Ein schneller Dollar für Barack Obama

Donnerstag, 01.09.2016 14:20 von

Unsere Redakteurin lebt für zwei Monate in der Bay Area. Vierter Teil ihrer Kolumne: Warum man den Spirit des Silicon Valley in der Wüste findet und und wie die US-Präsidentschaftskandidaten Geld einsammeln.

„Ich merke zum Glück noch nichts von Burning Man“, sagte meine Lyft-Fahrerin Ana am Dienstag zu mir. „Burning Man“? Genau, das ist dieses achttägiges Festival, zum dem sich einmal im Jahr rund 70.000 Menschen mitten in der Wüste von Nevada treffen.

Angefangen hat alles vor 30 Jahren, als Larry Harvey und sein Freund Jerry James am Baker Beach in San Francisco mit 20 Leuten einen hölzernen Mann verbrannten. Inzwischen ist das Fest zu einem Treffpunkt für Künstler, Hippies und Techies aus dem Silicon Valley und San Francisco geworden.

„Wer das Silicon Valley verstehen will, muss Burning Man besuchen“, schrieb meine Kollegin Britta Weddeling im vergangenen Jahr über das Festival. „Burning Man, dieser riesige, überzogene Exzess in der Wüste, stellt gesellschaftliche Gewissheiten infrage und bricht Regeln, so wie das Silicon Valley mit seinen Geschäftsmodellen.“

Doch gibt es tatsächlich den „Burning Man Exodus“? Nicht nur Lyft-Fahrerin Ana glaubt, dass an den Festival-Tagen die Stadt leerer ist und die Schlangen bei den begehrten Brunch-Lokalen kürzer sind. Der „San Francisco Chronicle“ hat den Mythos in diesem Jahr überprüft. Von den zehn Restaurants die die Lokalzeitung dazu befragt hat, haben acht keinerlei Veränderung bemerkt. Die Stadt ist gut besucht wie eh und je.

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