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Sparprogramm zahlt sich für Henkel-Rivalen aus

Dienstag, 25.10.2016 15:20 von

Der Henkel-Rivale Procter & Gamble hat im vergangenen Quartal einen höheren Gewinn eingefahren als erwartet. Die guten Zahlen lassen sich auf den Sparkurs zurückführen. Die Umsatzprognose bleibt stabil.

Der eingeschlagene Sparkurs macht sich beim Pampers-Hersteller Procter & Gamble bezahlt. Das Netto-Ergebnis legte im abgelaufenen Quartal um vier Prozent auf 2,71 Milliarden Dollar (Dollarkurs) zu, wie der US-Konsumgüterriese am Dienstag mitteilte. Vor allem Produkte für Babys, Körperpflegemittel für Frauen und Haushaltsreiniger waren gefragt. Der Umsatz stagnierte zwar trotz der höheren Nachfrage aufgrund von Wechselkurseffekten bei 16,5 Milliarden Dollar, übertraf damit aber ebenso wie der Gewinn die Markterwartungen. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet der Henkel-Rivale weiter mit einem Umsatzplus von einem Prozent.

Der Konzern trennte sich zuletzt von unprofitablen Geschäftsbereichen, um sich stärker auf die Kernmarken Pampers, Gillette und das vor allem in den USA bekannte Waschmittel Tide zu konzentrieren. Mehr als 40 Marken des weltgrößten Herstellers von Haushaltsprodukten gingen für 12,5 Milliarden Dollar an den US-Parfümhersteller Coty, darunter auch die Shampoo-Marke Wella. Jahrelang kämpften die Amerikaner mit fallenden Umsätzen und reagierten darauf neben den Verkäufen auch mit Kostensenkungen, die insgesamt bis zu zehn Milliarden Dollar einsparen sollen. Anleger zeigten sich über das Ergebnis erfreut: P&G-Aktien legten vorbörslich 2,2 Prozent zu.

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