Mercedes hält an Diesel-Technologie in den USA fest

Freitag, 25.11.2016 18:00 von

Daimler hat einen Bericht dementiert, wonach der Autobauer prüft, den Verkauf von Diesel-Fahrzeugen der Marke Mercedes-Benz in den USA einzustellen. VW will indes keine neuen Dieselfahrzeuge dort anbieten.

Daimler will nach eigenen Angaben weiter Diesel-Fahrzeuge seiner Pkw-Marke Mercedes-Benz in den USA verkaufen. „Es gibt derzeit weder eine Entscheidung noch eine Überprüfung, den Diesel in den USA zurückzuziehen“, sagte ein Konzernsprecher.

Nach Informationen des „Spiegel“ prüft Mercedes-Benz dagegen, im kommenden Jahr den Verkauf von Diesel-Autos in den USA einzustellen. Anlass solcher Überlegungen bei Daimler (Daimler Aktie) sei der schwache Verkauf von Dieselfahrzeugen auf dem US-Markt. Nach Aussage des Daimler-Sprechers sind weniger als ein Prozent der in den USA verkauften Mercedes-Pkws Diesel-Fahrzeuge.

Volkswagen will nach dem Abgasskandal in den USA indes keine neuen Dieselfahrzeuge mehr anbieten. Als Grund führte VW-Markenchef Herbert Diess am Mittwoch in einem Zeitungs-Interview die gesetzlichen Rahmenbedingungen an.

In den USA sind die Grenzwerte bei den durch „Dieselgate“ auch hierzulande stärker ins Bewusstsein gerückten Stickoxiden schärfer als in Europa. VW hatte diese Hürde zu umgehen versucht und musste vor gut einem Jahr auf Druck der US-Umweltbehörden zugeben, die Abgaswerte mit einer speziellen Software manipuliert zu haben.

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