Top-Thema

Trump – Segen oder Fluch für Dax-Konzerne?

Montag, 21.11.2016 20:40 von

„America First!“, sagte Donald Trump im Wahlkampf. Doch was heißt das für das Amerika-Geschäft deutscher Unternehmen? Welche Konzerne vom zukünftigen US-Präsidenten profitieren könnten – und welche zittern müssen.

Amerikas neu gewählter Präsident Donald Trump ist nicht nur für die meisten Frauen und Männer eine Wundertüte, sondern auch für die großen Unternehmen. Vor allem für Konzerne mit Amerika-Geschäft. Im Wahlkampf dominierten Horrorszenarien wie Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Protektionismus. Doch auf was müssen sich jetzt die deutschen Großkonzerne nach der Wahl und abseits des Populismus einstellen?

Trumps Kernprogramm lautet: „America First!“ Seine bislang favorisierte protektionistische Handelspolitik samt Strafzöllen und dem Bevorzugen amerikanischer Produkte werden exportstarke Länder wie Deutschland schädigen. Allerdings wohl nur zum Teil. Für die Autobauer beispielsweise zahlt sich jetzt aus, dass sie frühzeitig ihren amerikanischen Kunden gefolgt sind. BMW (BMW Aktie) produziert in Spartanburg (South Carolina), Daimler (Daimler Aktie) in Tuscaloosa (Alabama) und VW in Chattanooga (Tennessee). Hier sind insgesamt rund 17.000 Amerikaner beschäftigt. Dagegen wird Trump kaum etwas einzuwenden haben.

Volkswagen

Etwas schwieriger ist die Situation für den größten deutschen Autobauer VW. Er hoffe, dass sich das Wahlergebnis nicht negativ auf die Verhandlungen mit den US-Behörden über die Dieselaffäre auswirke, sagte VW-Chef Matthias Müller beim Handelsblatt-Autogipfel in München. Er würde sich wünschen, dass eine Einigung noch vor dem Amtsantritt der neuen Regierung gelinge – dies ist am 20. Januar 2017. VW steht in den USA wegen illegaler Manipulationsprogramme zur Abgaskontrolle in Hunderttausenden Dieselwagen unter Druck. Der Konzern hat mit zahlreichen US-Klägern, also Behörden, Kunden und Autohändlern, bereits den teuersten Vergleich der Automobilgeschichte ausgehandelt: Bis zu 16,5 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (15,5 Milliarden Euro) könnten die Strafen und Entschädigungen kosten.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.