... jemand der Polizei melden?
Du hast ja Deine Fragen selber beantwortet. Und ja, da ging diese Zahl wohl an mir vorüber. 100.000 sind leichter zu merken als 120.000. Was soll ich sagen, ich werde älter, und das täglich.
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Tesla hat die Linie bisher im Dreischichtbetrieb gefahren. Jetzt fahren sie nur noch zwei Schichten und schaffen trotzdem noch 100.000.
120.000 wären mit drei Schichten kein Problem, aber im Moment ist es wichtiger die Produktion des Model 3 hoch zu fahren und das Personal dorthin umzuleiten.
Aber die Nachfrage ist ja quasi ungebrochen, weswegen man keine Rabatte und Werbung braucht um alle Fahrzeuge abzusetzenGenau so ist es. Das die Bären immer wieder mit Vorführwagen kommen die unter Neupreis verkauft werden ist schon ziemlich grotesk.
Jetzt fahren sie nur noch zwei Schichten und schaffen trotzdem noch 100.000.
Fast richtig. Im 2-Schichtbetrieb schaffen sie derzeit 1800 / Woche, also 90.000 bei 50 Arbeitswochen.
120.000 wären mit drei Schichten kein Problem, aber im Moment ist es wichtiger die Produktion des Model 3 hoch zu fahren und das Personal dorthin umzuleiten.
Wieso? Mit S+X verdienen sie mehr und Cash haben sie aktuell noch nötiger als sonst. Nebenbei erklärt das "im Moment" in keiner Art und Weise, warum man das vor 6 Quartalen angekündigte Ziel von 120k nie umsetzen wollte oder konnte. ;-)
Genau so ist es. Das die Bären immer wieder mit Vorführwagen kommen die unter Neupreis verkauft werden ist schon ziemlich grotesk.
Das Argument kam von mir noch nie. Ich habe bisher einfach "Automotive Revenue" durch Anzahl der gelieferten Fahrzeuge dividiert. Sinkt das, hat Tesla wahrscheinlich die Preise reduziert, Rabatte gewährt oder mehr Vorführ- und zurückgekaufte Gebrauchtwagen verkauft. Mit Inventarbeständen von 8800 bzw. 6600 in Q2/2017 und Q3/2017 und ~350 Niederlassungen wären das im übrigen 15-25 Vorführwagen pro Niederlassung. Ich denke wir können ausschließen, dass es sich dabei nur um Vorführwagen handelt ...
Meine Frage wie viel % des Listenpreises man für ein S-Klasse oder 7er Vorführmodell mit 10T+X km auf dem Tacho bezahlen muss hat wohlweislich niemand beantwortet.
Wieso ist das relevant? Es geht nicht darum, ob Tesla relativ zu Hersteller X besser ist, sondern darum ob die Geschichte, man könne sämtliche Produktion aufgrund der hohen Nachfrage ohne Preisnachlässe absetzen, stimmig ist. Und falls dem so ist, warum sie nie die 120k pro Jahr gebaut haben, die sie mal bauen wollten. Warum lässt Tesla sich freiwillig knapp 2 Mrd. Umsatz durch die Lappen gehen? Für Gebrauchtwagenpreisvergleiche ist mir selbst meine Zeit zu schade. ;-)
“The steering, brakes, and balance were all on par with my expectations of a sports sedan—think (BMW) E46 M3.”
Among his collection, his personal favorite is the M3 E46, which McCulloch feels is simply the best car that was ever made.
As I stood there—minding my reflection—it was clear that I was staring at the future. This car is a game-changer; it will be relatively attainable compared to its predecessors, and it was even able to satisfy the driving bias of an old-school BMW-lover like me.
Weil darüber immer wieder gerne gestritten wird. Wobei die meisten Bären nicht die leiseste Ahnung davon haben über was sie da eigentlich schreiben.
Ja ich habe das Model 3 auch noch nicht gefahren und noch nicht mal im Original gesehen. Aber ich sehe die Fahrberichte und lese die Tests und kann mir so schon ein ganz gutes Bild machen.
Es wird nie ein Design geben, dass alle gleichermaßen begeistert. Aber was Tesla mit dem Model 3 geschafft hat ist schon ein riesiger Schritt in die Zukunft. Tesla hat hier definitiv Maßstäbe gesetzt, die die anderen Hersteller mal wieder sehr alt aussehen lassen.
Und welche seltsamen Argumente dagegen angeführt werden ist schon hanebüchen. Wenn der Mini viel schlechter ablesbare zentrale Instrumente hat oder auch viele Toyotas, dann ist das o.k.? Alle wichtigen Anzeigen sind hervorragend ablesbar und direkt im Blick. Die Bedienung ist einfach und durchdacht. Alle kritischen Elemente wie Blinker, Scheibenwischer, Bremspedal
und Warnblinker sind ganz normal wie in jedem anderen Auto auch zu Bedienen. Oder halt viel besser.
Ja, es gibt immer Punkte die man verbessern könnte. Die Wegbeschreibung des Navi auf der rechten Seite hat eine zu kleine Schrift bzw. ist zu weit weg. Tesla hört auf das Feedback und wird das verbessern. Da bin ich mir ganz sicher, dass hat bisher immer hervorragend geklappt, vor allem auch durch OTA.
"Wie gesagt, es ist völlig egal wie viele das Model 3 nicht kaufen wollen. Es ist lediglich wichtig wie viele es kaufen wollen."
Da hast du vollkommen recht.
"Denn da reichen schon 500.000 im Jahr und die werden locker erreicht werden. Wenn sie erst mal soviel produzieren können werden die Bestellzeiten auch auf normale Werte sinken."
500T/Jahr M-3 werden "locker erreicht"? Da bist du aber ziemlich alleine mit dieser Einschätzung. Im Moment sieht es eher nach 200T in 2018 aus. Für 500T braucht es eine zweite Linie. Wenn überhaupt, dann 2020 oder so.
Auf die Reservierungen würde ich nicht so viel geben. Bei den beständig steigenden Wartezeiten, der zunehmenden Konkurrenz und dem dieses Jahr (April, eher Juli + 2 Quartale) für US-Bürger auslaufenden Tax-Credit von $7,5T wäre es ein ziemliches Wunder, wenn die alle bei der Stange blieben. Du machst das bestimmt, aber normal ist es nicht, sich Mitte 2016 ein Auto zu reservieren, das man vielleicht Ende 2019 bekommt. Es sei denn, man war mal DDR-Bürger, der einen Trabbi wollte.
"Ja ich habe das Model 3 auch noch nicht gefahren und noch nicht mal im Original gesehen. Aber ich sehe die Fahrberichte und lese die Tests und kann mir so schon ein ganz gutes Bild machen."
Ich habe zwar auch ein paar Berichte von Privatpersonen gelesen, aber keinen einzigen Test von Fachleuten. Hast du Quellen?
"Es ist aber nicht sinnvoll den Istzustand mit Plänen zu vergleichen. Wenn der Plan weniger ambitioniert gewesen wäre, sondern man hätte gleich 5T/w in Q2/2018 als Plan ausgegeben, wäre die Situation dann heute besser oder schlechter?"
Du lässt das wichtigste Argument von allen weg: Glaubwürdigkeit. Würde Musk nicht dauernd Kaninchen aus dem Hut zaubern, dann wäre der Kurs nicht wo er ist, sondern vielleicht bei der Hälfte. Dafür könnte man ihm und Tesla aber Glauben schenken und annehmen, dass sie ihr Handwerk beherrschen. So aber ist ganz Tesla eine permanente Gratwanderung, um nicht zu sagen: ein Himmelfahrtskommando.
Das als Antwort auf deine Frage: "wäre die Situation dann heute besser oder schlechter"? Ich meine, sie wäre sehr viel besser.
Eine Prämie von 700.000 Dollar für das Erreichen eines Unternehmensziels für einen Spitzenmanager? Skandal oder doch eher Peanuts wenn man es mit anderen Unternehmen vergleicht?
Das kritisiert er nirgends. Er beglückwünscht Jon McNeill und schreibt, dass er das wahrscheinlich genauso gemacht hätte.
Gebrauchtwagenverkäufe wurden zugunsten der Neuwagen Verkäufe im Dezember zurückgehalten um das Bonusziel zu erreichen. Skandal oder übliche Bilanzkosmetik im marginalen Bereich?
Gebrauchtwagenverkäufe wurde NICHT zurückgehalten um das Bonusziel zu erreichen. Das Ziel war ein Jahresabsatz von >100.000 Stück. Der wäre egal mit welchen Autos erreichbar gewesen. Sinnvoller ist es natürlich die teureren Neuwagen zuerst zu verkaufen, da das die Cash-Situation entspannt. Er schreibt ja auch, dass das sinnvoll war und kritisiert das nicht. Da steht auch nichts von Skandal, keine Ahnung warum du dir sowas zusammenreimst. " In Jon McNeill's place, I would have probably issued the same directive to focus buyers on the new car inventory..."
Tesla hatte eine tolles Quartal in Norwegen. Was soll da der Satz "with all the Norwegian deliveries getting so much press". Was wurde denn hier wie gedrückt? Gerade die Auslieferung nach Norwegen hat schon immer in Bulks stattgefunden. Wo ist hier die Manipulation auf die letzten Tage?
"Press" nicht wie in "Druck", sondern Medienberichterstattung. Nach den Artikeln über neue Auslieferungsrekorde in Norwegen und BEV/PHEV-Martkanteil von 50% etc. wundert er sich, dass die Absatzzahlen nicht eher bei 105k Fahrzeugen lagen. Wo ließt du da was von Manipulation?
Das die Auslieferungszahlen von Model X und S parallel laufen interpretiert er als Manipulation. Für mich ist es ein klares Anzeichen dafür, dass Tesla produktionslimitiert ist. Sie produzieren das in dem Verhältnis was sie am besten können. Verkauft bekommen sie es sowieso.
Er wundert sich, dass die so parallel laufen. Tesla verfolgte doch angeblich einen Build-To-Order Ansatz und es ist verwunderlich, dass die Leute immer S+X im gleichen Verhältnis bestellen. Der von dir gelieferte mögliche Erklärungsansatz ist allerdingsbesser und fehlt dort definitiv.
Und natürlich verliert Tesla 250 Millionen Dollar pro Woche durch die Verzögerung in der Model 3 Produktion. Relativ banal, jeder würde sich wünschen, dass die Pläne aufgegangen wären. Es ist aber nicht sinnvoll den Istzustand mit Plänen zu vergleichen.
Häh?! Jetzt wird es absurd. Bei allen anderen Unternehmen ist es üblich die Managementziele mit der erfolgten Umsetzung zu vergleichen. Üblichweise werden Investitionen und Ausgaben anhand der Pläne ausgerichtet, so dass eine Planverfehlung natürlich Auswirkungen hat, die dann wieder korrigiert werden müssen und zu weiterem Chaos führen. Wäre das anders, könnte jeder alles versprechen und wenn es nicht klappt, auch egal ...
Wenn der Plan weniger ambitioniert gewesen wäre, sondern man hätte gleich 5T/w in Q2/2018 als Plan ausgegeben, wäre die Situation dann heute besser oder schlechter?
Wtf? Natürlich wäre die Situation dann besser gewesen. Man hätte die enstsprechende Belegschaft später einstellen können, die Bestellungen und Zahlungskonditionen bei Ausrüstungs- und Teilezulieferern anders gestalten, die Fertigungsplanung und den Cash-Einsatz viel risikoärmer und mit weniger Chaos in der Produktion gestalten können. Das hätte sicher auch für weniger schlechte Laune bei Zulieferern und Partnern gesorgt, mit denen man ja zukünftig weiter zusammenarbeiten will. Außerdem hätte Tesla mal damit glänzen können die gesteckten Ziele wirklich zu erreichen, Musk an Glaubwürdigkeit gewonnen und den Bären damit etwas Wind aus den Segeln genommen.
Auf die Idee zu kommen, dass eine krasse Untererfüllung der vor sämtlichen Investoren gesteckten Ziele zum Schluss ein genauso gutes Endresultat zeitigt, wie eine Planerfüllung oder gar das Übertreffen der Ziele ist ... krass daneben?! Der letzte Absatz aus deinem Post ist echt unglaublich .... *kopfschütteln*
Komisch, das wichtigste deiner Kaninchen, nämlich die Vorhersage der Model 3 Produktion, wurde gerade geschlachtet. Ohne nennenswerten Einfluss auf den Kursverlauf.
Kommt noch.
Für mich ist Musk nach wie vor sehr glaubwürdig und authentisch. Das heißt aber nicht, dass ich für jedes seiner Projekte, vor allem auf der Zeitachse, meine Hand ins Feuer legen würde oder auch nur Wetten darauf abschließen.
Ja, du bist aber auch ein Härtefall ... ;-)
Komplizierte oder gar komplexe Entwicklungen im zeitlichen Verlauf vorherzusagen ist nun mal beliebig schwer. Sicher hätte man mit mehr Erfahrung/Glück/Zurückhaltung weniger große Abweichungen erreichen können.
Komischerweise schaffen es andere Hersteller eine Fertigungslinie für bestimmte Stückzahlen zu planen, die rechtzeitig zu bauen und dann auch so auszuliefern.
Semi, Model Y, Pick-Up, Solarziegel, autonomes Fahren usw. sind keine Kaninchen sondern einfach die Projekte an denen Tesla arbeitet.
Aktuell sind es eigentlich eher Gehhilfen für den Kurs und leere Versprechungen. Der Kurs muss oben bleiben, damit man Geld akquirieren kann um die laufenden Geschäfte am Leben zu halten und was investieren kann. Was daraus wird, kann dir zumindest am Ende ja egal sein. Du hast ja oben schon beschrieben, dass man Tesla nicht an der Umsetzung der eigenen Pläne messen soll ...
Und natürlich verliert Tesla 250 Millionen Dollar pro Woche durch die Verzögerung in der Model 3 Produktion. Relativ banal, jeder würde sich wünschen, dass die Pläne aufgegangen wären. Es ist aber nicht sinnvoll den Istzustand mit Plänen zu vergleichen. Wenn der Plan weniger ambitioniert gewesen wäre, sondern man hätte gleich 5T/w in Q2/2018 als Plan ausgegeben, wäre die Situation dann heute besser oder schlechter?
Setzen Wir mal voraus, dass bei Tesla keine Vollhonks arbeiten, dann macht es sehr wohl einen Unterschied und die Situation wäre besser.
Wenn man auf 10K/w plant, dann wird auch die gesamte Supplychain darauf angepasst. Die Zulieferer produzieren entsprechend weniger und u.U. wird auch auf Seiten Tesla weniger Personal benötigt. Der Verlust wäre dann nicht $250 Mio/W, sondern vllt. "nur" $150 Mio/W.
Und da sind wir nur auf der Produktionsseite. Dazu kommt ja noch der Vertrieb: auch hier braucht man mehr Personal, mehr Raum, mehr Transportkapazität.
Was ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen kann, ist die Tatsache, dass man jetzt bereits anfängt das Liefergebiet nach Osten hin auszuweiten, anstatt erstmal die Westküste zu beliefern. Da werden die Mittel wieder breit gestreut, statt sich erstmal auf ein Gebiet zu konzentrieren. Es wäre allerdings nachvollziehbar, wenn man weitestgehend die Reservierungen im Westen abgearbeitet hat.
Ich bin sehr gespannt, ob Tesla den aktuellen Auftrags- und Reservierungsbestand für das Model 3 im Q4-Report bekannt gibt. Durch Semi- und Roadsteranzahlungen ist das entsprechende Bilanzkonto ja noch weniger aussagekräftig als sonst.
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