Euro am Sonntag 18.06.2000

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Euro am Sonntag 18.06.2000 index

Euro am Sonntag 18.06.2000

 
#1
Alphaform **
Alphaform bewegt sich in einem mittelständisch geprägten Markt. Zeichnungsgewinne sind kaum zu erwarten.

Amadeus (k. A.)
Ein konservatives Langfrist-Investment.

AMB (k. A.)
Analyst Frank Stoeffel von der WestLB empfiehlt die Aktie aufgrund der diesjährigen Beitragserhöhungen und Restrukturierungen, die das Geschäft weiter
ankurbeln, zum Kauf.

Apple **
Apple ist charttechnisch derzeit kein Kauf. Abwarten, bis die 100-Dollar-Marke nach oben durchbrochen ist.

AXA (k. A.)
Die Wertpapier-Experten von Merril Lynch trauen der Aktie der französischen Versicherungskonzerns AXA eine überdurchschnittliche Kursentwicklung zu.

Bayer (k. A.)
Erhebliches Kurs-Potential sehen die Anaylsten von Goldman Sachs für die Bayer-Aktie. Fürs laufende Jahr prognostizieren die Wertpapier-Experten einen Gewinn
pro Aktie von 2,30 Euro. 2001 soll der Profit auf 2,55 Euro steigen.

BBVA (k. A.)
Die Analysten bewerten die Übernahme der mexikanische Großbank Bancomer als "strategisch wichtig". Ihr Tipp: Kaufen.

Cemex (k. A.)
Langfristig ein interessantes Investment.

Citrix *
Citrix fällt durch alle Netze. Auch charttechnisch ist der Titel schwer angeschlagen. Verkaufen.

CMGI **
CMGI hängt stark von der Stimmung im Internetsektor ab. Aus technischer Sicht erst oberhalb von 70 Euro ein Kauf.

Deutsche Bank ***
Deutsche Bank hat ehrgeizige Pläne. Der Ausbau des Investmentbanking soll für höhere Gewinne sorgen.

Dürr (k. A.)
Die BHF-Bank empfiehlt Dürr, Hersteller von Lackierungen, zu Kauf. Die Analysten Hermann Reith und Karsten Kuhnold erwarten von der neuen Tochter Intec eine
interessante Wachstumsstory.

EMC² (k. A.)
Der Weg ist frei: Die EMC²-Aktie knackte den Widerstand bei 73 Dollar souverän.

ENI (k. A.)
Die Analysten von Lehman Brothers raten zum Kauf. Ihr Kursziel: 7,35 Euro.

Exxon Nobel ***
Exxon Mobil wird von Christopher Stavos, Analyst bei PaineWebber, empfohlen. Sein Kursziel für die nächsten zwölf Monate liegt bei 100 Euro.

Feedback **
Feedback hat eine interessante Strategie. Ob sich die Firma durchsetzen kann, ist allerdings noch ungewiss.

Gold-Zack (k. A.)
Mit einem 2001er-KGV von 7,1 ist die Aktie sehr günstig bewertet. Das Bankhaus Lampe empfiehlt: Kaufen.

Jenoptik **
Jenoptik bestätigt zwar den Aufwärtstrend. Auf dem jetzigen Niveau ist das Papier aber riskant.

Matchnet **
Matchnets Ziele basieren auf sehr optimistischen Schätzungen. Das Geschäftsmodell ist vielversprechend.

Media ***
Media setzt u. a. auf digitale Film-Technik. Das bedarf hoher Investitionen, ist aber ein Trend der Zukunft. Zeichnen.

Microlog ***
Microlog hat das Potential. Überproportional vom Wachstum des Logistik-Marktes (15 bis 20 Prozent) zu profitieren.

Mobilcom **
Mobilcom: Das Spiegelbild des Neuen Marktes
Der Chart von Mobilcom gleicht dem des Neuen Marktes wie ein Ei dem anderen. Das ist nicht verwunderlich, da die Aktie ein Schwergewicht im Index ist. Die
Aktie hat sich seit dem Hoch zwischenzeitlich halbiert. Eine fünfzigprozentige Korrektur ist für viele Anleger wieder ein Einstiegssignal. Motto: "Mit einer Aktie, die
sich halbiert hat, mache ich hundert Prozent Gewinn, wenn sie die alten Hochstände wieder erreicht." - Wenn. Das Unterschreiten von 120 Euro hat sich zwar
zunächst als Bäranfalle erwiesen. Doch erst wenn 130 Euro überwunden werden, entstehen Kaufsignale mit Kursziel 150 Euro. Danach wäre der Weg zu alten
Höhen frei.

Norcom ***
Norcom mit klarer Übernahmestrategie. Wie bei Finanzvorstand Liliana Nordbakk durchzublicken war, wir schon in Kürze ein weiterer Zukauf vermeldet werden. Aus
charttechnischer Sicht gibt die Aktie ab 85 Euro Kaufsignale. Wer kauft, muß einen engen Stopp setzen. Stopp: 70 Euro.

Norddeutsche Affinerie (k. A.)
Der Kabelhersteller Norddeutsche Affinerie wird von der Hamburgischen Landesbank zum Kauf empfohlen. Branchenalyst sieht den Bedarf nach Kupferleitungen
weiter ansteigen.

Pepsi ***
Pepsi gilt unter Analysten als aussichtsreich. Von 20 Banken empfehlen 19 die Aktie zum Kauf, nur eine zum Halten.

Pfizer (k. A.)
Ein Kursziel von 52 Dollar sieht die US-Investmentbank Bear Srearns für die Pfizer-Aktie. Das Urteil der Banker: attraktiv.

Preussag (k. A.)
Die WGZ-Analysten gehen davon aus, daß der Boden erreicht ist und empfehlen das Papier zum Kauf. Auch für ihre Kollegen von Sal. Oppenheim ist Preussag
angesichts des günstigen Kursniveaus attraktiv.

Procon ***
Procon bietet sowohl kurzfristig als auch auf lange Sicht Potential. Wegen der Marktenge des Papiers sollten interessierte Anleger ihre Kaufaufträge streng
limitieren.

Prout **
Auf Grund der Gewinnschätzungen für das Jahr 2001 ist die Firma mit einem KGV von 14 günstig bewertet. Allerdings gehen die Schätzungen dort weit
auseinander. Zudem besteht das Problem, daß sich große institutionelle Anleger nicht für den Wert interessieren. Der Börsenwert ist mit 30 Millionen Euro zu
gering. Ein Kauf der Aktie drängt sich daher unter Trading-Aspekten derzeit nicht auf. Stopp: 7,50 Euro.

Qiagen ***
Die Firma ist ein Kerninvestment für jeden neu aufgelegten Neuer-Markt und Biotech-Fonds. Qiagen dürfe auch in Zukunft die Anleger nicht enttäuschen. Der circa
Mitte Juli stattfindende Aktiensplit 4 zu 1 sollte den Kurs zusätzlich beflügeln. Charttechnisch ist der von EURO prophezeite Ausbruch nach oben gelungen. Stopp:
160 Euro.

Royal Dutch Shell ***
Royal Dutch Shell hat für Steven Pfeifer, Analyst bei Merrill Lynch noch Kurspotential. Pfeifers Kursziel: 74 Euro.

RWE (k. A.)
RWE ist für Sal. Oppenheim ein klarer Kauf. Die Analysten nennen als Kursziel 61 Euro.

SAB (k. A.)
Trotz der Wechselkursrisiken empfiehlt Stuart Thompson von ING Barings die Aktie zum Kauf.

SAP ***
SAP und Commerce One: Gemeinsam können sie den Durchbruch auf dem US-Markt schaffen. SAP ist ein Kauf.

Tomorrow ***
Die Bewertung der Aktie ist immer noch sehr ambitioniert. Aus charttechnischer Sicht ist der Abwärtstrend allerdings durchbrochen worden. Die zuverlässigen
Kaufsignale entstehen ab 70 Euro. Stoppkurs: 55 Euro.

T-Online (k. A.)
Die Analysten von Merril Lynch sehen die Zukunft der T-Online-Aktie verhalten optimistisch. Zwar sei die Internet-Tochter der Telekom bei Kursen um 40 Euro nicht
billig. Allerdings rechtfertigen nach Ansicht der Experten der Einstieg in den französischen Markt und die weiteren Expansions-Bestrebungen ins Ausland die
Bewertung. Zudem sei der Internet-Zugangsdienst mit 5,3 Millionen Abonnenten die Nummer 1 in Europa.

TotalFinaElf ***
TotalFinaElf ist für Adam Seymor, Analyst bei Morgan Stanley Dean Witter, ein Kauf. Sein Kursziel für den französischen Ölkonzern: 190 Euro.

VEBA (k. A.)
VEBA wird von Sal. Oppenheim als kaufenswert angesehen. Der faire Wert liege bei 65 Euro.

Vintage Petroleum ***
Vintage Petroleum, ein Ölserviceunternehmen, wird laut Agentur Bloomberg von allen 16 befragten Analysten zum Kauf empfohlen.

Vivendi **
Die geplante Seagram-Übernahme belastet den Kurs
Kein Applaus für Jean-Marie Messier: Der Plan des Vivendi-Chefs, den kanadischen Medien- und Spirituosenriesen Seagram zu kaufen, wurde von Anlegern mit
Verkäufen quittiert. Die Aktie fiel unter die Unterstützung bei 100 Euro. Im Bereich zwischen 85 und 90 Euro befindet sich allerdings wieder eine breite
Unterstützungszone.

Vossloh (k. A.)
Analyst Hermann Reith von der BHF-Bank ist von den Zahlen überzeugt. Er erhöhte sein Kursziel von 24 auf 30 Euro.



Musterdepot - Miserables Timing bei Fantastic

Verkauf: 1.500 Fantastic à 13,40 Euro

Gerade einmal zwei Wochen nach der Aufnahme ins Musterdepot müssen wir uns mit einem Ausstiegskurs von 13,40 Euro (minus 18 Prozent) schon wieder von
Fantastic verabschieden. Bei hohen Umsätzen fiel die Aktie unter die Unterstützung bei 14 Euro. Vom Börsenparkett ist zu hören, daß amerikanische Investoren
verkauft haben, aber deutsche Institutionelle wieder zugreifen. Wer am Ende Recht behält, ist ungewiss. Der Stopp schützt uns vor der Variante, bei der die Amis
richtig liegen. Frohe Kunde dagegen bei Telesens. Zuerst gab das Unternehmen bekannt, daß der ukrainische Service-Provider Utel als Kunde gewonnen wurde.
Das ist ein wichtiges Signal, da die Firma technologisch sehr fortgeschritten ist und große Unternehmen wie AT&T, KPN sowie Deutsche Telekom an ihr beteiligt
sind. Dann kam ein Großauftrag von zehn Millionen Mark von der Telekom-Tochter T-Nova. 7500 Filialen einer Versicherung - es soll angeblich Victoria sein - werden
das Abrechnugssystem von Telesens nutzen.
Damit sich die Investition für T-Nova lohnt, müssen weitere Kunden gewonnen werden. Mit der Victoria Referenz dürfte der Umsatz hier schnell auf das Doppelte
steigen.  


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