Werbung
Attraktive Knock-Outs auf Lufthansa
Typ Hebel Bid / Ask WKN
Call
5,0 1,44 € / 1,47 €
SX7SGN
Call
15,3 0,46 € / 0,49 €
FA1MLX
Typ Hebel Bid / Ask WKN
Put
4,9 1,45 € / 1,48 €
FG271X
Put
15,9 0,44 € / 0,47 €
FG72XR
Den Basisprospekt sowie endgültige Bedingungen und Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Dokument-Icon. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Alle Knock-Outs auf Lufthansa
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Lufthansa AG

Aktie
WKN:  823212 ISIN:  DE0008232125 US-Symbol:  DLAKF Branche:  Fluggesellschaft Land:  Deutschland
7,189 €
-0,05 €
-0,69%
07:33:48 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
8,54 Mrd. €
Streubesitz
49,80%
KGV
7,79
Dividende
0,30 EUR
Dividendenrendite
3,91%
Nachhaltigkeits-Score
45 %
Index-Zuordnung
Werbung
Lufthansa Aktie Chart

Lufthansa Unternehmensbeschreibung

Die Deutsche Lufthansa AG ist ein integrierter europäischer Luftfahrtkonzern mit Schwerpunkt auf Netzwerkverkehr, Hub-Systemen und luftfahrtbezogenen Dienstleistungen. Als traditionsreicher Carrier mit starker Marke, langjähriger Sicherheitsbilanz und hoher Regulierungsnähe agiert Lufthansa im Spannungsfeld aus zyklischer Nachfrage, strengen Auflagen und intensivem Wettbewerb durch Netzwerk- und Low-Cost-Carrier. Das Unternehmen steht sinnbildlich für ein etabliertes, aber strukturell anspruchsvolles Geschäftsmodell in einem kapitalintensiven, stark regulierten Sektor.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Lufthansa AG basiert auf der Bündelung verschiedener luftfahrtbezogener Aktivitäten unter einem Holding-Dach. Kern ist der Betrieb von Netzwerk-Airlines mit Drehkreuzen in Frankfurt, München, Zürich, Wien und Brüssel. Die Gesellschaft erzielt ihre Erlöse primär durch den Verkauf von Passagierbeförderungsleistungen im Linienverkehr, ergänzt um Langstrecken- und Zubringerflüge, Produkte in mehreren Serviceklassen, Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen, Gepäckoptionen und Loyalitätsprogramme. Darüber hinaus generiert Lufthansa Erträge über Frachtbeförderung, Technikdienstleistungen, Catering und IT-Services. Das Unternehmen verfolgt ein Hub-and-Spoke-Modell, bei dem Zubringerflüge aus der Peripherie in zentrale Hubs geleitet werden, um dort Anschlussverkehre auf Mittel- und Langstrecken zu bündeln. Skaleneffekte entstehen durch Flottenharmonisierung, gemeinsame Infrastruktur, standardisierte Prozesse und integrierte Steuerung von Netzwerk, Kapazitäten und Yield-Management. Operativ stehen Kapazitätsdisziplin, Flottenmodernisierung, digitale Vertriebswege und Kostenoptimierung im Fokus, um die strukturell niedrigen Margen der Airline-Branche zu stabilisieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Unternehmensmission der Lufthansa AG zielt auf sichere, zuverlässige und qualitativ hochwertige Luftverkehrsdienstleistungen mit europäischem Premiumanspruch. Im Zentrum stehen operationelle Exzellenz, hohe Sicherheitsstandards, pünktliche Abläufe und ein konsistentes Kundenerlebnis entlang der gesamten Reisekette. Strategisch verfolgt das Management drei Kernlinien: Erstens die Stärkung der Premium-Positionierung der Netzwerk-Airlines gegenüber globalen Wettbewerbern und Low-Cost-Carriern, zweitens die Weiterentwicklung der Dienstleistungssparten zu eigenständig wettbewerbsfähigen, teilweise drittmarktorientierten Einheiten, drittens die sukzessive Dekarbonisierung des Flugbetriebs durch Flottenmodernisierung, nachhaltige Flugkraftstoffe und Effizienzsteigerungen. Langfristig strebt Lufthansa eine Rolle als führender europäischer Airline-Verbund mit globaler Reichweite an, der Sicherheit, Servicequalität und Nachhaltigkeit kombiniert.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsportfolio der Lufthansa AG umfasst ein breites Spektrum luftfahrtbezogener Produkte für Geschäfts- und Privatreisende sowie Unternehmenskunden. Im Passagiersegment bietet der Konzern internationale Linienflüge in mehreren Serviceklassen, Vielfliegerprogramme inklusive Status- und Prämienlogik, Lounges, Interlining mit Partnerairlines und Umsteigeprozesse an Hubs. Ergänzend werden Zusatzleistungen wie bevorzugtes Boarding, Zusatzgepäck, Sitzplatzupgrades, Reiseversicherungen und dynamische Paketangebote mit Hotels und Mietwagen vertrieben. Im Frachtsegment deckt Lufthansa den Transport zeitkritischer, temperaturgeführter und wertintensiver Güter ab, inklusive spezieller Lösungen für Pharmazeutika, Express-Sendungen und lebende Tiere. Im Technikgeschäft erbringt der Konzern Wartungs-, Reparatur- und Überholungsleistungen (MRO) für Triebwerke, Zellen und Komponenten. Catering-Dienstleistungen umfassen Bordverpflegung, Logistik und Konzeption von Servicekonzepten für Airlines und andere Verkehrsunternehmen. IT- und Prozessdienstleistungen richten sich an Airlines, Flughäfen und weitere Branchenpartner und adressieren Themen wie Revenue-Management, Buchungssysteme und digitale Schnittstellen.

Business Units und Konzernstruktur

Die Lufthansa AG steuert ihre Aktivitäten über mehrere Business Units, die unterschiedliche Wertschöpfungsstufen abbilden. Zum Segment Network Airlines zählen Lufthansa German Airlines, SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines und ITA Airways, die den klassischen Hub-Verkehr auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken bedienen. Im Bereich Point-to-Point-Verkehr agiert Eurowings mit Fokus auf dezentralen, eher preissensitiven Strecken. Die Frachtaktivitäten werden im Segment Logistik gebündelt, während das Segment Technik im Wesentlichen aus Lufthansa Technik besteht, einem international agierenden MRO-Anbieter. Catering- und Hospitality-Aktivitäten wurden historisch unter LSG-Gesellschaften geführt und in den vergangenen Jahren weitgehend veräußert beziehungsweise neu ausgerichtet, wobei ausgewählte Dienstleistungen fortgeführt werden. Ergänzt wird die Konzernstruktur durch Service- und IT-Gesellschaften, die interne und externe Kunden bedienen. Diese Segmentierung ermöglicht eine differenzierte Steuerung von Renditezielen, Kapitaleinsatz und Risikoprofil in den jeweiligen Geschäftsfeldern.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Lufthansa verfügt über mehrere potenzielle Differenzierungsmerkmale im internationalen Airline-Markt. Auf der Markenseite profitiert der Konzern von einer langjährigen Wahrnehmung als verlässlicher, sicherer und qualitativ hochwertiger Carrier mit starker Stellung im deutschsprachigen Wirtschaftsraum. Die Kombination aus Premium-Airlines, Vielfliegerprogramm und strategisch gelegenen Hubs in Mitteleuropa ermöglicht ein breites Streckennetz mit hoher Konnektivität. Die Gruppe vereint Flug-, Fracht- und Technikkompetenz unter einem Dach, was Synergien und Know-how-Transfer begünstigt. Das Vielfliegerprogramm fungiert als Kundenbindungsinstrument und Ertragshebel. Zudem schafft die Zugehörigkeit zu einem großen Airline-Bündnis mit Partnern auf mehreren Kontinenten Zugang zu globaler Reichweite und gemeinsamen Vertriebs- und Codeshare-Strukturen. Diese Elemente verschaffen Lufthansa im europäischen Kontext eine besondere Rolle als Netzwerk- und Premiumanbieter, wenngleich die Preismacht durch Wettbewerb und Regulierung begrenzt bleibt.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben der Lufthansa AG sind in einer Branche mit tendenziell austauschbaren Kernprodukten relativ schmal, beruhen aber auf mehreren Faktoren. Erstens erschweren hohe regulatorische Hürden, komplexe Sicherheitsauflagen und Slots an stark frequentierten Flughäfen den Markteintritt für neue Wettbewerber in bestimmten Teilmärkten. Zweitens führt die etablierte Hub-Infrastruktur mit gesicherten Start- und Landerechten an zentralen Flughäfen zu einem strukturellen Vorteil gegenüber kleineren Marktteilnehmern. Drittens wirkt das ausgebaute Vielfliegerprogramm als Lock-in-Mechanismus, insbesondere für Geschäftsreisende. Viertens bildet das Technikgeschäft mit langjährigen Kundenbeziehungen und hoher technischer Expertise einen teilweisen Moat, da Zertifizierungen, Know-how und Kapitalintensität hier eine hohe Eintrittsbarriere darstellen. Dennoch bleibt der Wettbewerb um Passagiere intensiv, und Preis- sowie Kapazitätsdruck begrenzen die Nachhaltigkeit dieser Moats.

Wettbewerber und Marktumfeld

Lufthansa konkurriert mit einem breiten Spektrum an Marktteilnehmern. Bei Netzwerk- und Langstreckenflügen treten insbesondere andere europäische Netzwerkcarrier wie Air France-KLM und die International Airlines Group sowie große US-Airlines und Golf-Carrier in Konkurrenz. Auf innereuropäischen und touristischen Strecken verstärken Low-Cost-Carrier wie Ryanair, easyJet und Wizz Air den Margendruck. Im Frachtsegment stehen globale Cargo-Airlines und die Luftfrachteinheiten anderer Netzwerkcarrier im Wettbewerb, während im MRO-Markt internationale Technikunternehmen und herstellernahe Serviceanbieter konkurrieren. Die strukturellen Rahmenbedingungen sind geprägt von zyklischer Nachfrage, geopolitischen Einflüssen, Ölpreisschwankungen, wachsenden Nachhaltigkeitsanforderungen und zunehmender Digitalisierung der Distribution. Preis- und Kapazitätswettbewerb, arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen sowie Flughafenengpässe prägen das Wettbewerbsumfeld in Europa.

Management, Corporate Governance und Strategie

Die Lufthansa AG wird in der Rechtsform einer europäischen Aktiengesellschaft mit typischer zweistufiger Corporate-Governance-Struktur geführt, bestehend aus Vorstand und Aufsichtsrat. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf Profitabilitätssteigerung, Bilanzstärkung, Flexibilisierung der Kostenbasis und konsequente Flottenmodernisierung ausgerichtet ist. Dazu gehören Programme zur Effizienzsteigerung, Anpassung der Kapazitäten an die Nachfrage, Optimierung des Streckennetzes und Fokussierung auf ertragsstarke Segmente. Wesentliche strategische Schwerpunkte sind die Verbesserung der Kostenposition gegenüber Low-Cost- und Netzwerk-Wettbewerbern, die Steigerung der Produktattraktivität in Premiumklassen, der Ausbau digitaler Direktvertriebskanäle und eine intensivere Steuerung von Erlös- und Kapazitätsmanagement. Nachhaltigkeitsthemen, wie die Reduktion von CO₂-Emissionen durch effizientere Flugzeuge, operative Optimierungen und der Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe, sind zunehmend integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie und werden in der Kommunikation gegenüber Investoren, Kunden und Regulatoren hervorgehoben.

Branchen- und Regionenanalyse

Lufthansa ist im globalen Luftverkehrsmarkt tätig, mit Schwerpunkt auf Europa als Heimmarkt und einer starken Präsenz im transatlantischen und interkontinentalen Verkehr. Die Branche zeichnet sich durch ausgeprägte Zyklen, hohe Fixkosten, intensive Regulierung und starke Sensitivität gegenüber konjunkturellen Schwankungen, Währungen und Energiepreisen aus. In Europa wirken Kapazitätsengpässe an einzelnen Standorten, eine heterogene regulatorische Landschaft und wettbewerbsintensive Märkte, während gleichzeitig hohe Umwelt- und Sicherheitsstandards gelten. Strengere Klimavorgaben, mögliche zusätzliche Abgaben und Emissionshandelssysteme erhöhen perspektivisch den Kostendruck, begünstigen aber tendenziell Anbieter mit Zugang zu Kapital, Flottenkompetenz und Skaleneffekten. Regional ist Lufthansa insbesondere im deutschsprachigen Raum und an den großen europäischen Hubs stark verankert, ergänzt durch weltweite Destinationen auf Geschäfts- und Ferienrouten. Wachsende Märkte in Asien, dem Mittleren Osten und Teilen Afrikas bieten langfristige Nachfragepotenziale, stehen aber häufig bereits unter starkem Einfluss etablierter lokaler und regionaler Carrier.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Historie der Lufthansa AG reicht bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurück, wobei die heutige Gesellschaft im Wesentlichen auf einer Neugründung nach Kriegsende basiert. Im Verlauf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Lufthansa zu einer der wichtigen europäischen Fluggesellschaften mit wachsendem internationalen Streckennetz. Mit der Liberalisierung des europäischen Luftverkehrs und der schrittweisen Öffnung der Märkte wandelte sich das Unternehmen von einem stark regulierten, teilweise staatlich geprägten Carrier zu einer börsennotierten Gesellschaft mit Ausrichtung auf Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität. Im Zuge der Globalisierung wurden Allianzen mit internationalen Airlines aufgebaut und Beteiligungen an anderen Fluggesellschaften eingegangen. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Phasen kräftigen Wachstums, technologischen Neuerungen, Anpassungsprogrammen und Krisenbewältigung, etwa infolge konjunktureller Einbrüche, externer Schocks oder struktureller Branchenveränderungen. Über Jahrzehnte hinweg hat Lufthansa ihre Rolle als Kernakteur im europäischen Luftverkehr behauptet, musste jedoch wiederholt ihre Kosten- und Flottenstruktur an veränderte Rahmenbedingungen anpassen.

Sonstige Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit der Lufthansa AG liegt in der engen Verzahnung mit dem Wirtschaftsstandort Deutschland und anderen mitteleuropäischen Volkswirtschaften. Geschäftsreiseverkehr, Exportorientierung und Messe- sowie Kongresswesen wirken stark auf die Nachfrage. Tarifstrukturen und Mitbestimmungsmodelle im Heimatmarkt führen zu komplexen Arbeitsbeziehungen, die sich auf Kostenbasis, Flexibilität und Verhandlungsprozesse mit Belegschaften und Gewerkschaften auswirken können. Die Konzernstruktur mit mehreren Marken ermöglicht eine gewisse Differenzierung nach Zielgruppen und Preissegmenten, erhöht jedoch zugleich die Komplexität des Managements. Die Beteiligung an Allianzen und Joint Ventures auf ausgewählten Langstreckenrouten stärkt die Netzwerkqualität, bindet das Unternehmen aber auch an gemeinsame Kapazitäts- und Erlösstrukturen. Digitalisierung, Automatisierung von Bodenprozessen und der Ausbau direkter Online-Vertriebskanäle verändern sukzessive die Interaktion mit Kunden und Vertriebspartnern. Zudem ist Lufthansa als europäischer Carrier stark in politische und regulatorische Diskussionen um Klimaschutz, Slot-Vergabe und Verkehrsrechte eingebunden.

Chancen aus Investorensicht

Aus Investorensicht ergeben sich potenzielle Chancen vor allem aus der etablierten Marktstellung der Lufthansa AG als bedeutender europäischer Netzwerkcarrier, der starken Marke und der tief verankerten Präsenz im deutschsprachigen Premium- und Geschäftsreisemarkt. Skaleneffekte im Hub-System, die integrierte Konzernstruktur mit Technik- und Frachtaktivitäten sowie die Beteiligung an globalen Allianzen können mittelfristig zur Stabilisierung der Ertragskraft beitragen. Flottenmodernisierung und Effizienzprogramme bergen Potenzial zur Senkung der Stückkosten und zur Verbesserung der Umweltbilanz, was in einem zunehmend regulierten Umfeld wettbewerbsrelevant ist. Die langfristig wachsende globale Nachfrage nach Mobilität und interkontinentalem Reiseverkehr, insbesondere in Schwellenländern, eröffnet Chancen auf Streckenerweiterungen, Kooperationen und eine bessere Auslastung. Darüber hinaus kann eine disziplinierte Kapazitätssteuerung in Europa das Verhältnis von Angebot und Nachfrage beeinflussen und damit die Preissetzungsmacht in bestimmten Segmenten verändern.

Risiken und zentrale Unsicherheitsfaktoren

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die insbesondere risikoaverse Anleger berücksichtigen könnten. Die Airline-Branche ist stark zyklisch und reagiert empfindlich auf konjunkturelle Einbrüche, geopolitische Spannungen, Pandemien, Sicherheitsereignisse und Nachfrageschocks. Hohe Fixkosten durch Flotteninvestitionen, Personal und Infrastruktur bedeuten, dass Ertragseinbußen rasch auf die Profitabilität durchschlagen. Ein intensiver Wettbewerb durch Low-Cost-Carrier und andere Netzwerk-Airlines begrenzt die Möglichkeit, steigende Kosten vollständig an Kunden weiterzugeben. Schwankungen bei Kerosinpreisen, Währungen und Refinanzierungsbedingungen stellen weitere Unsicherheitsfaktoren dar. Arbeitskämpfe können den Flugbetrieb beeinträchtigen und die Reputation belasten. Zudem erhöht die fortschreitende Regulierung im Bereich Klimaschutz mittelfristig die Kostenbasis, während gleichzeitig Investitionen in effizientere Flotten und nachhaltige Kraftstoffe erforderlich bleiben. Die Komplexität der Konzernstruktur sowie Abhängigkeiten von Hubs und bestimmter Infrastrukturen können operative Risiken verstärken. Insgesamt bleibt Lufthansa in einem strukturell herausfordernden, aber strategisch bedeutsamen Sektor tätig, dessen Ertragsprofil von externen Schocks und regulatorischen Entwicklungen maßgeblich beeinflusst wird.
Werbung     

Ausgewählte Hebelprodukte

Kurs
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
7,27 €
Call
5,04 1,36/1,51 €
DY7DKR
Put
4,99 1,39/1,51 €
DN4G0P
Call
9,85 0,66/0,81 €
DY8HXE
Put
9,59 0,68/0,83 €
DN6QD7
Call
19,59 0,34/0,40 €
DU4R93
Put
18,33 0,32/0,47 €
DN6QDW
Weitere Hebelprodukte auf MDAX Calls
Weitere Hebelprodukte auf MDAX Puts
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die jeweilige WKN: DY7DKR , DN4G0P , DY8HXE , DN6QD7 , DU4R93 , DN6QDW . Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 7,168 € / 7,21 €
Spread +0,59%
Schluss Vortag 7,239 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 7,174 €
Tageshoch 7,229 €
52W-Tief 6,721 €
52W-Hoch 10,28 €
Jahrestief 6,993 €
Jahreshoch 10,28 €

Werbung UBS

Jetzt investieren

Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: UL8A25 UF0WWW UK4AJY UL75VQ UL3RUM. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Lufthansa Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • Die Lufthansa AG meldet eine steigende Nachfrage im internationalen Flugverkehr und erwartet eine positive Entwicklung für das laufende Jahr.
  • Analysten heben die attraktiven Wachstumsprognosen hervor, die durch die Erholung des Reisemarktes unterstützt werden.
  • Das Unternehmen plant, seine Flotte in den kommenden Jahren zu modernisieren und die Effizienz der Operationen zu steigern.
  • Die Lufthansa AG hat erfolgreiche Verhandlungen mit Gewerkschaften über Löhne und Arbeitsbedingungen abgeschlossen, was die Arbeitsbeziehungen stabilisieren könnte.
Hinweis

Community: Diskussion zur Lufthansa Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Mehrere Analysten und Nachrichten steuern die Diskussion: UBS stuft auf "Buy" (Kursziel 10 €), Deutsche Bank auf "Hold" (8 €) und JPMorgan auf "Neutral" (7 €), dazu stehen die mögliche Beteiligung/Übernahme von TAP, ein möglicher Verkauf von Teilen des Software-Geschäfts (Lufthansa Systems) und die anstehenden Quartalszahlen am 3. November im Fokus.
  • Markttechnisch wird die Aktie als stark mit dem DAX korreliert beschrieben und hat sich seit Juli von rund 10 € auf etwa 7,1–7,3 € abgeschwächt, wobei Forennutzer Liquiditätsengpässe, Intraday-Schwankungen (Tradegate-Angaben) und Neupositionierungen (z. B. Käufe von mehreren Tausend Stück) als relevante Faktoren nennen.
  • Die Stimmung im Forum ist geteilt und teils emotional: Sorgen über höhere Kerosin- und Energiepreise sowie geopolitische Risiken stehen Hoffnungen gegenüber, dass Preiserhöhungen, operative Maßnahmen wie die TAP-Transaktion oder Asset-Verkäufe die Profitabilität stützen könnten, wobei Diskussionen teils kritisch gegenüber anderen Nutzern geführt werden.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Lufthansa Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 39.597 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 2.357 €
Jahresüberschuss in Mio. 1.339 €
Umsatz je Aktie 33,04 €
Gewinn je Aktie 1,12 €
Gewinnrendite +3,38%
Umsatzrendite +3,38%
Return on Investment +2,71%
Marktkapitalisierung in Mio. 8.540 €
KGV (Kurs/Gewinn) 7,51
KBV (Kurs/Buchwert) 0,86
KUV (Kurs/Umsatz) 0,25
Eigenkapitalrendite +11,49%
Eigenkapitalquote +23,57%

Lufthansa News

NEU
Kostenloser Report:
Energiekrise als Kurstreiber: Diese 5 Aktien könnten durchstarten



24.04.26
Werbung
Lufthansa unter Druck
Werbung

Derivate

Anlageprodukte (4.371)
Bonus-Zertifikate 2.153
Discount-Zertifikate 1.051
Aktienanleihen 917
Express-Zertifikate 250
Hebelprodukte (4.280)
Knock-Outs 1.915
Optionsscheine 1.531
Faktor-Zertifikate 834
Alle Derivate ❯

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 3,91%
Auszahlungen/Jahr 1
Keine Senkung seit 1 Jahr
Ausschüttungs- 26,79% (auf den Gewinn/FFO)
quote

Dividenden Historie

Datum Dividende
13.05.2026 0,33 €
07.05.2025 0,30 €
08.05.2024 0,30 €
08.05.2019 0,80 €
09.05.2018 0,24 €
08.05.2017 0,50 €
29.04.2016 0,50 €
30.04.2014 0,45 €
Alle Dividenden & Splits ❯
Werbung

Mehr Nachrichten kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse
Benachrichtigungen von ARIVA.DE
(Mit der Bestellung akzeptierst du die Datenschutzhinweise)

Lufthansa Termine

04.08.2026 Veröffentlichung 2. Zwischenbericht 2026 (Januar-Juni 2026)
12.05.2026 Hauptversammlung 2026
06.05.2026 Veröffentlichung 1. Zwischenbericht 2026 (Januar-März 2026)

Prognose & Kursziel

Die Lufthansa Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
8,11 € 7,19 € 12,80%
Zur Prognose ❯

Lufthansa Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 7,254 € -0,14%
7,264 € 21.10.26
Frankfurt 7,26 € -0,71%
7,312 € 21.10.26
Gettex 7,23 € +0,19%
7,216 € 07:33
Hamburg 7,192 € +2,28%
7,032 € 21.10.26
Hannover 7,194 € +2,10%
7,046 € 21.10.26
L&S RT 7,189 € -0,69%
7,239 € 07:33
München 7,264 € +3,71%
7,004 € 21.10.26
Nasdaq OTC Other 7,68 $ 0 %
7,68 $ 14.10.26
Quotrix 7,226 € -0,52%
7,264 € 07:27
SIX Swiss Exchange 7,758 ¤ 0 %
7,758 ¤ 11.08.26
Stuttgart 7,242 € 0 %
7,242 € 21.10.26
Tradegate BSX 7,17 € -0,99%
7,242 € 07:33
Wien 7,376 € 0 %
7,376 € 21.10.26
Xetra 7,27 € -0,16%
7,282 € 21.10.26
Weitere Börsenplätze ❯

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
21.10.26 7,183 -
20.10.26 7,313 -
19.10.26 7,093 -
18.10.26 7,107 -
16.10.26 7,129 -
15.10.26 7,234 -
Weitere Historische Kurse ❯

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 7,054 € +1,83%
1 Monat 7,676 € -6,42%
6 Monate 7,753 € -7,35%
1 Jahr 7,209 € -0,36%
5 Jahre 5,543 € +29,59%

Unternehmensprofil Lufthansa

Die Deutsche Lufthansa AG ist ein integrierter europäischer Luftfahrtkonzern mit Schwerpunkt auf Netzwerkverkehr, Hub-Systemen und luftfahrtbezogenen Dienstleistungen. Als traditionsreicher Carrier mit starker Marke, langjähriger Sicherheitsbilanz und hoher Regulierungsnähe agiert Lufthansa im Spannungsfeld aus zyklischer Nachfrage, strengen Auflagen und intensivem Wettbewerb durch Netzwerk- und Low-Cost-Carrier. Das Unternehmen steht sinnbildlich für ein etabliertes, aber strukturell anspruchsvolles Geschäftsmodell in einem kapitalintensiven, stark regulierten Sektor.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Lufthansa AG basiert auf der Bündelung verschiedener luftfahrtbezogener Aktivitäten unter einem Holding-Dach. Kern ist der Betrieb von Netzwerk-Airlines mit Drehkreuzen in Frankfurt, München, Zürich, Wien und Brüssel. Die Gesellschaft erzielt ihre Erlöse primär durch den Verkauf von Passagierbeförderungsleistungen im Linienverkehr, ergänzt um Langstrecken- und Zubringerflüge, Produkte in mehreren Serviceklassen, Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen, Gepäckoptionen und Loyalitätsprogramme. Darüber hinaus generiert Lufthansa Erträge über Frachtbeförderung, Technikdienstleistungen, Catering und IT-Services. Das Unternehmen verfolgt ein Hub-and-Spoke-Modell, bei dem Zubringerflüge aus der Peripherie in zentrale Hubs geleitet werden, um dort Anschlussverkehre auf Mittel- und Langstrecken zu bündeln. Skaleneffekte entstehen durch Flottenharmonisierung, gemeinsame Infrastruktur, standardisierte Prozesse und integrierte Steuerung von Netzwerk, Kapazitäten und Yield-Management. Operativ stehen Kapazitätsdisziplin, Flottenmodernisierung, digitale Vertriebswege und Kostenoptimierung im Fokus, um die strukturell niedrigen Margen der Airline-Branche zu stabilisieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Unternehmensmission der Lufthansa AG zielt auf sichere, zuverlässige und qualitativ hochwertige Luftverkehrsdienstleistungen mit europäischem Premiumanspruch. Im Zentrum stehen operationelle Exzellenz, hohe Sicherheitsstandards, pünktliche Abläufe und ein konsistentes Kundenerlebnis entlang der gesamten Reisekette. Strategisch verfolgt das Management drei Kernlinien: Erstens die Stärkung der Premium-Positionierung der Netzwerk-Airlines gegenüber globalen Wettbewerbern und Low-Cost-Carriern, zweitens die Weiterentwicklung der Dienstleistungssparten zu eigenständig wettbewerbsfähigen, teilweise drittmarktorientierten Einheiten, drittens die sukzessive Dekarbonisierung des Flugbetriebs durch Flottenmodernisierung, nachhaltige Flugkraftstoffe und Effizienzsteigerungen. Langfristig strebt Lufthansa eine Rolle als führender europäischer Airline-Verbund mit globaler Reichweite an, der Sicherheit, Servicequalität und Nachhaltigkeit kombiniert.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsportfolio der Lufthansa AG umfasst ein breites Spektrum luftfahrtbezogener Produkte für Geschäfts- und Privatreisende sowie Unternehmenskunden. Im Passagiersegment bietet der Konzern internationale Linienflüge in mehreren Serviceklassen, Vielfliegerprogramme inklusive Status- und Prämienlogik, Lounges, Interlining mit Partnerairlines und Umsteigeprozesse an Hubs. Ergänzend werden Zusatzleistungen wie bevorzugtes Boarding, Zusatzgepäck, Sitzplatzupgrades, Reiseversicherungen und dynamische Paketangebote mit Hotels und Mietwagen vertrieben. Im Frachtsegment deckt Lufthansa den Transport zeitkritischer, temperaturgeführter und wertintensiver Güter ab, inklusive spezieller Lösungen für Pharmazeutika, Express-Sendungen und lebende Tiere. Im Technikgeschäft erbringt der Konzern Wartungs-, Reparatur- und Überholungsleistungen (MRO) für Triebwerke, Zellen und Komponenten. Catering-Dienstleistungen umfassen Bordverpflegung, Logistik und Konzeption von Servicekonzepten für Airlines und andere Verkehrsunternehmen. IT- und Prozessdienstleistungen richten sich an Airlines, Flughäfen und weitere Branchenpartner und adressieren Themen wie Revenue-Management, Buchungssysteme und digitale Schnittstellen.

Business Units und Konzernstruktur

Die Lufthansa AG steuert ihre Aktivitäten über mehrere Business Units, die unterschiedliche Wertschöpfungsstufen abbilden. Zum Segment Network Airlines zählen Lufthansa German Airlines, SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines und ITA Airways, die den klassischen Hub-Verkehr auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken bedienen. Im Bereich Point-to-Point-Verkehr agiert Eurowings mit Fokus auf dezentralen, eher preissensitiven Strecken. Die Frachtaktivitäten werden im Segment Logistik gebündelt, während das Segment Technik im Wesentlichen aus Lufthansa Technik besteht, einem international agierenden MRO-Anbieter. Catering- und Hospitality-Aktivitäten wurden historisch unter LSG-Gesellschaften geführt und in den vergangenen Jahren weitgehend veräußert beziehungsweise neu ausgerichtet, wobei ausgewählte Dienstleistungen fortgeführt werden. Ergänzt wird die Konzernstruktur durch Service- und IT-Gesellschaften, die interne und externe Kunden bedienen. Diese Segmentierung ermöglicht eine differenzierte Steuerung von Renditezielen, Kapitaleinsatz und Risikoprofil in den jeweiligen Geschäftsfeldern.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Lufthansa verfügt über mehrere potenzielle Differenzierungsmerkmale im internationalen Airline-Markt. Auf der Markenseite profitiert der Konzern von einer langjährigen Wahrnehmung als verlässlicher, sicherer und qualitativ hochwertiger Carrier mit starker Stellung im deutschsprachigen Wirtschaftsraum. Die Kombination aus Premium-Airlines, Vielfliegerprogramm und strategisch gelegenen Hubs in Mitteleuropa ermöglicht ein breites Streckennetz mit hoher Konnektivität. Die Gruppe vereint Flug-, Fracht- und Technikkompetenz unter einem Dach, was Synergien und Know-how-Transfer begünstigt. Das Vielfliegerprogramm fungiert als Kundenbindungsinstrument und Ertragshebel. Zudem schafft die Zugehörigkeit zu einem großen Airline-Bündnis mit Partnern auf mehreren Kontinenten Zugang zu globaler Reichweite und gemeinsamen Vertriebs- und Codeshare-Strukturen. Diese Elemente verschaffen Lufthansa im europäischen Kontext eine besondere Rolle als Netzwerk- und Premiumanbieter, wenngleich die Preismacht durch Wettbewerb und Regulierung begrenzt bleibt.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben der Lufthansa AG sind in einer Branche mit tendenziell austauschbaren Kernprodukten relativ schmal, beruhen aber auf mehreren Faktoren. Erstens erschweren hohe regulatorische Hürden, komplexe Sicherheitsauflagen und Slots an stark frequentierten Flughäfen den Markteintritt für neue Wettbewerber in bestimmten Teilmärkten. Zweitens führt die etablierte Hub-Infrastruktur mit gesicherten Start- und Landerechten an zentralen Flughäfen zu einem strukturellen Vorteil gegenüber kleineren Marktteilnehmern. Drittens wirkt das ausgebaute Vielfliegerprogramm als Lock-in-Mechanismus, insbesondere für Geschäftsreisende. Viertens bildet das Technikgeschäft mit langjährigen Kundenbeziehungen und hoher technischer Expertise einen teilweisen Moat, da Zertifizierungen, Know-how und Kapitalintensität hier eine hohe Eintrittsbarriere darstellen. Dennoch bleibt der Wettbewerb um Passagiere intensiv, und Preis- sowie Kapazitätsdruck begrenzen die Nachhaltigkeit dieser Moats.

Wettbewerber und Marktumfeld

Lufthansa konkurriert mit einem breiten Spektrum an Marktteilnehmern. Bei Netzwerk- und Langstreckenflügen treten insbesondere andere europäische Netzwerkcarrier wie Air France-KLM und die International Airlines Group sowie große US-Airlines und Golf-Carrier in Konkurrenz. Auf innereuropäischen und touristischen Strecken verstärken Low-Cost-Carrier wie Ryanair, easyJet und Wizz Air den Margendruck. Im Frachtsegment stehen globale Cargo-Airlines und die Luftfrachteinheiten anderer Netzwerkcarrier im Wettbewerb, während im MRO-Markt internationale Technikunternehmen und herstellernahe Serviceanbieter konkurrieren. Die strukturellen Rahmenbedingungen sind geprägt von zyklischer Nachfrage, geopolitischen Einflüssen, Ölpreisschwankungen, wachsenden Nachhaltigkeitsanforderungen und zunehmender Digitalisierung der Distribution. Preis- und Kapazitätswettbewerb, arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen sowie Flughafenengpässe prägen das Wettbewerbsumfeld in Europa.

Management, Corporate Governance und Strategie

Die Lufthansa AG wird in der Rechtsform einer europäischen Aktiengesellschaft mit typischer zweistufiger Corporate-Governance-Struktur geführt, bestehend aus Vorstand und Aufsichtsrat. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf Profitabilitätssteigerung, Bilanzstärkung, Flexibilisierung der Kostenbasis und konsequente Flottenmodernisierung ausgerichtet ist. Dazu gehören Programme zur Effizienzsteigerung, Anpassung der Kapazitäten an die Nachfrage, Optimierung des Streckennetzes und Fokussierung auf ertragsstarke Segmente. Wesentliche strategische Schwerpunkte sind die Verbesserung der Kostenposition gegenüber Low-Cost- und Netzwerk-Wettbewerbern, die Steigerung der Produktattraktivität in Premiumklassen, der Ausbau digitaler Direktvertriebskanäle und eine intensivere Steuerung von Erlös- und Kapazitätsmanagement. Nachhaltigkeitsthemen, wie die Reduktion von CO₂-Emissionen durch effizientere Flugzeuge, operative Optimierungen und der Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe, sind zunehmend integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie und werden in der Kommunikation gegenüber Investoren, Kunden und Regulatoren hervorgehoben.

Branchen- und Regionenanalyse

Lufthansa ist im globalen Luftverkehrsmarkt tätig, mit Schwerpunkt auf Europa als Heimmarkt und einer starken Präsenz im transatlantischen und interkontinentalen Verkehr. Die Branche zeichnet sich durch ausgeprägte Zyklen, hohe Fixkosten, intensive Regulierung und starke Sensitivität gegenüber konjunkturellen Schwankungen, Währungen und Energiepreisen aus. In Europa wirken Kapazitätsengpässe an einzelnen Standorten, eine heterogene regulatorische Landschaft und wettbewerbsintensive Märkte, während gleichzeitig hohe Umwelt- und Sicherheitsstandards gelten. Strengere Klimavorgaben, mögliche zusätzliche Abgaben und Emissionshandelssysteme erhöhen perspektivisch den Kostendruck, begünstigen aber tendenziell Anbieter mit Zugang zu Kapital, Flottenkompetenz und Skaleneffekten. Regional ist Lufthansa insbesondere im deutschsprachigen Raum und an den großen europäischen Hubs stark verankert, ergänzt durch weltweite Destinationen auf Geschäfts- und Ferienrouten. Wachsende Märkte in Asien, dem Mittleren Osten und Teilen Afrikas bieten langfristige Nachfragepotenziale, stehen aber häufig bereits unter starkem Einfluss etablierter lokaler und regionaler Carrier.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Historie der Lufthansa AG reicht bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurück, wobei die heutige Gesellschaft im Wesentlichen auf einer Neugründung nach Kriegsende basiert. Im Verlauf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Lufthansa zu einer der wichtigen europäischen Fluggesellschaften mit wachsendem internationalen Streckennetz. Mit der Liberalisierung des europäischen Luftverkehrs und der schrittweisen Öffnung der Märkte wandelte sich das Unternehmen von einem stark regulierten, teilweise staatlich geprägten Carrier zu einer börsennotierten Gesellschaft mit Ausrichtung auf Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität. Im Zuge der Globalisierung wurden Allianzen mit internationalen Airlines aufgebaut und Beteiligungen an anderen Fluggesellschaften eingegangen. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Phasen kräftigen Wachstums, technologischen Neuerungen, Anpassungsprogrammen und Krisenbewältigung, etwa infolge konjunktureller Einbrüche, externer Schocks oder struktureller Branchenveränderungen. Über Jahrzehnte hinweg hat Lufthansa ihre Rolle als Kernakteur im europäischen Luftverkehr behauptet, musste jedoch wiederholt ihre Kosten- und Flottenstruktur an veränderte Rahmenbedingungen anpassen.

Sonstige Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit der Lufthansa AG liegt in der engen Verzahnung mit dem Wirtschaftsstandort Deutschland und anderen mitteleuropäischen Volkswirtschaften. Geschäftsreiseverkehr, Exportorientierung und Messe- sowie Kongresswesen wirken stark auf die Nachfrage. Tarifstrukturen und Mitbestimmungsmodelle im Heimatmarkt führen zu komplexen Arbeitsbeziehungen, die sich auf Kostenbasis, Flexibilität und Verhandlungsprozesse mit Belegschaften und Gewerkschaften auswirken können. Die Konzernstruktur mit mehreren Marken ermöglicht eine gewisse Differenzierung nach Zielgruppen und Preissegmenten, erhöht jedoch zugleich die Komplexität des Managements. Die Beteiligung an Allianzen und Joint Ventures auf ausgewählten Langstreckenrouten stärkt die Netzwerkqualität, bindet das Unternehmen aber auch an gemeinsame Kapazitäts- und Erlösstrukturen. Digitalisierung, Automatisierung von Bodenprozessen und der Ausbau direkter Online-Vertriebskanäle verändern sukzessive die Interaktion mit Kunden und Vertriebspartnern. Zudem ist Lufthansa als europäischer Carrier stark in politische und regulatorische Diskussionen um Klimaschutz, Slot-Vergabe und Verkehrsrechte eingebunden.

Chancen aus Investorensicht

Aus Investorensicht ergeben sich potenzielle Chancen vor allem aus der etablierten Marktstellung der Lufthansa AG als bedeutender europäischer Netzwerkcarrier, der starken Marke und der tief verankerten Präsenz im deutschsprachigen Premium- und Geschäftsreisemarkt. Skaleneffekte im Hub-System, die integrierte Konzernstruktur mit Technik- und Frachtaktivitäten sowie die Beteiligung an globalen Allianzen können mittelfristig zur Stabilisierung der Ertragskraft beitragen. Flottenmodernisierung und Effizienzprogramme bergen Potenzial zur Senkung der Stückkosten und zur Verbesserung der Umweltbilanz, was in einem zunehmend regulierten Umfeld wettbewerbsrelevant ist. Die langfristig wachsende globale Nachfrage nach Mobilität und interkontinentalem Reiseverkehr, insbesondere in Schwellenländern, eröffnet Chancen auf Streckenerweiterungen, Kooperationen und eine bessere Auslastung. Darüber hinaus kann eine disziplinierte Kapazitätssteuerung in Europa das Verhältnis von Angebot und Nachfrage beeinflussen und damit die Preissetzungsmacht in bestimmten Segmenten verändern.

Risiken und zentrale Unsicherheitsfaktoren

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die insbesondere risikoaverse Anleger berücksichtigen könnten. Die Airline-Branche ist stark zyklisch und reagiert empfindlich auf konjunkturelle Einbrüche, geopolitische Spannungen, Pandemien, Sicherheitsereignisse und Nachfrageschocks. Hohe Fixkosten durch Flotteninvestitionen, Personal und Infrastruktur bedeuten, dass Ertragseinbußen rasch auf die Profitabilität durchschlagen. Ein intensiver Wettbewerb durch Low-Cost-Carrier und andere Netzwerk-Airlines begrenzt die Möglichkeit, steigende Kosten vollständig an Kunden weiterzugeben. Schwankungen bei Kerosinpreisen, Währungen und Refinanzierungsbedingungen stellen weitere Unsicherheitsfaktoren dar. Arbeitskämpfe können den Flugbetrieb beeinträchtigen und die Reputation belasten. Zudem erhöht die fortschreitende Regulierung im Bereich Klimaschutz mittelfristig die Kostenbasis, während gleichzeitig Investitionen in effizientere Flotten und nachhaltige Kraftstoffe erforderlich bleiben. Die Komplexität der Konzernstruktur sowie Abhängigkeiten von Hubs und bestimmter Infrastrukturen können operative Risiken verstärken. Insgesamt bleibt Lufthansa in einem strukturell herausfordernden, aber strategisch bedeutsamen Sektor tätig, dessen Ertragsprofil von externen Schocks und regulatorischen Entwicklungen maßgeblich beeinflusst wird.
Stand: September 2026
Hinweis

Lufthansa Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Lufthansa Kursziel 2026

  • Die Lufthansa Kurs Performance für 2026 liegt bei -14,69%. Die Performance der Benchmark MDAX (Performance) liegt bei -0,24%. Underperformance: Die Lufthansa Kurs Performance ist um -14,45 Prozentpunkte niedriger als die Performance des MDAX (Performance).
  • 8 Analysten haben die Lufthansa Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 8,11 €. Das Kursziel ist somit um 12,80% höher als der aktuelle Kurs der Lufthansa Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 10,00 (+39,04% ggü. dem aktuellen Lufthansa Kurs); das niedrigste bei 7,00 (-2,67% ggü. dem aktuellen Lufthansa Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 8 Analysten haben Lufthansa eingestuft: 1 Analysten empfehlen Lufthansa zum Kauf, 5 zum Halten und 2 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Lufthansa Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 12,80%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Lufthansa Aktie zum Halten.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 8,54 Mrd. €
Streubesitz 49,80%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Fluggesellschaft
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+30,159% Institutionelle Aktionäre
+20,037% Insider Aktionäre
+49,804% Streubesitz

Splits & Bezugsrechte

22.09.2021 Bezugsrecht 1:1
03.06.2004 Bezugsrecht 5:1
10.10.1996 Split 1:10
20.09.1994 Bezugsrecht 4:1
09.10.1989 Bezugsrecht 4:1

Community-Beiträge zu Lufthansa

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
crunch time
#58383

kanitverstand:#58383 Bei der Aktie darf man nicht rachgierig sein. ich kaufe bei 7,50 Euro . ============================================= Am Ende hängt es hier momentan bei der Lufthansa, wie bei quasi allen Fluggesellschaften, davon ab, wie der Ölpreis (Kerosinpreis) sich weiter entwickelt. Im Chart unten sieht man ja eindeutig die Interdependenz in den letzten Monaten. Bei 7,50€ zu kaufen wäre also in erster Linie eine Wette darauf, daß die Ölpreise ihren Top-Bereich gesehen haben und es in überschaubarer Zeit zu einer gewissen Entspannung in der Golf-Region wieder kommt. Sollten die Ölpreise in den kommenden Monaten wieder Fahrt aufnehmen in die Richtung wo man bereits Anfang Juli bereits war, dann wären bei der Lufthansa auch wieder Kurse klar oberhalb der 8er Marke eine Option. Ich würde ja erwarten, daß Trump Richtung der Midterm Elections Anfang November keine weitere Eskalation der Ölpreise nach oben mehr haben will (was die US Wähler abstrafen würden), sondern eher alles versuchen wird die Öl-Preise vor den Wahlen doch wieder ein Stück zu senken, falls die zuletzt stetig fallenden Umfragewerte für die Republikaner weiter so den Bach runtergehen. Wenn die große Mehrheit der Wähler die gestiegenen Ölpreise als großtes Problem ansieht, dann wählt man nicht mehr den Verursacher, sondern dessen Gegner.

Midterms in den USA- Fox-News-Umfrage: Trumps Beliebtheitswerte brechen ein -17.09.2026 https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_101440362/midterms-in-den-usa-trumps-beliebtheitswerte-brechen-ein.html "....Der Grund für die schlechten Werte liegt auf der Hand: Die Lebenshaltungskosten belasten die amerikanischen Haushalte massiv. Laut der Umfrage bezeichnen 62 Prozent der Befragten die Lebensmittelpreise als "großes Problem", 61 Prozent sagen das über die Benzinpreise – jeweils 90 Prozent sehen darin zumindest ein Problem. .. "Der Regierung und ihren Unterstützern läuft die Zeit davon, die Wähler davon zu überzeugen, dass sich die Lage verbessert.

Auch wenn Trump jetzt noch so tut als wäre das mit dem Ölpreis keine Sache die ihn sonderlich bewegt bis zum 3. November, so könnte es ab Mitte Oktober durchaus schon anders klingen, wenn seine Parteifreunde ihre Felle / Mandate massiv davonschwimmen sehen und ihm Druck machen. Von daher wäre Lufthansa zumindest unter dieser Hypothese eine spekulative Wette Richtung November/Jahresendralley. Ist lediglich die Frage, ob Trump den nötigen Instinkt hat diese Problematik zu erkennen oder ob er weiter in einer entrückten Welt lebt und am Ende selber glaubt was er auf Truth Social postet (posten läßt) 

Avatar des Verfassers
Melone64
und immer schön nachkaufen
Avatar des Verfassers
123456a
Herr Kühne ist scheinbar überzeugt...
Großaktionär Kühne erhöht Lufthansa-Beteiligung von 15 auf 20 Prozent
DJ Großaktionär Kühne erhöht Lufthansa-Beteiligung von 15 auf 20 Prozent DOW JONES--Der Logistikmilliardär Klaus-Michael Kühne hat seine Beteiligung an der Lufthansa Group erhöht. Der Anteil seiner
Avatar des Verfassers
Uterenocte
Irankrieg große Chance für Lufthansa
Iran-Krieg wird für Lufthansa zur großen Chance Stand: 09.03.2026, 04:43 Uhr Von: Panagiotis Koutoumanos Kommentare Drucken Buchungen für Asien-Flüge steigen kräftig – Umsatz und Gewinn sollen in diesem Jahr weiter zulegen Frankfurt – Krieg, Terror, Naturkatastrophen, Epidemien: Kaum eine andere Branche ist derart anfällig für externe Schocks wie die Luftfahrt. Insbesondere wenn dabei auch noch der Ölpreis in die Höhe schießt, wie jetzt im Zuge des US-israelischen Krieges gegen den Iran, der die gesamte Golfregion erfasst hat. Das bekam auch der Lufthansa-Konzern in den vergangenen Tagen zu spüren: Um fast 14 Prozent sank der Aktienkurs des MDax-Unternehmens bis Donnerstagabend – und damit deutlich stärker als Dax und MDax. Kein Wunder: Furcht hält viele Menschen nun mal vom Reisen ab, und die Kerosinrechnung bildet mit mehreren Milliarden Euro den zweitgrößten Kostenblock nach den Personalkosten. Gleichwohl könnte Europas größter Luftfahrtkonzern im Wettbewerb mit den anderen Airlines als ein Gewinner aus dem Iran-Krieg hervorgehen, wie der Lufthansa-Vorstand am Freitag anlässlich der Bilanzvorlage des Konzerns darlegte. Getrieben vom deutlichen Ölpreis-Anstieg, ist der Preis für Kerosin um rund 70 Prozent auf mehr als 1400 Dollar pro Tonne geklettert – und damit auf den höchsten Stand seit Juni 2022. „Aber wir haben 77 Prozent unseres Treibstoffbedarfs für dieses Jahr bei 846 Dollar abgesichert“, berichtete Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr in Frankfurt. Damit hat sich die Lufthansa-Gruppe besser abgesichert als das Gros der Wettbewerber. Flugreisende meiden nun Umstieg am Golf Einen weiteren Wettbewerbsvorteil durch den Iran-Krieg erhält der Lufthansa-Konzern gegenüber den rasant gewachsenen Golf-Airlines Emirates, Qatar Airways und Etihad. Mit ihren gewaltigen Flughäfen in Dubai, Doha und Abu Dhabi haben sie der Lufthansa in den vergangenen Jahren viele Umsteigepassagiere auf den lukrativen Strecken nach Asien abgeluchst: 2025 durchquerte rund ein Drittel aller Flüge zwischen Europa und Asien die Flughäfen am Persischen Golf. Doch abgesehen davon, dass deren Flughäfen in den vergangenen Tagen lahmgelegt waren und die Golf-Airlines den Flugbetrieb nur eingeschränkt wieder aufnehmen, haben allem Anschein nach viele Europäer nun Angst, weiterhin über die Golf-Airports zu fliegen. „Unsere Buchungen nach Asien und Afrika laufen seit dem Wochenende über“, sagte Spohr. So habe sich der entsprechende Umsatz etwa für April um satte 75 Prozent erhöht. Deshalb wolle der Konzern mehr Flüge als bislang geplant in diesen Regionen anbieten – zum Beispiel nach China, Singapur und auch Südafrika. Ob die Kunden angesichts der geopolitischen Unsicherheit am Golf auch langfristig von den Golf-Airlines auf die Lufthansa umsteigen werden? Diese Frage wollte Spohr nicht eindeutig bejahen. „Wir wissen letztlich nicht, wie lange dieser Effekt am Golf anhält, ob das nun eine Zäsur ist“, sagte der Vorstandschef. „Aber nach unseren Erfahrungen mit anderen Krisen denken wir, dass es Verschiebungen geben wird. Die Golf-Airlines werden leiden.“ Dabei setzt Spohr auch auf die „umfassendste Flottenerneuerung in unserer Geschichte“, wie er sagte. Allein in diesem Jahr soll der Konzern 45 neue Flugzeuge mit komfortablerer Kabinenausstattung erhalten, die den Golf-Airlines stärker Paroli bieten und die Durchschnittserlöse verbessern können, die 2025 weiter gesunken sind. Margenschwäche bei Rekorderlösen Fürs laufende Geschäftsjahr zeigte sich die Lufthansa-Führung jedenfalls optimistisch: Nach dem Umsatz- und Gewinnanstieg 2025 sollen Umsatz und Gewinn 2026 weiter wachsen. „Wir erwarten erneut eine deutliche Ergebnissteigerung sowie eine weitere Margenverbesserung“, sagte Finanzvorstand Till Streichert. So sollen die Aktionäre für 2025 eine Dividende von 33 Cent pro Aktie erhalten, 3 Cent mehr als im Vorjahr. Wie der Lufthansa-Konzern am Freitag bekannt gab, steigerte er 2025 den Umsatz um fünf Prozent auf den Rekordwert von 39,59 Milliarden Euro. Und nach dem Gewinneinbruch im Jahr zuvor erhöhte sich der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) immerhin um 19 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro – vor allem, weil aufgrund des stabileren Luftfahrtbetriebs 362 Millionen Euro weniger für Entschädigungen verärgerter Passagiere gezahlt werden mussten; weil die Sprit-Rechnung niedriger ausfiel, weil die zu Jahresbeginn eingegangene 41-prozentige Beteiligung an der italienischen ITA Gewinn beisteuerte und auch weil keine Streikkosten mehr anfielen. Aber beim Gewinn ist der Konzern – zu dem neben Lufthansa Airlines die Swiss, Eurowings, Austrian Airlines und Brussels Airlines sowie Lufthansa Cargo und Technik gehören – von einem Rekord weit entfernt. Diesen hatte der Konzern 2017 mit einem Gewinn von 2,97 Milliarden Euro eingeflogen. 2025 ist indes vom hohen Umsatz erneut wenig Ertrag geblieben: Die Ebit-Marge hat sich von mickrigen 4,4 Prozent auf 4,9 Prozent verbessert. Die für Anleger wichtige Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) erreichte 10,3 Prozent. Zum Vergleich: Der IAG-Konzern, zu dem neben British Airways unter anderem Iberia und Aer Lingus gehören, steigerte 2025 seine bereinigte Ebit-Marge auf 15,3 Prozent und seine ROCE auf 18,5 Prozent.
Avatar des Verfassers
crunch time
DAX Aufnahme eher 50:50 Chance?

Mal schauen, ob die fluggast- und unternehmensfeindlichen Piloten es am Ende doch noch geschafft haben den Index Aufstieg in den DAX zu verhindern oder ob es doch am Ende knapp reichen wird. Aber klar, wer mit einer "Hungerrente" von ca. 10.000 € im Monat nicht zufrieden ist ( => 16.02.2026 Streik trotz 10.000 Euro Rente – Bei den Lufthansa-Piloten eskaliert der Klassenkampf - https://www.welt.de/wirtschaft/article68dcfa1e841ec4e7d0267aed/cockpit-ausstand-streik-trotz-10-000-euro-rente-bei-den-lufthansa-piloten-eskaliert-der-klassenkampf.html ), der hat allen Grund zu streiken. Eine echte Clown-Truppe die da in den LH Cockpits sitzt. Hoffentlich gibt es in nicht zu ferner Zukunft nicht nur selbstfahrende Autos, sondern auch selbstfliegende Flugzeuge. Die streiken nicht. Und die Piloten können dann umschulen zu Luftballonverkäufer.

Pilotenstreiks verhageln Bilanz: Lufthansa muss um die Dax-Rückkehr bangen -26.02.2026, https://www.n-tv.de/wirtschaft/Lufthansa-muss-um-die-Dax-Rueckkehr-bangen-id30409380.html "....Wegen der Corona-Pandemie fliegt das Dax-Gründungsmitglied Lufthansa aus dem Index. Auch der Wiederaufstieg ist plötzlich nicht mehr sicher. Dazu tragen auch die Pilotenstreiks bei. Experten sehen die Chancen nur noch bei 50:50. Eine Rückkehr der Lufthansa-Aktie in den Leitindex Dax ist längst keine ausgemachte Sache. Der langjährige Index-Experte Uwe Streich von der Landesbank Baden-Württemberg spricht von einem "Fotofinish". "Es steht Spitz auf Knopf", sagte der Aktienstratege. Lange sah es so aus, als würde die Fluggesellschaft im März nach sechs Jahren sicher wieder in den Dax aufsteigen. Doch dann drückten Streiks von Piloten und Kabinenpersonal die Lufthansa-Aktie zumindest vorübergehend. Das könnte bei der Abrechnung am Freitag ins Gewicht fallen, bei der die volumengewichtete Kursentwicklung im Februar betrachtet wird...Noch liege die Aktie in der Dax-Rangliste genau auf dem 33. Platz, den sie nach der "Fast Entry"-Regel der Börse braucht, um - unabhängig vom Abschneiden anderer - vom MDax in die erste Börsenliga aufzusteigen. Doch der Anlagenbauer GEA, der vor einem halben Jahr zusammen mit Scout24 der letzte Neuzugang im Index der 40 größten deutschen Börsenwerte war, hat kräftig aufgeholt und rangiert nur noch einen Hauch dahinter.Fällt die Lufthansa-Aktie bis Freitagabend noch auf Platz 34, wäre sie nach der "Regular-Entry"-Regel darauf angewiesen, dass gleichzeitig ein aktuelles Dax-Mitglied auf den 48. Rang oder dahinter zurückfällt. Aber auch das ist nicht in Sicht.... Auch der vorübergehende Kursverfall der Scout24-Aktie, die in den vergangenen Wochen viel Boden verloren hat und auf den tiefsten Stand seit eineinhalb Jahren gefallen ist, kann den Vorsprung Experten zufolge kaum noch zunichtemachen. Die Deutsche-Börse-Tochter Stoxx gibt die Entscheidung am 4. März um 22 Uhr bekannt. Wirksam werden die Veränderungen zum 23. März..."

Avatar des Verfassers
Geko2010
Nunja Dax un LH vergleich hat keine Korrelation

Da der DAX in den letzten monaten nur um die 9% runter gegangen ist und die LH 19%............steigt also der Dax wieder 9% und die LH 19% ist alles normal und nicht aussergewöhnlich.

 

Relation von 6600 auf 6000 im Dax und LH 9,90 auf 8 Euro gar teilweise 7,80 (dass sind dann die 25%) von den du sprichst Sir Rolando.

Avatar des Verfassers
sir_rolando
wie's aussieht...
gibt's heute die ersten gewinnmitnahmen (durchaus kein fehler mal etwas kassa zu machen) bzw. muß sowieso schwung geholt werden für die 10€ marke... etwas sorgen bereit der wieder höhere ölpreis (bei gleichzeitig schwächelnden euro) - bei kursen von 84€ pro barrel brent wird die luft wieder dünner für die europäischen airlines...
Avatar des Verfassers
sir_rolando
auch wenn ich die LH-aktie...
noch immer als massiv unterbewertet einschätze: einen durchmarsch der wichtigen 10€ marke (auf zb. 11€) halte ich in den nächsten tagen für völlig ausgeschlossen, in anbetracht der fast +25% kursgewinn innerhalb eines monats... dafür müßte der dax schon explodieren oder per 2. august mit veröffentlichung der 1h-zahlen die jahresgewinnerwartung erhöht werden - da die LH in diesem punkt meist sehr zurückhaltend handelt, glaube ich momentan nicht wirklich daran...
Avatar des Verfassers
powerbroker
Motobiker84: Nach der 10 € startet die LH Rakete
Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Zum Thread wechseln

Häufig gestellte Fragen zur Lufthansa Aktie und zum Lufthansa Kurs

Der aktuelle Kurs der Lufthansa Aktie liegt bei 7,189 €.

Für 1.000€ kann man sich 139,10 Lufthansa Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Lufthansa Aktie lautet DLAKF.

Die 1 Monats-Performance der Lufthansa Aktie beträgt aktuell -6,42%.

Die 1 Jahres-Performance der Lufthansa Aktie beträgt aktuell -0,36%.

Der Aktienkurs der Lufthansa Aktie liegt aktuell bei 7,189 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -6,42% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Lufthansa eine Wertentwicklung von -19,95% aus und über 6 Monate sind es -7,35%.

Das 52-Wochen-Hoch der Lufthansa Aktie liegt bei 10,28 €.

Das 52-Wochen-Tief der Lufthansa Aktie liegt bei 6,72 €.

Das Allzeithoch von Lufthansa liegt bei 22,25 €.

Das Allzeittief von Lufthansa liegt bei 4,54 €.

Die Volatilität der Lufthansa Aktie liegt derzeit bei 31,40%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Lufthansa in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 8,11 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 12,80%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 8,11 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 12,80%.

8 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Lufthansa Kursziel beträgt 8,11 €. Das ist 12,80% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Lufthansa 1 x zum Kauf, 5 x zum Halten und 2 x zum Verkauf.

8 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Lufthansa Kursziel beträgt 8,11 €. Das ist 12,80% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Lufthansa 1 x zum Kauf, 5 x zum Halten und 2 x zum Verkauf.

8 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 8,11 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 12,80%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Lufthansa Aktie bei 8,11 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Lufthansa Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 8,54 Mrd. €

Insgesamt sind 1.198,5 Mio Lufthansa Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +30,159% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 10.10.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 10.10.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Lufthansa bei 45%. Erfahre hier mehr

Lufthansa hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Lufthansa gehört zum Sektor Fluggesellschaft.

Das KGV der Lufthansa Aktie beträgt 7,79.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Lufthansa betrug 39,60 Mrd €.

Die nächsten Termine von Lufthansa sind:
  • 04.08.2026 - Veröffentlichung 2. Zwischenbericht 2026 (Januar-Juni 2026)
  • 12.05.2026 - Hauptversammlung 2026
  • 06.05.2026 - Veröffentlichung 1. Zwischenbericht 2026 (Januar-März 2026)

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Lufthansa geben. Dabei gab es keine Verkäufe der Lufthansa Aktie und 2 Käufe der Lufthansa Aktie.

Ja, Lufthansa zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 13.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,33 € gezahlt.

Zuletzt hat Lufthansa am 13.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,33 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 4,59%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Lufthansa wurde am 13.05.2026 in Höhe von 0,33 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 4,59%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 13.05.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,33 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.

Foto: - Arbeiter an einer verwaisten Ölquelle. Quelle: Zefiro Methane Web-Präsentation Juli 2026
40 Mio. USD Auftragsbestand durch Methan-Altlasten
weiterlesen»

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren