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Institut der Wirtschaft: Für Rentenniveau keine Haltelinien nötig

Mittwoch, 09.11.2016 01:35 von

BERLIN (dpa-AFX) - Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat sich gegen die von Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) angestrebte neue "Haltelinie" beim Rentenniveau ausgesprochen. Der Rentenexperte des arbeitgebernahen Instituts, Jochen Pimpertz, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Es bedarf keiner zusätzlichen Haltelinie. Denn bis 2025 wird das Sicherungsniveau vor Steuern ohnehin nicht unter 46 Prozent fallen. Berücksichtigt man den Anstieg der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre, dann bleibt das Rentenniveau sogar bis 2030 über 46 Prozent und damit deutlich über der bislang gültigen Haltelinie von 43 Prozent."

Nahles hatte am Dienstag, unmittelbar vor dem Renten-Treffen der Koalitionsspitzen darauf hingewiesen, dass sich nach den neuesten Zahlen aus dem Rentenversicherungsbericht 2016 das Rentenniveau leicht von bisher 47,8 auf 48 Prozent erhöht habe. Und "in der Vorausberechnung liegen wir mit 47,9 Prozent im Jahr 2020 und 44,5 Prozent im Jahr 2030 deutlich über den gesetzlich festgeschriebenen Sicherungszielen."

Das Rentenniveau ist das Verhältnis der Rente nach 45 Jahren Arbeit zum aktuellen Durchschnittseinkommen. Laut Nahles bleibt dank der guten Arbeitsmarktlage der Rentenbeitragssatz bis 2021 stabil bei 18,7 Prozent./rm/DP/he