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Kontron Aktie

Aktie
WKN:  A0X9EJ ISIN:  AT0000A0E9W5 Branche:  IT-Dienste Land:  Österreich
25,06 €
+0,42 €
+1,70%
22:45:03 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,49 Mrd. €
Streubesitz
25,27%
KGV
-
Dividende
0,60 €
Dividendenrendite
2,40%
neu: Nachhaltigkeits-Score
52 %
Index-Zuordnung
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Kontron Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Kontron AG ist ein europäischer Anbieter von Embedded-Computing-Lösungen, industrieller IoT-Plattformen und spezialisierten IT-Systemen mit Fokus auf B2B-Kunden aus Industrie, Verkehr, Telekommunikation, Energie, Medizintechnik und öffentlichem Sektor. Das Unternehmen entwickelt und integriert hardware- und softwarebasierte Komplettlösungen, die langfristige Verfügbarkeit, hohe Zuverlässigkeit und branchenspezifische Zertifizierungen kombinieren. Für institutionelle und private Anleger steht Kontron damit im Zentrum der strukturellen Trends Industrie-4.0, Edge-Computing und Digitalisierung kritischer Infrastrukturen. Die Gesellschaft ist im regulierten Markt notiert und betreibt ein internationales Netzwerk von Entwicklungs- und Fertigungsstandorten mit Schwerpunkt Europa.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell der Kontron AG basiert auf der Entwicklung, Integration und langfristigen Betreuung von hochspezialisierten Embedded- und IoT-Systemen. Die Wertschöpfungskette umfasst: Forschung und Entwicklung von Single-Board-Computern, Modulen, Systemplattformen und Rugged-Systemen; Design-in beim Kunden inklusive Anpassung an branchenspezifische Normen; Serienfertigung mit Langfristverfügbarkeit von Komponenten; Integration in Kundenapplikationen über Middleware, Firmware und Management-Software; Lifecycle-Management, Wartung und Obsoleszenz-Management über mehrjährige Produktzyklen. Kontron verbindet damit klassisches Hardwaregeschäft mit margenstärkeren Dienstleistungen und Softwarekomponenten. Das Unternehmen verfolgt eine Plattformstrategie, bei der standardisierte Grundkomponenten mit kundenspezifischen Anpassungen kombiniert werden, um Skaleneffekte in Entwicklung und Einkauf zu realisieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Kontron positioniert sich als Technologiepartner für die sichere, zuverlässige und energieeffiziente Digitalisierung von industriellen und öffentlichen Infrastrukturen. Die Unternehmensmission zielt auf: Beschleunigung der Automatisierung in Fertigung, Transport und Energieversorgung; Bereitstellung robuster Edge-Computing-Lösungen für Echtzeitanwendungen; Unterstützung von Telekommunikations- und Netzbetreibern beim Ausbau moderner Kommunikationsinfrastrukturen; Ermöglichung langfristig verfügbarer und stabiler Embedded-Plattformen für sicherheitskritische Anwendungen. Strategisch setzt das Management auf organisches Wachstum in Kernsegmenten, selektive Akquisitionen zur Portfolioerweiterung und eine Fokussierung auf margenstärkere, softwareunterstützte Lösungen. Die Unternehmensphilosophie betont Langfristbeziehungen zu Industriekunden, technologische Kontinuität und hohe Servicequalität.

Produkte, Lösungen und Dienstleistungen

Die Produktpalette der Kontron AG deckt weite Teile des Marktes für Embedded- und IoT-Systeme ab. Wichtige Kategorien sind: Industrielle Computerplattformen, etwa Single-Board-Computer, COM-Module, Box-PCs, Panel-PCs und Rack-Systeme für Steuerungs- und Visualisierungsaufgaben; Edge-Computing- und IoT-Gateways zur Anbindung von Maschinen, Sensoren und Anlagen an Cloud- und Rechenzentrumsumgebungen; Spezialsysteme für Bahn, Luftfahrt, Medizintechnik, Energie und Verteidigung mit gehärteten Gehäusen, erweitertem Temperaturbereich und branchenspezifischen Zertifizierungen; Telekommunikations- und Netzwerkkomponenten, zum Beispiel Carrier-Grade-Plattformen, White-Label-Systeme für Netzbetreiber und Lösungen für kritische Kommunikationsnetze. Ergänzend bietet Kontron Software-Stacks für Gerätemanagement, Security, Fernwartung und Datenaggregation sowie Dienstleistungen wie Systemintegration, Projektengineering, Zertifizierungsunterstützung, Lifecycle-Management und technischen Support über lange Produktlaufzeiten.

Business Units und Segmentstruktur

Die interne Struktur der Kontron AG orientiert sich an Endmärkten und Anwendungsfeldern. Im Zentrum steht der Bereich IoT/Embedded mit industriellen Plattformen und Edge-Lösungen. Darüber hinaus adressiert das Unternehmen Segmente wie Transport und Smart Mobility, Telekommunikation und Kommunikationsinfrastruktur, Energie- und Versorgungsnetze, Medizintechnik und öffentliche Sicherheit. Die Business Units arbeiten typischerweise mit eigenen Entwicklungsteams, die spezifische Normen und Zertifizierungen der jeweiligen Branche bedienen, während Einkauf, Basistechnologien und Teile der Fertigung übergreifend gebündelt werden. Diese Matrixstruktur soll Skaleneffekte mit hoher Kundennähe in vertikalen Märkten verbinden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Positionierung

Kontron verfügt über mehrere Alleinstellungsmerkmale im Markt für industrielle und eingebettete Computertechnik. Dazu zählen eine breite vertikale Integration von Hardware bis Software, kombiniert mit tiefem Know-how in sicherheitskritischen und regulierten Branchen; langjährige Erfahrung mit Zertifizierungen für Bahn, Medizintechnik und Verteidigung, die hohe Markteintrittsbarrieren schafft; ein Portfolio langzeitverfügbarer Plattformen, das Investitionssicherheit für OEM- und Systemkunden erhöht; die Kombination aus europäischer Entwicklungsbasis und globaler Lieferkette, die regionale Nähe mit Kosteneffizienz verbindet. Technologisch konzentriert sich Kontron auf x86- und ARM-basierte Embedded-Plattformen, industrielle IoT-Standards, Echtzeitkommunikation und Security-by-Design. Die Fähigkeit, komplexe, kundenspezifische Systemlösungen auf Basis standardisierter Baugruppen zu realisieren, steigert die Differenzierung gegenüber reinen Komponentenlieferanten.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von Kontron ergeben sich weniger aus kurzfristigen Produktinnovationen als aus langfristig aufgebauten Marktpositionen. Wichtige Moats sind: hohe Wechselkosten auf Kundenseite, da Embedded-Plattformen tief in Maschinen, Fahrzeuge und Infrastrukturen integriert werden; regulatorische und technische Eintrittsbarrieren in sicherheitskritischen Branchen, die umfangreiche Zertifizierungsprozesse und Referenzen erfordern; langjährige Kundenbeziehungen und Design-in-Zyklen, die über viele Jahre stabile Umsätze mit Folgeaufträgen ermöglichen; spezialisierte Engineering-Kompetenz, die nur begrenzt skalierbar und schwer substituierbar ist. Zusätzlich wirkt der Fokus auf Langzeitverfügbarkeit von Komponenten als Schutzmechanismus, da Kunden selten bereit sind, während eines Produktlebenszyklus den Systemlieferanten zu wechseln.

Wettbewerbsumfeld und relevante Konkurrenten

Kontron agiert in einem fragmentierten, aber technologisch anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld. Zu den relevanten internationalen Wettbewerbern im Bereich Embedded-Computing und industrielle IoT-Systeme zählen Unternehmen wie Advantech, Siemens (mit industriellen Steuerungs- und IPC-Lösungen), Beckhoff, Eurotech, ADLINK und weitere spezialisierte Nischenanbieter. Im Telekommunikations- und Netzwerksegment konkurriert Kontron mit Herstellern von Carrier-Grade-Systemen und White-Label-Plattformen. Der Wettbewerb verläuft primär über technologische Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Lieferfähigkeit, Normenkonformität und Langzeitverfügbarkeit, weniger über kurzfristige Preisaktionen. Der Markt zeigt zudem eine Tendenz zu Konsolidierung, da kleinere Anbieter Schwierigkeiten haben, den steigenden Entwicklungsaufwand und Zertifizierungsdruck zu stemmen.

Management, Governance und Unternehmensstrategie

Das Management der Kontron AG verfolgt eine auf Fokussierung und Portfoliooptimierung ausgerichtete Strategie. Nach mehreren strukturellen Anpassungen liegt der Schwerpunkt auf dem Kerngeschäft Embedded- und IoT-Lösungen, während nichtkernnahe Aktivitäten reduziert oder veräußert wurden. Die Unternehmensführung betont Kapitaldisziplin, Profitabilitätssteigerung und eine klare Ausrichtung auf margenstarke vertikale Märkte. Die Governance-Struktur entspricht den Anforderungen eines börsennotierten Industrieunternehmens mit Aufsichtsorgan, das die strategische Ausrichtung und das Risikomanagement überwacht. Für konservative Anleger sind insbesondere eine nachvollziehbare Fokussierung auf Kernkompetenzen, transparente Kommunikation wesentlicher strategischer Schritte und ein Bewusstsein für zyklische Risiken der Zielbranchen von Bedeutung.

Branchen- und Regionenprofil

Branchenseitig operiert Kontron im Schnittfeld von Industrieautomation, Embedded-Computing, Telekommunikation, Verkehrs- und Energietechnik. Diese Sektoren zeichnen sich durch hohe technologische Eintrittsbarrieren, lange Investitionszyklen und ein zunehmendes Gewicht von Software und Vernetzung aus. Regional liegt der Schwerpunkt des Geschäfts in Europa, ergänzt durch Aktivitäten in Nordamerika und ausgewählten Märkten im asiatisch-pazifischen Raum. Der Fokus auf Europa bedeutet erhöhte Abhängigkeit von der Investitionsbereitschaft des verarbeitenden Gewerbes, der Energie- und Transportinfrastruktur sowie regulatorischen Rahmenbedingungen in der EU. Gleichzeitig profitiert Kontron von der europäischen Industriepolitik, der Förderung von Resilienz in Lieferketten und der Stärkung kritischer Infrastrukturen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die heutige Kontron AG geht auf eine langjährige Entwicklung im Bereich Embedded-Computing und industrielle PCs zurück. Im Verlauf der Unternehmensgeschichte kam es zu mehreren strategischen Neuausrichtungen, Zusammenschlüssen und Rebrandings, die das Profil vom breiter aufgestellten IT- und Technologiedienstleister hin zum fokussierten Anbieter von IoT- und Embedded-Lösungen geschärft haben. Über die Jahre wurden spezialisierte Technologieunternehmen akquiriert, um Kompetenzen in Bahn-, Energie- und Kommunikationsinfrastruktur zu stärken. Gleichzeitig wurden Randaktivitäten abgegeben, um Komplexität und Kapitalbindung zu reduzieren. Die Historie ist geprägt von der Anpassung an technologische Sprünge, etwa dem Übergang von klassischen Industrie-PCs zu vernetzten Edge- und IoT-Plattformen. Diese Transformation zeigt die Fähigkeit des Unternehmens, sein Geschäftsmodell an sich wandelnde Kundenanforderungen anzupassen, birgt aber auch Integrations- und Steuerungsrisiken.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine Besonderheit der Kontron AG ist die Kombination aus mittelständisch geprägter Ingenieurskultur mit der Kapitalmarktorientierung eines börsennotierten Unternehmens. Das Unternehmen agiert in zahlreichen Nischenmärkten, in denen Zertifizierungen, Referenzprojekte und langfristige Partnerschaften entscheidend sind. Diese Struktur führt zu einer gewissen Pfadabhängigkeit: Erfolgreiche Design-ins und Plattformgenerationen können Folgegeschäfte über viele Jahre sichern; Fehleinschätzungen bei Technologien oder Normen entfalten jedoch ebenfalls langfristige Wirkung. Hinzu kommt die spezifische Abhängigkeit von Halbleiter- und Komponentenverfügbarkeit, die in Zeiten angespannten Beschaffungsumfelds ein operatives Kernrisiko darstellt. Gleichzeitig eröffnet der Trend zu Reshoring und zur Stärkung europäischer Technologiekompetenz Chancen, die eigene Fertigungs- und Entwicklungstiefe als Qualitätsmerkmal zu positionieren.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Aus Sicht konservativer Investoren ergeben sich mehrere potenzielle Chancen: strukturelles Wachstum durch Digitalisierung von Industrie, Energie, Verkehr und kritischen Infrastrukturen; stabile, langjährige Kundenbeziehungen mit wiederkehrenden System- und Serviceumsätzen; eine fokussierte strategische Ausrichtung auf Embedded- und IoT-Lösungen mit hohen Eintrittsbarrieren; potenzielle Skalierungseffekte durch Plattformstrategien, Standardisierung und vertikale Integration; mögliche zusätzliche Impulse durch Industriepolitik und Förderprogramme in Europa, die Resilienz, Sicherheit und technologische Souveränität stärken. Für langfristig orientierte Anleger könnte insbesondere die Positionierung in Nischen mit hoher Regulierung und technischer Komplexität interessant sein, da dort erfahrungsgemäß weniger Preisdruck und eine höhere Planungssicherheit bestehen.

Risiken und zentrale Unsicherheitsfaktoren

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Zyklische Investitionsabhängigkeit der Kundenbranchen kann zu spürbaren Schwankungen im Auftragseingang führen, insbesondere bei konjunkturellen Abschwüngen oder Investitionsstopps im Maschinenbau, in der Energie- oder Verkehrsinfrastruktur. Technologischer Wandel und Standardisierung üben Druck auf Margen und Differenzierungsfähigkeit aus, sofern Kontron nicht kontinuierlich in Forschung und Entwicklung investiert und technologische Trends frühzeitig adaptiert. Abhängigkeiten von Halbleiter- und Elektroniklieferketten können zu Lieferengpässen, Kostensteigerungen und Projektverzögerungen führen. Zudem bergen Integrations- und Transformationsprozesse nach Akquisitionen organisatorische und kulturelle Risiken. Schließlich bestehen regulatorische und geopolitische Risiken, etwa durch Exportbeschränkungen, Sicherheitsanforderungen oder veränderte Vergaberegeln im öffentlichen Sektor. Aus Sicht eines konservativen Anlegers sollte ein Engagement in Kontron daher im Kontext der individuellen Risikotragfähigkeit und Diversifikationsstrategie eingeordnet werden, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet wird.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 24,84 € / 25,06 €
Spread +0,89%
Schluss Vortag 24,64 €
Gehandelte Stücke 8.058
Tagesvolumen Vortag 119.334,0 €
Tagestief 24,70 €
Tageshoch 25,12 €
52W-Tief 17,78 €
52W-Hoch 28,98 €
Jahrestief 22,84 €
Jahreshoch 25,34 €

News

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13.01.26
ARIVA.DE Redaktion



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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Kontron Aktie heute gestiegen?

  • Kontron AG hat kürzlich eine strategische Partnerschaft mit einem führenden Anbieter für IoT-Lösungen bekannt gegeben, um die Produktentwicklung in den Bereichen Edge Computing und Automatisierung voranzutreiben.
  • Das Unternehmen hat positive Umsatzprognosen für das kommende Quartal veröffentlicht, die auf einem Anstieg der Nachfrage nach ihren innovativen Lösungen basieren.
  • In der letzten Woche wurden signifikante Aufträge aus dem Gesundheitssektor gemeldet, die die Expansion des Unternehmens in diesem Wachstumsmarkt unterstreichen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. -
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. -
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie -
Gewinnrendite -
Umsatzrendite -
Return on Investment -
Marktkapitalisierung in Mio. 1.242 €
KGV (Kurs/Gewinn) -
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote -
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Derivate

Hebelprodukte (56)
Knock-Outs 30
Faktor-Zertifikate 26
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 1 Jahr
Stabilität der Dividende 0,73 (max 1,00)
Jährlicher 18,91% (5 Jahre)
Ausschüttungs- 42,6% (auf den Gewinn/FFO)
quote 93,3% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 30%

Dividenden Historie

Datum Dividende
17.06.2025 0,60 €
13.05.2024 0,50 €
29.05.2023 1,00 €
23.05.2022 0,35 €
15.06.2021 0,30 €
27.05.2019 0,16 €
07.06.2018 0,13 €
30.06.2017 0,10 €
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Prognose & Kursziel

Die Kontron Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
30,00 € 24,98 € +20,10%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 24,80 € +0,57%
24,66 € 19:32
Frankfurt 25,00 € +0,81%
24,80 € 17:28
Hamburg 24,80 € +1,14%
24,52 € 09:55
Hannover 24,98 € +1,88%
24,52 € 17:26
München 24,74 € +0,24%
24,68 € 09:32
Stuttgart 24,96 € +1,38%
24,62 € 21:55
Xetra 24,98 € +0,64%
24,82 € 17:35
L&S RT 24,98 € +1,30%
24,66 € 23:00
Wien 25,02 € +1,13%
24,74 € 17:29
Tradegate 25,06 € +1,62%
24,66 € 21:06
Quotrix 25,00 € +2,04%
24,50 € 14:26
Gettex 25,06 € +1,70%
24,64 € 22:45
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 25,02 164 T
15.01.26 24,64 171 T
14.01.26 24,52 281 T
13.01.26 25,02 178 T
12.01.26 24,40 449 T
09.01.26 25,34 314 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 25,34 € -1,26%
1 Monat 22,52 € +11,10%
6 Monate 27,90 € -10,32%
1 Jahr 17,82 € +40,40%
5 Jahre 18,90 € +32,38%

Unternehmensprofil Kontron AG

Die Kontron AG ist ein europäischer Anbieter von Embedded-Computing-Lösungen, industrieller IoT-Plattformen und spezialisierten IT-Systemen mit Fokus auf B2B-Kunden aus Industrie, Verkehr, Telekommunikation, Energie, Medizintechnik und öffentlichem Sektor. Das Unternehmen entwickelt und integriert hardware- und softwarebasierte Komplettlösungen, die langfristige Verfügbarkeit, hohe Zuverlässigkeit und branchenspezifische Zertifizierungen kombinieren. Für institutionelle und private Anleger steht Kontron damit im Zentrum der strukturellen Trends Industrie-4.0, Edge-Computing und Digitalisierung kritischer Infrastrukturen. Die Gesellschaft ist im regulierten Markt notiert und betreibt ein internationales Netzwerk von Entwicklungs- und Fertigungsstandorten mit Schwerpunkt Europa.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell der Kontron AG basiert auf der Entwicklung, Integration und langfristigen Betreuung von hochspezialisierten Embedded- und IoT-Systemen. Die Wertschöpfungskette umfasst: Forschung und Entwicklung von Single-Board-Computern, Modulen, Systemplattformen und Rugged-Systemen; Design-in beim Kunden inklusive Anpassung an branchenspezifische Normen; Serienfertigung mit Langfristverfügbarkeit von Komponenten; Integration in Kundenapplikationen über Middleware, Firmware und Management-Software; Lifecycle-Management, Wartung und Obsoleszenz-Management über mehrjährige Produktzyklen. Kontron verbindet damit klassisches Hardwaregeschäft mit margenstärkeren Dienstleistungen und Softwarekomponenten. Das Unternehmen verfolgt eine Plattformstrategie, bei der standardisierte Grundkomponenten mit kundenspezifischen Anpassungen kombiniert werden, um Skaleneffekte in Entwicklung und Einkauf zu realisieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Kontron positioniert sich als Technologiepartner für die sichere, zuverlässige und energieeffiziente Digitalisierung von industriellen und öffentlichen Infrastrukturen. Die Unternehmensmission zielt auf: Beschleunigung der Automatisierung in Fertigung, Transport und Energieversorgung; Bereitstellung robuster Edge-Computing-Lösungen für Echtzeitanwendungen; Unterstützung von Telekommunikations- und Netzbetreibern beim Ausbau moderner Kommunikationsinfrastrukturen; Ermöglichung langfristig verfügbarer und stabiler Embedded-Plattformen für sicherheitskritische Anwendungen. Strategisch setzt das Management auf organisches Wachstum in Kernsegmenten, selektive Akquisitionen zur Portfolioerweiterung und eine Fokussierung auf margenstärkere, softwareunterstützte Lösungen. Die Unternehmensphilosophie betont Langfristbeziehungen zu Industriekunden, technologische Kontinuität und hohe Servicequalität.

Produkte, Lösungen und Dienstleistungen

Die Produktpalette der Kontron AG deckt weite Teile des Marktes für Embedded- und IoT-Systeme ab. Wichtige Kategorien sind: Industrielle Computerplattformen, etwa Single-Board-Computer, COM-Module, Box-PCs, Panel-PCs und Rack-Systeme für Steuerungs- und Visualisierungsaufgaben; Edge-Computing- und IoT-Gateways zur Anbindung von Maschinen, Sensoren und Anlagen an Cloud- und Rechenzentrumsumgebungen; Spezialsysteme für Bahn, Luftfahrt, Medizintechnik, Energie und Verteidigung mit gehärteten Gehäusen, erweitertem Temperaturbereich und branchenspezifischen Zertifizierungen; Telekommunikations- und Netzwerkkomponenten, zum Beispiel Carrier-Grade-Plattformen, White-Label-Systeme für Netzbetreiber und Lösungen für kritische Kommunikationsnetze. Ergänzend bietet Kontron Software-Stacks für Gerätemanagement, Security, Fernwartung und Datenaggregation sowie Dienstleistungen wie Systemintegration, Projektengineering, Zertifizierungsunterstützung, Lifecycle-Management und technischen Support über lange Produktlaufzeiten.

Business Units und Segmentstruktur

Die interne Struktur der Kontron AG orientiert sich an Endmärkten und Anwendungsfeldern. Im Zentrum steht der Bereich IoT/Embedded mit industriellen Plattformen und Edge-Lösungen. Darüber hinaus adressiert das Unternehmen Segmente wie Transport und Smart Mobility, Telekommunikation und Kommunikationsinfrastruktur, Energie- und Versorgungsnetze, Medizintechnik und öffentliche Sicherheit. Die Business Units arbeiten typischerweise mit eigenen Entwicklungsteams, die spezifische Normen und Zertifizierungen der jeweiligen Branche bedienen, während Einkauf, Basistechnologien und Teile der Fertigung übergreifend gebündelt werden. Diese Matrixstruktur soll Skaleneffekte mit hoher Kundennähe in vertikalen Märkten verbinden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Positionierung

Kontron verfügt über mehrere Alleinstellungsmerkmale im Markt für industrielle und eingebettete Computertechnik. Dazu zählen eine breite vertikale Integration von Hardware bis Software, kombiniert mit tiefem Know-how in sicherheitskritischen und regulierten Branchen; langjährige Erfahrung mit Zertifizierungen für Bahn, Medizintechnik und Verteidigung, die hohe Markteintrittsbarrieren schafft; ein Portfolio langzeitverfügbarer Plattformen, das Investitionssicherheit für OEM- und Systemkunden erhöht; die Kombination aus europäischer Entwicklungsbasis und globaler Lieferkette, die regionale Nähe mit Kosteneffizienz verbindet. Technologisch konzentriert sich Kontron auf x86- und ARM-basierte Embedded-Plattformen, industrielle IoT-Standards, Echtzeitkommunikation und Security-by-Design. Die Fähigkeit, komplexe, kundenspezifische Systemlösungen auf Basis standardisierter Baugruppen zu realisieren, steigert die Differenzierung gegenüber reinen Komponentenlieferanten.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von Kontron ergeben sich weniger aus kurzfristigen Produktinnovationen als aus langfristig aufgebauten Marktpositionen. Wichtige Moats sind: hohe Wechselkosten auf Kundenseite, da Embedded-Plattformen tief in Maschinen, Fahrzeuge und Infrastrukturen integriert werden; regulatorische und technische Eintrittsbarrieren in sicherheitskritischen Branchen, die umfangreiche Zertifizierungsprozesse und Referenzen erfordern; langjährige Kundenbeziehungen und Design-in-Zyklen, die über viele Jahre stabile Umsätze mit Folgeaufträgen ermöglichen; spezialisierte Engineering-Kompetenz, die nur begrenzt skalierbar und schwer substituierbar ist. Zusätzlich wirkt der Fokus auf Langzeitverfügbarkeit von Komponenten als Schutzmechanismus, da Kunden selten bereit sind, während eines Produktlebenszyklus den Systemlieferanten zu wechseln.

Wettbewerbsumfeld und relevante Konkurrenten

Kontron agiert in einem fragmentierten, aber technologisch anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld. Zu den relevanten internationalen Wettbewerbern im Bereich Embedded-Computing und industrielle IoT-Systeme zählen Unternehmen wie Advantech, Siemens (mit industriellen Steuerungs- und IPC-Lösungen), Beckhoff, Eurotech, ADLINK und weitere spezialisierte Nischenanbieter. Im Telekommunikations- und Netzwerksegment konkurriert Kontron mit Herstellern von Carrier-Grade-Systemen und White-Label-Plattformen. Der Wettbewerb verläuft primär über technologische Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Lieferfähigkeit, Normenkonformität und Langzeitverfügbarkeit, weniger über kurzfristige Preisaktionen. Der Markt zeigt zudem eine Tendenz zu Konsolidierung, da kleinere Anbieter Schwierigkeiten haben, den steigenden Entwicklungsaufwand und Zertifizierungsdruck zu stemmen.

Management, Governance und Unternehmensstrategie

Das Management der Kontron AG verfolgt eine auf Fokussierung und Portfoliooptimierung ausgerichtete Strategie. Nach mehreren strukturellen Anpassungen liegt der Schwerpunkt auf dem Kerngeschäft Embedded- und IoT-Lösungen, während nichtkernnahe Aktivitäten reduziert oder veräußert wurden. Die Unternehmensführung betont Kapitaldisziplin, Profitabilitätssteigerung und eine klare Ausrichtung auf margenstarke vertikale Märkte. Die Governance-Struktur entspricht den Anforderungen eines börsennotierten Industrieunternehmens mit Aufsichtsorgan, das die strategische Ausrichtung und das Risikomanagement überwacht. Für konservative Anleger sind insbesondere eine nachvollziehbare Fokussierung auf Kernkompetenzen, transparente Kommunikation wesentlicher strategischer Schritte und ein Bewusstsein für zyklische Risiken der Zielbranchen von Bedeutung.

Branchen- und Regionenprofil

Branchenseitig operiert Kontron im Schnittfeld von Industrieautomation, Embedded-Computing, Telekommunikation, Verkehrs- und Energietechnik. Diese Sektoren zeichnen sich durch hohe technologische Eintrittsbarrieren, lange Investitionszyklen und ein zunehmendes Gewicht von Software und Vernetzung aus. Regional liegt der Schwerpunkt des Geschäfts in Europa, ergänzt durch Aktivitäten in Nordamerika und ausgewählten Märkten im asiatisch-pazifischen Raum. Der Fokus auf Europa bedeutet erhöhte Abhängigkeit von der Investitionsbereitschaft des verarbeitenden Gewerbes, der Energie- und Transportinfrastruktur sowie regulatorischen Rahmenbedingungen in der EU. Gleichzeitig profitiert Kontron von der europäischen Industriepolitik, der Förderung von Resilienz in Lieferketten und der Stärkung kritischer Infrastrukturen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die heutige Kontron AG geht auf eine langjährige Entwicklung im Bereich Embedded-Computing und industrielle PCs zurück. Im Verlauf der Unternehmensgeschichte kam es zu mehreren strategischen Neuausrichtungen, Zusammenschlüssen und Rebrandings, die das Profil vom breiter aufgestellten IT- und Technologiedienstleister hin zum fokussierten Anbieter von IoT- und Embedded-Lösungen geschärft haben. Über die Jahre wurden spezialisierte Technologieunternehmen akquiriert, um Kompetenzen in Bahn-, Energie- und Kommunikationsinfrastruktur zu stärken. Gleichzeitig wurden Randaktivitäten abgegeben, um Komplexität und Kapitalbindung zu reduzieren. Die Historie ist geprägt von der Anpassung an technologische Sprünge, etwa dem Übergang von klassischen Industrie-PCs zu vernetzten Edge- und IoT-Plattformen. Diese Transformation zeigt die Fähigkeit des Unternehmens, sein Geschäftsmodell an sich wandelnde Kundenanforderungen anzupassen, birgt aber auch Integrations- und Steuerungsrisiken.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine Besonderheit der Kontron AG ist die Kombination aus mittelständisch geprägter Ingenieurskultur mit der Kapitalmarktorientierung eines börsennotierten Unternehmens. Das Unternehmen agiert in zahlreichen Nischenmärkten, in denen Zertifizierungen, Referenzprojekte und langfristige Partnerschaften entscheidend sind. Diese Struktur führt zu einer gewissen Pfadabhängigkeit: Erfolgreiche Design-ins und Plattformgenerationen können Folgegeschäfte über viele Jahre sichern; Fehleinschätzungen bei Technologien oder Normen entfalten jedoch ebenfalls langfristige Wirkung. Hinzu kommt die spezifische Abhängigkeit von Halbleiter- und Komponentenverfügbarkeit, die in Zeiten angespannten Beschaffungsumfelds ein operatives Kernrisiko darstellt. Gleichzeitig eröffnet der Trend zu Reshoring und zur Stärkung europäischer Technologiekompetenz Chancen, die eigene Fertigungs- und Entwicklungstiefe als Qualitätsmerkmal zu positionieren.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Aus Sicht konservativer Investoren ergeben sich mehrere potenzielle Chancen: strukturelles Wachstum durch Digitalisierung von Industrie, Energie, Verkehr und kritischen Infrastrukturen; stabile, langjährige Kundenbeziehungen mit wiederkehrenden System- und Serviceumsätzen; eine fokussierte strategische Ausrichtung auf Embedded- und IoT-Lösungen mit hohen Eintrittsbarrieren; potenzielle Skalierungseffekte durch Plattformstrategien, Standardisierung und vertikale Integration; mögliche zusätzliche Impulse durch Industriepolitik und Förderprogramme in Europa, die Resilienz, Sicherheit und technologische Souveränität stärken. Für langfristig orientierte Anleger könnte insbesondere die Positionierung in Nischen mit hoher Regulierung und technischer Komplexität interessant sein, da dort erfahrungsgemäß weniger Preisdruck und eine höhere Planungssicherheit bestehen.

Risiken und zentrale Unsicherheitsfaktoren

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Zyklische Investitionsabhängigkeit der Kundenbranchen kann zu spürbaren Schwankungen im Auftragseingang führen, insbesondere bei konjunkturellen Abschwüngen oder Investitionsstopps im Maschinenbau, in der Energie- oder Verkehrsinfrastruktur. Technologischer Wandel und Standardisierung üben Druck auf Margen und Differenzierungsfähigkeit aus, sofern Kontron nicht kontinuierlich in Forschung und Entwicklung investiert und technologische Trends frühzeitig adaptiert. Abhängigkeiten von Halbleiter- und Elektroniklieferketten können zu Lieferengpässen, Kostensteigerungen und Projektverzögerungen führen. Zudem bergen Integrations- und Transformationsprozesse nach Akquisitionen organisatorische und kulturelle Risiken. Schließlich bestehen regulatorische und geopolitische Risiken, etwa durch Exportbeschränkungen, Sicherheitsanforderungen oder veränderte Vergaberegeln im öffentlichen Sektor. Aus Sicht eines konservativen Anlegers sollte ein Engagement in Kontron daher im Kontext der individuellen Risikotragfähigkeit und Diversifikationsstrategie eingeordnet werden, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet wird.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,49 Mrd. €
Aktienanzahl 65,66 Mio.
Streubesitz 25,27%
Währung EUR
Land Österreich
Sektor Technologie
Branche IT-Dienste
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+74,73% Weitere
+25,27% Streubesitz

Community-Beiträge zu Kontron AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge diskutieren Unternehmensdaten und Erwartungen: Hinweise, dass das EBITDA-Ziel vermutlich erreicht, der Umsatz aber verfehlt wurde, die Konsensschätzungen sinken (z. B. EBITDA 2027 von 295 auf 271 Mio.) und eine offizielle Guidance für 2026 im März mit dem Geschäftsbericht erwartet wird.
  • Gleichzeitig wird rege über Marktaktivität und Kursbewegungen berichtet – hohe Handelsvolumina auf Tradegate und Xetra, Kursnotierungen um 25,xy€ sowie technische Marken wie 24,19€ (GD200), eine steigende Shortquote und Spekulationen über Short Squeeze oder Übernahmegerüchte.
  • Die Stimmungen reichen von konsequentem Abbau mit Erwartungen moderater Renditen (etwa 15% p. a.) bis zu abwartender Zuversicht auf einen sportlichen Ausblick, wobei mehrere Teilnehmer auf externe Artikel und Konsensdaten verweisen und die Mittelfristprognose im Geschäftsbericht abwarten.
Hinweis
Avatar des Verfassers
Homeopath
Schweigen ist manchmal Gold
reden ist oftmals Blech. Was hilft es, täglich gebetsmühlenartig die gleichen Parolen zu verbreiten (oder im dunklen Keller zu pfeifen) - insebsondere wenn einem sowieso niemand zuhört? Geduld (halten), Hoffnung intakt (nachkaufen), Hoffnung aufgegeben (verkaufen oder auf günstigen VK-Kurs warten), oder quasi ein Band haben und unten kaufen und oben verkaufen. Das sind die Handlungsoptionen, die können Gold bringen. Ein tägliches (oder häufigeres) Lamento oder gehässige Bemerkungen obwohl man nicht investiert ist oder neulich das mehrfache Klingeln überhört hat statt endlich auszusteigen ist dann so wertvoll wie nasses Knäckebrot. Die 20,78€ lassen übel lange auf sich warten und mich zappeln trotz all der defätistischen (allerdings leider einfallsloser!) Kommentare hier.
Avatar des Verfassers
Crine
... ein paar Worte
Sinnbefreite postings, Jammern wie ein kleines Kind, dass ein gewünschtes Spielzeug nicht bekommt, Warten auf intraday- low's und dann einen Chart zu posten, wie schlecht denn die Aktie läuft, das ist uninteressant. Beantworte mal die Frage warum du investiert bist!? Kann doch nicht zu schwer sein! Jammere Deine Familie oder Nachbarn an. Ich schreibe hier nichts mehr, daher habe ich einen neuen thread eröffnet - ohne Dein Gejammere!
Avatar des Verfassers
Crine
Update und Einschätzung zum Q1
Nachdem meine grobe Einschätzung zum Q1/25 etwas Diskussion erzeugt hat, möchte ich MEINE Einschätzungen und Aussichten skizzieren, vielleicht vorab noch 2-3 Punkte zu meinen Einschätzungen zu Beginn des GJ 2025: # ich war sehr positiv nach dem enorm starken Q3/24 (vor allem der EBITDA-Marge - auch bereinigt um Telealarm-Verkauf) # auch bin ich davon ausgegangen, dass man im Q1/25 den Verkauf von non-core assets (Jumptec -mE) oder restlichen Teilen des IT-Service Geschäftes über die Ziellinie bringt (leider lässt hier ein Abschluss auf sich warten) # die Agenda 2028 (auf die viele warten) würde im Anschluss an den Verkauf von Unternehmensaktivitäten folgen (daher nach wie vor ausständig) - Aussage der IR-Abteilung @ Bagatela: wenn Du an den Earnings-calls teilnehmen oder auch bei der IR-Abteilung anrufen würdest um Antworten auf Deine sich dauernd wiederholenden Fragen/posts zu bekommen, wüsstest Du, dass: seit Februar 2025 für Volvo die Produktion von Wallboxen läuft (jedoch kleiner Umfang im Vergleich zu Volkswagen) und dass der Bahnauftrag "Osteuropa" - rd100 Mio deshalb nicht gekommen ist, weil ein Ausschreibungsfehler vorlag und daher die Ausschreibung zurückgezogen werden musste (hier kann Kontron natürlich null dafür) Meine Einschätzung zum Q1/2025 # um die Umsatzguidance von 1,9-2,0 Mrd zu erreichen müssten im Q1 mindestens 450 Mio erreicht werden (mE 400 bis max 410 Mio & enttäuschend) # um die EBITDA-guidance von "mindestens 220 Mio" sicher zu erreichen, müssten es schon 50 Mio sein (bei einem traditionell immer stärkeren Q4, was jedoch 2024 leider überhaupt nicht der Fall war). Dies würde eine EBITDA-Marge von knapp 12,5% bedeuten, die ich jedoch aufgrund von operativen Problemen in der Sparte Greentec (Wechselrichter nach wie vor negativ und auch die Produktion von Wallboxen läuft noch nicht 100%-rund). Dazu kommt, dass es offenbar im Bereich Industrial (Segment Europe) aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit auch nicht so gut gelaufen ist, wie geplant. Ich sehe daher die EBITDA-Marge im Q1/25 max auf dem Niveau des Vorjahres (rd 11,3%), womit ich mit einem EBITDA von rd 45 Mio rechne (meine Erwartung war, dass die EBITDA-Marge in 2025 auf signifikant über 12% gesteigert werden kann durch den höheren Anteil des Segments S&S) # eine Anhebung der EBITDA-Guidance (wie ich diese auch zu Beginn des Jahres erhofft habe), sehe ich unter diesen Umständen als nicht mehr realistisch und werden die 220 Mio eine "Herausforderung" werden - zahlrechen Analysten haben hier noch ein EBITDA von 230 bis 240 oder gar darüber in ihrer Planung Die aktuelle Kursschwäche von Kontron im Vergleich zu Dax und Tecdax sehe ich daher bereits als Reaktion auf den wahrscheinlich schwachen Start ins GJ 2025. Was wäre aus meiner Sicht für eine weitere positive Kursentwicklung wichtig? # Verkauf der restlichen IT-Service Aktivitäten und des EMS-Geschäftes (damit Kontron ein 100% IOT-player ist) > "weniger ist mehr" # Mutige(re) Einschnitte bei den Personalkosten, damit vor allem das Wechselrichterbusiness endlich aus der Verlustzone kommt (hier gibt es nunmehr offenbar bereits erste Aktivitäten von Kontron Solar Memmingen hin zu Kontron Solar Bulgaria als Fertigungsstandard für die Wechselrichter unter dem neuen Manager M. Rausch) # noch stärkere Fokussierung auf die margenstarken Bereiche (hat HN anlässlich des letzten EC angekündigt) und Straffung der "ineffiziente Strukturen" (Aussage CB), vor allem durch die Akquisitionen Ich gehe davon aus, dass die Umsatzguidance 2025 einkassiert wird, aber die EBITDA-Prognose bestätigt wird. Dies ist meine (derzeitige) persönliche Einschätzung und muss auch eingestehen, dass ich mit meinen Einschätzungen nicht immer 100% richtig lag (diese basieren auf meinen Kenntnissen und laufenden Gesprächen mit vielen Kontron-Verantwortlichen). Wünsche uns allen ein "nicht zu schlechtes" Q1 und oder vielmehr einen positiven Ausblick auf das restliche Jahr 2025.
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Katjuscha
das "man" solche Tage nicht nutzen kann?
Was ist denn mit "man" gemeint? Du tust ja so als könne "man" den Markt beeinflussen. Im Übrigen versteh ich nicht wieso du immer an den Tagen hervorkommst, an denen Kontron den Markt nicht schlägt, obwohl es in den letzten Monaten ja eutlich mehr Tage gab, wo man outperformen konnte. Bei dir scheint das Glas woirklich immer halbleer zu sein.
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hzenger2020
Kontron
Zu den Naneva Verkäufen: Ich halte es für ausgeschlossen, dass es sich hier um ein Rebalancing handelt. Kontron macht 0,14% von PPF aus und ist daher eine Minimalstbeteilgung. Da gibt es nichts zu auszubalancieren. Was wir wissen ist, dass HN öffentlich erklärt hat, Naneva werde nachkaufen, um damit den Kurs zu treiben. Tatsächlich hat Naneva jedoch einen extrem aggressiven Verkauf über die Börse gewählt, was den Kurs belastet. Zur Q4 EBITDA-Marge in Software & Solutions: Die dürfte daran liegen, dass man den Bereichsleiter Solar gefeuert hat, weil die Fortschritte bei der Integration von Kontron Software und Katek Solar Hardware (HEMS) weit hinter der Integration von Kontron Software und Katek Wallboxen herhinkt. Ich denke man wird hier Abfindung zahlen müssen und ggfs. Restrutuierungskosten, um den Aufbau der Software/Hardware-Integration neu zu starten mit neuem Manager. Vielleicht könnte das auch in Q1 nochmal ein paar Sonderkosten verursachen. Aber was den rein operativen Teil des Geschäfts angeht, ist die Kommunikation ja weiterhin, dass man da bei einer schwarzen Null ist. Ich denke daher, dass die niedrige Q4 Marge von S&S im wesentlichen ein Einmaleffekt aus dem Bereich Solar ist. Zu M&A in 2025: Dass keine größeren Käufe geplant sind, ist nicht neu oder verändert. Da die Kontron Aktie momentan mit niedrigeren Multiples bewertet ist als die Assets, aus denen sie besteht, ist der kommunizierte Plan nicht-Kern Aktivitäten (IT Solutions und Teile der EMS Produktion) zu verkaufen und mit den Erlösen eigene Aktien zu kaufen. Zu den geplanten Verkäufen: Meine Vermutung ist, dass gebündelter Verkauf der verbleibenden IT Solutions Aktivitäten zu schwierig war. Es handelt sich ja um Gesellschaften in unterschiedlichen Ländern. Zudem sind die verbliebenen Gesellschaften schrumpfend im Umsatz und waren Restrukturierungsfälle (deshalb wollte Vinci sie damals nicht übernehmen). Sie werden daher vermutlich jede Gesellschaft einzeln lokal verkaufen. Was den möglichen EMS Verkauf angeht: Die Branche hat es sehr schwer im Moment (siehe Fortec oder die Blue Cap Beteiligung Hy-Line). Ich denke, man will das nicht verramschen und wartet daher wahrscheinlich auf erste Zeichen einer Nachfragebelebung. Das würde es für potenzielle Käufer attraktiver machen, mit Katek EMS zusätzliche Kapazität zu erwerben. Zur Katek-Übernahme: in meinen Augen ist es zu früh, das abschließend zu beurteilen. Katek war nicht sehr teuer. Was klar ist, ist, dass Kontron sowohl bei Solar als auch bei E-mobility dann kurz nach dem Kauf extremer Gegenwind aufkam. Mit der Folge, dass das Solargeschäft extrem schwach ist und die Wallboxen sich derzeit deutlich schlechter verkaufen als ursprünglich geplant. Allerdings: Bei Emobility werden die Verkäufe auch wieder anziehen und man macht mit den Wallboxen gutes Geld. Auch Solar sollte früher oder später zurückkommen. Der wirkliche Kaufgrund aber war ja ohnehin nicht, mit dieser Hardware an sich Geld zu verdienen. Sondern eben mit der Kombination von Hardware und Software. Bei den Wallboxen hat man hier den ersten erfolgreichen Schritt gemacht. Aber da werden ja weitere Schritte folgen (z.B. bidirektionales Laden und Integration der Wallbox mit HEMS). Bei Solar ist man mit der Integration der Software hintendran und jetzt soll ein neues Management die Entwicklung beschleunigen. Ich will das alles nicht schönreden: es ruckelt in der Entwicklung. Allerdings bin ich gerne in ein Unternehmen investiert, das proaktiv die Technologien der Zukunft entwickelt, auch wenn die aktuelle Nachfrage schwach ist. Wir werden in 3-4 Jahren sehen, wo Kontron dann mit Solar, HEMS und Wallboxen steht. Die Logik der Übernahme ist in meinen Augen weiterhin voll intakt, auch wenn es zugegebener Maßen etwas beschwerlicher ist, als ursprünglich angenommen. Generell zur Aktie: Ich habe um 22€ nochmal nachgekauft. Das, was technologisch momentan im stark wachsenden S&S Bereich läuft, ist in meinen Augen nur ein Vorgeplänkel. Die wirklichen Wachstumsschübe dürfte hier 2028-2032 bevorstehen. Im Bahnbereich ist FRMCS noch weit, weit entfernt von der praktischen Anwendbarkeit. Hier stehen noch nichtmal die technischen Standards voll. Vor 2028 wird da sehr wenig passieren. Bestenfalls werden ein paar neue Strecken "FRMCS-ready" gebaut. Aber die richtig großen Volumen einer Umstellung der Bestandsstrecken auf FRMCS wird in meinen Augen erst 2030-2050 passieren. Hier ist enormes weiteres Wachstum vorprogrammiert, was weit, weit über die aktuellen Auftragsvolumina hinaus gehen dürfte -- jedenfalls dann, wenn 5G flächendeckend ausgerollt wird wie geplant. In Deutschland ist das Budget durch den Sonderfonds dafür da, aber es wird dauern bis der Zug voll ins Rollen kommt. Auch im Militärbereich wird das alles dauern, bis die enormen Budgeterhöhungen in Europa sich in konkreten Aufträgen widerspiegeln. Defense ist ein sehr schwerfälliger Bereich. Da warten aber allein in Deutschland 500 Mrd. darauf ausgegeben zu werden. Natürlich wird das Kontron sehr helfen bei der hohen Marge, die man hier verdient. Es ist hier ähnlich wie im Zugbereich: Kontron wächst in Defense extrem stark mit hohen Margen auch ohne, dass die Erhöhung der staatlichen Gelder hier ankommen. Es ist leicht sich auszumalen, was passiert, wenn hier noch zusätzlich mit dem staatlichen Füllhorn gegossen wird. Schlussendlich: auch die Module für Automotive und Züge stehen noch ganz am Anfang. Es werden perspektivisch alle Autos und Züge voll vernetzt sein, was einen explosiven Bedarf an Kontron Produkten erzeugen sollte (jedenfalls dann, wenn Qualcomm sich hier technologisch durchsetzt). Kontron schätzt das Potenzial hier bei 1 Mrd. Wird das schnell passieren? Nein. Aber 2028-2030 dürfte da bereits einiges passieren. Natürlich kann auch immer alles mögliche schiefgehen. Qualcomm könnte bei V2X Automotive nicht wie erwartet zum neuen Standard werden. Die Bahnen könnten sich entscheiden, den 5G Rollout doch nicht mit spezifischem Zugfunk zu machen, sondern über normale Mobilfunknetze. Im Militärbereich könnte die Trump-Regierung Kontron ausbremsen um lokale Lieferanten zu bevorzugen. Niemand steckt da drin. Allerdings hat Kontron in meinen Augen aktuell wirklich eine ganze Handvoll extrem dicker Eisen im Feuer (über Kontron OS recurring services habe ich noch nichtmal gesprochen). Selbst, wenn nur zwei von vier Treibern voll durchschlagen, sollte das sehr profitabel sein. Man ist eben nicht mehr nur der langweilige Elektroniklieferant für kleine Plastikbildschirme. Im Gegenteil, man ist ein integrierter innovativer Anbieter, der super auf die Zukunft vorbereitet ist. Und das mit KGV unter 13. Wie viele Wallboxen oder Wechselrichter sie 2025 verkaufen oder ob da irgendwo nochmal begrenzte Restrukturierungskosten entstehen, ist in meinen Augen da nebensächlich. Ich stelle mich jedenfalls auf eine lange Haltedauer ein, bis das Unternehmen irgendwann von Private Equity von der Börse genommen wird.
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Katjuscha
na ja, genau genommen liegt die Vorstandsprognose
bei "mindestens 220 Mio". Da also als Analyst zu behaupten, die Prognose läge unter dem Analystenkonsens von 227,9 Mio, find ich etwas gewagt. Es ist ja anhand der Historie als auch dem aktuellen Book to Bill absehbar, dass man die 228 Mio Ebitda schaffen dürfte. Da scheint Jeffries wohl aktuell seine eigenen Brötchen backen zu wollen.
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hzenger2020
Noch mehr Hintergründe
Folgend noch ein paar weitere Hintergründe: Bei diesen Produkten handelt es sich um sogenannte V2X Kommunikation ("Vehicle to everything"). Hierfür wird, wie bei einem Handy, sowohl ein spezieller Chip benötigt sowie ein Modul (das Kontron liefert). V2X ist das IOT für Fahrzeuge. In Zukunft werden sämtliche Fahrzeuge mit V2X Technologie ausgestattet sein, die es Autos erlaubt, (i) miteinder Daten auszutauschen, (ii) Daten mit Verkehrsinfrastruktur auszutauschen (z.B. Ampeln oder Brücken) und (iii) Daten mit Personen in der näheren Umgebung auszutauschen. Der Zweck davon ist die Optimierung des Fahrens also z.B. Vermeidung von Kollisionen, Anzeigen von Baustellen, automatisches Bremsen, wenn ein Fahrrad in den Weg fährt etc. etc. Zwar verfügen (autonom fahrende) Autos auch diverse andere Wege, um Hindernissen aus dem Weg zu gehen (z.B. Kameras oder Lidar). Allerdings sind diese Technologien beschränkt, weil sie z.B. nicht durch Autos oder andere Hindernesse hindurchschauen können. Daher wird weithin erwartet, dass in einigen Jahren immer mehr Neuwagen mit V2X Technologie ausgestattet werden, bis es standard ist. Es gibt im wesentlichen zwei technische Standards für V2X: DSRC (= WiFi-basiert) und cellular V2X (=5G-basiert). Kontron bietet hier cellular V2X an und nicht für einen europäischen Hersteller. Beides ist kein Zufall, denn die Modulhersteller wie Kontron hängen vermutlich direkt am Chiphersteller dran, dessen Technologie am Ende auch das passende Modul determinieren sollte. Prinzipiell gibt es diverse Hersteller von V2X Chips (Qualcomm, Huawei, NXP, Autotalks, Morningcore). Allerdings sind die beiden chinesischen Hersteller Huawei und Morningcore im momentanen Umfeld für kritrische Infrastruktur vermutlich nicht vermittelbar. NXP, andererseits, stellt nur DSRC (= WiFi) Chips her, die in Europa bisher bei weitem die größte installierte Basis haben. Kontron hat jedoch eine Partnerschaft mit Qualcomm, welche marktführend im Rest der Welt sind, und dort insbesondere 5G Module anbieten. Technologisch hat sich hier jedoch noch kein Standard vollkommen durchgesetzt. Qualcomm versucht natürlich, NXP zu verdrängen und auch auf dem europäischen Markt 5G-basierte V2X Technologie voranzubringen. Durch die immer bessere Abdeckung mit 5G in Europa sind sie da scheinbar auf einem guten Weg. Allerdings ist cellular V2X in Europa einfach noch in den Kinderschuhen und DSRC führt. Daher könnten die ersten Aufträge für Kontron hier vor allem für die USA und Asien relevant sein. Natürlich gibt es in den USA auch einheimische Konkurrenten für Module, so dass ich da Kontron mit "made in Europe" nicht wirklich im Vorteil sehe. In Europa muss sie, wie gesagt, cellular V2X erstmal gegen den gegenwärtigen europäischen "Standard" auf WiFi Basis durchsetzen, der von NXP angeführt wird (was eine europäische Firma ist). Daher: ob das ein Riesenmarkt für Kontron wird oder nicht, wird davon abhängen ob sich C-V2X gegen DSRC durchsetzt. Ich sehe die Chancen hierfür gut. Zwar hat NXP einen Startvorteil mit Installierungen insbesondere in den Niederlanden und Deutschland. Allerdings gilt C-V2X als effektiver wegen seiner weiteren Reichweite. 2019 gab es einen Versuch, DSRC in der EU als Standard festzulegen (vermutlich unterstützt durch viel Lobbying aus Holland wegen NXP). Allerdings hat die EU dies abgelehnt und bewusst Technologiewettbewerb zugelassen. In dem Maße, wie der 5G Rollout voranschreitet und komplexe Applikationen wie autonomes Fahren häufiger werden, dürfte C-V2X (und somit Qualcomm) immer mehr aufholen gegen DSRC (Und somit Intel/NXP) und letztendlich zum einzigen Standard werden. So jedenfalls scheint es die Industrie zu sehen, mit der Folge, dass Unternehmen wie BMW oder VW immer stärker dazu übergehen, X-V2X zu unterstützen. Wenn dies alles wie erwartet kommt, ist in meinen Augen absehbar, dass Kontron hier extrem profitabel sein wird. Denn diese Technologie ist "kritische Infrastruktur" im wahrsten Sinne des Wortes. Welcher europäische OEM will schon, dass seine Flotten von Huawei oder einem anderen Asiaten ferngesteuert werden können. Und ansgesichts der jüngsten Entwicklungen in den USA dürften es dann auch US-Anbieter schwer haben. Kontron hingegen sitzt dann als einziger Europäer in einer Pole Position für den Europäischen Markt und ist voll integriert mit Qualcomm, dem Marktführer der passenden V2X Chips. Kurzum: Der Hebel dürfte hier enorm sein -- allerdings wird es noch einige Jahre dauern, bis dieser Markt richtig hochgefahren wird.
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JohannesWild
Hintergründe zu 5G Telematik Auftrag

Hallo,
Ich habe mit der Kontron IR zu Hintergründen zu dem Auftrag telefoniert. Link_Auftragsmeldung Der Auftrag wurde aus Asien platziert, wahrscheinlich stecken japanische OEM dahinter. Ein amerikanischer Zwischenhändler dürfte zwischengeschaltet sein, daher die Abrechnung in USD. Kaufkriterien sind die innovative und sichere Lösung mit Qualcomm Chips, sowie die Fertigung der Module in Europa. Siehe hierzu auch die Meldung von September: Link_5G_Modulproduktion 

Auch wenn Kontron hierzu aktuell keine konkreten Aufträge in der Pipeline hat, so geht Kontron davon aus weitere Aufträge von europäischen OEMs zu erhalten. (Wäre ja sonst verwunderlich, wenn Asiaten aufgrund von Made in Europe in Europa einkaufen, die europäischen OEMs aber nicht)
Das Marktpotenzial wird bis 2030 auf kumuliert 10 Mrd. USD. Kontron ist einer von ca. einer Hand voll namhafter Hersteller in diesem Bereich. Ich denke neben Bahn, Defense, Wallboxen, etc. kann auch dieses Thema noch ziemlich groß werden.

Gruß,

Johannes

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mo1es
kann auch ein fond sein

aber egal ob fond oder einzelperson. Da muss doch was in der Luft liegen bzw sind die total von quanmax überzeugt. So wie ich auch.

Denke so langsam kommt hier wieder Fahrt auf. Schließlich steht das Kursziel bei 4 euro ja noch.

Und meinerMeinung nach ist dies nur ein Zwischenziel.

Dachte auch schon ganze Zeitbei dem Kurs nchmal nachlegen.

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Daxtexter
da hat gerade einer
für den Preis einer kleinen Eigentumswohnung Aktien gekauft
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mo1es
denke du hast da keinen Fehler gemacht
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onedna
so
bin am Freitag doch mal mit einer kleineren Position rein, da die Aussichten ja soo schlecht nicht sind! ;-) nur eine kleine Position deshalb, weil der Titel doch (noch) relativ markteng ist und ich die Taxen bzw. das "geführte" Orderbuch ein wenig seltsam finde/fand...vielleicht ändert sich das ja aber, wenn der Wert von der Masse "entdeckt" wird?!
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Häufig gestellte Fragen zur Kontron Aktie und zum Kontron Kurs

Der aktuelle Kurs der Kontron Aktie liegt bei 25,06 €.

Für 1.000€ kann man sich 39,90 Kontron Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Kontron Aktie beträgt aktuell 11,10%.

Die 1 Jahres-Performance der Kontron Aktie beträgt aktuell 40,40%.

Der Aktienkurs der Kontron Aktie liegt aktuell bei 25,06 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 11,10% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Kontron eine Wertentwicklung von -3,55% aus und über 6 Monate sind es -10,32%.

Das 52-Wochen-Hoch der Kontron Aktie liegt bei 28,98 €.

Das 52-Wochen-Tief der Kontron Aktie liegt bei 17,78 €.

Das Allzeithoch von Kontron liegt bei 28,98 €.

Das Allzeittief von Kontron liegt bei 11,33 €.

Die Volatilität der Kontron Aktie liegt derzeit bei 42,80%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Kontron in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 30,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +20,10%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 30,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +20,10%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Kontron Kursziel beträgt 30,00 €. Das ist +20,10% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Kontron 3 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Kontron Kursziel beträgt 30,00 €. Das ist +20,10% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Kontron 3 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 30,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +20,10%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Kontron Aktie bei 30,00 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Kontron Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,49 Mrd. €

Am 27.07.2009 gab es einen Split im Verhältnis 2:1.

Am 27.07.2009 gab es einen Split im Verhältnis 2:1.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Kontron bei 52%. Erfahre hier mehr

Kontron hat seinen Hauptsitz in Österreich.

Kontron gehört zum Sektor IT-Dienste.

Ja, Kontron zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 17.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,60 € gezahlt.

Zuletzt hat Kontron am 17.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,60 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,40%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Kontron wurde am 17.06.2025 in Höhe von 0,60 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,40%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 17.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,60 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.