„Treiber für weitere Käufe fehlt“

Dienstag, 11.10.2016 18:00 von

Musterdepotstratege Alexander Kovalenko hat von Anfang an Bankenaktien aus seinem Anlageuniversum ausgeschlossen. Dies hängt nicht mit den aktuellen Problemen der deutschen oder italienischen Institute zusammen.

An der weltweit taktgebenden Wall Street notieren Aktien nach mehr als sieben Haussejahren auf Rekordniveau und werden zum mehr als Zwanzigfachen der aktuellen Firmengewinne gehandelt – rund ein Viertel über dem Schnitt der vergangenen fünf Jahre. Mit Hilfe von Discount- und Reverse-Bonuszertifikaten (WKN: VS9D59 und VS8B1F) profitiert das Musterdepot davon, wenn der S&P-500-Leitindex in den kommenden Monaten nur noch seitwärts läuft. Diese Wertpapierkombination schützt auch gegen einen möglichen Markteinbruch im Falle eines Siegs des umstrittenen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump – oder falls eine weitere Straffung der Geldpolitik in den USA früher erfolgt, als bisher gedacht. Und zumindest das letztgenannte Risiko scheint momentan zu steigen: Investoren schätzen die Wahrscheinlichkeit für eine US-Leitzinserhöhung im Dezember inzwischen auf rund 68 Prozent – das ist der höchste Stand seit Juni. Ein maßgeblicher Grund dafür sind die zuletzt stark anziehenden Inflationserwartungen des Marktes, die bereits den Dollar (Dollarkurs) und auch die US-Anleiherenditen treiben. Dass die Rohölpreise allein in den vergangenen beiden Wochen um 15 Prozent geklettert sind, wird etwa nach Ansicht von Fachleuten der Macquarie Bank den Druck auf die Teuerung verstärken und Auswirkungen auf die Geldpolitik der Notenbanken haben.

Keine Bankaktien im Portfolio

In unserem Aktienkernportfolio befinden sich derzeit 15 Einzeltitel, welche auf Basis fundamentaler Kriterien selektiert werden. Mit dem schweizerischen Versicherer Baloise haben wir nur einen Vertreter der Finanzbranche im Portfolio. Die Bankenaktien wurden von uns von Anfang an aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen.

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