George Soros, der alte Geldsack und Goldsammler, hat wohl erkannt das die Allmacht der Amerikaner dahinschwindet und fordert in seinem Plädoyer, dass sich die Chinesen mit den Amerikanern wirtschafts- und finanzpolitisch abstimmen sollen. Eine leichte Drohung ist da zweifelsohne herauszuhören. Er sollte besser mit seinem eigenen Geld amerikanische Anleihen kaufen. Aber da hört sein Patriotismus wohl auf und seine Geldgier setzt ein.
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Die Chinesen verfolgen da wohl eine eigene Strategie die Dieter Siebholz hier mal zusammengefaßt hat.
Die ersten 10 oder 11 Punkte dürften abgearbeitet sein. Die haben schulbuchmaßig den Kapitalismus verstanden.
13 Thesen, wie die Chinesen auf dem Weg sind, sich von den Amerikanern des Empire zu holen.
1.Halte die chinesischen Arbeitskosten niedrig, um weltmarktfähig zu bleiben.
2. Übernehme in der ersten Phase einfache, aber personalintensive Arbeiten, die anderswo nicht so günstig erledigt werden können.
3. Mit stark wachsender Wirtschaft werden sich die anderen Volkswirtschaften darum bemühen, in Deinem Lande zu investieren.
4. Lasse die Ausländer investieren, gib ihnen aber nicht die Macht über die Unternehmen.
5. Binde Deine Währung fest an die Welt-Leitwährung, um sich so den Export in das Land der Welt-Leitwährung zu sichern.
6. Lasse fremde Investitionen nur dann zu, wenn gleichzeitig damit ein interessantes Know-How übertragen und für Dein Land verfügbar wird.
7. Versuche, über die Kostenvorteile eine Marktbeherrschung in Deinen Export-Zielländern zu erreichen. Zerstöre damit die Produktionskapazitäten Deines Exportpartners und mache ihn abhängig von Deinen Lieferungen.
8. Verängstige Deinen Exportpartner nicht, indem Du Deine Exporterlöse sofort in andere Währungen oder Edelmetalle umtauschst, sondern lege diese Gelder liquide und zinsbringend in dessen Staatsanleihen an; Dein Partner wird Dir dafür dankbar sein.
9. Analysiere genau, was Du noch zu Deiner Unabhängigkeit brauchen kannst, z.B. den Zugriff auf die erforderlichen Energiequellen und Rohstoffe.
10. Kaufe mit Deinen Exportüberschüssen die für Deine Wirtschaft erforderlichen Ressourcen, möglichst aber nicht im Lande Deines Exportpartners, sondern in anderen Ländern, denn sonst bist Du wieder in einer abhängigen Position.
11. Wenn Du Dich eines Tages stark genug fühlst, Du Dir ausreichende Ressourcen gesichert hast, dann gebe Deine Währung frei und fordere von Deinen Exportpartnern höhere Preise für Deine Waren. Dein Exportpartner wird in der Zwischenzeit seine Produktion wegen der von Dir jahrelang praktizierten Dumpingpreise entweder ververlagert oder eingestellt haben.
12. In der Zwischenzeit wird sich durch Deine hohen Überschüsse auch im eigenen Lande die Nachfrage so gesteigert haben, dass Du erhebliche Teile Deines Produktionsvolumens im eigenen Lande für den Konsum einsetzen kannst.
13. Wenn Du jetzt noch Deine verbliebenen Währungsreserven (in der Währung Deines Exportpartners) gegen andere und stabilere Währungen zB Euro , eventuell sogar gegen Edelmetalle tauschst, dann kannst Du Deinen Exportpartner beherrschen. Du hast die Produktionskapazitäten, die Rohstoffe und Ressourcen und kannst über den Verkauf Deiner Währungsreserven Einfluss auf das Land der Welt-Leitwährung nehmen