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Lufthansa Aktie

Aktie
WKN:  823212 ISIN:  DE0008232125 US-Symbol:  DLAKF Branche:  Fluggesellschaften Land:  Deutschland
8,752 €
-0,014 €
-0,16%
11:47:00 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
10,10 Mrd. €
Streubesitz
61,29%
KGV
7,88
Dividende
0,30 €
Dividendenrendite
3,42%
neu: Nachhaltigkeits-Score
38 %
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Lufthansa Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Deutsche Lufthansa AG ist ein integrierter europäischer Luftfahrtkonzern mit Schwerpunkt auf Netzwerkverkehr, Hub-Systemen und luftfahrtbezogenen Dienstleistungen. Als traditionsreicher Carrier mit starker Marke, langjähriger Sicherheitsbilanz und hoher Regulierungsnähe agiert Lufthansa im Spannungsfeld aus zyklischer Nachfrage, strengen Auflagen und intensivem Wettbewerb durch Netzwerk- und Low-Cost-Carrier. Für konservative Anleger steht das Unternehmen sinnbildlich für ein etabliertes, aber strukturell anspruchsvolles Geschäftsmodell in einem kapitalintensiven, stark regulierten Sektor.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Lufthansa AG basiert auf der Bündelung verschiedener luftfahrtbezogener Aktivitäten unter einem Holding-Dach. Kern ist der Betrieb von Netzwerk-Airlines mit Drehkreuzen in Frankfurt, München, Zürich, Wien und Brüssel. Die Gesellschaft erzielt ihre Erlöse primär durch den Verkauf von Passagierbeförderungsleistungen im Linienverkehr, ergänzt um Langstrecken- und Zubringerflüge, Premiumprodukte in Business- und First-Class, Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen, Gepäckoptionen und Loyalitätsprogramme. Darüber hinaus generiert Lufthansa Erträge über Frachtbeförderung, Technikdienstleistungen, Catering und IT-Services. Das Unternehmen verfolgt ein Hub-and-Spoke-Modell, bei dem Zubringerflüge aus der Peripherie in zentrale Hubs geleitet werden, um dort Anschlussverkehre auf Mittel- und Langstrecken zu bündeln. Skaleneffekte entstehen durch Flottenharmonisierung, gemeinsame Infrastruktur, standardisierte Prozesse und integrierte Steuerung von Netzwerk, Kapazitäten und Yield-Management. Operativ stehen Kapazitätsdisziplin, Flottenmodernisierung, digitale Vertriebswege und Kostenoptimierung im Fokus, um die strukturell niedrigen Margen der Airline-Branche zu stabilisieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Unternehmensmission der Lufthansa AG zielt auf sichere, zuverlässige und qualitativ hochwertige Luftverkehrsdienstleistungen mit europäischem Premiumanspruch. Im Zentrum stehen operationelle Exzellenz, hohe Sicherheitsstandards, pünktliche Abläufe und ein konsistentes Kundenerlebnis entlang der gesamten Reisekette. Strategisch verfolgt das Management drei Kernlinien: Erstens die Stärkung der Premium-Positionierung der Netzwerk-Airlines gegenüber globalen Wettbewerbern und Low-Cost-Carriern, zweitens die Weiterentwicklung der Dienstleistungssparten zu eigenständig wettbewerbsfähigen, teilweise drittmarktorientierten Einheiten, drittens die sukzessive Dekarbonisierung des Flugbetriebs durch Flottenmodernisierung, nachhaltige Flugkraftstoffe und Effizienzsteigerungen. Langfristig strebt Lufthansa eine Rolle als führender europäischer Airline-Verbund mit globaler Reichweite an, der Sicherheit, Servicequalität und Nachhaltigkeit kombiniert.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsportfolio der Lufthansa AG umfasst ein breites Spektrum luftfahrtbezogener Produkte für Geschäfts- und Privatreisende sowie Unternehmenskunden. Im Passagiersegment bietet der Konzern internationale Linienflüge in mehreren Serviceklassen, Vielfliegerprogramme inklusive Status- und Prämienlogik, Lounges, Interlining mit Partnerairlines und nahtlose Umsteigeprozesse an Hubs. Ergänzend werden Zusatzleistungen wie bevorzugtes Boarding, Zusatzgepäck, Sitzplatzupgrades, Reiseversicherungen und dynamische Paketangebote mit Hotels und Mietwagen vertrieben. Im Frachtsegment deckt Lufthansa den Transport zeitkritischer, temperaturgeführter und wertintensiver Güter ab, inklusive spezieller Lösungen für Pharmazeutika, Express-Sendungen und lebende Tiere. Im Technikgeschäft erbringt der Konzern Wartungs-, Reparatur- und Überholungsleistungen (MRO) für Triebwerke, Zellen und Komponenten. Catering-Dienstleistungen umfassen Bordverpflegung, Logistik und Konzeption von Servicekonzepten für Airlines und andere Verkehrsunternehmen. IT- und Prozessdienstleistungen richten sich an Airlines, Flughäfen und weitere Branchenpartner und adressieren Themen wie Revenue-Management, Buchungssysteme und digitale Schnittstellen.

Business Units und Konzernstruktur

Die Lufthansa AG steuert ihre Aktivitäten über mehrere Business Units, die unterschiedliche Wertschöpfungsstufen abbilden. Zum Segment Network Airlines zählen Lufthansa German Airlines, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines, die den klassischen Hub-Verkehr auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken bedienen. Im Bereich Point-to-Point-Verkehr agiert Eurowings mit Fokus auf dezentralen, eher preissensitiven Strecken. Die Frachtaktivitäten werden im Segment Logistik gebündelt, während das Segment Technik im Wesentlichen aus Lufthansa Technik besteht, einem international agierenden MRO-Anbieter. Catering- und Hospitality-Aktivitäten wurden historisch unter LSG-Gesellschaften geführt, deren Struktur sukzessive angepasst und teilweise veräußert beziehungsweise neu ausgerichtet wurde. Ergänzt wird die Konzernstruktur durch Service- und IT-Gesellschaften, die interne und externe Kunden bedienen. Diese Segmentierung ermöglicht eine differenzierte Steuerung von Renditezielen, Kapitaleinsatz und Risikoprofil in den jeweiligen Geschäftsfeldern.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Lufthansa verfügt über mehrere potenzielle Differenzierungsmerkmale im internationalen Airline-Markt. Auf der Markenseite profitiert der Konzern von einer langjährigen Wahrnehmung als verlässlicher, sicherer und qualitativ hochwertiger Carrier mit starker Stellung im deutschsprachigen Wirtschaftsraum. Die Kombination aus Premium-Airlines, Vielfliegerprogramm und strategisch gelegenen Hubs in Mitteleuropa ermöglicht ein breites Streckennetz mit hoher Konnektivität. Die Gruppe vereint Flug-, Fracht- und Technikkompetenz unter einem Dach, was Synergien und Know-how-Transfer begünstigt. Das Vielfliegerprogramm fungiert als Kundenbindungsinstrument und Ertragshebel. Zudem schafft die Zugehörigkeit zu einem großen Airline-Bündnis mit Partnern auf mehreren Kontinenten Zugang zu globaler Reichweite und gemeinsamen Vertriebs- und Codeshare-Strukturen. Diese Elemente verschaffen Lufthansa im europäischen Kontext eine besondere Rolle als Netzwerk- und Premiumanbieter, wenngleich die Preismacht durch Wettbewerb und Regulierung begrenzt bleibt.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben der Lufthansa AG sind in einer Branche mit tendenziell austauschbaren Kernprodukten relativ schmal, beruhen aber auf mehreren Faktoren. Erstens erschweren hohe regulatorische Hürden, komplexe Sicherheitsauflagen und Slots an stark frequentierten Flughäfen den Markteintritt für neue Wettbewerber in bestimmten Teilmärkten. Zweitens führt die etablierte Hub-Infrastruktur mit gesicherten Start- und Landerechten an zentralen Flughäfen zu einem strukturellen Vorteil gegenüber kleineren Marktteilnehmern. Drittens wirkt das ausgebaute Vielfliegerprogramm als Lock-in-Mechanismus, insbesondere für Geschäftsreisende. Viertens bildet das Technikgeschäft mit langjährigen Kundenbeziehungen und hoher technischer Expertise einen teilweisen Moat, da Zertifizierungen, Know-how und Kapitalintensität hier eine hohe Eintrittsbarriere darstellen. Dennoch bleibt der Wettbewerb um Passagiere intensiv, und Preis- sowie Kapazitätsdruck begrenzen die Nachhaltigkeit dieser Moats.

Wettbewerber und Marktumfeld

Lufthansa konkurriert mit einem breiten Spektrum an Marktteilnehmern. Bei Netzwerk- und Langstreckenflügen treten insbesondere andere europäische Netzwerkcarrier wie Air France-KLM und die International Airlines Group sowie große US-Airlines und Golf-Carrier in Konkurrenz. Auf innereuropäischen und touristischen Strecken verstärken Low-Cost-Carrier wie Ryanair, easyJet und Wizz Air den Margendruck. Im Frachtsegment stehen globale Cargo-Airlines und die Luftfrachteinheiten anderer Netzwerkcarrier im Wettbewerb, während im MRO-Markt internationale Technikunternehmen und herstellernahe Serviceanbieter konkurrieren. Die strukturellen Rahmenbedingungen sind geprägt von zyklischer Nachfrage, geopolitischen Einflüssen, Ölpreisschwankungen, wachsenden Nachhaltigkeitsanforderungen und zunehmender Digitalisierung der Distribution. Preis- und Kapazitätswettbewerb, arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen sowie Flughafenengpässe prägen das Wettbewerbsumfeld in Europa.

Management, Corporate Governance und Strategie

Die Lufthansa AG wird in der Rechtsform einer europäischen Aktiengesellschaft mit typischer zweistufiger Corporate-Governance-Struktur geführt, bestehend aus Vorstand und Aufsichtsrat. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf Profitabilitätssteigerung, Bilanzstärkung, Flexibilisierung der Kostenbasis und konsequente Flottenmodernisierung ausgerichtet ist. Dazu gehören Programme zur Effizienzsteigerung, Anpassung der Kapazitäten an die Nachfrage, Optimierung des Streckennetzes und Fokussierung auf ertragsstarke Segmente. Wesentliche strategische Schwerpunkte sind die Verbesserung der Kostenposition gegenüber Low-Cost- und Netzwerk-Wettbewerbern, die Steigerung der Produktattraktivität in Premiumklassen, der Ausbau digitaler Direktvertriebskanäle und eine intensivere Steuerung von Erlös- und Kapazitätsmanagement. Nachhaltigkeitsthemen, wie die Reduktion von CO₂-Emissionen durch effizientere Flugzeuge, operative Optimierungen und der Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe, sind zunehmend integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie und werden in der Kommunikation gegenüber Investoren, Kunden und Regulatoren hervorgehoben.

Branchen- und Regionenanalyse

Lufthansa ist im globalen Luftverkehrsmarkt tätig, mit Schwerpunkt auf Europa als Heimmarkt und einer starken Präsenz im transatlantischen und interkontinentalen Verkehr. Die Branche zeichnet sich durch ausgeprägte Zyklen, hohe Fixkosten, intensive Regulierung und starke Sensitivität gegenüber konjunkturellen Schwankungen, Währungen und Energiepreisen aus. In Europa wirken Kapazitätsüberhänge, Infrastrukturengpässe und eine heterogene regulatorische Landschaft, während gleichzeitig hohe Umwelt- und Sicherheitsstandards gelten. Strengere Klimavorgaben, mögliche zusätzliche Abgaben und Emissionshandelssysteme erhöhen perspektivisch den Kostendruck, begünstigen aber tendenziell Anbieter mit Zugang zu Kapital, Flottenkompetenz und Skaleneffekten. Regional ist Lufthansa insbesondere im deutschsprachigen Raum und an den großen europäischen Hubs stark verankert, ergänzt durch weltweite Destinationen auf Geschäfts- und Ferienrouten. Wachsende Märkte in Asien, dem Mittleren Osten und Teilen Afrikas bieten langfristige Nachfragepotenziale, stehen aber häufig bereits unter starkem Einfluss etablierter lokaler und regionaler Carrier.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Historie der Lufthansa AG reicht bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurück, wobei die heutige Gesellschaft im Wesentlichen auf einer Neugründung nach Kriegsende basiert. Im Verlauf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Lufthansa zu einer der wichtigsten europäischen Fluggesellschaften mit wachsendem internationalen Streckennetz. Mit der Liberalisierung des europäischen Luftverkehrs und der schrittweisen Öffnung der Märkte wandelte sich das Unternehmen von einem stark regulierten, teilweise staatlich geprägten Carrier zu einer börsennotierten Gesellschaft mit wachsender Ausrichtung auf Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität. Im Zuge der Globalisierung wurden Allianzen mit internationalen Airlines aufgebaut und Beteiligungen an anderen Fluggesellschaften eingegangen. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Phasen kräftigen Wachstums, technologischen Neuerungen, Anpassungsprogrammen und Krisenbewältigung, etwa infolge konjunktureller Einbrüche, externer Schocks oder struktureller Branchenveränderungen. Über Jahrzehnte hinweg hat Lufthansa ihre Rolle als Kernakteur im europäischen Luftverkehr behauptet, musste jedoch wiederholt ihre Kosten- und Flottenstruktur an veränderte Rahmenbedingungen anpassen.

Sonstige Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit der Lufthansa AG liegt in der engen Verzahnung mit dem Wirtschaftsstandort Deutschland und anderen mitteleuropäischen Volkswirtschaften. Geschäftsreiseverkehr, Exportorientierung und Messe- sowie Kongresswesen wirken stark auf die Nachfrage. Tarifstrukturen und Mitbestimmungsmodelle im Heimatmarkt führen zu komplexen Arbeitsbeziehungen, die sich auf Kostenbasis, Flexibilität und Verhandlungsprozesse mit Belegschaften und Gewerkschaften auswirken können. Die Konzernstruktur mit mehreren Marken ermöglicht eine gewisse Differenzierung nach Zielgruppen und Preissegmenten, erhöht jedoch zugleich die Komplexität des Managements. Die Beteiligung an Allianzen und Joint Ventures auf ausgewählten Langstreckenrouten stärkt die Netzwerkqualität, bindet das Unternehmen aber auch an gemeinsame Kapazitäts- und Erlösstrukturen. Digitalisierung, Automatisierung von Bodenprozessen und der Ausbau direkter Online-Vertriebskanäle verändern sukzessive die Interaktion mit Kunden und Vertriebspartnern. Zudem ist Lufthansa als europäischer Carrier stark in politische und regulatorische Diskussionen um Klimaschutz, Slot-Vergabe und Verkehrsrechte eingebunden.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen vor allem aus der etablierten Marktstellung der Lufthansa AG als führender europäischer Netzwerkcarrier, der starken Marke und der tief verankerten Präsenz im deutschsprachigen Premium- und Geschäftsreisemarkt. Skaleneffekte im Hub-System, die integrierte Konzernstruktur mit Technik- und Frachtaktivitäten sowie die Beteiligung an globalen Allianzen können mittelfristig zur Stabilisierung der Ertragskraft beitragen. Flottenmodernisierung und Effizienzprogramme bergen Potenzial zur Senkung der Stückkosten und zur Verbesserung der Umweltbilanz, was in einem zunehmend regulierten Umfeld wettbewerbsrelevant ist. Die langfristig wachsende globale Nachfrage nach Mobilität und interkontinentalem Reiseverkehr, insbesondere in Schwellenländern, eröffnet Chancen auf Streckenerweiterungen, Kooperationen und eine bessere Auslastung. Darüber hinaus kann eine disziplinierte Kapazitätssteuerung in Europa das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage verbessern und damit die Preissetzungsmacht in bestimmten Segmenten stärken.

Risiken und zentrale Unsicherheitsfaktoren

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Die Airline-Branche ist stark zyklisch und reagiert empfindlich auf konjunkturelle Einbrüche, geopolitische Spannungen, Pandemien, Sicherheitsereignisse und Nachfrageschocks. Hohe Fixkosten durch Flotteninvestitionen, Personal und Infrastruktur bedeuten, dass Ertragseinbußen rasch auf die Profitabilität durchschlagen. Ein intensiver Wettbewerb durch Low-Cost-Carrier und andere Netzwerk-Airlines begrenzt die Möglichkeit, steigende Kosten vollständig an Kunden weiterzugeben. Schwankungen bei Kerosinpreisen, Währungen und Refinanzierungsbedingungen stellen weitere Unsicherheitsfaktoren dar. Arbeitskämpfe können den Flugbetrieb beeinträchtigen und die Reputation belasten. Zudem erhöht die fortschreitende Regulierung im Bereich Klimaschutz mittelfristig die Kostenbasis, während gleichzeitig Investitionen in effizientere Flotten und nachhaltige Kraftstoffe erforderlich bleiben. Die Komplexität der Konzernstruktur sowie Abhängigkeiten von Hubs und bestimmter Infrastrukturen können operative Risiken verstärken. Aus Sicht eines risikoaversen Investors ist Lufthansa daher ein Engagement in einem strukturell herausfordernden, aber strategisch bedeutsamen Sektor, dessen Ertragsprofil von externen Schocks und regulatorischen Entwicklungen maßgeblich beeinflusst wird, ohne dass hieraus eine Empfehlung abgeleitet werden soll.
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Ausgewählte Hebelprodukte

Kurs
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
Hebel
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8,78 €
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Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 8,75 € / 8,754 €
Spread +0,05%
Schluss Vortag 8,766 €
Gehandelte Stücke 117.989
Tagesvolumen Vortag 6.438.781 €
Tagestief 8,704 €
Tageshoch 8,876 €
52W-Tief 5,53 €
52W-Hoch 9,248 €
Jahrestief 8,372 €
Jahreshoch 9,248 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Lufthansa hat in der vergangenen Woche eine Positive Gewinnwarnung ausgesprochen, die die Anleger optimistisch stimmt.
  • Es wurde berichtet, dass die Nachfrage nach Flügen in den letzten Monaten stark gestiegen ist, was sich positiv auf die Umsätze auswirkt.
  • Analysten heben hervor, dass die Kostensenkungsmaßnahmen der Lufthansa begonnen haben, die Profitabilität zu steigern.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 37.581 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 1.264 €
Jahresüberschuss in Mio. 1.569 €
Umsatz je Aktie 31,40 €
Gewinn je Aktie 1,15 €
Gewinnrendite +13,59%
Umsatzrendite +3,67%
Return on Investment +3,26%
Marktkapitalisierung in Mio. 7.392 €
KGV (Kurs/Gewinn) 5,37
KBV (Kurs/Buchwert) 0,64
KUV (Kurs/Umsatz) 0,20
Eigenkapitalrendite +11,96%
Eigenkapitalquote +23,97%

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Typ Call
Hebel 4,89
Geld/Brief 1,79 / 1,80 €
Knock-Out 7,01 €
Laufzeitende open end
WKN UQ3VH2

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Derivate

Anlageprodukte (239)
Bonus-Zertifikate 93
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Discount-Zertifikate 56
Express-Zertifikate 10
Hebelprodukte (345)
Optionsscheine 191
Knock-Outs 106
Faktor-Zertifikate 48
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Keine Senkung seit 1 Jahr
Stabilität der Dividende -0,57 (max 1,00)
Dividendenzuwachs -1,7% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 13,6% (auf den Gewinn/FFO)
quote 106,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 3,33%

Dividenden Historie

Datum Dividende
07.05.2025 0,30 €
08.05.2024 0,30 €
08.05.2019 0,80 €
09.05.2018 0,24 €
08.05.2017 0,50 €
29.04.2016 0,50 €
30.04.2014 0,45 €
09.05.2012 0,25 €
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Termine

06.03.2026 Analystenkonferenz Jahresergebnis 2025
31.03.2026 Quartalsmitteilung
06.05.2026 Veröffentlichung 1. Zwischenbericht 2026 (Januar-März 2026)
12.05.2026 Hauptversammlung 2026
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Lufthansa Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
7,78 € 8,78 € -11,42%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 8,736 € -0,18%
8,752 € 09:32
Frankfurt 8,778 € +0,21%
8,76 € 11:23
Hamburg 8,782 € +0,64%
8,726 € 11:29
Hannover 8,784 € +0,50%
8,74 € 08:16
München 8,738 € -0,23%
8,758 € 09:55
Stuttgart 8,766 € -0,18%
8,782 € 11:16
Xetra 8,78 € +0,02%
8,778 € 11:29
L&S RT 8,751 € -0,17%
8,766 € 11:47
Wien 8,766 € +0,25%
8,744 € 11:00
Nasdaq OTC Other 10,20 $ 0 %
10,20 $ 09.01.26
SIX Swiss Exchange 7,504 ¤ 0 %
7,504 ¤ 11.12.25
Tradegate 8,752 € -0,16%
8,766 € 11:47
Quotrix 8,764 € -0,23%
8,784 € 11:40
Gettex 8,754 € -0,39%
8,788 € 11:44
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
12.01.26 8,772 4,64 M
09.01.26 8,866 8,36 M
08.01.26 9,06 7,95 M
07.01.26 9,11 19,7 M
06.01.26 8,886 9,81 M
05.01.26 8,642 4,97 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 8,642 € +1,50%
1 Monat 8,456 € +3,74%
6 Monate 7,388 € +18,73%
1 Jahr 5,648 € +55,31%
5 Jahre 7,32593 € +19,74%

Unternehmensprofil Lufthansa AG

Die Deutsche Lufthansa AG ist ein integrierter europäischer Luftfahrtkonzern mit Schwerpunkt auf Netzwerkverkehr, Hub-Systemen und luftfahrtbezogenen Dienstleistungen. Als traditionsreicher Carrier mit starker Marke, langjähriger Sicherheitsbilanz und hoher Regulierungsnähe agiert Lufthansa im Spannungsfeld aus zyklischer Nachfrage, strengen Auflagen und intensivem Wettbewerb durch Netzwerk- und Low-Cost-Carrier. Für konservative Anleger steht das Unternehmen sinnbildlich für ein etabliertes, aber strukturell anspruchsvolles Geschäftsmodell in einem kapitalintensiven, stark regulierten Sektor.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Lufthansa AG basiert auf der Bündelung verschiedener luftfahrtbezogener Aktivitäten unter einem Holding-Dach. Kern ist der Betrieb von Netzwerk-Airlines mit Drehkreuzen in Frankfurt, München, Zürich, Wien und Brüssel. Die Gesellschaft erzielt ihre Erlöse primär durch den Verkauf von Passagierbeförderungsleistungen im Linienverkehr, ergänzt um Langstrecken- und Zubringerflüge, Premiumprodukte in Business- und First-Class, Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen, Gepäckoptionen und Loyalitätsprogramme. Darüber hinaus generiert Lufthansa Erträge über Frachtbeförderung, Technikdienstleistungen, Catering und IT-Services. Das Unternehmen verfolgt ein Hub-and-Spoke-Modell, bei dem Zubringerflüge aus der Peripherie in zentrale Hubs geleitet werden, um dort Anschlussverkehre auf Mittel- und Langstrecken zu bündeln. Skaleneffekte entstehen durch Flottenharmonisierung, gemeinsame Infrastruktur, standardisierte Prozesse und integrierte Steuerung von Netzwerk, Kapazitäten und Yield-Management. Operativ stehen Kapazitätsdisziplin, Flottenmodernisierung, digitale Vertriebswege und Kostenoptimierung im Fokus, um die strukturell niedrigen Margen der Airline-Branche zu stabilisieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Unternehmensmission der Lufthansa AG zielt auf sichere, zuverlässige und qualitativ hochwertige Luftverkehrsdienstleistungen mit europäischem Premiumanspruch. Im Zentrum stehen operationelle Exzellenz, hohe Sicherheitsstandards, pünktliche Abläufe und ein konsistentes Kundenerlebnis entlang der gesamten Reisekette. Strategisch verfolgt das Management drei Kernlinien: Erstens die Stärkung der Premium-Positionierung der Netzwerk-Airlines gegenüber globalen Wettbewerbern und Low-Cost-Carriern, zweitens die Weiterentwicklung der Dienstleistungssparten zu eigenständig wettbewerbsfähigen, teilweise drittmarktorientierten Einheiten, drittens die sukzessive Dekarbonisierung des Flugbetriebs durch Flottenmodernisierung, nachhaltige Flugkraftstoffe und Effizienzsteigerungen. Langfristig strebt Lufthansa eine Rolle als führender europäischer Airline-Verbund mit globaler Reichweite an, der Sicherheit, Servicequalität und Nachhaltigkeit kombiniert.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsportfolio der Lufthansa AG umfasst ein breites Spektrum luftfahrtbezogener Produkte für Geschäfts- und Privatreisende sowie Unternehmenskunden. Im Passagiersegment bietet der Konzern internationale Linienflüge in mehreren Serviceklassen, Vielfliegerprogramme inklusive Status- und Prämienlogik, Lounges, Interlining mit Partnerairlines und nahtlose Umsteigeprozesse an Hubs. Ergänzend werden Zusatzleistungen wie bevorzugtes Boarding, Zusatzgepäck, Sitzplatzupgrades, Reiseversicherungen und dynamische Paketangebote mit Hotels und Mietwagen vertrieben. Im Frachtsegment deckt Lufthansa den Transport zeitkritischer, temperaturgeführter und wertintensiver Güter ab, inklusive spezieller Lösungen für Pharmazeutika, Express-Sendungen und lebende Tiere. Im Technikgeschäft erbringt der Konzern Wartungs-, Reparatur- und Überholungsleistungen (MRO) für Triebwerke, Zellen und Komponenten. Catering-Dienstleistungen umfassen Bordverpflegung, Logistik und Konzeption von Servicekonzepten für Airlines und andere Verkehrsunternehmen. IT- und Prozessdienstleistungen richten sich an Airlines, Flughäfen und weitere Branchenpartner und adressieren Themen wie Revenue-Management, Buchungssysteme und digitale Schnittstellen.

Business Units und Konzernstruktur

Die Lufthansa AG steuert ihre Aktivitäten über mehrere Business Units, die unterschiedliche Wertschöpfungsstufen abbilden. Zum Segment Network Airlines zählen Lufthansa German Airlines, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines, die den klassischen Hub-Verkehr auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken bedienen. Im Bereich Point-to-Point-Verkehr agiert Eurowings mit Fokus auf dezentralen, eher preissensitiven Strecken. Die Frachtaktivitäten werden im Segment Logistik gebündelt, während das Segment Technik im Wesentlichen aus Lufthansa Technik besteht, einem international agierenden MRO-Anbieter. Catering- und Hospitality-Aktivitäten wurden historisch unter LSG-Gesellschaften geführt, deren Struktur sukzessive angepasst und teilweise veräußert beziehungsweise neu ausgerichtet wurde. Ergänzt wird die Konzernstruktur durch Service- und IT-Gesellschaften, die interne und externe Kunden bedienen. Diese Segmentierung ermöglicht eine differenzierte Steuerung von Renditezielen, Kapitaleinsatz und Risikoprofil in den jeweiligen Geschäftsfeldern.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Lufthansa verfügt über mehrere potenzielle Differenzierungsmerkmale im internationalen Airline-Markt. Auf der Markenseite profitiert der Konzern von einer langjährigen Wahrnehmung als verlässlicher, sicherer und qualitativ hochwertiger Carrier mit starker Stellung im deutschsprachigen Wirtschaftsraum. Die Kombination aus Premium-Airlines, Vielfliegerprogramm und strategisch gelegenen Hubs in Mitteleuropa ermöglicht ein breites Streckennetz mit hoher Konnektivität. Die Gruppe vereint Flug-, Fracht- und Technikkompetenz unter einem Dach, was Synergien und Know-how-Transfer begünstigt. Das Vielfliegerprogramm fungiert als Kundenbindungsinstrument und Ertragshebel. Zudem schafft die Zugehörigkeit zu einem großen Airline-Bündnis mit Partnern auf mehreren Kontinenten Zugang zu globaler Reichweite und gemeinsamen Vertriebs- und Codeshare-Strukturen. Diese Elemente verschaffen Lufthansa im europäischen Kontext eine besondere Rolle als Netzwerk- und Premiumanbieter, wenngleich die Preismacht durch Wettbewerb und Regulierung begrenzt bleibt.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben der Lufthansa AG sind in einer Branche mit tendenziell austauschbaren Kernprodukten relativ schmal, beruhen aber auf mehreren Faktoren. Erstens erschweren hohe regulatorische Hürden, komplexe Sicherheitsauflagen und Slots an stark frequentierten Flughäfen den Markteintritt für neue Wettbewerber in bestimmten Teilmärkten. Zweitens führt die etablierte Hub-Infrastruktur mit gesicherten Start- und Landerechten an zentralen Flughäfen zu einem strukturellen Vorteil gegenüber kleineren Marktteilnehmern. Drittens wirkt das ausgebaute Vielfliegerprogramm als Lock-in-Mechanismus, insbesondere für Geschäftsreisende. Viertens bildet das Technikgeschäft mit langjährigen Kundenbeziehungen und hoher technischer Expertise einen teilweisen Moat, da Zertifizierungen, Know-how und Kapitalintensität hier eine hohe Eintrittsbarriere darstellen. Dennoch bleibt der Wettbewerb um Passagiere intensiv, und Preis- sowie Kapazitätsdruck begrenzen die Nachhaltigkeit dieser Moats.

Wettbewerber und Marktumfeld

Lufthansa konkurriert mit einem breiten Spektrum an Marktteilnehmern. Bei Netzwerk- und Langstreckenflügen treten insbesondere andere europäische Netzwerkcarrier wie Air France-KLM und die International Airlines Group sowie große US-Airlines und Golf-Carrier in Konkurrenz. Auf innereuropäischen und touristischen Strecken verstärken Low-Cost-Carrier wie Ryanair, easyJet und Wizz Air den Margendruck. Im Frachtsegment stehen globale Cargo-Airlines und die Luftfrachteinheiten anderer Netzwerkcarrier im Wettbewerb, während im MRO-Markt internationale Technikunternehmen und herstellernahe Serviceanbieter konkurrieren. Die strukturellen Rahmenbedingungen sind geprägt von zyklischer Nachfrage, geopolitischen Einflüssen, Ölpreisschwankungen, wachsenden Nachhaltigkeitsanforderungen und zunehmender Digitalisierung der Distribution. Preis- und Kapazitätswettbewerb, arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen sowie Flughafenengpässe prägen das Wettbewerbsumfeld in Europa.

Management, Corporate Governance und Strategie

Die Lufthansa AG wird in der Rechtsform einer europäischen Aktiengesellschaft mit typischer zweistufiger Corporate-Governance-Struktur geführt, bestehend aus Vorstand und Aufsichtsrat. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf Profitabilitätssteigerung, Bilanzstärkung, Flexibilisierung der Kostenbasis und konsequente Flottenmodernisierung ausgerichtet ist. Dazu gehören Programme zur Effizienzsteigerung, Anpassung der Kapazitäten an die Nachfrage, Optimierung des Streckennetzes und Fokussierung auf ertragsstarke Segmente. Wesentliche strategische Schwerpunkte sind die Verbesserung der Kostenposition gegenüber Low-Cost- und Netzwerk-Wettbewerbern, die Steigerung der Produktattraktivität in Premiumklassen, der Ausbau digitaler Direktvertriebskanäle und eine intensivere Steuerung von Erlös- und Kapazitätsmanagement. Nachhaltigkeitsthemen, wie die Reduktion von CO₂-Emissionen durch effizientere Flugzeuge, operative Optimierungen und der Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe, sind zunehmend integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie und werden in der Kommunikation gegenüber Investoren, Kunden und Regulatoren hervorgehoben.

Branchen- und Regionenanalyse

Lufthansa ist im globalen Luftverkehrsmarkt tätig, mit Schwerpunkt auf Europa als Heimmarkt und einer starken Präsenz im transatlantischen und interkontinentalen Verkehr. Die Branche zeichnet sich durch ausgeprägte Zyklen, hohe Fixkosten, intensive Regulierung und starke Sensitivität gegenüber konjunkturellen Schwankungen, Währungen und Energiepreisen aus. In Europa wirken Kapazitätsüberhänge, Infrastrukturengpässe und eine heterogene regulatorische Landschaft, während gleichzeitig hohe Umwelt- und Sicherheitsstandards gelten. Strengere Klimavorgaben, mögliche zusätzliche Abgaben und Emissionshandelssysteme erhöhen perspektivisch den Kostendruck, begünstigen aber tendenziell Anbieter mit Zugang zu Kapital, Flottenkompetenz und Skaleneffekten. Regional ist Lufthansa insbesondere im deutschsprachigen Raum und an den großen europäischen Hubs stark verankert, ergänzt durch weltweite Destinationen auf Geschäfts- und Ferienrouten. Wachsende Märkte in Asien, dem Mittleren Osten und Teilen Afrikas bieten langfristige Nachfragepotenziale, stehen aber häufig bereits unter starkem Einfluss etablierter lokaler und regionaler Carrier.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Historie der Lufthansa AG reicht bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurück, wobei die heutige Gesellschaft im Wesentlichen auf einer Neugründung nach Kriegsende basiert. Im Verlauf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Lufthansa zu einer der wichtigsten europäischen Fluggesellschaften mit wachsendem internationalen Streckennetz. Mit der Liberalisierung des europäischen Luftverkehrs und der schrittweisen Öffnung der Märkte wandelte sich das Unternehmen von einem stark regulierten, teilweise staatlich geprägten Carrier zu einer börsennotierten Gesellschaft mit wachsender Ausrichtung auf Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität. Im Zuge der Globalisierung wurden Allianzen mit internationalen Airlines aufgebaut und Beteiligungen an anderen Fluggesellschaften eingegangen. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Phasen kräftigen Wachstums, technologischen Neuerungen, Anpassungsprogrammen und Krisenbewältigung, etwa infolge konjunktureller Einbrüche, externer Schocks oder struktureller Branchenveränderungen. Über Jahrzehnte hinweg hat Lufthansa ihre Rolle als Kernakteur im europäischen Luftverkehr behauptet, musste jedoch wiederholt ihre Kosten- und Flottenstruktur an veränderte Rahmenbedingungen anpassen.

Sonstige Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit der Lufthansa AG liegt in der engen Verzahnung mit dem Wirtschaftsstandort Deutschland und anderen mitteleuropäischen Volkswirtschaften. Geschäftsreiseverkehr, Exportorientierung und Messe- sowie Kongresswesen wirken stark auf die Nachfrage. Tarifstrukturen und Mitbestimmungsmodelle im Heimatmarkt führen zu komplexen Arbeitsbeziehungen, die sich auf Kostenbasis, Flexibilität und Verhandlungsprozesse mit Belegschaften und Gewerkschaften auswirken können. Die Konzernstruktur mit mehreren Marken ermöglicht eine gewisse Differenzierung nach Zielgruppen und Preissegmenten, erhöht jedoch zugleich die Komplexität des Managements. Die Beteiligung an Allianzen und Joint Ventures auf ausgewählten Langstreckenrouten stärkt die Netzwerkqualität, bindet das Unternehmen aber auch an gemeinsame Kapazitäts- und Erlösstrukturen. Digitalisierung, Automatisierung von Bodenprozessen und der Ausbau direkter Online-Vertriebskanäle verändern sukzessive die Interaktion mit Kunden und Vertriebspartnern. Zudem ist Lufthansa als europäischer Carrier stark in politische und regulatorische Diskussionen um Klimaschutz, Slot-Vergabe und Verkehrsrechte eingebunden.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen vor allem aus der etablierten Marktstellung der Lufthansa AG als führender europäischer Netzwerkcarrier, der starken Marke und der tief verankerten Präsenz im deutschsprachigen Premium- und Geschäftsreisemarkt. Skaleneffekte im Hub-System, die integrierte Konzernstruktur mit Technik- und Frachtaktivitäten sowie die Beteiligung an globalen Allianzen können mittelfristig zur Stabilisierung der Ertragskraft beitragen. Flottenmodernisierung und Effizienzprogramme bergen Potenzial zur Senkung der Stückkosten und zur Verbesserung der Umweltbilanz, was in einem zunehmend regulierten Umfeld wettbewerbsrelevant ist. Die langfristig wachsende globale Nachfrage nach Mobilität und interkontinentalem Reiseverkehr, insbesondere in Schwellenländern, eröffnet Chancen auf Streckenerweiterungen, Kooperationen und eine bessere Auslastung. Darüber hinaus kann eine disziplinierte Kapazitätssteuerung in Europa das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage verbessern und damit die Preissetzungsmacht in bestimmten Segmenten stärken.

Risiken und zentrale Unsicherheitsfaktoren

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Die Airline-Branche ist stark zyklisch und reagiert empfindlich auf konjunkturelle Einbrüche, geopolitische Spannungen, Pandemien, Sicherheitsereignisse und Nachfrageschocks. Hohe Fixkosten durch Flotteninvestitionen, Personal und Infrastruktur bedeuten, dass Ertragseinbußen rasch auf die Profitabilität durchschlagen. Ein intensiver Wettbewerb durch Low-Cost-Carrier und andere Netzwerk-Airlines begrenzt die Möglichkeit, steigende Kosten vollständig an Kunden weiterzugeben. Schwankungen bei Kerosinpreisen, Währungen und Refinanzierungsbedingungen stellen weitere Unsicherheitsfaktoren dar. Arbeitskämpfe können den Flugbetrieb beeinträchtigen und die Reputation belasten. Zudem erhöht die fortschreitende Regulierung im Bereich Klimaschutz mittelfristig die Kostenbasis, während gleichzeitig Investitionen in effizientere Flotten und nachhaltige Kraftstoffe erforderlich bleiben. Die Komplexität der Konzernstruktur sowie Abhängigkeiten von Hubs und bestimmter Infrastrukturen können operative Risiken verstärken. Aus Sicht eines risikoaversen Investors ist Lufthansa daher ein Engagement in einem strukturell herausfordernden, aber strategisch bedeutsamen Sektor, dessen Ertragsprofil von externen Schocks und regulatorischen Entwicklungen maßgeblich beeinflusst wird, ohne dass hieraus eine Empfehlung abgeleitet werden soll.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 10,10 Mrd. €
Aktienanzahl 1,20 Mrd.
Streubesitz 61,29%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Fluggesellschaften
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+38,71% Weitere
+61,29% Streubesitz

Community-Beiträge zu Lufthansa AG

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Analystische Einschätzungen und Marktnachrichten zeigen ein gemischtes Bild: Barclays bestätigt "Equal Weight" mit einem Kursziel von 7,70 Euro und betont mittelfristige Rentabilitätsziele, Flottenerneuerung, Umstrukturierungen und ein starkes Frachtgeschäft, während Tarifverhandlungen, regulatorische Änderungen und Wetterstörungen als kurzfristige Risiken genannt werden.
  • Operative und strategische Entwicklungen wie das Interesse an einer Minderheitsbeteiligung an TAP, eine vereinheitlichte Markenidentität ("Member of Lufthansa Group") und Maßnahmen zur Vereinfachung von Buchungen sowie branchenweite Projektionen zu Rekordgewinnen stützen die Wachstumsstory und Erwartungen an steigende Nachfrage.
  • Im Forum spiegeln sich diese Themen in Anlegerstimmungen wider: positive Kursbewegungen (u. a. um 8–9 Euro, 2‑Jahreshoch), Hoffnung auf weiteres Aufwärtspotenzial, gleichzeitig Skepsis wegen wiederkehrender Störfaktoren und vereinzelte moderierte Löschungen von Beiträgen.
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Real Cinderella born
@ Melone64
Vernünftige Aktien ??? Lufthansa ist eine vernünftige Aktie wenn man ein paar elementare Börsenregeln kennt und nach ihnen handelt. Du müsstest nicht seit 5 Jahre warten auf +/- 0, wenn Du die taktische Verlustreduzierung nutzen würdest bzw. wenigsten bei Kursen um € 5,50 Nachkäufe getätigt hättest. Die welche es taten und zu ähnlichem Kurs von Dir eingestiegen sind, die haben alle bereits viel Geld mit der LHA verdient. Man kann mit jeder Aktie auf die Schn.... fallen, eben noch Börsenliebling und plötzlich dauerhaft rote Laterne. Wachstumswerte, ja Solar war so etwas mal und denn noch gingen die größten deutschen Unternehmen wie Solar World & Co. pleite, es gibt keine Aktie welche wirklich Kurssicherheit bzw. absolute Bestandsicherheit hat. Wenn es solche Aktie gäbe, wir wären alle hier längst Milliardäre. Es ist leicht zurück zu schauen und dann eine Aktie als Super zu bezeichnen z.B.: Rheinmetall, Renk & Co., Siemens Energy, Deutsche Bank, Commerzbank und einige andere, es hätte aber auch völlig anders kommen können. Eines solltest Du nicht übersehen, LHA ist langsam wirklich berechenbar, Kurse zwischen € 5,50 bis leicht über € 7 laufend, ab und an auch mal leicht über € 8 und vor allem herrscht auch täglich genügend Volumen an der Börse um zu Kurs X kaufen oder verkaufen zu können. Sorry das ich es klar sagen muss, nicht die Aktien ist schlecht, sondern Dein handeln bzw. nicht handeln; Du hast einfach keine klare Strategie. Auf steigende Kurse zu warten, dass ist nämlich keine, im besonderen nicht wenn man 6 Monte und länger sich bereits massiv im Minus sich befindet. So wie Du LHA bewertest und schon lange im Minus bist, hättest Du längst zu den beiden Möglichkeiten die wir in 2025 haben, nämlich € 8 und mehr aussteigen müssen. Du hast klar Angst einen Verlust zu realisieren, dies sind kleine gute Voraussetzungen um in einer anderen Aktie Erfolg feiern zu können, nmpM. Aktuell bin ich nicht in LHA, weil ich massiv in der Commerzbank investiert bin und dort von fast € 37 auf € 32 stürzte aber Dank Strategie und taktischer Verlustrealisierung, zahlreiche Nach/Rückkäufe und Teilverkäufe diesen Schaden in weniger als 2 Wochen ausgleichen und nun bereits wieder schöne Teilgewinnmitnahmen realisieren konnte. Wer massiv langfristig wie Du im Minus landet, muss aktiv handeln und nicht der Aktie/Unternehmen die Schuld zuweisen. Ein Forum ist kein Abladeplan für Frust, sondern ein Platz um Lösungen zu finden. Manchmal muss man einfach einsehen, dass man zu teuer kaufte, eine Vielzahl von Aktien wird niemals mehr so hohe Kurse erreichen wie in der Vergangenheit, dies waren andere Zeiten und damit muss man sich abfinden, auch wenn es schwer fällt. Man kann viel mehr Geld verdienen indem eine Aktie immer wieder stürzt bzw. zum stürzen gebracht wird, früh nur Hedgefonds, heute auch Dank der verfügbaren Technik shorten schon die Azubis mit wenigen €, der Markt wird immer größer und deshalb sind Kurse der Vergangenheit für eine Vielzahl von Aktien selbst bei Top Gewinnen niemals mehr zu erreichen. Man muss sind eben den geänderten Bedingungen anpassen, sonst verliert man hier nur ständig Geld.
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crunch time
Abwärtstrend durchbrochen?
Wenn ich das richtig sehe, dann wurde heute auf Xetra der seit Frühjahr 2023 fallende Abw.trend nach oben durchbrochen. Wäre eigentlich ein Kaufsignal, wenn man das auch auf SK so durchhalten sollte. Würde das Fenster öffnen, um zumindest weiter Richtung 8,16€ zu steigen.
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sir_rolando
möchte mich ja nicht selbst loben...
aber die Attacke um nur einen Tag falsch getippt -> am Freitag wieder unglaubliche 0,22% Shortposition ausgebaut = ca. 2,5Mio Aktien (!!) ...und was macht die Aktie: schließt heute am Tageshöchststand auf 7,10 Euro trotz schwacher Börse und fallender Ami-Airlines, unglaubliche Stärke...
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sir_rolando
inhaltlich...
gebe ich dir 100% recht Homeopath und ich hätte auch nicht bei 8 Euro Aktien gekauft - beim aktuellen Niveau sehe ich wenig Gefahren. Klar kann es auch noch auf 6 Euro runter gehen, wären mit der Dividendenauszahlung auch kein Beinbruch. Bei LH gibt es immer News, warum ich auch die Aktie so spannend finde - ist auch ein Grund warum Buffet nie in der Branche investiert hat und wird. Neben Personalkosten (und da steht Spöhr völlig auf der Bremse) gibt es als Hauptkostenfaktor nur noch das Kerosin - was einer meiner Kaufgründe ist: wir liegen 20% unter dem VJ-Niveau und als langjähriger LH-Aktionär weiß ich, was das für die Zukunft bedeutet. Weiters tauscht LH in den nächsten Jahren soviele Flieger wie noch nie aus, die alle samt viel weniger verbrauchen (was bei 20 Jahren Weiterentwicklung kein Wunder ist)... Sollte man daher jetzt all-in gehen? Auf gar keinen Fall, bin aktuell 70% in Cash weil ich selbst in der aktuellen Situation mit Trump & Co eher pessimistisch bin: in der Vergangenheit war das meistens der Nährboden für steigende Kurse...
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sir_rolando
als thread-ersteller...
musste ich zwangsläufig wieder LH aktien kaufen, hat ein paar Jahre gedauert das Haus abzubezahlen aber jetzt bin ich wieder flüssig ;-) buy on bad news wie es so schön heißt - ich glaube das LH Management hat in den letzten Jahren einen guten Job gemacht, die düsteren Trump-Aussichten können in ein paar Monaten schon wieder ganz anders aussehen (politische Börsen haben kurze Beine)...
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xoxos
...und Hoffnung gibt es doch
Ich finde es nicht in Ordnung wenn sich Forenteilnehmer gegenseitig angiften. Man sollte sachlich die Aktie analysieren und beim Ergebnis kann man unterschiedlicher Meinung sein. Belehrungen sind fehl am Platze. Warum gibt es Hoffnung für die Lufthansa? Ich leite das zunächst vom Markt ab. Inzwischen gibt es doch einige zurückgebliebene Werte, die sogenannte Betonwände eingerannt haben wie z.B. Fresenius, BASF, VW und jetzt sogar Bayer. Insgesamt wird wieder mehr Zyklik gekauft und Lufthansa gehört definitiv zu den Zyklikern. Ja, zuletzt waren wir immer bei ca. 5,5 unten und bei 6,8 oben. Aber jede Range wird irgendwann durchbrochen. In der momentanen positven Börsenstimmung spricht mehr für oben. Die Bewertung ist m.E. günstig. Ein KGV von 5,x für 2026 ist günstig. Die Dividendenrendite liegt bei 4,5% bei einer Ausschüttungsquote von rd. 25%. Da wäre auch noch Luft bei der Ausschüttungsquote. Die Schätzungen für die nächsten Jahre zeigen nach oben, insbesondere wenn die Konsolidierung von Italiam Airlines als Belastung wegfällt. Die Nettoverschuldung ist im Verhältnis zum EBITDA mehr als verkraftbar. Es sieht also gar nicht so schlecht aus und wenn die 7 Euro durchbrochen werden sollte dann könnte es rasant nach oben schnellen. Deshalb gebe ich kein Stück aus der Hand und ich sehe zweistellige Kurse durchaus als realistische Möglichkeit hier. Am 6. März kommen die Zahlen. Dann wissen wir mehr.
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Joakim8
Hallo Melone, wann kann ich hier endlich raus
Heute noch verkaufen , Verlust bei Gelegenheit verrechnen, dafür Cisco oder Leonardo oder Palantir oder Robinhood oder SAP oder Xiaomi kaufen,- geht doch ;-))
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Geko2010
Wärre ja schee

wenn der Dax 10% hoch geht und die LH  19% im umkehrschluss jetzt.  ;-)

 

Die obigen Werte sind von den letzten drei Monaten

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Geko2010
Nunja Dax un LH vergleich hat keine Korrelation

Da der DAX in den letzten monaten nur um die 9% runter gegangen ist und die LH 19%............steigt also der Dax wieder 9% und die LH 19% ist alles normal und nicht aussergewöhnlich.

 

Relation von 6600 auf 6000 im Dax und LH 9,90 auf 8 Euro gar teilweise 7,80 (dass sind dann die 25%) von den du sprichst Sir Rolando.

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sir_rolando
wie's aussieht...
gibt's heute die ersten gewinnmitnahmen (durchaus kein fehler mal etwas kassa zu machen) bzw. muß sowieso schwung geholt werden für die 10€ marke... etwas sorgen bereit der wieder höhere ölpreis (bei gleichzeitig schwächelnden euro) - bei kursen von 84€ pro barrel brent wird die luft wieder dünner für die europäischen airlines...
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sir_rolando
auch wenn ich die LH-aktie...
noch immer als massiv unterbewertet einschätze: einen durchmarsch der wichtigen 10€ marke (auf zb. 11€) halte ich in den nächsten tagen für völlig ausgeschlossen, in anbetracht der fast +25% kursgewinn innerhalb eines monats... dafür müßte der dax schon explodieren oder per 2. august mit veröffentlichung der 1h-zahlen die jahresgewinnerwartung erhöht werden - da die LH in diesem punkt meist sehr zurückhaltend handelt, glaube ich momentan nicht wirklich daran...
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Häufig gestellte Fragen zur Lufthansa Aktie und zum Lufthansa Kurs

Der aktuelle Kurs der Lufthansa Aktie liegt bei 8,752 €.

Für 1.000€ kann man sich 114,26 Lufthansa Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Lufthansa Aktie lautet DLAKF.

Die 1 Monats-Performance der Lufthansa Aktie beträgt aktuell 3,74%.

Die 1 Jahres-Performance der Lufthansa Aktie beträgt aktuell 55,31%.

Der Aktienkurs der Lufthansa Aktie liegt aktuell bei 8,752 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 3,74% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Lufthansa eine Wertentwicklung von 19,02% aus und über 6 Monate sind es 18,73%.

Das 52-Wochen-Hoch der Lufthansa Aktie liegt bei 9,25 €.

Das 52-Wochen-Tief der Lufthansa Aktie liegt bei 5,53 €.

Das Allzeithoch von Lufthansa liegt bei 22,27 €.

Das Allzeittief von Lufthansa liegt bei 4,88 €.

Die Volatilität der Lufthansa Aktie liegt derzeit bei 35,55%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Lufthansa in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 7,78 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -11,42%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 7,78 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -11,42%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Lufthansa Kursziel beträgt 7,78 €. Das ist -11,42% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Lufthansa 1 x zum Kauf, 7 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Lufthansa Kursziel beträgt 7,78 €. Das ist -11,42% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Lufthansa 1 x zum Kauf, 7 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 7,78 €. Dieser Wert liegt unter dem aktuellen Kurs. Analysten erwarten somit kein weiteres Potenzial.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Lufthansa Aktie bei 7,78 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach unten bei der Lufthansa Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 10,10 Mrd. €

Insgesamt sind 1.196,8 Mio Lufthansa Aktien im Umlauf.

Am 10.10.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 10.10.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Lufthansa bei 38%. Erfahre hier mehr

Lufthansa hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Lufthansa gehört zum Sektor Fluggesellschaften.

Das KGV der Lufthansa Aktie beträgt 7,88.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Lufthansa betrug 37,58 Mrd €.

Die nächsten Termine von Lufthansa sind:
  • 06.03.2026 - Analystenkonferenz Jahresergebnis 2025
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 06.05.2026 - Veröffentlichung 1. Zwischenbericht 2026 (Januar-März 2026)
  • 12.05.2026 - Hauptversammlung 2026
  • 04.08.2026 - Veröffentlichung 2. Zwischenbericht 2026 (Januar-Juni 2026)
  • 03.11.2026 - Veröffentlichung 3. Zwischenbericht 2026 (Januar-September 2026)

Ja, Lufthansa zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 07.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,30 € gezahlt.

Zuletzt hat Lufthansa am 07.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,30 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,42%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Lufthansa wurde am 07.05.2025 in Höhe von 0,30 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,42%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 07.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,30 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.