Deutsche Bank - Fusionsfantasie überlagert Probleme

Dienstag, 21.11.2017 11:45 von Benjamin Feingold

Gastbeitrag von Benjamin Feingold

Die Aktie der Deutschen Bank ist auf ein Mehrmonatshoch gestiegen. Doch die Probleme sind damit noch lange nicht gelöst. Wie weit kann die Erholung gehen?

Die lange Jahre leidgeprüften Aktionäre der Deutschen Bank schöpfen wieder Hoffnung: Beflügelt wurde das Papier zuletzt von der Nachricht, dass der US-Investor Cerberus einen Anteil von drei Prozent an dem hiesigen Branchenprimus gekauft hat. Nachdem Cerberus Ende Juli bereits mit fünf Prozent bei der Commerzbank eingestiegen war, setzen nun einige Investoren wohl darauf, dass der US-Investor auf eine Übernahme der Commerzbank durch die Deutsche Bank setzen könnte. Denn die beiden Geldhäuser bekommen durch das Niedrigzinsumfeld den hohen Wettbewerbsdruck kräftig zu spüren. Linderung ist allerdings nicht in Sicht, auch wenn nach einem möglichen Zusammenschluss wohl noch kräftiger als bislang auf die Kostenbremse gedrückt werden würde.


Sinkende Zinsen belasten die Deutsche Bank

Wegen der Übernahmefantasie sehen viele Investoren darüber hinweg, dass die Deutsche Bank weiterhin vor etlichen Herausforderungen steht. So sind die Zinsen für zehnjährige Bundesanleihen auf nur mehr 0,36 Prozent gesunken. Damit trüben sich die Perspektiven für den Zinsüberschuss des Instituts ein, was auf den Aktienkurs drückt. Üblicherweise gibt es eine hohe Korrelation zwischen der Entwicklung der Zinsen für zehnjährige Bundesanleihen und der Kursperformance der Aktie der Deutschen Bank.


Cryan muss das Institut auf den Wachstumskurs zurückführen

Zusätzlich leidet das Institut unter der geringen Volatilität an der Börse, weshalb sich Bankkunden beim Handel zurückhalten. Daher waren die Erträge im Handelsgeschäft der Deutschen Bank im dritten Quartal um 30 Prozent auf nur mehr 1,51 Mrd. Euro eingebrochen. Damit steigt der Druck auf Vorstandschef John Cryan, wieder für Wachstum im eigenen Konzern zu sorgen – kein leichtes Unterfangen.

Durch die Erholung hat sich aber die Stimmung für die Aktie der Deutschen Bank merklich verbessert. Allerdings muss Cryan Investoren bald die ersten Anzeichen für einen möglichen Erfolg seiner Geschäftspolitik zeigen, sonst könnten sie allmählich die Geduld verlieren. Bisher sagen die Analysten für 2017 nämlich eine magere Eigenkapitalrendite von 2,9 Prozent vorher. Damit dürften Investoren kaum zufrieden sein. Allerdings könnte die Übernahmefantasie die Aktie weiter beflügeln, zumal sie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 11,1 deutlich niedriger bewertet ist als der DAX mit 13,3.


Investmentalternative
Aufgrund der bestehenden Unsicherheit ist die Deutsche Bank einer der volatilsten Werte im DAX. Anleger können davon mit Seitwärtspapieren profitieren, etwa mit Discountzertifikaten. So bietet das über mein-zertifikat.de emittierte Produkt mit der WKN VL50XS eine maximale Renditechance von 20,6 Prozent jährlich an. Die Laufzeit beträgt sechs Monate und der Cap (17,12 Euro) liegt fünf Prozent über dem aktuellen Aktienkurs der Deutschen Bank. Anleger erzielen die Maximalrendite, wenn bei Fälligkeit der Cap mindestens erreicht wurde, an Kursen darüber hinaus wird aber nicht mehr partizipiert. Dafür steigen Anleger mit Rabatt in die Aktie ein, Verluste entstehen am Laufzeitende erst, wenn die Aktie unter den Einstandspreis des Discountzertifikats fällt.

Rechtliche Hinweise:
Diese Informationen stammen alleine vom Gastautor und müssen nicht der Einschätzung der Bank Vontobel Europe AG oder einer anderen Gesellschaft der Vontobel-Gruppe entsprechen. Die weitere Unternehmensentwicklung ebenso wie der Kursverlauf der Aktien ist von einer Vielzahl unternehmensinterner, branchenspezifischer & ökonomischer Faktoren abhängig. Jeder Anleger muss das Risiko entsprechender Kursverluste bei seinen Anlageentscheidungen mitberücksichtigen.

Bitte beachten Sie, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen. Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten droht dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen sind. Die Wertentwicklung der Basiswerte hängt von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten.

Allein maßgeblich sind die jeweiligen Wertpapierprospekte, die beim jeweiligen Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, bzw. HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, D-40212 Düsseldorf, kostenlos erhältlich bzw. im Internet unter www.vontobel-zertifikate.de bzw. www.hsbc-zertifikate.de zum Download verfügbar sind. Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.

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Benjamin Feingold betreibt zusammen mit Daniel Saurenz das preisgekrönte Investmentportal Feingold Research (feingold-research.com). Für ihre Anlageideen und Strategien nutzen sie die Emissionsplattform mein-zertifikat.de intensiv. In dieser Kolumne erläutert Benjamin Feingold seine Investmentideen und wie man sie bei mein-zertifikat.de umsetzen kann.

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