Das ist sowas wie ein Todesurteil, denn damit wird ausgedrückt, dass man Tesla nicht mehr zutraut, aus dem Schlamassel herauszukommen.
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Musk hat getwittert, dass die Produktionsengpässe in wenigen Wochen repariert sind.
Dann wird er sogar mehr Autos erzeugen als vorher angekündigt.
Weil die Fließbänder dann optimiert sind.
Supernachkaufkurse jetzt !!
du fällst aber auch auf jeden Pusher Schmonzes rein:
Gross profit margins of 30% should yield about a run-rate of about $3 billion in operating profits a year from those two models, he believes.
Bei hoch verschuldeten Firmen wie Tesla ist das Jubeln über (zukünftige) Operating Profitsreine Augenwischerei.
Musk Getwittere und Pusheranalysen reichen nicht, um informiert zu sein
"Top Tesla investor: The stock could triple in five years
https://www.marketwatch.com/story/...ve-years-2017-11-02?link=sfmw_tw "
Ich halte nichts von solchen Fünfjahres-"Prognosen". Auch nicht wenn sie von einem renommierten Haus wie Baillie Gifford, Robinson, kommen und fundiert klingen. Dabei habe ich gar nichts dagegen, dass die der drittgrößte Investor von Tesla sind. Ich unterstelle denen keine blödsinnige Pusherei, sondern glaube ihnen umgekehrt, dass sie Tesla weiterhin für ein mögliches Wachstumspapier halten und deshalb in die Aktie investiert sind.
Nur sind fünf Jahre eben eine lange Zeit, vor allem bei so Wackelkandidaten wie Tesla. Solange würde ich nicht mal in die Zukunft von soliden Firmen wie Apple, Microsoft und dergleichen in die Zukunft schauen. Im Fall Tesla nicht länger als ein halbes Jahr oder meinetwegen ein ganzes.
Natürlich kann man mit einem Sack voll "falls" und "könnte" und "würde" immer irgendwas runterrechnen, und dann kommt was raus, z.B. eine Kursverdreifachung. Ich kann aber mit gleichem Recht auch andere Parameter und Annahmen einsetzen, und dann kommt z.B. eine Insolvenz und ein Pennystock raus.
Es ist m.E. auch gar nicht nötig, zu "wissen", was in fünf Jahren sein wird. Wenn ich aus welchen Gründen auch immer die Story einer Firma für plausibel halte, dann kaufe ich die Aktie, lasse sie liegen und beobachte sie gelegentlich. Falls die Story weiterhin plausibel bleibt und der Kurs steigt, ist alles gut, und ich sichere mich vielleicht mit einem SL über Einstandspreis ab. Falls es mir zu lange seitwärts geht oder die Story gar brüchig wird und der Kurs nachgibt, verkaufe ich das Ding. Notfalls mit moderatem Verlust. So what!
Übrigens behauptet Robinson gar nicht, dass das eine Prognose sei. Der m.E. wichtigste Satz in dem Artikel ist: "Robinson doesnt claim that Baillie Giffords forecasts are certain or baked in, merely that they are possible. He gives them maybe a 40% chance over five years. The actual outcome may be better, or worse". Und schon die Überschrift lautet: "Top Tesla investor: The stock could triple in five years".
Klar ist das möglich. Aber auch das Gegenteil. Nichts ist unmöglich.
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Es geht übrigens noch viel dicker. Mitte September hat Maydorn glatt $3000 per 2025 an die Wand geschrieben.
https://www.wallstreet-online.de/video/...sla-2025-aktie-3-000-dollar
Oder gestern Gene Munster: "Putting it all together we believe the Tesla story represents the biggest opportunity in tech over the next five years."
https://www.cnbc.com/2017/11/02/...-in-next-5-years-analyst-says.html
Und börsianer1 hat das Wort Quelle auch noch nie verarbeitet. Sollte ihm jemand noch mal erklären.
Solange du mir das Wort "Quelle" nicht erklären kannst und auf einen mysteriösen "jemand" verweist, der das scheinbar kann, bleibe ich bei meinen eigenen Quellen. lol
"Ich gebe Tesla Fifty-Fifty ....
... aber das wäre ja schon eine sehr gute Wette: Fifty-Fifty (oder gerne auch 40%) Chance auf Faktor 3 Gewinn in fünf Jahren.
Welches Derivat bietet denn so eine Chance? :-)"
Komische Frage bzgl. der Chance.
Wenn du die Story glaubst und statt der Aktie z. B. einen langlaufenden Call-OS mit bescheidenem Hebel 2 kaufst (Fünf Jahre wirst du wohl kaum finden, aber z.B. zwei Jahre), dann ist deine Chance doppelt so hoch und dein Risiko zwar größer, aber nicht so sehr wie du denkst. Du musst nur mehr aufpassen und rechtzeitig verkaufen, um am Ende nicht einen Totalverlust zu erleiden.
Oder einen Open-End Long-KO mit genügend Abstand zum aktuellen Kurs. Sehr viel bessere Chance, aber natürlich das Sudden-Death Risiko, falls kurz mal was dramatisches passiert.
Dann natürlich Open-End Faktorzertifikate ohne Sudden-Death-Risiko und ohne Laufzeit. Dann musst du allerdings außer an die Gesamtstory auch noch an einen halbwegs gleichbleibenden Trend in deine Richtung ohne zwischenzeitliche Einbrüche glauben, was im Fall TSLA unrealistisch ist. Von diesen FZs halte ich aus bitterer Erfahrung und ein paar Rechnereien (habe ich vor Jahren mal hier oder bei Apple veröffentlich) aber immer weniger, weil sie sich auch von kurzen Durststrecken nicht mehr erholen. Die sind übrigens der Grund, warum meine Tesla-Gesamtbilanz immer noch lausig aussieht. Da hilft auch die Entwicklung der letzten paar Tage und Wochen nicht mehr wirklich.
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