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Vinci Aktie

Aktie
WKN:  867475 ISIN:  FR0000125486 US-Symbol:  VCISF Branche:  Bau- u. Ingenieurswesen Land:  Frankreich
115,00 €
-0,90 €
-0,78%
11:03:46 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
68,22 Mrd. €
Streubesitz
57,87%
KGV
11,75
Dividende
1,05 €
Dividendenrendite
0,91%
neu: Nachhaltigkeits-Score
47 %
Index-Zuordnung
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Vinci Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Vinci SA ist ein weltweit agierender französischer Bau- und Infrastrukturkonzern mit Schwerpunkt auf Konzessionen und Contracting. Der Konzern betreibt und entwickelt Verkehrsinfrastruktur wie Autobahnen und Flughäfen und realisiert komplexe Bau-, Energie- und Technikprojekte. Vinci kombiniert langfristige, meist regulierte Konzessionsverträge mit zyklischen Bau- und Infrastrukturdienstleistungen und positioniert sich damit als integrierter Infrastrukturentwickler. Für institutionelle und konservative Privatanleger ist das Unternehmen vor allem als diversifizierter Infrastrukturtitel im westeuropäischen Schwerpunktmarkt Frankreich und mit signifikanter Präsenz in Europa, Nordamerika und ausgewählten Wachstumsmärkten relevant.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Vinci basiert auf zwei komplementären Säulen: langfristige Konzessionen mit wiederkehrenden Cashflows und projektbasierte Contracting-Aktivitäten mit hoher technischer Tiefe. In der Sparte Konzessionen entwickelt, finanziert und betreibt Vinci Autobahnen, Flughäfen und sonstige Verkehrsinfrastruktur auf Basis langfristiger Verträge mit öffentlichen Auftraggebern. In der Sparte Contracting bündelt der Konzern Bauleistungen im Hoch- und Tiefbau, Energie- und Gebäudetechnik sowie industrielle Dienstleistungen. Durch den kombinierten Ansatz entstehen integrierte Wertschöpfungsketten von der Planung über die Bauausführung bis zum Betrieb der Infrastruktur. Vinci nutzt öffentliche Ausschreibungen, Public-Private-Partnership-Modelle und langfristige Betreiberverträge und fokussiert sich auf Projekte mit stabilen regulatorischen Rahmenbedingungen. Das Risikoprofil wird über geografische Diversifikation, unterschiedliche Projektlaufzeiten und einen Mix aus konjunktursensitiven und weitgehend nichtzyklischen Aktivitäten gesteuert.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Vinci besteht darin, kritische Infrastruktur zu entwerfen, zu bauen, zu finanzieren und zu betreiben, die Mobilität, Energieversorgung und Lebensqualität nachhaltig absichert. Der Konzern versteht sich als langfristiger Partner von Staaten, Kommunen und Unternehmen bei der Modernisierung von Verkehrskorridoren, urbanen Räumen und Energienetzen. Strategisch verfolgt Vinci mehrere Stoßrichtungen: Erstens die Stärkung der Konzessionsbasis in reifen Rechtsräumen mit berechenbarer Regulierung. Zweitens die Ausweitung von Dienstleistungen rund um Energieeffizienz, Elektromobilität, erneuerbare Energien und intelligente Infrastruktursysteme. Drittens die Disziplin bei Akquisitionen, insbesondere im Bereich Energie- und Verkehrsinfrastruktur, um Technologiekompetenz und regionale Abdeckung zu verbreitern. Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung und Sicherheitsstandards im Bau- und Infrastrukturbetrieb sind explizite Pfeiler der Unternehmensstrategie.

Produkte und Dienstleistungen

Vinci bietet ein breites Spektrum an Infrastruktur- und Baudienstleistungen sowie Betreiberleistungen an. Im Bereich Konzessionen umfasst das Angebot im Wesentlichen: den Betrieb und die Weiterentwicklung von Autobahnen, inklusive Mautsystemen, Instandhaltung und Kapazitätserweiterung, den Betrieb von Flughäfen mit Services für Airlines, Passagiere und Retailpartner sowie ergänzende Verkehrsknoten und Parkinfrastruktur. Im Bereich Contracting erbringt Vinci Leistungen in den Segmenten: komplexer Hoch- und Tiefbau, Ingenieurbau, Verkehrswegebau, Tunnel- und Spezialtiefbau, Energieinfrastruktur wie Hoch- und Mittelspannungsnetze, Umspannwerke und Leitungsbau, technische Gebäudeausrüstung, Facility Services, industrielle Wartung sowie Informations- und Kommunikationstechnik für Infrastruktur und Gebäude. Ergänzt wird dies durch Planungsleistungen, Projektmanagement, digitale Bau- und Betriebsmodelle sowie Lösungen für Smart-City- und Smart-Infrastructure-Konzepte.

Business Units und Konzernstruktur

Vinci gliedert seine Aktivitäten im Kern in zwei Hauptbereiche: Konzessionen und Contracting. Im Segment Konzessionen sind insbesondere die Autobahnbeteiligungen und die Flughafensparte gebündelt. Diese Einheit konzentriert sich auf Akquisition, Finanzierung, Bau, Modernisierung und langfristigen Betrieb von Verkehrsinfrastruktur. Im Segment Contracting fasst Vinci drei große operative Bereiche zusammen: Bauaktivitäten im Hoch- und Tiefbau, Energie- und Elektrotechnikdienstleistungen sowie Verkehrs- und Infrastruktursysteme. Diese Einheiten arbeiten häufig projektübergreifend zusammen, um integrierte Lösungen von der Planung bis zur Betriebsphase zu realisieren. Ergänzende Aktivitäten in Immobilienentwicklung und projektbezogenem Asset-Management dienen dazu, komplexe Infrastrukturvorhaben vollständig abzudecken und finanzierungsseitig zu strukturieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Der zentrale Wettbewerbsvorteil von Vinci liegt in der Kombination aus Konzessionsgeschäft und breit aufgestelltem Contracting-Portfolio. Langfristige Konzessionen für Autobahnen und Flughäfen schaffen wiederkehrende Erträge und erhöhen die Visibilität der Cashflows. Gleichzeitig ermöglicht die Contracting-Sparte die technische Umsetzung großer Infrastrukturprogramme und den Zugriff auf ein breites Spektrum öffentlicher und privater Bauinvestitionen. Bedeutende Burggräben entstehen durch: langfristige, oft über Jahrzehnte laufende Konzessionsverträge mit hohem Kapitaleinsatz und regulatorischen Markteintrittsbarrieren, Skalenvorteile in Beschaffung, Projektmanagement und Betrieb durch die Größe des Konzerns, hohe Referenzdichte bei Großprojekten im Infrastrukturbau, die den Zugang zu neuen Ausschreibungen erleichtert, sowie technische und regulatorische Expertise in sicherheitskritischen Bereichen wie Verkehrsinfrastruktur, Luftfahrtumfeld und Energienetzen. Die enge Verzahnung mit staatlichen Auftraggebern, komplexe Ausschreibungsprozesse und hohe Investitionshürden erschweren neuen Marktteilnehmern den Eintritt in zentrale Kernsegmente von Vinci.

Wettbewerbsumfeld

Vinci agiert in stark kompetitiven, zugleich aber konsolidierenden Märkten für Bauleistungen und Infrastrukturbetrieb. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen international tätige Bau- und Infrastrukturkonzerne mit vergleichbarer Ausrichtung auf Konzessionen, PPP-Projekte und technische Dienstleistungen. Im Bau- und Contractingsegment konkurriert Vinci mit großen europäischen und globalen Generalunternehmern und Spezialisten im Ingenieurbau, Verkehrswegebau und Energietechnik. Im Konzessionsgeschäft, insbesondere bei Autobahnen und Flughäfen, steht Vinci im Wettbewerb mit Betreibern, Infrastrukturinvestoren und Konsortien, die in Ausschreibungsverfahren um Konzessionsrechte konkurrieren. Der Trend zu Public-Private-Partnerships, wachsender Investitionsbedarf in Dekarbonisierung, Netzausbau und Verkehrsinfrastruktur sowie staatliche Haushaltsrestriktionen begünstigen Anbieter, die Finanzierungskompetenz, Engineering und langfristigen Betrieb aus einer Hand anbieten können. Vinci positioniert sich in diesem Umfeld als großskaliger, integrierter Infrastrukturpartner mit Fokus auf Europa und selektiver globaler Präsenz.

Management und Strategieumsetzung

Das Management von Vinci verfolgt eine auf Kontinuität und disziplinierte Kapitalallokation ausgerichtete Strategie. Priorität haben die Werterhaltung und der Ausbau des bestehenden Konzessionsportfolios, der selektive Erwerb zusätzlicher Konzessionen in rechtlich stabilen Jurisdiktionen sowie der Ausbau von Dienstleistungen mit hoher technischer Tiefe im Energie- und Infrastrukturbereich. Akquisitionen dienen vorrangig der geografischen Diversifikation und der Stärkung von Technologiekompetenzen, insbesondere im Bereich Energieinfrastruktur und erneuerbare Energien. Das Management betont Governance-Strukturen, Risikomanagement, Sicherheitskultur auf Baustellen und im Betrieb sowie Nachhaltigkeitsziele, unter anderem Reduktion von CO2-Intensität und Ressourceneinsatz. Für Anleger ist relevant, dass das Führungsteam stark auf Cashflow-Generierung und Investitionsdisziplin abzielt, um finanzielle Flexibilität für Dividendenpolitik, Reinvestitionen in Konzessionen und selektive Zukäufe zu sichern, ohne eine übermäßige Verschuldung einzugehen.

Branchen- und Regionalanalyse

Vinci ist in den Branchen Bauwirtschaft, Verkehrsinfrastruktur, Energiedienstleistungen und Infrastrukturmanagement tätig. Diese Sektoren sind kapitalintensiv, reguliert und stark mit öffentlichen Investitionszyklen verknüpft. In Europa, insbesondere in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Südeuropa, bestimmen staatliche Infrastrukturprogramme, EU-Fördermittel und Dekarbonisierungsvorgaben die Projektpipeline. Der Bedarf an Modernisierung von Straßen, Brücken, Flughäfen, Schienenknoten sowie Strom- und Datennetzen bleibt strukturell hoch. Gleichzeitig führen Haushaltsdruck, Genehmigungsverfahren und politische Prioritäten zu Projektverschiebungen und Volatilität. International engagiert sich Vinci in Nordamerika und ausgewählten Schwellenländern, in denen Urbanisierung, wachsende Mittelschichten und Verkehrswachstum den Bedarf an Flughäfen, Straßen und Energieinfrastruktur antreiben. Regulierung, Konzessionsrecht, Umweltauflagen und soziale Akzeptanz von Großprojekten sind in allen Regionen zentrale Einflussfaktoren und wirken sowohl als Risiko- als auch als Schutzmechanismus gegenüber aggressiven Wettbewerbern ohne langjährige Compliance- und Projekterfahrung.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Vinci entstand aus einem traditionsreichen französischen Bau- und Ingenieurunternehmen, das seine Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert hat. Im Zuge der europäischen Infrastruktur- und Industrialisierungswellen entwickelte sich aus einem nationalen Bauunternehmen ein breit diversifizierter Konzern. Im weiteren Verlauf wurden durch Fusionen, Umstrukturierungen und strategische Umbenennungen die heutigen Konzernstrukturen geschaffen. Zentrale Meilensteine der Unternehmensgeschichte sind der Einstieg in das Mautautobahngeschäft in Frankreich, der Aufbau von Flughafenkonzessionen im In- und Ausland sowie die Ausweitung der Energie- und Technikdienstleistungen zu einer eigenständigen tragenden Säule. Über zahlreiche Akquisitionen verschaffte sich Vinci Zugang zu neuen Märkten und Technologien und wandelte sich vom reinen Baukonzern zum integrierten Infrastruktur- und Serviceanbieter. Die Börsennotierung in Paris und die Entwicklung zu einem bedeutenden Wert im europäischen Leitindex unterstreichen die Bedeutung für den Kapitalmarkt.

Sonstige Besonderheiten und Nachhaltigkeitsaspekte

Vinci adressiert als Betreiber von Verkehrsinfrastruktur und als Baukonzern direkt die Themen Klimawandel, Emissionen, Ressourceneffizienz und Arbeitssicherheit. Der Konzern hat Nachhaltigkeitsstrategien formuliert, die auf Emissionsreduktion, zirkuläres Bauen, Energieeffizienz und verbesserte Umweltperformance von Infrastruktur abzielen. Im Airport- und Autobahnbetrieb stehen unter anderem Lärmreduktion, Flächenmanagement, alternative Antriebe, Ladinfrastruktur und optimierte Verkehrsflüsse im Fokus. Auf der Baustelle sind Arbeitssicherheit, Schulung, Digitalisierung von Bauprozessen und der Einsatz moderner Baumaterialien zentrale Handlungsfelder. Vinci berichtet über ESG-Kennziffern und unterliegt als französischer Blue-Chip strengen Transparenzanforderungen. Als Besonderheit gilt die enge Verflechtung mit der öffentlichen Hand und der hohe Anteil regulierter oder langfristig vertraglich abgesicherter Umsätze, die jedoch gleichzeitig eine starke Abhängigkeit von politischen Entscheidungen und regulatorischen Rahmenbedingungen mit sich bringen.

Chancen aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich bei Vinci mehrere potenzielle Chancen. Erstens bietet das Konzessionsgeschäft mit Autobahnen und Flughäfen planbare, über lange Laufzeiten gestreckte Zahlungsströme, die tendenziell weniger stark mit kurzfristigen Konjunkturschwankungen korrelieren. Zweitens profitiert Vinci strukturell von globalem Infrastrukturbedarf, Urbanisierung und der Notwendigkeit, Verkehrswege, Energie- und Datennetze zu modernisieren und zu dekarbonisieren. Drittens kann die Größe und Diversifikation des Konzerns regionale und projektspezifische Risiken abfedern. Viertens eröffnet der Ausbau von Dienstleistungen in den Bereichen Energieinfrastruktur, Elektromobilität, erneuerbare Energien und intelligente Gebäudetechnik zusätzliche Wachstumspfade, die langfristige Nachfrage erwarten lassen. Fünftens kann ein fokussiertes Kosten- und Risikomanagement in Verbindung mit einer konservativen Bilanzpolitik aus Anlegersicht zur Stabilität des Geschäftsmodells beitragen.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen für vorsichtige Anleger relevante Risiken gegenüber. Der Konzern ist in hohem Maße von politischen und regulatorischen Entscheidungen abhängig, etwa bei Mautsystemen, Flughafengebühren, Umweltauflagen oder Konzessionsverlängerungen. Eingriffe des Staates, geänderte regulatorische Rahmenbedingungen oder stärkere Preiskontrollen können die Profitabilität bestehender Konzessionen belasten. Im Bau- und Contractinggeschäft bestehen zyklische Risiken: Konjunkturabschwünge, steigende Zinsen, Haushaltskürzungen oder Projektverschiebungen können die Auslastung und Marge beeinträchtigen. Projektrisiken wie Bauverzögerungen, Kostenüberschreitungen, technische Probleme und Rechtsstreitigkeiten bleiben integraler Bestandteil des Geschäfts. Zudem können steigende Kosten für Material, Energie und Personal die Profitabilität drücken, wenn sie nicht an Auftraggeber weitergegeben werden können. ESG-bezogene Risiken wie strengere Klimavorgaben, Akzeptanzprobleme großer Infrastrukturprojekte sowie Reputationsrisiken bei Unfällen oder Umweltvorfällen können sich ebenfalls finanziell auswirken. Anleger müssen außerdem berücksichtigen, dass ein beträchtlicher Teil des Unternehmenswerts in langfristigen Infrastrukturkonzessionen gebunden ist, deren Bewertung stark von Zinsniveau, Verkehrsprognosen und politischen Rahmenbedingungen abhängt.
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Ausgewählte Faktor-Zertifikate

Kurs
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
Typ
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Geld/Brief
WKN
115,00 €
Call
3,0 12,89/12,90 €
PD3VNC
Put
3,0 1,07/1,08 €
PD3PV1
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2,0 72,83/72,90 €
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Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 115,15 € / 115,20 €
Spread +0,04%
Schluss Vortag 115,90 €
Gehandelte Stücke 4.714
Tagesvolumen Vortag 1.215.653 €
Tagestief 114,80 €
Tageshoch 116,00 €
52W-Tief 101,00 €
52W-Hoch 131,50 €
Jahrestief 114,75 €
Jahreshoch 125,55 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Vinci SA hat in den letzten Tagen wichtige Aufträge im Bereich Infrastruktur gewonnen, was das Wachstum des Unternehmens unterstützt.
  • Das Unternehmen plant, seine Investitionen in umweltfreundliche Bauprojekte zu steigern, um den Anforderungen an nachhaltige Entwicklung gerecht zu werden.
  • Analysten heben die solidem Ergebnisse von Vinci hervor, die durch eine starke Leistung in der Bau- und Konzessionssparte geprägt sind.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 72.768 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 8.783 €
Jahresüberschuss in Mio. 5.274 €
Umsatz je Aktie 126,35 €
Gewinn je Aktie 8,44 €
Gewinnrendite +17,61%
Umsatzrendite +6,68%
Return on Investment +4,07%
Marktkapitalisierung in Mio. 57.131 €
KGV (Kurs/Gewinn) 11,75
KBV (Kurs/Buchwert) 1,91
KUV (Kurs/Umsatz) 0,79
Eigenkapitalrendite +16,24%
Eigenkapitalquote +23,13%

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Typ Put
Hebel 4,82
Geld/Brief 2,38 / 2,39 €
Knock-Out 138,35 €
Laufzeitende open end
WKN UP7HF4

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Derivate

Anlageprodukte (59)
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Bonus-Zertifikate 22
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Express-Zertifikate 1
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Optionsscheine 80
Knock-Outs 25
Faktor-Zertifikate 17
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Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 4 Jahre
Keine Senkung seit 4 Jahre
Stabilität der Dividende 0,92 (max 1,00)
Jährlicher 15,26% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 10,71% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 56,7% (auf den Gewinn/FFO)
quote 36% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 11,16%

Dividenden Historie

Datum Dividende
14.10.2025 1,05 €
22.04.2025 3,70 €
15.10.2024 1,05 €
23.04.2024 3,45 €
14.11.2023 1,05 €
25.04.2023 3,00 €
15.11.2022 1,00 €
26.04.2022 2,25 €
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Prognose & Kursziel

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Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
138,57 € 115,90 € +19,56%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 115,35 € 0 %
115,35 € 09:30
Frankfurt 115,00 € -0,95%
116,10 € 11:06
Hamburg 115,70 € -0,26%
116,00 € 08:01
Hannover 115,70 € -0,77%
116,60 € 08:01
München 116,15 € -0,64%
116,90 € 08:06
Stuttgart 114,90 € -0,82%
115,85 € 10:47
Xetra 114,80 € -1,08%
116,05 € 10:14
L&S RT 115,175 € -0,65%
115,925 € 11:21
Wien 115,05 € -0,82%
116,00 € 11:00
Nasdaq OTC Other 138,02 $ -3,48%
143,00 $ 13.01.26
Tradegate 115,00 € -0,78%
115,90 € 11:03
Quotrix 115,00 € -1,03%
116,20 € 10:44
Gettex 115,15 € -0,56%
115,80 € 11:13
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
19.01.26 116,50 0,59 M
16.01.26 117,85 0,89 M
15.01.26 116,55 1,27 M
14.01.26 117,80 4,07 M
13.01.26 117,35 1,91 M
12.01.26 122,80 0,89 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 122,80 € -5,13%
1 Monat 119,80 € -2,75%
6 Monate 124,80 € -6,65%
1 Jahr 102,80 € +13,33%
5 Jahre 84,98 € +37,09%

Unternehmensprofil Vinci SA

Vinci SA ist ein weltweit agierender französischer Bau- und Infrastrukturkonzern mit Schwerpunkt auf Konzessionen und Contracting. Der Konzern betreibt und entwickelt Verkehrsinfrastruktur wie Autobahnen und Flughäfen und realisiert komplexe Bau-, Energie- und Technikprojekte. Vinci kombiniert langfristige, meist regulierte Konzessionsverträge mit zyklischen Bau- und Infrastrukturdienstleistungen und positioniert sich damit als integrierter Infrastrukturentwickler. Für institutionelle und konservative Privatanleger ist das Unternehmen vor allem als diversifizierter Infrastrukturtitel im westeuropäischen Schwerpunktmarkt Frankreich und mit signifikanter Präsenz in Europa, Nordamerika und ausgewählten Wachstumsmärkten relevant.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Vinci basiert auf zwei komplementären Säulen: langfristige Konzessionen mit wiederkehrenden Cashflows und projektbasierte Contracting-Aktivitäten mit hoher technischer Tiefe. In der Sparte Konzessionen entwickelt, finanziert und betreibt Vinci Autobahnen, Flughäfen und sonstige Verkehrsinfrastruktur auf Basis langfristiger Verträge mit öffentlichen Auftraggebern. In der Sparte Contracting bündelt der Konzern Bauleistungen im Hoch- und Tiefbau, Energie- und Gebäudetechnik sowie industrielle Dienstleistungen. Durch den kombinierten Ansatz entstehen integrierte Wertschöpfungsketten von der Planung über die Bauausführung bis zum Betrieb der Infrastruktur. Vinci nutzt öffentliche Ausschreibungen, Public-Private-Partnership-Modelle und langfristige Betreiberverträge und fokussiert sich auf Projekte mit stabilen regulatorischen Rahmenbedingungen. Das Risikoprofil wird über geografische Diversifikation, unterschiedliche Projektlaufzeiten und einen Mix aus konjunktursensitiven und weitgehend nichtzyklischen Aktivitäten gesteuert.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Vinci besteht darin, kritische Infrastruktur zu entwerfen, zu bauen, zu finanzieren und zu betreiben, die Mobilität, Energieversorgung und Lebensqualität nachhaltig absichert. Der Konzern versteht sich als langfristiger Partner von Staaten, Kommunen und Unternehmen bei der Modernisierung von Verkehrskorridoren, urbanen Räumen und Energienetzen. Strategisch verfolgt Vinci mehrere Stoßrichtungen: Erstens die Stärkung der Konzessionsbasis in reifen Rechtsräumen mit berechenbarer Regulierung. Zweitens die Ausweitung von Dienstleistungen rund um Energieeffizienz, Elektromobilität, erneuerbare Energien und intelligente Infrastruktursysteme. Drittens die Disziplin bei Akquisitionen, insbesondere im Bereich Energie- und Verkehrsinfrastruktur, um Technologiekompetenz und regionale Abdeckung zu verbreitern. Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung und Sicherheitsstandards im Bau- und Infrastrukturbetrieb sind explizite Pfeiler der Unternehmensstrategie.

Produkte und Dienstleistungen

Vinci bietet ein breites Spektrum an Infrastruktur- und Baudienstleistungen sowie Betreiberleistungen an. Im Bereich Konzessionen umfasst das Angebot im Wesentlichen: den Betrieb und die Weiterentwicklung von Autobahnen, inklusive Mautsystemen, Instandhaltung und Kapazitätserweiterung, den Betrieb von Flughäfen mit Services für Airlines, Passagiere und Retailpartner sowie ergänzende Verkehrsknoten und Parkinfrastruktur. Im Bereich Contracting erbringt Vinci Leistungen in den Segmenten: komplexer Hoch- und Tiefbau, Ingenieurbau, Verkehrswegebau, Tunnel- und Spezialtiefbau, Energieinfrastruktur wie Hoch- und Mittelspannungsnetze, Umspannwerke und Leitungsbau, technische Gebäudeausrüstung, Facility Services, industrielle Wartung sowie Informations- und Kommunikationstechnik für Infrastruktur und Gebäude. Ergänzt wird dies durch Planungsleistungen, Projektmanagement, digitale Bau- und Betriebsmodelle sowie Lösungen für Smart-City- und Smart-Infrastructure-Konzepte.

Business Units und Konzernstruktur

Vinci gliedert seine Aktivitäten im Kern in zwei Hauptbereiche: Konzessionen und Contracting. Im Segment Konzessionen sind insbesondere die Autobahnbeteiligungen und die Flughafensparte gebündelt. Diese Einheit konzentriert sich auf Akquisition, Finanzierung, Bau, Modernisierung und langfristigen Betrieb von Verkehrsinfrastruktur. Im Segment Contracting fasst Vinci drei große operative Bereiche zusammen: Bauaktivitäten im Hoch- und Tiefbau, Energie- und Elektrotechnikdienstleistungen sowie Verkehrs- und Infrastruktursysteme. Diese Einheiten arbeiten häufig projektübergreifend zusammen, um integrierte Lösungen von der Planung bis zur Betriebsphase zu realisieren. Ergänzende Aktivitäten in Immobilienentwicklung und projektbezogenem Asset-Management dienen dazu, komplexe Infrastrukturvorhaben vollständig abzudecken und finanzierungsseitig zu strukturieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Der zentrale Wettbewerbsvorteil von Vinci liegt in der Kombination aus Konzessionsgeschäft und breit aufgestelltem Contracting-Portfolio. Langfristige Konzessionen für Autobahnen und Flughäfen schaffen wiederkehrende Erträge und erhöhen die Visibilität der Cashflows. Gleichzeitig ermöglicht die Contracting-Sparte die technische Umsetzung großer Infrastrukturprogramme und den Zugriff auf ein breites Spektrum öffentlicher und privater Bauinvestitionen. Bedeutende Burggräben entstehen durch: langfristige, oft über Jahrzehnte laufende Konzessionsverträge mit hohem Kapitaleinsatz und regulatorischen Markteintrittsbarrieren, Skalenvorteile in Beschaffung, Projektmanagement und Betrieb durch die Größe des Konzerns, hohe Referenzdichte bei Großprojekten im Infrastrukturbau, die den Zugang zu neuen Ausschreibungen erleichtert, sowie technische und regulatorische Expertise in sicherheitskritischen Bereichen wie Verkehrsinfrastruktur, Luftfahrtumfeld und Energienetzen. Die enge Verzahnung mit staatlichen Auftraggebern, komplexe Ausschreibungsprozesse und hohe Investitionshürden erschweren neuen Marktteilnehmern den Eintritt in zentrale Kernsegmente von Vinci.

Wettbewerbsumfeld

Vinci agiert in stark kompetitiven, zugleich aber konsolidierenden Märkten für Bauleistungen und Infrastrukturbetrieb. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen international tätige Bau- und Infrastrukturkonzerne mit vergleichbarer Ausrichtung auf Konzessionen, PPP-Projekte und technische Dienstleistungen. Im Bau- und Contractingsegment konkurriert Vinci mit großen europäischen und globalen Generalunternehmern und Spezialisten im Ingenieurbau, Verkehrswegebau und Energietechnik. Im Konzessionsgeschäft, insbesondere bei Autobahnen und Flughäfen, steht Vinci im Wettbewerb mit Betreibern, Infrastrukturinvestoren und Konsortien, die in Ausschreibungsverfahren um Konzessionsrechte konkurrieren. Der Trend zu Public-Private-Partnerships, wachsender Investitionsbedarf in Dekarbonisierung, Netzausbau und Verkehrsinfrastruktur sowie staatliche Haushaltsrestriktionen begünstigen Anbieter, die Finanzierungskompetenz, Engineering und langfristigen Betrieb aus einer Hand anbieten können. Vinci positioniert sich in diesem Umfeld als großskaliger, integrierter Infrastrukturpartner mit Fokus auf Europa und selektiver globaler Präsenz.

Management und Strategieumsetzung

Das Management von Vinci verfolgt eine auf Kontinuität und disziplinierte Kapitalallokation ausgerichtete Strategie. Priorität haben die Werterhaltung und der Ausbau des bestehenden Konzessionsportfolios, der selektive Erwerb zusätzlicher Konzessionen in rechtlich stabilen Jurisdiktionen sowie der Ausbau von Dienstleistungen mit hoher technischer Tiefe im Energie- und Infrastrukturbereich. Akquisitionen dienen vorrangig der geografischen Diversifikation und der Stärkung von Technologiekompetenzen, insbesondere im Bereich Energieinfrastruktur und erneuerbare Energien. Das Management betont Governance-Strukturen, Risikomanagement, Sicherheitskultur auf Baustellen und im Betrieb sowie Nachhaltigkeitsziele, unter anderem Reduktion von CO2-Intensität und Ressourceneinsatz. Für Anleger ist relevant, dass das Führungsteam stark auf Cashflow-Generierung und Investitionsdisziplin abzielt, um finanzielle Flexibilität für Dividendenpolitik, Reinvestitionen in Konzessionen und selektive Zukäufe zu sichern, ohne eine übermäßige Verschuldung einzugehen.

Branchen- und Regionalanalyse

Vinci ist in den Branchen Bauwirtschaft, Verkehrsinfrastruktur, Energiedienstleistungen und Infrastrukturmanagement tätig. Diese Sektoren sind kapitalintensiv, reguliert und stark mit öffentlichen Investitionszyklen verknüpft. In Europa, insbesondere in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Südeuropa, bestimmen staatliche Infrastrukturprogramme, EU-Fördermittel und Dekarbonisierungsvorgaben die Projektpipeline. Der Bedarf an Modernisierung von Straßen, Brücken, Flughäfen, Schienenknoten sowie Strom- und Datennetzen bleibt strukturell hoch. Gleichzeitig führen Haushaltsdruck, Genehmigungsverfahren und politische Prioritäten zu Projektverschiebungen und Volatilität. International engagiert sich Vinci in Nordamerika und ausgewählten Schwellenländern, in denen Urbanisierung, wachsende Mittelschichten und Verkehrswachstum den Bedarf an Flughäfen, Straßen und Energieinfrastruktur antreiben. Regulierung, Konzessionsrecht, Umweltauflagen und soziale Akzeptanz von Großprojekten sind in allen Regionen zentrale Einflussfaktoren und wirken sowohl als Risiko- als auch als Schutzmechanismus gegenüber aggressiven Wettbewerbern ohne langjährige Compliance- und Projekterfahrung.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Vinci entstand aus einem traditionsreichen französischen Bau- und Ingenieurunternehmen, das seine Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert hat. Im Zuge der europäischen Infrastruktur- und Industrialisierungswellen entwickelte sich aus einem nationalen Bauunternehmen ein breit diversifizierter Konzern. Im weiteren Verlauf wurden durch Fusionen, Umstrukturierungen und strategische Umbenennungen die heutigen Konzernstrukturen geschaffen. Zentrale Meilensteine der Unternehmensgeschichte sind der Einstieg in das Mautautobahngeschäft in Frankreich, der Aufbau von Flughafenkonzessionen im In- und Ausland sowie die Ausweitung der Energie- und Technikdienstleistungen zu einer eigenständigen tragenden Säule. Über zahlreiche Akquisitionen verschaffte sich Vinci Zugang zu neuen Märkten und Technologien und wandelte sich vom reinen Baukonzern zum integrierten Infrastruktur- und Serviceanbieter. Die Börsennotierung in Paris und die Entwicklung zu einem bedeutenden Wert im europäischen Leitindex unterstreichen die Bedeutung für den Kapitalmarkt.

Sonstige Besonderheiten und Nachhaltigkeitsaspekte

Vinci adressiert als Betreiber von Verkehrsinfrastruktur und als Baukonzern direkt die Themen Klimawandel, Emissionen, Ressourceneffizienz und Arbeitssicherheit. Der Konzern hat Nachhaltigkeitsstrategien formuliert, die auf Emissionsreduktion, zirkuläres Bauen, Energieeffizienz und verbesserte Umweltperformance von Infrastruktur abzielen. Im Airport- und Autobahnbetrieb stehen unter anderem Lärmreduktion, Flächenmanagement, alternative Antriebe, Ladinfrastruktur und optimierte Verkehrsflüsse im Fokus. Auf der Baustelle sind Arbeitssicherheit, Schulung, Digitalisierung von Bauprozessen und der Einsatz moderner Baumaterialien zentrale Handlungsfelder. Vinci berichtet über ESG-Kennziffern und unterliegt als französischer Blue-Chip strengen Transparenzanforderungen. Als Besonderheit gilt die enge Verflechtung mit der öffentlichen Hand und der hohe Anteil regulierter oder langfristig vertraglich abgesicherter Umsätze, die jedoch gleichzeitig eine starke Abhängigkeit von politischen Entscheidungen und regulatorischen Rahmenbedingungen mit sich bringen.

Chancen aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich bei Vinci mehrere potenzielle Chancen. Erstens bietet das Konzessionsgeschäft mit Autobahnen und Flughäfen planbare, über lange Laufzeiten gestreckte Zahlungsströme, die tendenziell weniger stark mit kurzfristigen Konjunkturschwankungen korrelieren. Zweitens profitiert Vinci strukturell von globalem Infrastrukturbedarf, Urbanisierung und der Notwendigkeit, Verkehrswege, Energie- und Datennetze zu modernisieren und zu dekarbonisieren. Drittens kann die Größe und Diversifikation des Konzerns regionale und projektspezifische Risiken abfedern. Viertens eröffnet der Ausbau von Dienstleistungen in den Bereichen Energieinfrastruktur, Elektromobilität, erneuerbare Energien und intelligente Gebäudetechnik zusätzliche Wachstumspfade, die langfristige Nachfrage erwarten lassen. Fünftens kann ein fokussiertes Kosten- und Risikomanagement in Verbindung mit einer konservativen Bilanzpolitik aus Anlegersicht zur Stabilität des Geschäftsmodells beitragen.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen für vorsichtige Anleger relevante Risiken gegenüber. Der Konzern ist in hohem Maße von politischen und regulatorischen Entscheidungen abhängig, etwa bei Mautsystemen, Flughafengebühren, Umweltauflagen oder Konzessionsverlängerungen. Eingriffe des Staates, geänderte regulatorische Rahmenbedingungen oder stärkere Preiskontrollen können die Profitabilität bestehender Konzessionen belasten. Im Bau- und Contractinggeschäft bestehen zyklische Risiken: Konjunkturabschwünge, steigende Zinsen, Haushaltskürzungen oder Projektverschiebungen können die Auslastung und Marge beeinträchtigen. Projektrisiken wie Bauverzögerungen, Kostenüberschreitungen, technische Probleme und Rechtsstreitigkeiten bleiben integraler Bestandteil des Geschäfts. Zudem können steigende Kosten für Material, Energie und Personal die Profitabilität drücken, wenn sie nicht an Auftraggeber weitergegeben werden können. ESG-bezogene Risiken wie strengere Klimavorgaben, Akzeptanzprobleme großer Infrastrukturprojekte sowie Reputationsrisiken bei Unfällen oder Umweltvorfällen können sich ebenfalls finanziell auswirken. Anleger müssen außerdem berücksichtigen, dass ein beträchtlicher Teil des Unternehmenswerts in langfristigen Infrastrukturkonzessionen gebunden ist, deren Bewertung stark von Zinsniveau, Verkehrsprognosen und politischen Rahmenbedingungen abhängt.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 68,22 Mrd. €
Aktienanzahl 565,21 Mio.
Streubesitz 57,87%
Währung EUR
Land Frankreich
Sektor Industrie
Branche Bau- u. Ingenieurswesen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+42,13% Weitere
+57,87% Streubesitz

Community-Beiträge zu Vinci SA

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Stock29754
Keine Energiewerte in D für VINCI
Onetz.de vom 03.12.2025: „Pannen und Verzögerungen am Süd-Ost-Link: Tennet droht Baufirma mit Rauswurf“ VINCI bekommt 244 Mio. € Vertrag gekündigt und fliegt bei allen Netzbetreibern in D aus den Vergabeverfahren.
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ARIVA.DE
UBS sieht Europas "GOTCHA"-Aktien als ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Vinci SA" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Die UBS sieht Europa vor einer neuen Börsenära – und setzt auf exklusive "GOTCHA"-Aktien ("Global Opportunities for Thematic Champions"), die dank KI, Energiewende und Bankboom global durchstarten könnten. Welche Titel jetzt als heimliche Champions gelten und 2026 für Überraschungen sorgen könnten.

Lesen Sie den ganzen Artikel: UBS sieht Europas "GOTCHA"-Aktien als Rendite-Turbo für 2026 – diese Titel könnten durchstarten!
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hollbro
Danke
für die divantis-Lektüre, s.o. - interessant!
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MrTrillion3
FR0000125486 - Vinci
Und täglich grüßt die Regierungskrise - Divantis
Frankreichs Regierungswechsel und steigende Staatsverschuldung verunsichern Märkte, doch VINCI erholt sich überraschend schnell; der Beitrag erklärt, warum der Infrastrukturkonzern trotz politischer Turbulenzen und Sondersteuern solide bleibt, welche Wachstumstreiber (Flughäfen, Energie, Konzessionen ...
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Häufig gestellte Fragen zur Vinci Aktie und zum Vinci Kurs

Der aktuelle Kurs der Vinci Aktie liegt bei 115,00 €.

Für 1.000€ kann man sich 8,70 Vinci Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Vinci Aktie lautet VCISF.

Die 1 Monats-Performance der Vinci Aktie beträgt aktuell -2,75%.

Die 1 Jahres-Performance der Vinci Aktie beträgt aktuell 13,33%.

Der Aktienkurs der Vinci Aktie liegt aktuell bei 115,00 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,75% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Vinci eine Wertentwicklung von -4,78% aus und über 6 Monate sind es -6,65%.

Das 52-Wochen-Hoch der Vinci Aktie liegt bei 131,50 €.

Das 52-Wochen-Tief der Vinci Aktie liegt bei 101,00 €.

Das Allzeithoch von Vinci liegt bei 131,50 €.

Das Allzeittief von Vinci liegt bei 28,55 €.

Die Volatilität der Vinci Aktie liegt derzeit bei 26,39%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Vinci in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 138,57 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +19,56%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 138,57 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +19,56%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Vinci Kursziel beträgt 138,57 €. Das ist +19,56% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Vinci 6 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Vinci Kursziel beträgt 138,57 €. Das ist +19,56% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Vinci 6 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 138,57 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +19,56%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Vinci Aktie bei 138,57 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Vinci Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 68,22 Mrd. €

Insgesamt sind 575,9 Mio Vinci Aktien im Umlauf.

Am 17.05.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 17.05.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Vinci bei 47%. Erfahre hier mehr

Vinci hat seinen Hauptsitz in Frankreich.

Vinci gehört zum Sektor Bau- u. Ingenieurswesen.

Das KGV der Vinci Aktie beträgt 11,75.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Vinci betrug 72,77 Mrd €.

Ja, Vinci zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 14.10.2025 eine Dividende in Höhe von 1,05 € gezahlt.

Zuletzt hat Vinci am 14.10.2025 eine Dividende in Höhe von 1,05 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,91%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Vinci wurde am 14.10.2025 in Höhe von 1,05 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,91%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 14.10.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,05 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.