Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

15:21 Uhr
Aktien Frankfurt: Dax bleibt lethargisch - TecDax erklimmt Rekordstand seit 2001

Grüne wollen übers Steuerrecht Mangagergehälter begrenzen

Mittwoch, 15.02.2017 15:11 von

BERLIN (dpa-AFX) - Die Grünen im Bundestag wollen es Unternehmen über das Steuerrecht schwerer machen, ihren Managern sehr hohe Gehälter und Abfindungen zu zahlen. Sie sollen die Vorstandsgehälter nur noch bis zu einer Höhe von 500 000 Euro je Manager jährlich als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen können, heißt es in einem Antrag der Fraktion, der am Freitag im Bundestag behandelt werden soll. Für Abfindungen wollen die Grünen eine Absetzbarkeits-Grenze von einer Million Euro.

Überzogene Bezüge seien nicht nur eine Vereinbarung zwischen Unternehmen und Betriebsangehörigen, sondern gingen "auch zu Lasten der Allgemeinheit", heißt es im Antrag. Denn das Steueraufkommen werden dadurch geschmälert, dass die Unternehmen die Zahlungen steuerlich absetzen können.

Die SPD hat für März einen Gesetzentwurf angekündigt, der ebenfalls die Absetzbarkeit bei 500 000 Euro pro Jahr deckeln soll. Zudem wollen die Sozialdemokraten ein Maximalverhältnis der Vergütung von Managern zum Durchschnittseinkommen der Arbeitnehmer festlegen. Im Grünen-Antrag heißt es, der Aufsichtsrat müsse bei der Bemessung der Vorstandsgehälter verpflichtet sein, das Verhältnis zu den Gehältern der gesamten Belegschaft "in angemessener Weise zu berücksichtigen"./ted/DP/stb