"Ein halbes Jahr in der WerkstattHandwerker verzweifelte an Mängel-Model-X: Jetzt macht Tesla ihm ein Angebot
Eigentlich hatte Ingo Dellnitz ein nobles Ziel vor Augen: Der 51-jährige Handwerker mit eigener Firma wollte seinen Fuhrpark komplett auf Elektroautos umstellen.
Auch ein Model X des US-Autobauers Tesla war unter den Firmenfahrzeugen. Doch der macht Schwierigkeiten. Nun will Dellnitz den Stromer nicht mehr haben, aber auch Teslas bisheriges Vergleichsangebot stimmt ihn nicht glücklich.
Ingo Dellnitz, Chef einer Heizungsbau-Firma mit mehr als einem Dutzend Mitarbeitern im Nordrhein-Westfälischen Gladbeck, ist stinksauer. Dellnitz ist Elektro-Fan und wollte seine Monteursfahrzeuge auf Elektroantriebe umstellen. Dazu kaufte er bereits vor einigen Jahren den Elektro-Bus Nissan e-NV200. Und auch ein Fahrzeug des Elektro-Pioniers Tesla sollte in der Firmenflotte von Dellnitz nicht fehlen. Also entschied er sich 2018 kurzerhand, ein Model X anzuschaffen, ohne auch nur im Entferntesten zu ahnen, wie viel Ärger ihm das Fahrzeug machen würde.
Bereits einen Monat nach der Zulassung des Stromers gab es die ersten Probleme: "Es klapperte vorn im Antrieb", erinnert sich Dellnitz gegenüber Bild. Der 51-jährige kontaktierte die nächstgelegene, zertifizierte Tesla-Werkstatt im rund 70 Kilometer entfernten Düsseldorf. Das Service-Center habe daraufhin versprochen, sich bei ihm zu melden. "Haben sie natürlich nicht", kommentiert der entnervte Heizungsbauer. Also fuhr Ingo Dellnitz ohne Termin zum Service-Center und machte Druck. Nach der Reparatur die Ernüchterung: Das Klappern war immer noch da."
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