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20.01.17
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Nur eine vage Hoffnung für die Wall Street

Donnerstag, 27.10.2016 15:00 von

Mit Hillary Clinton würde eine Präsidentin ins Weiße Haus einziehen, die der Wall Street nahesteht und Verständnis für die Finanzbranche hat. Trotzdem blüht den Geldhäusern nach der Wahl noch mehr Unsicherheit als bisher.

Lloyd Blankfein sprach Klartext: „Ja, sicherlich, geradeheraus gesprochen, das tue ich“, antwortete der Chef von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) am Wochenende im US-Fernsehen auf die Frage, ob er persönlich Hillary Clinton unterstützt und bewundert. Vor allem ihre Bereitschaft, zu diskutieren und Kompromisse zu schließen, lobte der Banker in höchsten Tönen: „Das ist ein seltenes Gut geworden.“

Ob Blankfein der demokratischen Präsidentschaftskandidatin damit einen Gefallen tat, ist eine andere Frage. Schließlich ist Clinton innerhalb der eigenen Partei immer wieder unter Druck geraten wegen ihrer guten Beziehungen zur Wall Street, von der sie auch reichlich mit Spenden bedacht wird. Ihr Gegner Donald Trump reibt ihr die Verquickung mit der verhassten Welt des großen Geldes ebenfalls genüsslich unter die Nase.

Wenig hilfreich dabei ist, dass über Wikileaks einige von Clintons Äußerungen an die Öffentlichkeit drangen, in denen sie sich relativ freundlich über Banken geäußert hatte. Hinzu kommt, dass die Kandidatin sich weigert, die Manuskripte ihrer drei Reden im Hause Goldman Sachs zu veröffentlichen, für die sie insgesamt 675.000 Dollar (Dollarkurs) kassiert hat. Blankfein hält das für einen Fehler, er an Clintons Stelle hätte die Texte herausgegeben: „Ich glaube nicht, dass sie irgendetwas Unpassendes gesagt hat“, betonte er.

Bankenschelte ist populär

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