Große Freiheit mit Tücken

Freitag, 04.11.2016 16:40 von

Kunden haben die Qual der Wahl: Sie können unter verschiedenen Zahlungsarten wählen und schneller an Produkte kommen. Doch nicht jede Nischenlösung führt auch ans Ziel – und bietet hinreichend Vorteile.

Die E-Commerce-Firma Internetstores verkauft jedes Jahr europaweit rund 150.000 Fahrräder. In Onlineshops wie fahrrad.de, dem größtem Web-Geschäft der Branche, bietet das Unternehmen seinen Kunden bis zu acht verschiedene Wege, ihre Einkäufe zu bezahlen: per Kreditkarte, PayPal (PayPal Aktie), Rechnung, Lastschrift, Ratenkauf, Sofortüberweisung, Banküberweisung oder Nachnahme. „Wir möchten niemanden bevormunden, jeder Kunde soll entscheiden können, wie er bezahlen möchte“, sagt Ulrich Spies, Direktor Kundenservice und Zahlungsabwicklung, bei fahrrad.de.

Was altruistisch klingt, ist kaufmännisch klug: Die Conversion-Rate – also das Verhältnis der Anzahl der Besucher eines Onlineshops zum Umsatz, den diese machen – steigt mit der Vielzahl der Zahlungswege. Bei fahrrad.de reicht zudem ein Klick, um als registrierter Kunde bestellen zu können. Kundenfreundlichkeit an der Webshop-Kasse ist das A und O.

„Einfach und sicher muss ein Payment-System sein“, sagt Stefan Grieben, Vorstand des E-Business-Lösungsanbieters Novomind. Das Unternehmen baut jährlich mehr als ein Dutzend Webshops, vornehmlich für Mittelständler. Fast alle Onlineladen-Bauer von Magento bis Shopware bieten vorgefertigte Lösungen für die Integration von Zahlungssystemen und ermöglichen Anbindungen an andere Teile der IT-Landschaft. „Welche Zahlungswege ein Händler seinen Kunden anbieten sollte, hängt auch von seinen Warengruppen ab: Bei Baby-Nahrung und Windeln beispielsweise kommt es seltener vor, dass Kunden nicht zahlen als bei Playstations und Handys“, so Grieben.

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