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Startup-Schmiede weist Bericht über starken Jobabbau zurück

Freitag, 18.11.2016 14:01 von

Laut einem Medienbericht soll in der Berliner Zentrale Rocket Internet von den mehr als 400 Mitarbeitern mehr als die Hälfte entlassen werden. Das Unternehmen dementiert das.

Die Startup-Schmiede Rocket Internet dementiert einen Bericht über einen massiven Arbeitsplatzabbau. Dem "Manager Magazin" zufolge soll die Zahl der Mitarbeiter in der Berliner Zentrale auf weniger als 200 gesunken sein von mehr als 400 Ende 2015. Bis zum Jahresende sollen es sogar nur rund 100 sein. "Diesen Bericht dementieren wir klar und deutlich", sagte eine Rocket-Sprecherin am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Behauptungen seien falsch und entbehrten jeder Grundlage.

"Auch von einem Strategieschwenk kann keine Rede sein", sagte die Sprecherin. "Wir bauen nach wie vor und investieren auch in erfolgversprechende Internetgeschäftsmodelle. Das bleibt eine wichtige Säule unseres Geschäftsmodells." Das Magazin hatte berichtet, Rocket Internet fokussiere sich nicht mehr darauf, selbst Unternehmen auszugründen, sondern setze vor allem auf Investments in bereits gegründete Firmen.

Im ersten Halbjahr schrieb Rocket einen Verlust von 212 Millionen Euro. Rockets Geschäftsmodell - das Gründen von Start-ups - schluckt viel Geld. Das will sich der Konzern über Verkäufe und Börsengänge zurückholen. Rocket ist unter anderem am Kochbox-Anbieter HelloFresh, am Essenslieferdienst Delivery Hero sowie den Möbelhändlern Westwing und Home24 beteiligt.

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