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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax verschnauft nach Sprung über 11 000 Punkte

Dax dürfte nach Fed-Äußerung steigen

Dienstag, 13.09.2016 07:20 von

Nachdem Fed-Gouverneurin Lael Brainard am Montagabend vor einer zu frühen Zinserhöhung der US-Notenbank gewarnt hatte, drehten die Märkte weltweit ins Plus. Vorbörslich legt auch der deutsche Leitindex deutlich zu.

Die Aussicht auf eine Verzögerung einer möglichen US-Zinserhöhung hat den Märkten über Nacht weltweit Schwung gegeben. Die einflussreiche Fed-Gouverneurin Lael Brainard hatte am Montagabend vor einem zu frühen Ende der lockeren Geldpolitik zur Stützung der Wirtschaft gewarnt. Anders als viele Experten meinten, könnte der Arbeitsmarkt die Vollbeschäftigung noch nicht erreicht haben, sagte sie. Daher erscheine eine Straffung der Geldpolitik weniger zwingend. Dies dämpfte Sorgen unter den Anlegern vor einem baldigen Ende des billigen Geldes.

An der Wall Street drehten nach diesen Aussagen am Montag nach anfänglichen Verlusten ins Plus. Der MSCI-Index für asiatische Aktien mit Ausnahme Japans notierte in der Nacht 0,5 Prozent im Plus. Vorbörslich liegt auch der deutsche Leitindex Dax 85 Punkte im Plus.

Brainard sagte zudem, sie wolle noch einen stärkeren Aufwärtstrend bei den Konsumausgaben sehen. Auch bleibe der Druck auf die Inflation durch die Erholung des Arbeitsmarktes noch aus. Die Hoffnung der Fed, dass über höhere Löhne auch die Preise steigen, sei bislang nicht erfüllt.

Brainard gehört zu den Notenbankern, die einer Zinserhöhung von jeher zögerlich gegenüberstehen. Zur nächsten Zinsentscheidung der Fed äußerte sie sich nicht. Auch der Chef des Fed-Bezirks von Minneapolis, Neel Kashkari, sagte dem Fernsehsender CNBC, dass er eine geldpolitische Straffung nicht als besonders dringlich ansehe.

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