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#1

Medienaktien stehen in diesem Jahr, nach den Biotech-Zukunftswerten, im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Kein Wunder, denn die Anleger goutieren, dass neben der schon sicher absehbaren Vision der Mediengesellschaft bereits reales Geld verdient wird.
Und gerade im Neuen Markt haben sich die großen der Branche mit Geld versorgt: Die Kölmel-Kinowelt, der absolute Börsen- und Analystenliebling EM.TV, Senator Film, RTV, ... .

Aber die Einschätzung der Medienaktien ist nicht so einfach: Zu unterschiedlich sind die verschiedenen Geschäftsmodelle der Unternehmen, zu schnell ist man über große Namen in sogenannten Blockbustern begeistert, auch wenn für den wirtschaftlichen Erfolg die jeweiligen Rechte und die möglichen Vermarktungsketten entscheidend sind.

Wer hier im Kampf um die Aufmerksamkeit der Medien und der Anleger nicht mit Namen wie Schwarzenegger, den Muppets oder Leonardo DiCaprio „trommeln“ kann, gerät leicht ins Hintertreffen.

Diese Möglichkeit hat die amerikanische Team Communikations Group kaum, denn das Doppel-Listing an der amerikanischen Nasdaq und am Neuen Markt (seit November) sind dem Unternehmen in diesem Punkt die Daumenschrauben angelegt.

Die strengen Vorschriften der amerikanischen Börsenaufsicht SEC lassen eine exzessive Ad Hoc-Publizität nicht zu. Und wenn das Unternehmen die Anleger nicht erreicht, leidet der Kurs oder entwickelt sich nicht wie gewünscht.

Wesentliche Vorteile ergeben sich aus dem Doppel-Listing nicht, denn in den USA ist der Handel „ausgetrocknet“: Die Anleger am Neuen Markt verlängern meist nur die Handelszeiten. Interessant dabei ist, das an der Nasdaq der Titel wesentlich stärker in Händen von Institutionellen Anlegern ist. Dazu half auch der Wechsel in den National Market der Nasdaq, der der Aktie in den Focus der institutionellen Anleger rückt.

Die letzte „gute Meldung“ von Team war, dass die vom Unternehmen prognostizierten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr signifikant übertroffen wurden. 16 Mio. Euro waren geplant; 24 Mio. Euro wurden erreicht.

Zu den großen Mankos des Unternehmens gehört das „Umfeld“ der Aktie: Sie wurde von der Gontard & MetallBank AG an den Neuen Markt gebracht und wird von den etablierten Analysten deshalb eher gemieden, als gefördert. Dieses Problem ist das amerikanische Management auch angegangen: Mit Sal. Opeenheim wurde ein am Neuen Markt als sehr seriöses Beratungshaus gefunden.

Letztens pushte der Zahl-Börsenletter „Finanzen Neuer Markt“ die Aktie: Leider mit Zahlen, die dem Markt bereits seit längerem öffentlich bekannt waren - und deswegen wenig erfolgreich. Auch die begleitenden Empfehlungen von „Der Aktionär“ oder Value Management Research (Gontard & Metallbank) führten lediglich dazu, das sich der Wert vom Emissionspreis entfernen konnte.

Oftmals werden Aktien, die in den einschlägigen Medien so präsentiert werden, lediglich als „Zockerwerte“ abgetan.

Dies könnte jetzt grundlegend anders werden, denn, nachdem die Aktien gestern schon signifikant angezogen war, meldete Team Communications heute morgen Ad Hoc ein Joint Venture mit einem der Player, die im Deutschen und europäischen Markt einen guten Namen haben: Die mittlerweile in Köln beheimatete Frankfurter Film Produktions GmbH (FFP) ist geht unter dem Namen Team FFP Entertainment GmbH in einem Joint Venture auf. Die Gesellschafterliste des alteingesessenen Filmproduktions-Unternehmens liest sich wie ein ‚Who is Who’ der hiesigen Filmbranche.

Als letzten Mega-Erfolg feierte Geschäftsführer Michael Smeaton die Verfilmung der Rosamunde Pilcher Filme, die für das ZDF ein gefeierter „Gassenhauer“ war. Auch Werke von Joy Fielding wurden von dem Unternehmen verfilmt.

Die beiden Unternehmen ergänzen sich gut: Team wird in der deutschen Medienlandschaft mit einem etablierten Unternehmen präsent und die neue Gesellschaft hat ein Standbein im schwierigen amerikanischen Markt.

Und die etablierten Verkäufer erwarten viel von der Team Aktie und deshalb ist die Bezahlung alleine in Aktien sehr interessant: Die abgebenden Gesellschafter des Kölner Unternehmens erhalten 800.000 Team Aktien, die ein Jahr gehalten werden müssen. Wenn die Team Aktie an 75 Tagen durchschnittlich zu einem Preis von 19 Euro gehandelt wird, erhalten die Altgesellschafter 700.000 Team Aktien zu diesem Preis. Sollte sich der Preis in diesem Zeitraum halbieren, halbiert sich auch der Verkaufpreis während der Lock Up Periode.

Diese Bewertung soll für die Aktie eine Stütze sein und den Kurs langfristig über die 19 Euro bringen.

Außerdem wird in Filmkreisen gemunkelt, dass in naher Zukunft noch ein größeres Venture mit einem etablierten Unternehmen stattfindet, dass die Präsenz in den hiesigen Märkten weiter signifikant verstärken wird.





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