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Studie: Weniger Todesfälle in spezialisierten Krankenhäusern

Donnerstag, 08.09.2016 06:23 von

GÜTERSLOH (dpa-AFX) - Spezialisieren sich Krankenhäuser auf bestimmte Eingriffe, führt das einer Studie zufolge zu weniger Todesfällen und Komplikationen bei planbaren Operationen. Gleichzeitig erhöhen sich die Anfahrtszeiten für Patienten im Schnitt nur um wenige Minuten, wenn nicht in jedem Krankenhaus das gleiche Angebot vorgehalten wird. Das ist das Ergebnis einer Bertelsmann-Studie, die am Donnerstag in Gütersloh vorgestellt wird. So könnten im Jahr rund 140 Todesfälle bei Hüftoperationen vermieden werden, wenn diese Eingriffe nur von Häusern mit mehr Erfahrung vorgenommen würden.

Die Berechnung in der Studie legt mehr als 176 Operationen pro Jahr als Maßstab. In Deutschland wurden 2014 Hüftoperationen in 311 Kliniken vorgenommen, die weniger als 50 Eingriffe dieser Art verzeichneten. Laut Studie erhöhte sich die durchschnittliche Anfahrtzeit für Patienten bei einer stärkeren Konzentration zur nächstgelegenen spezialisierten Klinik nur um zwei bis fünf Minuten./lic/DP/zb