bereich Energieinfrastruktur und erneuerbare Energien. Das Management betont Governance-Strukturen, Risikomanagement, Sicherheitskultur auf Baustellen und im Betrieb sowie Nachhaltigkeitsziele, unter anderem Reduktion von CO2-Intensität und Ressourceneinsatz. Aus Investorensicht wird häufig hervorgehoben, dass das Führungsteam stark auf Cashflow-Generierung und Investitionsdisziplin abzielt, um finanzielle Flexibilität für Reinvestitionen in Konzessionen und selektive Zukäufe zu sichern.

Branchen- und Regionalanalyse

Vinci ist in den Branchen Bauwirtschaft, Verkehrsinfrastruktur, Energiedienstleistungen und Infrastrukturmanagement tätig. Diese Sektoren sind kapitalintensiv, reguliert und stark mit öffentlichen Investitionszyklen verknüpft. In Europa, insbesondere in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Südeuropa und weiteren Märkten, bestimmen staatliche Infrastrukturprogramme, EU-Fördermittel und Dekarbonisierungsvorgaben die Projektpipeline. Der Bedarf an Modernisierung von Straßen, Brücken, Flughäfen, Schienenknoten sowie Strom- und Datennetzen bleibt strukturell hoch. Gleichzeitig führen Haushaltsdruck, Genehmigungsverfahren und politische Prioritäten zu Projektverschiebungen und Volatilität. International engagiert sich Vinci unter anderem in Nordamerika und weiteren Regionen, in denen Urbanisierung, wachsende Mittelschichten und Verkehrswachstum den Bedarf an Flughäfen, Straßen und Energieinfrastruktur antreiben. Regulierung, Konzessionsrecht, Umweltauflagen und soziale Akzeptanz von Großprojekten sind in allen Regionen zentrale Einflussfaktoren und wirken sowohl als Risiko- als auch als Schutzmechanismus gegenüber Wettbewerbern ohne langjährige Compliance- und Projekterfahrung.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Vinci entstand aus einem traditionsreichen französischen Bau- und Ingenieurunternehmen mit Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert und entwickelte sich über mehrere Jahrzehnte durch Umstrukturierungen und Zusammenschlüsse, unter anderem aus dem früheren Konzern GTM, zu seiner heutigen Form. Im Zuge der europäischen Infrastruktur- und Industrialisierungswellen entwickelte sich aus einem nationalen Bauunternehmen ein breit diversifizierter Konzern. Im weiteren Verlauf wurden durch Fusionen, Umstrukturierungen und strategische Umbenennungen die heutigen Konzernstrukturen geschaffen. Zentrale Meilensteine der Unternehmensgeschichte sind der Einstieg in das Mautautobahngeschäft in Frankreich, der Aufbau von Flughafenkonzessionen im In- und Ausland, die Erweiterung der Energiedienstleistungen insbesondere über Vinci Energies sowie der Zukauf der Sparte Cobra IS. Über zahlreiche Akquisitionen verschaffte sich Vinci Zugang zu neuen Märkten und Technologien und wandelte sich vom reinen Baukonzern zum integrierten Infrastruktur- und Serviceanbieter. Die Börsennotierung in Paris und die Zugehörigkeit zu einem führenden europäischen Aktienindex unterstreichen die Bedeutung für den Kapitalmarkt.

Sonstige Besonderheiten und Nachhaltigkeitsaspekte

Vinci adressiert als Betreiber von Verkehrsinfrastruktur und als Baukonzern direkt die Themen Klimawandel, Emissionen, Ressourceneffizienz und Arbeitssicherheit. Der Konzern hat Nachhaltigkeitsstrategien formuliert, die auf Emissionsreduktion, zirkuläres Bauen, Energieeffizienz und verbesserte Umweltperformance von Infrastruktur abzielen. Im Airport- und Autobahnbetrieb stehen unter anderem Lärmreduktion, Flächenmanagement, alternative Antriebe, Ladinfrastruktur und optimierte Verkehrsflüsse im Fokus. Auf der Baustelle sind Arbeitssicherheit, Schulung, Digitalisierung von Bauprozessen und der Einsatz moderner Baumaterialien zentrale Handlungsfelder. Vinci berichtet über ESG-Kennziffern und unterliegt als im Leitindex eines großen europäischen Aktienmarkts gelisteter Wert strengen Transparenzanforderungen. Eine Besonderheit ist die enge Verflechtung mit der öffentlichen Hand und der hohe Anteil regulierter oder langfristig vertraglich abgesicherter Geschäftstätigkeiten, die jedoch gleichzeitig eine starke Abhängigkeit von politischen Entscheidungen und regulatorischen Rahmenbedingungen mit sich bringen.

Chancen aus Sicht eines konservativen Anlegers

Aus Sicht konservativ orientierter Anleger ergeben sich bei Vinci mehrere potenzielle Chancen. Erstens bietet das Konzessionsgeschäft mit Autobahnen und Flughäfen planbare, über lange Laufzeiten gestreckte Zahlungsströme, die tendenziell weniger stark mit kurzfristigen Konjunkturschwankungen korrelieren. Zweitens profitiert Vinci strukturell von globalem Infrastrukturbedarf, Urbanisierung und der Notwendigkeit, Verkehrswege, Energie- und Datennetze zu modernisieren und zu dekarbonisieren. Drittens kann die Größe und Diversifikation des Konzerns regionale und projektspezifische Risiken abfedern. Viertens eröffnet der Ausbau von Dienstleistungen in den Bereichen Energieinfrastruktur, Elektromobilität, erneuerbare Energien und intelligente Gebäudetechnik zusätzliche Wachstumspfade, die langfristige Nachfrage erwarten lassen. Fünftens kann ein fokussiertes Kosten- und Risikomanagement in Verbindung mit einer sorgfältigen Bilanzsteuerung zur Stabilität des Geschäftsmodells beitragen.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen für vorsichtige Anleger relevante Risiken gegenüber. Der Konzern ist in hohem Maße von politischen und regulatorischen Entscheidungen abhängig, etwa bei Mautsystemen, Flughafengebühren, Umweltauflagen oder Konzessionsverlängerungen. Eingriffe des Staates, geänderte regulatorische Rahmenbedingungen oder stärkere Preiskontrollen können die Profitabilität bestehender Konzessionen belasten. Im Bau- und Contractinggeschäft bestehen zyklische Risiken: Konjunkturabschwünge, veränderte Zinsumfelder, Haushaltskürzungen oder Projektverschiebungen können die Auslastung und Marge beeinträchtigen. Projektrisiken wie Bauverzögerungen, Kostenüberschreitungen, technische Probleme und Rechtsstreitigkeiten bleiben integraler Bestandteil des Geschäfts. Zudem können steigende Kosten für Material, Energie und Personal die Profitabilität drücken, wenn sie nicht an Auftraggeber weitergegeben werden können. ESG-bezogene Risiken wie strengere Klimavorgaben, Akzeptanzprobleme großer Infrastrukturprojekte sowie Reputationsrisiken bei Unfällen oder Umweltvorfällen können sich ebenfalls finanziell auswirken. Anleger müssen außerdem berücksichtigen, dass ein beträchtlicher Teil des Unternehmenswerts in langfristigen Infrastrukturkonzessionen gebunden ist, deren Bewertung stark von Zinsniveau, Verkehrsprognosen und politischen Rahmenbedingungen abhängt.
Stand: Juli 2026
Hinweis

Vinci Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Vinci Kursziel 2026

  • Die Vinci Kurs Performance für 2026 liegt bei -1,33%. Die Performance der Benchmark Euro Stoxx 50 liegt bei +8,55%. Underperformance: Die Vinci Kurs Performance ist um -9,88 Prozentpunkte niedriger als die Performance des Euro Stoxx 50.
  • 9 Analysten haben die Vinci Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 149,39 €. Das Kursziel ist somit um 25,43% höher als der aktuelle Kurs der Vinci Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 163,50 (+37,28% ggü. dem aktuellen Vinci Kurs); das niedrigste bei 139,00 (+16,71% ggü. dem aktuellen Vinci Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 9 Analysten haben Vinci eingestuft: 8 Analysten empfehlen Vinci zum Kauf, 1 zum Halten und 0 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Vinci Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 25,43%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Vinci Aktie zum Kauf.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 65,54 Mrd. €
Streubesitz 72,63%
Währung EUR
Land Frankreich
Sektor Industrie
Branche Baugewerbe
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+31,24% Institutionelle Aktionäre
+72,63% Streubesitz
+41,39% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Vinci

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Highländer49
Vinci
Der französische Infrastrukturkonzern Vinci (Vinci Aktie) hat im vergangenen Jahr die Markterwartungen übertroffen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg 2025 um gut sechs Prozent auf 9,56 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in Nanterre mitteilte. Der Umsatz kletterte um gut vier Prozent auf fast 74,6 Milliarden Euro. Unter dem Strich legte der Gewinn um knapp ein Prozent auf 4,9 Milliarden Euro zu. Die Dividende soll um 25 Cent auf 5,00 Euro je Aktie steigen. Analysten hatten im Schnitt insgesamt weniger erwartet. https://www.ariva.de/aktien/vinci-sa-aktie/news/mischkonzern-vinci-uebertrifft-erwartungen-11898830
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Stock29754
Keine Energiewerte in D für VINCI
Onetz.de vom 03.12.2025: „Pannen und Verzögerungen am Süd-Ost-Link: Tennet droht Baufirma mit Rauswurf“ VINCI bekommt 244 Mio. € Vertrag gekündigt und fliegt bei allen Netzbetreibern in D aus den Vergabeverfahren.
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ARIVA.DE
UBS sieht Europas "GOTCHA"-Aktien als ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Vinci SA" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Die UBS sieht Europa vor einer neuen Börsenära – und setzt auf exklusive "GOTCHA"-Aktien ("Global Opportunities for Thematic Champions"), die dank KI, Energiewende und Bankboom global durchstarten könnten. Welche Titel jetzt als heimliche Champions gelten und 2026 für Überraschungen sorgen könnten.

Lesen Sie den ganzen Artikel: UBS sieht Europas "GOTCHA"-Aktien als Rendite-Turbo für 2026 – diese Titel könnten durchstarten!
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hollbro
Danke
für die divantis-Lektüre, s.o. - interessant!
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Häufig gestellte Fragen zur Vinci Aktie und zum Vinci Kurs

Der aktuelle Kurs der Vinci Aktie liegt bei 118,60 €.

Für 1.000€ kann man sich 8,43 Vinci Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Vinci Aktie lautet VCISF.

Die 1 Monats-Performance der Vinci Aktie beträgt aktuell -8,66%.

Die 1 Jahres-Performance der Vinci Aktie beträgt aktuell -3,93%.

Der Aktienkurs der Vinci Aktie liegt aktuell bei 118,60 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -8,66% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Vinci eine Wertentwicklung von -7,74% aus und über 6 Monate sind es -1,33%.

Das 52-Wochen-Hoch der Vinci Aktie liegt bei 143,95 €.

Das 52-Wochen-Tief der Vinci Aktie liegt bei 112,45 €.

Das Allzeithoch von Vinci liegt bei 143,95 €.

Das Allzeittief von Vinci liegt bei 28,55 €.

Die Volatilität der Vinci Aktie liegt derzeit bei 26,34%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Vinci in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 149,39 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 25,43%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 149,39 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 25,43%.

9 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Vinci Kursziel beträgt 149,39 €. Das ist 25,43% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Vinci 8 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

9 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Vinci Kursziel beträgt 149,39 €. Das ist 25,43% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Vinci 8 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

9 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 149,39 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 25,43%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Vinci Aktie bei 149,39 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Vinci Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 65,54 Mrd. €

Insgesamt sind 567,1 Mio Vinci Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +31,24% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 17.05.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 17.05.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Vinci bei 68%. Erfahre hier mehr

Vinci hat seinen Hauptsitz in Frankreich.

Vinci gehört zum Sektor Baugewerbe.

Das KGV der Vinci Aktie beträgt 13,18.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Vinci betrug 75,37 Mrd €.

Ja, Vinci zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 21.04.2026 eine Dividende in Höhe von 3,95 € gezahlt.

Zuletzt hat Vinci am 21.04.2026 eine Dividende in Höhe von 3,95 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,32%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Vinci wurde am 21.04.2026 in Höhe von 3,95 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,32%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 21.04.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 3,95 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.