Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

22.02.17
ROUNDUP/Tesla: 'Model 3' im Zeitplan - Serienfertigung ab September

Ölpreise steigen rasant - US-Rohöllagerbestände belasten nicht

Mittwoch, 11.01.2017 18:01 von

Washington (Godmode-Trader.de) - Rohöl der US-Sorte WTI stand nach Veröffentlichung des Ölmarktberichts der US-Regierung nur kurzzeitig unter Druck. In der Folge kam es zu einem Anstieg um fast einen Dollar in Richtung der Marke von 51,85 US-Dollar je Barrel. Gegen 17.30 Uhr notiert WTI bei 52,05 US-Dollar.

Der Bericht ist grundsätzlich geeignet, für Abgabedruck zu sorgen. Das US-Energieministerium berichtete über einen massiven Anstieg der US-Benzin- und Destillatebestände in der letzten Woche um mehr als 5 Mio. Barrel. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg um 1,5 Mio. Barrel gerechnet. Auch die Destillat-Lagerhaltung legte deutlich stärker als erwartet um 8,4 Mio. Barrel zu. Die Rohölvorräte legen nach ihrem Rückgang in der Vorwoche wieder zu. Die Rohöl-Lagerhaltung steigt um 4,1 Mio. auf 483,1 Mio. Barrel, während Fachanalysen mit einem Zuwachs um 0,5 Mio. Barrel gerechnet hatten.

Der aktuelle Ölpreisanstieg könnte spekulationsgetrieben sein. Die Marktteilnehmer wetten auf eine höhere Nachfrage nach dem Schmierstoff der Wirtschaft, sollte der künftige US-Präsident Trump seine angekündigten milliardenschweren Infrastrukturprojekte in die Tat umsetzen. Derzeit hält Trump in New York eine Pressekonferenz ab, um seine Politikfelder abzustecken und zu erläutern. Der US-Dollar geriet nach dem Beginn der Pressekonferenz zudem unter Druck. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger und damit attraktiver.