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ROUNDUP/Proteste im öffentlichen Dienst gehen weiter: Tausende streiken

Mittwoch, 15.02.2017 16:35 von

BERLIN (dpa-AFX) - Beschäftigte des öffentlichen Dienstes haben kurz vor neuen Tarifverhandlungen in vier Bundesländern für mehr Geld demonstriert. Wie schon am Vortag traten in Berlin auch am Mittwoch tausende Lehrer und Erzieher in den Warnstreik. An vielen Schulen fiel der Unterricht aus, zahlreiche kommunale Kindertagesstätten blieben geschlossen. 8000 Angestellte zogen nach Gewerkschaftsangaben in einem Protestumzug durch die Stadt.

Vertreter der Gewerkschaften Verdi und GEW zeigten sich mit der Beteiligung an den Warnstreiks zufrieden, und sprachen von einem "klaren Signal". Die Gewerkschaften verlangen für die Angestellten der Länder Gehaltserhöhungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent. Die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) lehnt das als zu hoch ab. Die nächste bundesweite Verhandlungsrunde ist ab Donnerstag in Potsdam geplant.

In Mainz demonstrierten rund 1800 Menschen für mehr Lohn im öffentlichen Dienst. Der dbb hatte einen Tag vor dem Auftakt der dritten Verhandlungsrunde zu einem ganztägigen Warnstreik und dem Protestmarsch aufgerufen.

In Magdeburg unterstützten etwa 100 verbeamtete Lehrer auf einer Kundgebung die Forderungen der Gewerkschaften im Tarifkonflikt. Während einer Fortbildung gingen sie aus Solidarität für ihre beim Land angestellten Kollegen in der Mittagspause auf die Straße, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sagte.

Unterrichtsausfälle wie am Vortag gab es laut GEW wegen der Solidaritätsaktion in Sachsen-Anhalt nicht. Am Dienstag hatten in Magdeburg rund 7000 Angestellte des Landes für mehr Geld demonstriert, darunter angestellte Lehrer sowie Polizisten und Behördenmitarbeiter.

Auch in Thüringen liefen am Mittwoch Warnstreiks an. An der zentralen Streikveranstaltung in Jena nahmen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi mehrere Hundert Menschen teil. Sie zogen in einer Demonstration durch die Innenstadt. Zur Abschlusskundgebung kamen laut Verdi etwa 700 Menschen./the/DP/tos